Kirchlicher Dokumentenserver
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    3324 research outputs found

    Gemeindereferent:in. Kompetenzen und Potenziale eines unterschätzen Berufs

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    Der Gemeindereferent:innen-Beruf gilt im Spektrum der in der katholischen Kirche hierzulande ausgebildeten Berufe gemeinhin als strukturell eher schwach, ja unsichtbar. Das liegt nicht zuletzt an der formal angeblich weniger „wertigen“ Fachhochschulausbildung der Gemeindereferent:innen. Der Studie, die hier diskutiert wird, liegt eine andere Hypothese zugrunde: Demnach sind es gerade die Gemeindereferent:innen, die aufgrund ihrer vermeintlichen "Schwäche" bislang zu wenig genutzte Potenziale für dringend notwendige kirchlich-pastorale Transformationen einbringen können. Hierzu wurden im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft der Rektor:innen und Präsident:innen katholischer Fachhochschulen (ARKF) erstmals alle Studierenden in Deutschland mit Berufsziel „Gemeindereferent:in“ und alle in den 27 deutschen Bistümern angestellten Gemeindereferent:innen befragt. Die dabei gewonnenen Einsichten werden im vorliegenden Sammelband umfassend präsentiert und aus unterschiedlichen theologischen und sozialwissenschaftlichen Perspektiven diskutiert. Die empirische Studie und ihre Ergebnisse dürfen als Beitrag zur Berufs- und Kirchenentwicklung gelten

    Queere (Un-)Sichtbarkeit im Spannungsfeld von Identitätssuche und heteronormativer Geschlechterordnung am Beispiel der Repräsentation von LGBTQIA* in der Kinder- und Jugendliteratur

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    Klassische Märchen sind die ersten literarischen Werke, mit denen Kinder in Berührung kommen. Sie setzen einen wichtigen Grundstein des Erzählens und haben eine stark prägende Wirkung auf das Sozialverhalten der Gender und die Moralvorstellungen von „Gut“ und „Böse“. Kinder und Jugendliche lernen durch Literatur sich in andere Menschen hineinzuversetzen und so ihre Empathie sowie ihr Bewusstsein für ihre Mitwelt zu stärken. Die Kinder- und Jugendliteratur (KJL) wird allerdings bedeutend durch die binäre Geschlechterrollenverteilung von Mann und Frau und die damit verbundene Lebens- und Familienplanung geprägt. Entsprechend dem Narrativ: „Sie bekamen viele Kinder und lebten glücklich bis zum Ende ihrer Tage“ wird ein heteronormatives, zweigeschlechtliches und patriarchales Konstrukt weitergegeben, das mit aktuellen Lebensrealitäten unserer Gesellschaft so nicht mehr übereinstimmt und welches sogar den Fortschritt der Gleichberechtigung aller Gender beeinträchtigt. Das liegt auch an Teilen der Gesellschaft, die ihre traditionellen oder religiösen Werte durch eine zunehmende Individualisierung bedroht sehen. In ihrer Gender-cis Sichtweise stehen sie für ein binäres Rollensystem ein, welches der Fortpflanzung dient und eine traditionelle gegengeschlechtliche Kernfamilie vorsieht. Das führt dazu, das queere Menschen in bestimmten Ländern auch heute noch verfolgt und unterdrückt werden

    Jugendhilfeplanung im Kontext gesellschaftlicher Teilhabe von jungen Menschen mit Behinderungen. Herausforderungen und Möglichkeiten

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    Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit den Anforderungen an eine Jugendhilfeplanung im Kontext gesellschaftlicher Teilhabe von jungen Menschen mit Behinderung. Dabei wird auf das im GG und in der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) verankerte Verständnis von gesellschaftlicher Teilhabe rekurriert als tatsächliche Handlungs- und Entscheidungsspielräume eines Individuums, die sich konstituieren aus sowohl zur Verfügung stehenden sozialen Ressourcen wie Rechten, Diensten oder Bildung als auch Verwirklichungsmöglichkeiten im Sinne von Handlungsalternativen. Der Artikel versteht Teilhabe als subjektorientiert, selbstbestimmt, mehrdimensional, aktiv und zeitunabhängig. Auf dieser Grundlage werden die Erfordernisse einer Jugendhilfeplanung herausgearbeitet, die den Anspruch einer vollumfänglichen Teilhabe von jungen Menschen mit und ohne Behinderung gewährleistet

    Lernen unter COVID-19 - und was nun?

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    Dass die Covid-19 Pandemie deutliche Veränderungen im Bereich der Schule und im Alltag der Kinder mit sich brachte wurde in den Medien immer wieder hervorgehoben. Mit der Pandemie einhergehende Einschränkungen wie das Tragen von Masken oder das kontinuierliche Testen in den Schulen stellten stark polarisierende Themen vor. Das Ziel der folgenden Masterthesis war genauer zu hinterfragen wie sich diese Dinge nun tatsächliche auf das Wohlbefinden der Kinder der Primarstufe auswirkten. Auch wie sich das pandemische Lernen auf die Kinder der Primarstufe auswirkte. Die vorliegende Masterarbeit befasst sich aufgrund dessen mit folgenden Forschungsfragen: Welche Veränderungen hat es im schulischen und im Bereich des Well-beings (sozial und emotional) aus der Sicht von Schülerinnen und Schüler im Zuge der Covid-19 Pandemie gegeben? Im ersten Teil der Arbeit kommt es zu einer theoretischen Abhandlung und Begriffserklärungen rund um die Thematik des Lernens, der (Online-)Kommunikation, des pandemischen Lernens und die Voraussetzungen für dieses. Zudem findet eine Exkursion zu den gesundheitlichen und wissenschaftlichen Aspekten der durch den Covid-19 Virus sattfindenden Pandemie. Zudem wurde hier näher auf die Begriffsdefinitionen rund um die Themen Pandemie und Endemie eingegangen. Im empirischen Teil der vorliegenden Masterthesis wird das qualitative Forschen und die damit einhergehende quantitative Auswertung zum Klären der Forschungsfrage näher erläutert. Für die Forschung wurden leitfadenorientierte offene Interviews mit Schülerinnen und Schülern der dritten Primarstufe zur Thematik des Wohlbefindens während der Pandemie und dem pandemischen Lernen durchgeführt. Diese wurden anschließend nach Mayring und anschließend quantitativ ausgewertet und interpretiert. Im Zuge der Auswertung präsentierten sich die Schülerinnen und Schüler aufgrund der verminderten sozialen Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Kindern eingeschränkt im Bezug auf das soziale Wohlbefinden. Auch hinsichtlich des emotionalen Wohlbefindens kam es im Zuge der pandemischen Situation zu einem verminderten Wohlbefinden, beispielsweise aufgrund von Gefühlen wie „Überforderung“ oder „Einsamkeit“. Hinsichtlich der pandemischen Lernsituation empfanden eine Großteil der Schülerinnen und Schüler ein Gefühl der Überforderung und gab Lernschwierigkeiten an. Es kristallisierte sich vor allem heraus, dass Schülerinnen und Schüler oftmals wenig Unterstützung von den Eltern bekamen oder ihnen diese auch nicht weiterhelfen konnten. Zudem stellten sich Arbeitsaufträge oftmals als unklar dar.During the Covid-19 pandemic there were various discussion throughout the general public and the media whether or not things like lockdowns, wearing masks or constantly being tested because of the virus had impacts on the social and emotional well-being of children in primary school. The aim of the presented thesis was to ask children what they felt about the discussed things. Another point that will be analysed during this thesis is how the children in primary school felt about and adapted to the pandemic learning situation. Resulting from the things stated above the following question will be addressed throughout the thesis: “Which changes happened for children in primary school in terms of social and emotional well-being and in terms of learning throughout the Covid19 pandemic?” The theoretical part of the presented thesis clarifies terms like learning, (online) communication and education. It then dives into the scientific and medical part of the Covid-19 pandemic. To provide a greater understanding furthermore terms like pandemic and endemic are being defined. Furthermore, the empirical part shows and describes the approach on how the data was collected and analysed. The data was being collected in a qualitative way via open interviews with the students. The questions for the interviews were written beforehand. Later on the interviews were analysed via Mayring and then in a quantitative way. The results that were conducted throughout the thesis clearly showed that the students clearly felt restricted when it came to their emotional and social wellbeing throughout the Covid-19 pandemic. This was because they had limited access to interact with other children and therefore some children also expressed that they were feeling lonely during that time. In addition to this, most of the students mentioned to have felt being overwhelmed or to be left without support in terms of the pandemic learning 4 situation. Additionally, most of them felt that they had learning difficulties. They furthermore clarified that this was mostly due to the lack of support from their parents or that they tried but could not help them with the tasks given. Most oft them also emphasized that the tasks given by their teachers were not clear in terms of the instructions given

    Mobbingprävention in der Primarstufe

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    Im Fokus der vorliegenden Forschungsarbeit steht die Vielzahl an Mobbingpräventionskonzepten für die Primarstufe, deren Effektivität und langfristige Auswirkungen lediglich in ausgewählten Fällen einer wissenschaftlichen Evaluation unterzogen wurden. Diese Thematik wurde aufgegriffen, um herauszufinden, welche spezifischen Aspekte ein Konzept braucht, um wirksam und nachhaltig zu sein. Darüber hinaus wurden Empfehlungen für Lehrkräfte vorgestellt, wie sie Mobbing in ihrer Klasse effektiv entgegenwirken und idealerweise sogar verhindern können. Zur Beantwortung der zentralen Forschungsfrage wurden neben der Darlegung eines theoretischen Literaturreviews sieben Expertinnen und Experten im Bereich Mobbingprävention mittels Leitfrageninterviews befragt. Für die Auswertung der Ergebnisse wurde die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring angewendet. Die Resultate zeigen, dass das Wichtigste bei der Prävention von Mobbing an Volksschulen das sozio-emotionale Lernen und das Engagement und die Vorbildwirkung der Lehrperson sind. Das Wissen über die Prävention von Mobbing an Schulen kann dazu beitragen, dass künftig mehr Lehrkräfte dem sozialen und emotionalen Lernen, welches präventiv für Mobbing von großer Bedeutung ist, mehr Beachtung schenken und stärker in den Unterricht einfließen lassen. Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit können dazu beitragen, Lehrkräften einen Überblick darüber zu geben, wie sie Mobbing präventiv verhindern oder im Falle des Auftretens angemessen reagieren können

    Mitteilungsblatt der Vinzenz Pallotti University : Amtliche Bekanntmachungen 1/23

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    Das wertschätzende Offboarding – ein wichtiger Prozess zur Rückgewinnung von Mitarbeitenden

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    Der Arbeitskräftemangel ist ein aktuelles Thema und beeinflusst die wirtschaftliche Lage der Unternehmen in Deutschland. Es werden Strategien erarbeitet, die zur Bewältigung der angespannten Situation beitragen. Mit einer noch wenig beachteten Zielgruppe befasst sich diese Bachelorarbeit: die ehemaligen Mitarbeiter. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Relevanz eines wertschätzenden Offboarding-Prozesses für Unternehmen, mit dem Ziel, ehemalige Mitarbeiter zurückzugewinnen. Beleuchtet werden dafür die Herausforderungen der heuten Zeit, bedingt durch den demo- graphischen Wandel und dem veränderten Generationenverhalten, auf dem Arbeitsmarkt. Für die Umsetzung der Strategie, Mitarbeiter durch Wertschätzung im Offboarding-Prozess zurückzugewinnen, werden sozio-emotionale Einflussfaktoren beleuchtet, die auf den Abschiedsprozess des Mitarbeiters einwirken. Ebenso wird auf den strategischen Nutzen eingegangen, den die Einführung mit sich bringt. Es wird beleuchtet welche operativen Prozesse dabei ergriffen werden müssen, um mit ehemaligen Mitarbeitern in Kontakt zu bleiben

    Der Einfluss von positiver Verstärkung auf die Lernbereitschaft der Schüler/-innen

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    Im Zentrum dieser Arbeit steht der Einfluss von positiver Verstärkung auf die Lernbereitschaft der Schüler/-innen in der Volksschule. Dieses Thema wurde aufgegriffen, um die in der Literatur häufig diskutierten Verstärkersysteme, die auf der positiven Verstärkung beruhen, und deren Wirkung näher zu untersuchen. Im Rahmen dieser Untersuchung soll festgestellt werden, inwiefern sich Verstärkersysteme auf die Lernbereitschaft der Schüler/-innen in einer Klasse auswirken und wie groß die Notwendigkeit vom Einsatz diverser Verstärkersysteme ist. Um diese Fragen näher zu beleuchten, wird sowohl die Sicht der Schü- ler/-innen einer Volksschule als auch die Sicht der Schulpsychologinnen herangezogen. Im Zuge einer qualitativen Untersuchung wurden acht Interviews mit Schüler/-innen einer Volksschule geführt und sechs Interviews mit Schulpsychologinnen. Bevor die Interviews mit den Schüler/-innen geführt wurden, wurde über Monate hinweg ein Verstärkersystem in dieser Klasse eingesetzt. Anschließend wurden diese Daten mittels Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigten, dass durch die Verstärkersysteme sowohl die Lernbereitschaft der Kinder gestiegen ist als auch positive Emotionen ausgelöst wurden und die Beziehung zur Lehrperson verstärkt wurde. Zudem wirkt sich die positive Verstärkung auch positiv auf die Selbststeuerung der Kinder aus. Dennoch geht aus der Untersuchung hervor, dass der Einsatz von Verstärkersystemen erst dann notwendig ist, wenn Kinder (aus verschiedenen Gründen) an ihre intrinsische Grenzen stoßen. Diese zentralen Ergebnisse sind hilfreiche Beiträge für die Umsetzung in der Praxis. Für die Bewältigung von Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Lernbereitschaft einzelner Schüler/-innen ist es nämlich förderlich ein Verstärkersystem für diese/n Schüler/-in einzusetzen.The focus of this work is the influence of positive reinforcement on pupils' readiness to learn in primary school. This topic was addressed to examine more closely the reinforcement systems based on positive reinforcement and their impact that are frequently discussed in the literature. The aim of this study was to find out to what extent the reinforcement systems have an effect on the learning readiness of the pupils and how necessary it is to use various reinforcement systems. To elaborate on these questions, both the view of the pupil and the view of the school psychologist is used. In return of this study eight interviews with pupils of a primary school and six interviews with school psychologist were conducted. Additionally, a reinforcement system was applied for months in the class of the pupils. These data were then evaluated by means of content analysis. The results of this work revealed that the pupils' readiness to learn increased by using a reinforcement system. In addition, feelings have improved and the relationship with the teacher has strengthened. The reinforcement system also has a positive impact of the selfcontrol of the children. Regarding the second central question it has turned out that the use of such systems is not necessary until a pupil reaches their intrinsic limits because of various reasons. This current study has practical implications as well. For dealing with difficulties in terms of learning readiness it is conducive to use reinforcement systems for individual pupils

    Wirkungsorientierung in der Stiftungsarbeit

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    Die Frage nach der Wirkung der eigenen Arbeit wird auch innerhalb von Stiftungen immer bedeutsamer. Hierbei kann die Wirkung der eigenen Stiftungsarbeit untersucht werden, bei fördernden Stiftungen aber auch die Förderung wirkungsorientiert ausgestaltet werden. In diesem Beitrag werden Methoden vorgestellt, wie man sich der Frage nach der eigenen Wirkung annähern kann und es wird ein Ausblick gegeben, wie eine empirische Erfassung von Wirkung und Wirksamkeit in der Praxis umgesetzt werden kann

    Ethische Aspekte der Präimplantationsdiagnostik

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    Der Artikel reflektiert anhand der Arbeit der Bayerischen Ethikkommission für Präimplantationsdiagnostik (PID) die ethischen Aspekte dieser reproduktionsmedizinischen Praxis. Er verfolgt damit zwei Ziele. Zum einen soll die Arbeit in der Kommission transparent gemacht werden und so der Gesellschaft ein informiertes Bild über diese Praxis vermittelt werden. Zum anderen werden Punkte herausgearbeitet, die sich im Verlauf von rund acht Jahren Kommissionsarbeit als ethisch bedeutsam erwiesen haben. Hierbei erscheint es uns wichtig, den eigenen Lernprozess und damit Veränderungen in der Beurteilung von Fällen wie auch Veränderungen durch die rezente Rechtsprechung zu markieren. Nicht zuletzt werden dabei Verschiebungen in der ethischen Beurteilung der PID erkennbar, die sich in der Zeit vor ihreEinführung anders dargestellt haben als in der aktuellen Praxis. Damit wollen wir auch einen Beitrag leisten zu der Notwendigkeit und den Grenzen einer prospektiv urteilenden Ethik und eine erneute gesellschaftliche Debatte anregen

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