OPUS-Hochschulschriftenserver der HVF
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Risikomanagement in der kommunalen Haushaltsplanung : Entwicklung einer Risikomatrix zur Steuerung von Plan-Ist-Abweichungen
Risiken sind systemimmanent für die Haushaltsplanung in Kommunen. Da kaum alle relevanten Entwicklungen im Vollzugszeitraum bereits zum Zeitpunkt der Haushaltsaufstellung bekannt sein können, materialisieren sich Risiken in Plan-Ist-Abweichungen wie beispielsweise Mindererträgen oder Mehraufwendungen. Ein Risikomanagement soll zum einen Vorsorge für finanzielle Risiken, zum anderen Wirtschaftlichkeit in der Mittelverwendung gewährleisten. Eine mögliche Methode für dessen Konzeption ist die Risikomatrix bzw. das Risikoportfolio. Der Beitrag erläutert den Erstellungsprozess einer Matrix in einem Transferprojekt mit einer Kommune. Beschrieben wird die konkrete Umsetzung von Definition, Identifikation und Bewertung von Risiken. Die Risikomatrix bietet eine strukturierte Methode für das Risikomanagement und kann zu einer verbesserten Entscheidungsfindung beitragen
"Entwurf eines Gesetzes zur Regelung der doppelten Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz" - Die Widerspruchslösung als verfassungsgemäße Option für Deutschland?
Die vorliegende Bachelorarbeit hat sich intensiv mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Regelung der doppelten Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz beschäftigt und die Widerspruchslösung als verfassungsgemäße Option für Deutschland eingehend untersucht. Angesichts der kritischen Situation im Bereich der Organspende, in der zahlreiche Menschen auf lebensrettende Transplantationen angewiesen sind, ist eine Reform des bestehenden Transplantationsgesetzes von höchster Dringlichkeit. Es zeigt sich, dass der Bedarf an Organen für die auf Wartelisten verzeichneten Personen bei weitem nicht durch die derzeit verfügbaren Organe gedeckt werden kann. Der im Jahr 2019 vorgelegte Gesetzesentwurf zur Widerspruchslösung, der Gegenstand dieser Arbeit ist, wurde letztlich jedoch nicht verabschiedet. Dennoch ist die Diskussion über die Widerspruchslösung nach wie vor ein wesentlicher Bestandteil der politischen Agenda
Übungsklausur aus dem Einkommensteuer- und Körperschaftsteuerrecht : Angedeuteter gewerblicher Grundstückshandel mit Betriebsaufspaltung
Die Übungsklausur – bestehend aus einem zusammenhängenden Einkommensteuer- und Körperschaftsteuerteil – wurde für angehende Steuerberater:innen und Steuerinspektor:innen zur Prüfungsvorbereitung mit dem Rechtsstand zum 31.12.2024 konzipiert. Da die Übungsklausur aus einem zusammenhängenden Einkommensteuer- und Körperschaftsteuerteil besteht, haben die Feststellungen im Körperschaftsteuerteil – teilweise gravierende – Auswirkungen und Folgen für die Gesellschafter im Einkommensteuerteil. Es empfiehlt sich daher bei der Lösung mit dem Körperschaftsteuerteil zu beginnen. Bei einer Bearbeitungszeit von sechs Zeitstunden weist die Klausur einen hohen Schwierigkeitsgrad auf. Folgende Themen werden schwerpunktmäßig in Teil A – Einkommensteuer behandelt: Einkünfte aus Kapitalvermögen (§ 20 Abs. 1 Nr. 1 und § 32d EStG), Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (§ 19 EStG), gewerblicher Grundstückshandel, steuerliche Folgen einer Betriebsaufspaltung mit Betriebsaufgabe i. S. des § 16 EStG, Veräußerung einer Beteiligung gegen Leibrente, Veräußerungsgewinn i. S. des § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EStG, sonstige Renteneinkünfte i. S. des § 22 Nr. 1 EStG, Einnahmenüberschussrechnung (§ 4 Abs. 3 EStG), Wechsel der Gewinnermittlungsart, private Nutzungsentnahme eines Elektrofahrzeugs und Veräußerung eines Betriebs gegen Zeitrente. In Teil B – Körperschaftsteuer finden sich folgende Themenschwerpunkte: Zu versteuerndes Einkommen, diverse Fallgestaltungen im Rahmen des § 8b KStG, verdeckte Gewinnausschüttungen und verdeckte Einlagen sowie Ermittlung des Endbestands des steuerlichen Einlagekontos i. S. des § 27 KStG. Als Hilfsmittel sind die aktuellen Steuergesetze, Steuerrichtlinien und Steuererlasse mit dem Rechtsstand zum 31.12.2024 heranzuziehen
Die Umsetzung des Vaterschaftsurlaubs in Deutschland
Die Richtlinie (EU) 2019/1158 zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben für Eltern und pflegende Angehörige ("Vereinbarkeitsrichtlinie") sieht für Väter und zweite Elternteile einen vergüteten Vaterschaftsurlaub von 10 Tagen vor. Der Vaterschaftsurlaub wurde in Deutschland bislang nicht eingeführt, da laut der damaligen Bundesregierung die bestehenden Regelungen zur Elternzeit und zum Elterngeld ausreichend seien. Diese Bachelorarbeit untersucht, ob die Regelungen tatsächlich genügen und die Vereinbarkeitsrichtlinie ausreichend in nationales Recht umgesetzt wurde
Kurioses vor Gericht: Höflichkeit ist eine Zier
Das Leben ist manchmal kurios. Das belegen zahlreiche Entscheidungen deutscher Gerichte, die wir Ihnen in der Reihe "Kurioses vor Gericht" vorstellen. Dieses Mal geht es um den Umgang von Mietern mit ihren Vermietern
Bürokratieabbau oder Kontrollverlust? - kritische Analyse der verkürzten Aufbewahrungsfristen im Vierten Bürokratieentlastungsgesetz
Der Beitrag analysiert kritisch die Verkürzung der Aufbewahrungsfristen für Buchungsbelege von zehn auf acht Jahre im Vierten Bürokratieentlastungsgesetz (BEG IV). Er untersucht die Auswirkungen dieser Änderung auf Unternehmen und Finanzverwaltung, wobei sowohl potenzielle Vorteile wie Kostenersparnis und Förderung der Digitalisierung als auch mögliche Risiken für die Verfolgung von Steuerhinterziehung erörtert werden. Zudem ist das Spannungsfeld zwischen Bürokratieabbau und effektiver Steuerkontrolle thematisiert und wird hinterfragt, ob die Maßnahme tatsächlich eine angemessene Balance zwischen diesen Aspekten gewährleistet. Abschließend werden Handlungsempfehlungen gegeben und weiterer Forschungsbedarf aufgezeigt