Hochschulschriftenserver der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
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    Accounting and society: a holistic perspective on corporate social responsibility [cumulative dissertation]

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    This dissertation comprises three empirical studies on corporate social responsibility (CSR). The first study examines how an exogenous increase in agency problems affects CSR investment decisions. The second study examines whether the value relevance of CSR reporting is affected by customer profile differences. The third study examines how national culture shapes several fundamental corporate decisions determining the credibility of CSR reports. Collectively, the three studies provide novel and holistic evidence on why managers pursue CSR. 1. Steindl, T., Hellmann, A. and Goettsche M. 2017. Building a social empire? Managerial preferences, shareholder litigation, and corporate social responsibility. Working Paper. 2. Goettsche, M., Steindl T. and Gietl S. 2016. Do customers affect the value relevance of corporate social responsibility reporting? Empirical evidence on stakeholder interdependence. Business Strategy and the Environment 25(3): 149-164. 3. Steindl, T. 2017. Cultural rule orientation, legal institutions, and the credibility of corporate social responsibility reports. Working Paper.Die vorliegende Dissertation umfasst drei empirische Studien zum Themengebiet unternehmerische Nachhaltigkeit. Die erste Studie untersucht, inwiefern sich sog. Agency-Probleme in Unternehmen auf Nachhaltigkeitsinvestitionen auswirken. Die zweite Studie untersucht, ob das Konsumentenprofil eines Unternehmens die Wertrelevanz der Nachhaltigkeitsberichterstattung beeinflusst. Die dritte Studie untersucht, inwiefern die Kultur eines Landes Unternehmensentscheidungen hinsichtlich der Verlässlichkeit von Nachhaltigkeitsberichten beeinflusst. In ihrer Gesamtheit liefern die drei empirischen Studien neuartige und holistische Ergebnisse, die die Frage beantworten, warum Manager Nachhaltigkeitsziele verfolgen. 1. Steindl, T., Hellmann, A. and Goettsche M. 2017. Building a social empire? Managerial preferences, shareholder litigation, and corporate social responsibility. Arbeitspapier. 2. Goettsche, M., Steindl T. and Gietl S. 2016. Do customers affect the value relevance of corporate social responsibility reporting? Empirical evidence on stakeholder interdependence. Business Strategy and the Environment 25(3): 149-164. 3. Steindl, T. 2017. Cultural rule orientation, legal institutions, and the credibility of corporate social responsibility reports. Arbeitspapier

    Zur Qualität kommerzieller Angebote frühen Fremdsprachenlernens

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    Generell ist der Fremdsprachenfrühbeginn ein Themenfeld mit großer Aktualität. Eine wesentliche Rolle wird beim frühen Fremdsprachenlernen dem Bildungssystem zugeschrieben. In Deutschland wird abhängig vom Bundesland die erste Fremdsprache in der ersten oder dritten Klasse mit ca. 2-3h/Woche eingeführt. Für Eltern ist dieses begrenzte Angebot der Grundschulen im Zusammenspiel mit der Qualität dieser Schulstunde oft nicht ausreichend. Kommerzielle Angebote für frühes Fremdsprachenlernen sind daher die marktwirtschaftliche Reaktion auf die unzufrieden-stellende Förderung von Fremdsprachen in formalen Bildungseinrichtungen. Entsprechend der Nachfrage steigt der Markt der kommerziellen Anbieter für frühkindliches Englisch stetig an. Um den Ansprüchen der Eltern, die ihren Kindern die Vorteile des frühen Fremdsprachenlernens ermöglichen möchten, gerecht zu werden, müssen die Anbieter erfolgversprechende Kurse anbieten. Denn nur, wenn die Zufriedenheit mit dieser entgeltlichen Dienstleistung hoch ist bleibt auch die Nachfrage bestehen. Der Nutzen dieser Kurse hängt dabei stark von der Qualität der Angebote ab. Einheitliche Qualitätsstandards und Daten für Vergleichszwecke existieren im Bereich der kommerziellen Angebote für frühkindliches Englischlernen bisher nicht. Um die Lücke im Forschungsfeld der kommerziellen Angebote frühkindlichen Fremdsprachenlernens zu schließen, soll im Rahmen der Dissertation ein Überblick über dieses Feld und bestehende Konzepte gegeben werden. Das Ziel dieser Arbeit ist es daher empirische Daten darüber zu erheben und auszuwerten, wie Kinder im Lernkontext kommerzieller Anbieter Englisch lernen. Dieses ´wie´ entspricht der zentralen Fragestellung dieser Arbeit.Learning a foreign language at an early stage is an area that is currently seen with high importance. Commercial providers for teaching foreign languages to children are the market reaction to a non-satisfying school system. For parents, these courses allow their children to benefit from an early contact with the taught language. Due to the financial expense for these commercial courses, parents have high expectations regarding the usefulness and therefore the quality of the courses. This book aims at examining the quality of commercial providers for early English learning compared to learning English in the school system

    Zwischen Multilateralismus und Souveränismus : eine Analyse des Auftritts lateinamerikanischer Staaten in der Neuen Weltordnung

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    In einer Zeit, in der europäische und deutsche Außenpolitik häufig im Krisenmodus betrieben wird, stehen die Staaten Lateinamerikas selten im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Dennoch richten sich aus Deutschland und Europa auch immer wieder starke Hoffnungen auf die Zusammenarbeit mit den Ländern dieser Region. Diese erscheinen in offiziellen Strategien als natürliche Partner bei der Gestaltung einer Weltordnung, in der verbindliche multilaterale Regeln das Zusammenleben von Staaten und Menschen bestimmen und zur Lösung gemeinsamer Herausforderungen beitragen. Doch ist diese Hoffnung wirklich berechtigt? Haben lateinamerikanische Staaten in der jüngeren Vergangenheit tatsächlich starken multilateralen Regeln Vorrang vor der Wahrung staatlicher Souveränität und Handlungsfreiheit gegeben? Oder haben sie Letzteren Priorität eingeräumt? Diese Frage nach dem Spannungsfeld „Zwischen Multilateralismus und Souveränismus“ versucht die vorliegende Arbeit durch eine qualitative „Analyse des Auftritts lateinamerikanischer Staaten in der Neuen Weltordnung“, während des Vierteljahrhunderts nach dem Ende des Ost-West-Konflikts, zu beantworten. Hierzu konzentriert sich die Untersuchung auf Politiken, Positionen und Verhandlungsprozesse auf drei verschiedenen Themenfeldern und geht auch der Frage nach möglichen Erklärungen für die beobachteten Ergebnisse nach. An erster Stelle wird das Problem der internationalen Verteidigung von Menschenrechten und Demokratie thematisiert. Ob in Grundsatzdebatten, bei Gefahren für die Demokratie in einzelnen Staaten Lateinamerikas, ob in Haiti, Somalia, Ruanda oder zuletzt in Syrien: Immer wieder mussten auch lateinamerikanische Staaten beurteilen, ob ein Angriff auf die Demokratie oder krasse Menschenrechtsverletzungen als Verstoß gegen universelle Standards zu einer Intervention von außen führen sollten oder als innere Angelegenheiten zu betrachten waren. An zweiter Stelle widmet sich die Untersuchung der Außenhandelspolitik. Haben die Staaten Lateinamerikas auf wirkungsvolle internationale Normen zur Förderung freier Handels- und Kapitalströme gesetzt oder vielmehr ihren Spielraum zur Errichtung protektionistischer Barrieren verteidigt und auch ausgenutzt? Schließlich richtet sich der Blick auf den Schutz des Weltklimas und der weltweiten Biodiversität. Als wichtige Akteure auf diesem Politikfeld haben die Staaten Lateinamerikas Position bezogen als es darum ging, verbindliche internationale Reduktionsziele für Treibhausgase und Regeln zum Schutz und zur Nutzung biologischer Ressourcen festzulegen – oder eben zugunsten nationaler Verfügungsgewalt zu verhindern. Die Ergebnisse der Untersuchung relativieren das Bild von den lateinamerikanischen Staaten als natürlichen Partnern für die Errichtung einer multilateralen Weltordnung, ohne es aber vollends zu widerlegen. Nicht nur existierten während des gesamten Untersuchungszeitraums fast immer zeitgleich Verfechter des Multilateralismus und des Souveränismus in Lateinamerika nebeneinander. Auch machten manche Staaten im Laufe dieses Zeitraums teils markante Richtungswechsel durch. Auffällig ist dabei besonders der enge Zusammenhang zwischen dem Aufkommen der „rosa Welle“ linker Regierungen in Lateinamerika um die Jahrtausendwende (von Venezuela über Bolivien, Nicaragua, Ecuador bis hin nach Argentinien) und einem klaren Schwenk vieler dieser Staaten in Richtung Souveränismus, oft quer durch alle hier betrachteten Themenfelder. Umgekehrt verstärkte ein Staat wie Mexiko, der noch in den 1990er Jahren ähnliche Positionen vertreten hatte, im neuen Jahrtausend immer mehr das Lager der Vertreter des Multilateralismus, in dem sich bis 2015 u.a. auch Chile, Peru, Kolumbien oder Costa Rica versammelt hatten. So gemischt der Befund für die jüngere Vergangenheit ist, so ungewiss ist die Prognose für die Zukunft. In einer Region, die nach wie vor von einer hohen ökonomischen Ungleichheit gekennzeichnet ist, bleibt das Potential für soziale Polarisierung, abrupte innenpolitische Richtungswechsel und damit, wie in dieser Analyse gezeigt, auch außenpolitische Pendelschläge zwischen Multilateralismus und Souveränismus beträchtlich.With European and German foreign policy operating in almost permanent crisis mode, Latin American states are far from occupying a central role on the agenda. Nevertheless, foreign policy actors from Germany and Europe use to attach strong expectations to cooperation with countries from that region. Official strategies depict them as natural partners when it comes to creating a world order built on strong and binding multilateral rules that guide relations among states and people and that contribute to the solution of common problems and challenges. But are these expectations justified? Have Latin American states preferred strong multilateral rules over state sovereignty and the preservation of national maneuvering space in the recent past? Or have they prioritized the latter? This tension “Between Multilateralism and Sovereignism” is analyzed in this study by means of a qualitative “Analysis of the role of Latin American States in the New World Order”, that is: during the quarter century following the end of the Cold War. To this purpose, the dissertation focuses on policies, positions and negotiating processes along three different issue areas, exploring outcomes as well as their possible explanations. The first issue to be examined is the international defense of human rights and democracy. Be it in debates of principles; on the occasion of democracy crises in certain parts of Latin America itself; be it in Haiti, Somalia, Rwanda or Syria: again and again, Latin American states have been forced to judge whether assaults on democracy or blatant human rights violations were to be viewed as breeches of universal norms that warrant international intervention, or to be treated as strictly internal affairs. Secondly, the analysis turns to international economic policy. Did Latin American states support effective international norms fostering free flows of goods and capital? Or did they try to preserve and use their ability to build protectionist barriers? Finally, attention is given to the protection of global climate and biodiversity. As important actors within this issue area, Latin American states have made clear their stance during debates about the imposition of binding international reduction targets for greenhouse gas emissions and rules to preserve and sustainably use biological resources. Have they endorsed these multilateral rules or tried to maintain their discretionary power? The findings partially question, but do not fully contradict, the idea of Latin American states being natural partners for building a world order based on multilateral rules. Not only did defenders of Multilateralism coexist with champions of Sovereignism in Latin America throughout the period examined. Some of the states were also subject to policy changes which in certain cases were quite radical. Especially noticeable is the strong correlation between the surge of the “pink tide” of leftist governments in Latin America beginning with the new millennium (e.g. Venezuela, Bolivia, Nicaragua, Ecuador and Argentina), and the clear shift performed by many of these states towards Sovereignism, which often affected all of the issue areas considered. On the other hand and during the same years, Mexico, a country that had displayed similar positions in the 1990s, aligned itself with the group of defenders of Multilateralism. By 2015, Chile, Peru, Columbia and Costa Rica, among others, had joined that group. Projections towards the future are as uncertain as the findings for the recent past are mixed. In a region still marked by economic inequity, the potential for social polarization and abrupt internal policy changes remains considerable. As the present study shows, these could continue to translate into significant foreign policy changes between Multilateralism and Sovereignism in the future, just as they have in the recent past.Al operar la política exterior europea y alemana en casi constante modo de crisis, los estados de América Latina distan mucho de estar en el foco de la atención. Sin embargo, Alemania y Europa siguen mirando las relaciones con los países de la región con un buen grado de expectativas. En estrategias oficiales, éstos aparecen como socios naturales a la hora de crear un orden mundial basado en reglas multilaterales vinculantes, que guíen la convivencia de los estados y las personas y contribuyan a la solución de problemas comunes. ¿Tiene esta expectativa algún fundamento? Los estados latinoamericanos: ¿Realmente han dado prioridad a unas reglas multilaterales fuertes en el pasado reciente, por encima de la soberanía nacional y su propio margen de maniobra? ¿O acaso han preferido estos últimos? Esta disyuntiva “Entre el Multilateralismo y el Soberanismo” se examina en el presente trabajo mediante un “Análisis del rol de los estados latinoamericanos en el Nuevo Orden Mundial”, eso es, durante el cuarto de siglo que siguió al fin de la Guerra Fría. Este análisis cualitativo se centra en políticas, posicionamientos y procesos de negociación dentro de tres áreas temáticas distintas, rastreando también las posibles causas de los resultados obtenidos. En primer lugar, se plantea el problema de la defensa internacional de los derechos humanos y la democracia. Desde los debates sobre principios, pasando por crisis de la democracia en algunos países de la región, hasta en los casos de Haití, Somalia, Ruanda o Siria: una y otra vez, los estados latinoamericanos han tenido que decidir si los atentados a la democracia y las violaciones flagrantes de los derechos humanos se debían considerar infracciones contra normas universales, que justificaban una intervención desde fuera. O si, por el contrario, se trataba de asuntos internos del estado en cuestión. En segundo lugar, se examina la política económica internacional. Los estados de la región, ¿apostaron por la creación de normas internacionales efectivas a favor de la libre circulación de bienes y capitales, o buscaron defender y aprovechar su capacidad de erigir barreras proteccionistas? Finalmente, el trabajo estudia el tema de la protección del clima y la biodiversidad globales. Como actores importantes en este campo, algunos estados de América Latina han mostrado un perfil claro cuando se trataba de definir objetivos internacionales vinculantes para la reducción de emisiones de gases de efecto invernadero, así como reglas para la protección y el uso sostenible de los recursos biológicos. ¿Estuvieron a favor o intentaron preservar su discrecionalidad? Los resultados de este trabajo relativizan, pero no invalidan, la noción de los estados latinoamericanos como socios naturales en la construcción de un orden mundial basado en reglas multilaterales. No sólo se advierte la coexistencia, en América Latina, de representantes del Multilateralismo, junto a los del Soberanismo, a lo largo de todo el período examinado. Adicionalmente, algunos estados han vivido unos virajes marcados durante este tiempo. Lo que llama la atención es, sobre todo, la estrecha correlación entre el surgimiento de la “ola rosada” de gobiernos de izquierdas a partir del nuevo milenio (Venezuela, Bolivia, Nicaragua, Ecuador y Argentina, entre otros), y un movimiento claro hacia el Soberanismo en muchos de estos países, un movimiento que se percibió, en algunos casos, a través de todas las áreas temáticas estudiadas en este análisis. Por otro lado, un país como México, que había mantenido posiciones parecidas en los años 90, se sumó a las filas de los defensores del Multilateralismo después de 2000. Para 2015, también Chile, Perú, Colombia, Costa Rica y otros se habían integrado a este grupo. Si el pasado reciente no muestra tendencias inequívocas, tampoco el prognóstico puede ser seguro. En una región que sigue caracterizándose por una alta inequidad económica, el potencial de polarización social y cambios bruscos en la política interior persiste. Tal como se demuestra en el presente análisis, esto también mantiene abierta la posibilidad de cambios entre Multilateralismo y Soberanismo hacia fuera, tales como se han visto desde 1990

    Herausforderungen und Lösungsansätze für die Distribution mit Mehrkammerfahrzeugen [kumulative Dissertation]

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    The essays of the cumulative dissertation are concerned with the distribution in retailing with multi-compartment vehicles. An effective distribution planning is a central aspect for the success of retailers. Due to a highly competitive market, retailers are forced to constantly optimize processes along the supply chain to satisfy the given requirements. On the one hand, customers expect the constant availability of various products while asking for high quality. On the other, an ever increasing pressure on prices exists. The involved logistic processes therefore need to be highly efficient to fulfil the given requirements. An important part plays thereby the distribution of goods to stores, where consumers are supplied. Here, multi-compartment vehicles offer a variety of new possibilities for distribution. The core attribute of multi-compartment vehicles is the simultaneous delivery of different temperature zones with the same vehicle. Besides the new options that therefore open up for distribution, further processes and costs incurred by the use of multi-compartment vehicles need to be taken into account. The first essay presents the basic attributes of multi-compartment vehicles as well as the differences to processes with single-compartment vehicles. The distribution with both single- and multi-compartment vehicles is illustrated and the differences are discussed. Further, the essay discusses current literature for the distribution with multi-compartment vehicles in retailing. Based on these findings, a formal model for the distribution with multi-compartment vehicles is presented in the second essay. The model considers cost and process differences, especially for loading and unloading actions. The use of multi-compartment vehicles is analysed and saving potentials revealed, using the model and a tailor-made solution approach. The remaining essays (essays 3, 4 and 5) further extend the introduced model to consider additional aspects relevant in practice. More precisely, the third essay considers the optimal fleet mix if both single- and multi-compartment vehicles are available for distribution. The fourth essay identifies loading restrictions if multi-compartment vehicles are used and presents an innovative solution approach to address the arising problem and which enables a distribution planning without loading and unloading problems. Finally, the concluding essay (essay 5) extends the discussed planning problem for multiple periods. In particular, it examines the impact of consistent deliveries for all considered product segments across the complete planning horizon.Die Beiträge der kumulativen Dissertation beschäftigen sich mit Planungsproblemen im Rahmen der Distribution mit Mehrkammerfahrzeugen im Einzelhandel. Eine effektive Distributionsplanung ist ein zentraler Punkt für den Erfolg von Einzelhandelsunternehmen. Auf einem sehr kompetitiven Markt sind Einzelhändler gezwungen, ihre Prozesse entlang der Lieferkette immer weiter zu optimieren, um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Auf der einen Seite, erwarten Kunden die ständige Verfügbarkeit zahlreicher Produkte bei gleichzeitig hohen Qualitätsansprüchen. Auf der anderen Seite, besteht ein immer größer werdender Preisdruck. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, müssen die beteiligten logistischen Abläufe höchst effizient gestaltet werden. Ein wichtiger Teilprozess hierbei ist die Lieferung der Güter an die Filialen, wo sie dem Endkunden zur Verfügung gestellt werden. Mehrkammerfahrzeuge bieten hierbei eine Vielzahl neuer Möglichkeiten für die Distribution. Die zentrale Eigenschaft der Mehrkammerfahrzeuge ist die gemeinsame Anlieferung unterschiedlicher Temperaturzonen mit nur einem Fahrzeug. Neben den neuen Optionen, die sich dadurch für die Belieferung ableiten, gilt es dabei jedoch auch zusätzliche Prozesse und Kosten zu berücksichtigen, die durch den Gebrauch von Mehrkammerfahrzeugen entstehen. Im ersten Beitrag werden die grundlegenden Eigenschaften von Mehrkammerfahrzeugen dargestellt und die Prozessunterschiede zu Einkammerfahrzeugen erörtert. Die Distribution mit Mehr- und Einkammerfahrzeugen wird veranschaulicht und die Unterschiede werden aufgezeigt. Zudem diskutiert der Beitrag aktuelle Literatur im Rahmen der Distribution mit Mehrkammerfahrzeugen im Einzelhandel. Basierend auf diesen Erkenntnissen wird im zweiten Beitrag ein formales Modell für die Distribution mit Mehrkammerfahrzeugen präsentiert, welches die unterschiedlichen Prozesse und Kosten, insbesondere bei der Be- und Entladung, berücksichtigt. Mit Hilfe des formulierten Modells und einem maßgeschneiderten Lösungsansatz wird die Nutzung von Mehrkammerfahrzeugen in der Distribution analysiert und mögliche Einsparpotentiale aufgezeigt. Die weiteren Beiträge (Beiträge 3, 4 und 5) erweitern das in Beitrag 2 vorgestellte Modell um weitere praxisrelevante Aspekte. Der dritte Beitrag beschäftigt sich dabei mit der optimalen Flottenauswahl wenn sowohl Ein- als auch Mehrkammerfahrzeuge für die Distribution genutzt werden können. Im vierten Beitrag werden Laderestriktionen identifiziert, die bei der Nutzung von Mehrkammerfahrzeugen berücksichtigt werden müssen und ein geeigneter, innovativer Lösungsansatz präsentiert, welcher eine Distributionsplanung ohne Be- und Entladeprobleme garantiert. Abschließend erweitert der letzte Beitrag (Beitrag 5) das Planungsproblem auf mehrere Planungsperioden. Dabei werden insbesondere die Auswirkungen einer konsistenten Lieferung für jedes betrachtete Produktsegment über den kompletten Planungszeitraum untersucht

    Fünf Aufsätze zur Regalplatzplanung im Einzelhandel [kumulative Dissertation]

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    Die Beiträge der kumulativen Dissertation beschäftigen sich mit Regalplatzplanungsproblemen im Einzelhandel. Zunehmende Sortimentsvielfalt und sinkende Regalflächenproduktivität zwingen Einzelhändler zunehmend, den ihnen zur Verfügung stehenden, limitierten Regalplatz effizient zu nutzen und einzelnen Produkten die richtige Menge an Regalplatz zuzuweisen. Optimierungsmodelle unterstützen Einzelhändler bei dieser Entscheidung. Der erste Beitrag geht der Frage nach, wie Nachfrageschwankungen (Stochastik) in Modelle zur Regalplatzplanung integriert werden können. Das entwickelte Optimierungsmodell betrachtet als relevante Nachfrageeffekte neben der Stochastik weiterhin Regalplatzelastizitäten, Kreuzregalplatzelastizitäten sowie die vertikale Regalposition von Produkten. Eine spezialisierte Heuristik liefert nahezu optimale Ergebnisse in kürzester Rechenzeit. Der zweite Beitrag greift das im ersten entwickelte Optimierungsmodell auf und untersucht mit Hilfe umfangreicher numerischer Analysen den Einfluss von Kreuzplatzelastizitäten auf optimale Regalmengen. Der Beitrag zeigt, dass Kreuzplatzelastizitäten einen zu vernachlässigenden Einfluss auf Regalentscheidungen haben und daher aufwendige Messungen dieser Elastizitäten sowie die Entwicklung entsprechender Optimierungsmodelle in Zukunft aus Forschungssicht nicht relevant sind. Der dritte und fünfte Beitrag erweitern das im ersten entwickelte Optimierungsmodell um benachbarte Entscheidungsprobleme. Der dritte Beitrag integriert die Sortimentsentscheidung und unterstützt Einzelhändler somit bei der Auswahl der anzubietenden Produkte. Dabei wird neben Regalplatzelastizitäten das Substitutionsverhalten von Kunden in Fällen von Nichtverfügbarkeit von Ware modelliert und gezeigt, dass sich beide Nachfrageeffekte gegenseitig verstärken und daher integriert betrachtet werden müssen. Der fünfte Beitrag beantwortet, wie Einzelhändler zudem die effiziente Wiederbefüllung ihrer Regale gewährleisten können und untersucht, inwiefern die Verfügbarkeit eines an die Filiale angeschalteten Filiallagers optimale Regalmengen beeinflusst. Der vierte Beitrag zeigt, wie der für die Lösung des Optimierungsmodells des dritten Beitrags verwendete Algorithmus technisch so weiterentwickelt werden kann, dass höhere Gewinne in kürzerer Rechenzeit erzielt werden.The essays of the cumulative dissertation are concerned with the topic of retail shelf-space optimization. Increasing product proliferation as well as decreasing space productivity force retailers to efficiently use the limited retail shelf space and assign the right shelf quantities to products they offer to customers. Optimization models support retailers with these decisions. The first essay analyzes how demand volatility can be integrated into shelf-space optimization models. The developed optimization model furthermore accounts for space- and cross-space elasticities as well as vertical shelf positions. A specialized heuristic solves the model efficiently and returns near-optimal results. The second essay builds on the optimization model developed in the first essay and conducts extensive numerical analyses to examine the impact of cross-space elasticities on optimal shelf quantities. The essay shows that cross-space elasticities have a negligible impact on space decisions. Therefore, the complex measurement as well as the development of corresponding optimization models are of minor relevance for future research. The third and fifth essay extend the optimization model from the first essay by integrating adjacent decision problems. The third essay accounts for the assortment decision, i.e., supports retailers in selecting the products to offer. Apart from space elasticities, the model accounts for substitution behavior in case items are unavailable and shows that both demand effects reinforce each other, which is why they should be accounted for simultaneously. The fifth essay shows how retails can furthermore guarantee the efficient replenishment of shelves and examines the impact of the availability of a backroom on optimal shelf quantities. The fourth essay improves the algorithm developed for the optimization model from the third essay. The improved heuristic yields higher retail profits in shorter runtime

    Entwicklungsdynamiken der Weltanschauung von Beschäftigten deutscher und französischer Unternehmen durch internationale Mobilität während des Studiums und des Berufslebens

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    Diese Arbeit untersucht Wandlungsdynamiken der Weltanschauung von Mitarbeitern deutscher und französischer Unternehmen durch Auslandsaufenthalte während des Studiums und des Berufslebens. Im Zentrum der Analyse stehen die Selbstwahrnehmung der Personen in Bezug auf den eigenen professionellen und privaten Werdegang sowie auf persönliche Kompetenzen und Eigenschaften, die Selbstverortung in der fremden Gesellschaft und im Arbeitskontext, die Wahrnehmung der lokalen Bevölkerung (die Anderen) sowie die prägende Wirkung von Auslandserfahrungen und die Handlungsmotivationen (raisons d’agir) der Personen. Der vorliegenden Arbeit liegt ein qualitatives Forschungsdesign in Form persönlicher Interviews zugrunde, das die Untersuchung von subjektiven Wahrnehmungen und Einstellungen ermöglicht. Ein solches stand bisher kaum im Fokus der Forschung zur internationalen Mobilität. Die Wandlungsdynamiken der Weltanschauung ließen sich vor dem Hintergrund verschiedener Ansätze der Managementsoziologie und der Karriereforschung, der Soziologie des Fremden sowie Integrations- und Motivationstheorien rekonstruieren. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen unter anderem, dass sowohl akademisch als auch professionell mobile Personen in der Gesellschaft des Gastlandes durch ein Leben in abgeschlossenen Welten sowie einen besonderen Status in der Gesellschaft und im Berufs- und Universitätskontext die Position des Fremden einnehmen. Durch die Untersuchung der Verortung der international mobilen Personen anhand unterschiedlicher Konzepte des Fremden in der Literatur konnten neue Erkenntnisse zum Status und zur Position dieser mobilen Personengruppen im Ausland generiert werden. Der mobile Student und der durch das Unternehmen entsandte Arbeitnehmer fügen sich im Ausland auf passive Weise in praktisch-inerte Strukturen (Sartre 1960) ein. Es konnte gezeigt werden, dass sich die beiden Mobilitätsarten teilweise jedoch in diesen Strukturen unterscheiden. Im Gegensatz zu einer relativ hohen Selbstbestimmtheit und geforderten Aktivität des mobilen Studierenden übernimmt das Unternehmen bei beruflichen Entsendungen die Rolle des Koordinators und Lenkers der Mobilität, der die Position des international Mobilen als Fremder in seinem Sinne seriell (Sartre 1960) produziert und reproduziert. Die Erkenntnisse zur Verortung der Person im Ausland als Fremder widersprechen in einigen Aspekten dem in der Literatur präsenten Typus des global mobilen, anpassungsfähigen und überall heimischen Arbeitnehmers, indem sie zeigen, dass diesen keine globale Identität auszeichnet, sondern dass er vielmehr Fremder und seiner Herkunft verbunden bleibt.This study examines developments in the world views of employees in large German and French companies through temporary stays abroad during their academic studies or professional life. The study focuses on the individuals’ sense of self in relation to their professional and personal development, as well as skills and personal characteristics, their own position within the foreign society and business environment, the perception of local people (the others), the impact of this international experience on future mobility projects, and the interviewees’ motivations (raisons d’agir) for going abroad. The study uses a qualitative method. It draws on knowledge obtained through personal interviews, an approach that allows the investigation of subjective perceptions and attitudes. This method has not yet been in the focus of research regarding international mobility. Aspects of world view transformation have been identified using different approaches deriving from management sociology, career studies, the sociology of the Stranger and theories on motivation and cultural integration. The findings of this study show, for instance, that internationally mobile students and professionals, in possessing a special status within the foreign society as well as within the business environment and living in international communities, occupy the position of the Stranger. New insights concerning the position and the status of the individual could be obtained in comparing it to social types of the Stranger in literature. The study demonstrates that expatriates and international students in the foreign country in a passive way become part of practico-inert structures (Sartre 1960). Nevertheless, the two forms of mobility differ in these structures in which they are taking place. In contrast to a high level of autonomy while studying abroad, the international mobility of professionals is “steered” and “regulated” by the company that produces and reproduces the mobile persons’ position in a serial way (Sartre 1960). These findings on the position of the mobile person in the foreign country partially contradict existing theories developing the idea of a globally mobile and adaptable employee who is “at home” everywhere in the world. This study shows that the employee is not characterised by a global identity, but takes the position of the Stranger in the foreign country and retains a strong connection to where he is from.La présente recherche a comme objectif d’analyser des dynamiques du développement de la vision du monde des employés de grandes entreprises françaises et allemandes par l’expérience de séjours à l’étranger pendant les études ou pendant la vie active. Au centre de l’analyse se trouvent la perception de soi des personnes enquêtées à l’égard de leurs trajectoires professionnelles et personnelles et de leurs compétences et caractéristiques, la position que la personne se donne au sein de la société d’accueil et dans le contexte professionnel, la perception des locaux (les Autres), l’influence de l’expérience sur des futurs projets et les raisons d’agir. Cette recherche a été réalisée à l’aide d’une approche qualitative sous forme d’entretiens personnels rendant possible une enquête sur des visions subjectives. Une telle approche n’a été que rarement utilisée jusqu’à présent pour des recherches sur la mobilité internationale. Les dynamiques du développement des visions du monde ont été reconstruites sur fond de plusieurs approches émanant de la sociologie du management, de la recherche des carrières, de la sociologie de l’Etranger ainsi que des théories de motivation et d’intégration culturelle. Les résultats montrent entre autres que les personnes mobiles pendant les études et dans la vie active prennent la position de l’Etranger dans la société et dans l’environnement professionnel. Ce positionnement est renforcé par une vie dans des cercles cloisonnés ainsi que par un statut spécifique dans la société. En analysant la position des personnes enquêtées à l’aide de différentes théories de l’Etranger, de nouvelles connaissances sur le statut de ces groupes mobiles sont produites. A l’étranger, l’expatrié et l’étudiant se rendent dans des structures qui rappellent des structures pratico-inertes (Sartre 1960). Cependant, la recherche montre que le positionnement des personnes lors des séjours académiques et lors des séjours professionnels diffère en partie par ces structures qui les entourent. Contrairement aux séjours académiques qui sont marqués par une liberté et par une autodétermination de la personne, l’entreprise prend le rôle d’un guide ou d’un coordinateur de la mobilité professionnelle qui produit et reproduit la position de l’expatrié en tant qu’Etranger de façon sérielle (Sartre 1960). Les résultats sur le positionnement de la personne mobile contredisent en partie des courants dans la littérature qui soulignent l’existence d’un employé globalement mobile et adaptable qui est «chez soi» dans le monde entier. Cette recherche montre que l’employé n’est pas caractérisé par une identité globale, mais reste plutôt étranger et lié à ses origines

    Europäische Wohlfahrtsstaaten - eingebettet zwischen Staat, Markt und Familie

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    Die vorliegende Dissertation aus dem Bereich der vergleichenden Wohlfahrtsstaatsforschung widmet sich der Typologisierung von Wohlfahrtsstaaten. Eine der ersten, international beachteten Typologisierungen von Wohlfahrtsstaaten stammt von Titmuss 1974. Seine Einteilung in drei verschiedene Typen von Wohlfahrtsstaaten war theoriegeleitet und wurde nicht empirisch überprüft. Besonders durch Esping-Andersen 1990, der eine Klassifikation von drei verschiedenen Typen von Wohlfahrtsstaatsregimen, die er auch empirisch begründete, vorlegte, wurde diese Forschungsrichtung angeregt. Die Ergänzung und Weiterführung von Esping-Andersens Ansatz wurde vielfach aufgegriffen und aktuell beispielsweise von Krammer, Niehues und Peichl 2012, Danforth 2014, Minas u. a. 2014 oder Manow 2015 bearbeitet. All diesen Einordnungen ist gemeinsam, dass sie versuchen eine bestimmte Anzahl von Wohlfahrtsstaaten in ein Schema zu integrieren, wobei die Anzahl der Länder und die Art der Messung bzw. der Methode variieren. Meist werden eine Auswahl europäischer Staaten zusammen mit den USA, Japan und Australien untersucht und die Leistungen des Wohlfahrtsstaats über dessen finanzielles Leistungsniveau gemessen. Je nach Länderauswahl, Datengrundlage und Analyseverfahren variieren die Ergebnisse zwischen drei und fünf verschiedenen Typen in unterschiedlichen Länderkombinationen. Bei den vorliegenden Studien fällt auf, dass sich die Länderauswahl auf eine bestimmte Gruppe beschränkt und südeuropäische und insbesondere osteuropäische Staaten kaum berücksichtigt werden. Dieser Punkt wird in der Länderauswahl dieser Dissertation aufgegriffen und sowohl eine ausreichende Anzahl an südeuropäischen Staaten in die Untersuchung aufgenommen als auch osteuropäische Staaten berücksichtigt, die zudem in einem Kapitel als Länderstudien umfassend eingeordnet werden. Eine weitere Auffälligkeit der vorhandenen Typologien ist die Art der Messung und die Auswahl der Messverfahren. Wohlfahrtsstaaten sind komplexe Gebilde, die sich aus verschiedenen Dimensionen zusammensetzen und nicht nur über ihre finanziellen Leistungen gemessen werden sollten. Zudem muss die Familienpolitik als Element des Wohlfahrtsstaats unbedingt berücksichtigt werden. Bisher gab es nur die theoretische Forderung Esping-Andersens, der einen Zusammenhang zwischen Staat, Markt und Familie postuliert, diesen aber nicht empirisch überprüfte. So wird im Messkonzept dieser Arbeit die Familienpolitik als eigenständige und gleichwertige Dimension des Wohlfahrtsstaats berücksichtigt. Nach einer theoretischen Herleitung und Formulierung von Forschungshypothesen wird mit Hilfe hierarchischer Clusteranalysen, die auf einem Ward-Verfahren mit quadrierter Euklidischer Distanz basieren und mit Daten von Eurostat und MISSOC gerechnet werden, eine Unterteilung in drei verschiedene Typen von Wohlfahrtsstaaten vorgenommen. So entstehen ein traditioneller, ein hybrider und ein postkommunistischer Wohlfahrtsstaat. Diese lassen sich anhand der Kriterien Versorgung, historische Entwicklung, Familienpolitik sowie wohlfahrtsstaatliche Ausstattung und Aufgaben unterscheiden. Dabei werden die Ergebnisse der Clusteranalyse mit theoretischen Kriterien ergänzt. Somit basiert die Einordnung nicht nur auf Ergebnissen aus Methoden der quantitativen Sozialforschung, sondern auch auf theoretisch vergleichenden Aspekten. Die Einordnung der einzelnen europäischen Staaten zeigt, dass es verschiedene sozialpolitische Ausprägungen gibt, welche die jeweiligen Staaten und Wohlfahrtsstaatsregime prägen. Die Länderanalyse zeigt aber auch, dass die Berücksichtigung der Familienpolitik ein wichtiger Faktor für die Wohlfahrtsstaatsforschung ist. Zudem sind die osteuropäischen Wohlfahrtsstaaten, die sich sehr ähnlich sind und eine eigene Gruppe bilden, ein interessanter Forschungsbereich, der es verdient mehr im Fokus der vergleichenden Wohlfahrtsstaatsforschung zu stehen.This dissertation project which is part of the comparative welfare state research analyses welfare state typologies. One of the first international observed typology of welfare states was based on Titmuss 1974. His classification of three different types of welfare states was theory based and not empirical tested. Especially Esping-Andersen’s typologies from 1990, which was both – theory based and empirical proven, - motivated this branch of research. The supplements and continuations of Espings-Andersen´s idea were in many cases taken up; recently for example by Krammer, Niehues and Peichl 2012, Danforth 2014, Minas 2014 or Manow 2015. All these approaches have in common, that they try to order a special number of welfare states, but the number of states and the empirical methodology varies. In the most cases a selection of European Union members, the United States, Japan or Australia are objects of the analyses, which are measured by social efforts of the welfare state as financial allocation level. Depending on the selection of countries, used data und empirical methods, the results varies between three and five groups of welfare state regimes with different combinations of countries. In these studies, distinctive features are among other things, that the selection of countries is based on certain groups and that less south-European and hardly eastern-European states are part of the analyses. This dissertation project takes this point of country selection into account and includes south- and eastern-European states in adequate numbers. Furthermore there is a special chapter with special country analyses of four eastern-European states. Another distinctive feature of the present typologies is the way of measurement and the choice of empirical analyses. Welfare states are complex figures, that consist of different dimensions. They cannot be measured examining only their financial allocation. Furthermore the family policy as an element of welfare states must be included. Until now there was only a theoretical postulation of Esping-Andersen of a connection between state, market and family. But there was no empirical test. In the measurement concept of this dissertation project family policy is an independent and equivalent dimension of the welfare state. After a theoretical conceptualization and the formulation of the research hypothesis, methods of cluster analysis were used to determine three types of welfare states. The hierarchical cluster analyses were made with methods of WARD and squared Euclidean distance. Data from Eurostat and MISSOC was used. So you find a traditional welfare state - which includes only states with a long welfare tradition and a high provision of welfare benefits - a hybrid welfare state - which primarily tries to avoid poverty - and a post-communist welfare state -which is based on the same historical traditions and a low equipped welfare system. Nearby the results of the cluster analyses were complemented with theoretical criteria. The classification is based not only on methodological results from empirical social research but also on theoretical comparative facts. The classification of the single European states shows, that there are different social political characteristics which impress the particular states and their welfare state regimes. The country analyses also show that the allowance of family policy is an important parameter of welfare state research. The eastern-European states, which are very similar, form their own group. These states are an interesting research topic, which should be more in the focus of comparative welfare state research

    Emotions in service recovery encounters [cumulative dissertation]

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    Die kumulative Dissertation befasst sich mit der Rolle von Emotionen in Service Recovery Encountern und umfasst dabei folgende drei Beiträge: Beitrag 1: Jerger, Christina (2015). “Customer Service Recovery: The Challenge of Misbehavior in Service Encounters” in: Meyer, Anton (Hrsg.), Fokus Dienstleistungsmarketing: Aktuelle Aspekte in der Dienstleistungsforschung. Springer Gabler, Wiesbaden, S. 119-143. Beitrag 2: Jerger, Christina & Jochen Wirtz (2017). Service Employee Responses to Angry Customer Complaints: The Roles of Customer Status and Service Climate, in: Journal of Service Research, forthcoming. Beitrag 3: Jerger, Christina & Jens Hogreve (2017). Empathetic Service Recovery: The Impact of Employee Empathic Concern on Customer Responses in the Context of Counterfactual Thinking. Working Paper to be submitted, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt. Alle Beiträge erfassen Emotionen als mögliche Reaktionen von Kunden wie auch Mitarbeitern in Service Recovery Encountern, um damit bisherige Studien zu erweitern und die Bedeutsamkeit von Emotionen in der Dienstleistungsforschung weiter zu unterstreichen. Der erste Artikel setzt sich mit den Auswirkungen von Fehlverhalten (sog. Misbehavior) in Service Recovery Encountern auseinander. Basierend auf bisherigen Forschungsarbeiten, wird die Ansteckung von Fehlverhalten zwischen Kunden und Mitarbeitern näher ausgearbeitet und Service-lügen als mögliche Strategie entgegen der Ansteckung für Mitarbeiter empirisch getestet. Im zweiten Artikel wird der Fokus auf die Servicemitarbeiter in Service Recovery Encountern gelegt und ihre Reaktionen auf wütende Kundenbeschwerden in Feld- sowie Szenarioexperimenten erfasst. Mitarbeiter sollten alle Kunden gleich behandeln – dazu werden Kundenstatus und Serviceklima des Dienstleistungsunternehmens manipuliert und die Auswirkungen gemessen. Der dritte Artikel untersucht Kundenreaktionen auf verschiedene Service Recovery Strategien wie insbesondere Empathie als emotionale Mitarbeiterstrategie. Über experimentelle Video-Vignetten werden zwei weitere Strategien manipuliert und mit Empathie verglichen. Die Experimente werden zudem in den Kontext des „Counterfactual Thinking“ eingebettet.The cumulative dissertation focuses on the role of emotions in service recovery encounters and comprises the following three articles: Article 1: Jerger, Christina (2015). “Customer Service Recovery: The Challenge of Misbehavior in Service Encounters” in: Meyer, Anton (ed.), Fokus Dienstleistungsmarketing: Aktuelle Aspekte in der Dienstleistungsforschung. Springer Gabler, Wiesbaden, p. 119-143. Article 2: Jerger, Christina & Jochen Wirtz (2017). Service Employee Responses to Angry Customer Complaints: The Roles of Customer Status and Service Climate, in: Journal of Service Research, forthcoming. Article 3: Jerger, Christina & Jens Hogreve (2017). Empathetic Service Recovery: The Impact of Employee Empathic Concern on Customer Responses in the Context of Counterfactual Thinking. Working Paper to be submitted, Catholic University of Eichstaett-Ingolstadt. The articles have in common that they assess emotions as potential reactions of customers and employees in service recovery encounters to enrich previous service studies and to strengthen the importance of emotions in service recovery research further. The first article deals with the outcomes of misbehavior in service recovery encounters. Based on previous research studies and findings, contagion of misbehavior between customers and employees gets assessed and service lies as an employee strategy against the contagion of misbehavior get tested empirically. Service employees are in the focus of service recovery encounters in the second article and their service recovery responses to angry customer complaints get evaluated in field as well as scenario experiments. Employees have to treat each customer equal – therefore customer status and firm’s service climate get manipulated and potential impacts on employee responses measured. The third article places a special focus on customers. It assesses customer reactions with regard to different service recovery strategies, especially empathy as emotional employee strategy. Using experimental video vignettes, two different service recovery strategies get manipulated and tested against empathy. The experiments are additionally embedded in the context of “Counterfactual Thinking“

    New perspectives on customer experience in service recovery [cumulative dissertation]

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    This dissertation consists of three articles that point out new perspectives on customer experience in service recovery, and that enrich the current state of research through considerable efforts to better understand customer responses to service failure and recovery: 1. Hogreve, J., Bilstein, N., & Mandl, L. (2017). Unveiling the recovery time zone of tolerance: when time matters in service recovery. Journal of the Academy of Marketing Science, doi: 10.1007/s11747-017-0544-7, 1-18. 2. Mandl, L. (2017). Customer conflict styles in service recovery: an empirical analysis. In Buettgen, M. (Ed.), Beiträge zur Dienstleistungsforschung 2016 (pp. 97-113). Wiesbaden: Springer. 3. Mandl, L., & Hogreve, J. (2017). The buffering effect of brand community identification in service failure episodes: the role of customer citizenship behaviors. Paper currently under review at the Journal of Business Research. The first article takes a new perspective on recovery time and compensation, which service research commonly describes and investigates as two independent service recovery strategies. In contrast, this article discovers and specifies a direct link between recovery time and customers’ compensation expectations about service failures. The second article presents a new perspective on measuring customer responses to inadequate service recovery. Based on conflict theory, this study conceptually develops and empirically tests a model that examines a broad range of different customer responses to service recovery instead of solely measuring customers’ satisfaction with service recovery. The third article provides a new perspective on the role of close relationships in service recovery. Whereas most research focuses on the impact of strong customer-firm relationships on customer responses to service recovery, this is the first empirical study to investigate the role of strong relationships in a service recovery and brand community context.Die kumulative Dissertation befasst sich mit neuen Ansätzen und Perspektiven im Kundenerlebnis- und Beschwerdemanagement bei Dienstleistungen. Insgesamt umfasst die Dissertation drei Beiträge: 1. Hogreve, J., Bilstein, N., & Mandl, L. (2017). Unveiling the recovery time zone of tol-erance: when time matters in service recovery. Journal of the Academy of Marketing Science, doi: 10.1007/s11747-017-0544-7, 1-18. 2. Mandl, L. (2017). Customer conflict styles in service recovery: An empirical analysis. In: Buettgen, M. (Hrsg.), Beiträge zur Dienstleistungsforschung 2016, 97-113. 3. Mandl, L., & Hogreve, J. (2017). The buffering effect of brand community identification in service failure episodes - the role of customer citizenship behaviors. Working paper to be submitted, Catholic University of Eichstaett-Ingolstadt. Der erste Artikel forciert den Einfluss der Bearbeitungsdauer einer Beschwerde auf die Kompensationserwartung des Kunden für einen Dienstleistungsfehler, welcher nicht unmittelbar nach Auftreten gelöst werden kann. Insgesamt sechs Experimente zeigen einen nicht-linearen Zusammenhang zwischen der Bearbeitungsdauer der Beschwerde sowie der Kompensationserwartung des Kunden und diskutieren unternehmens- und kundenseitige Faktoren, die diesen Zusammenhang beeinflussen. Der zweite Artikel untersucht das Kundenkonfliktverhalten, mit welchem Unternehmen bei einer vom Kunden nicht erwarteten Reaktion auf seine Beschwerde konfrontiert werden können. Auf Basis der Konfliktverhaltenstheorie wird ein Messmodell entwickelt, welches unterschiedliche Kundenreaktionen darauf untersucht, wenn eine Diskrepanz zwischen der vom Unternehmen geleisteten und der vom Kunden erwarteten Entschädigung besteht. Der dritte Artikel analysiert die Bedeutung der Identifikation des Kunden mit einer Markengemeinschaft im Beschwerdekontext. Auf Basis zweier Feldexperimente wird gezeigt, dass eine starke Identifikation mit der Markengemeinschaft die Wiederkaufsabsicht des Kunden positiv beeinflusst sowie den negativen Einfluss von Dienstleistungsfehlern auf die Wiederkaufabsicht abschwächt

    Empirical studies in multi-channel and omni-channel retail operations and logistics [cumulative dissertation]

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    Diese kumulative Dissertation umfasst fünf Beiträge, die in einem thematischen Zusammenhang Forschungsfragen aus dem Bereich des Multi- und Omni-Channel Handels und der Handelslogistik beantworten. Der erste Beitrag gibt einen Überblick über die Bereiche der Multi- und Omni-Channel Handelslogistik, die bis einschließlich des Jahres 2015 bereits erforscht worden sind. Der Fokus liegt hierbei auf empirischen Forschungsarbeiten, die in akademischen Journalen veröffentlicht wurden. Hieraus werden unbesetzte Forschungsfelder abgeleitet und mit den Beiträgen 2-5 besetzt. Der Fokus der Beiträge 2 und 3 liegt insbesondere auf dem Handel mit nicht-verderblichen Gütern („Non-Food“). Zum einen wird der Wandel von einem kanalspezifischen und somit separierten Multi-Channel Logistiksystem hin zu einem kanalübergreifenden und somit integrierten Omni-Channel Logistiksystem beschrieben und analysiert (Beitrag 2). Zum anderen sind Einzelhändler, die Zeit, Anstrengung und Mühen in die Integration ihrer Absatzkanäle haben fließen lassen, bestrebt ihre integrierten Kanäle auch bestmöglich einzusetzen. Aufgrund höherer Umsätze, die Kunden auf mehreren Kanälen generieren, steuern Händler ihre Kunden durch die Kanäle und verwenden dafür zusätzlich Methoden, die sich an die Auftragsabwicklung und Logistik richten (Beitrag 3). Die Beiträge 4 und 5 beschäftigen sich insbesondere mit dem Lebensmitteleinzelhandel auf mehreren Absatzkanälen. Einerseits wird ein Rahmenkonzept für die Auslieferung von Lebensmitteln auf der letzten Meile zum Kunden vorgestellt (Beitrag 4) und andererseits eine supply-chain-weite Perspektive eingenommen, um Logistiknetzwerke und Netzwerkstrukturen für verschiedene geographische Regionen und Auftragsvolumina im Omni-Channel Lebensmittelhandel zu skizzieren (Beitrag 5). Mit dieser kumulativen Dissertation werden bisher unbesetzte Forschungsfelder im Bereich der Multi- und Omni-Channel Handelslogistik besetzt. Der gesamthafte Beitrag liegt in der Analyse und Lösung von Herausforderungen, vor denen Einzelhändler hinsichtlich der logistischen Integration und dem Umgang mit mehreren Absatzkanälen stehen. Dabei wird jeweils sowohl der Handelskontext (nicht-verderbliche Güter und Lebensmittel) als auch eine spezifische Themenstellung innerhalb dieses Kontextes fokussiert. Ein Mehrwert wird außerdem für Praktiker in Handelsunternehmen durch das Aufzeigen konkreter Handlungsempfehlungen in jedem der einzelnen Beiträge geleistet. Durch die internationale Verbreitung der Forschungsergebnisse werden diese einer breiten Leserschaft zugänglich und tragen somit zum Verständnis und zur Lösung von logistischen Herausforderungen im Umgang mit mehreren Kanälen in einem Einzelhandelsunternehmen bei.This cumulative dissertation consists of five contributions considering different research questions in the field of multi- and omni-channel retailing and retail logistics. The first contribution provides an overview of the areas of multi- and omni-channel retail logistics which have already been explored up to and including the year 2015. The focus is on empirical research published in academic journals. The findings are used to derive future areas of research which are addressed in the remainder of this dissertation. The focus of the contributions 2 and 3 is on retailing with non-perishable goods (non-food retailing). On the one hand, the transition from a channel-specific and thus separated multi-channel logistics system towards a channel-integrated omni-channel logistics system is described and analyzed (contribution 2). On the other hand, retailers who have put time and effort into the integration of their sales channels are striving to use their integrated channels as best as possible, too. Because of the higher sales generated by customers on multiple channels, retailers steer their customers through the channels and use specific methods for order processing and logistics to their advantage (contribution 3). Contributions 4 and 5 are especially concerned with food retailing on multiple distribution channels. On the one hand, a framework for the delivery of grocery on the last mile to the customer is presented (contribution 4) and on the other hand a supply-chain-wide perspective is taken in order to pinpoint logistics networks and network structures for different geographic regions and order volumes in omni-channel grocery retailing (contribution 5). With this cumulative dissertation unexplored research in the field of multi- and omni-channel retail logistics is addressed. The overall contribution of this work is to analyze and solve challenges faced by retailers in terms of logistical integration and handling of multiple channels. Both the retail context (food and non-food) as well as a specific topic within this context are focused. In addition, value is added for practitioners in retail enterprises by depicting concrete recommendations in each of the individual contributions. By publishing in international academic journals the research results are made accessible to a broad readership and thus help to understand and solve logistical challenges in dealing with multiple channels in a retail company

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