Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
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Data Protection Officers' Perspectives on Privacy Challenges in Digital Ecosystems
Digital ecosystems are driving the digital transformation of business models. Meanwhile, the associated processing of personal data within these complex systems poses challenges to the protection of individual privacy. In this paper, we explore these challenges from the perspective of digital ecosystems' platform providers. To this end, we present the results of an interview study with seven data protection officers representing a total of 12 digital ecosystems in Germany. We identified current and future challenges for the implementation of data protection requirements, covering issues on legal obligations and data subject rights. Our results support stakeholders involved in the implementation of privacy protection measures in digital ecosystems, and form the foundation for future privacy-related studies tailored to the specifics of digital ecosystems
On Advanced Modeling of Compressors and Weighted Mix Iteration for Simulation of Gas Transport Networks
Classification of Micromobility Vehicles in Thermal-Infrared Images Based on Combined Image and Contour Features Using Neuromorphic Processing
Trends of environmental awareness, combined with a focus on personal fitness and health, motivate many people to switch from cars and public transport to micromobility solutions, namely bicycles, electric bicycles, cargo bikes, or scooters. To accommodate urban planning for these changes, cities and communities need to know how many micromobility vehicles are on the road. In a previous work, we proposed a concept for a compact, mobile, and energy-efficient system to classify and count micromobility vehicles utilizing uncooled long-wave infrared (LWIR) image sensors and a neuromorphic co-processor. In this work, we elaborate on this concept by focusing on the feature extraction process with the goal to increase the classification accuracy. We demonstrate that even with a reduced feature list compared with our early concept, we manage to increase the detection precision to more than 90%. This is achieved by reducing the images of 160 × 120 pixels to only 12 × 18 pixels and combining them with contour moments to a feature vector of only 247 bytes
Lignine aus Low-Input-Pflanzen: Einfluss von Biomasse, Vorbehandlung und Aufschlussparametern auf Struktur und Antioxidanz
Lignin ist ein aromatisches Biopolymer, das in den Zellwänden von Pflanzen vorkommt. Es ist hauptsächlich aus drei sogenannten Monolignolen (p-Hydroxyphenyl (H), Guajakol (G) und Syringol (S)) aufgebaut, die über verschiedene Bindungen miteinander verknüpft sein können, und enthält eine Vielzahl an funktionellen Gruppen. Interessant für die Verwendung von Lignin sind dabei insbesondere die vielen phenolischen Hydroxygruppen, die als Ausgangsstoff bei der Synthese neuer Produkte dienen können, daneben aber auch für seine antioxidativen Eigenschaften verantwortlich sind. Da Struktur und Eigenschaften von vielen Faktoren wie Biomasse und Aufschlussprozess abhängen, ist eine detaillierte Charakterisierung der Lignine nötig, um Struktur-Eigenschafts-Beziehungen aufzuklären und so einen Schritt näher an eine mögliche stoffliche Nutzung zu kommen. Mit dieser Arbeit soll der Einfluss der Biomasse inklusive der verwendeten Partikelgröße sowie des Organosolv-Aufschlussprozesses auf die Monomerzusammensetzung, das Molekulargewicht und die Antioxidanz der isolierten Lignine untersucht werden.
Als Rohstoffe zur Ligningewinnung dienen die drei mehrjährigen lignocellulosereichen Low-Input-Pflanzen Miscanthus x giganteus, Silphium perfoliatum und Paulownia tomentosa, die momentan hauptsächlich zur Energiegewinnung genutzt werden. Im Rahmen der Bioökonomiestrategie der Europäischen Union soll der Schwerpunkt zukünftiger Bioraffinerien jedoch auf eine ganzheitliche Nutzung von Biomassen gelegt und so auch die stoffliche Nutzung fokussiert werden. Zusätzlich zu diesen drei Pflanzen werden auch Organosolv-Lignine aus den in der Literatur bereits gut beschriebenen Biomassen Weizenstroh und Buchenholz isoliert, und zwei Nadelholz-Kraft-Lignine als Vergleich herangezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Art der Biomasse hauptsächlich die Monomerzusammensetzung beeinflusst: Gräser bestehen aus allen drei Monolignolen, Laubhölzer mehrheitlich aus S- und G-Einheiten, während Nadelhölzer nur aus G-Einheiten aufgebaut sind. Die Holzlignine besitzen zudem höhere Molekulargewichte sowie bessere antioxidative Eigenschaften als die Gras- und Krautlignine. Mit der feineren Vermahlung der Biomasse kann die Monomerzusammensetzung beeinflusst werden: der Einsatz kleinerer Partikelgrößen führt zu Ligninen mit einem höheren Gehalt an H-Einheiten, sowohl für Miscanthus als auch für Paulownia. Außerdem kann bei Paulownia die Ausbeute gesteigert und eine Zunahme des Molekulargewichtes beobachtet werden, wenn die kleinste Siebfraktion für den Organosolv-Aufschluss verwendet wird. Einen größeren Einfluss als der Mahlgrad der Biomasse haben die Autohydrolyse sowie der Organosolv-Aufschlussprozess selbst. Die Monomerzusammensetzung ändert sich aufgrund derselben Biomasse zwar kaum, die Bindungstypen zwischen den Monolignolen dagegen schon. Mit höherer Prozessstärke (Zeit, Temperatur, Ethanol-Konzentration) werden Etherbindungen gespalten, was den Anteil an phenolischen Hydroxygruppen und somit die Antioxidanz erhöht. Neben dieser Depolymerisation werden partiell auch Rekondensationsreaktionen beobachtet.
Die erzielten Ergebnisse liefern einen Beitrag zum Verständnis des Zusammenhangs zwischen Ligninquelle und -gewinnung mit der daraus resultierenden Ligninstruktur und Antioxidanz und bieten damit eine Grundlage für den Wandel von der energetischen hin zu einer nachhaltigen stofflichen Nutzung dieses nachwachsenden Biopolymers. Gerade über die Wahl der Aufschlussparameter können Struktur und Antioxidanz gezielt beeinflusst werden, was in zukünftigen Studien weiter fokussiert werden sollte
Exploring the determinants of demand for solar systems in Ghanaian Healthcare Facilities - a choice experiment
Background:
Access to electricity is one of the enabling factors for healthcare service provision. From the sustainable development perspective, an essential requirement for improving health and caring for our environment is to assure that health facilities have sufficient and reliable access to the supply of clean and sustainable energy. The objective of this work is to investigate the users’ perceptions of electricity needs and electricity sources and the way those influence different attributes and their relevance for the diffusion of renewable electricity systems in healthcare facilities.
Methods:
To identify preferences and choices, Stated Choice modelling was applied as the use of solar PV systems in health facilities is not widespread in Ghana. This method allows to present the respondents with hypothetical options, which have attributes close to the real world. Four attributes were considered, namely electricity system configuration, initial investment cost, monthly costs, and improvements to the reliability of the electricity supply.
Results:
The largest share of the 200 health facilities interviewed reported services provision as outpatient treatment, provision of maternity services and family planning, which are relatively low electricity-intensive services. However, there was a general perception that increased reliability on the electricity supply can improve the health service provision and operation of the facilities. Moreover, despite that preferences towards the solar systems, the initial investment costs of the solar systems is still perceived as preventing the adoption of this technology
Conclusion:
From this study we can conclude that health facilities in Ghana rely greatly on the national supply which has issues with reliability, compromising the delivery of healthcare services. However, the adoption of alternative electricity technologies based on renewable sources is not likely to occur at the facility level without the engagement of other actors that can help bridging the barriers for adoption, as initial investment costs
Fertigungsstrategie einer Turbinenblisk aus oxidischer Faserverbundkeramik mittels Infusionsverfahren unter Berücksichtigung materialtechnischer Einflussfaktoren
In dieser Arbeit wird im Rahmen von FFE+, einem internen Projekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, eine entscheidungsbasierte Fertigungsstrategie für die Herstellung einer Mikrogasturbinenblisk aus oxidkeramischem Faserverbundwerkstoff entwickelt. Hierfür soll das vakuumbasierte Infusionsverfahren der Abteilung Struktur- und Funktionskeramik des Instituts für Werksstoffforschung verwendet werden. Zunächst wird der theoretische Hintergrund des Materials und die davon etablierte Verarbeitung betrachtet. Aus Basis dieser Grundlage können das System und Funktionen der oxidkeramischen Blisk im Sinne der methodischen Prozessentwicklung bestimmt werden. Die darin formulierten Anforderungen und Bewertungskriterien lassen eine aufwandsreduzierte Entwurfsphase von Konzepten oder Lösungsprinzipien zu. Hierbei ist die Faserstruktur der maßgeblicher Einflussfaktor in der Lösungsfindung. Nach der Bewertung, Validierung und Anpassung der Ergebnisse wird die Fertigungsstrategie auf dem best-bewerteten Konzept und den bisherigen Projekten der Abteilung entworfen. Zusätzlich ist in dieser Arbeit eine Machbarkeitsstudie am Institut für Flugzeugbau der Universität Stuttgart von einem bislang unbekannten Verfahren zur Herstellung oxidkeramischer Faserpreforms durchgeführt worden. Da eine Aussage über die Materialkennwerte für eine sichere Funktionsgewährleistung notwendig ist, sind Materialversuche bei Raum- und Hochtemperatur geplant. Das abschließende Ziel einer Prozessketten-Grundlage von Projekten mit dem vakuumbasierten Infusionsverfahren des Instituts für Werkstoffforschung fasst die Ergebnisse von dieser Arbeit und anderen Erfahrungsberichten zusammen