Kirchlicher Dokumentenserver
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    Herausforderungen und Möglichkeiten im Gespräch über biblische Sexualethik mit Jugendlichen aus dem hedonistischen Milieu

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    Das Ziel dieser Arbeit ist es, Herausforderungen und Möglichkeiten im Gespräch über biblische Sexualethik mit Jugendlichen des hedonistischen Milieus aufzuzeigen. Als Grundlage werden dazu in einem ersten Schritt Inhalte biblischer Sexualethik aus kon-servativer Perspektive zusammengetragen und im Licht von Tradition und Gegenwart beleuchtet. In einem zweiten Schritt wird die Lebenswelt des hedonistischen Milieus an-hand der Lebensweltforschung des SINUS-Instituts in seinen für diesen Rahmen wesentlichen Charakteristika dargestellt. Daraufhin werden in einem dritten Schritt aus-gehend von der hedonistischen Lebenswelt und den Inhalten biblischer Sexualethik mehrere Herausforderungen und Möglichkeiten im Gespräch herausgearbeitet. Dabei werden die kommunikativen Herausforderungen, die zwischen den Inhalten biblischer Sexualethik und der hedonistischen Lebenswelt bestehen, als Möglichkeiten betrachtet. Einen möglichen Zugang bietet beispielsweise der milieutypische Drang nach individu-eller Freiheit und damit ein Gespräch über Vor- und Nachteile von Freiheit, Grenzen und Bindung sowie die Erfahrung, wie befreiend eine Leitlinie in der Sexualität sein kann. Die Arbeit schließt mit einer kurzen Zusammenfassung sowie einem Ausblick über die Möglichkeit hedonistische Jugendlichen im Gespräch zu motivieren ohne zu gebieten.The aim of this work is to identify challenges and opportunities in the dialogue on biblical sexual ethics with young people from the hedonistic milieu. As a basis for this, the contents of biblical sexual ethics are first summarised from a conservative perspective and examined in the light of tradition and the present. In a second step, the lifeworld of the hedonistic milieu is presented with the help of the lifeworld research of the SINUS Institute in its essential characteristics for this framework. Then, in a third step, several challenges and opportunities in the dialogue are worked out on the basis of the hedonistic lifeworld and the content of biblical sexual ethics. The communicative challenges that exist between the content of biblical sexual ethics and the hedonistic world are considered as possibilities. One possible approach, for example, is the milieu-typical urge for individual freedom and thus a discussion about the advantages and disadvantages of freedom, boundaries and commitment as well as the experience of how liberating a guideline in sexuality can be. The work concludes with a brief summary and an outlook on the possibility of motivating hedonistic adolescents in dialogue without commanding them

    Digitalisierung in der Hochschulbildung für Soziale Arbeit

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    Die Digitalisierung verändert möglicherweise die Hochschulbildung für Soziale Arbeit in vielfältiger Weise. Dabei können neue oder veränderte Strukturen, Bildungsformate und Prüfungsmodalitäten in Erscheinung treten. Was potenziell neue Anforderungen und Erwartungen an Bildungsprozesse sowohl für Lehrende als auch Lernende und Dritte nach sich zieht. In diesem Sammelband befassen sich Autor_innen aus Wissenschaft und Forschung mit aktuellen und zukünftigen Entwicklungen, Konzepten und Perspektiven von digitaler Hochschulbildung

    Mit Aimé Césaire gegen Israel? (Dis-)Kontinuitäten des israelbezogenen Antisemitismus in antikolonialer und postkolonialer Theorie

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    Aktuelle postkoloniale Theorien beziehen sich oft auf ihre antikolonialen Vordenker und erwecken dabei den Eindruck, auf eine lange Tradition israelfeindlicher Narrative zurückzugreifen. Insbesondere nach den Ereignissen des 7. Oktober werden immer wieder Verbindungen zum Werk des martinikanischen Dichters und Denkers Aimé Césaire hergestellt, der mit Über den Kolonialismus in den 1950er Jahren einen bedeutenden Text für die anti- und postkoloniale Theoriebildung verfasste. Der Beitrag beleuchtet, wie zeitgenössische postkoloniale Theoretiker_innen Césaires Werk nutzen, um eigene israelfeindliche Positionen zu stützen, und kontrastiert diese mit Césaires eigenen Thesen zum sogenannten Nahostkonflikt

    Umbrüche in der Ambulanten (Kranken)Pflege in Bayern zwischen 1945 und 1995 : Einblicke in das Wirken von katholischen Ordensschwestern.

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    In der Studie werden die Entwicklung und Transformation der ambulanten (Kranken)pflege in Bayern zwischen 1945 und dem Beginn der Pflegeversicherung, mit besonderem Fokus auf das Wirken katholischer Ordensschwestern, untersucht. Die Arbeit verbindet pflegewissenschaftliche und pflegehistorische Perspektiven und nutzt als Analyseraster das Modell der „Patterns of Knowing in Nursing“ nach Barbara Carper, erweitert um soziopolitische und emanzipatorische Dimensionen. Anhand von Archivmaterial, gedruckten Quellen und 28 qualitativen Interviews mit Zeitzeuginnen aus vier katholischen Frauenorden (Barmherzige Schwestern, Mallersdorfer Schwestern, Niederbronner Schwestern, Drittordensschwestern) werden Veränderungen in Aufgabenfeldern, Pflegeverständnis, Ausbildung, Dokumentation und Rahmenbedingungen rekonstruiert. Die Ergebnisse zeigen, dass Ordensschwestern ein ganzheitliches Pflegeverständnis lebten, das pflegerische, soziale und spirituelle Aspekte vereinte. Die ambulante Pflege war geprägt von Nähe zur Bevölkerung, Eigenverantwortung und religiöser Motivation. Die pflegerische Versorgung fand oft unter herausfordernden Bedingungen statt, war aber durch hohe persönliche Identifikation und ethisches Engagement getragen. Mit dem gesellschaftlichen Wandel, dem Rückgang von Berufungen und der Einführung der Pflegeversicherung veränderten sich die Strukturen und Anforderungen der ambulanten Pflege. Tätigkeitsfelder wie die Wochenbettpflege verschwanden, neue Aufgaben wie die Schulung von Ehrenamtlichen in Hauspflegekursen entstanden. Die zunehmende Bürokratisierung wurde als Belastung empfunden, während Sterbebegleitung fortwährend als selbstverständlicher Teil der pflegerischen Versorgung galt. Die Dokumentation wurde unterschiedlich bewertet und spiegelte verschiedene Pflegeverständnisse wider. Die Aus- und Weiterbildung der Schwestern war stark durch die jeweiligen Ordensstrukturen geprägt, wobei informelle Lernprozesse eine zentrale Rolle spielten. Die Rolle der Sozialstationen, die ab den 1970er Jahren als neue Versorgungsform entstanden, veränderten die ambulante Pflege in der Perspektive der Ordensfrauen. Sie führten zu einer stärkeren Professionalisierung und Öffnung gegenüber weltlichen Pflegepersonen, was von den Ordensschwestern ambivalent bewertet wurde. Zudem veränderten sich das Pflegeverständnis und die Perspektive auf die ambulante Pflege durch die Aufbruchsstimmung im Kontext des II. Vatikanischen Konzils.This study examines the development and transformation of outpatient (nursing) care in Bavaria between 1945 and the introduction of long-term care insurance, with a particular focus on the work of Catholic nuns. It combines nursing science and nursing history perspectives and uses and uses Barbara Carper's ‘Patterns of Knowing in Nursing’ model as an analytical framework, expanded to include socio-political and emancipatory dimensions. Using archival material, printed sources, and 28 qualitative interviews with contemporary witnesses from four Catholic women’s religious orders (Sisters of Mercy, Mallersdorf Sisters, Niederbronn Sisters, Third Order Sisters), changes in areas of responsibility, understanding of nursing, training, documentation and framework conditions are reconstructed. The results show that nuns lived a holistic understanding of nursing that combined nursing, social and spiritual aspects. Outpatient care was characterised by proximity to the population, personal responsibility and religious motivation. Nursing care often took place under challenging conditions, but was marked by strong personal identification and ethical commitment. With societal change, declining vocations, and the introduction of long-term care insurance, the structures and demands of outpatient care shifted. Fields of activity such as postnatal care disappeared, while new responsibilities like training volunteers in home care courses emerged. The increasing bureaucratisation was perceived as a burden, while end-of-life care continued to be regarded as a natural part of nursing care. Documentation was assessed differently and reflected different understandings of care. The training and further education of the sisters was strongly influenced by the respective religious order structures, with informal learning processes playing a central role. The role of social welfare centres, which emerged as a new form of care in the 1970s, changed the perspective of the sisters on outpatient care. They led to greater professionalisation and openness towards secular nursing staff, which was viewed with ambivalence by the nuns. In addition, the understanding of nursing and the perspective on outpatient care changed as a result of the spirit of optimism in the context of the Second Vatican Council

    Gesundheitskompetenz und assoziierte Gesundheitsindikatoren unter den Studierenden der SRH-Hochschule in Nordrhein-Westfalen

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    Hintergrund Gesundheitskompetenz (GK) ist eine wichtige Ressource zur Erhaltung der Gesundheit und zur Förderung der Lebensqualität. Bezüglich der GK von Studierenden ist in Deutschland bisher eine geringe Evidenz zu beobachten. Die Erforschung der GK der Studierenden im Zusammenhang mit ausgewählten Gesundheitsindikatoren kann bedeutsame Erkenntnisse für Gesundheitsförderung im Setting Hochschule liefern. Ziel der Arbeit Erfassung der GK und ausgewählter Gesundheitsindikatoren von Studierenden und Ermittlung des Einflusses der GK sowie ausgewählter sozialer Merkmale auf Gesundheit und Gesundheitsverhalten der Zielgruppe. Material und Methode Allgemeine GK der Studierenden (n = 120) wurde mittels deutschsprachiger Kurzform HLS19-Q12 erfasst. Durch uni-, bi- und multivariate statistische Analysen wurden die Zusammenhänge zwischen der GK, ausgewählten Gesundheitsindikatoren sowie sozialen Variablen berechnet. Ergebnisse Eine geringe GK wurde bei 43,6 % der Studierenden festgestellt. Ca. 60 % der Studierenden waren unabhängig vom Level der GK von starker psychosozialer Stressbelastung betroffen. Ungünstige Werte hinsichtlich des subjektiven Gesundheitszustandes, der allgemeinen Lebenszufriedenheit, der Ausdaueraktivität und des Ernährungsverhaltens wurde bei Studierenden mit niedriger GK häufiger beobachtet. Schlussfolgerung Die Studienergebnisse belegen, dass positive Werte hinsichtlich der Gesundheit und des Gesundheitsverhaltens bei Studierenden mit hoher GK häufiger beobachtet wurden als bei Studierenden mit geringer GK. Diese Aspekte sprechen dafür, bei der Gestaltung von gesundheitsfördernden Hochschulen die GK der Studierenden stärker zu berücksichtigen

    Hochschule und Praxis als Akteurinnen im Kinderschutz. Einblicke in ein innovatives Veranstaltungsformat zur Qualifizierung für die Soziale Arbeit im Kinderschutz für Studierende und Fachkräfte des ASD

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    Professionalität von Sozialarbeiter_innen erfordert die Bezugnahme auf vielfältige Wissensbestände und eine einzelfallbezogene Transformation und Relationierung ebendieser, womit – insbesondere vor dem Hintergrund des Abstraktionsgrades wissenschaftlichen Wissens – komplexe Anforderungen an die (angehenden) Fachkräfte einhergehen. Um den Grundstein für eine so verstandene Professionalität legen zu können, müssen im Rahmen des Studiums Erfahrungs‑, Erprobungs- und Reflexionsräume für diese Transformations- und Relationierungsprozesse bereitgestellt werden. Der Beitrag gibt Einblicke in ein innovatives Lehrkonzept, das diese Anliegen aufgreift, skizziert hier gewonnene Erfahrungen und Erkenntnisse sowie Impulse für eine professionalitätsfördernde Qualifizierung von Sozialarbeiter_innen

    Comprehensive Sex Education as Empowerment and Prevention of Child Sexual Abuse

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    This paper explores the critical issue of Child Sexual Abuse (CSA) in Zimbabwe and Germany, emphasising the necessity of Comprehensive Sex Education (CSE) as a vital tool for empowerment and prevention of CSA. The authors, one from Zimbabwe and the other from Germany, are seasoned educationists with long-standing academic and advocacy interests in education, children's rights and child protection. The authors explore the prevalence and dynamics of CSA in Zimbabwe and Germany, highlighting the stark contrasts and similarities between the two contexts. Despite international legal frameworks, such as the UN Convention on the Rights of the Child, global high rates of CSA persist, fuelled by factors such as entrenched patriarchy, cultural beliefs, economic hardship and inadequate legal protections. The study also examines the gender disparities in victimisation, with girls disproportionately affected. Comprehensive Sex Education (CSE) is offered as one of the vital preventive measures against CSA in both countries. By dismantling misconceptions surrounding sex education, the paper argues that CSE equips children with the knowledge and skills necessary to protect themselves from abuse. Through a narrative review of existing literature and reports, the authors advocate for tailored interventions, including community involvement, the strengthening of perpetrator prevention and parental-led safety programs, to effectively combat CSA. By addressing misconceptions about sex education and promoting CSE, the paper argues for a proactive approach to safeguarding children, ultimately aiming to create informed and resilient future generations and to educate adults in their attitudes and perceptions so that they will not become perpetrators or bystanders. Additionally, the research emphasises the importance of community involvement, parental engagement, and culturally sensitive educational approaches to combat CSA effectively. The findings underscore the urgent need for comprehensive intervention strategies that address the root causes of CSA while empowering children and communities to foster safer environments

    Lehrer*innen der Zukunft

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    Was forschen unsere Lehrer*innen der Zukunft? Welche Themenbereiche interessieren die Junglehrpersonen? So vielfältig wie die Pflichtschüler*innen an Österreichs Schulen sind, so breit gefächert sind auch die Forschungsinteressen in der empirischen Bildungsforschung. Im Rahmen dieser Forschungsarbeit werden die Forschungsinteressen der Junglehrpersonen bzw. Lehramtsstudierenden an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz (PHDL) aufgezeigt und so die Schnittstelle vom Berufseinstieg der Masterstudierenden und ihres Studienabschlusses an der PHDL näher beleuchtet. Eine qualitative Erhebung behandelt die Forschungsschwerpunkte von Masterarbeiten von Absolvent*innen der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz anhand folgender Fragestellung: Welche Forschungsschwerpunkte setzen Masterstudent*innen an der PHDL bei ihren Masterarbeiten und welche Gründe führen zur Themenwahl dieser Forschungsarbeiten? In der Erhebungsphase wurden sämtliche eingereichte Masterarbeitsanträge und Abstracts der PHDL seit 2020 (N=315) gelesen und codiert. Diese Codierung führte zu einem umfangreichen Kategoriensystem, das mithilfe des Programms MAXQDA strukturiert wurde. Anschließend wurde ein Fokusgruppensetting mit Studierenden aus der Zielgruppe durchgeführt. Die Ergebnisse liefern Einblick in die Themenfindung bei Masterarbeiten und die Schnittstelle Hochschule und Beruf

    Kondylis, Panajotis (2023): In konkreter Lage. Gespräche

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    Entwicklungslinien für Bildung in der Pflege. Mehr als Kompetenzen

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    Wie können die berufsbezogenen professionellen Standards in der Pflege mit der subjektiven Entwicklung von Auszubildenden und Studierenden hin zu einer verantwortungsvollen Persönlichkeitsbildung integriert werden? Die Berufsfähigkeit (Utilität) bedarf neben der organisationalen, juristischen und ökonomischen Bedingungen im konkreten Vollzug der Beachtung der Würdehaftigkeit aller beteiligten Personen und eines wertschätzenden Miteinanders. Diese Care-Perspektive erfordert die Aufnahme von differenzierten Entwicklungslinien, die in diesem Buch anhand zentraler Themen ausgeführt werden

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