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Fremdes in der deutschen Wortbildung? Wortbildungsprodukte und -prozesse in der Lernersprache
Im Rahmen des Projekts VARCOM – Variació i comunicació multimodal –, das an der Universität Barcelona durchgeführt wird, haben wir uns folgende Fragestellungen bezüglich Präsenz und Frequenz von Wortbildungsprodukten in der mündlichen Produktion in Deutsch als Fremdsprache gestellt: Welche Eigenschaften haben sie? Unterscheiden sie sich in der schriftlichen und in der mündlichen Produktion
Dealing with multiple annotations
The present chapter focuses on corpora that feature multiple layers of annotation and looks at the phenomenon from an application-based perspective, couched in the real-life context of DeReKo (the largest linguistically motivated collection of contemporary written German) and of the analysis engine KorAP that makes it possible to analyse texts with reference to multiple annotations. The authors review the basic concepts needed for talking about multiple annotations, present the most notorious obstacle in dealing with them in an XML-based format, show the basic ways of tackling it that have been suggested in the literature, and conclude with a presentation of KorAP-XML, an internal format designed for the purpose of easy enrichment of DeReKo texts with many diverse annotation layers
Implizite und explizite Bewertungsgrundlagen für kommunikatives Verhalten in betrieblichen Kommunikationstrainings
Der Beitrag untersucht die Praxis der Sprach- und Kommunikationsbewertung in betrieblichen Kommunikationstrainings. Wesentliches Ziel dieser Kommunikationstrainings ist die Veränderung des beruflichen Gesprächsverhaltens der Teilnehmerinnen auf der Grundlage von Gesprächssimulationen. Der Beitrag betrachtet damit einen Bereich, für den Sprach- und Kommunikationsberatung konstitutiv ist, der aber in seiner normierenden Praxis bisher kaum beachtet und analysiert wurde. Nach einer genaueren Charakterisierung der Grundlagen und Arbeitsweise der untersuchten Kommunikationstrainings (Abschnitt 2) wird an drei Beispielen aus dem empirischen Material gezeigt, wie Kritik am Kommunikationsverhalten erfolgt, sowie das zugrundeliegende Monierungsschema herausgearbeitet (Abschnitt 3). Abschnitt 4 vertieft diese Analysen: Zunächst wird der Mechanismus beschrieben, auf dessen Grundlage kommunikative Probleme identifiziert werden (4.1), um dann die Normen zu untersuchen, die in diesem Prozeß eine Rolle spielen (4.2), und den Bewertungscharakter der Monita herauszustellen (4.3). Diese Analysen ermöglichen es dann, die impliziten Auflassungen von Kommunikation zu rekonstruieren, die dem Training zugrundeliegen (4.4). Den Abschluß bilden Überlegungen, in welchen Punkten sich eine diskusanalytisch fundierte Kommunikationsberatung von den hier untersuchten Trainings unterscheidet (Abschnitt 5)
REFER: ein interaktives Zugriffssystem für Textkorpora. Benutzerhandbuch
REFER ist ein Computerprogramm, das seit 1982 am Institut für deutsche Sprache (IdS) eingesetzt wird. Der Leistungsumfang des Programmes wurde seit 1982 mehrfach erweitert - die Erweiterungen orientierten sich an den Erfahrungen und Wünschen der Benutzer. Auch für die nächsten Jahre ist in der Arbeitsplanung des IdS eine weitere Verbesserung der Programmfunktionen im Rahmen der Fortentwicklung von LEDA (LExikographische DAtenbank) vorgesehen
Typologie der deutsch-slowenischen Sprichwortäquivalente in der Sprichwortdatenbank. Eine Untersuchung basierend auf den Unterschieden in der Konzeptualisierung
Die Sprichwortdatenbank enthält 300 deutsche Sprichwörter, zu denen Äquivalente in jeweils vier Sprachen gesucht wurden: in slowenischer, ungarischer, tschechischer und slowakischer Sprache. Es handelt sich um 300 im Korpus belegte und aus der DaF-Perspektive für das Erlernen der deutschen Sprache besonders wichtige Sprichwörter, die zum so genannten phraseologischen Minimum oder auch Optimum gehören. Es war von Anfang an klar, dass es nicht in allen der kontrastierten Sprachen für alle 300 deutschen Sprichwörter Äquivalente geben wird, aber wir haben angenommen, dass das bei mindestens drei Viertel der deutschen Sprichwörter der Fall sein wird. Und das hat sich auch bestätigt. Im Slowenischen gibt es für 49 der in der deutschen Datenbank enthaltenen Sprichwörter kein Äquivalent. Für 40 der deutschen Sprichwörter existieren volläquivalente slowenische Sprichwörter und die restlichen 211 Sprichwörter kann man als teil- bzw. partiell äquivalent einordnen und zwar entweder im formalen Sinne teiläquivalent (Komponentenaustausch) oder aber funktionalsemantisch äquivalent.
Das Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, eine Typologie der Äquiva-lenzbeziehungen zu konzipieren, die auf unterschiedlichen Konzeptualisie-rungen im Deutschen und Slowenischen und den sich daraus ergebenden Dif-ferenzen zwischen den Sprichwörtern beider Sprachen basiert. Diese werden teilweise mithilfe der konzeptuellen Metapher-Theorie erklärt und zusätzlich in Bezug auf kommunikative, insbesondere auf argumentative Funktionen un-tersucht. Insbesondere wird dabei auf die Topos-Theorie rekurriert. Diese kombinierte Methode verspricht einen interessanten interkulturellen Einblick in die Äquivalenzbeziehungen zwischen dem Sprichwortbestand des Deut-schen und des Slowenischen und kann als Ansatz für die Entstehung ver-gleichbarer Typologien für andere Sprachenpaare dienen
Inklusive Sprachdidaktik
Die verschiedenen Dimensionen von Vielfalt und Heterogenität an Schulen stellen angehende (Deutsch-)Lehrkräfte vor vielfältige Herausforderungen. Sie haben die Aufgabe, Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen (z. B. sprachlichen und kulturellen) Hintergründen, Lernausgangslagen oder Interessen gleichermaßen zu fördern und zu fordern, so dass diese ihre individuellen Potenziale bestmöglich entfalten. Gleichzeitig bietet der Unterricht in inklusiven Schulklassen bislang ungenutzte Chancen für die positive Lern- und Persönlichkeitsentwicklung von Schüler:innen.
Die vorliegende Literatursammlung gibt einen umfassenden und wissenschaftlich fundierten theoretischen Überblick zu den Themen Inklusion, Inklusive Didaktik und Inklusive Deutsch- bzw. Sprachdidaktik. Darüber hinaus stellt der Band praxisorientierte Werke mit konkreten Handlungsempfehlungen und -anleitungen für einen inklusiven Deutschunterricht vor
Report on the first NFDI Metadata Workshop. Version v1
Metadata is a topic of significant interest across all consortia, serving as a crucial link between them. When properly addressed, it enables consortia to share their specific needs and experiences, fostering collaboration and knowledge exchange.
This report summarizes the outcomes of the first NFDI Metadata Workshop, which took place on January 14-15, 2025, in Dresden, and was organized by the Taskforce Metadata. The workshop marked the beginning of a series of NFDI-wide metadata discussions aimed at developing joint recommendations for metadata schemas for datasets and the use of re3data as a central registry for repositories