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    11061 research outputs found

    Vorwort

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    Guest blog: EM/CA Bootcamp 2018

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    Each year colleagues in Denmark organise an intensive get-together for postgraduates and other early-career researchers who want to delve into the mysteries of ethnomethodology and Conversation Analysis. I’m glad to say that Sophia Fiedler & Søren Sandager Sørensen have sent in this insider’s report…

    Language-specific considerations of the development of L2 grammar-for-interaction: The case of ich weiß nicht “I don’t know” and keine Ahnung “no clue” in L2 German

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    In our study, we investigate the development of grammar-for-interaction in L2 German by one speaker — Nina — over the course of a 12-month sojourn to Germany. We use IL to track the change-in-use of linguistic structures specific to German to investigate the relationship between its linguistic resources and the development of an L2 grammar-for-interaction. We chose four sets of linguistic structures that cover different aspects of German grammar: – Lexis: the use of the adverb also ‘so’ as a discourse marker – Syntax and subordinating conjunctions: verb placement following the conjunction weil ‘because’ – Multi-word constructions: Ich weiß nicht “I don’t know” and keine Ahnung “no clue” – Syntax and complement-taking predicates: Verba sentiendi like glauben “to believe”, denken “to think”, and meinen “to mean

    Diasystematische Differenzen von Sprichwörtern aus der Sicht der kontrastiven Parömiografie

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    Zu den Desiderata der allgemeinen und kontrastiven Sprichwortforschung und -lexikografie gehören neue parömiologische Lexika, erarbeitet mit modernen lexikografischen Methoden und auf der Grundlage von systematischen empirischen Untersuchungen zum gegenwärtigen gesprochenen und geschriebenen Usus der Sprichwörter. Empirische Untersuchungen sind zum einen Probandenbefragungen, die sich auf die „durchschnittliche“ Kenntnis bei Sprachbenutzern beziehen, mit relevanten soziolinguistischen Informationen zum territorialen, altersspezifischen und synchronen Status der Sprichwörter. Zum anderen sind es korpusbasierte Untersuchungen zum Variabilitäts- und Transformationspotenzial und zur realen Präsenz von Sprichwörtern in der Gegenwartssprache. Die aus diesen empirischen Zugängen gewonnenen Informationen sollten die Grundlage für die Erstellung von Sprichwörterbüchern bilden, was letztendlich auch die Basis für die Erarbeitung von Sprichwörterminima bzw. -optima für Didaktik, Sprach- und Fremdsprachenunterricht schaffen könnte. Sprichwörter sind als sprachliche Zeichen keine konkreten Denotate im lexikalisch-begrifflichen Sinne, sondern verallgemeinerte prototypische Modelle von rekurrenten usuellen Lebenssituationen, für die sie als komplexe Zeichen stehen. Primär treten hier symbolische Elemente auf, jedoch können auch ikonische und indexalische Elemente als potenzielle Merkmale der ganzheitlichen semiotischen Struktur der Sprichwörter identifiziert werden. Demzufolge wird auch bei der kontrastiven Analyse von Sprichwörtern primär diese Modellhaftigkeit untersucht, d. h., es wird der Frage nachgegangen, welche Art der sprachlichen Motivation für die jeweilige rekurrente Situation zugrunde liegt. Die Wahrnehmung dessen, was als adäquates Äquivalent empfunden wird, lässt sich in einem ersten Schritt am Vergleich identischer bildlicher Parallelen festmachen; im Falle fehlender bildlicher Motivation werden sprachliche Modelle mit parallelen Inhalten verglichen. Bei den sprichwörtlichen Parallelen unterscheiden wir die Mono-, Poly- und Semiäquivalenz. ‘Monoäquivalenz’ bedeutet, dass einem Sprichwort genau eine äquivalente Form entspricht. Hier kann man drei formal-strukturelle Untertypen unterscheiden: die ‘symmetrische Äquivalenz’ mit Identität der Form und Bedeutung der verglichenen Einheiten, die ‘symmetrisch-asymmetrische Äquivalenz’ mit Unterschieden im Komponentenbestand bzw. in der formalen Struktur der verglichenen Einheiten und die ‘asymmetrische Äquivalenz’ der verglichenen Einheiten mit völlig unterschiedlichem Komponentenbestand. Bei der ‘Polyäquivalenz’ entsprechen einem Sprichwort zwei oder mehrere äquivalente Sprichwörter in der anderen Sprache. ‘Semiäquivalenz’ heißt, dass mehreren Sprichwortvarianten auch mehrere äquivalente Sprichwortvarianten bzw. sprichwörtliche Synonyme zuzuordnen sind, die sich jedoch nicht vollständig decken, sondern sich formal und inhaltlich nur teilweise überschneiden. ‘Nulläquivalenz’ bedeutet schließlich, dass ein Sprichwort kein sprichwörtliches Äquivalent in der Zielsprache hat (vgl. Ďurčo 2005a). Selbstverständlich kann aber erst die Analyse der extensionalen und intensionalen Bedeutung die tatsächliche inhaltliche Identität zeigen

    Zur Ereignisstruktur von Kommunikationsverben

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    Wir zwei alten Kämpfer

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    Der Beitrag befasst sich mit der Frage, wie weit metaphorische Redeweisen in der linguistischen Beschreibung fruchtbar sein können und wie weit sie reflektiert sind. Es geht aber auch darum, wie die entsprechenden Redeweisen zu begründen wären und ob sie begründet sind. Dies wird an der Rede von semantischen Kämpfen beispielhaft erörtert. Das Ergebnis ist, dass die Redeweise als linguistisches Beschreibungsmittel kaum begründet und nicht fruchtbar, eher entstellend sein dürfte

    Die Verwendung von Sprichwörtern in kroatischen, bosnischen, serbischen und deutschen Printmedien

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    Der vorliegende Beitrag präsentiert die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung von Sprichwörtern (weiter im Text auch abgekürzt SW) in einigen kroatischen, bosnischen, serbischen und deutschsprachigen Zeitungen. Zeitungen stellen eine sehr geeignete Materialgrundlage für eine parömiologische Untersuchung dar, zum einen, weil es sich um weit verbreitete Texte mit thematisch sehr unterschiedlichen Sparten handelt, und zum anderen, weil in Zeitungen viele verschiedene Textproduzenten (Journalisten, Kolumnisten, Leser, bekannte Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben u. a.) miteinbezogen sind. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die typische Verwendung von Sprichwörtern in ausgewählten südslawischen und deutschsprachigen Zeitungstexten zu beschreiben und miteinander zu vergleichen. Im Vordergrund steht die Frage, ob man anhand von den Pressetexten verschiedener Sprachgemeinschaften eventuelle Gemeinsamkeiten oder spezifische Züge im Gebrauch von Sprichwörtern feststellen kann

    Methodologische Aspekte der Gerechtigkeit. Ein rechtsphilosophischer Essay

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    Gerechtigkeit ist ein unmittelbares Lebensbedürfnis der Menschen. Zugleich aber ist „Gerechtigkeit“ einer der unbestimmtesten Ausdrücke und sind die mit ihm verbundenen Vorstellungen durch Konflikte und unvereinbare Interessen verzerrt. Umzingelt von gegensätzlichen Interpretationen und umstrittenen Anforderungen, durch das geltende Recht zu einer Entscheidung gezwungen und durch die Standards des Rechtsstaats zu einer plausiblen Begründung verpflichtet – kurz: vor der Notwendigkeit, das inhaltlich Undefinierbare („gerecht“) praktisch zu definieren und das Unentscheidbare zu entscheiden, haben die Rechtsarbeiter Varianten von „Gerechtigkeit“ entwickelt, die bereichernd und anregend auf die allgemeine Gerechtigkeitsdebatte zurückwirken sollten: Genauigkeit und Nachprüfbarkeit, Methodenehrlichkeit und Gleichbehandlung, Inhalts-, Verfahrens- und Methodengerechtigkeit. Mit dem überlieferten Positivismus ist das nicht zu realisieren; die avancierten Positionen der Strukturierenden Rechtslehre und der Praktischen Semantik, zu deren Pionieren Rainer Wimmer gehört, eröffnen dafür einen besseren Weg

    Inter- and intra-individual variation: How it materializes in Heritage German and why it matters

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    This contribution focuses on the clausal architecture of Heritage German in the United States. In particular, we identify structural properties of German clauses which prove to be robustly canonical even though there is inter- and intra-individual variation on other levels of the linguistic system. With respect to specific clausal features, group comparisons of heritage speakers in both their languages and with monolingually-raised speakers of German have been conducted. We also contribute to current discussions of the heterogeneity of heritage speaker competence and performance and the relevance of individual speaker profiles by qualitative analyses based on data from what we consider Tiny Language Islands, i.e., acquisition scenarios with the heritage language only spoken within the immediate family. These findings matter because they speak to hypotheses concerning interfaces between subsystems of our overall linguistic knowledge and, moreover, to discussions on language learnability under conditions of reduced first language exposure

    Interview with John Heritage about Emanuel Schegloff

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    Special Episode of the "State of Talk Podcast" in honor of Emanuel A. Schegloff

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