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    1021 research outputs found

    Daten – Räume – Datenräume

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    Im Folgenden soll die kategorielle Ausdifferenzierung zwischen dem Spannungsverhältnis von Kartographie, Navigation und Technologie anhand zweier Klassifizierungsschemata, dem von Manuel Schramm und dem von Martin Dodge und Rob Kitchin beleuchtet werden und mit der Untersuchung von Pablo Abend ergänzt werden. Die Arbeiten sollen in ihrem bisherigen Forschungsstand aufgezeigt, kritisch überprüft und hier logisch erweitert werden

    Cloud-Computing-Ökosystem – Entwicklung eines Ökosystemmodells und Identifikation von erfolgswirksamen Geschäftsmodellcharakteristika

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    In der wissenschaftlichen Literatur existieren zahlreiche Versuche, das Cloud-Computing-Ökosystem als rollenbasiertes Beschreibungsmodell abzubilden. Diese Modellvorschläge unterscheiden sich jedoch in Bezug auf ihre enthaltenen Konstrukte und Darstellungsform erheblich voneinander. Zudem wurden nur wenige dieser Modelle einer den wissenschaftlichen Standards genügenden Evaluation unterzogen. Demzufolge existiert gegenwärtig ein nur unzureichendes Wissen hinsichtlich der tatsächlichen Struktur und Zusammensetzung des Cloud-Computing-Ökosystems. Vor diesem Hintergrund besteht das erste Ziel dieser kumulativen Dissertation in der Analyse und Synthese der bisherigen Modellvorschläge sowie der anschließenden auf einer quantitativen Querschnittanalyse basierenden Evaluation und Finalisierung des daraus resultierenden, integrierenden Cloud-Computing-Ökosystemmodells im Hinblick auf Strukturäquivalenz und Vollständigkeit. Dieses Modell schafft die bislang fehlende, aber dringend benötigte Transparenz und stellt zugleich ein feingranulares und differenzierendes Kategorienschema für Organisationen des Cloud-Computing-Ökosystems dar, das zukünftige zielgerichtete Forschung ermöglicht. Das zweite Ziel dieser kumulativen Dissertation ist die Verwendung des Cloud-Computing-Ökosystemmodells zur Identifikation von dominanten Rollenclustern, isolierten und nicht-isolierten Rollen auf Basis eines erstellten umfangreichen Datensatzes bestehend aus 758 Unternehmen. Daneben wird das Modell zur feingranularen und zielgerichteten Ermittlung der erfolgswirksamen Geschäftsmodellcharakteristika der drei Kernrollen des Cloud-Computing-Ökosystems – IaaS-, PaaS- und SaaS-Anbieter – eingesetzt. Dazu werden zwei explorative multiple Fallstudien mit 21 beziehungsweise 19 erfolgreichen Unternehmen durchgeführt. Bei der Analyse der Geschäftsmodelle wird besonderes Augenmerk auf die Forschungslücke des Kampfs um Marktanteile zwischen den global agierenden Hyperscalern und der Vielzahl an regionalen Anbietern im IaaS-Segment gerichtet

    Waldorfpädagogik und inklusives Lernen - Impulse für diskursive Entwicklungen

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    "Die Umsetzung eines inklusiven Bildungswesens ist Auftrag der Übereinkunft zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK, Art. 24) und mit der Ratifizierung durch die Bundesregierung in Deutschland seit 2009 staatliche Verpflichtung und nationales Recht. Die Debatte, wie ein inklusives Schulsystem umzusetzen sei, wird von diversen Standpunkten aus geführt. Für die vorliegende Fragestellung ist der didaktische Ansatz Feusers (1995 u.a.) in besonderer Weise relevant: der "gemeinsame Gegenstand" ist didaktisches Fundamentum sowie Qualitätskriterium inklusiven Lernens. Ebenfalls ist das Verständnis Muths (2002 u.a.), die Verwirklichung eines "integrativen Schulwesens" als primär demokratische Aufgabe zu verstehen, ein als besonders relevant zu bewertender Ansatz für die vorliegende Arbeit (s.u.). Die von Rolff (2010 und 2016) beschriebenen Interdependenzen von (Schul-) Entwicklungsprozessen, auch und gerade zwischen den Institutionen (s.u.) gilt es ebenfalls zu berücksichtigen. [...] Die (erste) Waldorfschule wurde im Jahr 1919 in der Folge der sozialreformerischen Bewegung der "Dreigliederung des sozialen Organismus" begründet. Basis der heute ca. 250 in Deutschland arbeitenden Waldorfschulen bildet nach wie vor das umfassende Menschenverständnis der Anthropologie Rudolf Steiners, welche sich in der "Allgemeinen Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik" (Steiner 1992) grundlegend und erstmalig konkretisierte. Die pädagogischen Schriften und Vorträge Steiners verstehen den Menschen als sich entwickelndes Wesen in einem umfassenden Sinn, (schulische) Pädagogik somit als Unterstützung der kindlichen Entwicklung. Eine Differenzierung oder Einschränkung der grundsätzlich bestehenden Entwicklungsfähigkeit wird nicht vorgenommen. Als Gesamtschule hat die Waldorfschule daher von Beginn an Kinder mit unterschiedlichsten Begabungen, Möglichkeiten und Grenzen aufgenommen und pädagogisch begleitet . Die Begriffe Individualität, Diversität und Heterogenität bilden die anthropologische Basis pädagogischen Handelns an Waldorfschulen und beinhalten damit grundsätzlich das Potential inklusiven Unterrichts bzw. inklusiver (Schul-) Entwicklungen. Die waldorfpädagogische Praxis und die zugrundeliegende Theorie wurden bisher in einem relativ geringen Maß wissenschaftlich zur Kenntnis genommen bzw. diskursiv diskutiert . Um die Potenziale einer sich auch aktuell als zeitgemäß verstehenden Pädagogik für das traditionelle "Regelschul-System" bzw. Innovationen daselbst fruchtbar zu machen, bedarf es weiterer und erneuter sowohl theoretischer (erziehungswissenschaftlicher und didaktischer) als auch praktischer Auseinandersetzung. [...] Die für die Entwicklung der jeweiligen pädagogischen Theoriebildung und Praxis (ausgehend von Waldorfpädagogik in Theorie und schulischer Praxis, inklusionspädagogische Fragestellungen und Forschungsergebnisse einbeziehend) notwendigen bzw. möglichen grundlegenden Bedingungen werden exemplarisch analysiert und benannt, um sie für einen Gesamt-Reformprozess verfügbar zu machen. Konkret geht es um das Potential der Waldorfpädagogik (in Theoriebildung und schulischer Praxis) für zu entwickelnde Formen inklusiven Lernens.

    Belarusian State Ideology: A Strategy of Flexible Adaptation

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    While in some Eastern European countries a wave of colored revolutions challenged existing political orders, Belarus has remained largely untouched by mass protests. In Minsk, the diffusion of democratic ideas leading to the mobilization of population meets a stable authoritarian regime. Nevertheless, the stagnating democratization process cannot be only attributed to the strong authoritarian rule and abuse of power. Indeed, Belarusian president Alexander Lukashenko still enjoys popularity by a large part of the population. Although international observers report that elections in Belarus have never been free and fair, few commentators doubt that Lukashenko would not have won in democratic elections. This evidence suggests that the regime succeeded in building a strong legitimizing basis, which has not been seriously challenged during the last two decades. This paper explores the authoritarian stability in Belarus by looking at the patterns of state ideology. The government effectively spreads state ideology since the early 2000s. Ideology departments have been created in almost all state institutions. The education sector has been affected by the introduction of the compulsory course "The Fundamentals of Belarusian State Ideology" at all universities, and increasing attention to the patriotic education at schools. Based on document analysis, I trace the creation of "ideological vertical" in Belarus and focuse on the issue of ideology in education and youth policy sectors

    Lost in Digital Transformation? The role of Enterprise Social Networks in facilitating digital collaboration

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    In the age of globalization, exponential growth and digitalization, organizations need to make faster decisions, as well as continually innovate and adapt to changing customer needs to ensure their long-term competitiveness (Kammerlander et al. 2018; Magnusson and Martini 2008). Notably, large and established companies find it difficult to keep up with start-ups and smaller companies as well as with digital transformation (Christensen et al. 2015). Thus, organizations are increasingly providing their workforce with Enterprise Social Networks (ESNs) as intra-organizational social software platforms. Although ESNs hold great promises for organizations and their employees (Mäntymäki and Riemer 2016), most ESN initiatives fail to leverage the intended benefits (Chin et al. 2015). This dissertation seeks to open up the black box behind this seemingly paradoxical relationship. It comprises four studies that are guided by the following research questions: R 1: How do different types of users (posters and lurkers) differ in their motivations for participating in ESNs? (= Paper 1) R 2: Why do employees deliberately not use the ESN? (= Paper 2) R 3: How can ESNs be successfully implemented and improved to overcome the challenges perceived by employees? (= Paper 3) R 4: Does ESN usage impact on individual task performance? And how can ESNs be used effectively to increase performance outcomes? (= Paper 4) Overall, the four studies contribute to a better understanding of the non-adoption phenomenon of ESNs, provide rich insights on employees’ underlying reasons and challenges regarding ESN usage, while underscoring the potential value of ESNs

    Changing for the Better? Essays on the Role of Institutional Logics and Information System in Organizational Sustainability Transformations

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    An increasing number of companies report that eco-sustainable initiatives have a positive impact on firms’ economic performance and concurrently allow the combination of social and commercial goals by optimizing environmental and economic decisions simultaneously. These initiatives are considered an integral part of organizational sustainability transformations, which are a special case of multilayered, complex organizational change efforts that relate to environmental, organizational, and individual factors. Institutional logics and information systems (IS) have shown to be two important perspectives from which to explore mechanisms and processes central to organizational sustainability transformations. Institutional logics offer a unique perspective to investigate organizational change for sustainability because they provide a new approach to organizational change that incorporates macro structures, culture, and agency to explain how actions are enabled or constrained. It thus allows for insights into the complex and miscellaneous interplay of external and internal determinants that govern organizational transformation processes towards sustainability. By providing insights into institutional changes of practice and behaviors, an institutional logic perspective allows for a detailed analysis of organizational transformations. Within these change processes, IS have shown to be an efficient and pervasive tool to leverage sustainability by integrating human and technological factors. Since IS have become a key resource for the encouragement of organizational sustainability transformations, adopting an IS perspective allows for an understanding of mechanisms and processes that enable IS to foster sustainability in organizations. Thus, this dissertation draws on four studies by investigateing an institutional logic perspective as well as an IS perspective to explore organizational sustainability transformations and facilitate an in-depth understanding of organizational, human, and technological factors that encourage sustainability in organizational transformations

    Vorbild USA?

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    In dieser Ausgabe des Passauer Journal für Sozialwissenschaften beschäftigt sich Verena Meier in ihrem Aufsatz mit der Frage, inwieweit sich die Thesen Samuel Huntingtons zum „Kampf der Kulturen“ nach 9/11 bewahrheitet haben. Christine Wüst untersucht kritisch die Vermittlerrolle der USA im Nahostkonflikt und hinterfragt, ob ein zukünftiges amerikanisches Engagement als Mediator Aussicht auf Erfolg hat. Die Vorbildfunktion der USA in einem ganz anderen Bereich untersucht Robin Lucke: Er setzt sich mit den Präsidentschaftsvorwahlen in den USA auseinander und diskutiert, ob diese als Modell für die Auswahl der Kanzlerkandidaten in Deutschland dienen können. Da mit diesem Beitrag der transatlantische Übergang eingeleitet ist, verlassen wir die USA und blicken im letzten Artikel auf Europa. Carola Jaeckel untersucht in ihrer Arbeit den Führungsstil Angela Merkels in der Schuldenkrise und stellt dabei die Frage, ob auf die Bundeskanzlerin die Bezeichnung „Miss Europa“ oder eher „Zerstörerin der europäischen Idee“ zutreffend ist. Inhalt: Verena Maier 9/11 UND HUNTINGTONS KAMPF DER KULTUREN Eine kritische Analyse von Stimmen aus Öffentlichkeit und Fachwelt Christine Wüst DOOMED TO FAILURE Mediation Efforts by the United States of America to the Israeli-Palestinian Conflict Robin Lucke CHANCELLOR PRIMARY ELECTIONS? A Comparison of the Nominating Systems for U.S. Presidential Candidates and Candidates for Chancellor in Germany Carola Jaeckel MERKEL IN DER KRISE Der Führungsstil der Bundeskanzlerin in der europäischen Schuldenkris

    Queer Space?

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    Es gehört inzwischen zu den Grundprämissen kulturwissenschaftlicher Raumtheorien, dass Raum als Konsequenz von und in Wechselwirkung mit sozialen Praktiken entsteht. Diese „Produktion des Raumes“ die erstmals einflussreich von Henri Lefebvre formuliert wurde, muss in Zusammenhang mit gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnissen gesehen werden, wie unter anderen Pierre Bourdieu und Michel Foucault betont haben. Soziopolitische Machtstrukturen, seien sie patriarchaler oder kolonialistischer Art, schreiben sich in hegemonialer Form in den Raum ein und führen zur auch räumlich manifestierten Marginalisierung bestimmter Bevölkerungsgruppen. Diese beruht zumeist auf einer binären Zweiteilung in unter anderen schwarz-weiß, arm-reich, männlich-weiblich, heterosexuell-queer. Zugleich ist auch das Denken über Räumlichkeit, sowohl was materielle Räume als auch metaphorische Raumkonzepte betrifft, von der klassischen Binarität abendländischer Philosophie geprägt, was zu einer Vielzahl zweigeteilter Modelle geführt hat

    Simulations Matter - Wirkungsweisen und Mehrwert von Politiksimulationen

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    Dieser Aufsatz stellt den rahmenden Teil einer kumulativen Dissertation dar, welche an der Universität Passau angenommen wurde. In der Dissertation wird der Mehrwert sowie die Wirkungsweisen von Politiksimulationen untersucht. Die Dissertation verortet sich in den beiden Feldern Politikwissenschaft sowie Politische Bildung, da nachgewiesen werden konnte, das Simulationen in beiden Feldern eine Wirkungsweise entfalten können. Zusätzlich zu diesem rahmenden Teil werden die Details der drei vorgestellten Forschungsprojekte in mehreren Einzelpublikationen intensiv behandelt, welche an den angegebenen Orten zu finden sind

    Mach den Unterschied!

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    In seinem Beitrag „Die Eurozone in der Krise – Anpassungsdruck zu einem optimalen Währungsraum?“ untersucht Simon Lehmann-Leo die Ursachen der gegenwärtigen Schuldenkrise im Euroraum. Dazu stützt er sich auf die Theorie von Robert Mundell und ergänzt sie um weitere Komponenten. Lehmann-Leo kommt zu dem Ergebnis, dass die Eurozone trotz ihrer Probleme die Differenzen zu Mundells Idealmodell immer weiter abbaut und sich somit einem optimalen Währungsraum annähert. Dass die Unterscheidung der zwei Geschlechter keine biologische Grundlage hat, sondern die Zuordnung „Mann“ und „Frau“ allein auf kulturellen Normen gründet, ist die These der feministischen Philosophin Judith Butler. Der Begriff von Materie, den Butler ihrer Annahme zugrunde legt, wurde immer wieder mit Kants Konzept des „Dings an sich“ in Verbindung gebracht. Johannes Hoerlin weist in seinem Beitrag „Judith Butler und das Ding an sich“ nach, dass diese Zuordnung Butlers in die Kantianische Tradition ungerechtfertigt ist. Nicht so glatt aufzulösen sind die Unterschiede, mit denen sich Marielle Ratter in ihrem Aufsatz „Taking Norms (not) Seriously“ beschäftigt. Um zu klären, warum Normen in den internationalen Beziehungen unterschiedlich befolgt werden, untersucht Ratter die Theorien des Neoinstitutionalismus, des konventionellen und kritischen Konstruktivismus. Anhand des Vergleichs stellt sich heraus, dass die unterschiedliche Akzeptanz auf verschiedene Normentypen zurückgeführt werden muss. In seinem ersten Bericht 2011 stellte der Zukunftsrat der Bayerischen Staatsregierung die Landesentwicklung in den Mittelpunkt zur Bewältigung der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Dieser Bericht bildet den Ausgangspunkt für Carolin Sophie Widenkas Arbeit „Bayerische Regionalpolitik – Zustand und Aufgaben“. Sie zeigt auf, dass bis heute kein regionalpolitisches Konzept vorliegt, das mit den Strukturunterschieden in Bayern angemessen umgeht. Inhalt: Simon Lehmann-Leo DIE EUROZONE IN DER KRISE Anpassungsdruck zu einem optimalen Währungsraum? Johannes F. Hoerlin JUDITH BUTLER UND DAS DING AN SICH Marielle Ratter TAKING NORMS (NOT) SERIOUSLY Rationalistische und konstruktivistische Erklärungsansätze für die Befolgung von Normen Carolin Sophie Widenka BAYERISCHE REGIONALPOLITIK Eine kritische Würdigung unter Berücksichtigung des Gutachtens des Zukunftsrates der Bayerischen Staatsregierung 201

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