Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
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Self-reliant peer teaching as an additional dimension of university-level education for high potentials
Discrimination of Stressed and Non-Stressed Food-Related Bacteria Using Raman-Microspectroscopy
As the identification of microorganisms becomes more significant in industry, so does the utilization of microspectroscopy and the development of effective chemometric models for data analysis and classification. Since only microorganisms cultivated under laboratory conditions can be identified, but they are exposed to a variety of stress factors, such as temperature differences, there is a demand for a method that can take these stress factors and the associated reactions of the bacteria into account. Therefore, bacterial stress reactions to lifetime conditions (regular treatment, 25 °C, HCl, 2-propanol, NaOH) and sampling conditions (cold sampling, desiccation, heat drying) were induced to explore the effects on Raman spectra in order to improve the chemometric models. As a result, in this study nine food-relevant bacteria were exposed to seven stress conditions in addition to routine cultivation as a control. Spectral alterations in lipids, polysaccharides, nucleic acids, and proteins were observed when compared to normal growth circumstances without stresses. Regardless of the involvement of several stress factors and storage times, a model for differentiating the analyzed microorganisms from genus down to strain level was developed. Classification of the independent training dataset at genus and species level for Escherichia coli and at strain level for the other food relevant microorganisms showed a classification rate of 97.6%
Upscaling Of Cellulose Board Production Made From Hemp
The aim of this work is to develop a recipe for aerogel sheets made of hemp cellulose, suitable for an upscaling process. The goal is to use the aerogel sheets in the future as sustainable insulation boards made of hemp cellulose. The hemp cellulose was selfextracted from hemp fibers
Handlungsfelder der Förderlinie FDMScouts.nrw - Forschungsdatenmanagement an Hochschulen für angewandte Wissenschaften
Forschungsdatenmanagement (FDM) umfasst alle Aktivitäten, die mit der Planung, Erhebung, Aufbereitung, Speicherung, Archivierung und Veröffentlichung von Forschungsdaten verbunden sind. Hierbei sind sowohl generische als auch fachspezifische Aspekte zu berücksichtigen; außerdem müssen rechtliche und technische Gesichtspunkte beachtet werden. Dies erfordert ein umfangreiches Serviceportfolio – von Information und Sensibilisierung über Beratung und Koordination bis hin zu IT-Infrastrukturen.
Mit der Förderlinie FDMScouts.nrw unterstützen das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Digitale Hochschule NRW (DH.NRW) im Rahmen der landesweiten Digitalisierungsoffensive fünf Hochschulverbünde bei der nachhaltigen Verankerung des Themas FDM auf strategischer und operativer Ebene. Dabei werden sie inhaltlich und organisatorisch von der Landesinitiative fdm.nrw begleitet. Die hieraus resultierenden Impulse für den bedarfsgerechten Auf- und Ausbau von Kontaktstellen, Kompetenzen und Kapazitäten zum FDM sollen über die Verbünde hinaus auch anderen interessierten Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) und Fachhochschulen (FH) zugutekommen.
Das vorliegende Poster zeigt die Handlungsfelder und die einzelnen Aktivitäten, die im Rahmen der Förderlinie FDMScouts.nrw im ersten Förderjahr bereits begonnen bzw. umgesetzt wurden. Dieses Poster wurde in vergleichbarer Form auf der Jahrestagung der Digitalen Hochschule NRW am 14. und 15. September 2021 präsentiert
Ausrangierte Nachrichten: Über Nachrichtenvernachlässigung, Agenda Cutting und News Ignorance
Wichtige Nachrichten finden nicht ihre Bestimmung, nämlich das politisch interessierte und gesellschaftlich aufgeschlossene Publikum. Man kann diesen Vorgang als Agenda Cutting bezeichnen. Der Beitrag stellt die wichtigsten theoretischen Positionen zu diesem bislang noch wenig erforschten Phänomen dar, präsentiert wichtige Studienergebnisse und auch eigene empirische Ergebnisse zu innerredaktionellen Entscheidungsfindungsprozessen, bei denen Themen von der Agenda gestrichen werden. Zuletzt wird auch die Rolle des Publikums als Akteur beim Vorgang des Agenda Cuttings kritisch beleuchtet, die man als »news ignorance« beschreiben könnte.[1]
Die schleichende Abschaffung der Lernmittelfreiheit in den deutschen Bundesländern steht im Jahr 2022 auf Platz 1 der Top Ten der ›Vergessenen Nachrichten‹, die die Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) e.V. jedes Jahr in die Öffentlichkeit lanciert. Der Chef des Fernsehnachrichtenmagazins Tagesthemen und stellvertretender Chefredakteur von ARD-Aktuell, Helge Fuhst, konzedierte in der Mediensendung eines öffentlich-rechtlichen Radiosenders, dass er dieses Thema für hochrelevant halte und es tatsächlich in seiner TV-Nachrichtensendung nicht behandelt worden sei. »Was das Schwierigste ist, ist tatsächlich Themen wegzulassen«, so Fuhst. »Es schmerzt uns jeden Tag, wenn wir Themen weglassen müssen. Es gibt wenige Tage im Laufe des Jahres, wo wir absolut keine Idee haben, was wir in die Sendung nehmen sollen« (WDR 2022).
Der Vorgang der Nachrichtenselektion ist redaktionelle Routine, und zu dieser Routine zählt auch, Themen wegzulassen, auszusortieren, fortzuschmeißen. Wenn dieser negative Prozess intentional erfolgt, kann man auch von Agenda Cutting sprechen. Dieser kommunikationswissenschaftliche Begriff beschreibt eine eigene Form redaktioneller Routine, die bislang nur wenig untersucht worden ist und deren Mechanismen mit ihrem erheblichen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung dringend unter das Seziermesser der Medienforschung gehören