Kirchlicher Dokumentenserver
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    Young Carers in Österreich: eine Übersicht über den Status Quo

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    Young Carers sind Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr, die regelmäßig eine ihnen nahestehende Person betreuen oder pflegen. In Österreich gibt es schätzungsweise 42.000 Young Carers. Diese Gruppe ist oft unsichtbar, da viele Kinder ihre Pflegerolle nicht offenlegen oder sich nicht bewusst sind, dass sie in einer solchen Situation sind. Der Aufsatz beschreibt die Herausforderungen, die sich Young Carers stellen, untersucht die aktuell vorhandenen Unterstützungsangebote in Österreich und fragt, welche Anregungen Österreich aus anderen Ländern übernehmen kann, um die Situation weiter zu verbessern

    Erfahrungen und Handlungsspielräume von Lehrpersonen bei Trennungsangst von Schüler:innen der Primarstufe

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    Die vorliegende Masterthesis setzt sich mit dem Umgang von Lehrkräften der Primarstufe mit trennungsängstlichen Kindern auseinander. Ziel der theoretischen Auseinandersetzung war es die entwicklungsbedingt normale Trennungsangst von dem Störungsbild einer Trennungsangststörung im Kindes- und Jugendalter abzugrenzen und zuletzt Genanntes allumfassend zu erörtern. Im Zentrum dieser Arbeit stehen jedoch die Erfahrungen und Handlungsspielräume von Lehrpersonen bei Trennungsangst von Schüler:innen der Primarstufe. In diesem Forschungsgebiet liegen bisher kaum Studien vor, daher wurden qualitative Daten mittels eines explorativen Vorgehens erhoben. Konkret wurden zehn Interviews mit Pädagoginnen der Primarstufe durchgeführt. Mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse wurden die Daten anschließend ausgewertet. Nun werden einige zentrale Erkenntnisse der Studie kurz erläutert: Die befragten Lehrpersonen sind mit den zentralen Begriffen vertraut, haben sich ihr Wissen im Umgang mit trennungsängstlichen Kindern jedoch größtenteils durch deren schulische Erfahrungen angeeignet. Am häufigsten konnte trennungsängstliches Verhalten in der Schuleingangsphase beobachtet werden. Die genannten Symptome beziehen sich auf die körperliche, geistige und verhaltensbezogene Ebene. Stark betont wurde die Rolle der Eltern, mit welchen der Kontakt unerlässlich ist. Neben der Zusammenarbeit mit den Eltern, äußern die Lehrkräfte den Wunsch nach mehr personellen Ressourcen im Schulsystem. Die geschilderten Handlungsmöglichkeiten selbst, sind so wie die Ausgeprägtheit des Störungsbildes sehr individuell. Pädagogisches Feingefühl und das Eingehen auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kindes sind hier in jedem Fall angebracht und von großem Wert.This Master Thesis deals with the topic how primary school teachers in Austria react to children who have separation anxiety. The theoretical discussion comprises the differentiation between normal developmental separation anxiety and the childhood and adolescence separation anxiety disorder. However, the focus of this work lays on the experiences and scope for action of teachers when dealing with separation anxiety of primary school students. Since research in this area is highly limited, qualitative data was collected as part of this Master Thesis by using an exploratory approach. Specifically, ten interviews with primary school teachers were conducted. The data was consequently evaluated using qualitative content analyses. Some of the key findings of the study are the following: The interviewees are familiar with the key terms, but have acquired most of their knowledge of how to behave toward children with separation anxiety through their personal work experiences at school. Separation anxiety was most frequently observed in the initial phase of school attendance. The symptoms mentioned relate to the physical, mental and behavioural levels. Also, the role of the parents, with whom contact is essential, was strongly emphasized. In addition to working with the parents, the teachers expressed the desire for more human resources in the school system. The options for action as well as the severity of the disorder are very individual. Finally pedagogical sensitivity and responding to the needs of the individual child are appropriate in every case and of great value

    Förderung der Lesekompetenz von Kindern in der GST2 im Zeitalter der Digitalisierung

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    Das Lesen zählt zu einen der wichtigsten Kompetenzen, die man bereits im Kindesalter erlernt. Vor allem Kinder mit Deutsch als Zweitsprache fällt es meist schwerer eine andere Sprache zu beherrschen. Um nun richtig lesen lernen zu können, werden Lesestrategien und -methoden entwickelt und angewandt, sowie in der weiteren Schullaufbahn gefestigt. Diese Strategien zählen zu der Lesekompetenz, die mit dem Vorwissen des Einzelnen verknüpft ist. Die Lesemotivation sowie der soziale Einfluss spielen eine wichtige Rolle, da das Kind im richtigen Umfeld und mit dem richtigen Angebot die Lust am Lesen nicht verliert und das Lesen nach und nach verbessert. Leseschwache Kinder oder jene mit Legasthenie können mit diversen Hilfsmitteln im Leseprozess unterstützt werden. Anhand diverser Diagnoseverfahren und -tests kann ein Überblick über den Lesestand des Kindes verschafft und somit eine passende Förderung ermittelt werden. Mithilfe digitaler Medien und deren Programme, wird das Lesen auf unterschiedliche Weise gefördert und gefordert und die Lesemotivation wird angeregt.Reading is one of the most important skills learned in early childhood. Especially for children with German as a second language, it is quite challenging to learn and master this language. To learn to read properly, the children develop and applied reading strategies, which further are reinforced throughout the school years. These strategies are a part of the competence of reading, which is linked to the knowledge of the child. Reading motivation and the social influence take a huge role. In the right environment and with the right resources the children maintain their interest in reading and improve their skills. Children with reading difficulties or dyslexia can be supported in the reading process through different tools. Using diagnostic procedures and tests, an right overview of the child’s reading level can be obtained, which allows appropriate support. Digital media with their tools promote and challenge reading in different ways, thereby stimulating reading motivation

    Gewalt und Gewaltpräventionsmöglichkeiten in Sonderschulen für Schüler:innen mit Förderschwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung

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    Die vorliegende Forschungsarbeit widmet sich der Frage, mit welchen präventiven Maßnahmen in Sonderschulen für Schüler:innen mit Förderschwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung ein gewaltfreies soziales Umfeld gestaltet und gefördert werden kann. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, der zunehmenden Gewalt an Schulen entgegenzuwirken und insbesondere für Sonderschulen Möglichkeiten präventiver Maßnahmen aufzuzeigen. Im Theorieteil wird auf die unterschiedlichen Erscheinungsformen, die Ursachen und Auswirkungen schulischer Gewalt eingegangen sowie ein fundierter Blick auf Schüler:innen mit Förderschwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung geworfen. Des Weiteren werden grundlegende Handlungsansätze der Gewaltprävention dargestellt und praxisrelevante Gewaltpräventionsprogramme erläutert. Anschließend wurden im Rahmen einer qualitativen Untersuchung leitfadengestützte Interviews mit insgesamt zehn Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen durchgeführt. Zur Datenauswertung wurde die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring herangezogen. Neben einem Einblick in die aktuellen Herausforderungen der Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen werden bestehende Strategien, die im Umgang mit Schüler:innen mit dem Förderschwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung angewendet werden, erforscht. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass klare Regeln und Grenzen, eine wertschätzende Lehrer-Schüler-Beziehung sowie die Zusammenarbeit mit externen und internen Unterstützungssystemen zentrale Bestandteile für gewaltpräventives Handeln darstellen. Die Arbeit leistet einen Beitrag zur Entwicklung praxistauglicher Gewaltpräventionsstrategien im sonderpädagogischen Setting und verdeutlicht, dass Gewaltprävention nur im Zusammenspiel von Haltung, Struktur, Beziehung und schulischer Ressourcen gelingen kann.This research paper is dedicated to the question of which preventative measures can be used to create and promote a non-violent social environment in special schools for pupils with a focus on social-emotional development. The aim is to make a contribution to counteracting the increasing violence in schools and to show possibilities for preventive measures, especially for special schools. In the theoretical part, the different manifestations, causes and effects of school violence are discussed and a well-founded look is taken at pupils with a focus on social-emotional development. Furthermore, basic approaches to violence prevention are presented and practical violence prevention programmes are explained. Subsequently, guideline-based interviews were conducted with a total of ten special needs teachers as part of a qualitative study. Qualitative content analysis according to Mayring was used to analyse the data. In addition to gaining an insight into the current challenges faced by special needs teachers, existing strategies used in dealing with pupils with a focus on social-emotional development were explored. The results show that clear rules and boundaries, an appreciative teacher-pupil relationship and co-operation with external and internal support systems are central components of violence prevention. The study contributes to the development of practical violence prevention strategies in special educational settings and makes it clear that violence prevention can only succeed through the interplay of attitude, structure, relationships and school resources

    Wirkungsanalyse

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    Die organisierte Debatte als demokratieförderndes didaktisches Instrument des Dialogs für (angehende) Lehrpersonen

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    Der Beitrag untersucht die organisierte Debatte als demokratieförderndes, didaktisches Instrument im Kontext der Lehrer:innenbildung. Angesichts einer sich wandelnden Kommunikationskultur und dialogarmer, frontaler Unterrichtsformen wird die Fähigkeit zum konstruktiven Dialog als zentrale demokratische Kompetenz hervorgehoben. Die organisierte Debatte bietet hierbei eine strukturierte Möglichkeit, kontroverse Themen argumentativ zu verhandeln, Perspektiven zu wechseln und demokratische Gesprächskultur zu erleben. Didaktisch fördert die Debatte Meinungs- und Urteilsbildung sowie den Umgang mit Kontroversität. Anhand einer ausgewählten Debatte im Rahmen eines Seminars zur Demokratiebildung werden die Phasen einer organisierten Debatte beispielhaft dargestellt. Die Reflexion der Debatte zeigt sowohl Potenziale (z.B. Förderung der Kontroversität, Partizipation, Konfliktfähigkeit) als auch Grenzen (z.B. Stress, Sprachbarrieren, Totschlagargumente). Die strukturierte Rollenverteilung und die zeitlich klar gegliederte Durchführung ermöglichen Lernenden eine intensive Auseinandersetzung mit demokratischen Prinzipien. Insgesamt zeigt sich, dass die organisierte Debatte ein wirkungsvolles Format in der Demokratiebildung darstellt, das insbesondere in der Lehrer:innenbildung stärkere Anwendung finden sollte, um langfristig zu einer dialogorientierten Schulkultur beizutragen

    Schule als Gegenspielerin der Demokratiebildung

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    Der Beitrag analysiert, inwiefern die Institution Schule strukturell gegen demokratische Bildung wirkt. Er rekonstruiert drei zentrale Mechanismen schulischer Sozialisation, die mit den Voraussetzungen demokratischer Partizipation unvereinbar sind: die Einübung autoritätskonformen Verhaltens, die Erziehung zu Konkurrenz und Ungleichheitsakzeptanz sowie die systematische Verhinderung gesellschaftspolitischer Urteilskraft. Die Schule bereitet so nicht auf demokratische Lebensformen vor, sondern auf die Eingliederung in hierarchisch organisierte Arbeitsorganisationen

    Demokratische Partizipationsmöglichkeiten von 14-jährigen Schüler:innen im Schulalltag gegen autoritäre Risiken

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    Der Artikel behandelt die wachsenden Herausforderungen liberal-demokratischer Systeme und die zentrale Rolle von Schule und Politischer Bildung bei der Stärkung des demokratischen Bewusstseins junger Menschen. Politische Bildung vermittelt Wissen, Urteilskompetenz sowie Partizipationsmöglichkeiten und fördert eine demokratische Schulkultur. In Österreich ist Politische Bildung zwar im Schulsystem verankert, doch zeigt sich in der Praxis ein deutlicher Umsetzungsrückstand. Empirische Befunde belegen, dass politische Themen im Unterricht kaum behandelt werden und Lehrpersonen sie als herausfordernd empfinden. Die demokratische Partizipation im Schulalltag wird selten genutzt: Klassenrat und Schulparlament sind kaum etabliert. Das Projekt „Demokratiebewusstsein junger Menschen in Österreich“ (2024–2026) untersucht mit einer bundesweiten Befragung von 14- bis 15-Jährigen deren Wissen, Einstellungen und Erfahrungen. Erste Ergebnisse (N=1995) zeigen: Nur ca. 10% nehmen Politische Bildung im Fach GPB als stark präsent wahr. Obwohl die Bedeutung von Meinungsvielfalt hoch eingeschätzt wird, lernen viele kaum, eigene Urteile zu bilden oder politische Handlungskompetenz zu entwickeln. Das Interesse der Jugendlichen an Partizipation und demokratischer Mitgestaltung ist hoch, obwohl sie noch nicht wahlberechtigt sind. Die Ergebnisse weisen auf Handlungsbedarf hin: Politische Bildung muss im Unterricht sichtbarer und stärker in schulische Strukturen integriert werden. Lehrer:innen benötigen neben rechtlichen und curricularen Rahmenbedingungen vor allem praxisorientierte Weiterbildungen. Schulen sind gefordert, Partizipation konsequent zu ermöglichen, um Demokratie nicht nur zu lehren, sondern auch erlebbar zu machen. So kann Schule zu einem zentralen Erfahrungsraum demokratischer Kultur werden und Jugendlichen helfen, ein politisches Bewusstsein zu entwickeln

    Themenheft »Lege artis« – nach allen Regeln der wissenschaftlichen Kunst

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    Geschlechtsspezifische Herausforderungen wohnungsloser Frauen

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    Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über die Thematik der Wohnungslosigkeit im Allgemeinen und legt zudem den Fokus auf die Spezifika der weiblichen Wohnungslosigkeit. Die Forschungsfrage dazu lautet „Welchen geschlechtsspezifischen Herausforderungen stehen wohnungslose Frauen gegenüber?“. Zunächst wird eine grundlegende Begriffsbestimmung der Wohnungslosigkeit und ihrer Teilaspekte vorgenommen und anschließend folgt eine Betrachtung der Forschungs- und Datenlage in Deutschland. Es werden zudem die Entstehung von Wohnungslosigkeit und die Diskriminierungserfahrungen wohnungsloser Personen in den Blick genommen, bevor das Augenmerk auf die weibliche Wohnungslosigkeit gelegt wird. Dabei werden deren Entstehung und Bedingungsfaktoren gesondert betrachtet sowie die Bewältigungsstrategien der betroffenen Frauen beleuchtet. Auch Diskriminierungserfahrungen, die im Speziellen wohnungslose Frauen betreffen werden diskutiert und die Besonderheiten weiblicher Wohnungslosigkeit dargestellt. Aus diesen werden anschließend die Bedarfe wohnungsloser Frauen abgleitet, die konkrete Anforderungen an die Wohnungslosenhilfe als Teilbereich der Sozialen Arbeit stellen. Abschließend werden bereits vorhandene Beispiele für bedarfsgerechte und zielgruppenspezifische Hilfsangebote aufgeführt

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