Kirchlicher Dokumentenserver
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    Das Ehegesundheitsgesetz und der Zwang zur Scheidung für Menschen in den Heil- und Pflegeanstalten

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    Latente Potentiale der Evangelischen Kirche für eine sozial-ökologische Transformation

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    Kritisches Denken und darüber hinaus. Normative Fragen in Bildung und Unterricht

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    Flucht im Fokus der Forschung Diskursanalytische Perspektiven auf die „Flüchtlingskrise 2015/2016“

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    Mit dem Themenheft "Flucht im Fokus der Forschung – Diskursanalytische Perspektiven auf die 'Flüchtlingskrise 2015/2016'“ ist das Anliegen verbunden, die gesellschaftliche Beobachtung von Fluchtdynamiken sozialwissenschaftlich zu beobachten und zu analysieren. Mit dem physischen Ankommen von Geflüchteten im Kontext der sogenannten Flüchtlingskrise ging die Konstruktionen von Diskursen über Flucht und „Flüchtlinge“ einher. Diese diskursiven Konstruktionen werden fokussiert. Damit richten sich die Beiträge dieses Bandes nicht auf die Rekonstruktion von Fluchtursachen, Fluchtbedingungen oder Perspektiven von Geflüchteten. Stattdessen wird das diskursive Verschwinden der Geflüchteten zum Anlass genommen, medial und politisch dominante Perspektiven auf Geflüchtete und den Umgang mit eben diesen Perspektiven mit Blick auf ihre Konstruktionen zu analysieren. Die re- und dekonstruierende Distanzierung ebnet so auch den Weg zu anderen Perspektiven und ermöglicht, die Gegenwart vor diesem Hintergrund zu reflektieren. Mit Beiträgen von Esther Almstadt, Isabelle Bosbach, Thomas Eppenstein und einem Interview mit Uwe Becke

    Entwicklung von Unterrichtsmaterial zum Uhrenlernen und erste Evaluation im Multiple Baseline Design

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    Das Lesen der Uhr und ein fortgeschrittenes Zeitverständnis sind einerseits Kompeten zen, die höchst relevant für die spätere gesellschaftliche Partizipation sind, andererseits stellen sie für viele Lernende eine große Herausforderung dar. Auch aus der Sicht von Lehrkräften besteht hier ein großer Bedarf an didaktischen Konzepten und Materialien zur Erarbeitung dieses Lernbereiches in inklusiven Lernsettings. Im Rahmen des Projekts wurden Unterrichtsmaterialien für das Lernen im Lernbereich Zeit entwickelt. Diese Materialien wurden anschließend hinsichtlich ihrer Effektivität und Einsetzbarkeit im Rahmen eines Multiple Baseline Designs erprobt. An der Evaluationsstudie beteiligten sich fünf Mädchen und eine erwachsene Frau. Für die Messung des Lernfortschritts wur den 60 Testaufgaben entwickelt. Bei allen Teilnehmenden zeigen sich Verbesserungen, wobei die Effektstärken variieren. Insgesamt führte die Förderung mit den entwickelten Materialien zu einer Verbesserung der Kompetenzen im Uhrlesen und der Zeitwahr nehmung. Durch die Modularisierung ist das Material beliebig einsetzbar und auch für unterschiedliche Lernniveaus geeignet. Das gesamte Lernmaterial wird unter offener Li zenz als Open Educational Resource verfügbar gemacht

    Stimmbildung von Beginn an

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung der Kinderstimme und wie diese bestmöglich unterstützt und gefördert werden kann. Folgende zentrale Forschungsfragen stehen im Zentrum der Masterthesis: Was benötigen Kinder, um eine optimale Entwicklung des Stimmpotenzials zu ermöglichen? Wie können Lehrpersonen in der Grundschule Stimmbildung in den Unterricht integrieren, um die Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, ihr Stimmpotenzial bestmöglich zu entfalten? Aus der durchgeführten Forschung mittels Experteninterviews resultiert eindeutig, dass eine gute Entwicklung der Kinderstimme nur möglich ist, wenn das Kind durch Bezugspersonen und pädagogisches Fachpersonal begleitet, unterstützt und gefördert wird. Die gewonnen Daten stammen aus einer qualitativen Studie, bei der elf Expertinnen und Experten interviewt wurden. Im Fokus der Befragung standen die wesentlichsten Schritte der Stimmentwicklung eines Kindes, äußere Einflussfaktoren und die Herausforderungen und Anforderungen an Lehrkräfte in der Volksschule. Die immer häufiger auftretenden Stimmprobleme bereits im Kindesalter zeigen, wie wichtig die Auseinandersetzung mit dieser Thematik ist. Die Arbeit zeigt, wie viele Faktoren Einfluss auf die Entwicklung der Kinderstimme haben und wie wichtig es daher ist, sowohl Eltern als auch pädagogisches Fachpersonal in diesem Bereich zu sensibilisieren.This Master's thesis deals with the development of the child's voice and how it can be supported and promoted in the best way possible. The master‘s thesis focuses on two major research questions: What forms of support do children need to develop their full vocal capabilities? How can primary school teachers integrate voice education into their lessons in order to support pupils‘ development of their vocal abilities? Interviews with vocal experts have shown that a favorable development of the child's voice is only possible if it is accompanied, supported and encouraged by caregivers and educational professionals. The data obtained came from a qualitative study in which eleven experts were interviewed. The survey focused on the most important steps of a children's vocal development external influencing factors and the challenges and demands primary school teachers have to face daily. The increasingly frequent occurrence of vocal issues already in childhood shows how important it is to deal with this topic. What becomes clear is that various factors have an influence on the development of the child's voice and educational professionals as well as parents should be sensitised in this area

    Mehr als Schuldabwehr. Zu den Ursprüngen des linken Antizionismus und Israelhasses

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    Zur Erklärung der Israelfeindschaft in der radikalen Linken wird oft das Motiv der Erinnerungs- und Schuldabwehr angeführt. Insbesondere die Gleichsetzung des jüdischen Staats mit Nazi-Deutschland scheint durch den unbewussten Wunsch motiviert, die Shoah zu relativieren. Doch schon vor 1933 entsprach der Antizionismus der KPD dem Muster des israelbezogenen Antisemitismus: Der Zionismus wurde delegitimiert, dämonisiert und nach anderen Maßstäben beurteilt als andere nationale Befreiungsbewegungen. Selbst die Gleichsetzung mit dem Nationalsozialismus gab es schon vor 1933. Beim antizionistischen Antisemitismus müssen zu dem Motiv der Schuldabwehr noch ältere hinzukommen. Wie am Beispiel der KPD deutlich wird, ergab sich der Antizionismus zur Zeit der Weimarer Republik nicht nur aus einem spezifisch kommunistischen Nationalismus. Er stand im Zentralorgan der KPD, Die Rote Fahne, in einem Kontext, in dem ein „jüdisches Kapital“ mitverantwortlich gemacht wurde für den Aufstieg des Faschismus

    Lehrpersonen als Wegbegleiter

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung der Persönlichkeit von Kindern in der Primarstufe. Der Schwerpunkt liegt auf der gezielten Förderung der Persönlichkeit durch Lehrpersonen im Unterricht. Ziel der Forschung ist es, aufzuzeigen, welchen Einfluss Lehrkräfte auf die kindliche Persönlichkeitsentwicklung bewirken und wie entscheidend hierbei die SchülerLehrer-Beziehung ist. Im ersten Teil dieser Arbeit wird versucht, eine Begriffsdefinition für das Thema Persönlichkeit zu deklarieren sowie die Interaktion zwischen Umwelt und Anlage bei der Persönlichkeitsentwicklung zu erläutern. Im zweiten Teil der Arbeit finden wesentliche Persönlichkeitstheorien, wie der psychosoziale Theorieansatz von Erik H. Erikson, das psychoanalytische Modell nach Freud sowie das Fünf Faktoren Modell namens Big Five ihren Platz. Der dritte Teil dieser Arbeit widmet sich der Bedeutung der Persönlichkeitsbildung an Schulen und erforscht die Relevanz der Rolle der Lehrperson bei der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern. Darüber hinaus wird versucht, herauszufinden, welchen Einfluss die Schüler-Lehrer-Beziehung auf die kindliche Persönlichkeitsentwicklung nimmt. Weiters werden einige Angebote schulischer Persönlichkeitsbildung, wie der Klassenrat, die Erlebnispädagogik, das soziale Lernen sowie die Portfolioarbeit zur Förderung und Stärkung sozialer und emotionaler Kompetenzen vorgestellt. Ausgehend von der theoretischen Auseinandersetzung wird im Forschungsteil der Forschungsfrage: „Inwiefern können Lehrpersonen der Primarstufe die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern fördern und wie entscheidend ist hierbei die Schüler-Lehrer-Beziehung?“ nachgegangen. Die Erhebung von Antworten auf die genannte Fragestellung erfolgt mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2022). Hierzu werden Leitfadeninterviews mit Lehrpersonen der Primarstufe im Alter von 23 bis 55 Jahren durchgeführt. Die Interviews verfolgen das Ziel, Erfahrungen und Eindrücke der Lehrkräfte hinsichtlich ihres Einflusses auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern sowie deren Förderung zu erlangen. 5 Als zentrales Resultat dieser Arbeit kann festgehalten werden, dass die Persönlichkeit der Lehrperson die Persönlichkeitsmerkmale und somit das Verhalten des Kindes maßgeblich beeinflusst. Darüber hinaus wurde die Schüler-LehrerBeziehung als bedeutsames Element für einen gelingenden Unterricht und für nachhaltiges Lernen bestimmt. Die Untersuchung ergibt zudem, dass Lehrpersonen ihre Schulkinder gerne hinsichtlich ihres Persönlichkeitsentwicklungsprozesses begleiten, der Zeitdruck sowie das oft fehlende Personal an Schulen jedoch hemmend wirkt.This master thesis deals with the development of children’s personality in primary schools. The focus is on the targeted promotion of personality by teachers in classrooms. The aim of the research is to show which impact teachers have on the development of children’s personality and how important the relationship between teacher and student is. The first part of this work tries to find a definition for the topic personality and explains the interaction between environment and heredity in personality development. In the second part of this paper important personality theories such as the psychosocial theory by Erik H. Erikson, the psychoanalytic model by Freud and the Five Factor Model known as Big Five are finding their place. The third part of this paper focuses on the significance of personality education in schools and explores the relevance of the teacher’s role in the personality development of children. Additionally, an attempt is made to determine the influence of teacher-student-relationship on children’s personality development. Furthermore, some offerings of personality formation such as class council, experiential education, social learning and portfolio work to promote social skills are introduced. Based on the theoretical analysis the research addresses following question: “In what way does the children’s personality development get influenced by teachers at primary schools and which impact does the relationship between students and teachers have?” To response this question the qualitative research method according to Mayring (2022) is used. For this purpose, guided interviews are carried out with primary school teachers aged 23 to 55 years. The aim of the interviews is to gain experiences and impressions from teachers about their impact on children’s personality development and its promotion. 7 A central conclusion of this research is that the personality of teachers affects the children’s personality traits and behaviour. Furthermore, the relationship between teachers and students are determined as a central element of succeeding lesson and sustainable learning. The research also show that teachers are willing to accompany their students in terms of their personality development process, but time pressure and missing staff have inhibiting effects

    Zwischen Selbst- und Fremdbestimmung : eine qualitative Studie zur Selbstbestimmung aus Perspektive der Fachpersonen in besonderen Wohnformen

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    Wie selbstbestimmt sind Menschen in besonderen Wohnformen? Das Ziel der vorliegenden Dissertation ist es, zu beantworten, durch welche Aspekte die Selbstbestimmung von Bewohnenden stationärer Wohnformen gefördert und eingeschränkt wird. Zudem soll geklärt werden, was die Mitarbeitenden unter Selbstbestimmung verstehen und ob es Unterschiede zwischen Beobachtung und ihrer Selbstauskunft gibt. Um diese Fragen zu beantworten, wurde eine qualitative Herangehensweise aus teilnehmender Beobachtung und leitfadengestützten Interviews gewählt. Zur Untersuchung dieser Fragestellungen wurde eine besondere Wohnform in der Bundesrepublik Deutschland ausgewählt, in der rund dreißig Menschen mit psychiatrischen Diagnosen leben. Die Mitarbeitenden in stationären Wohnformen haben eine eigene und kurze Definition von Selbstbestimmung und rechnen dieser eine große Bedeutung zu. Sie verbinden Selbstbestimmung mit Selbstständigkeit und sind der Meinung, dass Selbstbestimmung nur für selbstständige Menschen möglich ist. Sie propagieren Zurückhaltung und sehen Selbstbestimmung als ihren Arbeitsauftrag an. Die Berufsausbildung hat einen Einfluss auf das Verstehen von Selbstbestimmung. Aspekte, die positiv auf die Selbstbestimmung wirken, sind verschiedene Freiheiten, die Beziehung, die Kompetenzen der Bewohnenden und die Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Negativen Einfluss auf die Selbstbestimmung haben die Bevormundung durch Mitarbeitende, das Führen und Steuern von Bewohnenden, die Fremdbestimmung sowie das Fehlen von Fremdunterstützung. Hinzu kommen die institutionellen Rahmenbedingungen und das professionelle Team. Auch die finanzielle Situation der Bewohnenden hat Einfluss auf ihre Selbstbestimmung. Dies zeigt, dass die Selbstbestimmung zwar einen hohen Stellenwert bei Mitarbeitenden in stationären Wohnformen innehat, durch deren Handeln aber teilweise eingeschränkt oder gar verhindert wird. Ausgehend von dieser Dissertation lässt sich die Empfehlung ableiten, die Selbstbestimmung der Bewohnenden stationärer Wohneinrichtungen stärker ins Zentrum der täglichen Arbeit zu stellen, um ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.How self-determined are people in specialized forms of housing? The aim of this dissertation is to answer which aspects promote and restrict the self-determination of residents in residential care. What do staff members understand by self-determination? Are there differences between observation and their self-disclosure? To answer these questions, a qualitative approach of participant observation and guided interviews was chosen. For this purpose, a group home in the Federal Republic of Germany was selected. About 30 people with psychiatric diagnoses live in this facility. The staff in residential care have their own, short definition of self-determination and attach great importance to it. They point out limits and have an awareness of the challenges of living in an institution. Staff members associate self-determination with independence and conclude that self-determination is only possible for independent people. They propagate restraint and see self-determination as their work assignment. Vocational training has an influence on the understanding of self-determination. Aspects that positively effect self-determination are various freedoms, relationships, the residents' competences and belonging to a group. The aspects negatively affect on self-determination are staff paternalism, leading and controlling residents, external determination, and lack of external support. In addition, institutional framework conditions and the professional team play a role. The residents' financial situation also has an influence on their self-determination. This shows that self-determination is very important to staff in residential care, but that their actions also restrict or even make it impossible. Based on this dissertation, the recommendation can be derived that the self-determination of the residents of inpatient residential facilities should be placed more strongly at the center of daily work to enable them to lead a self-determined life

    Advanced Nursing Practice für neurochirurgische Intensivpatienten : Erhebung des Bedarfs für die Entwicklung und Implementierung einer Advanced Nursing Practice Rolle zur Ergänzung und Erweiterung der Versorgung neurochirurgischer Intensivpatienten und Bestimmung erster Rollenkomponenten

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    Background: Die Pflege befindet sich in einem Prozess der Professionalisierung. Dazu tragen auch neuere Rollenbilder, wie die der Advanced Practice Nurse auf Masterniveau bei. Zur Versorgung hochvulnerabler Patientengruppen bedarf es dieser neuen Rollen, welche ein breites Spektrum an Kompetenzen erwerben und in der pflegerischen Praxis einsetzen können. In Deutschland wurde bisher keine ANP-Rolle für neurochirurgische Intensivpatienten berichtet. Aim: Durch einen Multivarianten Ansatz wird untersucht, ob es einen Bedarf zur Entwicklung und Implementierung einer ANP-Rolle für neurochirurgische Intensivpatienten an einem Praxisstandort gibt und welche Komponenten in dieser Rolle enthalten sein können. Methods: In einer vorbereitenden Literaturrecherche wird die Komplexität der Versorgung neurochirurgischer Intensivpatienten beschrieben. Nachfolgend wird durch eine quantitative Analyse nach den Methoden der deskriptiven Statistik anhand der Controllingdaten aus zwei Jahrgängen (2019/2021) die Relevanz und Komplexität der Versorgung beschrieben. Zusätzlich werden durch halbstrukturierte Experteninterviews mit Intensivpflegenden (n=10) besondere Herausforderungen und Potenziale in der Versorgung erhoben. Results: Für die beiden Jahrgänge konnte gezeigt werden, dass neurochirurgische Intensivpatienten im mittel 21,19% (N=1523/n_NCH:323) der Intensivfälle ausmachten. Mit durchschnittlichen Verweildauern auf Intensivstation von 5,58 bis 7,79 Tagen, je nach führender Hauptdiagnose nehmen die Patienten einen relevanten Anteil der Intensivkapazitäten in Anspruch. Im qualitativen teil kann gezeigt werden, dass die Pflegenden verschiedene Herausforderungen, wie unangemessene Kommunikationsstrategien, unzureichende fachliche Kompetenz sowie strukturelle Defizite und Herausforderungen durch die Komplexität der Erkrankung identifizieren. Diesen Herausforderungen gegenüber stehen Potenziale, welche zum größten nicht adäquat genutzt werden. Conclusions: Die Etablierung einer Pflegexpertin-ANP für den Bereich der neurochirurgischen Intensivpatienten ist angesichts der identifizierten Herausforderungen und ungenutzten Potenziale eine angemessene Strategie zur Ergänzung und Erweiterung der Versorgung und der Versorgungsqualität. Weitere wissenschaftliche Auseinandersetzung und ein Fortschreiten des Entwicklungsprozesses anahnd des PEPPA Frameworks müssen dieser Forschung Folgen.Background: The professional care is still in a process of professionalization. New role models, as the advanced practice nurse, at the level of a master’s degree contributes to this Process. In care for highly vulnerable patients, there is a need for those new role models, who can provide a broad spectrum of competencies in the clinical practice field. In Germany no kind of a ANP-Role for neurosurgical ICU patients is reported to date. Aim: By a multivariant approach, the need for the developement and implementation of a APN-Role for neurosurgical ICU Patients is under research in a practice field and allows conclusions about the role-components that could be part of this role. Methods: By an initial literature review the complexity of the care of neurosurgical ICU patients were examined and described. Followed by an analysis of Controlling-data of two years (2019/2021) from one hospital, by the rules of descriptive statistical analysis the relevancy and complexity of patient’s care is described. In addition half structured expert interviews were carried out with ICU nurses, to examine challenges and potentials of carework with these patients. Results: For both years it could be shown, neurosurgical patients participate in ICU capacities by about 21,19% in average (N=1523/n_NCH:323). With an average length of stay (LOS) at ICU of about 5,58 to 7,79 days, according to their main diagnosis, thus patients claim a relevant part of ICU capacities. By the qualitative approach it could be shown, the nursing staff identifies a lack in communication and professional competencies as well as structural deficits and challenges inducted by the complexity of the leading diseases as the main challenges. To face these challenges the nursing staff identified a spectrum of potentials which aren´t used efficient yet. Conclusion: To establish an advanced practice nurse for neurosurgical ICU patients is in the face of identified challenges and potentials a sufficient strategy to widen the complete the field of nursing and the nursing quality. Further research is required as well as an ongoing PEPPA process to complete the role-developement an sufficiently deal with thus complex patients

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