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Eine ökonomische statische Analysemethode zur Berechnung von Relational Attributes mittels regulärer Pfadbedingungen und ihre Anwendung auf Zeigeranalyse
Ziel der Arbeit ist es, eine neue Programmanalysetechnik für Zeigeranalyse zu entwickeln. Diese soll exakt in dem Sinne sein, daß sie nur Ergebnisse berechnet, die tatsächlich in realen Programmläufen vorkommen können, Ebenso soll diese Analysetechnik ökonomisch sein, d.h. nur den minimal für eine exakte Lösung benötigten Berechnungsaufwand investieren müssen
Kreisplanarität von Level-Graphen
In this dissertation we generalise the notion of level planar graphs in two directions: track planarity and radial planarity. Our main results are linear time algorithms both for the planarity test and for the computation of an embedding, and thus a drawing. Our algorithms use and generalise PQ-trees, which are a data structure for efficient planarity tests.In dieser Arbeit wird der Begriff Level-Planarität von Graphen auf zwei Arten erweitert: Spur-Planarität und radiale Level-Planarität. Die Hauptergebnisse sind Linearzeitalgorithmen zum Testen dieser Arten von Planarität und zur Erstellung einer entsprechenden Einbettung und somit einer Zeichnung. Die Algorithmen verwenden und generalisieren PQ-Bäume, eine bei effizienten Planaritätstests verwendete Datenstruktur
PolyAPM: Vergleichende Parallelprogrammierung mit Abstrakten Parallelen Maschinen
A parallelising compilation consists of many translation and optimisation stages. The programmer may steer the compiler through these stages by supplying directives with the source code or setting compiler switches. However, for an evaluation of the effects of individual stages, their selection and their best order, this approach is not optimal. To solve this problem, we propose the following method. The compilation is cast as a sequence of program transformations. Each intermediate program runs on an Abstract Parallel Machine (APM), while the program generated by the final transformation runs on the target architecture. Our intermediate programs are all in the same language, Haskell. Thus, each program is executable and still abstract enough to be legible, which enables the evaluation of the transformation that generated it. This evaluation is supported by a cost model, which makes a performance prediction of the abstract program for a real machine. Our project, PolyAPM, provides an acyclic directed graph -- usually a tree -- of APMs whose traversal specifies different combinations and orders of transformations. From one source program, several target programs can be constructed. Their run time characteristics can be evaluated and compared. The goal of PolyAPM is not to support the one-off construction of parallel application programs. For the method's overhead to pay off, the project aims rather at supporting the construction and comparison of many similar variations of a parallel program and a comparative evaluation of parallelisation techniques. With the automation of transformations, PolyAPM can also be used to construct semi-automatic compilation systems.Eine parallelisierende Compilation besteht aus vielen Übersetzungs- und Optimierungsstufen. Der Programmierer kann den Compiler in diesen Stufen steuern, in dem er im Quellcode Anweisungen einfügt oder Compileroptionen verwendet. Für eine Bewertung der Auswirkungen der einzelnen Stufen, der Auswahl der Stufen und ihrer besten Reihenfolge ist der Ansatz aber nicht geeignet. Um dieses Problem zu lösen, schlagen wir folgende Methode vor. Eine Compilation wird als Abfolge von Programmtransformationen betrachtet. Jedes Zwischenprogramm gehört jeweils zu einer Abstrakten Parallelen Maschine (APM), während das durch die letzte Transformation erzeugte Program für die Zielarchitektur bestimmt ist. Alle Zwischenprogramme sind in der Sprache Haskell geschrieben. Dadurch ist jedes Programm ausführbar und trotzdem abstrakt genug, um gut lesbar zu sein. Durch diese Ausführbarkeit kann die Transformation, durch die das Programm erzeugt wird, bewertet werden. Diese Bewertung wird durch ein Kostenmodell unterstützt, das eine Performance-Vorhersage des abstrakten Programms, bezogen auf eine reale Maschine, ermöglicht. Unser Projekt PolyAPM liefert einen azyklischen, gerichteten Graphen - in der Regel einen Baum - aus APMs, dessen Traversierungen jeweils bestimmte Kombinationen und Reihenfolgen von Transformationen definieren. Aus einem Quellprogramm können verschiedene Zielprogramme erzeugt werden, deren Laufzeitverhalten bewert- und vergleichbar ist. Das Ziel von PolyAPM liegt nicht in der Erzeugung eines einzelnen, parallelen Programms. Damit sich der zusätzliche Aufwand der Methode auszahlt, richtet sich das Projekt eher auf die Entwicklung und den Vergleich vieler, ähnlicher Variationen eines parallelen Programms und der vergleichenden Bewertung von Parallelisierungstechniken. Mit der Automatisierung von Transformationen kann PolyAPM dazu benutzt werden, halbautomatische Compilations-Systeme zu bauen
Auswertungstechniken für Datenintegrationssysteme
In this work we present novel query evaluation techniques for data integration systems in different environments, ranging from a central data-warehouse approach, over distributed virtual market places, to peer-to-peer (P2P) systems. Based on a new distributed evaluation technique, the so-called HyperQueries, we present a reference architecture for distributed virtual market places. These HyperQueries enable us to dynamically construct query evaluation plans by referencing sub-plans in the Internet. Furthermore, the process of data integration is structured. Subsequently, we investigate P2P data integration systems without central instances. We introduce so-called Super-Peers which structure a P2P network. Using this Super-Peer based network we "unroll" queries. This allows us to execute even user-defined operators nearby the data sources. Finally, we propose novel, efficient join algorithms for decision support queries in central data-warehouse systems. The proposed order-preserving hashjoins and generalized hashteams are based on early sorting and early partitioning of the inputs and can speed up the query evaluation up to orders of magnitutes.In dieser Arbeit werden neue Auswertungstechniken für Anfragen in unterschiedlichen Datenintegrationsumgebungen gezeigt, angefangen vom zentralen Data-Warehouse-Ansatz, über verteilte virtuelle Marktplätze bis hin zu Peer-To-Peer (P2P) Systemen. Basierend auf einer neuen verteilten Auswertungstechnik, den sog. HyperQueries, wird eine Referenzarchitektur für verteilte virtuelle Marktplätze gezeigt. Diese HyperQueries ermöglichen den dynamischen Aufbau von Auswertungsplänen durch die Referenzierung von Teilplänen im Internet und eine Strukturierung des Datenintegrationsprozesses. Daran anschließend werden P2P Datenintegrationssysteme ohne zentrale Instanzen näher betrachtet. Dazu wird ein P2P Netzwerk durch den Einsatz von Super-Peers strukturiert und es werden Anfragepläne über das Netzwerk hin "abgerollt". Das ermöglicht es, auch benutzerdefinierte Operatoren nahe an den Datenquellen auszuführen. Den Abschluss bilden neue, effiziente Join Methoden für Decision Support Anfragen in zentralen Data-Warehouse-Systemen. Die vorgestellten ordnungserhaltenden Hashjoins und verallgemeinerten Hashteams basieren auf früher Sortierung und früher Partitionierung der Eingaben und können die Anfragebearbeitung um Grössenordnungen beschleunigen
Interaktives orthogonales Zeichnen von planaren Graphen
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem automatischen Zeichnen von Graphen. Hier wird ein interaktiver Ansatz untersucht, bei dem der Graph mit einer Menge von Operationen Schritt für Schritt aufgebaut wird. Der Zielgraph und die Einfügereihenfolge sind dabei nicht fest vorgegeben, sondern werden vom Benutzer bestimmt. In der Arbeit wird vor allem ein Szenario für zweifach zusammenhängende Graphen untersucht und ein für diese Zwecke passendes Zeichenmodell entwickelt. Dieser Ansatz wird dann um verschiedene Varianten erweitert. Außerdem wird gezeigt, dass das flächenminimale Zeichnen in dem neu entwickelten Zeichenmodell NP-vollständig ist
The Pricing of DAX-Warrants
Mit vorliegender Arbeit wird versucht, die Validität des Black/Scholes- und des Barone-Adesi/Whaley-Optionsbewertungsmodells, bezogen auf ein breites Spektrum der in Deutschland börsennotierten Optionsscheine auf den wichtigsten nationalen Aktienindex, den Deutschen Aktienindex DAX, theoretisch zu begründen und empirisch zu untersuchen. Dabei stehen sowohl Kauf- als auch Verkaufsoptionsscheine europäischer und amerikanischer Art aller in diesem Segment agierender Emittenten an der führenden Optionsscheinbörse, der European Warrant Exchange (EUWAX), im Mittelpunkt. Im theoretischen Teil werden nach einer grundlegenden Darstellung des Optionsscheingeschäfts und fundamentaler Aspekte der Optionsrechtsbewertung die der nachfolgenden empirischen Analyse zugrunde liegenden Optionsbewertungsmodelle im Einzelnen hergeleitet und beschrieben und in eine temporale und typenorientierte Systematik von Bewertungsansätzen eingeordnet. Der empirische Teil umfasst die Überprüfung der vorgestellten, in der Praxis angewandten Optionspreismodelle. Anhand einer empirischen Datenvollerhebung von über 2000 Zeitreihen mit insgesamt über 181.000 Kursdaten deutscher Standard-DAX-Optionscheine verschiedenen Typs wird die Validität der Modelle in einer emittentenspezifischen Auswertung der Preisstellung an der Stuttgarter Optionsscheinbörse (EUWAX) mit dem Ziel überprüft, zum einen signifikante Fehlbewertungen bzw. Fehlbepreisungen aufzudecken, zu quantifizieren und zu systematisieren und zum anderen mögliche Emittentengruppen zu identifizieren, die sich durch weitgehend identische charakteristische Bewertungseigenschaften auszeichnen.In this paper the validity of the Black/Scholes and Barone-Adesi/Whaley option pricing model is related to a wide spectrum of warrants quoted in germany on the most important national share index - the german share index DAX - to justify theoretically and examine empirically. Both calls and puts of european and american kind of all emitters at the European Warrant Exchange (EUWAX) acting in this segment are regarded. In the theoretical part after a fundamental representation of the warrant trading and important aspects of the pricing of options the presented pricing models are deduced and described in detail and arranged in temporal and type-oriented systematics. Subsequently the empirical part covers the examination of the presented option pricing models used in practice. On the basis of an empirical full elevation of over 2000 time series with over 181.000 course data of german plain-vanilla-DAX-warrants of different type the validity of the models is examined in a emitter-specific evaluation of the quotation at the EUWAX regarding of uncovering, systematizing and quantifying possible significant false pricing and identifying possible groups of emitters, which are distinguished by a large extent identical pricing characteristics
Managing diversity und gender politics.
Zielsetzung der vorliegenden Arbeit ist es, die Benachteiligung von Frauen in der Wirtschaft zu beleuchten und zu zeigen, ob und wie diese mit dem Konzept „Managing Diversity“ abgebaut werden kann. Die Thematik wurde unter besonderer Berücksichtigung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Wissensgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland diskutiert. Der Einsatz für die Chancengleichheit von Frauen in Unternehmen wird oft in Anbetracht ökonomisch scheinbar zwingenderer Gründe unterlassen. Dass die Teilhabe von Frauen an Management-Funktionen jedoch ökonomisch notwendig ist, soll ein komplexer Begründungszusammenhang verdeutlichen, in dem bisher vernachlässigte Vorteile von Diversity erstmals analysiert werden. Die Untersuchungen zu Frauen und Karriere wurden in der Telekommunikationssparte der Siemens AG durchgeführt (in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand). Dieses Unternehmen hat in seiner Politik bezüglich Chancengleichheit der Geschlechter eine klare Zielsetzung. Dazu wird das Programm „Promoting Diversity“, welches sich am Konzept des „Managing Diversity“ orientiert, näher betrachtet. Nach einem Einsatz bei Siemens Ltda. in Brasilien wurde der dortige Diversity-Ansatz dem deutschen vergleichend gegenübergestellt. Relevante theoretische Aspekte der Einflussfaktoren auf die Karriere von Frauen werden behandelt. Mit welchen Karriere-Barrieren Frauen in Unternehmen zu kämpfen haben und wie diese überwunden werden können, soll neben der Darstellung bestehender Modelle ein von der Verfasserin entwickeltes Barrieren-Schema aufzeigen. Im Rahmen des Programms „Promoting Diversity“ wurde eine Studie erstellt. Es wurde untersucht, welche Gemeinsamkeiten diejenigen Frauen aufweisen, die es in den Übertariflichen Kreis geschafft haben und welche dieser Ergebnisse für andere ambitionierte Frauen nützlich sein können. Dazu wurde eine Fragebogenaktion in den Bereichen „Information and Communication mobile“ und „Information and Communication Networks“ durchgeführt. Als Ergebnisse der Studie lassen sich folgende Punkte festhalten: Im privaten Bereich ist besonders interessant, dass der Großteil der Befragten nicht dem Bild der einsamen Einzelkämpferin entspricht, sondern in einer stabilen Partnerschaft lebt. Die Ausbildungswege der Teilnehmerinnen der Studie sind sehr linear, die viel zitierten Patchwork-Karrieren sind nicht erkennbar. Erstaunlich ist sowohl bei Ausbildung als auch bei Arbeitsstationen, dass weniger als die Hälfte der Befragten im Ausland waren, was aber allgemein als Karrierefaktor gilt. Die Hindernisse für die Karriere von Frauen liegen hauptsächlich in Strukturen im Arbeitsumfeld, aber auch in persönlichen Faktoren begründet. Vorwärts kamen die befragten Frauen am meisten durch persönliche Kontakte und durch Förderung von Vorgesetzten. Ein gutes Netzwerk scheint einer der wichtigsten Bausteine für eine Karriere auf hoher Ebene zu sein. Aber auch Coaching und Mentoring werden als sinnvoll erachtet. Bei den Weiterbildungsmaßnahmen gibt es eine erhebliche Diskrepanz zwischen der Anzahl, die daran teilgenommen haben, und denen, welche die Teilnahme letztendlich als sinnvoll bezeichnet haben. Weiter wird Durchsetzungsvermögen als sehr wichtig erachtet, um als Frau Karriere zu machen. Zum Abschluss wurde aus den gewonnenen Erkenntnissen ein Modell der „Karrierefrau“ in der Telekommunikationssparte der Siemens AG generiert. Dies soll dem Management Anregungen und den Frauen im Unternehmen eine Vergleichsmöglichkeit zum Vorantreiben der eigenen Karriere geben.Objective of the presented work is to show the disadvantages of women in the economy as well as if and how using the concept “Managing Diversity” can diminish them. The topic is embedded in the basic social conditions of the knowledge society of the Federal Republic of Germany. Actions for the equal chances of women in enterprises are often omitted considering other economically more forcing issues. A complex combination of reasons clarifies that it is economically necessary to have women in management functions. So far neglected advantages of Diversity are analyzed for the first time. The investigations were accomplished in the telecommunications section of Siemens AG (in close co-operation with the managing board). This company pursues a clear objective in its managerial policy concerning equal chances of the sexes. Therefore the program “Promoting Diversity”, which is oriented on the concept ”Managing of the Diversity”, was examined. After a stay at Siemens Ltda. Brazil the Brazilian Diversity-issues were contrasted to the German focus. Relevant theoretical aspects regarding women and career are pointed out. A presentation of existing models and a new barrier pattern developed by the author show with which career barriers women in enterprises have to struggle with and how these can be overcome. Connected to the “Promoting Diversity” program a study was provided. The examination was about what women in the exempt personnel have in common and which of these results might be useful for other ambitioned women. In addition to that a questionnaire action was accomplished in the “Information and Communication mobile” group as well as in the “Information and Communication Network” group. Results of the investigation are: Most of the participants are not lonesome warriors, on the contrary they do have stable relationships. The education of the women asked is rather linear, the so-called “patch-work-career” did not appear significantly. Apart from that it is surprising that less than half of the women have working experiences abroad which is often considered as an important factor in career advancement. Concerning career obstacles the investigation found out that the career of women is mainly prevented by structures in the work surrounding and by personal factors. The women asked advanced the most via personal contacts and promotion of superiors. A good network seems to be one of the most valuable determinants for a high level career. Furthermore Coaching and Mentoring are considered as meaningful. Concerning the measures for further education there is a substantial discrepancy between the number of women, which participated in such measures and the ones, which called the participation finally meaningful. Furthermore enforcement strength is seen as very important in order to get ahead as a woman. The findings resulted in a model of a successful woman in the telecommunications section of the Siemens AG. This is to give ideas to the management and to create a possibility to compare for the women in the enterprise in order to develop their own career
Zum Wertbeitrag von Informationstechnologie. Eine Darstellung an Unternehmen der Fertigungsbranchen in Deutschland
IT ist zu einem unverzichtbaren Bestandteil von Unternehmen geworden. Jedoch besteht bei Führungskräften weiterhin Unsicherheit bzgl. der erforderlichen Aufwendungen für IT, dem daraus zu erwartenden Nutzen und letztlich zur generellen Wirkungsweise in Unternehmen. In der akademischen Diskussion nehmen erklärende, handlungsorientierte Ansätze dazu bisher nur eine untergeordnete Stellung ein. Folglich ist es das Ziel dieser Arbeit, empirisch abgesicherte Aussagen zum wertorientierten Einsatz von IT zu erarbeiten um damit Handlungsempfehlungen zu geben. Zur Beschreibung der Entstehung eines messbaren Wertbeitrags von IT wird das IT-Wertschöpfungsmodell vorgestellt. Dieses bringt wesentliche Elemente der IT-Geschäftsfunktion zunächst in Wechselwirkung mit Geschäftsprozessen im Unternehmen. Im Weiteren werden diese im Sinne einer wertorientierten Unternehmensführung verknüpft zur übergeordneten Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Mit einer strukturierten Expertenbefragung sind umfassende Merkmale zur IT-Geschäftsfunktion von 112 Unternehmen der Fertigungsbranche im deutsprachigen Raum direkt erhoben worden. Im folgenden Schritt konnte für 49 dieser Unternehmen eine relative Einstufung ihrer Leistungsfähigkeit ausgedrückt in Profitabilität und Produktivität im unmittelbaren Wettbewerbsvergleich zu durchschnittlich jeweils 7 Mitbewerbern erarbeitet werden. Die Datenbasis ist abgestimmt mit anerkannten Vergleichswerten aus internationalen Erhebungen. Wichtige Erkenntnisse der Wirkung des IT-Wertschöpfungsmodells lassen sich nachweisen: Unternehmen mit einem hohen Ergebniswachstum fokussieren wesentlich mehr IT-Mittel auf die Erstellung und Unterstützung von Geschäftsfähigkeiten und erzielen dennoch niedrigere Gesamtkosten für ihre IT. Unternehmen mit hoher Produktivität nutzen den Innovationsanteil ihres IT-Budgets in effektiver Weise, um sowohl ihre strategischen Geschäftsziele zu untermauern als auch operative Verbesserungsziele durchzusetzen. Die weitgehende Übereinstimmung von ’IT Governance’ mit der Organisation des Unternehmens – jeweils gemessen am Grad der Autonomie und Diversifikation von Geschäftsgebieten im Unternehmen – ist weitgehend ein Charakteristikum von Unternehmen mit hoher Produktivität. Unternehmen, die bereits ein hohes Niveau an Unterstützung ihrer Geschäftsprozesse durch IT erlangt haben, investieren weiterhin deutlich mehr in die Stärkung ihrer Fähigkeiten als Unternehmen mit einem niedrigen Niveau an Unterstützung durch IT. Jedoch ist es nicht möglich das formulierte IT-Wertschöpfungsmodell umfassend nachzuweisen
Der Genus/Sexus-Konflikt und das generische Maskulinum in der deutschen Gegenwartssprache
Die sprachlichen Entwicklungen, die durch die feministische Sprachkritik in Gang gesetzt wurden, haben zu verschiedenen sprachlichen Erscheinungen zu Gunsten der Frauen geführt. Der sogenannte Sprachwandel ist noch nicht abgeschlossen, gilt aber nicht mehr als Modeerscheinung. Es lassen sich klare und nicht mehr wegzudenkende Tendenzen und Veränderungen feststellen. Zu beobachten ist, daß die heutigen Veränderungen der Sprachnormen die Regeln der zukünftigen Sprache werden können. Sprachveränderungen allein bewirken in der Tat keine gesellschaftlichen Veränderungen. Sie können aber in hohem Maße dazu beitragen Sexismus aus der Sprache zu verbannen. Sie können ferner beitragen, gesellschaftliche Gleichstellung herzustellen. Der Beitrag zur Veränderung des Wortschatzes im Deutschen, sowie des Systems der grammatischen Regel ist deutlich. In der Alltagssprache wird beobachtet, daß generell die Personenbezeichnungen, wegen des Einflusses der Feminisierung von Berufs- und Funktionsbezeichnungen, eine Feminisierung in der Kongruenz erfahren. Es ist anzunehmen, daß die Kongruenz auch weiter zunehmen wird, da Frauen bei einer Selbstbezeichnung den femininen Formen den Vorzug geben. Es sollte aber nicht gedacht werden, daß alle Frauen für die feministische Sprachkritik sind. Die Mehrheit der Frauen praktiziert eher eine partielle sprachliche Sprachkritik. Die sprachlichen Veränderungen werden so als Teil einer globalen gesellschaftlichen Gleichstellung von Frauen und Männern betrachtet. Mit den Textbeispielen wird gezeigt, daß in bestimmten Bereichen durchaus eine Sensibilisierung für die Problematik existiert. Geschlechtergerechte Sprache ist nicht mehr ausschließlich Sache von feministischen Gruppen. Die Wirkungen der feministischen Sprachkritik sind bisher nicht ausreichend untersucht worden. Vor allem die unterschiedlichen Faktoren, die eine Rolle dabei spielen, sind sehr komplex und bedürfen weiterer Forschung. Fest steht aber auch, daß einiges erreicht worden ist: Die Sichtbarmachung der Frauen in bestimmten Bereichen der deutschen Sprache, sowie die Fokussierung der Diskussion um die Gleichstellung von Frauen und Männer soweit gebracht zu haben, daß Einiges seitens der Regierung und anderen offiziellen Stellen unternommen wurde und wird. In Bezug auf die Feministische Sprachkritik kann folgendes gesagt werden: a) Die Feministische Sprachkritik ist von Anfang an mit politischen und somit mit gesetzgeberischen Aktivitäten verbunden. b) Sie ist nicht nur ein Programm, sondern ein vollzogener Wandel und gleichzeitig ein Wandel im Vollzug. c) Die praktische Textgestaltung bereitet unterschiedliche Schwierigkeiten.El desarrollo de la lengua Alemana iniciado por la Lingüística feminista a principios de los años 1980, ha producido una serie de cambios a favor de un lenguaje que incluye a las mujeres en él en vez de excluirlas. Pueden apreciarse por ello cambios substanciales y tendencias vigentes en la lengua alemana. Estos cambios y tendencias pueden contribuir de forma crucial a la desaparición parcial del sexismo en el lenguaje. Perceptibles son estos cambios y tendencias en áreas como el vocabulario o el sistema de las reglas gramaticales. Es posible observar, que en general las denominaciones de persona, a causa de la llamada Feminización de denominaciones como las de función, ejercen influencia en la congruencia. Es de suponer que esta congruencia crecerá en el futuro. Todos estos y otros fenómenos de la lengua moderna alemana son el resultado de la posición global de las mujeres y los hombres en la sociedad actual. Con ejemplos de texto se ha querido mostrar en este trabajo, que se registra una sensibilización del lenguaje en determinadas áreas. Este tipo de lenguaje no es un fenómeno restringido a grupos feministas. Más bien se trata de un fenómeno que cada vez alcanza a más personas. A pesar de ello, la influencia de la crítica feminista no ha sido hasta ahora estudiada a fondo. La presencia de las mujeres en determinadas áreas de la lengua alemana, así como una concentración en la discusión sobre la igualdad de mujeres y hombres ha llevado a la modificación no sólo de leyes. Por último, queda nombrar tres aspectos de la crítica lingüística feminista: a)La crítica lingüística feminista está ligada, desde sus comienzos, con actividades políticas y legales. b)No se trata solamente de un programma, sino de un cambio completado, pero al mismo tiempo aún en movimento. c)El diseño textual presenta diversos problemas en la práctica
Advanced Slicing of Sequential and Concurrent Programs
Program slicing is a technique to identify statements that may influence the computations in other statements. Despite the ongoing research of almost 25 years, program slicing still has problems that prevent a widespread use: Sometimes, slices are too big to understand and too expensive and complicated to be computed for real-life programs. This thesis presents solutions to these problems: It contains various approaches which help the user to understand a slice more easily by making it more focused on the user's problem. All of these approaches have been implemented in the VALSOFT system and thorough evaluations of the proposed algorithms are presented. The underlying data structures used for slicing are program dependence graphs. They can also be used for different purposes: A new approach to clone detection based on identifying similar subgraphs in program dependence graphs is presented; it is able to detect modified clones better than other tools. In the theoretical part, this thesis presents a high-precision approach to slice concurrent procedural programs despite that optimal slicing is known to be undecidable. It is the first approach to slice concurrent programs that does not rely on inlining of called procedures.Program Slicing ist eine Technik zur Identifikation von Anweisungen, die andere Anweisungen beeinflussen können. Trotz seit nunmehr 25 Jahren anhaltender Forschung hat Program Slicing immer noch Probleme, die eine verbreitete Benutzung verhindern: Slices können zu groß oder zu unverständlich werden, oder ihre Berechnung kann zu teuer oder zu kompliziert für echte Programme sein. Diese Dissertation präsentiert Lösungen und Auswege aus diesen Problemen. Sie enthält einerseits eine Reihe von Slicing-Verfahren unterschiedlicher Präzision und Geschwindigkeit. Andererseits enthält sie verschiedenste Verfahren, die dem Benutzer helfen, Slices leichter zu verstehen indem die berechneten Slices mehr auf seine Bedürfnisse fokussiert werden. Alle vorgestellten Verfahren wurden im VALSOFT-System implementiert und gründlich evaluiert. Die dem Slicing zugrunde liegende Datenstruktur sind Programmabhängigkeitsgraphen. Diese können auch für andere Anwendungen benutzt werden: Ein neues Verfahren zur Entdeckung von dupliziertem Code identifiziert ähnliche Teilgraphen in Programmabhängigkeitsgraphen. Dieses Verfahren kann modifizierte Duplikate besser erkennen als andere Verfahren. Auf der theoretischen Seite präsentiert diese Dissertation ein hochpräzises Verfahren zum Slicing nebenläufiger prozeduraler Programme, wobei optimales Slicing bekannterweise nicht entscheidbar ist. Dieses Verfahren ist das erste zum Slicen nebenläufiger Programme, das nicht auf Inlining aufgerufener Prozeduren zurückgreift