Kirchlicher Dokumentenserver
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Krisenkommunikation bei perinatalem Kindsverlust: Entwicklung eines Praxisleitfadens für Gesundheitsfachkräfte
Die klinische Versorgung bei perinatalem Verlust eines Kindes beginnt als kontinuierlicher Prozess ab Diagnosestellung, erstreckt sich über den gesamten klinischen Behandlungsverlauf und reicht in die medizinisch-psychosoziale Nachsorge.
Im Rahmen der klinischen Begleitung hat mündliche Kommunikation einen hohen Stellenwert und ist als Wirkfaktor für den Behandlungserfolg anerkannt. Betroffene Frauen/Eltern brauchen Gesundheitsfachkräfte, die echt zuhören, zugewandt sind und die jeweilige Person vorurteilsfrei akzeptieren. Eine zentrale Rolle spielt die Fähigkeit einfühlsam zu kommunizieren und dabei das richtige Timing sowie die richtige Sprache zu verwenden. Der positive Effekt der persönlichen Einstellung von Mitarbeitenden, deren Kommunikationsfähigkeit sowie wertschätzende Umgangsformen wirken sich auf das aktuelle Erleben sowie das langfristige Wohlbefinden betroffener Menschen aus.
Es gibt kein gutes Sprechen an sich, das für jede Situation gleichermaßen geeignet wäre und auf alle Zielgruppen ausnahmslos positiv wirken könnte. Sprechsituationen sind so einzigartig, wie die Menschen, die sie gestalten.
Es kann keine allgemein übertragbare Pauschalempfehlungen geben. Die entwickelten Praxisleitfäden sollen Möglichkeiten der Gestaltung aufzeigen sowie Orientierung und Unterstützung zur Gesprächsführung geben. Durch die Art zu kommunizieren können Mitarbeitenden der Gesundheitsfachberufe dazu beitragen, das Krisenerleben, das Frauen/Eltern durch den frühen Tod ihres Kindes erleben, positiv zu beeinflussen
Osteuropäische Betreuungskräfte in der häuslichen Pflege
Das Buch zeigt bestehende Problem auf und benennt denkbare Lösungsstrategien. Es vebindet wissenschaftliche Grundlagen mit praxisorientiertem Vorgehen. Mit Flexibilität und Bereitschaft zu neuer Aufgabenverteilung kann das häusliche Pflegesetting gestaltet werden
Methoden zur Ermittlung von Wünschen. Anregungen zur Umsetzung der Unterstützten Entscheidungsfindung in der rechtlichen Betreuung
Die Betreuungsreform 2023 zielt darauf ab, die Selbstbestimmung von Menschen mit rechtlicher Betreuung zu stärken. In diesem Kontext erhalten die Wünsche der betreuten Personen ein neues Maß an Bedeutung. Diese Wünsche sind nun grundsätzlich verbindlich für rechtliche Betreuer*innen und sollen von ihnen ermittelt werden. Zur Ermittlung dieser Wünsche soll, falls erforderlich, auf Methoden der Unterstützten Entscheidungsfindung zurückgegriffen werden.
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, Anregungen für die Umsetzung der Unterstützten Entscheidungsfindung in der rechtlichen Betreuung zu geben. Da es sich bei der Unterstützten Entscheidungsfindung um ein vergleichsweise neues Konzept handelt, für das noch verbindliche Standards zur praktischen Umsetzung fehlen, werden die folgenden Fragestellungen untersucht: Welche Methoden zur Ermittlung von Wünschen gibt es bereits in der Sozialen Arbeit? Inwiefern können diese für die Unterstützte Entscheidungsfindung in der rechtlichen Betreuung genutzt werden?
Um diese Forschungsfragen zu beantworten, wurde eine umfangreiche Literaturrecherche durchgeführt. Dabei wurden bestehende Methoden in der Sozialen Arbeit identifiziert, die zur Ermittlung von Wünschen dienen. Zudem wurde analysiert, wie diese Methoden für die Anwendung in der rechtlichen Betreuung adaptiert werden können. Diese Bachelorarbeit zeigt, dass in der Sozialen Arbeit keine einheitliche Definition des Begriffs "Methode" existiert und dass die angewandten Methoden für die Unterstützte Entscheidungsfindung personenzentriert sein müssen. Darüber hinaus wird deutlich, dass diese Methoden einen erheblichen zeitlichen Aufwand und fachliche Expertise erfordern. Dies führt dazu, dass die Inanspruchnahme von Assistenzleistungen gemäß dem Neunten Buch des Sozialgesetzbuchs (SGB IX) für rechtlich betreute Personen empfehlenswert ist. Für rechtlich Betreute hingegen, die entscheidungsfreudig sind, stehen Arbeitshilfen zur Verfügung, die von rechtlichen Betreuer*innen selbst angewandt werden können, um die Wünsche der betreuten Personen zu ermitteln
Tod und Sterben im Unterricht der Pflegefachschule
Der Artikel verdeutlicht, dass der Einsatz des szenischen Spiels bei emotionalen Themen, wie z. B. Tod und Sterben, gewinnbringend für die Lernenden sein kann. Es fördert das Erreichen von sozialen, personalen und emotionalen Kompetenzen. Es bietet den Auszubildenen die Möglichkeiten, sich selbst, ihre Mimik und Gestik, ihre Haltung und ihr
Handeln zu erproben, zu überdenken und zu reflektieren
Außen hui und innen pfui?
Von inneren und äußeren Waagschalen der Professionalisierung und des Marketings: Michael Bossle im Gespräch mit Claudia Winter, die sich seit Jahren entweder als Lehrerin, Schulleiterin oder jetzt als Lehrer_innenbildnerin intensiv mit der Situation der Ausbildung und den Pflegeschulen in Deutschland beschäftigt/e
Gamification als Motivationsinstrument in der Sozialen Arbeit: Eine explorative Studie
In der vorliegenden Arbeit „Gamification als Motivationsinstrument der Sozialen Arbeit - Eine explorative Studie“ wird untersucht, ob Gamification in der Sozialen Arbeit dazu verwendet werden kann, die Motivation von Adressatinnen zu erhöhen und dadurch eine zielführende Verhaltensänderung hervorgerufen werden kann. Dazu wird folgende Forschungsfrage gestellt: Ist Gamification als Motivationsinstrument in der Sozialen Arbeit geeignet?
Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine Literaturrecherche durchgeführt, bei der verschiedene theoretisch Grundlagen und aktuelle Forschung zum Thema ausgewertet wurden. In der theoretischen Annäherung werden zunächst wichtige Grundlagen aus der Motiva-tionspsychologie und der Ludologie vorgestellt. Anschließend wird in die Begrifflichkeit Gami-fication eingeführt und eine Übersicht über relevante Studien gegeben. Um die Relevanz für die Soziale Arbeit festzustellen, wurden die Theorie auf den sozialarbeiterischen Alltag übertragen und ein beispielhafter Leitfaden mit Kurzkonzept erstellt. Die explorative Untersuchung hat ergeben, dass Gamification unter gewissen Umständen gut als ergänzendes Mittel in der Sozialen Arbeit eingesetzt werden kann. Im Fazit soll die oben genannte Forschungsfrage ausführlich beantwortet werden.The present thesis “Gamification as a motivational tool in social work: An explorative study” examines in which way the concept of gamification could be used in the field of social work to motivate clients to positively alternate their lifestyle. For this, the paper follows the question: could gamification be a suitable motivational instrument in the field of social work? A thorough literature review, which examines the theoretical basis of gamification and the current research done on the subject was performed to answer this question. In the theoretical part, firstly, important principles like motivational psychology and ludology are introduced. In the following part a thorough investigation of the term gamification is conducted and an overview of the studies done so far is given. To determine the relevance of gamification for social work, the theory was transferred to the actual working processes of social work and an exemplary draft of how gamification can be used in social work was created. The present explorative investigation has shown that gamification as an additional mean in social work can have a positive impact on clients’ process, in some cases. The above-mentioned question will then be discussed in the conclusion part