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Förderung der Konzentrationsfähigkeit eines Schulkindes durch Bewegung
Die vorliegende Masterarbeit mit dem Titel Förderung der Konzentrationsfähigkeit eines Schulkindes durch Bewegung beschäftigt sich damit, welche Auswirkungen Bewegung, egal ob in der Freizeit oder im Schulalltag, auf das Wohlbefinden sowie auf die Konzentrationsfähigkeit eines Kindes hat. Beim Begriff Gesundheit spielt Bewegung eine große Rolle. Ebenso wird der Frage nachgegangen, wie sich Bewegter Unterricht auf die Lern- und Merkfähigkeit eines Schulkindes auswirkt. Methoden, wie Bewegter Unterricht stattfinden kann und welche kurzen Bewegungsoder Entspannungsübungen eingebaut werden können, werden auch thematisiert. In einigen Schulen gibt es die Bewegte Pause, die in dieser Arbeit ebenfalls behandelt wird und ein Bestandteil jeder Schule sein sollte – auch im Hinblick auf die Rhythmisierung des Schulalltages. Diese Masterarbeit gliedert sich in einen theoretischen und einen empirischen Teil. Im theoretischen Teil erfolgt die intensive Auseinandersetzung mit der Literatur. Im empirischen Teil werden die Ergebnisse dargelegt, die im Zuge von leitfadengestützten Experteninterviews gewonnen wurden. Anschließend werden die Aussagen der acht Interviewpartnerinnen mit der Literatur verknüpft und die zentralen Erkenntnisse erläutert sowie die Beantwortung der Forschungsfrage vorgenommen.This master's thesis with the title Promoting a schoolchild's ability to concentrate through exercise, deals with the effects that exercise, whether in leisure time or in everyday school life, has on a child's well-being and ability to concentrate. Movement plays a critical role in the concept of health. Furthermore, the question of how physical education affects a schoolchild's ability to learn and remember is examined. Additionally, methods for teaching movement and possibilities for incorporating short movement or relaxation exercises are discussed. Moreover, the concept of "Bewegte Pause" (moving break), which exists in many schools, is discussed in this thesis and should be a part of every school - especially regarding rhythmizing the school day. This master thesis is divided into a theoretical and an empirical part. The theoretical part consists of an in-depth literature review. In the empirical part, the results that were obtained in the course of guided expert interviews are presented. Subsequently, the statements of the eight interview partners are linked to the literature, the central findings are explained, and the research question is answered
Ad-Hoc Teambildung in der Pflege und die Auswirkungen auf die pflegerische Versorgung im Akutsetting bezogen auf die Corona Pandemie
Hintergrund: Mit Blick auf die Corona-Pandemie ist gerade im Bereich der Pflege wichtig,
welche Auswirkungen diese hatte. Dies betrifft zum einen die Struktur und Bildung von Pflege- teams unter Einbezug der Einflüsse durch die Führungsebenen. Zum anderen betrifft es auch die Auswirkungen für die pflegerische Versorgung, hier besonders die Pflegequalität und
Patientensicherheit. Die Pflegeteams und die Entstehung und Bildung dieser ist entscheidend.
Durch die Pandemie wurden Teams teilweise ad-hoc und aufgrund von speziellen Umständen
neu gebildet oder umstrukturiert. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Pflegekräfte und die
pflegerischere Versorgung.
Ziel: Es soll dargestellt werden, wie sich die ad-hoc Teambildung auf die Pflegekräfte und die
damit verbundene pflegerische Versorgung auswirkt. Hier sollen spezielle Kriterien zur Team- bildung berücksichtigt, sowie die negativen und positiven Auswirkungen auf die Pflegekräfte
im Akutsetting und die damit verbundene Pflegequalität dargestellt werden.
Methodik: Es wurde zum einen Daten zum theoretischen Hintergrund in Bezug auf die Themen
Team, Teambildung und Pflegequalität erhoben. Zum anderen wurde eine systematische
Literaturrecherche mit dem Schwerpunkt zum Thema Auswirkungen der Corona-Pandemie
auf die Pflegekräfte und die damit verbundene pflegerische Versorgung von Patienten*innen
ohne Covid-19 durchgeführt.
Ergebnisse: Die Ergebnisse wurden in einer Tabelle zur besseren Übersicht dargestellt. Es
ist ein direkter Zusammenhang zwischen der ad-hoc Teambildung und den Auswirkungen der
Corona-Pandemie auf das Pflegepersonal und die pflegerische Versorgung in einer Gegenüber- stellung ersichtlich. Dadurch wird deutlich, dass eine Kombination aus adäquater Führung,
einem transparenten Arbeitsklima sowie kontrollierten Arbeitsbedingungen und die Stabilität
der Pflegeteams zusammenhängen. Diese Teams sollen, obwohl sie in einer Krise adhoc
gebildet wurden, ohne größere Konflikte und Einschränkungen sicher agieren und funktionieren
können. Damit ein positiver Effekt auf die Pflegequalität, die Patientensicherheit und somit auf die gesamte pflegerische Versorgung gewährleistet werden kann.
Schlussfolgerungen: Um die Pflegeteams ad-hoc in Krisen bilden zu können, sind gewisse
Kriterien notwendig. Außerdem auch eine Art Konzept zur Teambildung, wie hier als Beispiel
aufgeführt das Modell nach Tuckmann und Jensen. In Zukunft könnte ein Konzept oder Modell
speziell angepasst für Krisen und unter Einbezug spezifizierter Kriterien ausgearbeitet werden.
Dies sollte sowohl für das Akutsetting als auch für andere Fachbereiche möglich sein. Dadurch
können Teams in Krisen noch effizienter und ad-hoc gebildet werden, um die pflegerische
Versorgung zu gewährleisten.
Schlüsselbegriffe: Covid (*), Pandemie (*), Team (*), (ad-hoc) Teambildung, Pflege (*) /Pflegepersonal, Akutsetting, Pflegequalität, Pflegerische Versorgung, OutcomesBackground: Viewing the corona pandemic, its effects on nursing care are particularly important. This concerns the creation and structure of nursing teams with regard to the management levels as well as the effects on nursing care, especially on quality of care and patient safety. The care teams and the emergence and formation of these is crucial.
As a result of the pandemic, teams were sometimes reformed or restructured on an ad-hoc basis according to special circumstances. This has a direct influence on nursing staff and it’s care towards patients.
Aim: The aim is to display how ad-hoc teambuilding affects nurses and the associated nursing
care. Special criteria for teambuilding shall be taken into considerations as well as the negative
and positive influences on nurses in an acute setting and the resulting outcome on quality care.
Methods: On the one hand, data was collected on the theoretical background with regard to
the topics of team, team building and quality of care. On the other hand, a systematic literature
search was carried out with a focus on the effects of the corona pandemic on nurses and the
associated nursing care of patients without Covid-19.
Results: The results were presented in a table for a better overview. In a comparison, a direct
link between ad-hoc teambuilding and the effects of the corona pandemic on nursing staff- and
care is evident. This makes clear, that a combination of adequate leadership, a transparent
working atmosphere as well as controlled working conditions and the stability of the care teams
are linked. Those teams should, despite having been put together ad-hoc in a crisis, be able
to act and function safely without larger conflicts or restrictions. This again has a positive outcome regarding quality of care, patient safety and therefore the entire nursing care.
Conclusions: In order to be able to train the nursing team’s ad-hoc in crises, certain criteria
are necessary. In addition, a kind of concept for team building, as listed here as an example
the model according to Tuckmann and Jensen. In the future a likewise concept could be
adapted for crisis and developed further using specified criteria. This should be possible for an
acute setting as well as other areas of care. This way teams could be put together even more
efficiently on an ad-hoc basis in a crisis, to ensure high quality nursing care.
Key Words: Covid (*), Pandemic (*), Team (*), (ad-hoc) Team building, Nursing (*) /nursing
staff, Acute setting, Quality of care, Nursing care, Outcome
Kulturelle Bildung als hegemonialer Diskurs. Ergebnisse einer rassismuskritisch positionierten Forschung
Im Zentrum des Forschungsprojekts „Flucht – Diversität – Kulturelle Bildung. Eine rassismuskritische und diversitätssensible Diskursanalyse kultureller Bildungsangebote im Kontext von Flucht und Migration“ (FluDiKuBi), gefördert durch das BMBF im Projektzeitraum 2016–2020 (Förderkennzeichen 01JK1612), standen bewilligte Anträge der BMBF-geförderten Programme „Kultur macht stark“ und „Kultur macht stark plus“ aus den Jahren 2012 bis 2018. Sie wurden darauf befragt, wie im Diskurs der Kulturellen Bildung zu Flucht und Migration gesprochen wird, welche kollektiven Merkmale geflüchteten Menschen zugeschrieben werden, welche Funktionen künstlerisch-ästhetische Praxen in diesem Zusammenhang erhalten und welches Kunst- bzw. Kulturverständnis deutlich wird. Drei zentrale Deutungsmuster konnten so analysiert werden:
• Der Diskurs wird von paternalistischen Sprechweisen geprägt, für den ein Duktus der Viktimisierung und Klientifizierung kennzeichnend ist.
• Dominant für den Diskurs ist ein diskursives Othering in Bezug geflüchtete Menschen, die als die Anderen und die Fremden konstruiert werden. Wirksam ist hierbei ein statisches, geschlossenes und eurozentristisches Kulturverständnis.
• Ein drittes Deutungsmuster zeigt, dass das dominante Integrationsverständnis mit monodirektionalen Vorstellungen der Anpassung verbunden ist.
Kulturelle Bildung artikuliert sich im untersuchten Diskurs weitestgehend ohne ein rassismus- und machtkritisches Selbstverständnis. Der Diskurs ist geprägt von Dethematisierungen diskriminierender und benachteiligender Strukturen, und es lassen sich kulturalisierende sowie rassistische Wissensbestände aufdecken. Damit manifestiert sich ein instrumentelles Selbstverständnis Kultureller Bildung, welches die widerständigen Potentiale künstlerisch-ästhetischer Praxis weitestgehend ungenutzt lässt
Die Bedeutung eines anthropologischen Fundaments für eine wertgeleitete Heilpädagogik
Für den erkenntnisleitenden Prozess ist es zunächst relevant, sich mit dem Begriff der Heilpädagogik auseinanderzusetzen und hier ein Verständnis für die Verwendung des Begriffs im weiteren Verlauf der Arbeit zu generieren.
Im Zuge dessen findet außerdem eine Differenzierung der geisteswissenschaftlichen und der empirischen Strömung in der Heilpädagogik statt, um anschließend auf die wertgeleitete Heilpädagogik einzugehen.
Hierbei wird neben dem Menschenbild für die geisteswissenschaftliche Heilpädagogik auch das Personalitätsprinzip und Bubers dialogisches Prinzip erläutert, sowie die Bedeutung eines ethischen Maßstabs innerhalb der wertgeleiteten Heilpädagogik skizziert. In diesem Zug wird beispielsweise der Zusammenhang von Ethik und Anthropologie aufgegriffen, um in einem weiteren Schritt ein Augenmerk auf die Anthropologie in der Heilpädagogik zu legen. Von Relevanz sind hier dann die pädagogische, die philosophische und die christliche Anthropologie und deren Annahmen zum Menschsein. Davon ausgehend wird die Bedeutung einiger anthropologischer Fragen für die Heilpädagogik erarbeitet.
Anschließend wird die Relevanz einer anthropologischen Reflexion für die Heilpädagogik zum Gegenstand der Ausführungen. Es werden weiterhin die Grenzen einer wertgeleiteten Heilpädagogik aufgezeigt und Argumente aufgeführt, weshalb diese dennoch als fundamental zu betrachten ist. Abschließend wird ein Fazit gezogen und ein Blick auf die Zukunft der Heilpädagogik und ihre Daseinsberechtigung gerichtet
Soziale Arbeit - eine politische Profession?
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Beantwortung der Fragen, ob die Soziale Arbeit
als politische Profession verstanden werden kann, und warum sie so selten bewusst als
politische Profession agiert. Es wird aufgezeigt, dass die Soziale Arbeit eine politische
Dimension hat und immer politisch ist. Schließlich werden praktische Implikationen für
Studierende, Hochschulmitarbeitende, Wissenschaftler*innen und Sozialarbeiter*innen
in der Praxis für eine bewusst politische und professionelle Soziale Arbeit aufgezeigt
Leistungsstress und emotionale Entwicklung bei Kindern in der Volksschule
Die vorliegende Masterarbeit behandelt das Thema „Leistungsstress und emotionale Entwicklung in der Volksschule“.
Die Arbeit beabsichtigt, die Relevanz dieser Thematiken in der Volksschule aufzuzeigen, sowie die Frage, welche Auswirkungen Leistungsstress auf die emotionale Entwicklung der Schülerinnen und Schüler hat, zu beantworten.
Zunächst werden die fundierten theoretischen Grundlagen eingehend behandelt. Die Begriffe „emotionale Kompetenz“, „Resilienz“ und „Leistungsstress“ werden definiert, sowie deren Merkmale beschrieben. Zudem werden Strategien zur Förderung und Stärkung der Kinder erläutert.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die eingehende Behandlung der Entwicklung des Gehirns sowie die Erläuterung der Funktionen, welche die verschiedenen Hirnareale ausführen. Zudem werden relevante Voraussetzungen und Faktoren für gehirngerechtes Lernen aufgezeigt.
Die empirische Behandlung dieser Thematik beschreibt die einzelnen Schritte der Untersuchung, die mittels quantitativer Forschungsmethode durchgeführt wurden. Die Datenerhebung sowie die Ergebnisse und die Prüfung der Hypothesen werden dabei ausführlich dargestellt.
Aufgrund der theoretischen sowie empirischen Auseinandersetzung kann herausgefunden werden, dass Leistungsstress in der Volksschule ein ernstzunehmendes Thema ist. Die Förderung der emotionalen Entwicklung sowie die Stärkung der Resilienz sind für die Bewältigung von Leistungsstress grundlegend.The present master's thesis addresses the topic of "Academic Stress and Emotional Development in Primary School." The objectives of this study are to highlight the relevance of these topics in primary education and to address the question of the impact of academic stress on the emotional development of students. In the first part, the well-established theoretical foundations are examined comprehensively. Strategies for promoting and enhancing children's well-being are expounded upon. Significant focus lies on the topic of brain development and the elucidation of the functions carried out by various brain regions. Additionally, pertinent prerequisites and factors for braincompatible learning are highlighted. The individual stages of the empirical investigation, which was conducted using quantitative research methodology, are described in detail. The data collection process, along with the results and the testing of hypotheses, is thoroughly elaborated upon. Based on the theoretical and empirical research, it can be ascertained that academic stress is a serious topic in primary education. The promotion of emotional development and the strengthening of resilience are essential for overcome academic stress effectively
Entspannungsübungen und Musik zur Stressbewältigung
In der vorliegenden Masterarbeit mit dem Titel „Entspannungsübungen und Musik zur Stressbewältigung“ wird der Frage nachgegangen, ob Kinder innerhalb weniger Wochen bezüglich Stress sensibilisiert werden und sich ein funktionierendes Stressmanagement aneignen können.
Den ersten Teil bildet die theoretische Auseinandersetzung mit der komplexen Thematik Stress sowie möglichen Bewältigungsstrategien. Zu Beginn werden der Ursprung sowie unterschiedliche Arten genannt und dabei wird bereits klar, dass Stress kein Phänomen der heutigen Zeit ist, sondern schon den Lebensalltag der Steinzeitmenschen geprägt hat. Erhebliche Unterschiede herrschen allerdings hinsichtlich der Ursachen, der Verarbeitung, der Folgen und des Umgangs mit Stress, welche ausführlich beschrieben werden. Anschließend folgt eine nähere Auseinandersetzung mit Stress bei Kindern und Jugendlichen sowie explizite Darlegungen, wie Stressmanagement als Lerninhalt im Volksschulunterricht umgesetzt werden kann.
Der zweite Teil beschäftigt sich mit der empirischen Forschung, bei der es sich um eine quantitative Fragebogenuntersuchung in Form eines quasi-experimentellen Designs handelt. Zu Beginn wurden das Stressempfinden sowie mögliche Bewältigungsstrategien von 56 Schülerinnen und Schülern erfasst. Über einen Zeitraum von sieben Wochen setzten die Lehrpersonen der beiden Experimentalklassen Entspannungstechniken und Musik im täglichen Unterricht ein. Anhand einer Vorher-Nachher-Messung sowie dem Einbezug einer Kontrollgruppe wurden Vergleiche angestellt. Hinsichtlich der Stressbelastung sowie der eingesetzten Bewältigungsstrategien konnten nach den Interventionen im Unterricht keine deutlichen Verbesserungen konstatiert werden. Mögliche Gründe für das Eintreten des unerwarteten Ergebnisses sowie Limitationen und offene Fragen wurden abschließend diskutiert.The underlying Master thesis titled “Relaxation exercises and music for stress management” examines the question of whether children can be sensitized to stress within a few weeks and acquire a functioning stress management system.
The first part is a theoretical analysis of the complex topic of stress and possible coping strategies. At the beginning, the origins and different types of stress are stated and it becomes clear that stress is not a modern-day phenomenon, but has even shaped the everyday lives of Stone Age people. However, there are considerable differences with regard to the causes, processing, consequences and handling of stress, which are described in detail. This is followed by a closer examination of stress in children and adolescents as well as explicit explanations of how stress management can be implemented as learning content in primary school lessons.
The second part deals with the empirical research, which is a quantitative study using questionnaires in a quasi-experimental setting. At the beginning, the perception of stress and possible coping strategies of 56 pupils were recorded. Over a period of seven weeks, the teachers of the two experimental classes used relaxation techniques and music in their daily lessons. Comparisons were made on the basis of a before-and-after measurement and the inclusion of a control group. With regard to stress levels and the coping strategies used, no significant improvements were observed after the interventions in the classroom. Possible reasons for the unexpected result as well as limitations and open questions were discussed in conclusion.
Endstation Jugendknast!? – Straffällig gewordene Jugendliche im deutschen Jugendhilfesystem. Die Chancen und Grenzen der Kinder- und Jugendhilfe in der Intervention und Rückfallprävention bei Straffälligkeit im Jugendalter
In der Kinder- und Jugendhilfe kommen Fachkräfte in verschiedenen Kontexten mit Straffälligkeit im Jugendalter in Kontakt. Anknüpfend daran beantwortet diese Arbeit
die folgende Frage: Welche Chancen und Grenzen birgt das deutsche Jugendhilfesystem in der Intervention und Rückfallprävention bei Straffälligkeit im Jugendalter?
Zunächst ist Jugenddelinquenz oft normal und zeitlich begrenzt. Jedoch kann sie nach Böhnischs Theorie der Lebensbewältigung auch ein Bewältigungsversuch schwieriger
Lebenslagen sein, wobei durch Devianz versucht wird, an Selbstwirksamkeit, Anerkennung und Selbstvertrauen zu gewinnen. Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe haben hierauf bedingten Einfluss, da häufig (strukturelle) Grenzen auftreten. So erreichen sie oft nicht alle jungen Menschen. Wenn Maßnahmen gerichtlich auferlegt und somit erzwungen werden, kann sich dies ebenfalls negativ auswirken. Auch sind Plätze, insbesondere in stationären Einrichtungen, begrenzt und haben oft diverse Aufnahmebedingungen, sodass nicht alle jungen Menschen eine Chance haben. Demgegenüber stehen jedoch auch Chancen, wie die Förderung der jungen Menschen, ihre Emotionen verbal, anstatt durch Devianz zum Ausdruck zu bringen. Auch das Knüpfen und Aufrechterhalten von Beziehungen wird gefördert. Die Kinder- und Jugendhilfe hat somit vielerlei positive Einflussmöglichkeiten, was jedoch durch verschiedene Grenzen erschwert wird. Dies gibt den Anlass für die zukünftige Arbeit, Möglichkeiten zu finden, um diese Grenzen
zu überwinden
Perspektiven kirchlicher Arbeit aus Sicht der Ausbildung von Diakoninnen und Diakonen in einer Kirche der Zukunft
Pflegepersonalbemessung
Laut Gesetzgeber soll für die Krankenhauspflege ein Instrument zur Pflegepersonalbedarfsbemessung genutzt werden. Aus Sicht eines Expertenteams muss dabei auch der Qualifikationsmix der Pflegekräfte berücksichtigt werden. Eine Studie zeigt nun auf, wie dies möglich wäre