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    What do you understand by X? Semantics in Interactional Linguistics

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    This chapter discusses major developments in the field of Interactional Semantics. After locating Interactional Semantics within the study of semantics and introducing major contributions to the field, two approaches for studying semantics in interaction are exemplified: The study of meta-semantic practices (in particular, defining) is concerned with actions by which participants clarify local meanings of expressions they are using; the study of interactional histories is concerned with how the accumulation of common ground over a series of interactions affects both lexical choices and the interpretation of the expressions used. The studies show how indexicality, action-orientation, and recipient-design are basic properties of semantic practice in social interaction

    Die Sprache des Impacts. Wie ausgerechnet die Linguistik Wirkung und Anwendung von Forschung vorhersagt

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    Mit zunehmender Empirisierung und Digitalisierung der Wissenschaft sind Forschungsergebnisse zu einer derart umfassenden Ressource angewachsen, dass sie sich nicht mehr durch den menschlichen Bearbeiter allein erfassen lassen. Vielen droht das digitale Verrotten. Gleichzeitig steigt der Bedarf der risikobewussten Gesellschaft nach wissenschaftsgestützen Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen: Der nachvollziehbare Impact von Forschung wird zum relevanten Faktor in der Erarbeitung und Bereitstellung von Wissen. Mit „TextTransfer“ steht nun ein maschinelles Verfahren zur Verfügung, das per KI Impact-Potenziale von Forschungsergebnissen für unterschiedliche gesellschaftliche, wirtschaftliche, kulturelle und politische Anwendungsfelder zuverlässig vorherzusagen verspricht. Chancen ihrer Implementierungen bespricht der Artikel ebenso, wie Grenzen ihrer Skalierbarkeit und ethische Aspekte in der Nutzung

    Linking and access structures

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    Lexicographic content interlinked within and between Internet dictionaries can be thought of as a network of streets. The streets connect different pieces of content in Internet dictionaries, thus forming the digital street network between different dictionary entries. The links in the user interface of a dictionary, from one headword to its associated synonyms for example, play an important role here as the main signposts by which users arrive, ideally, directly at their destination. Admittedly, this is not quite the same as reading a signpost in a street (cf. also Blumenthal et al. 1988). If you want to look up a place in an atlas, this can be done very conveniently online nowadays with the search function in digital maps. Direct access to dictionary content works in the same way. Here, there is a wide range of options for dictionary users to access individual pieces of lexicographic content. This chapter is intended to provide insights into the whole field of linking and access structures. In the process, our aim is not to provide an exhaustive overview but rather to demonstrate, by way of example, which basic possibilities exist. In the first section, we explain what can be understood by linking in Internet dictionaries and how the level of data management differs from the presentational level. In the second part, we present the options for both semasiological (→ Section 5.3.1) and onomasiological access structures (→ Section 5.3.2). Finally, in → Section 5.4, we show what new impulses electronic cross-linking and access structure can offer for modern dictionary research

    BeDiaCo (L1-L1) und CoNNAR (L1-L1/L2). Freie und aufgabenorientierte spontansprachliche Dialoge in direkter und videobasierter Kommunikation

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    Wir beschreiben zwei gesprochene Korpora mit deutschen Muttersprachler/-innen (BeDiaCo, 36 Versuchspersonen) sowie deutschen Muttersprachler/-innen und Lerner/-innen des Deutschen (CoNNAR, 56 Versuchspersonen). Beide Korpora enthalten gelesene Wortlisten und spontane gesprochene Dialoge derselben Sprecher/-innen in verschiedenen Situationen (freie Konversation, aufgabenbasierter Dialog). Die Erhebungen fanden teilweise von Angesicht zu Angesicht und teilweise über ein Videokonferenztool statt. Beide Korpora sind aus spezifischen Forschungsfragen heraus entstanden und für linguistische Forschung wiederverwendbar. Anhand zweier Fallstudien zu Artikulationsgeschwindigkeit (BeDiaCo) und Füllpartikeln (CoNNAR) wird ein beispielhafter Einblick zu möglichen Forschungsfragen gegeben

    Zwischen Normalität und Differenz – Wahrnehmungshandeln in der Standbildanalyse

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    Was ist normal, was nicht und warum? Die Beiträge in diesem Band beschäftigen sich mit dieser grundlegenden Frage sozialwissenschaftlichen Forschens. Sie richten ihren forschenden Blick noch genauer aus und betrachten vor allem das Zusammenspiel zwischen räumlich-materieller Ordnung, hier gefasst als Architektur und Topografie, und menschlichem Handeln. Die Metapher des forschenden Blicks bezieht sich auf das für diesen Band zentrale Dokument: das Standbild. Dieser herausragenden Stellung will ich im Folgenden zuerst Rechnung tragen und den spezifischen Dokumentcharakter der hier verwendeten Aufnahmen diskutieren. Im Anschluss daran ist es für mich entscheidend, die über das eigentliche Dokument hinausgehenden Annahmen zum Zusammenhang von Wahrnehmen und Handeln in leiblichmateriellen Konstellationen zu explizieren und zu hinterfragen. Dabei tritt das Thema der Bewegung hervor, welches im Anschluss näher verfolgt wird. Der Begriff der Sequenzialität als ein Hauptmerkmal konversationsanalytischer Forschung ist dabei von besonderer Bedeutung. Er wird im Spannungsfeld zwischen leiblicher Bewegung und analysiertem turn-taking platziert, um mögliche Anschlusspunkte für weitere Untersuchungen aufzuzeigen. Zum Abschluss werde ich Bewegung, Wahrnehmungshandeln und Standbildanalyse gemeinsam in Bezug auf die übergeordnete Frage nach Normalität und Differenz diskutieren und so Stärken und Schwächen der in diesem Band präsentierten Perspektivierung herausarbeiten

    Die regionalsprachlichen Tonkorpora des Forschungszentrums Deutscher Sprachatlas

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    Der Beitrag stellt die digital verfügbaren regionalsprachlichen Tonkorpora des Recherche und Dokumentationszentrums des Forschungszentrums Deutscher Sprachatlas vor. Im Besonderen wird ein Überblick über die Sprachaufnahmen des Paralleltextes „Wenkersätze“ und über die Aufnahmen aus Atlas- und Wörterbuchkontexten gegeben. Des Weiteren wird mit dem Regionalsprachekorpus ein im Aufbau befindliches Tonkorpus freier Rede vorgestellt, das auf den im Projekt Regionalsprache.de erhobenen Freundesgesprächen basiert. Mit den vorgestellten Tonkorpora stehen der Forschungscommunity umfangreiche Ressourcen zur Erforschung der regionalen Sprachvariation zur Verfügung

    Forschungsdatenbank Lernertexte (FD-LEX)

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    Die webbasierte Forschungsdatenbank Lernertexte (FD-LEX) ist eine stetig wachsende Datenbank, die Textprodukte samt ausgewählter Meta- und Testdaten der Probandinnen und Probanden aus verschiedenen Schreibforschungsprojekten zur wissenschaftlichen Nachnutzung bereitstellt. Die Korpora umfassen mehrere tausend Texte auf Deutsch. Weitere Texte in den Sprachen Türkisch, Russisch, Englisch und Französisch folgen in den Jahren 2022 und 2023. In unserem Beitrag wird der Aufbau der Forschungsdatenbank FD-LEX samt bereits vorhandener Korpora und Recherchemöglichkeiten vorgestellt sowie kurz auf einige Aufnahmekriterien für Daten aus weiteren Forschungsprojekte eingegangen. Außerdem erfolgt ein kurzer Einblick in ein Wortschatzprojekt, welches die in FD-LEX enthaltenen Daten für eigene Zwecke nutzt

    Historical corpora and word formation. How to annotate a corpus to facilitate automatic analyses of noun-noun compounds

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    Creating synopses of ‘parallel’ historical manuscripts and early prints. Alignment guidelines, evaluation, and applications

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    In this paper we introduce the task of aligning parallel historical texts, to create synopses for comparing similarities and deviations between them. We present guidelines for manually annotating corresponding words and phrases. A test annotation reveals that there is considerable high inter-annotator agreement, ranging from kappa = 0.76 to 0.98, depending on the specific text. In an application scenario we show a typical use case for which token and phrase alignments are of value

    Past tense BE forms in Late Modern Lancashire English. A preliminary corpus-based approach

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    Although the alternation between was and were has been extensively recorded in modern varieties of British and overseas English, there is comparatively little information about the distribution of was and were in older varieties of speech. This has been largely due both to the scarcity of old regional material, and the consequent lack of dia- chronic dialect corpora. In light of this, this paper looks at some of the Lancashire texts included in the Salamanea Corpus. It examines the evidence provided by literary representations of the dialect with regard to past tense BE forms. Though largely neglected for linguistic investigation, literary samples of Lancashire English may go some way towards casting light on the forms of BE in the county between 1700 and 1900. Our aim is thus twofold: firstly, to contribute to previous research into past tense BE forms in Lancashire by adding historical data that have not been thus far considered, and secondly, to illustrate the linguistic possibilities of the corpus, arguing that it may serve as a complementary missing link to expand the database of English diachronic dialectology

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