Kirchlicher Dokumentenserver
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„Der Weg ist das Ziel“ - Eine neurowissenschaftlich fundierte Interventionsstudie zur Anregung von Veränderungsprozessen im Kontext der sozialpädagogischen Familienbetreuung
Die vorliegende Masterarbeit fokussiert sich auf die Anregung von Veränderungsprozessen bei Eltern im Rahmen der sozialpädagogischen Familienbetreuung. Für diese Interventionsstudie wurden drei theoretische Konzepte – der Lösungsfokussierte Ansatz, die Motivierende Gesprächsführung und das Mentalisierungskonzept – näher beleuchtet und für die Praxis nutzbar gemacht. Zusätzlich zu diesen Theorien wurden empirische Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften verwendet, um Personen und ihre Verhaltensweisen holistischer zu betrachten. Die Interventionsstudie konnte zeigen, dass die neurowissenschaftlich fundierten Methoden und die Gesprächsführung positive Effekte auf die Veränderungsbereitschaft der betreuten Klient:innen hatten und sie ihre Themen selbstwirksam und lösungsorientiert besprechen konnten, wodurch Selbstreflexion gefördert und der Blick auf die eigene Situation erweitert wurde. Dabei kam es im Veränderungsprozess auf die sozialpädagogische Haltung der Betreuer:innen und positiv förderliche Emotionen an. Die visuelle Darstellung ermöglichte den Innenblick in Gefühle, Wünsche und Gedanken und das Bewusstwerden eigener Ambivalenzen.This master thesis aims to initiate change processes in parents, who receive social- pedagogical support. Therefore, in this intervention study three theoretical concepts are examined more closely and made usable for practice. Those are the solution-focused approach, Motivational Interviewing and Mentalization-based Treatment. In addition to these theories, empirical findings from neuroscience were used to take a more holistic view of individuals and their behaviors. This intervention study showed that neuroscientific based methods and the special conversational approach had positive effects on the parent´s will to change theirsituation. Furthermore, the parents were able to discuss their issues in a self-reflective way and name further steps to reach their personal goals. The intervention broadened the clients view on their situation. The professional attitude and use of positive emotions were important in individual change processes. The visual representation enabled an inner view and raised awareness of one's own ambivalences
Die Wichtigkeit sozialer Kompetenzen für die Entwicklung eines lernförderlichen Klimas in der Volksschulzeit
Die vorliegende Arbeit zum Thema „Die Wichtigkeit sozialer Kompetenzen für die Entwicklung eines lernförderlichen Klimas in der Volksschulzeit“ beschäftigt sich mit der Fragestellung: „Welche sozialen Aspekte unterstützten in der Zeit des Corona-bedingten Homeschoolings die Entwicklung eines lernförderlichen Klimas im Volksschulalltag?“. Für die Behandlung wurde die qualitative Vorgehensweise gewählt, da im Zuge der Forschung eine Gruppendiskussion durchgeführt wurde. Anfangs werden Definitionen vorgenommen, die für das weitere Verstehen der Arbeit notwendig sind. Die Bedeutung des sozialen Lernens sowie der schulische und gesellschaftliche Wandel werden im nächsten Schritt thematisiert. Der soziale Erfahrungsraum Schule wird mit all seinen Facetten durchleuchtet. Dabei dürfen die Wichtigkeit der Klassengemeinschaft, das Schaffen eines lernförderlichen Klimas sowie die Rolle der Lehrperson nicht zu kurz kommen. Schlussfolgernd werden praktische Möglichkeiten aufgezeigt, mit denen soziales Lernen in die Schule getragen werden kann. Der Theorieteil wird mit der Coronakrise und der damit verbundenen Homeschooling-Phase sowie den einhergehenden sozialen Defiziten abgerundet. Im empirischen Teil wird das Untersuchungsdesign der qualitativen Forschung vorgestellt. Hierbei liegt der Fokus auf dem Erhebungsinstrument der Gruppendiskussion sowie das Analyseverfahren der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gruppendiskussion stellen der Lehrkörper einer Volksschule dar. Im Ergebnisteil repräsentieren die Kapitel 10.1 bis 10.8 die Kategorien der zusammenfassenden Inhaltsanalyse. Diese werden mithilfe der Zitate der Gruppendiskussion analysiert, beschrieben und interpretiert. In der Diskussion werden die Erkenntnisse aus der Gruppendiskussion mit der Theorie in Verbindung gesetzt und somit wird die Forschungsfrage beantwortet.This study on the topic "The importance of social competences for the development of a conducive learning climate in primary school" deals with the question: "Which social aspects supported the development of a conducive learning climate in primary school during the time of Coronarelated homeschooling?” The qualitative approach was chosen as a group discussion was conducted. First, definitions have been made that are necessary for further understanding of the work. The meaning of social learning and the changes in school and society are discussed in the next step. Furthermore, the social experience of school is examined. The importance of the class community, the creation of a conducive learning climate and the role of the teacher should not be neglected. Hence, practical possibilities are shown with which social learning can be brought into school. The theoretical part is topped off with the Covid-19 crisis and the associated homeschooling phase as well as the accompanying social deficits. In the empirical part, the research design of the study is presented. The focus here is on the survey instrument of the group discussion and the analysis procedure of qualitative content analysis according to Mayring. The participants of the group discussion are the teaching staff of a primary school. In conclusion, the headings number 10.1 to 10.8 represent the categories of the summary of the content analysis. They are analysed, described, and interpreted with the help of the quotes from the group discussion. Finally, the perceptions from the group discussion are connected to the theory and thus the research question is answered
Sexualität und Behinderung: zwischen gesellschaftlichen Tabus und sexueller Selbstbestimmung
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich zunächst mit der Frage, wie sich Sexualität bei Menschen mit geistiger Behinderung in den unterschiedlichen Lebensphasen gestaltet und welche pädagogischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen vorhanden sind bzw. erforderlich wären, um die selbstbestimmte Sexualität von Menschen mit geistiger Behinderung zu fördern.
Im zweiten Kapitel der Arbeit wird die aktuelle Lage des Themas diskutiert. Es soll aufgezeigt werden, welche Vorurteile in der Gesellschaft gegenüber Menschen mit geistiger Behinderung und deren Sexualität existieren. Nicht nur die physischen Barrieren, sondern auch Barrieren in den Köpfen von Eltern, pädagogischen Fachkräften und der Gesellschaft werden erläutert. Im darauffolgenden Kapitel werden die rechtlichen Grundlagen, die die sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit geistiger Behinderung sichern, dargestellt. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit den Herausforderungen der Sexualität in bestimmten Lebensabschnitten. Zunächst werden die Entwicklungsaufgaben der Pubertät dargestellt und die daraus resultierenden Möglichkeiten der sexuellen Bildung. Dabei wird auf die Empfängnisverhütung und auf die Sterilisation eingegangen. Der zweite Teil des Kapitels widmet sich den gesellschaftlichen, rechtlichen und pädagogischen Fragen der Familiengründung.
Wie Sexualität ohne Behinderung gelebt werden kann, soll im fünften Kapitel diskutiert werden. Dabei werden die Aufgaben der Eltern und Angehörigen betrachtet, Konzeptideen für Wohnein-richtungen vorgestellt und Handlungs- und Orientierungsmöglichkeiten für pädagogische Fach-kräfte aufgezeigt. Abschließend wird ein Fazit gezogen und Schlussfolgerungen für die heilpädagogische Arbeit herausgearbeitet
Angekommen im 21. Jahrhundert? – Eine empirische Untersuchung der digitalen Kompetenz Studierender der Sozialen Arbeit
Die Sozialwirtschaft ist besonderen, sich zunehmend verschärfenden Herausforderungen ausgesetzt. Beispielhaft zu nennen ist der durch demographischen Wandel begünstigte Fachkräftemangel. Umso wichtiger ist es, alle Potenziale auszuschöpfen. Ein Potenzial der heutigen Zeit ist die Digitalisierung. Sozialarbeiter*innen nehmen eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung des digitalen Wandels und der Entwicklung digitaler Innovationen im Sozialwesen ein. Obwohl es an empirischen Studien zu digitalen Kompetenzen von Fachkräften der Sozialen Arbeit mangelt, werden ihnen häufig defizitäre Kompetenzen unterstellt. Laut Burbulla, die 2019 die digitale Kompetenz angehender Sozialarbeiter*innen erfasst hat, verfügt auch der Nachwuchs lediglich über ein solides Basiswissen.
Die vorliegende Arbeit greift das Thema nach der Corona-Pandemie auf und zeigt Veränderungen der Arbeits- und Rahmenbedingungen in der Sozialwirtschaft. Darüber hinaus hat die Arbeit eine empirische Studie zum Gegenstand, die die digitalen Kompetenzen Studierender der Sozialen Arbeit (n = 304) untersucht. Dies erfolgt anhand einer quantitativen Befragung Studierender der Evangelischen Hochschule Nürnberg und der Technischen Hochschule Nürnberg. Es zeigt sich ein deutlicher Digitalisierungsschub gegenüber den Ergebnissen aus 2019. Dennoch gibt es weiterhin Kompetenzbereiche, in denen Unsicherheiten und geringe Kompetenzen dominieren. Nicht zuletzt sind daher Hochschulen gefordert, ihre Absolvent*innen auf die veränderten Bedingungen vorzubereiten.
Die Ergebnisse der empirischen Forschung offenbaren, dass die Digitalisierung im Studiengang Soziale Arbeit an der EVHN eher als Randthema behandelt wird, an der TH Nürnberg hingegen als Querschnittsthema bereits fester Bestandteil ist.
Hochschulen, die die Digitalisierung im Curriculum noch als Randthema ansehen, sind dazu angehalten, ihr Lehrangebot neu zu gestalten, um die Potenziale, die die Digitalisierung bietet, gewinnbringend für das Sozialwesen zu nutzen
Die Renaissance des Ehrenamtes zwischen Selbstbestimmung und Teilhabe : Quartiersöffnung in der stationären Altenhilfe
Abstract: Die Renaissance des Ehrenamtes zwischen Selbstbestimmung und Teilhabe
Vor dem Hintergrund von (Selbst- und Für-) Sorge und Verantwortung geht es darum, zukunftsfähige Versorgungskonstellationen für ältere, pflegebedürftige Menschen in Heim stationären Settings zu betrachten und dabei insbesondere auf den Zusammenhang zwischen Ehrenamtlichkeit und Quartiersöffnung der Heime abzustellen.
Das Angebotsspektrum in Heimen unterscheidet zwischen dem Ort der Leistungserbringung und den jeweiligen Adressaten, also, Angeboten, die im Heim für die Heimbewohner, Angeboten, die im Heim für die Quartiersbewohner sowien Angeboten, die im Quartier für die Heimbewohner und Angeboten, die im Quartier für die Quartiersbewohner erbracht werden. Mittels der Studie „BE:stA! – Bürgerschaftliches Engagement in der stationären Altenhilfe – wird ein Zusammenhang zwischen der Quartiersöffnung der Heime und dem in den Heimen vorzufindende Ehrenamt, in qualitativer (Güte, Angebotsart) und quantitativer (Präsenz) Hinsicht, aufgezeigt. Dabei repräsentiert sich ehrenamtliches Engagement analog zum Öffnungsgrad der jeweiligen Einrichtung, je weiter das Heim geöffnet ist, umso mehr Ehrenamt ist hier vorzufinden. Der Öffnungsgrad und ehrenamtliches Engagement stehen in einem Verhältnis zueinander und bedingen sich gegenseitig.
Hier anschließend werden die in der Pflege- Charta postulierten Aspekte Selbstbestimmung und Teilhabe für die betroffenen Menschen thematisiert, in Bezug gesetzt und deren Bedeutung für zukunftsfähige Versorgungsformen für Menschen mit Pflegebedarf konkretisiert.Abstract: The renaissance of volunteering between self-determination and participation
Against the background of (self-care and welfare) care and responsibility, the aim is to consider sustainable care constellations for elderly people in need of care in inpatient settings, focusing in particular on the connection between volunteerism and the opening of the homes.
The range of services offered in homes distinguishes between the place where the service is provided and the respective addressees, i.e. offers that are provided in the home for the residents, offers that are offered in the home for the residents of the home, those that are provided in the neighborhood for the residents and offers that are provided in the neighborhood for the residents of the neighborhood. By means of the study "BE:stA! – Civic involvement in inpatient care for the elderly – a connection between the opening of the neighbourhood of the homes and the voluntary work to be found in the homes, in qualitative (quality, type of offer) and quantitative (presence) terms, is shown. Volunteer work is represented analogously to the degree of openness of the respective facility, the further the home is open, the more volunteer work can be found here. The degree of openness and voluntary commitment are mutually dependent on each other.
Subsequently, the aspects of self-determination and participation for the people concerned postulated in the Care Charter are discussed, related and their importance for sustainable forms of care for people in need of care is concretized
Die Entwicklung von Resilienz in der Lebensspanne
Das Resilienzvermögen eines Menschen hat Auswirkungen auf sämtliche Bereiche des Lebens. Der Versuch zu verstehen, wie sich Resilienz in der Lebensspanne eines Menschen entwickelt, eröffnet neue Wege. Die Resilienz eines Menschen kann gefördert werden, wodurch er widerstandsfähiger wird und aus Herausforderungen und Krisen gestärkt hervorgeht.
In der vorliegenden Masterarbeit wird der Fragestellung nachgegangen, wie sich Resilienz in der Lebensspanne eines Menschen entwickelt. Dafür wird das Konstrukt der Resilienz näher erläutert und es werden die
Entwicklungsaufgaben und schützenden Faktoren in den einzelnen Lebensphasen eines Menschen beschrieben. Des weiteren ergeben sich Möglichkeiten, wie das Resilienzvermögen eines Menschen im Erwachsenenalter, durch Erziehung und in der Schule positiv beeinflusst werden
kann. Auf Grundlage der theoretischen Erkenntnisse wird im empirischen Teil qualitativ mittels Leitfaden-Interviews erforscht, wie die Interviewpartner*innen eigene Lebenserfahrungen mit Blick auf die Entwicklung von Resilienz beurteilen und welche Rolle dabei zwischenmenschliche Interaktionen spielen. Weiters wird die Bedeutung der Schule untersucht und worauf eine Lehrperson
bei einem resilienzsensiblen Umgang mit Schüler*innen zu achten hat. Die Ergebnisse weisen deutlich auf die Bedeutsamkeit von Bezugspersonen und stabilen Beziehungen in der Kindheit hin. Darüber hinaus verändert sich der Umgang mit herausfordernden Situationen im Leben eines Menschen im Laufe der Zeit. Probleme und Schwierigkeiten werden im Erwachsenenalter häufiger direkt angesprochen, während Kinder sich eher zurückziehen und nach Ablenkung suchen. Prägende Erfahrungen in der Kindheit können erhebliche Auswirkungen auf das erwachsene Leben haben und zu bestimmten Verhaltensweisen oder Ängsten führen. Flexibilität, Geduld, Kommunikation und die Akzeptanz von Veränderungen sind einige wesentliche Punkte, um mit Krisen umgehen zu können. Das Ziel ist, den Herausforderungen des Lebens standzuhalten und einen geeigneten Umgang für sich selbst zu finden.A person's resilience capacity impacts all areas of life. Trying to understand how resilience develops over a person's lifespan opens up new avenues. A person's resilience can be fostered, making them more resilient and able to emerge stronger from challenges and crises. This master's thesis explores the question of how resilience develops over a person's lifespan. For this purpose, the construct of resilience is explained in more detail and the developmental tasks and protective factors in the individual phases of a person's life are described. In addition, there are ways in which a person's resilience can be positively influenced in adulthood, through education and in school. Based on the theoretical findings, the empirical part of the study uses qualitative guided interviews to explore how the interviewees assess their own life experiences with regard to the development of resilience and what role interpersonal interactions play in this. Furthermore, the importance of school and what a teacher has to pay attention to when dealing with students in a resiliencesensitive way is examined. The results clearly point to the importance of attachment figures and stable relationships in childhood. Furthermore, the way people deal with challenging situations in their lives changes over time. Problems and difficulties are more often addressed directly in adulthood, while children are more likely to withdraw and seek distraction. Formative experiences in childhood can have a significant impact on adult life, leading to certain behaviors or fears. Flexibility, patience, communication, and acceptance of change are some essentials for dealing with crises. The goal is to be able to withstand life's challenges and find an appropriate way of dealing with them for onesel
Die Skapulierbruderschaft im Salzburger Stift St. Peter
Dieser Aufsatz ist der Skapulierbruderschaft von St. Peter (1630–ca. 1950) gewidmet. Von den Mozarts bis zur Familie von Trapp, viel Salzburger Prominenz gehörte zur Bruderschaft; ebenso waren Scharen von ansonsten unbekannten Personen Mitglieder. Die den Karmelhabit en miniature trugen, fühlten sich dadurch vor allem mit der Jungfrau Maria verbunden. Eine mehr oder weniger starke Bindung an das Stift St. Peter bzw. den Karmelitenorden ergab sich für viele. Der Aufsatz erklärt das Skapulier, die Verpflichtungen der Sodalen, die Spiritualität (Fegfeuer, Rosenkranz, Ablauf der monatlichen Treffen) und die Verwaltung der Bruderschaft durch Benediktinermönche
Gemeindereferent_innen-Studie. Schlaglichter auf einen oft unterschätzten Beruf
Die sechs katholischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland haben in den Jahren 2021/2022 im Auftrag ihrer Rektor:innen und Präsident:innen eine umfassende empirische Befragung aller Gemeindereferent:innen sowie aller Studierenden mit diesem Berufsziel durchgeführt. Das Hauptanliegen dieser „GR-Studie“ bestand darin, die Kompetenzen und Potenziale dieser Berufsgruppe für Transformations- und Innovationsprozesse in Pastoral und Kirche zu erheben. Die vorliegenden Broschüren wollen zentrale dabei gesammelte Erkenntnisse zusammenfassen und zur Diskussion stellen. Die ausführliche Dokumentation der GR-Studie und die fachwissenschaftlichen Kommentare der Projektgruppenmitglieder finden sich in dem Sammelband „Gemeindereferent:in. Kompetenzen und Potenziale eines unterschätzen Berufs. Eine Studie zu Berufsbild und kirchlich-pastoraler Transformation“ (Würzburg 2023, als Open Access verfügbar unter https://doi.org/10.17883/4410)
Gesundheitsversorgung in einer ländlichen Region : eine Analyse und leitfadengestützte Erhebung zur erweiterten Pflegepraxis in der Gemeinde Bad Königshofen i. Grabfeld
Hintergrund:
Aufgrund aktueller Herausforderungen im Gesundheitswesen und Bedürfnissen von Betroffenen und Angehörigen sowie berufspolitischen Entwicklungen nimmt die Bedeutung einer erweiterten Pflegepraxis (APN) zu.
Fragestellung:
Ist die Implementierung einer erweiterten Pflegepraxis in einer ländlichen Region sinnvoll und wie kann diese aus Sicht relevanter Stakeholder gelingen?
Methode:
Ausgangspunkt der Forschungsarbeit waren der Positivismus und der phänomenologisch-hermeneutische Forschungsansatz. Im Rahmen des Public Health Intervention Wheels wurde eine ländliche Region analysiert. Zusätzlich wurden leitfadengestützte Interviews mit Stakeholdern dieser Region durchgeführt. Als Grundlage dient der Ansatz des PEPPA Frameworks. Die Interviews wurden anhand der strukturierenden Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Es nahmen sieben Personen (n=7) aus den Bereichen ambulante und hausärztliche Versorgung, sonstige Leistungserbringer im Gesundheitswesen und politische Institutionen teil.
Ergebnisse:
Es fehlt an Strukturen zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung. Stakeholder schätzen die erweiterte Pflegepraxis als bedeutend ein und zeigen sowohl Skepsis als auch Unterstützungsmöglichkeiten. Für eine Implementierung von APN ist eine Strategie notwendig.
Schlussfolgerungen:
Es gibt einen Bedarf der erweiterten Pflegepraxis im ländlichen Setting. Das PEPPA Framework eignet sich auch für eine erfolgreiche Implementierung in diesem Bereich. Für die Zukunft ist es wichtig, dass bestehende Strukturen sich einbringen und dass gesundheitspolitische Regelungen erfolgen.
Schlagwörter: ländliche Region, erweiterte Pflegepraxis, APN, Public HealthBackground:
Current challenges in the health care, needs of patients and relatives and professional-political developments increase the importance of Advanced Practice Nursing (APN).
Research question:
Is the implementation of APN in a rural region useful and how can it succeed from the perspective of relevant stakeholders?
Method:
The starting point for this research were positivism and the phenomenological-hermeneutic research approach. The Public Health Intervention Wheel was used to analyse a rural region. Additionally, stakeholders were included by a guideline-based interview. The PEPPA framework serves as a basis. The interview material was evaluated by structural content analysis according to Mayring. Seven persons (n=7) from ambulatory, primary care, other health care and political institutions were interviewed.
Results:
There is a lack of structures to ensure health care. Stakeholders assess APN as important and show scepticism as well as opportunities for support. An implementation strategy is necessary for a successful implementation of APN.
Conclusion:
There is a need for APN in the rural setting. Therefore, the PEPPA framework is also suitable for successful implementation. For the future it is important that existing structures get involved and regulations in health policy are made.
Key words: rural region, advanced nursing practice, advanced practice nursing, public healt
Digitalisierung in der Primarstufe
Die vorliegende Mastarbeit hat zum Ziel, dass die Entwicklung der digitalen Endgeräte in Bezug auf den Kompetenzerwerb überprüft wird. Inhaltlich wird die Arbeit durch die Bedeutung und Begrifflichkeiten von digitalen Entwicklungen gestützt. Zum weiteren sind die Ergebnisse von zwei Studien angeführt und mit den Erkenntnissen aus den qualitativen Interviews verbunden. Die Erkenntnisse sind mittels qualitativen Leitfadeninterviews von verschiedenen Fachexpertinnen und Fachexperten entstanden. Weiters sind Lehrerinnen und Lehrer der Primarstufe befragt worden. Diese Verknüpfung hat die Folge, dass verschiedene berufliche Erkenntnisse und Ansichten miteinander verglichen worden sind. Zum Abschluss sind auch noch Tipps für den bewussten Umgang mit digitalen Endgeräten angeführt. Diese haben den Zweck, dass die Erkenntnisse auch mit Übungen untermauert werden und wir uns der Bedeutung von einer Einteilung zwischen digitalen und analogen Elementen bewusst sind. Die Arbeit richtet sich an jene Menschen, die mit den Folgen der Digitalisierung zu tun haben und an jene Menschen, die sich mit gesellschaftlicher Entwicklung und der digitalen Transformation auseinandersetzen und diese aktiv unterstützen wollen.The aim of this master thesis is to review the development of digital terminals with regard to the acquisition of skills. In terms of content, the work is supported by the meaning and terminology of digital developments. In addition, the results of two studies are further elaborated and thus linked to the findings from the qualitative interviews. The findings were generated by means of qualitative guide interviews with various subject experts. In addition, primary school teachers were interviewed. The result of this linkage is that different professional knowledge and views have been compared. Finally, there are also tips for the conscious use of digital devices. The purpose of these is to reinforce the findings with exercises and to make us aware of the importance of a division between digital and analogue elements. The work is aimed at those people who must deal with the consequences of digitization. As well as those people who deal with social development and digital transformation and want to actively support it