Kirchlicher Dokumentenserver
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Nicht vorstrukturierte Naturerfahrung in der Großstadt als konzeptionelle Aufgabe für die Erlebnispädagogik – Konsequenzen einer qualitativ-rekonstruktiven Befragung von Nürnberger Grundschulkindern
Die Kinder aus der Nürnberger Südstadt lassen sich aufgrund sozio-geografischer Faktoren als besonders vulnerable Gruppe bezüglich einer Naturentfremdung identifizieren. Dies führt zu einer Bildungsbenachteiligung, denn Kinder brauchen Naturerfahrung, um kognitive, motorische und soziale Fertigkeiten bestmöglich zu entwickeln. Besonders das unstrukturierte Setting in der Natur weist diesbezüglich ein besonders wirksames pädagogisches Potenzial auf. Erlebnispädagogik lässt sich mit der Vorstellung vom Bildungsbegriff sehr gut an jenes der unstrukturierten Naturerlebnisse anknüpfen. Vor diesem Hintergrund wird Hypothese abgeleitet, dass sich ein zielgruppenorientiertes, erlebnispädagogisches Konzept für das Erleben des unstrukturierten Settings in der Natur als geeignete Maßnahme eignet, kognitive, soziale und motorische Fertigkeiten zu steigern. Im Rahmen dieser Arbeit wurde folglich das Konzept einer erlebnispädagogischen Naturerfahrungs-Maßnahme entwickelt und durchgeführt.
Mit Hilfe einer qualitativ-rekonstruktiven Studie unter der Leitfrage: „Wie erleben Kinder im Grundschulalter zwischen 6 und 10 Jahren mit wenig Naturzugang aus dem Nürnberger Süden ein nicht vorstrukturiertes Setting in der Natur?“ gelang es mit Hilfe einer Gruppendiskussion der teilnehmenden Kinder, den kollektiven Orientierungshorizont der Natur als individuell identitätsstiftenden Erlebnisraum dokumentarisch herauszuarbeiten und weitere Indizien für Bildungspotenziale zu liefern. So kann diese Arbeit einen Beitrag zum Nürnberger Bildungsangebot liefern und als Grundlage für die Implementierung möglicher erlebnispädagogischer Natur-Projekte und weiterer Forschungsfragen dienen.Due to socio-geographical factors, the children from Nuremberg's southern part of the city can be identified as a particularly vulnerable group in terms of alienation from nature. This leads to educational disadvantage because children need experience with nature in order to best develop cognitive, motor and social skills. The unstructured setting in nature has particularly effective pedagogical potential in this regard. With the idea of the concept of education, experiential education can be linked very well to the idea of unstructured nature experiences. For this reason, the hypothesis is derived, that a target group-oriented, experiential educational concept for experiencing the unstructured setting in nature is a appropriate action to increase cognitive, social and motor skills. As part of this work, the concept of an experiential nature experience measure was developed and implemented. With the help of a qualitative-reconstructive research with the key question: “How do children of primary school age between 6 and 10 years with little access to nature from the south of Nuremberg experience a non-pre-structured setting in nature?”, as part of a group discussion of the participating children, it was possible to document the collective orientation horizon of nature as an experience space that creates individual identity and to provide further evidence of educational potential. This work can make a contribution to Nuremberg's educational offerings and serve as a basis for the implementation of possible experiential nature projects and other research questions
ÖDP. Ökologisch-Demokratische Partei
Gegründet wurde die „Ökologisch-Demokratische Partei“ (ÖDP) 1981 aus einem Kreis, der zuvor an der Gründung der GRÜNEN mitgewirkt hatte, diese Partei aber zu stark von linken Gruppierungen dominiert sah. Auch in der ÖDP gab es nach der Gründung innerparteiliche Auseinandersetzungen um die Ausrichtung der Partei jenseits des Ökologie-Themas. Diese endeten 1989 mit einem Parteitagsbeschluss zur Abgrenzung von rechtsextremistischen Parteien. Programmatisch spricht sich die ÖDP gemäß ihrem Grundsatzprogramm für einen „Wohlstand ohne Wachstumszwang“ aus, lehnt einen radikalen Individualismus ab und betont die Einbindung jedes Menschen in die Gesamtzusammenhänge des Lebens. Familie ist für die ÖDP überall dort, wo sich Generationen umeinander kümmern. Die Partei spricht sich für Maßnahmen zum Schutz des ungeborenen Lebens aus und fordert ein Erziehungsgehalt für Eltern
Kinderschutz inklusiv gestalten
Mit dem Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) sind Weichen für eine inklusive Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe gestellt worden. In den Fokus gerät damit auch das bislang wenig beachtete Thema der Sicherstellung der Schutzrechte und des Schutzauftrages für junge Menschen mit Behinderungen und besonderem Unterstützungsbedarf
"Erholungskompetenz" - auf dem Weg zu einer natürlichen Balance zwischen Aktivierung und Entspannung. Konzeptionelle Impulse für die Supervision
Sich von beruflichen Belastungen erholen zu können, ist eine wesentliche Kompetenz, um den sich verändernden Arbeitsanforderungen im Berufsalltag standhalten zu können. Vielen Menschen fällt es heute jedoch schwer, Stress, Ermüdung oder Langeweile erfolgreich abzubauen und auf Erholung umzuschalten. Entsprechend steigen die Fehltage aufgrund psychischer und mentaler Beanspruchungen. In der Thesis werden sowohl Belastungsfaktoren aktueller Arbeitsbedingungen als auch das Konzept der Erholungskompetenz, das ursprünglich aus dem Hochleistungssport stammt und heute Teil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements ist, skizziert und auf der Grundlage einer ethisch basierten Haltung von Supervision kritisch reflektiert. Gerade die Mehrebenen-Perspektive der Supervision ermöglicht so eine Re-Kontextualisierung der Erholungskompetenz und enttarnt die Gefahr einer weiteren gesellschaftlichen Leistungsanforderung zur individuellen Selbstoptimierung. Alternativ dazu wird Erholungskompetenz als Selbstfürsorge unter Bezugnahme auf Hartmut Rosas Resonanzkonzept entworfen. Der Aspekt der Zeit und unseres Umgehens mit ihr gewinnt besondere Aufmerksamkeit über die Idee der Zeitvielfalt als Kennzeichen gelungener Supervisionsprozesse. Wie Supervision auf dieser Grundlage konkret Erholungskompetenz fördern und damit einen Beitrag zur Gesundheit von Supervisand_innen und zur Qualitätssicherung ihrer Arbeit leisten kann, stellt die Autorin in einem abschließenden methodischen Kapitel praxisorientiert einschließlich einer umfangreichen Materialsammlung im Anhang dar. Erholungskompetent gestaltete Supervisionsprozesse dienen dabei auch der eigenen Gesunderhaltung als Supervisorin wie als Modell auf dem Weg zu menschengerechten Arbeitsbedingungen in einer Balance zwischen Aktivierung und Entspannung
Resilienz im Hochleistungssport, Billard und Leichtathletik
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Resilienzforschung, der psychischen Widerstandsfähigkeit von Menschen im Kontext des Hochleistungssports. Dabei soll die aktuelle Wissenschaft zur Resilienzforschung als Grundlage für eine qualitative Befragung von Hochleistungssportlern dienen, um so nachzuweisen oder zu wi- derlegen, dass es eine maßgebliche Relevanz der Resilienzsäulen im Hochleistungssport gibt.
Fokus der Arbeit ist die Beantwortung zweier Forschungsfrage:
1. Welche Resilienzsäulen werden im Spitzensport als besonders relevant angesehen?
2. In welchem Ausmaß finden Methoden zur Resilienz-Stärkung Anwendung im Lebens- und Trainingsalltag von Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern?
In den ersten zwei Kapiteln wird die Geschichte der Resilienzforschung und der aktuelle Forschungsstand dargestellt. Im dritten Kapitel wird dann die qualitative Forschungsmethode genau erläutert. Im vierten Kapitel werden die Ergebnisse der Befragungen präsentiert. Im anschließenden fünften Kapitel beschäftigt sich diese Arbeit mit der Verbindung der Wissenschaft zu den Aussagen der Sportler. Zum Abschluss dieser Arbeit wird aufgezeigt, welche Limitationen diese Arbeit hat, welche weiteren Forschungen auf diesem Themengebiet notwendig wären, die eigenen Schlüsse des Verfassers und die Beantwortung der Forschungsfragen.This work deals with resilience research, the psychological resilience of people in the context of high-performance sport. The current science on resilience research should serve as a basis for a qualitative survey of high-performance athletes in order to prove or refute that there is a significant relevance of the resilience pillars in high-performance sports.
The work focuses on answering two research questions:
1. Which pillars of resilience are seen as particularly relevant in topclass sport?
2. To what extent are methods for strengthening resilience used in the everyday life and training of top athletes?
The first two chapters present the history of resilience research and the current state of research. In the third chapter, the qualitative research method is explained in detail. The fourth chapter presents the results of the surveys. In the subsequent fifth chapter, this work deals with the connection between science and the statements of the athletes. At the end of this work, it is shown what limitations this work has, what further research would be necessary on this topic, the author's own conclusions and the answers to the research questions
Das Phantasma vom jüdischen Weltstaat. Antizionistischer Antisemitismus im Iran als ‚Widerstand‘ gegen die moderne Gesellschaft
In der 1979 gegründeten Islamischen Republik Iran ist der Antisemitismus eine zentrale Konstitutionsideologie, die von Vertreter*innen des Regimes seit der Islamischen Revolution popularisiert wird. Ausgehend von Überlegungen zum Antisemitismus in der Moderne und der Entgegensetzung von Gesellschaft und Gemeinschaft wird gezeigt, inwiefern der auf Vernichtung des jüdischen Staates zielende Antizionismus als ein antizionistischer Antisemitismus zu charakterisieren ist, der sich selbst als Befreiung legitimiert und auf einer antisemitischen Konstruktion des Westens und Israels als universaler Feind beruh
"Zwischen Licht und Schatten - eine explorative Studie zum Ausbildungserleben von Auszubildenden in der Pflege unter besonderer Betrachtung von Migrationshintergründen"
Diese Qualifikationsarbeit geht der Frage nach: „Wie erleben Auszubildende mit und ohne Migrationshintergrund ihre Pflegeausbildung in der Pflegeschule und Pflegepraxis“. Das Ergebnis dieser explorativen Studie ist die Beschreibung von intersektionalem Diskriminierungserleben.
This dissertation explores the question: "How do trainees with and without a migration background experience their nursing education in nursing school and nursing practice". The result of this exploratory study is the description of intersectional experiences of discrimination
Intergration ukrainischer Kinder in das österreichische Schulsystem
Im Fokus der hier vorliegenden Forschungsarbeit steht die Integration von ukrainischen Kindern mit Fluchterfahrung in österreichische Volksschulklassen. Diese Thematik wurde aufgegriffen, da sie aktuell aufgrund des Ukraine-Krieges und dem damit verbundenen Zuzug ukrainischer Menschen nach Österreich von großer Bedeutung ist. Bestehende integrative Angebote und Maßnahmen müssen an deren Situation angepasst werden und Schulen Lösungen entwickeln, um den Integrationserfolg dieser Kinder voranzubringen. Im Zuge dieser Untersuchung wurde daher die Forschungsfrage gestellt: „Welche Chancen und Probleme nehmen ukrainische Eltern mit Fluchterfahrung hinsichtlich des Integrationsprozesses ihrer Kinder in die österreichische (Volks-) Schule wahr?“, um herauszufinden, wie die Eltern die Integration ihrer Kinder
in das Schulsystem erleben und welche Chancen und Herausforderungen sie dabei erkennen. Im Rahmen einer qualitativen Forschung wurden problemzentrierte Interviews nach Witzel mit neun Familien geführt und die Daten mit Hilfe eines inhaltsanalytischen Verfahrens und der
Computersoftware MAXQDA ausgewertet.Im Ergebnis zeigt sich, dass die Bemühungen der Schulen, insbesondere in Bezug auf Schüler-Lehrer-Elternbeziehung, Willkommenskultur und Klassengemeinschaft, positiv bewertet werden, aber auch Bedürfnisse nach zusätzlichen Angeboten zur Integrationsförderung bestehen und Ängste in Hinblick auf die Leistungsentwicklung, vor allem aufgrund von mangelnden Sprachkenntnissen, vorhanden sind. Der Erkenntnisgewinn aus dieser Arbeit kann dazu beitragen, dass Schulen die Möglichkeit aufgreifen, um ihre integrativen Angebote zu
verbessern und auszubauen, um die Integration der ukrainischen Kinder und ihrer Eltern in die hier lebende Gesellschaft zu unterstützen und somit zu erleichtern.
Schlüsselwörter: Integration, ukrainische Schüler/innen, österreichisches SchulsystemThis research project focuses on the integration of Ukrainian refugee children into Austrian elementary schools. This topic was selected because it is currently of great importance due to the war in the Ukraine and the associated influx of Ukrainian people to Austria. Integrative opportunities and measures must be adapted to their situation and schools need to develop solutions to advance the successful integration of these children. In the course of this study, the research question was therefore posed, "What opportunities and problems do Ukrainian refugee parents perceive with regard to the integration process of their children into Austrian (elementary) schools?" This was in order to discover how these parents encounter the integration of their children into the school system, as well as which opportunities and challenges they recognize in the process. Within the framework of qualitative research, problem-centered interviews according to Witzel were conducted with nine families and the data was analyzed with the help of a content analysis procedure and the computer software MAXQDA. The results show that the efforts of the schools were evaluated positively, especially with regard to the student-teacher-parent relationship, the welcoming culture and the class community, but that there is also a need for additional opportunities to promote integration. Moreover, there are anxieties in regards to academic performance, especially in the face of language deficits. The knowledge gained this work can help schools improve and develop their integrative offers to support and thus facilitate the integration of Ukrainian children and their parents into society