Kirchlicher Dokumentenserver
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    Kirche für Reisende und die Reise der Kirche. Impulse aus der (internationalen) Tourismusseelsorge für die zukünftige Gestalt der Kirche

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    Angesichts veränderter gesellschaftlicher und kirchlicher Rahmenbedingungen und Erwartungen sind neue Formen kirchlicher Präsenz für die Zukunft der Kirche wesentlich. In diesem Zusammenhang wird die nationale und internationale Tourismusseelsorge als kirchliches Handlungsfeld in dieser Arbeit beleuchtet. Dabei soll es um die Impulse der Tourismusseelsorge für eine zukünftige Gestalt der Kirche gehen. Ich gehe von der Grundthese aus, dass die Tourismusseelsorge auch Potentiale für die zukünftige Gestalt von Kirche beinhalten kann, denn die Tourismusseelsorge ist nicht ein Spezialthema weniger Expert*innen, sondern ein Erprobungs- und Lernfeld für die gesamte Kirche. Das Ziel dieser Arbeit ist es aber nicht aus den Erfahrungen mit der Tourismusseelsorge das Konzept für die Kirche der Zukunft vorzulegen. Denn dafür ist das Thema der Kirchenentwicklung zu komplex und vielschichtig. Vielmehr geht es darum, im Rückgriff auf die Erfahrungen in der Tourismusseelsorge, wegweisende Konturen für eine zukünftige Gestalt der Kirche zu zeichnen. Leitend ist dabei der Gedanke, auf die Menschen zuzugehen, das Evangelium weiterzugeben, Gott zu bezeugen, Gemeinschaft zu entwickeln und kirchliche Orte zu gestalten. Kirche sein mit und ohne Wände. Dazu bedarf es vielfältiger Formate und die Tourismusseelsorge kann entscheidende Impulse dafür geben. Dies geschieht ergänzend zum Schwerpunkt der Literatur, durch die Sichtung empirischer Studien und den Einbezug eigener qualitativer Forschungsergebnisse. Die Ergebnisse zeigen, dass neue Formen kirchlicher Präsenz bei den Menschen möglich sind, gestaltet und gefördert werden können. Kirche kann sich ändern, weil Gott durch seinen Geist selbst heute und in Zukunft in ihr handelt

    Eine Ontologie der Diaspora gegen den jüdischen Staat. Judith Butlers Israelhass und ihre Frontstellung gegen den Terrorbegriff

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    Ausgehend von Judith Butlers Auslassungen nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 stellt der Aufsatz den Antizionismus, der Butlers Arbeiten seit den 2000er Jahren durchzieht, in den Zusammenhang ihrer Subjekt- und Moraltheorie. Es wird gezeigt, dass Butlers israelfeindliche Ausführungen ebenso wenig randständige und außerhalb von Butlers Theorie liegende Bemerkungen sind, wie die Einschätzung der Hamas als einer zwar gewalttätigen, aber dennoch progressiven Bewegung gegen Imperialismus und Kolonialismus. Vielmehr ist beides in Butlers theoretischen Vorstellungen von Subjekt und Gesellschaft, von Autonomie und Heteronomie begründet

    Systematic Review and Meta-Synthesis: Coping Strategies of Children, Adolescents, and Young Adults of Parents with a Mental Illness

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    To examine and integrate the current state of knowledge regarding qualitative literature on the coping strategies employed by children, adolescents, and young adults of parents with a mental illness. A systematic literature search was conducted in November 2023 in the following databases: APA PsycInfo, PubMed, Web of Science, CINAHL Ultimate, and Psychology and Behavioral Science Collection. Peer-reviewed studies utilizing a qualitative or mixed-method design were eligible for inclusion. After quality assessment, a total of 14 articles were included. These studies were analyzed following a qualitative research synthesis, and the reported coping instances were extracted and classified into higher-order families of coping, as conceptualized by Skinner and colleagues (Skinner et al., Psychological Bulletin 129:216–269, 2003). Children, adolescents, and young adults of parents with a mental illness predominantly used support seeking and accommodation as coping strategies. This was followed by strategies such as escape, isolation, and self-reliance. A significant finding was the prominence of role reversal as a coping strategy, which did not fit into the existing system of higher-order families of coping. The established categories for classifying coping in normative samples require modification to better reflect the specific experiences of offspring of parents with a mental illness. Consequently, a new model of coping of COPMI (children of parents with a mental illness) is proposed, building on previous models and integrating findings from this review

    Erleben der Frühmobilisation kritisch kranker Menschen

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    Problemstellung: Kritisch kranke Menschen auf einer Intensivstation können mit evidenzbasierten Maßnahmen durch interdisziplinäre Teams frühmobilisiert werden. Bei einer zunehmend höheren Zahl von Patient_innen1, welche ihre kritische Erkrankung überleben, kann die Frühmobilisation eine nachfolgende Pflegebedürftigkeit, Intensive Care Unit Acquired Weakness (ICUAW)2 oder Critical Illness Myopathie verhindern oder abmildern. Da viele Betroffene die Therapieentscheidungen zu diesem Zeitpunkt nicht eigenständig treffen können, wird dies in der Regel von den therapeutischen Teams übernommen. Das Erleben der Betroffenen ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt. Fragestellung: Wie erleben kritisch kranke Menschen die Frühmobilisation auf der Intensivstation? Theoretischer Rahmen: Einen theoretischen Rahmen bietet das Modell der Salutogenese nach Aaron Antonovsky mit besonderer Betrachtung des Gesundheits-Krankheits-Kontinuums, der generalisierten Widerstandsressourcen und des Kohärenzgefühls. Methodik: Zur Beantwortung der Fragestellung wurde die Methode des Scoping Reviews mit einer systematischen Literaturrecherche genutzt. Hierzu wurden 14 Studien systematisch recherchiert und bewertet, welche das Erleben der Frühmobilisation durch kritisch erkrankte Menschen im Rahmen einer Therapie auf einer Intensivstation untersuchten. Die Studien wurden über eine Datenbankrecherche in PubMed, CINAHL und LIVIVO systematisch recherchiert. Relevante Studien wurden anhand definierter Kriterien ein- oder ausgeschlossen. Zudem erfolgte ein Literaturmonitoring bis zum 26.05.2025. Ergebnisse: Vier Kategorien des Erlebens konnten im Scoping Review identifiziert werden: 1) Von Hoffnung erfüllt sein, 2) Professionalität erfahren, 3) In einem versagenden Körper gefangen sein und 4) Die Kontrolle zurückerlangen. Mögliche Bezüge der einzelnen Kategorien zueinander wurden dargestellt. Patient_innen, welche zu Beginn ihres Genesungs- und Rehabilitationsprozesses von einem dysfunktionalen Körpererleben geprägt waren, konnten Hoffnung auf Normalität und Rehabilitation erfahren, wenn sie frühmobilisiert wurden. Professionalität zu erleben stärkte die Entstehung von Hoffnung. Die kritisch kranken Patient_innen konnten auf diese Weise sukzessive die Kontrolle über ihren Körper und den Rehabilitationsprozess zurückerlangen. Dabei wirkten Hoffnung, aus ihr entspringende Partizipation und Kontrollübernahme reziprok. Die Ergebnisse konnten durch zwei Expert_inneninterviews unterstützt werden

    Herausforderungen von Lehrpersonen in jahrgangsübergreifenden Klassen mit Kindern der 1. und 2. Schulstufe, deren Auswirkungen und Möglichkeiten der Bewältigung

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    Jahrgangsübergreifender Unterricht ist in Österreich ein aktuelles Thema. In 33% aller Volksschulen in Österreich werden die Schüler:innen aus demografischen Gründen in jahrgangsübergreifenden Klassen unterrichtet. In diesen Klassen werden die Lehrpersonen mit besonderen Aufgaben und speziellen Gegebenheiten konfrontiert. Aus diesem Grund beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit der Frage, welche Herausforderungen Lehrpersonen in jahrgangsübergreifenden Klassen, in der sich Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klassenstufe befinden, erleben, und wie diese am besten bewältigt werden können. Um die Forschungsfrage beantworten zu können, wurde eine qualitative Studie durchgeführt, bei der acht Leitfadeninterviews mit Lehrpersonen aus der Bildungsregion Mühlviertel geführt wurden. Im Anschluss wurden die Interviews transkribiert und mit der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2022) ausgewertet. Ziel dieser qualitativen Forschung war es, herauszufinden, welche Herausforderungen und Belastungen Lehrpersonen in jahrgangsübergreifenden Klassen mit Kindern der 1. und 2. Schulstufe erleben und welche persönlichen Bewältigungsmöglichkeiten diese Lehrpersonen sehen. Die zentralen Ergebnisse zeigen, dass vor allem der Schulanfang mit der Schuleingangsphase eine besondere Herausforderung in dieser Klassenkonstellation darstellt. Des Weiteren ist es schwierig, allen Kindern gerecht zu werden und für alle Kinder gleichzeitig da zu sein. Anhand der Forschungsergebnisse wird ersichtlich, dass der Großteil (zwei Drittel) den Gesundheitszustand trotz der Herausforderungen als „gut“ beschreibt. Die beiden wichtigsten Bewältigungsmöglichkeiten sind laut den Ergebnissen der Zusammenhalt im Kollegium und das bewusste Einhalten von schulischen „Auszeiten“. Es muss angemerkt werden, dass die Ergebnisse sehr fallspezifisch sind, da sie das persönliche Erleben und Empfinden der Lehrpersonen beschreiben. Die Ergebnisse wären mit einer größeren Stichprobe aussagekräftiger.Multigrade teaching is a current topic in Austria. In 33% of all elementary schools in Austria, students are taught in mixed-age classes for demographic reasons. In these classes, teachers are confronted with special tasks and special circumstances. For this reason, this work deals with the question of what challenges teachers experience in multigrade classes containing students in the 1st and 2nd grades, and how these can best be overcome. In order to answer the research question, a qualitative study was carried out in which eight guided interviews were conducted with teachers from the Mühlviertel educational region. The interviews were then transcribed and evaluated using the qualitative content analysis according to Mayring (2022). The aim of this qualitative research was to find out what challenges and stresses teachers experience in multigrade classes with children in the 1st and 2nd grades and what personal coping options these teachers see. The central results show that the start of school in particular represents a particular challenge in this class constellation. Furthermore, it is difficult to do justice to all children and to be there for all children at the same time. The research results show that the majority (two thirds) describe their health status as “good” despite the challenges. According to the results, the two most important coping options are cohesion within the staff and consciously taking school “time outs”. It must be noted that the results are very case-specific as they describe the personal experience and feelings of the teachers. The results would be more meaningful with a larger sample

    Veränderung und Bedeutung von außerschulischem Lernen für Lehrpersonen infolge der Covid-19 Pandemie

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema des Außerschulischen Lernorts vor, während und nach der Covid-19 Pandemie. Vor dem Ausbruch der Covid19 Pandemie war das außerschulische Lernen geprägt durch das Besuchen von externen Fachleuten, geschichtlichen oder kulturellen Orten und Naturplätzen. Das Lernen am außerschulischen Lernort ermöglicht den Schülerinnen und Schülern interessengeleitetes und selbstbestimmtes Lernen vor Ort. Das Verlassen des Klassenraums spielt dabei eine wichtige, zentrale Rolle. Durch das Eintreten der Covid-19 Pandemie im Jahr 2019 haben sich durch die Bestimmungen der Regierung sämtliche Rahmenbedingungen in der Schule geändert. Das Besuchen außerschulischer Lernorte wurde zu diesem Zeitpunkt gänzlich untersagt. Viele Lehrpersonen waren dadurch gezwungen, ihren Unterricht zu adaptieren. Die Einschränkungen führten daher zu einer verstärkten Nutzung von digitalen Endgeräten mit ihren verschiedenen Tools. In dieser Arbeit liegt der Fokus auf dem traditionellen außerschulischen Lernen und den mit der Pandemie einhergehenden Veränderungen. Alle wichtigen theoretischen Grundlagen wurden aus der Literatur herausgearbeitet. Eine zentrale Rolle spielt die Verknüpfung mit digitalen Medien. Mittels leitfadengestützter Interviews wurden Daten gewonnen, welche ausgewertet und abschließend mit den theoretischen Aspekten dieser Arbeit verglichen bzw. gegenübergestellt wurden. Die Herausforderungen und Chancen, die sich aus dieser Pandemie ergeben, liefern einen Einblick, ob sich das außerschulische Lernen verändert, verschlechtert oder verbessert hat.This work deals with the topic of “extracurricular learning venues” before, during and after the Covid-19 pandemic. Before the outbreak of the Covid-19 pandemic, extracurricular learning was characterized by visiting external experts, historical or cultural places and natural places. Learning at extracurricular learning locations enables students to engage in interest-based and self-determined learning on site. Leaving the classroom plays an important, central role. When the Covid-19 pandemic occurred in 2019, all the general conditions in school changed due to government regulations. Attending extracurricular learning venues was completely prohibited at this point. Many teachers were forced to adapt their lessons. The restrictions therefore led to increased use of digital devices with their various tools. In this work, the focus is on traditional extracurricular learning and its changes during the Covid19 pandemic. All the important theoretical principles are based on literature, while linking to digital media plays a major role. Data was collected through guided interviews, which were then analyzed and compared or contrasted with the theoretical aspects of this work. The challenges and opportunities arising from this pandemic provide insight into whether extracurricular learning has changed or even improved over this period

    Der Einfluss von theaterpädagogischen Methoden als Bereicherung des Fremdsprachenunterrichts in der Mittelschule

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    Das Ziel dieser Masterarbeit ist es die Lehrmethoden Theater – und Dramapädagogischen Fremdsprachenunterrichts in Anbetracht der Entwicklung multipler Kompetenzen zu untersuchen. Dazu stellte diese Arbeit den Anspruch Fragen um den Zusammenhang zwischen soziodemographischen Charakteristiken, sowie den praktischen Nutzen theaterpädagogischer Fortbildungen in Bezug auf Unterrichtsmethodenvielfalt, Häufigkeit des Einsatzes, antizipierte Probleme, Wirksamkeit sowie Sorgen- und Problemkomplexe zu analysieren. Es wurden Daten für eine quantitative Studie zum aktuellen Stand an Mittelschullehrer: innen der lebenden Fremdsprache Englisch in Oberösterreich durchgeführt. Insgesamt nahmen 315 Personen, davon 96 mit und 219 Personen ohne theaterpädagogische Ausbildung an der Onlineumfrage Teil. Eine explorative Faktorenanalyse zeigte auf, dass grundsätzlich zwischen zwei Hauptproblemen unterschieden wird: Organisationale Sorgen und Sorgen um die Beurteilungen. Unabhängige t-Tests zeigen, dass sich Lehrkräfte welche Weiter – oder Fortbildungen im theaterpädagogischen Bereich besucht haben signifikant in der Wahl der Unterrichtsmethoden unterscheiden, höhere Wirksamkeit in der Vermittlung des Lehrstoffs durch theaterpädagogische Methoden antizipieren und häufiger theaterpädagogische Methoden im Unterricht verwenden. Kein signifikanter Unterschied zwischen Lehrkräften mit oder ohne Fortbildung bestand in der Offenheit neue theaterpädagogische Methoden auszuprobieren. Letztlich zeigten multiple lineare Regressionsmodelle auf, dass Organisationale Sorgen, Sorgen um die Beurteilung und Häufigkeit der Verwendung theaterpädagogischer Methoden signifikant von Dienstjahren, Alter und Fortbildungsstatus vorhergesagt werden konnten. Antizipierte Motivationssteigerungen durch theaterpädagogische Methoden konnten durch den Fortbildungsstatus vorhergesagt werden. Dies bedeutet, dass unter Fremdsprachenlehrenden durchaus Offenheit sowie Interesse vorhanden sind, an Fortbildungsveranstaltungen im Theater – und dramapädagogischen Bereich teilzunehmen. Die Ressourcen der Angebote im Sektor „Darstellendes Spiel“ und für Fortbildungen zum genannten Thema stagnieren allerdings kontinuierlich.The aim of this master's thesis is to examine the teaching methods of theatre and drama pedagogical foreign language teaching in relation to the development of multiple competencies. Therefore, the present thesis analysed the connection between socio-demographic characteristics, as well as the practical benefits of theatre and drama methods with pedagogical training in relation to the variety of teaching methods utilised in class, the frequency of use of drama in education methods, anticipated problems and effectiveness and common concerns. Data were from 315 Upper Austrian middle school teachers for English, including 96 with and 219 without drama in education further training, was collected through an online survey. An exploratory factor analysis showed that a fundamental distinction is made between two main problems in relation to theatre and drama pedagogical teaching: organisational concerns and concerns about grading. Independent t-tests show that teachers differ significantly in their choice of teaching methods, anticipate greater effectiveness in conveying the subject matter through drama in education methods and frequently use them in class. There was no significant difference between teachers with and without further training in their openness to trying out new methods of drama-based pedagogy. Multiple linear regression models show that organisational concerns, concerns about assessment and the frequency of use of drama-based pedagogy methods were significantly predicted by years of service, age and training status. Anticipated increases in motivation through drama in education methods could be predicted by further training status. This means that among foreign language teachers, there is indeed openness and interest in participating in training events in the field of theater and drama in educaton. However, the resources for offerings in the "Performing Arts" sector and for training on the mentioned topic remain stagnant

    Gesunde Schule

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    In dieser Arbeit werden die Notwendigkeiten, Möglichkeiten und Schwierigkeiten schulischer Gesundheitsförderung für Schüler/-innen, Lehrkräfte und Schulleitungen theoretisch erörtert. Die so dargelegten schulischen Gesundheitsförderungskonzepte stellen den theoretischen Untersuchungsrahmen für die empirische Evaluierung der Wirksamkeit der gesundheitsfördernden Maßnahmen im Zuge des Gütesiegels "Gesunde Schule Oberösterreich" an zertifizierten Schulen dar. Zu diesem Zweck wurden 10 Leitfadeninterviews mit am Schulsetting zertifizieter Schulen Beteiligten durchgeführt und inhaltsanalytisch ausgewertet. Die Ergebnisse geben Einblick in die Implemtierungsprozesse des Gütesiegels in die Schulsettings, die Wirksamkeit konkreter Maßnahmen auf die Schüler/-innen sowie die dadurch angestoßenen Einflüsse auf das Lehrerkollegium und das gesamte Schulklima. Darüber hinaus werden Handlungsempfehlungen für die für das Gütesiegel verantwortlichen bildungspolitischen Stellen generiert.This thesis discusses the necessities, opportunities, and challenges of school health promotion for students, teachers, and school administrators theoretically. The school health promotion concepts presented this way provide the theoretical framework for the empirical evaluation of the effectiveness of health promotion measures implemented in the context of the "Healthy School Upper Austria" quality seal for certified schools. 10 guided interviews with participants of certified schools were conducted and analyzed. The results provide insight into the implementation processes of the quality seal into school settings, the effectiveness of specific measures on students, the resulting influences on the teachers and the overall school climate. Furthermore, recommendations for action concerning the educational policy bodies responsible for the quality seal are generated

    Von der Theorie zur Praxis

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    Diese Masterarbeit untersucht, wie Volksschullehrpersonen eines Schulstandortes die Umsetzung der digitalen Grundbildung im Zuge der Verankerung im österreichischen Lehrplan der Primarstufe wahrnehmen. Im Mittelpunkt stehen subjektive Einschätzungen zur eigenen digitalen Kompetenz, der Einfluss von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, der digitale bzw. mediale Habitus sowie konkrete Erfahrungen im Schulalltag und Rahmenbedingungen am Schulstandort. Grundlage der Arbeit ist ein qualitativ-empirischer Forschungsansatz. Anhand leitfadengestützter Interviews mit acht Lehrpersonen wurden zentrale Aspekte der digitalen Grundbildung in der Primarstufe analysiert und theoriegeleitet ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass trotz grundsätzlicher Offenheit gegenüber digitalen Medien vielfach Unsicherheiten in Bezug auf die Anforderungen und deren konkrete Umsetzung bestehen. Die Integration digitaler Medien erfolgt häufig unsystematisch und wird durch technische, organisatorische und didaktische Herausforderungen erschwert. Gleichzeitig wird die Bedeutung der eigenen Medienbiografie sowie von schulnahen, praxisorientierten Fortbildungsformaten und kollegialer Unterstützung für die Entwicklung digitaler Unterrichtskompetenz deutlich. Die Ergebnisse belegen, dass eine nachhaltige Verankerung digitaler Bildung mehr als nur technische Ausstattung erfordert. Es braucht ein umfassendes schulisches Medienkonzept, das pädagogische Zielsetzungen, klare Zuständigkeiten, Fortbildungsstrukturen und schulinterne Kooperationen berücksichtigt. Die Arbeit schließt mit praxisnahen Empfehlungen zur Umsetzung digitaler Bildung im Schulalltag. Im Fokus steht die Notwendigkeit schulinterner Fortbildung, eine stärkere Verzahnung von Technik und Didaktik sowie die Einbindung digitaler Bildung als integrativer Bestandteil schulischer Entwicklungsprozesse. Damit leistet die Studie einen empirisch fundierten und praxisorientierten Beitrag zur aktuellen Diskussion über die Bedingungen erfolgreicher digitaler Bildung an Volksschulen und zeigt konkrete Handlungsfelder für eine chancengerechte und zukunftsorientierte Umsetzung auf.This master's thesis explores how primary school teachers at a specific school location perceive the implementation of digital basic education in the context of its integration into the Austrian primary school curriculum. The focus lies on teachers’ subjective assessments of their own digital competencies, the influence of professional development measures, their digital or media habitus, as well as practical experiences and structural conditions at the school. The study follows a qualitative-empirical research design. Based on guided interviews with eight teachers, key aspects of digital education in primary schools were analyzed and interpreted using a theory-driven approach. The findings reveal that, despite a general openness toward digital media, teachers frequently experience uncertainty regarding curricular expectations and their practical implementation. The integration of digital tools often occurs unsystematically and is hindered by technical, organizational, and didactic challenges. At the same time, the importance of personal media biographies, school-based and practice-oriented training formats, and collegial support emerges as central to developing digital teaching competence. The results demonstrate that sustainable integration of digital education requires more than just technical infrastructure. A comprehensive schoolwide media concept is needed—one that incorporates pedagogical goals, clearly defined responsibilities, professional development structures, and internal collaboration. The thesis concludes with practical recommendations and contributes empirically grounded insights to the current discourse on the conditions for successful digital education in primary schools, highlighting key areas for equitable and future-oriented implementation. (Dieser Text wurde mit ChatGPT übersetzt. Als Eingabe wurde die deutsche Kurzfassung verwendet.

    Für die Demokratie reden

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    Menschen sorgen sich um die Stabilität der liberalen Demokratie, andere unterstützen bei Wahlen die Transformation in eine Autokratie. Der Beitrag thematisiert Demokratiegespräche als Ansatz der aufsuchenden Demokratiebildung im öffentlichen Raum – Streetworking für die Demokratie. Anhand einer konkreten Graswurzel-Initiative und deren Gesprächsprotokollen werden Bedingungen, Möglichkeiten und Praxen, demokratische Einstellungen und politische Kräfte zu stärken, beschrieben und analysiert. Das Ergebnis: Der Begriff Demokratie darf in Gesprächsformaten nicht abstrakt institutionell-prozedural bleiben, sondern muss lebensgeschichtlich ansetzen. Dialog ist aber mehr als Zuhören, Demokratie ablehnenden, gruppenfeindlichen Aussagen ist zu widersprechen. Dafür braucht es Zeit, Leidenschaft und Weiterbildung

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