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Maternal Depression, Parental Reflective Functioning, and Emotional Responses to Infant Crying: A Cross-Sectional Study
Maternal depressive symptoms are highly prevalent postpartum and have been shown to negatively impact maternal caregiving. The emotional response to infant crying has been shown to predict individual differences in the quality of caregiving behavior. Parental reflective functioning, that is, the ability to understand and reflect on the infant's mental states, may aid in understanding infant distress signals and thereby also regulating negative emotions in response to infant crying. Therefore, the first aim of the current study was to investigate differences in emotional responses to infant crying and parental reflective functioning in mothers with clinically relevant symptoms of depression compared to mothers without clinically relevant symptoms of depression and second to test whether an association between depressive symptoms and emotional responses to infant crying is mediated by parental reflective functioning. Mothers with infants between 1 and 12 months of age who participated in an online survey about the developing parent−infant relationship in Germany were included in the present study. Depressive symptoms, parental reflective functioning, and emotional responses to infant crying were assessed using the Patient Health Questionnaire (PHQ-9), the Parental Reflective Functioning Questionnaire (PRFQ), and the My Emotions Questionnaire. A total of 25.1% (n = 148) of mothers reported clinically relevant depressive symptoms, whereas 74.9% (n = 441) reported no or only mild symptoms. Mothers with clinically relevant depressive symptoms showed increased emotional reactivity to infant crying and less optimal parental reflective functioning compared to mothers without clinically relevant depressive symptoms. Further, the association between maternal depressive symptoms and negative emotional responses like anxiety and frustration in response to infant crying was partly mediated by dimensions of parental reflective functioning. The findings indicate that the incorporation of parental reflective functioning in early parenting programs, particularly for mothers experiencing depressive symptoms or at risk for depression, may be a critical factor in promoting sensitive caregiving
Professionelle Beziehungsgestaltung als Kompetenz in der Schulentwicklungsberatung
Der Text beleuchtet die professionelle Beziehungsgestaltung als zentrale Kompetenz in der Schulentwicklungsberatung. Aus systemischer und gruppendynamischer Perspektive wird aufgezeigt, wie Beziehung, Kommunikation und das bewusste Arbeiten mit Gruppendynamiken wesentliche Wirkfaktoren für nachhaltige Veränderung sind. Besonders das Zusammenspiel zwischen Schulleitung und Berater:in sowie die Reflexion von Rollen, Erwartungen und Widerständen stehen im Fokus.Beziehung wird dabei nicht als Rahmen, sondern als aktives Gestaltungselement verstanden. Der Beitrag argumentiert, dass nachhaltiges organisationales Lernen nicht durch das starre Abarbeiten der geplanten Schritte einer Projektarchitektur entsteht, sondern durch prozessorientierte Beratung, die auf Beziehung, Beteiligung und flexible Reaktion auf das konkrete Geschehen setzt
Von Arbeitsbelastungen zu Ressourcen: Eine Untersuchung der Arbeitsbelastungen und Unterstützungsmöglichkeiten von Fachkräften im Handlungsfeld Inobhutnahme
Die vorliegende Forschung untersucht die Arbeitsbelastungen und Ressourcen der pädagogischen Fachkräfte zweier Inobhutnahmegruppen einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung im Münsterland. Das Hauptziel ist, die spezifischen Arbeitsbelastungen der Fachkräfte innerhalb dieser Gruppen herauszuarbeiten und relevante Ressourcen zu ermitteln, um diesen Arbeitsbelastungen zu begegnen. Die Forschung adressiert somit unmittelbar die Bedürfnisse der Fachkräfte, die täglich mit herausfordernden und komplexen Situationen konfrontiert sind.
Erste Forschungsergebnisse aus der bestehenden Literatur deuten darauf hin, dass die Situationen in stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen zunehmend prekärer werden und es Ressourcen und standardisierter Maßnahmen bedarf, um mit den vielfältigen Herausforderungen umzugehen. Wichtige Ansatzpunkte hierfür liefert die Traumapädagogik. In der vorliegenden Studie wird ein Mixed-Methods-Design eingesetzt: Die Antworten aus einem eigens entwickelten, aus einer tiefgreifenden Literaturanalyse hervorgegangenen Fragebogen mit Rating-Items werden durch leitfadengestützte Interviews vertieft. Diese Methodik ermöglicht es, sowohl quantitativ breite Daten zu sammeln als auch qualitative Tiefeneinblicke in die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen der Fachkräfte zu gewinnen. Die Auswertung der Fragebögen erfolgt mittels deskriptiv-statischer Auswertung mithilfe von SPSS, die der Interviews mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz (2024), unterstützt durch die Software MAXQDA.
Die Ergebnisse der quantitativen Erhebungsphase zeigen insbesondere Belastungen in den organisatorischen Abläufen und Ressourcen insbesondere in der Teamarbeit auf. Vertiefend wird dies auch in der zweiten Erhebungsphase deutlich. Darüber hinaus wird die Inobhutnahme als spezifisches Feld deutlich. Es bedarf an das Inobhutnahmesetting angepasste institutionelle und strukturelle Rahmenbedingungen, um pädagogische Fachkräfte in ihrer Arbeit zu entlasten
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Eine theologische Analyse ausgewählter Andachten zur Theodizeefrage auf der Online-Plattform „jugendarbeit.online“ (jo)
Angesichts persönlicher, gesellschaftlicher und globaler Leiderfahrungen fragen Menschen nach Gott. Insbesondere die Frage nach seiner Güte und Allmacht angesichts irdischen Leids kommt in der sogenannten Theodizeefrage zum Ausdruck. Die vorliegende Arbeit untersucht, wie in ausgewählten Andachten der Online-Plattform „jugendarbeit.online“ (jo) mit Jugendlichen über die Theodizeefrage gesprochen wird und inwiefern dies für die Praxis evangelischer Jugendarbeit empfehlenswert ist. Theoretische Grundlagen werden aus biblisch-theologischer, dogmatischer, seelsorglicher und religionspädagogischer Perspektive dargestellt. Anhand einer Frequenzanalyse werden 21 Andachten der Plattform zunächst strukturierend-inhaltsanalytisch in Form einer Themenanalyse erforscht. Die kodierten Themen werden anschließend quantifiziert. Analysiert werden Bibelstellen, thematische Schwerpunkte, Kernbotschaften, Antwortansätze, Lebensweltbezüge, Partizipationsmöglichkeiten sowie seelsorgliche Aspekte der Andachten. Sie erweisen sich als vielfältig, betonen aber insgesamt vor allem die Möglichkeit der Ehrlichkeit vor Gott, die Bedeutsamkeit der Gottesbeziehung angesichts von Leid sowie die Klage als wichtige Umgangsstrategie. Ratsam wären unter anderem eine ausgeprägtere Sensibilität im Umgang mit dem Thema und ein stärkerer Einbezug der Ausübung von Klage. Für die Thematisierung der Theodizeefrage in der Praxis werden Subjektorientierung, Multiperspektivität, Multipositionalität, rationale und emotionale Zugänge, die Ergründung von Umgangsstrategien, Klage, das Verbreiten von Hoffnung, die Pflege der Gottesbeziehung sowie die intensive Vorbereitung der Andacht empfohlen
Maschinelle Übersetzung in der Kommunikation mit unbegleiteten minderjährigen Ausländer*innen: Auswirkungen auf das Inklusions- und Exklusionsgeschehen sowie die daraus resultierende Teilhabe
Diese Bachelorthesis entstand im Rahmen eines Vollzeitstudiums Soziale Arbeit B.A. an der Katholischen Hochschule in Köln. Sie behandelt die Anwendung von maschinellen Übersetzern für die Kommunikation mit unbegleiteten minderjährigen Ausländer*innen, insbesondere im Hinblick auf Inklusions- und Exklusionsprozesse sowie die daraus resultierenden Teilhabechancen. Dabei werden theoretische Grundlagen der System- und Mediatisierungstheorie herangezogen, um die Bedeutung von Sprache, Medien und Kommunikation für die System-Integration und -Exklusion zu analysieren. Als empirischen Beitrag werden Interviews mit Fachkräften ausgewertet, um praktische Herausforderungen und Potenziale maschineller Übersetzungsprogramme in der sozialen Arbeit zu identifizieren und Handlungsempfehlungen abzuleiten
Dramapädagogik als Motivationsfaktor im Fremdsprachenunterricht der Sekundarstufe 1
Diese Masterarbeit untersucht den Einsatz dramapädagogischer Methoden als Motivationsfaktor im Fremdsprachenunterricht der Sekundarstufe 1. Dabei wird erläutert, was Dramapädagogik und Schule verbindet und wie sich dies auf die Motivation der Schülerinnen und Schüler auswirken kann. Ziel dieser Studie ist es, die Wirksamkeit dieser Ansätze in Bezug auf die Motivation und das Engagement der Schülerinnen und Schüler zu analysieren. Die Forschung basiert auf einer Kombination aus Literaturrecherche und empirischen Untersuchungen, welche sich auf eine Aktionsforschung im Rahmen des Englischunterrichtes einer 7. Schulstufe einer Mittelschulklasse stützt. Die Ergebnisse zeigen, dass dramapädagogische Methoden signifikant zur Steigerung der Lernmotivation beitragen können, indem sie den Unterricht interaktiver und emotional ansprechender gestalten. Die Erkenntnisse bieten wertvolle Implikationen für die Praxis des Fremdsprachenunterrichtes und eröffnen neue Perspektiven für die Integration kreativer Lernmethoden.This master thesis examines the use of drama methods as a motivational factor in foreign language teaching at secondary level 1. It explains what drama pedagogy and school have in common and how this can affect the motivation of students. The aim of this study is to analyse the effectiveness of these approaches in terms of student motivation and engagement. The research is based on a combination of literature research and empirical studies, which is based on action research in the context of English lessons in a 7th grade middle school class. The results show that drama methods can significantly contribute to increasing learning motivation by making lessons more interactive and emotionally appealing. The findings offer valuable implications for the practice of foreign language teaching and open new perspectives for the integration of creative learning methods
Kommunikationsmodelle als Lehrkraft
Diese Masterarbeit untersucht die Anwendung von Kommunikationsmodellen im Lehrberuf und deren Einfluss auf die Beziehung zwischen Lehrkräften und Kindern in der Primarstufe. Im Fokus stehen das 4-Ohren-Modell von Schulz von Thun und die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Rosenberg. Durch eine quantitative Forschung mittels Fragebögen, die sowohl Lehrkräfte als auch Kinder einbezieht, wird analysiert, wie diese Modelle im schulischen Alltag zur Stärkung der Lehrkraft-Kind-Beziehung beitragen können.
Die Untersuchung zeigt, dass Kommunikationsmodelle wie die GFK und das 4- Ohren-Modell eine positive Wirkung auf die Kommunikation zwischen Lehrkräften und Kindern haben, insbesondere in den ersten beiden Schuljahren. Während die Bekanntheit dieser Modelle in den Altersgruppen 20 bis 30 und 41 bis 50 Jahren hoch ist, hängt ihre tatsächliche Anwendung oft von individuellen Faktoren ab, weniger vom Alter der Lehrkräfte. In den höheren Klassen sind die Rückmeldungen der Kinder gemischter, was auf steigende schulische Anforderungen und zunehmende Unsicherheiten hinweist. Die Mehrheit der Kinder empfindet die Kommunikation untereinander als positiv, was auf die Anwendung von Empathie und aktivem Zuhören durch die Lehrkräfte zurückzuführen ist.
Die Ergebnisse bestätigen, dass moderne Kommunikationsmodelle die Lehrkraft-Kind-Beziehung stärken können. Um die Anwendung dieser Modelle weiter zu fördern, sollten Fortbildungen, Plenumsgespräche bei Konferenzen und der Austausch unter Lehrkräften intensiviert werden.This master's thesis investigates the application of communication models in the teaching profession and their influence on the relationship between teachers and children in primary school. The focus is on the 4-Ears Model by Schulz von Thun and Nonviolent Communication (NVC) according to Rosenberg. Through quantitative research using questionnaires involving both teachers and children, the study analyzes how these models can contribute to strengthening the teacher-child relationship in everyday school life.
The research shows that communication models such as NVC and the 4-Ears Model have a positive effect on communication between teachers and children, especially in the first two years of school. While awareness of these models is high in the 20-30 and 41-50 age groups, their actual application often depends on individual factors, rather than on the age of the teachers. In the higher grades, children's feedback is more mixed, indicating increasing academic demands and rising uncertainties. The majority of children perceive communication with each other as positive, which is due to the use of empathy and active listening by teachers.
The results confirm that modern communication models can strengthen the teacher-child relationship. To further promote the application of these models, additional training, plenary discussions at conferences, and exchanges among teachers should be intensified
Perspektiven von Schülerinnen und Schülern auf Unterrichtssituationen in und ausgehend von der Deutschförderklasse
Ziel dieser Arbeit ist es die Sichtweise von Kindern einer Deutschförderklasse auf verschiedene Unterrichtssituationen sowohl in der Deutschförderklasse als auch in der Regelklasse zu erforschen und gegenüberzustellen. Die sprachlichen und bildlichen Produkte der Kinder aus den „Kleinen Büchern“ werden in dieser Forschung bildlich und verbal analysiert. Ein zentrales Ziel der Deutschförderklasse ist es, die Sprachfähigkeit von Kindern zu stärken und die Kinder schnellstmöglich in Regelklassen zu unterrichten. Sprache ist stark mit dem Selbstbild, dem Wohlbefinden und Emotionen verbunden. Deshalb ist ein positiver Zugang zur Sprache bedeutsam, da dieser die Lernmotivation stärkt und einen gelungenen Zweitspracherwerb ermöglicht.
Um diese Frage zu beantworten, wird vorab eine theoretische Grundlage geschaffen. Deshalb wird die verbale und bildliche Ausdrucksweise von Kindern einer Deutschförderklasse mit der Methode „Kleine Bücher“ erforscht (Busch, 2021). Ein Fokus liegt dabei auf den bildlichen und verbalen Elementen, da Kinder durch das Zeichnen ihr inneres Selbstbild nach außen projizieren können. Die empirische Forschung zeigt, dass sich die Kinder meist allein darstellen, aber auch Freundinnen/Freunde, die Lehrperson und Familienmitglieder, eine wichtige Rolle für sie spielen. In Unterrichtssituationen stellen sich die Kinder meist in Einzelaktivitäten, speziell im Fach Mathematik, dar. Freude ist die am häufigsten genannte Emotion der Kinder. Dennoch weist die Gefühlswelt der Kinder immer wieder Ambivalenzen auf. Die Sprachenvielfalt der Kinder spiegelt sich in mehrsprachigen Elementen wider. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kinder bereits in diesem Alter differenziert über ihre Gefühls- und Lernwelt reflektieren können.The aim of this master thesis is to investigate the perspective of children in a “Deutschförderklasse” (a German language support class for non-native speakers in Austria) on different teaching situations as well in the “Deutschförderklasse” as in their regular classes and to compare them. In this research the children´s expressions are analysed verbally and visually. A central objective of the „Deutschförderklasse” is to strengthen the language skills of children and to integrate the children in regular classes as quickly as possible. Language is strongly linked to self-image, well-being and emotions. Therefore, a positive approach to language is important, as it strengthens the motivation to learn and supports a successful second language acquisition.
To answer this research question properly basic theoretical facts are presented. The study explores the verbal and visual expressions of children in a “Deutschförderklasse” by using the research tool “Kleine Bücher” (Busch, 2021) (small booklets created by the children). In this study the focus is placed on verbal and visual elements, since children can project their inner self-image onto the outside world through drawing. Empirical results show that the children usually draw themselves alone, though friends, the teacher and family members are also depicted and play an important role for them. In classroom situations, the children usually show themselves in individual activities, especially in mathematics. Happiness is the most mentioned emotion in the booklets. Nevertheless, the children's emotional sensitivities are sometimes ambivalent in their visual and verbal expressions. Their linguistic diversity is reflected in multilingual elements. The results demonstrate that even at this age children are able to reflect on their emotional and learning experiences
Pasteurs Quadrant und die Soziale Arbeit. Grundfragen und ein Modell ihrer Grundlagen- und Anwendungsforschung
Der Beitrag untersucht das Verhältnis von Grundlagen- und Anwendungsforschung zunächst aus Sicht prominenter Autoren sowie durch Diskussion von Papieren der DGSA und der OECD, welche sich mit der Dichotomie zwischen beiden Forschungsrichtungen und einem mittleren Bereich dazwischen auseinandersetzen. Das Quadranten-Modell von Stokes bietet hierzu eine weiterführende Sichtweise, welche Forschungsaktivitäten nach ihrem primären Ziel (Erkenntnis und/oder Nutzen) klassifiziert und hieraus eine Vier-Felder-Matrix konstruiert. Dieses Quadranten-Modell – und seine Dynamisierung – können gut auf die Soziale Arbeit übertragen werden. Ein konkretes Beispiel zeigt schließlich, dass in einem typischen Forschungsprojekt der Sozialen Arbeit gleichzeitig sowohl Grundlagen- als auch Anwendungsforschung betrieben wird.The article examines the relationship between basic and applied research, first in the view of prominent authors and then by discussing papers from the DGSA and the OECD that deal with the dichotomy between the two research directions and an intermediate area between them. Stokes' quadrant model offers a further perspective on this, classifying research activities according to their primary goals (understanding and/or use) and constructing a fourfield matrix from this. This quadrant model – and its dynamization – can be easily transferred to social work research. Finally, a concrete example shows that in a typical social work research project, both basic and applied research are conducted simultaneously
Geförderte Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern durch die Bewegte Pause aus Sicht von Volksschülerinnen und Volksschülern
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit den Kompetenzen, die bei Schülerinnen und Schülern durch die Bewegte Pause gefördert werden. Es geht dabei insbesondere um soziale, aufmerksamkeitsökonomische, motorische etc. Fähigkeiten und Fertigkeiten. Nach einer kurzen Einleitung wird auf den Begriff der bewegten Pause eingegangen sowie auf die Kompetenzen, die durch diese gefördert werden. Anhand von Fachliteratur wird nachgewiesen, welche positiven Auswirkungen diese Pausenform auf den Unterricht und die Kinder hat. Am Ende dieses Abschnitts wird dann die Fragestellung präzisiert und die Hypothese formuliert, dass durch die Bewegte Pause bei Schülerinnen und Schülern Kompetenzen im sozialen und sportlichen Bereich, sowie Konzentration und Lernkompetenz gesteigert werden. Der darauffolgende empirische Teil der Arbeit beginnt mit einer Darlegung des organisatorischen Vorgehens und des methodischen. Anschließend wird der Fragebogen erörtert und die Ergebnisse beschrieben und diskutiert. Dabei wird auf die zwei Items (Aussagen bzw. Statements) in jedem Modul eingegangen, sowie auf Unterschiede bei den Schulen und Schulstufen. Am Schluss der Arbeit werden die verschiedenen Ergebnisse noch in Beziehung zueinander gesetzt und in den aktuellen Kontext der Forschung eingebettet. Dabei konnte nicht nur die Hypothese bestätigt werden, sondern auch belegt werden, dass die Bewegte Pause insbesondere das Selbstbewusstsein von Heranwachsenden stärkt.This master's thesis deals with the competences that are promoted in pupils through the “Bewegte Pause”. In particular, it focusses on social, attentional, motor, etc. skills and abilities. After a brief introduction, the concept of physical recess and the skills that it promotes are discussed. Specialist literature is used to demonstrate the positive effects this type of break has on lessons and children. At the end of this section, the research question is then specified and the hypothesis is formulated that pupils' social and sporting skills, as well as concentration and learning skills, are improved by the “Bewegte Pause”. The subsequent empirical part of the thesis begins with a description of the organisational and methodological approach. The questionnaire is then discussed and the results are described and discussed. The two items (statements) in each module are discussed, as well as differences between schools and school levels. At the end of the paper, the various results are placed in relation to each other and embedded in the current context of research. Not only was the hypothesis confirmed, but it was also demonstrated that the “Bewegte Pause” particularly strengthens the self-confidence of adolescents