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    Mehr oder weniger punitiv? Ein Vergleich punitiver Einstellungen angehender Fachkräfte der Sozialen Arbeit mit der Allgemeinbevölkerung

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    Der Beitrag rückt die Hypothese in den Fokus, dass die Fachkräfte der Sozialen Arbeit im Zuge der sozialpolitischen Wende hin zum aktivierenden Sozialstaat vermehrt durch punitive Einstellungen gekennzeichnet sind. In diesem Kontext verfolgt diese Studie das Ziel, empirisch zu beforschen, wie häufig und warum punitive Einstellungen unter angehenden Fachkräften der Sozialen Arbeit und in der Allgemeinbevölkerung mit soziodemografisch ähnlicher sozialer Lage vorkommen. Die Ergebnisse untermauern die Hypothese punitiver Einstellungen in der Sozialen Arbeit nur teilweise. Zwar zeigen sich unter angehenden Fachkräften der Sozialen Arbeit durchaus punitive Einstellungen, insgesamt treten sie im Vergleich zur entsprechenden Referenzgruppe der Allgemeinbevölkerung jedoch seltener und weniger stark auf. Die Befunde stellen zudem die politische Einstellung und die soziale Herkunft als Determinanten punitiver Einstellungen heraus

    Pflegerisches Wissen : eine phänomenologische Annäherung an das Wissen von Pflegenden in einer ZNA über Menschen mit Demenz

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    Hintergrund: Die zentralen Notaufnahmen stehen aufgrund stetig steigender Fallzahlen und der gleichzeitig chronischen Unterbesetzung mit pflegerischem und ärztlichem Personal großen Herausforderungen gegenüber. Zudem steigen unter anderem Aufgrund des demographischen Wandels die Inzidenzen von Menschen mit Demenz, welche in einer ZNA vorstellig werden. Für diese Patientengruppe ist für die pflegerische Versorgung umfangreiches pflegerisches Fachwissen zum Thema Demenz notwendig. Darüber, was dieses Fachwissen, sowohl expliziter als auch impliziter Art, beinhaltet oder beinhalten sollte bzw. umfasst, ist in der Literatur bisher wenig. Diese pflegewissenschaftliche Wissenslücke zu schließen, soll Gegenstand der vorliegenden Arbeit sein. Methode: Für die vorliegende Arbeit wurden fünf problemzentrierte Interviews nach Witzel geführt. Diese dienten als Grundlage für die wissenschaftlichen Auswertung. Als methodologischer Rahmen dieser Arbeit wird die Phänomenologie gewählt. Durch diese Methode eröffnet sich den Forschenden die Möglichkeit, sich mit Phänomenen aus der Perspektive interviewter Personen auseinanderzusetzten. Entscheidend ist, dass die Phänomenologie nicht zum Ziel hat, aus Daten eine Theorie abzuleiten. Vielmehr soll mit dieser Methode die subjektive Perspektive der Studienteilnehmenden dargestellt werden, um ein besseres Verständnis über ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu erhalten. Es sollen die daraus resultierenden Möglichkeiten zur Veränderung herausgearbeitet und vorgestellt werden. Ergebnis: Als Ergebnis dieser Arbeit werden sechs Phänomene beschrieben, welche aus dem erhobenen expliziten bzw. impliziten Wissen der Studienteilnehmenden extrahiert wurden. Ein beispielhaftes Ergebnis im Bereich des expliziten Wissens zeigt, dass die Pflegenden ein hohes Fachwissen zum Thema Demenz besitzen. Eines der aufgeführten Phänomene im Bereich des impliziten Wissens ist die Belastung. Die Kombination der beiden Wissensformen schlägt sich im Phänomen der Gewalt nieder. Die Ergebnisse zeigen, dass die Pflegenden in einer ZNA über ein vielfältiges Wissen über Menschen mit Demenz verfügen. Fazit: Die Ergebnisse der Forschungsarbeit können Aufschlüsse auf Veränderungspotenziale geben. Zum Beispiel haben die Pflegenden ein Bedürfnis nach veränderten pflegerischen Strukturen in der ZNA und es wird eine spezifischere Aus- und Weiterbildung benötigt, um Menschen mit Demenz gewaltfrei und pflegefachlich korrekt betreuen zu können

    jung, engagiert, weg?! Der Beitrag von Freiwilligenmanagement zur Bindung jungen Engagements in Übergangsphasen

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    Das Engagement junger Menschen ist durch Übergänge im Lebenslauf bedroht. So scheint es zumindest im Gespräch mit Hauptamtlichen und Funktionär*innen. Die vorliegende Arbeit betrachtet daher anhand eines standardisierten Online-Fragebogens die Auswirkung von Übergängen auf das Engagement von 267 Proband*innen sowie die Bedingungen, unter denen das Engagement fortgeführt, beendet, pausiert, gewechselt oder neu begonnen wird. Dafür werden die Übergänge nach Beendigung der Schule (erste Schwelle) und am Eintritt in die Erwerbstätigkeit (zweite Schwelle) betrachtet. Dabei wird deutlich, dass die Übergänge selbst keine einschneidenden Beendigungsquoten verzeichnen (10,6% an der ersten Schwelle; 12,8% an der zweiten Schwelle). Der größte Teil der Engagierten führte sein Engagement sogar (verändert) fort (65,5% an der ersten Schwelle; 72,6% an der zweiten Schwelle). Hauptgründe für die Beendigung, Pausierung oder den Wechsel eines Engagements sind die Rahmenbedingungen der neuen Lebenssituation, sowie insbesondere der Faktor Zeit. Gleichzeitig eröffnen sich – unter anderem aus der Perspektive des Freiwilligenmanagements – sechs Wirkungsdimensionen, um die Bindung junger Engagierter auch in Übergängen zu stärken und damit die Fortführung eines Engagements zu unterstützen

    Begabte Frauen und patriarchale Machtstrukturen

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    Da die weibliche (Hoch-)Begabung immer noch als Randthema behandelt wird, gilt das Forschungsinteresse dieser Arbeit den begabten Frauen. Besonderer Fokus wurde auf das Erleben der Schulzeit gelegt. Um kein einseitiges Bild zu erhalten, wurde zusätzlich zur Eigenwahrnehmung auch die Fremdwahrnehmung ihrer Mütter erhoben. Themen wie Fördermaßnahmen und Potenzialentfaltung, Diskriminierungserfahrungen, Selbstbewusstsein, Intelligenz und patriarchale Machtstrukturen in Bildungseinrichtungen wurden qualitativ erforscht und inhaltsanalytisch ausgewertet. Des Weiteren wurden Ratschläge begabter Frauen und ihrer Mütter für begabte Frauen im Bildungswesen erhoben sowie die Einschätzung bezüglich des Umgangs mit begabten Mädchen/Frauen im Kontext Schule ermittelt, wodurch sich Implikationen für das pädagogische Handeln ableiten lassen. Im Rahmen dieser Studie konnte gezeigt werden, dass begabte Frauen vermehrt neutrale Erinnerungen an ihre Schulzeit haben, begleitet von einigen negativen. Dazu zählen beispielsweise Mobbing und Ausgrenzung, Unterforderung, zu wenig Förderangebote, keine Differenzierung während des Unterrichts sowie Druck und Unsicherheit. Es konnte ebenfalls festgestellt werden, dass begabte Mädchen die Förderung im schulischen Kontext als unzureichend wahrnahmen und häufig über begabungshemmende Haltungen seitens ihrer Lehrpersonen sprachen. Ebenfalls wurde ersichtlich, dass patriarchale Machtstrukturen in Bildungseinrichtungen immer noch ihre Wirkung entfalten und dies einen deutlichen Einfluss auf die befragten begabten Frauen hatte. Begabte Frauen und ihre Mütter raten begabten Mädchen vor allem, sich ihr Selbstbewusstsein zu bewahren und sich nicht unterkriegen zu lassen. Für den Umgang mit begabten Lernenden im Kontext Schule wünschen sich begabte Frauen und ihre Mütter vor allem eine interessensbasierte Förderung sowie die Berücksichtigung der Individualität und der Bedürfnisse begabter Lernender. Müttern scheint eine „Normalisierung“ von (Hoch-)Begabung ein großes Anliegen zu sein.Since female giftedness is still treated as a marginal topic, the research interest of this thesis is focused on gifted women. Special focus was put on the experience during school years. To avoid a one-sided picture, the perception of the gifted women’s mothers was also collected in addition to their own perception. Topics such as support measures and the development of potential, experiences of discrimination, self-confidence and intelligence, and patriarchal power structures in educational institutions were explored qualitatively and evaluated in terms of content analysis. Furthermore, advice from gifted women and their mothers for gifted women in the educational system was collected, as well as the assessment regarding the handling of gifted girls/women in the context of school, whereby implications for daily actions in school can be derived. In the context of this study, it could be shown that gifted women have more neutral memories of their school years, accompanied by some negative ones. These include bullying and exclusion, underchallenge, too little support, no differentiation during lessons, as well as pressure and insecurity. It was also found that gifted girls perceived the support in the school context as insufficient and spoke increasingly about attitudes of their teachers that inhibit giftedness. Furthermore, it became apparent that patriarchal power structures in educational institutions still have an effect and that this had a clear influence on the gifted women interviewed. Gifted women and their mothers advise gifted girls above all to maintain their self-confidence and not to let themselves be defeated. For dealing with gifted learners in the context of school, gifted women and their mothers wish above all for interest-based support, the recognition of the individuality and the consideration of the needs of gifted learners. Mothers are advocating for a normalization of giftedness, which is a major concern for them

    Ausprägung der mathematischen Vorläuferfertigkeiten in der ersten Schulstufe

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    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema „Ausprägung der mathematischen Vorläuferfertigkeiten bei Kindern der ersten Schulstufe“ und versucht folgende Forschungsfrage zu beantworten: Wie stark sind die mathematischen Vorläuferfertigkeiten bei Kindern der ersten Schulstufe ausgeprägt? Der erste Teil dieser wissenschaftlichen Arbeit setzt sich mit den theoretischen Grundlagen auseinander und gibt vorerst eine kurze Einführung in die kognitive Entwicklung. Im Anschluss daran wird die mathematische Kompetenzentwicklung näher erläutert, indem diverse, sehr bedeutsame Modelle der Kompetenzentwicklung genannt und beleuchtet werden. Da jedoch bei Kindern nicht immer eine reibungslose Entwicklung der mathematischen Kompetenzen erfolgt und mit zunehmender Häufigkeit festgestellt werden kann, dass beim kindlichen Erwerb mathematischer Kompetenzen Schwierigkeiten auftreten, wird gezielt auf diese ausgeprägten Schwierigkeiten eingegangen und die Ursachen, die sich hinter solch einem Entwicklungsverlauf verbergen, werden aufgegriffen. Die empirische Untersuchung setzte sich zum Ziel, die Ausprägungen der mathemischen Vorläuferfertigkeiten bei Kindern der ersten Schulstufe einer oberösterreichischen Volksschule zu erfassen. Mithilfe zweier standardisierter Diagnoseinstrumente (ERT0+ und MARDO-D Test) wurden die Kinder der 50-köpfigen Stichprobe auf deren Ausprägungen mathematischer Vorläuferfertigkeiten getestet. Die Ergebnisse zeigten, dass sechs Prozent Schwierigkeiten beim Erwerb mathematischer Kompetenzen aufweisen. Des Weiteren ist den Forschungsergebnissen zu entnehmen, dass die mathematischen Vorläuferfertigkeiten sehr unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Während 88 Prozent der 50-köpfigen Stichprobe eine durchschnittliche bzw. gute Leistung mit Prozenträngen im Bereich von 30 bis 88 erreicht haben, haben nur sechs Prozent einen Prozentrang größer gleich 97 und somit eine sehr gute Leistung erzielt. Von diesem Ergebnis ableitend kann für die pädagogische Praxis das Fazit gezogen werden, dass es bedeutsam ist, die Ausprägungen der mathematischen Vorläuferfertigkeiten anhand geeigneter Diagnoseinstrumente zu erfassen. Werden etwaige Schwierigkeiten beim mathematischen Kompetenzerwerb nämlich frühzeitig erkannt, so besteht durch gezielte Förderungen und Interventionen die Möglichkeit, Schwierigkeiten effizient entgegenzuwirken.This paper deals with the topic "Expression of mathematical precursor skills in children of the first school level" and tries to answer the following research question: To what extent are mathematical precursor skills developed in children in the first grade? The first part of this scientific paper deals with the theoretical foundations and first provides a brief introduction to cognitive development. Subsequently, mathematical competence development is explained in more detail by naming and highlighting various, very significant models of competence development. However, since children do not always develop mathematical competencies smoothly, and since it can be observed with increasing frequency that difficulties occur in the acquisition of mathematical skills by children, these pronounced difficulties are specifically dealt with and the causes that are hidden behind such a developmental course are addressed. The empirical study aimed at assessing the development of mathematical precursor skills in children of the first grade of an elementary school in Upper Austria. With the help of two standardized diagnostic instruments (ERT0+ and MARDO-D test), the subjects of the 50-member sample were tested for their expression of mathematical precursor skills. The results showed that six percent of the subjects exhibited difficulties in acquiring mathematical skills. Furthermore, the research results show that the mathematical precursor skills are very different. Based on this result, it can be concluded for pedagogical practice that it is important to assess the development of mathematical precursor skills 6 using appropriate diagnostic instruments. If any difficulties in the acquisition of mathematical skills are identified at an early stage, it is possible to counteract them efficiently through targeted support and intervention. While 88 percent of the 50-member sample achieved average or good performance with percentile ranks in the range of 30 to 88, only six percent achieved a percentile rank greater than or equal to 97 and thus very good performance

    Der Umgang mit Schulreife und Schuleingangsdiagnostik im Kontext von Forschung, Bildung, und Erziehung

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    In der vorliegenden Arbeit wird der Umgang von Schulreife und Schuleingangsdiagnostik im Kontext von Forschung, Bildung und Erziehung diskutiert. Nachdem ein Überblick über die theoretischen Verständnisse der Schulfähigkeit gegeben wird, geht der zweite Teil der Arbeit näher auf den Prozess der Schuleingangsdiagnostik ein. Durch qualitative Befragungen wird versucht, Antwort auf folgende Fragestellungen zu finden: Welche Bedeutung messen Eltern, Elementarpädagoginnen/Elementarpädagogen und Lehrpersonen der Schulreife und der Überprüfung derselben bei? Ist der Prozess der Schuleingangsdiagnostik noch zeitgemäß, beziehungsweise wie müsste dieser verändert werden, um den Ansprüchen der jeweiligen Bildungspartner:innen zu genügen? Die Interviewpartner:innen schildern ihre Ansichten von Schulfähigkeit und des Schuleingangsprozesses und zeigen Möglichkeiten und Grenzen derselben auf. Eine Veränderung und Verbesserung der Einschulung ist im Sinne der Bildungspartner:innen und der Wissenschaft eindeutig notwendig.This paper discusses the treatment of school readiness and school entry diagnostics in the context of research, education, and parenting. After giving an overview of the theoretical understandings of school readiness, the second part of the paper goes into more detail about the process of school entry diagnostics. Qualitative interviews are used to find answers to the following questions: What importance do parents, elementary educators and teachers attach to school readiness and its assessment? Is the process of school entry diagnostics still upto-date, or how should it be changed in order to meet the demands of the respective educational partners? The interviewees describe their view of school readiness and the enrollment process and point out possibilities and limitations of the same. A need for change and improvement of the school enrollment process is clearly given from the point of view of the educational partners and the science

    Rahmenbedingungen für ein zukünftig erfolgreiches österreichisches Schulsystem

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Schule der Zukunft“ und beinhaltet dabei wichtige Faktoren, die für erfolgreiche Bildung notwendig sind. Der Fokus liegt dabei auf den Rahmenbedingungen, die gegeben sein müssen, um konkrete Aspekte folglich umsetzen zu können. Dabei wird jenes Ziel verfolgt, bereits bestehende, als erfolgreich geltende Grundprinzipien in anderen erfolgreichen Bildungssystemen darzustellen und diese mit theoretischen Ansätzen für nachhaltige Bildung zu verknüpfen. Im ersten Teil wird für das bessere Verständnis des österreichischen Schulsystems dessen geschichtliche Entwicklung dargestellt, bevor im zweiten Teil die Ziele der unterschiedlichen Stadien unseres Bildungssystems erläutert sowie aktuelle Bildungsziele angeführt werden. Der dritte Teil umfasst bereits durchlaufene Schwierigkeiten unseres Bildungssystems und definiert einzelne wichtige Begriffe, die im Schulwesen grundlegend sind. Nach einer genauen Erläuterung erfolgt ein Versuch, das aktuell als besonders erfolgreich geltende finnische Schulsystem mit weiteren, aus der Theorie hervorgehenden, wichtigen Faktoren für gute Schulsysteme zu verknüpfen, um dadurch zu konkreten Kriterien zu gelangen. Nach der theoretischen Auseinandersetzung wird im Forschungsteil folgender Forschungsfrage nachgegangen: „Welche Rahmenbedingungen müssen in Schule und Bildung verändert werden, um den zukünftigen Ansprüchen der Gesellschaft und der Kinder gerecht zu werden und welche, um erfolgreiche Bildung überhaupt garantieren zu können?“. Durch die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring (2015) können die Fragen aus dem Leitfaden mithilfe von Interviews mit aktiven Lehrpersonen einer Antwort zugeführt werden. Das zentrale Ergebnis dieser Arbeit ist die Erkenntnis, dass Schule durch den großen Einfluss von außen derart beansprucht wird und dadurch zahlreiche überfordernde Anforderungen an das Bildungssystem gestellt werden, dass sich mittlerweile eine gewisse Identitätskrise von Schule, Bildung und deren Ziele ergeben hat. Die Untersuchung weist eindeutige Faktoren auf, die zuerst verbessert werden müssten, um zukünftige Reformen überhaupt erst möglich zu machen. Dazu gehören das extreme Personalproblem, die damit einhergehende Überforderung der Lehrpersonen sowie die dringend notwendige Verbesserung des Berufsbildes in der Gesellschaft, um qualitätsvollen Unterricht für die Schülerinnen und Schüler wieder garantieren zu können.This Master's thesis deals with the topic "School of the Future" and includes important factors that are necessary for successful education. The focus is on the framework conditions that must be in place in order to be able to implement concrete aspects. The aim is to present existing basic principles that are considered successful in other successful education systems and to link these with theoretical approaches to successful education. In the first part, the historical development of the Austrian school system is presented for a better understanding, before the objectives of the different stages of our education system are explained in the second part, as well as current educational objectives. The third part covers difficulties already encountered in our education system and defines individual important terms that are fundamental in the school system. After a detailed explanation, an attempt is made to link the Finnish school system, which is currently considered particularly successful, with other important factors for good school systems that emerge from theory, in order to arrive at concrete criteria. After the theoretical discussion, the research section pursues the research question: "Which framework conditions must be changed in schools and education in order to meet the future demands of society and children, and which in order to be able to guarantee successful education at all? Using qualitative content analysis according to Mayring (2015), questions from the guide can be answered with the help of interviews with active teachers. The central result of this work is the realisation that schools are so stressed by the great influence from outside and that numerous excessive demands are placed on the education system that a certain identity crisis of schools, education and their goals has arisen in the meantime. The study points to clear factors that would first have to be improved in order to 5 make future reforms possible at all. These clearly include the extreme staffing problem, the resulting excessive demands on teachers and the urgent need to improve the image of teachers in society in order to be able to guarantee quality teaching for pupils again

    Forschendes Lernen nach AuRELIA im Sachunterricht der Volksschule

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    Die vorliegende Masterarbeit behandelt Forschendes Lernen in der Primarstufe. Forschungsgegenstand sind ausgewählte Unterrichtseinheiten an einer 4. Volksschulstufe, die nach dem AuRELIA-Projektdesign durchgeführt wurden. Daher stand die Forschungsfrage im Fokus, ob das AuRELIA-Projektdesign Forschendes Lernen auch in der Volksschule fördert. In einem theoretischen ersten Teil werden Begrifflichkeiten definiert und Forschendes Lernen vorgestellt. Der empirische Teil beinhaltet die Forschungsergebnisse und deren Diskussion. Hierzu werden die drei Dimensionen selbstbestimmungsorientiertes, vertrauensbasiertes und forschendes Lernen anhand des SVF-Kurzinventars (Stressverarbeitungs-Fragebogen SVF; Permanschlager, Reitinger, Reitinger, Seyfried & Waid, 2018, nach Janke et al., 2008) überprüft. Diese Erhebungsmethode führt zu Ergebnissen bezüglich der drei Dimensionen des Vertrauens und der drei psychologischen Grundbedürfnisse der motivationalen Selbstbestimmungstheorie (Permanschlager et al., 2018). Insgesamt wurden 18 teilnehmende Schülerinnen und Schüler befragt. Die Untersuchung kommt zu dem Resultat, dass das AuRELIA-Projektdesign hohes Potential hinsichtlich der Verwirklichung in der Volksschule hat.This master thesis deals with Inquiry Learning in primary education. The object of research are selected teaching units at a 4th grade of elementary school, which are carried out according to the AuRELIA project design. Therefore, the research question was focused on whether the AuRELIA project design also promotes Inquiry Learning in elementary school. In a theoretical first part, terms are defined and Inquiry Learning is introduced. The empirical part contains the research results and their discussion. For this purpose, the three dimensions of self-determined, trust-based and inquirybased learning experiences are examined using the SVF Short Inventory. With the help of this survey method, results are also obtained regarding the three dimensions of trust and the three basic psychological needs of the motivational self-determination theory (Permannschlager, Reitinger, Reitinger, Seyfried & Waid, 2018 after Janke, et. al 2008). A total of 18 participating students were interviewed. The study concludes that the AuRELIA project design has high potential in terms of realization in elementary schools

    Soziale Arbeit und die unterstützte Entscheidungsfindung in der gesetzlichen Betreuung

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    Die unterstützte Entscheidungsfindung findet man vorrangig in Arbeitsbereichen der Sozialen Arbeit, weshalb es naheliegend ist, dass für die Anwendung dieses Konzepts grundlegende sozialpädagogische Kenntnisse notwendig sind. Dadurch, dass die unterstützte Entscheidungsfindung sowohl durch das BTHG in der Sozialhilfe als auch mit der Gesetzesreform in der gesetzlichen Betreuung gefordert wird, müssen ebenso die Zuständigkeiten klar abgegrenzt werden. Somit beschäftigt sich diese Bachelorarbeit mit der Frage, in welchen Bereichen und mit welchen sozialpädagogischen Methoden die unterstützte Entscheidungsfindung in der gesetzlichen Betreuung stattfinden kann und muss. Um sich dieser Frage zu nähern, erfolgt zunächst ein Überblick über die Entwicklung des Betreuungsrecht und das aktuelle Betreuungssystem in Deutschland, sowie die Relevanz des Art. 12 der UN-BRK hierfür. Weiterführend wird das Ziel der Selbstbestimmung sowohl im Betreuungsrecht als auch in der Sozialen Arbeit definiert und die Grundzüge der sozialen Profession im Hinblick auf die Schnittstellen, die sich zur gesetzlichen Betreuung finden, dargelegt. Im Anschluss wird das Konzept der unterstützten Entscheidungsfindung beschrieben und seine Bedeutung für das Besorgungsmanagement in der gesetzlichen Betreuung erläutert. Abschließend werden sozialpädagogische Methoden zur Umsetzung des Konzepts in der gesetzlichen Betreuung vorgestellt. Gleichzeitig wird in diesem Kapitel der Versuch unternommen die verschiedenen Zuständigkeiten von gesetzlicher Betreuung und sozialer Betreuung, durch die Eingliederungshilfe, herauszuarbeiten

    Heft 7.2023,1

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    Heft 1 des 7. Jahrgangs (2023) der Pädagogischen Horizont

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