OPUS - Volltextserver Universität Passau
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    1021 research outputs found

    Ablaufplanung bei Reihenfertigung mit mehrfacher Zielsetzung auf der Basis von Ameisenalgorithmen

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    In der Arbeit wird ein Permutation Flow Shop Problem mit mehrfacher Zielsetzung betrachtet. Das Problem der Reihenfolgeplanung von Aufträgen in einem Produktionssystem hat seit der Veröffentlichung des Johnson Algorithmus 1954 wesentliche Aufmerksamkeit erlangt. Dabei wurden hauptsächlich Probleme mit nur einer Zielsetzung betrachtet. In der Praxis hat sich die Reihenfolgeplanung in der Regel jedoch an mehreren Zielgrößen zu orientieren. Neben der Maximierung der Kapazitätsauslastung können z.B. auch die Minimierung der Durchlaufzeiten sowie das Einhalten von vorgegebenen Fertigstellungsterminen weitere zu berücksichtigende Ziele sein. In der vorliegenden Arbeit wird ein Zielsystem bestehend aus den Zielgrößen mittlere Durchlaufzeit, maximale Terminüberschreitung sowie der Zykluszeit betrachtet. Alle drei Zielgrößen sind zu minimieren. Es werden zwei Ameisenalgorithmen zur Ermittlung heuristisch effizienter Mengen von Auftragsfolgen vorgestellt und experimentell untersucht. Die Menge der heuristisch effizienten Auftragsfolgen ergibt sich dabei aus den von der Heuristik ermittelten heuristisch effizienten Auftragsfolgen. Bezogen auf eine Heuristik ist eine Auftragsfolge dann heuristisch effizient, wenn es keine andere von der Heuristik erzeugte und auf Effizienz überprüfte Auftragsfolge gibt, die bezüglich aller Ziele keinen schlechteren und bei mindestens einem Ziel einen besseren Zielerreichungsgrad aufweist. Daneben wird die Beurteilung der Qualität von heuristisch effizienten Mengen ausführlich betrachtet. Die bisher in der Literatur vorgestellten Maße werden kritisch diskutiert und anschließend ein System von Maßen zur Beurteilung der Qualität heuristisch effizienter Mengen entwickelt. Außerdem werden in der Arbeit allgemeine Überlegungen zur Steuerung der Suche nach Elementen der effizienten Menge angestellt. Dazu gehören Analysen zur Distanz von Auftragsfolgen im Lösungsraum, sowie die Entwicklung von Konzepten zur Definition der Nachbarschaft im Zielraum

    Impact-Analyse für AspectJ - Eine kritische Analyse mit werkzeuggestütztem Ansatz

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    Aspect-Oriented Programming (AOP) has been promoted as a solution for modularization problems known as the tyranny of the dominant decomposition in literature. However, when analyzing AOP languages it can be doubted that uncontrolled AOP is indeed a silver bullet. The contributions of the work presented in this thesis are twofold. First, we critically analyze AOP language constructs and their effects on program semantics to sensitize programmers and researchers to resulting problems. We further demonstrate that AOP—as available in AspectJ and similar languages—can easily result in less understandable, less evolvable, and thus error prone code—quite opposite to its claims. Second, we examine how tools relying on both static and dynamic program analysis can help to detect problematical usage of aspect-oriented constructs. We propose to use change impact analysis techniques to both automatically determine the impact of aspects and to deal with AOP system evolution. We further introduce an analysis technique to detect potential semantical issues related to undefined advice precedence. The thesis concludes with an overview of available open source AspectJ systems and an assessment of aspect-oriented programming considering both fundamentals of software engineering and the contents of this thesis

    Komponentenbasierte Softwareentwicklung für datenflußorientierte eingebettete Systeme

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    Diese Dissertation beschäftigt sich mit den Problemen bei der Entwicklung von effizienter und zuverlässiger Software für eingebettete Systeme. Eingebettete Systeme sind inhärent nebenläufig, was mit einen Grund für ihre hohe Entwurfskomplexität darstellt. Aus dieser Nebenläufigkeit resultiert ein hoher Grad an Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten. Eine wichtige Forderung zur Vereinfachung des Entwurfsprozesses besteht in der getrennten Modellierung von Kommunikationsprotokollen und eigentlichen Verarbeitungsalgorithmen. Daraus resultiert eine höhere Wiederverwendbarkeit bei sich ändernden Kommunikationsstrukturen. Die Grundlage für die sogenannten Datenflußsprachen bildet eine einfache von Gilles Kahn konzipierte Sprache für Parallelverarbeitung. In dieser Sprache besteht ein System aus einer Menge sequentieller Prozesse (Komponenten), die über Fifokanäle miteinander kommunizieren. Ein Prozess ist rechenbereit, wenn seine Eingangsfifos mit entsprechenden Daten gefüllt sind. Übertragen werden physikalische Signale, die als Ströme bezeichnet werden. Ströme sind Folgen von Werten ohne explizite Zeitangaben. Das Einsatzgebiet von Datenflußsprachen liegt in der Entwicklung von Programmen zur Bild- und Signalverarbeitung, typischen Aufgaben in eingebetteten Systemen. Die Programmierung erfolgt visuell, wobei man Icons als Repräsentanten parametrisierbarer Komponenten aus einer Bibliothek auswählt und mittels Kanten (Fifos) verbindet. Ein im allgemeinen dynamischer Scheduler überwacht die Ausführung des fertiggestellten Anwendungsprogramms. Diese Arbeit schlägt ein universelleres Modell physikalischer Signale vor. Dabei werden zwei Ziele verfolgt: 1. Effiziente Kommunikation zwischen den Komponenten 2. Entwurfsbegleitende Überprüfung von Programmeigenschaften unter Verwendung komplexerer Komponentenmodelle Zur Effizienzsteigerung werden nur relevante Werte innerhalb von Strömen übertragen. Dies erhöht zwar den Mehraufwand zur Kennzeichnung des Aufbaus eines Teilstroms, in praktischen Anwendungen ist die hier vorgestellte Methode jedoch effizienter. Die Einführung neuer Signalmerkmale erlaubt unterschiedlichste Überprüfungen der Einhaltung von Typregeln durch die Eingangs- und Ausgangsströme einer Komponente. Anstelle einfacher Schaltregeln werden aufwendigere Kommunikationsprotokolle für die verschiedenen Arten von Komponenten eingeführt. Fifomaten (Fifo-Automaten) dienen als formale Grundlage. Mittels eines dezidierten Model-Checking-Verfahrens wird das Zusammenspiel der Fifomaten daraufhin untersucht, ob ein zyklischer Schedule existiert. Die Existenz eines solchen zyklischen Schedules schließt Speicherüberlauf und Deadlocks aus und garantiert darüber hinaus, daß das Programm nach endlicher Zeit wieder in die Ausgangssituation zurückfindet. Da im allgemeinen die Datenflußprogramme turingäquivalent sind, kann es allerdings zyklische Schedules geben, die das Verfahren nicht entdeckt. Mit der hier vorgestellten und implementierten Methode wird die Entwicklungszeit korrekter Datenflußprogramme deutlich reduziert. Das neue Modell physikalischer Signale macht zudem die Ausführung effizienter

    The division of the sciences

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    Die Arbeit diskutiert die vielfältigen Implikationen von Wissenschaftsklassifikationen und stellt eine Typologie zur Diskussion, mit deren Hilfe es möglich wird, Wissensklassifikationen hinsichtlich einer Vielzahl von Aspekte zu analysieren. Konkrete Beispiele aus der mehr als 2000 Jahre zurückreichenden Geschichte der Wissenschaftsklassifikation illustrieren dabei die Ergebnisse der Untersuchung. Sie dienen als Anschauungsmaterial, um mit ihren jeweils charakteristischen Problemlösungen die ihnen zugrunde liegenden Voraussetzungen zu untersuchen. Im Zentrum der Untersuchung lagen dabei aber die impliziten und expliziten Voraussetzungen konkreter Wissenschaftsklassifikationen. Die angestrebte Systematisierung macht den Verzicht auf eine historische Darstellung notwendig. Die systematisch geordnete Unersuchung in Verbindung mit dem chronologisch geordneten Anhang ermöglicht es dem Leser, Aufschlüsse über das Aufkommen und Verschwinden beherrschender wissenstheoretischer Ideen und über den Stand der Entwicklung der Wissenschaften zu einer gegebenen Epoche zu erschließen, sowie die darunter liegenden Strukturen zu erkennen. Obwohl also auf eine lineare historische Darstellung verzichtet wurde, stellt sich dem Leser dadurch ein kleiner, repräsentativer Überblick über ihre Geschichte dar, mit dessen Hilfe sich ihm die großen Entwicklungslinien erschließen

    Corruption and Central Banks

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    Central banks are viewed by the general public as reputable institutions, a perception bolstered by economic theory and modeling. By extension, central bankers are thought of as benevolent, as decent men and women attempting to maximize societal welfare through their decisions. Yet, cases of central bank corruption abound. The dissertation provides examples of “pure” corruption in central banks. Only a few studies address corruption and similar, but not necessarily criminal, behavior of central bank employees and governors, even though corruption in the central bank is obviously possible. By the very nature of their position, central bankers possess a treasure trove of information. Knowledge of possible intervention prices in the foreign exchange market, future interest rates, or the details of new tender offers the central bank intends to make is very valuable information to investment bankers and commercial bankers. Knowing in advance what the central bank will decide enables these other bankers to place sure bets on officially “unexpected” moves of the central bank. It is not the aim of this inquiry into corruption at central banks to stigmatize an institution that is generally held in well-merited regard. Yet, there does exist the possibility that central bankers might become corruptible and engage in deals that surely will benefit themselves but not necessarily the society they are expected to serve. Therefore, the present analysis will conduct thought experiments in the form of theoretical models that are rooted in actual corruption cases at different central banks. These models are used to illustrate the effects a corruptible central banker has on monetary policy. The results from these thought experiments will be used to point out the adverse effects of corruption in a central bank. Two empirical investigations will illustrate that there are indeed discernable effects of central bank corruption on monetary policy. The analysis presented here consists of empirical and theoretical elements. The empirical analysis and the theoretical models are intertwined because the modeling takes actual corruption cases as a starting point. Chapter II. A Corruption Case in the Central Bank of Indonesia, is a case study of a corruption case. This case study provides details of the actual case and the surrounding conditions of the Indonesian economy that favored the corrupt deal. After this empirical qualitative review of an actual case, the first model of a self-seeking and malicious central banker is given in Chapter III. Central Banks in a Corrupt Environment: How Corruption Drives Inflation. Chapter IV introduces a second model of a corrupt central banker, one who sells inside information. Chapter V reports the results of empirical research. It has already been shown by previous empirical research that corruption in general seems to increase the inflation rate. My model of the corrupt central banker provides a new explanation of this effect. Formerly, it was the general conclusion that due to the bigger share of the underground economy in more corrupt societies, the state needs higher seigniorage revenue to generate the necessary income to cover government expenditure. These two theories, that is, that corruption leads to a higher rate of inflation and/or higher seigniorage, will be tested for a cross-section of 80 countries. Chapter VI concludes.Diese Arbeit widmet sich der Analyse korrupter Strukturen in Zentralbanken und deren Auswirkungen auf die Geldpolitik. Die wirtschaftswissenschaftliche Theorie unterstellt grundsätzlich in der Modellierung des Verhaltens von Zentralbanken, dass Zentralbanken sich in ihren Entscheidungen an dem wohlverstandenen Zielen der Gesellschaft orientieren. Im Rahmen dieser Modelle haben die Entscheidungen von Zentralbankern negative Folgen für die Gesellschaft, gerade weil die Entscheidungsträger versuchen, durch ihre Entscheidungen die Lage der Gesellschaft zu verbessern. Das wohlwollende Verhalten des Zentralbankers führt in diesen Modellen zu Wohlfahrtseinbußen der Gesellschaft. Betrachtet man Zentralbankverhalten in der Realität, muss man erkennen, dass die Annahme eines benevolenten Verhaltens nicht immer gegeben sein muss. Fallstudien aus so unterschiedlichen Ländern wie Zaire (demokratisch Kongo), Indonesien, Brasilien und Japan werden im Rahmen dieser Arbeit präsentiert. Sie sollen darlegen, dass korruptes Verhalten in einer Zentralbank nicht nur denkbar ist, sondern auch tatsächliche Relevanz hat. Eine Fallstudie aus Indonesien bildet den Ausgangspunkt der Analyse. Die Arbeit beginnt mit einer Beschreibung eines Skandals, der im Anschluss an die südostasiatische Finanzkrise Indonesien im Atem hielt. Bedingt durch Schließungen und Übernahmen von Banken durch die staatlichen Regulierungsbehörde mussten verschiedene Interbank-Geldmarktgeschäfte abgewickelt werden. Im Rahmen dieser Abwicklungen kam es zu einer Reihe von Unregelmäßigkeiten und Korruptionsfällen. Von diesen wird der „Bank Bali“- Fall vorgestellt. Basierend auf die Fallbeschreibung werden Umstände identifiziert, die der Korruption in diesem Fall der Bankenregulierung und Bankenkontrolle Vorschub geleistet haben. Nach dieser ersten Annäherung an das Problem korrupter Transaktionen von Zentralbanker wird ein erstes Modell eines korrupten Zentralbankers entwickelt. Dieses Modell basiert auf der Modellierung zeitinkonsistenten Verhaltens der Zentralbank. Eine nominale Rigidität des Geldlohnsatzes ermöglicht es der Zentralbank temporär realwirtschaftliche Effekte durch Veränderung der Geldmengenwachstumsrate zu erreichen. In dieses Modell wird neben den traditionellen Zielen der Preisniveaustabilität und der Stabilisierung der Beschäftigung das Seigniorageaufkommen als zusätzliches Ziel berücksichtigt. Dieses Modell beschreibt auch eine Situation, in der die politische Führung eines Landes selbst die Rolle des Zentralbankers übernimmt und der Gouverneur der Bank lediglich die Aufgabe hat die beschlossene Politik zu implementieren. Diese Einmischung in die Entscheidungen der Zentralbank resultiert in einem zusätzlichen Inflationsbias. Das zweite Modell untersucht, wie sich Verkäufe von Insiderinformationen durch Zentralbankangestellte auswirken. Der Modellrahmen ähnelt bis auf den korrupten Anreiz des Zentralbankers und den stochastischen Angebotsschocks dem ersten Modell. In diesem Modell ist sowohl eine prozyklische als auch eine antizyklische Reaktion des Zentralbankers auf die Angebotsschocks möglich. Wie er auf die Schocks reagiert hängt von der Präferenz des Zentralbankers für das Ziel der Preisniveaustabilität ab. Eine empirische Studie bildet den Abschluss dieser Arbeit. Für eine große Stichprobe von 80 Ländern und eine kleinere von 23 Transformationsländern wird untersucht, inwieweit Korruption in Zentralbanken sich auf die durchschnittliche Inflationsrate auswirkt. Die empirischen Ergebnisse bestätigen teilweise die in dieser Arbeit entwickelten Modelle. Länder scheinen eine höhere durchschnittliche Inflationsrate aufzuweisen, wenn ihr Bankensystem korrupter ist. Das korrupte Bankensystem erlaubt es der Zentralbank eher im Rahmen ihrer Funktion der Bankenaufsicht und Bankenregulierung korrupte Nebeneinnahmen zu erlangen, indem sie die Geschäftsbanken zwingen (oder es ihnen ermöglichen), übermäßig Kredite zu vergeben. Diese erhöhte Kreditvergabe der Geschäftsbanken führt zu einer vermehrten Geldschöpfung und zu steigenden Inflationsraten. Dieses Ergebnis ist jedoch vorsichtig zu interpretieren, da es – zumindest in der Analyse der großen Stichprobe – durch die Aufnahme zusätzlicher erklärender Variablen seinen Einfluss und seine Signifikanz verliert. Die Untersuchung für die kleinere Stichprobe von 23 Transformationsländern zeigt, dass auch hier ein vermehrtes Maß an Korruption innerhalb der Zentralbank mit höheren Inflationsraten in Verbindung steht

    Semilineare Approximation in der Bildrekonstruktion

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    In der Bildverarbeitung spielen Segmentierungsalgorithmen, bei denen die Art der zu segmentierenden Menge schon im Voraus festgelegt werden kann und nur noch ihre Größe und Lage angepasst werden muss, eine eher untergeordnete Rolle. Gründe hierfür sind vor allem komplizierte Zielfunktionen und daraus resultierende lange Rechenzeiten, die zudem meist kein optimales Ergebnis liefern. Dabei kann eine mengenbasierte Segmentierung durchaus sinnvoll eingesetzt werden, wenn gewisse Rahmenbedingungen eingehalten werden. In dieser Arbeit wird eine Theorie zur allgemeinen mengenbasierten Segmentierung vorgestellt und untersucht, unter welchen Bedingungen optimale Segmentierungsergebnisse erreicht werden können. Die anschließenden Anwendungen bestätigen die Nützlichkeit dieser Theorie

    Zylindrische Dekomposition unter anwendungsorientierten Paradigmen

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    Quantifier elimination (QE) is a powerful tool for problem solving. Once a problem is expressed as a formula, such a method converts it to a simpler, quantifier-free equivalent, thus solving the problem. Particularly many problems live in the domain of real numbers, which makes real QE very interesting. Among the so far implemented methods, QE by cylindrical algebraic decomposition (CAD) is the most important complete method. The aim of this thesis is to develop CAD-based algorithms, which can solve more problems in practice and/or provide more interesting information as output. An algorithm that satisfies these standards would concentrate on generic cases and postpone special and degenerated ones to be treated separately or to be abandoned completely. It would give a solution, which is locally correct for a region the user is interested in. It would give answers, which can provide much valuable information in particular for decision problems. It would combine these methods with more specialized ones, for subcases that allow for. It would exploit degrees of freedom in the algorithms by deciding to proceed in a way that promises to be efficient. It is the focus of this dissertation to treat these challenges. Algorithms described here are implemented in the computer logic system REDLOG and ship with the computer algebra system REDUCE

    Die Straubinger Volksschullehrer und ihre Geistliche Schulaufsicht (1790-1918)

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    1790 hatte die Stadt Straubing auf Anordnung der Regierung das Volksschulwesen im Stadtgebiet zu organisieren und zu überwachen. Aus den existierenden drei Winkelschulen entwickelten sich bis zum Ende des Ersten Weltkriegs fünf Elementarschulen: Die Knaben-schule zu St. Jakob, die Mädchenschule St. Jakob bei den Ursulinen, die Knaben- und die Mädchenschule zu St. Peter sowie die Protestantische Schule. Die vorliegende Dissertation will zunächst die Entwicklungsgeschichte dieser fünf Schulen verfolgt und einen Blick auf die wechselnden Schulhäuser und die stetig wachsenden Kollegien werfen. Im Anhang befinden sich Schematismen für insgesamt fast 300 nachgewiesene geistliche und weltliche Pädagogen. In dem Streifzug durch die Geschichte wird auf dem Hintergrund der Stadtentwicklung das Schulleben früherer Tage lebendig, wobei auch einige herausragende Lehrerpersönlichkeiten in Leben und beruflichen Wirken genauer vorgestellt werden. Im Zentrum des zweiten Teiles steht die Beaufsichtigung dieser Schulen. Unmittelbarer Vorgesetzter war der Lokalschulinspektor. Insgesamt 23, bislang weitgehend unbekannte Stadtpfarrer von St. Jakob und St. Peter waren in diesem Amt tätig und hatten als Geistliche die fachliche Leitung inne. Sie trugen mittels Visitation und öffentlicher Schulprüfung zur Qualitätssicherung bei. In Fragen der Organisation dagegen war die Stadtschulenkommission mit dem Bürgermeister an der Spitze zuständig. In dem Spannungsfeld zwischen Geistlichen, Stadtinteressen und Pädagogik waren Alltagsprobleme wie z.B. Schulversäumnisse ebenso zu lösen wie Fragen im Bereich von Fortbildung und Didaktik. So wurde 1843 ein schulspezifischer Lehrplan entwickelt, der in ganz Altbayern Vorbildfunktion hatte. Mit Abschluss des Jahres 1918 aber wurde die Geistliche Schulaufsicht nach langem und erbittert geführtem Kampf auch im Volksschulwesen durch die Fachaufsicht der Schulräte abgelöst

    Effiziente visuelle Navigation in hierarchisch strukturierten Graphen

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    Visual navigation of hierarchically structured graphs is a technique for interactively exploring large graphs that possess an additional hierarchical structure. This structure is expressed in form of a recursive clustering of the nodes: in call graphs of telephone networks, for instance, the nodes are identified with phone numbers; they are clustered recursively through the implicit structure of the numbers, e. g., nodes with the same area code belong to a cluster. In order to reduce the complexity and the size of the graph, only those subgraphs that are currently needed are shown in detail, while the others are collapsed, i. e., represented by meta nodes. In such a graph view the subgraphs in the areas of interest are expanded furthest, whereas those on the periphery are abstracted. As the areas of interest change over time, clusters in a view need to be expanded or contracted. First and foremost, there is need for an efficient data structure for this graph view maintenance problem. Depending on the admissible modifications of the graph and its hierarchical clustering, three variants have been discussed in the literature: in the static case, everything is fixed; in the dynamic graph variant, only edges of the graph can be inserted and deleted; finally, in the dynamic graph and tree variant the graph additionally is subject to node insertions and deletions and the clustering may change through splitting and merging of clusters. We introduce a new variant, dynamic leaves, which is based on the dynamic graph variant, but additionally allows insertion and deletion of graph nodes, i. e., leaves of the hierarchy. So far efficient data structures were known only for the static and the dynamic graph variant, i. e., neither the nodes of the graph nor the clustering could be modified. As this is unsatisfactory in an interactive editor for hierarchically structured graphs, we first generalize the approach of Buchsbaum et. al (Proc. 8th ESA, vol. 1879 of LNCS, pp. 120–131, 2000), in which graph view maintenance is formulated as a special case of range searching over tree cross products, to the new dynamic leaves variant. This generalization builds on a novel technique of superimposing a search tree over an ordered list maintenance structure. With an additional factor of roughly O(log n/log log n), this is the first data structure for the problem of graph view maintenance where the node set is dynamic. Visualizing the expanding and contracting appropriately is the second challenge. We propose a local update scheme for the algorithm of Sugiyama and Misue (IEEE Trans. on Systems, Man, and Cybernetics 21 (1991) 876– 892) for drawing compound digraphs. The layered drawings that it produces have many applications ranging from biochemical pathways to UML diagrams. Modifying the intermediate results of every step of the original algorithm locally, the update scheme is more efficient than re-applying the entire algorithm after expansion or contraction. As our experimental results on randomly generated graphs show, the average time for updating the drawing is around 50 % of the time for redrawing for dense graphs and below 20 % for sparse graphs. Also, the performance gain is not at the expense of quality as regards the area of the drawing, which increases only insignificantly, and the number of crossings, which is reduced. At the same time, the locality of the updates preserves the user ’s mental map of the graph: nodes that are are not affected stay on the same level in the same relative order and expanded edges take the same course as the corresponding contracted edge; furthermore, expansion and contraction are visually inverse. Finally, our new data structure and the update scheme are combined into an interactive editor and viewer for compound (di-)graphs. A flexible and extensible software architecture is introduced that lays the ground for future research. It employs the well-known Model-View-Controller (MVC) paradigm to separate the abstract data from its presentation. As a consequence, the purely combinatorial parts, i. e., the compound (di-)graph and its views, are reusable without the editor front-end. A proof-of-concept implementation based on the proposed architecture shows its feasibility and suitability

    Out of the Poetry there is no salvation A literary hermeneutics of the poetry of Mario Quintana in the light of the via negative

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    Esta tese se ocupa de um tema já academicamente estabelecido e com tradição, um tipo particular de diálogo entre a teologia e a literatura. A particularidade da tese está em elaborar uma hermenêutica literária da poesia do brasileiro Mario Quintana, um poeta não religioso, descomprometido com qualquer teologia, com vistas a depreender na mesma um falar religioso apofático. A tese segue então se ocupando de delimitar os fundamentos do caminho analítico seguido na mesma e os pressupostos seguidos para a interpretação religiosa da obra de Quintana. O ponto de partida é a relação entre o movimento modernista na literatura brasileira, onde se situa a obra de Quintana, com as questões trazidas pelas reflexões da Modernidade Filosófica, especialmente em relação à linguagem, e também com a religião dentro deste quadro. A tese, de certa forma sintetiza uma hermenêutica negativa, nascida de uma teologia apofática redescoberta pela crítica pós-estruturalista e efetivamente formulada pelo conceito de “Desconstrução”, e que se articula com uma poética também negativa, que permite não falar de Deus ou da religião, mas desta mesma forma, falar de algo de religioso que sobrevive na pós-modernidade; algo que não se submete à linguagem, mas se deixa falar pela poesia. Em resumo, pode-se considerar alguns pontos conclusivos desta tese. O primeiro deles é que a poesia de Mario Quintana pode ser lida religiosamente, mas por sua modernidade, esta poesia e esta leitura não podem ser afirmativas ou categóricas. Não se pode querer fazer de Quintana um poeta com mensagem, ou um mero comentador de temas religiosos ou teológicos, apologeticamente. Tampouco é possível encontrar em Quintana um tipo de comentário ou explicação da religião em seus poemas. A característica de sua poesia é antes de tudo a abertura de significados. Assim, a tese sustenta que uma hermenêutica literária que procure por algo de religioso na poesia de Mario Quintana deve partir de um pressuposto de ser uma hermenêutica à luz da via negativa, que proceda como uma “desconstrução” do discurso religioso, que vise mais ao silêncio que à fala, que leia no espaço em branco, na margem do texto, que se preencha nos interstícios do poema, que recuse o afirmativo e o dogmático.Diese Doktorarbeit beschäftigt sich mit einem schon akademisch etablierten Thema mit langer Tradition, mit einer besonderen Art des Dialogs zwischen Theologie und Literatur. Das Besondere dieser Arbeit liegt in der Bearbeitung einer literarischen Hermeneutik der Poesie des Brasilianers Mario Quintana, eines nicht religiösen Dichters, mit keiner Theologie kompromittiert, mit dem Ziel, aus dieser Hermeneutik einen apofatischen, religiösen Diskurs zu ziehen. Der Verfasser beginnt verschiedene Annäherungsmöglichkeiten zwischen dem religiösen Universum und der Literatur aufzuzeigen, die durch die Beziehung zwischen biblischen Studien und Literatur, durch religiöse Phänomenologie und Literatur, durch Poesie mit dem Heiligen entstehen und skizziert schließlich ein Panorama der schon bestehenden Arbeiten in diesem Bereich. Am Anfang schildert er ebenfalls seine methodologische Herangehensweise, die Hermeneutik, und verbindet diese Methode mit dem Konzept der Dekonstruktion von Jacques Derrida. Zusammenfassend kann man einige entscheidende Punkte der Doktorarbeit erwaehnen. Der erste dieser ist, dass die Poesie Mario Quintanas religioes gelesen werden kann, aber aufgrund ihrer Modernitaet, ist diese Poesie und ihre Lesung weder bejahend noch kategorisch. Man kann aus Quintana keinen Dichter mit Botschaft machen oder nur einen Kommentator von religioesen oder theologischen Themen. Es ist auch nicht moeglich in Quintanas Poesie eine Art von Kommentar oder Erklaerung der Religion zu finden. Die Charakteristik seiner Poesie ist vor allem eine Oeffnung der Bedeutungen und eine Konzeption der Poesie als apokalyptisch. Mit anderen Worten, Quintana sieht seine Poesie nicht als Traeger von Botschaften oder als eine Erklaerung fuer irgendetwas, auch weil sein Verstaendnis von Poesie ist die, dass sie sich von selbst versteht, immer auf eine Oeffnung hinweisend. Die These unterstuetzt also, dass eine literarische Hermeneutik, die nach etwas religioesem in der Poesie von Mario Quintana sucht, von der Annahme ausgehen sollte, dass es sich um eine Hermeneutik im Licht der via negativa handelt, die wie eine Dekonstruktion des religioesen Diskurses fortschreitet, die mehr auf die Stille als auf die Rede achtet, die die weissen Stellen liesst am Rande des Textes, die die „intersticios“ im Gedicht fuellt, die das Bejahende und das Dogamtische ablehnt. Die Poesie von Mario Quintana, so wie sie in dieser Doktorarbeit analaysiert wurde, verallgemeinert, auf eine bestimmte Weise, den religioesen Diskurs der Post-Moderne, da sie jenseits der Theologien und Dogmen ist, zerschlagen nach der Philosophischen Moderne. Mario Quintana beruehrt in seiner Poesie ein Nicht-Sprechen von Gott und paradoxerweise liegt dort genau seine Verbindung zur Religion. Nicht dass seine Poesie eine Religion der Post-Moderne sei, aber sie bewahrt die Moeglichkeit der Rettung der Religion in der Post-Moderne, genau deswegen weil sie nicht kategorisch, defintiv sein will, sondern weil sie real wird durch das Deskonstruieren

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