Kirchlicher Dokumentenserver
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Potenziale und Perspektiven diakonischer Weiterbildung - Evaluation der Berufsbegleitenden Qualifikation im Zentrum Diakonat der Evangelischen Landeskirche in Württemberg
Die vorliegende Evaluation hat zum Gegenstand die Berufsbegleitende Qualifikation, wie sie im Zentrum Diakonat der Evangelischen Landeskirche in Württemberg angeboten wird. Diese Qualifikation möchte eine individuelle Weiterentwicklung für die Teilnehmenden ermöglichen und damit zugleich die diakonische Kultur in den jeweiligen diakonischen und kirchlichen Einrichtungen stärken.
Die Evaluationsstudie erkundet zum einen die Interessen, Erwartungen und Erfahrungen sowohl der Teilnehmenden als auch ihrer Arbeitgeber*innen. Zum anderen erforscht sie in einer Analyse der Prozesse und Zusammenhänge der Berufsbegleitenden Qualifikation deren spezifische Leistung und ihr Potenzial für die Teilnehmenden und die Arbeitgeber*innen in der Diakonie. Schließlich kann sie zeigen, wie das Bemühen um eine Stärkung des diakonischen Profils auf Seiten der Arbeitgeber*innen und die individuellen Bildungsinteressen der Teilnehmenden im komplexen Weiterbildungs-Geschehen zwischen Kirche und diakonischen Organisationen zu Potenzialen der diakonischen Arbeit werden
Transition von Familie in Krippe gestalten: ein Leitfaden für pädagogische Fachkräfte
Die vorliegende Bachelorarbeit setzt sich mit der Transition von der Familie in die Krippe auseinander. Sie zeigt pädagogischen Fachkräften durch die Entwicklung eines Leitfadens zur Gestaltung dieser Übergänge Handlungsweisen und Ideen für die Praxis auf. Zu Beginn wird ein Überblick über den Forschungsstand und theoretische Inhalte gegeben. Dabei werden folgende Bereiche differenziert und umfangreich dargestellt: Transitionen, Bindung und Eingewöhnung.
Ausgehend von den Theoriezugängen, welche zuvor dargelegt wurden, wird ein Leitfaden für pädagogische Fachkräfte entwickelt, um den Übergang von der Familie in die Krippe angemessen zu gestalten. Dieser gliedert sich in die Fachkraft-Kind-Beziehung, pädagogische Professionalität, Bildungs- und Erziehungspartnerschaft und strukturelle Rahmenbedingungen. Des Weiteren werden Methoden erläutert, welche den Übergang für die Kinder erleichtern und zeigt das Ermöglichen von Peerinteraktionen durch pädagogische Fachkräfte auf.This bachelor thesis deals with the transition from the family to the daycare center. By de-veloping a guideline for the design of these transitions, it shows pedagogical professionals ways of acting and ideas for practice. At the beginning, an overview of the state of research and theoretical content is given. The following areas are presented in a differentiated and comprehensive manner: Transitions, Attachment, and Familiarization.
Based on the theoretical approaches, which were presented before, a guideline for pedagogical professionals is developed in order to appropriately design the transition from the family to the daycare center. This is divided into the specialist-child relationship, pedagogical professionalism, educational partnership and structural framework conditions. Furthermore, methods that facilitate the transition for the children are explained and the facilitation of peer interactions by pedagogical professionals is shown
Der Einfluss rechtlicher Rahmenbedingungen auf die Bindung zwischen Pflegeeltern und Pflegekindern
Eine positive und sichere Bindung zu einer beständigen und vertrauten Bezugsperson ist für Pflegekinder besonders wichtig. Oft kommen sie mit schlechten Bindungserfahrungen, emotionalen und psychischen Schäden in die Pflegefamilie, welche wiederum negative Auswirkungen auf die gesamte Entwicklung haben können.
Deshalb ist es umso wichtiger, auch aus rechtlicher Sicht eine positive Bindung in der sicheren Pflegefamilie zu unterstützen, um negative Erlebnisse und Vorerfahrungen bestmöglich zu kompensieren und eine positive emotionale, mentale und soziale Entwicklung der Pflegekinder zu unterstützen.
Allgemein geben die gesetzlichen Regelungen den Eindruck, dass sich alles um das betroffene Kind herum abspielt, was bis zu einem gewissen Alter auch vertretbar ist. Zwar werden die Kinder später oftmals angehört, jedoch muss ihre Meinung nicht als Maßgabe angesehen werden. Sicher ist dies auch nicht ganz einfach, wenn sich das betroffene Kind selbst durch eigene Wünsche schaden könnte. Dennoch ist auch ein Kind oder ein Jugendlicher ein Mensch und da die Würde nach Artikel 1 im Grundgesetz unantastbar ist, sollten auch sie mehr in die Gestaltung ihres Lebensweges miteinbezogen werden.
Für die Fachkräfte der Sozialen Arbeit geben die rechtlichen Vorgaben zur Vollzeitpflege eines Kindes in der fremden Familie Handlungsrichtlinien vor, die auch Entlastung von einem Teil der Entscheidungsverantwortung geben. Dennoch sollte von ihnen immer wieder reflektiert und neu hinterfragt werden, ob es Möglichkeiten gibt die Rahmenbedingungen der Vollzeitpflege für alle Beteiligten noch zu verbessern und die Bindung zwischen Pflegeeltern und Pflegekindern weitergehend zu unterstützen
Saggio teoretico di dritto naturale appoggiato sul fatto - Vol. 1
Elektronische Reproduktion der 8. ed. riv. von 1949,
basierend auf der 4. ed. von 185
Lehr-Ethik - Ethik (in) der Lehre. Zwei Workshops zur interdisziplinären Annäherung
In diesem Werkstattbericht werden die Hintergründe, die Durchführung und Ergebnisse von zwei interdisziplinären Workshops zum Thema „Lehr-Ethik – Ethik (in) der Lehre“ zum Ende des Wintersemesters 2021/22 und zum Beginn des Wintersemesters 2022/23 vorgestellt. Ur-sprünglicher Ausgangspunkt war die Fragestellung der persönlichen Haltung und Einstellung zur eigenen Lehre im Vergleich und ggf. auch Kontrast zu der Lehre von Kolleg*innen der eigenen Fachdisziplin oder auch anderer Fachdisziplinen, an der eigenen oder auch an ande-ren Hochschulen. Wie definiert sich „Gute Lehre“? Wer definiert und legt fest, was „Gute Leh-re“ ausmacht? Welche Bedeutung – neben der eigenen Haltung und Einstellung – hat der jeweilige Kontext der eigenen Hochschule und ihrer Kultur, von Leitlinien, von Erwartungen verschiedener Beteiligter? Und wie kommen individuell und kulturell geprägte Vorstellungen einer guten Hochschullehre mit einer ethisch-wissenschaftlichen Perspektive zusammen?
Das Ziel über die zwei Workshops zum Thema „Lehr-Ethik – Ethik (in) der Lehre“ war das interdisziplinäre Entwickeln und Diskutieren einer ethischen Landkarte der Hochschullehre. Tatsächlich konnten erste Schritte in diese Landkarte gemacht werden; sie ganz zu erkunden wäre Ziel weiterer Zusammenarbeit
Die Bedeutung bewegten Lernens für den Bildungsprozess im Zeitalter der Digitalisierung
Die vorliegende Masterarbeit behandelt das Thema "Die Bedeutung bewegten Lernens für den Bildungsprozess im Zeitalter der Digitalisierung". Im Rahmen dieser Arbeit wird ein Überblick über die derzeitige Thematik der Digitalisierung gegeben und untersucht, wie sich diese auf den Bewegungszustand der Schülerinnen und Schüler auswirken kann. Zunächst wird das Konzept des bewegten Lernens erläutert. Eine weitere maßgebliche Komponente behandelt die Digitalisierung in der Schule und stellt die Frage nach dem Stellenwert der digitalen Medien für Kinder und der Bildung in einer digitalen Welt. Passende Bewegungsmaßnahmen können helfen, einen Ausgleich zum digitalen Lernen zu schaffen. Daher ist es von großer Bedeutung, frühzeitig präventive Maßnahmen zu ergreifen und die Bedeutung von Bewegung wieder verstärkt ins Bewusstsein zu rücken. Um Erkenntnisse zum Erhalt der Bewegung bei Kindern zu gewinnen, wurden in dieser Arbeit sowohl Strategien aus der Fachliteratur herangezogen als auch zehn Lehrpersonen mittels problemzentrierter Interviews befragt. Die im Verlauf der Masterarbeit erzielten Erkenntnisse bekräftigen und untermauern die im theoretischen Teil der Arbeit aufgestellten Thesen und tragen dazu bei, die bestehende Literatur zu stützen. Die Forschungsfrage "Wie können Kinder der Primarstufe im Zeitalter zunehmender Digitalisierung pädagogisch unter Zuhilfenahme des bewegten Lernens sinnvoll gebildet werden?" wird durch die gewonnenen Erkenntnisse beantwortet. Limitationen sowie weitere Denkanstöße werden am Ende der Arbeit aufgeführt. Diese Masterarbeit ist insbesondere für Lehramtsstudentinnen und Lehramtsstudenten sowie für Lehrerinnen und Lehrer, insbesondere der Primarstufe, von Interesse.The present master's thesis deals with the topic of "The importance of movement-based learning in the educational process in the digital age". In the course of this work, an overview is provided on the current topic of digitalization and how it can affect the physical activity levels of primary school students. Firstly, the concept of movement-based learning is explained. Another significant component discusses digitalization in schools and raises questions about the importance of digital media for children and education in a digital world. Appropriate physical activity measures can help create a balance to digital learning. Therefore, it is important to take preventive measures early on and bring the importance of physical activity back to the forefront. To gain insights into maintaining physical activity levels in children, this work includes both strategies from academic literature and ten teachers who were interviewed using problem-centered interviews. The findings from these sources confirm the statements from the literature review presented in the theoretical part of this master's thesis. The research question, "How can primary school children be educated in a meaningful way through movement-based learning with the increasing digitalization?" is answered by the findings of this work. Limitations and further insights are presented at the end of the thesis. This master's thesis is of interest to teacher education students as well as teachers, particularly those in primary school
Diskriminierungsprozesse und Teilhabeperspektiven. Herausforderungen für die Praxis der Inklusion. Ausgewählte Master-Thesen 2018-2022 des Masterstudiengangs "Soziale Inklusion: Gesundheit und Bildung" der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe
Der hier vorliegende vierte Sammelband mit Zusammenfassungen überdurchschnittlich bewerteter Masterthesen setzt eine Tradition des seit 2010 existierenden Studiengangs „Soziale
Inklusion: Gesundheit und Bildung“ (SIGB) fort. Seit der Publikation des ersten Sammelbandes 2014 hat sich dieses Format bewährt: es bedeutet für die Absolvent_innen des Studiengangs die Möglichkeit, die Ergebnisse ihrer Masterthesen fokussiert zusammenzufassen und ein
„peer-review“ durch die Herausgeber_innen zu erfahren.
Der vierte Band erschient nun erstmals bei KiDoks und versammelt thematisch Fragen von Diskriminierungsprozessen, Teilhabeförderung und Sexualpädagogik aus den Jahren 2018
bis 2022
Nachhaltigkeitsberichterstattung in der Sozialen Arbeit
Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist die Entwicklung eines Leitfadens zur Nach-haltigkeitsberichterstattung in der Sozialen Arbeit, am Beispiel der stationären Jugendhilfe
des Vereins Erleben, Arbeiten und Lernen – Evangelische Jugendhilfe. Begonnen wird mit einer ausführlichen Definition des Begriffs Nachhaltigkeit und was unter einer Nachhaltigkeits-berichterstattung in der Sozialen Arbeit aktuell verstanden wird. Im weiteren Verlauf werden verschiedene Nachhaltigkeitsmodelle vorgestellt und auf seine mögliche Anwendbarkeit für diese Arbeit überprüft und miteinander verglichen. Im Anschluss entscheidet sich die Verfas- serin dieses Berichts für eine Form eines Nachhaltigkeitsberichts in der Sozialen Arbeit. Am Beispiel des Vereins Erleben, Arbeiten und Lernen – Evangelische Jugendhilfe wird eine mögliche Gliederung für einen Nachhaltigkeitsbericht erstellt und zu Teilen ausgeführt.
Aufgrund der Fülle der Daten wird auf die komplette Ausarbeitung verzichtet. Die Gliederung des Nachhaltigkeitsberichts ist mit Erläuterungen versehen (farblich abgehoben), welche als Leitfaden dienen und einzelne Schritte erläutern. Abschließend reflektiert die Verfasserin die mögliche Gliederung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung in der Sozialen Arbeit und bezieht Stellung zur Umsetzbarkeit.
Schlagwörter: Nachhaltigkeitsberichterstattung; Nachhaltigkeit; Leitfaden; Soziale Arbeit; Stationäre Jugendhilfe; Erleben, Arbeiten und Lernen – Evang. Jugendhilfe e. V.The subject of the work presented here is the development of a guideline for sustainability reporting in social work, using the example of the inpatient youth welfare service of the association Experience, Work and Learn - Evangelical youth welfare. It starts with a detailed definition of the term sustainability and what is currently understood by sustainability reporting in social work. In the further course, various sustainability models are presented and checked for their possible applicability for this work and compared with each other. The author of this report then decides on a form of sustainability report in social work. Using the example of the association Experience, Work and Learning - Evangelical Youth Welfare, a possible structure for a sustainability report is created and partially executed. Due to the abundance of data, the complete elaboration is omitted. The structure of the sustainability report is provided with expla- nations (highlighted in colour), which serve as a guide and explain individual steps. Finally, the author reflects on the possible structure for sustainability reporting in social work and takes a position on feasibility.
Keywords: sustainability reporting; Sustainability; Guideline; Social work; inpatient youth welfare; Experience, work and learn – Evang. youth welfare e. V
Fit für die Zukunft: Phänomenologische Vignetten und Schulentwicklung
In den letzten Jahren ist national und international das Interesse an Schulentwicklung stark gestiegen. Eine besondere Stellung kommt der Einzelschule zu, die als treiben de Kraft angesehen wird. Vor dem Hintergrund von Rolffs Schulentwicklungsmodell widmet sich der vorliegende Beitrag der (Weiter-)Entwicklung von Unterricht, um da rüber systematisch Schulentwicklung anzustoßen. Dazu wird ein phänomenologisch orientierter Schulentwicklungsansatz herangezogen, der sich Vignetten als Instrumen ten bedient. Anhand einer Beispielvignette wird veranschaulicht, wie mit Hilfe von phänomenologischen Vignetten an Einzelschulen Schulentwicklungsprozesse in Gang gesetzt werden können, die der Verbesserung von Lernen, Lehren und pädagogischem Handeln diene
Resilienz von Fachkräften in der Kinder- und Jugendhilfe
Nicht nur während der Corona-Pandemie wurde deutlich, dass die Soziale Arbeit systemrelevant ist und besonders das Handlungsfeld der Heimerziehung. In der alltäglichen Tätigkeit als Fachkraft in der Heimerziehung zeigt sich sehr prägnant die Bedeutung von konstanter Bindungsqualität der Kinder und Jugendlichen zu ihren Bezugspersonen. Diese notwendige Bindungskontinuität steht jedoch einer hohen Fluktuation der Fachkräfte und Fachkräftemangel gegenüber. In dem Forschungsfeld der Heimerziehung gibt es jedoch bisher nur wenige empirische Studien, welche die Gründe für den Ausstieg und den Verbleib in der Heimerziehung untersuchen. Im Rahmen des Masterstudienganges „Innovationsmanagement in der Sozialen Arbeit“ mit dem Innovationsschwerpunkt „Kinder-, Jugend- und Familienhilfe“ der Katholischen Hochschule NRW (Abteilung Köln) soll das oben skizzierte „Fluktuations-Problem“ analysiert werden. Alle beteiligten Studierenden haben den Schwerpunkt der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe in Rahmen des Masterstudiengangs gewählt, sind ebenfalls als Sozialarbeiter:innen und Sozialpädagog:innen tätig und weisen somit sowohl berufliche Erfahrungen in der Praxis als auch eine theoretische und fachliche Expertise auf