Kirchlicher Dokumentenserver
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    Leistungsbeurteilung und deren Einfluss auf die Elternarbeit in der Primarstufe

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Thematik Leistungsbeurteilung und deren Einfluss auf die Kommunikation mit Eltern. Das Ziel dieser Arbeit war es herauszufinden, wie sich die Beurteilungsaufgabe auf die Elternkommunikation auswirkt. Es konnten zu diesem Forschungsbereich keine Studien eruiert werden, welche beide Thematiken berücksichtigen. Die Entscheidung fiel auf die Datenerhebung mittels qualitativer Forschung. Dabei wurden leitfadengestützte Interviews mit vier Lehrpersonen von unterschiedlichen Schulstandorten in Oberösterreich durchgeführt, welche aktuell eine Volksschulklasse leiten. Die im Zuge der Interviews erhobenen Daten wurden im Anschluss mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die Thematik Leistungsbeurteilung Veränderungen sowohl bei den Eltern als auch bei den Lehrpersonen selbst auslöst. Als zentrale Belastungsfaktoren konnten die Beurteilung der Leistung von Schülerinnen und Schülern sowie folgend die verbale Übermittlung des Leistungsstandes an die Eltern festgestellt werden. Am Ende dieser Arbeit werden die Ergebnisse aus der Untersuchung noch einmal zusammengefasst und im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Schulpraxis sowie für die weitere Forschung diskutiert.The present master thesis deals with the topic of performance appraisal and its influence on communication with parents. The aim of this thesis was to find out how the assessment task affects parent-teacher communication. No studies that take both topics into account could be identified in this research area. The decision was made to collect data using qualitative research. Guided interviews were conducted with four teachers from different school locations in Upper Austria, who are currently leading a primary school class. Then, the data collected during the interviews were evaluated using qualitative content analysis. The results of the study show that the subject of performance assessment triggers changes both in parents and in teachers themselves. The performance assessment of pupils and the subsequent verbal communication of the performance level to the parents were identified as central stress factors. At the end of this thesis, the results of the study are summarized again and discussed with regard to their relevance for school practice and for further research

    Das Spiel mit dem Körper - Förderung der Körperwahrnehmung in der Theaterpädagogik und Sexualtherapie

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    Vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern Körperwahrnehmungsübungen in der Theaterpädagogik als auch in der Sexualtherapie genutzt werden und welche Wirkung sie haben können. Zunächst wird die aktuelle Forschungslage analysiert und dargelegt. So wird die Bedeutung des Körpers in der Gesellschaft kritisch hinterfragt, der Begriff der Körperwahrnehmung und deren Bedeutung in beiden genannten Disziplinen erörtert und anschließend über Wahrnehmung des eigenen Körpers und fremden Körpern gesprochen. Um die Frage zu beantworten, inwiefern Körperwahrnehmungsübungen ein wirkungsvoller Bestandteil von Theaterpädagogik und Sexualtherapie sind, wurde ein Mixed Methods Ansatz verfolgt. So wurden zunächst leitfadengestützte Interviews mit Expert*innen aus Theaterpädagogik und Sexualtherapie geführt. Anschließend wurde eine Online-Befragung mittels ABC-Chart (Awareness-Body- Chart, Danner et al. 2021) durchgeführt. Die Praxis bestätigt die Theorie und zeigt, dass Körperwahrnehmungsübungen in beiden Disziplinen nicht aus dem Arbeitsalltag wegzudenken sind. Körperwahrnehmungsübungen wirken und sind ein hilfreiches Mittel, um die Eigen- und Fremdwahrnehmung sowie die Gruppendynamik zu steuern. Bereits nach einer 5-minütigen Körperwahrnehmungsübungen konnten die weiblichen Proband*innen ihren eigenen Körper differenzierter wahrnehmen als zuvor

    Gesundheit in der Kindheit - Wie sich Ernährung auf Verhalten und kognitive Entwicklung auswirkt

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    Aus zahlreicher Literatur kann man entnehmen, dass die Häufigkeit der lebensstilbedingten Erkrankungen im frühen Kindesalter rasant zuge- nommen hat. Eine tragende Rolle spielt dabei die Ernährung. Obwohl es ernährungsspezifische und gesundheitsfördernde Ansätze gibt, steigt die Anzahl an übergewichtigen Kindern stark an. Eine ganzheitliche Förde- rung der Gesundheit in Bildungseinrichtungen wie Kindergärten und Schulen ermöglicht es, kritische Verhaltensweisen frühzeitig zu korrigie- ren und der Problematik diverser Erkrankungen in Folge einer ungesun- den Ernährung entgegenzuwirken. Diese Arbeit beleuchtet im Rahmen einer ausführlichen Literaturrecherche neben allgemeinen Grundlagen einer gesunden Ernährung auch die Einflussfaktoren des Essverhaltens, die Entwicklung von Geschmack und die Rolle von Vorbildern in der eu- ropäischen Esskultur. Es wird der Frage nachgegangen, inwiefern sich Ernährung in der Kind- heit auf das Verhalten und die kognitive Entwicklung auswirkt. Für die Studie wurden leitfadengestützte Interviews mit offenen Antwortformaten gewählt. Es wurden sowohl persönliche Sichtweisen der LehrerInnen dargestellt als auch die wissenschaftliche Expertise von Ernährungsme- dizinerInnen, KinderärztInnen und DiabetologInnen erfasst. Die Auswer- tung der erhobenen Daten erfolgte nach den Richtlinien der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2015). Aus den zentralen Ergebnissen dieser Arbeit wurde abgleitet, ob und wie sich Ernährung auf die Gesundheit in der Kindheit hinsichtlich des Ver- haltens und der kognitiven Entwicklung auswirkt. In Anbetracht dessen, dass jedes dritte Kind in Österreich zu Übergewicht neigt bzw. bereits darunter leidet, ist ein Wandel hinsichtlich frühkindlicher Gesundheitsför- derung unabdingbar (Wojnarowski, C. & Kienreich, N. 2020, S. 3).A large number of literature has shown that the frequency of lifestylerelated illnesses in early childhood has increased rapidly. Diet plays a key role in this. Although there are numerous nutrition-specific and health-promoting approaches, the amount of overweight children is increasing strongly. A holistic promotion of health in educational institutions such as kindergartens and schools makes it possible to steer behavioural patterns onto healthy paths at an early stage and to counteract the problems of various diseases caused by unhealthy nutrition. As a part of an extensive literature search, this work illuminates not only the general basics of healthy nutrition, but also the factors influencing eating habits, the development of taste and the influence of role models in the modern eating culture. This work investigates the extent to which nutrition in childhood affects behaviour and cognitive development. Guided interviews with openresponse-formats were chosen for the study. The personal views of the teachers were presented and the scientific expertise of nutritionists and diabetologists was recorded. The collected data was evaluated according to the guidelines for qualitative content analysis according to Mayring (2015). From the central results of this work, it sholud be possible to deduce whether and how nutrion affects health in childhood with regard to behavior and cognitive development. A change in early childhood health promotion is essential, considering that every third child in Austria tends to be overweight or is already suffering from obesity (Wojnarowski, C. & Kienreich, N. 2020, S. 3)

    Auswirkung der Raumgestaltung auf das Lernen der Kinder

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Raumgestaltung in der Volksschule. Sie behandelt diese Thematik rund um die Forschungsfrage: „Inwiefern wirkt sich die Raumgestaltung auf das Lernen der Schülerinnen und Schüler der Volksschule aus?“. Im Rahmen dieser Arbeit werden die Thematiken wie der historische Wandel des Klassenzimmers, Aspekte des Lernens der Kinder, Einfluss von Reformpädagogen, die Bedürfnisse der Kinder, Aufgaben und Rollen der Lehrkräfte, die strukturelle Raumqualität, Einflüsse des Klassenraumes auf die Schülerinnen und Schüler und die Räume für Bedürfnisse behandelt. Das Ziel dieser Arbeit ist es, den Zusammenhang zwischen der Raumgestaltung und den Auswirkungen auf das Lernen der Kinder herauszufinden. Die durchgeführte quantitative Forschung mittels zweier Fragebögen an Lehrpersonen und Volksschulkindern liefert deutliche Ergebnisse. Um erfolgreiches Lernen der Kinder zu ermöglichen, spielen die folgenden Aspekte aufgrund der theoretischen und empirischen Auseinandersetzung eine wesentliche Rolle: strukturelle Raumqualität (wie Pflanzen, Farben, Raumklima, Licht und Akustik), Partizipation der Schülerinnen und Schüler bei der Raumgestaltung, Raumbereiche, die auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt sind und Veränderungen des Raumes die aufgrund von Beobachtungen umgesetzt werden. Erst durch die Berücksichtigung dieser genannten Aspekte kann die Gestaltung des Raumes, Einfluss auf das Lernen der Kinder nehmen.This master's thesis deals with the effects of room design in elementary schools. It deals with this topic around the research question: "To what extent does room design affect the learning of elementary school students?". Within this thesis, the topics such as the historical change of the classroom, aspects of children's learning, influence of reform educators, children's needs, teachers' tasks and roles, structural quality of space, influences of the classroom on students, and spaces for needs are addressed. The aim of this study is to explore the relationships between classroom design and its impact on children's learning. The conducted quantitative research, using two questionnaires administered to teachers and elementary school children, provides clear results. To facilitate successful learning in children, the following aspects play a significant role based on theoretical and empirical investigations: structural room quality, such as plants, colors, room climate, lighting, and acoustics; students' participation in classroom design; areas in the classroom tailored to children's needs; and room modifications implemented based on observations. Only by considering these mentioned aspects can the design of the classroom have an influence on children's learning

    How can video-assisted learning fulfil the expectations of students and lecturers?

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    Im BMBF-Verbundprojekt HAnS entwickeln und implementieren neun Hochschulen sowie drei hochschulübergreifende Einrichtungen ein intelligentes Hochschul-Assistenz-System als Open-Source-Lösung. Videobasierte Lehrmaterialien werden verschriftlicht und durch eine Indexierung Stichwortsuchen ermöglicht; geplant ist, über einen KI-Tutor automatisiert Übungsaufgaben zu generieren. Studierende sollen so in ihrem Selbststudium digital unterstützt werden. Die technische Entwicklung wird interdisziplinär – auch sozialwissenschaftlich und pädagogisch – begleitet und in einem iterativen Vorgehen evidenzbasiert entsprechend Design-Based-Research angepasst. Wissen und Wertesystem der Anwender*innen, Didaktik, Ethik, Akzeptanz und Datenschutz werden dabei im Entwicklungsprozess einbezogen.In the Project HAnS nine universities and three cross-institutional initiatives have teamed up on behalf of the German Federal Ministry of Education and Research (BMBF) to design and implement an intelligent university assistance system as open source. The goal is to develop an artificial intelligence (AI) tutor for higher education that transcribes video-based teaching material and enables keyword searches via indexing, but furthermore automatically generates exercises. As a result, students will be digitally assisted in their self-study. According to the design-based research idea, technological development is accompanied by an interdisciplinary approach and is checked and continuously altered throughout the developmental process in terms of user knowledge and values, pedagogical knowledge, ethics, acceptability and data protection

    Künstliche Emotion

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    Der Diskurs um emotions- und soziosensitive Roboter in der Pflege kann aktuell eher als Ausdruck eines technologischen Solutionismus interpretiert werden, denn als realitäts-gerechte Beschreibung des pflegerischen Alltags. Aus ethischer Perspektive ist demnach weniger drängend die Frage zu beantworten, wie die Systeme bzw. deren Einsatz aktuell konkret bewertet werden können, sondern welche Rolle dieser KI-gestützten Systemart in den Technikvisionen und -fiktionen zugeschrieben wird und welche normativen Aspekte bei der Entwicklung und dem Einsatz zukünftig Beachtung finden sollten. Dazu werden Elemente eines anthropologischen und ethischen Reflexionsraums skizziert, welcher Aspekte benennt, die bei der Entwicklung dieser Art von Technik zu bedenken sind. Um fundierte ethische Urteilsbildung zu ermöglichen, wird eine fünfdimensionale Heuristik präsentiert, die anhand der Dimensionen Emotion, Interaktion, Kontext, Akteur und Aktant eine konkrete Situationsanalyse gestattet. Auf dieser empirisch informierten Basis können implementierbare technische Lösungen entwickelt werden bzw. bereits entwickelte ethisch evaluiert werden.Definition of the problem The discourse about affective and social robotics in the realm of nursing can actually be regarded as an expression of technological solutionism rather than an accurate description of nursing reality. From an ethical perspective, it is therefore less urgent to answer questions about an ethical evaluation of already implemented robots. Arguments Instead of reacting to the circulating visions, it is necessary to analyze the role robots are attributed in these visions and to expound the normative aspects, which should be taken into consideration in the construction process. Therefore, the article proposes elements of an ethical and anthropological realm of reflection, naming crucial aspects to be taken into further consideration before or during the construction and implementation process. In order to enable sound ethical evaluation, a five-dimensional heuristic (emotion, interaction, context, agent, actant) is proposed allowing an informed analysis of the situation and the proposed human–machine interaction by structuring the reflection. Conclusion based on this kind of empirically informed description, implementable technical solutions can be constructed or already constructed robots can be evaluated ethically

    Ungleichbewertung Geflüchteter: Interventionen und Maßnahmen für eine machtkritische Soziale Arbeit

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Ungleichbewertung von Geflüchteten und Migrant*innen. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern es eine Ungleichbewertung dieses Personenkreises gibt und welchen Anteil die Profession der Sozialen Arbeit daran hat. Um sich dieser Fragestellung anzunähern, werden zunächst Basisinformationen zu Migration und Flucht herausgearbeitet und eine Theorie zu komplexen Migrationssystemen betrachtet. Die Arbeit wirft einen analytischen Blick auf die Thematik der Ungleichbewertung und stellt dar, welche Kategorien und Exklusionsstrategien Anwendung finden. Des Weiteren werden die daraus resultierenden Folgen für Betroffene beleuchtet. Die kritische Betrachtung der Sozialen Arbeit beinhaltet deren Tätigkeitsfelder im Bereich Migration und zeigt auf, dass Soziale Arbeit als Erfüllungs- & Exklusionsgehilf*in des Staates tätig ist. Außerdem werden der Zwiespalt der Professionsangehörigen zwischen dem Doppel- und Tripelmandat sowie das politische Verständnis von Sozialer Arbeit als Menschenrechtsprofession thematisiert. Abschließend werden machtkritische Interventionen und Maßnahmen für die Soziale Arbeit herausgearbeitet. Im Fazit wird deutlich, dass es eine Ungleichbewertung von Geflüchteten und Migrant*innen abhängig von Herkunft, Bildungsniveau und Fluchtursache gibt. Die Soziale Arbeit ist an dem ausgrenzenden System und den darin enthaltenen Mechanismen beteiligt. Damit die Profession der Sozialen Arbeit ihrer Selbstbezeichnung als Menschenrechtsprofession gerecht wird, bedarf es einer (Re)Politisierung, Solidarisierung und Organisierung der Sozialarbeiter*innen

    Familiale Bildungsorientierungen von First Generation Studierenden

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    Vor dem Hintergrund anhaltender Chancenungleichheiten in der Teilhabe an hochschulischer Bildung werden im Rahmen einer Forschungskooperation familiale Bildungsorientierungen von Studierenden des Lehramtes für berufsbildende Schulen sowie im Studiengang Soziale Arbeit untersucht, die mit nichttraditionellen Bildungsbiographien und -hintergründen in die akademische Bildung einmünden. Fokussiert werden individuelle (familien-)biographische Verlaufsmuster, verstanden als Wechselspiel zwischen den Polen der Entfremdung sowie der ,Bewährung‘ des Habitus im neuen Feld Hochschule. Auf gesamtgesellschaftlicher Ebene rücken entsprechende Mechanismen, die wir als ,Aufstiegsmobilität‘ fassen, in den forschenden Blick. Gefragt wird nach der innerfamilialen Bearbeitung von Relationen, Überlagerungen und Diskrepanzen zwischen dem familialen und hochschulischen Erfahrungsraum, woraus sich eine Verortung innerhalb qualitativ-rekonstruktiver Sozialforschung ergibt. Die narrativ fundierten, biografischen Einzelinterviews mit First Generation Studierenden und ihren Eltern werden auf Grundlage der Dokumentarischen Methode vertiefend analysiert und interpretiert. Im Beitrag werden zentrale Projektbefunde vorgestellt. Die Ergebnisse verweisen auf einen Zusammenhang zwischen familialer Sozialisation sowie Prägung und dessen bildungsbiographische Integrationsprozesse. Auch wird deutlich, dass grundlegende Orientierungen zu Bildung, Lernen und Persönlichkeitsentwicklung Bildungsentscheidungen und entsprechende (berufs-)biografische Handlungen prägen und diese vor dem Hintergrund der sozial-familialen Einbindung begründungspflichtig werden. Zugleich wird die zentrale Bedeutung der biographischen Passage zwischen schulisch-beruflichem Abschluss und dem Übergang in das Feld akademischer Bildung erkennbar

    Maria von der Dreifaltigkeit (Louisa) Jaques (1901–1942). Eine bio-bibliographische Würdigung

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    Ein biographischer Überblick über das Leben der Mystikerin Maria von der Dreifaltigkeit mit einem Verzeichnis ihrer Publikationen und der ihr gewidmeten Sekundärliteratur in allen bekannten Ausgaben und Übersetzungen

    Auswirkungen psychisch kranker Eltern auf die emotionale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen

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    Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen, die psychisch erkrankte Eltern auf die emotionale Entwicklung von ihren Kindern und Jugendlichen haben. Es wird ein Fokus auf Mütter mit einer BPS (Borderline-Persönlichkeitsstörung) und deren Auswirkungen auf die Bindung von Kindern und die Folgen für deren späteres Leben gelegt. Dieser Bachelorarbeit liegt die Forschungsfrage zugrunde, ob eine Familienkonstellation, in der die Mutter an einer BPS erkrankt ist, funktionieren und das Kind eine sichere Bindung entwickeln kann und wenn ja, was nötig ist, um dies zu ge- währleisten? Um diese Frage beantworten zu können, werden im Verlauf dieser Arbeit weitere Fragestellungen bezüglich der Kernproblematik, wenn die Mutter an einer BPS erkrankt ist, der Auswirkungen, die dies auf der Bindungs- und Verhaltensebene der Kinder zeitigt, der Hilfemöglichkeiten, die nötig sind, um die Kinder aber auch die Mütter adäquat zu unterstützen, und der Hilfesystemen und Anlaufstellen für die Kinder und Mütter und ob diese ausreichend sind, betrachtet. Das Auseinandersetzen mit und die anschließende Beantwortung der Forschungsfrage aber auch der weiteren Frage- stellungen erfolgt durch eine theoretische und praktische Betrachtung. Diese ermöglicht durch leitfadengestützte Interviews mit zwei Experten, die in ihrer praktischen Arbeit bereits mit dieser Zielgruppe gearbeitet hatten, einen praxisnahen Blick auf die Thematik. Dabei konnte das Fazit gezogen werden, dass die BPS der Mutter Problematiken auf- weist und es dadurch sowohl zu physischen, psychischen als auch bindungsrelevanten negativen Auswirkungen bei den Kindern kommen kann. Dies kann von verschiedenen unsicheren Bindungstypen bis zu Bindungsstörungen bei den Kindern reichen. Des Weiteren konnte herausgefunden werden, dass es Hilfesysteme gibt, diese aber häufig nicht auf Mütter spezialisiert sind und somit zu wenig Unterstützungsangebote vorhanden sind. Diese Unterstützungsangebote, Netzwerke, etc., um die Mütter zu entlasten und den Kindern weitere sichere Bindungserfahrungen und Anerkennung zu Teil werden zu lassen, sind allerdings essenziell dafür, dass die Kinder adäquat unterstützt und vor allem auch aufgefangen werden. Das Ergebnis dieser Bachelorarbeit kann somit zeigen, dass, wenn die Mütter und auch die Kinder frühzeitig und gut angebunden sind und Unterstützung erfahren, eine derartige Familienkonstellation funktionieren kann und dabei keine oder nur geringe Auswirkungen auf der Bindungsebene der Kinder zeitigt. Um dies bei allen Familien gewährleisten zu können, müssten allerdings die Unterstützungsangebote, sowohl in Form von Therapien, Elterntrainings, spezialisierten Angeboten, als auch die Sensibilität und das Fachwissen von Kindergärten, Schulen, etc. weiter ausgebaut und besser zugänglich gemacht werdenThis bachelor thesis deals with the impacts of parents with mental illnesses on the emotional development of children and adolescents. The focus is on mothers with BPD (borderline personality disorder) and their effects on the tie of children and the consequences for their later life. This bachelor thesis is based on the research question whether a family constellation with a mother with BPD can function and the child can develop a secure attachment, and if so, what is necessary to ensure this? In order to be able to answer this question during this work further questions will be considered concerning the key problem, when the mother is ill with BPD, the effects on the attachment- and behavioral level of the children, the means of assistance that are necessary to adequately support the children but also the mothers and the help systems and contact points for the children and mothers and whether these are sufficient. The consideration and subsequent answering of the research question as well as the other questions is designated by a theoretical and a practical treatment. The practical part allows a practical view on the topic through guideline-based interviews with two experts who have already worked with this target group in their practical work. As a result it can be observed that the mother's BPS has problems and can lead to physical, psychological and in particular attachment-related negative effects on the children. This can range from various insecure attachment types to attachment disorders. Furthermore, it can be seen, that there are help systems, but they are often not specialized for mothers. There exist too little specialized offers of support. These support services, networks, etc. to relieve the mothers and to provide the children with further secure attachment experi- ences and appreciation are essential to adequately support the children and especially to catch them. The result of this bachelor thesis can demonstrate that if the mothers and also the children are well attached early on and experience support, such a family constellation can function well and has little or no impact on the childrens´ attachment level. In order to be able to guarantee this for all families, however, the support offers, in the form of therapies, parent trainings, specialized offers, but also the sensitivity and the expertise of kindergartens, schools, etc. must be further expanded and made more accessible

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