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Auswirkungen der Pflegevisite auf die Prozessverantwortliche Pflege
Hintergrund
An einem Universitätsklinikum wurde die Pflegevisite (PV) auf einer Intensivstation (ITS) nach einer Pilotphase im Jahr 2017 implementiert. Bisher fehlt es an publizierten Erkenntnissen zur Auswirkung der PV auf das Pflegeorganisationssystem Primary Nursing (Prozessverantwortliche Pflege [PP]).
Ziel
Primäres Ziel war, Auswirkungen der PV auf die PP aus Sicht der Pflegenden zu untersuchen. Als sekundäre Ziele sollten mit einem Vergleich zu den Ergebnissen der Pilotierungsphase (t0) u. a. weitere Auswirkungen, Rahmenbedingungen der PV und die Gesamtbewertung ermittelt werden.
Methode
Die quantitative Evaluationsstudie erfolgte mittels eines standardisierten Fragebogens.
Ergebnisse
Die Befragung fand von 09. bis 10.2023 (t1) mit einem Rücklauf von 74,6 % (n = 47) statt. Auf einer Skala von 1–6 (stimme voll zu; stimme überhaupt nicht zu) trug die PV bei 100,0 % der prozessverantwortlich Pflegenden (PP; n = 8) und 77,0 % der Pflegenden ohne Prozessverantwortung (P; n = 30) mit den Stufen 1–3 (p = 0,328) dazu bei, die Pflegeplanung bei prozessverantwortlich betreuten Patientinnen und Patienten zu evaluieren. Die PV stellte eine Unterstützung für die Umsetzung der PP dar (PP: 100,0 %, n = 8; P: 79,5 %, n = 31; p = 0,318) und hatte einen statistisch signifikanten Effekt (r = 0,97; p = 0,035) auf die Verbesserung der Pflegequalität und Pflegeplanung für prozessverantwortlich betreute Patientinnen und Patienten. Die Teilnehmenden gaben mit den Stufen 1–3 an, dass die Patientinnen und Patienten durch die PV bewusster in den Fokus der Pflege gerückt werden (t1: 74,4 %, n = 35; t0: 86,4 %, n = 38; p = 0,953). Die PV sollte wöchentlich stattfinden und wurde im Median mit einer 2 (IQR t1: 1–3; t0:1–2) bewertet.
Schlussfolgerung
PV unterstützen die Umsetzung von PP sowie die Patientinnen- und Patientenzentrierung auf der ITS
Call to Action From ‘A Global Bibliometric Analysis on the Relationship Between Tinnitus and Temporomandibular Disorders’
Der Einfluss von Nacken- und Kniebewegungen auf die longitudinale Gleitbewegung des N. femoralis in der Leiste – eine Pilotstudie
Validity of a Centrifuge-Based Method for Determining the Water Retention Curve of Growing Media
The water retention curve (WRC) determines important properties of growing media with respect to water dynamics. However, the standard laboratory determination is time-consuming and laborious. The objectives of this study were (i) to test the practical applicability of the centrifuge method as a quick test for a wide range of growing media, (ii) to compare a simple substitution method to describe the bulk density of growing media with the results of the standard method, and (iii) to give a recommendation under which conditions (the mean weighted diameter of the substrate particles is 5 mm or less) the centrifuge quick test could serve as a replacement for the standard DIN method. Water content vs. water suction values determined for the whole range of the water retention curve with the standard method, and centrifugation results were compared and evaluated by correlation analyses. The results showed good agreement (R2 ≥ 0.98) between the centrifuge and DIN methods, with the effect of material compression in the centrifuge method resulting in a statistically significant correlation between compression and bias at low pF stages. This, however, did not lead to significant deviations between the method’s results at low pF stages (<pF 2.0). The method’s rapidity (2 days vs. up to 8.5 days) and correlation with standard methods highlight its potential for practical applications. Limitations, such as compression effects, were noted, emphasizing the need for careful interpretation. Overall, the centrifuge method provided a valuable research and substrate development tool. This study contributes to refining measurement techniques in growth substrates, encouraging ongoing research in water dynamics in growing media
Zwischenbericht zum Forschungsprojekt NaKuHo – Berichtszeitraum Februar 2023 bis Januar 2024
Jetzt ist Adaptivität gefragt! Das Potenzial der adaptiven Führung für die Mitarbeitermotivation
Schnelllebigkeit, Digitalisierung, wirtschaftliche Umbrüche und demographische Entwicklungen – all das sind Herausforderungen in der heutigen Arbeitswelt. Unternehmen müssen sich zunehmend an rasante Entwicklungen der Umwelt anpassen. In diesem Kontext gewinnen die Rolle der Führungskraft und die Mitarbeitermotivation an entscheidender Bedeutung, denn in der heutigen VUCA-Welt ist Adaptivität gefragt. Dies gibt Anlass, verschiedene Verhaltensweisen von Führungskräften zu untersuchen und deren Zusammenhang zur Mitarbeitermotivation herauszustellen. Der besondere Fokus liegt auf der Erforschung des adaptiven Führungsstils im Zusammenhang mit der Mitarbeitermotivation. Ziel war es, das Potenzial adaptiver Verhaltensweisen für die Steigerung der Mitarbeitermotivation zu akzentuieren. Die Forschung konzentriert sich darauf, in welchem Ausmaß einzelne Verhaltensweisen eines adaptiven Führungsstils die Mitarbeitermotivation fördern. Dabei diente die Taxonomie adaptiver Verhaltensweisen nach Pulakos et al. (2000) zur Orientierung. Die Erhebung der Mitarbeitermotivation erfolgte entlang des „Job Characteristics Model“ nach Hackman und Oldham (1975). Für die empirische Untersuchung wurde eine quantitative, vollstandardisierte Online-Befragung mit einer Stichprobe von n = 278 durchgeführt. Die akkumulierten Daten der Stichprobe wurden anschließend durch die Datenanalyse-Software IBM SPSS Statistics 27 ausgewertet. Die Resultate der Korrelationsanalysen verifizieren einen Zusammenhang zwischen der adaptiven Führung und der Mitarbeitermotivation. Insbesondere zeigte sich, dass regelmäßiges Feedback zur Arbeitsleistung für die Motivation von Mitarbeitenden förderlich ist. Führungskräfte sind daher aufgefordert, ihre Mitarbeitenden zu unterstützen und gemeinsam die Herausforderungen der heutigen Arbeitswelt anzunehmen. Langfristig wird es das Ziel sein, durch erfolgreiche Führung den aktuellen Herausforderungen zu begegnen