Kirchlicher Dokumentenserver
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    Zusammenhang zwischen dem Konsum sozialer Medien und der Ausprägung des Selbstwertgefühls von Grundschulkindern

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    Die Internetnutzung und die Digitalisierung stellen mittlerweile einen festen Bestandteil im Alltag vieler Menschen dar. Die weltweite Vernetzung, mit welcher eine uneingeschränkte Informationsbeschaffung sowie nahezu end-lose Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten einhergehen, bietet unzählige Möglichkeiten und bringt der Menschheit einen großen Nutzen. Vor allem soziale Medien stellen attraktive Plattformen dar und üben eine Faszination auf junge Menschen aus. Die Dynamik der Entwicklung sowie die rasante Verbreitung von sozialen Medien machen auch vor Grundschulkindern nicht Halt. Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Nutzung von Sozialen Medien unterschiedliche Einflüsse auf das „Selbst“ haben kann. Dabei ist der Zusammenhang zwi-schen dem Konsum Sozialer Medien und dessen Auswirkung auf die Aus-prägung des Selbstwertgefühls von Grundschulkindern noch unklar. Diese Masterarbeit versucht anhand der gewonnenen Erkenntnisse einer um-fassenden Literaturrecherche sowie einer quantitativen Befragung von Grundschulkindern einen kompetenten Beitrag zur Erforschung dieses Zu-sammenhangs zu liefern. Die Umfrage stellt dabei eine Momentaufnahme dar, da einerseits die Befragung während der Corona-Pandemie stattgefun-den hat und da andererseits in diesem relativ jungen Forschungsgebiet die Langzeitstudien in Bezug auf Kinder fehlen. Es zeigt sich jedoch relativ ein-deutig, dass bei übermäßigem Konsum von Sozialen Medien gesundheitliche Auswirkungen in verschiedenen Kontexten sichtbar werden.Internet use and digitalisation are omnipresent and an integral part of many people’s everyday lives. Global networking that goes hand in hand with unlimited information gathering, communication and interaction possibilities offers countless opportunities and brings great benefits to mankind. Above all, social media represent appealing internet offers and exert a fascination on young people. The dynamics of development and the rapid spread of social media do not stop at primary school children. Studies indicate that the use of social media can have varying influence on the "self". The connection between the consumption of social media and its effect on the development of self-esteem in primary school children is still unclear. This master's thesis attempts to show the current state of research based on the findings of a comprehensive literature review and a quantitative survey of primary school children. The survey represents a snapshot, because in this relatively young field of research, long-term studies are lacking, especially with regard to children. Nevertheless, health effects can be made visible in various contexts in the case of excessive consumption of social media

    Misogynie in der radikalisierten Incel-Bewegung. Eine Onlineforschung über ihre geschlechtsspezifischen Vorstellungen

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    Die Gruppe der Incels ist, vor allem in feministischen Diskursen, von zunehmendem Interesse. Diese primär im digitalen Raum agierende Gruppierung ist von einem hohen Maß an Misogynie, Hass und Gewaltideen geprägt. In der Studie werden die Vorstellungen von Geschlechtlichkeiten innerhalb der Incel-Community in den Blick genommen, und es wird analysiert, wie diese Vorstellungen konstruiert werden. Hierfür wurde die Plattform incels.is durch quantitative und qualitative Methoden hinsichtlich der Kommunikation und Argumentation untersucht. In der Analyse wurden dabei alle Beiträge von Gründung des Forums im November 2017 bis zum 01.03.2023 berücksichtigt. Aus der Analyse ergibt sich, dass Incels über die Beschreibung und Abwertung von Frauen ihre Vorstellungen von Männlichkeit konstruieren. Während Frauen und ihr Charakter nahezu ständig Thema sind, wird nur selten explizit über Männer gesprochen. Frauen werden in der Bewegung als “das Andere” konstruiert, woraus auf das Selbstbild der Incels geschlossen werden kann. Zu betonen ist zusätzlich, dass innerhalb der Community Unterschiede bei der Beschreibung von Männern gemacht werden, die sich in einer Differenzierung zwischen Chads und Incels, zwischen Ideal und Abweichung zeigen. Insgesamt ist das Forum durchzogen von verschiedensten Formen der Diskriminierung, wie etwa Rassismus, Ableismus, Queerfeindlichkeit und Sexismus. Diese Diskriminierungsformen sind häufig intersektional verwoben und dienen der Bewegung zur Selbsterhöhung durch Abgrenzung

    Positive Lernumgebungen für Kinder mit ADHS

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    Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom im Volksschulalter. Die Arbeit geht der Frage nach, welche Classroom-Management-Strukturen von den Lehrpersonen für diese Kinder geschaffen werden müssen, um eine bestmögliche Lernumgebung zu gestalten. Diese Arbeit gibt einen Über blick über die Thematik ADHS und den damit verbundenen Herausforde rungen in der Planung und Durchführung des Unterrichts und dem Um gang im alltäglichen Schulleben. Das Ziel dieser Masterthesis ist, die bisher in der Praxis erfolgreich erprobten Classroom-Management-Strukturen für Kinder mit ADHS her auszufinden und einen Überblick darüber zu geben. Die konkrete Fragestellung lautet: „Welche Classroom-Management Strategien setzen Lehrpersonen im Unterricht mit Kindern mit ADHS in der Volksschule ein?“ Die Überprüfung der Fragestellung erfolgte weitgehend durch den Theorieteil mittels Fachliteratur. Im zweiten Teil der Arbeit werden Lösungsansätze aus Erfahrungen von Lehrpersonen skizziert. Als Befragungsinstrument wurde das Interview mit einem vorher fixierten Fragenkatalog gewählt. Die Erhebung zeigt, dass sich die Befragten viele Gedanken über den Einsatz von Classroom-Management-Strukturen für Kinder mit ADHS machen. Es kann festgehalten werden, dass die Gestaltung des Klassenraumes äußerst wichtig ist. Strukturen und Regeln gehören der Forschung nach in jedes Klassenzimmer. Diese Strukturen entstehen vor allem durch die Beziehung zu den Kindern und das individuelle Anpassen verschiedenster Hilfsmittel an deren Bedürfnisse. Jeglicher Einsatz von Classroom Management-Strategien zielt darauf ab, den Schülerinnen und Schülern Sicherheit und Halt zu geben.The focus of the master’s thesis at hand is primary school children with attention-deficit/hyperactivity disorder, also known as ADHD. More specifically, the research question underlying this paper examines which classroom-management-strategies are used by teachers to create better learning environments for children with ADHD. Moreover, the reader is given an overview of “ADHD” and the challenges teachers face while planning and executing lessons as well as managing students with ADHD in the classroom. The aim of this thesis is to find out which classroom-managementstrategies are already successfully implemented in primary schools. Interviews with primary school teachers using a pre-designated set of questions served as the main research method. In the first part of the thesis, the topic is examined through an exploration of the current academic literature. In the second part, solutions based on the experiences of teachers are outlined. The results of the survey indicate that respondents reflect a lot on the use of classroom-management structures for children with ADHD. All in all, it can be concluded that the design and organization of the classroom are extremely important to improve the learning experience of children with ADHD. In fact, according to the research, structures and rules belong in every classroom. These structures primarily arise from healthy teacher-student relationships and the individual adaptation of various aids to the students’ needs. Above all, any use of classroommanagement-strategies aims to provide students with security and support

    Digitale Transformation im öffentlichen Sektor: Effektives Change Management für eine zukunftsorientierte Verwaltung

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    Wandel geschieht nicht von selbst. Insbesondere gilt dies, wenn der Handlungsdruck nicht als existenzbedrohend wahrgenommen wird. Folglich muss Wandel in Form von Veränderungs-prozessen geplant und in der Folge geschickt umgesetzt werden. Grundlage dafür ist die Einführung eines systematischen Veränderungsmanagements, eines Change-Managements. Die Implementierung dieses Change-Managements wird sich nachhaltig auf die Veränderungs-bereitschaft von „Verwaltung“ auswirken. Dabei sind Wandel und Veränderung nicht Selbst-zweck. Vielmehr gilt es, die zukünftige Handlungsfähigkeit des Staates zu sichern und gleichzeitig die Attraktivität von Behörden zu steigern. Beispielhaft wird die Notwendigkeit eines in der Organisationskultur verankerten, sprich: positiv besetzten, Change-Managements an der Digitalisierung deutlich. Einerseits ist sie Grundlage modernen Verwaltungshandelns, eine Voraussetzung für Kommunikation mit Bürgern, Beschäftigten und Kooperationspartnern. Sie durchdringt sämtliche Bereiche der Arbeit in einer Verwaltung. Gelungener digitaler Wandel vereinfacht gerade Routinearbeiten, schafft Raum für fachlich anspruchsvolle Einzelfallprüfung, beschleunigt den Schriftverkehr und macht ihn gleichzeitig sicherer oder ermöglicht eine Aus-und Bewertung des Verwaltungshandelns. Andererseits verändert die fortschreitende Digitalisierung die tägliche Arbeit nachhaltig und unaufhaltsam. Sie macht Anpassungsprozesse notwendig mit allen gerade beschriebenen Konsequenzen. Die Arbeit an sich ändert sich. Einfache (Routine-) Arbeiten entfallen sukzessive, neue Tätigkeiten erfordern neue Kompetenzen. Gerade Beschäftigte, die in ihrem bisherigen Wirkungskreis als „erfahren“ gelten, sorgen sich um ihre Zukunft und haben Angst abgehängt zu werden. Der gefühlte Druck durch die beschriebene Beschleunigung von Arbeitsabläufen steigt. Die vorliegende Masterarbeit wird sich deshalb konzeptionell mit der Fragestellung auseinandersetzen, welchen Herausforderungen die öffentliche Verwaltung insbesondere im digitalen Wandel ausgesetzt ist, wie diesen durch den Einsatz eines effektiven Change-Managements zu begegnen ist und welche Rolle ein Wandel der zugrundeliegenden Organisationskultur dabei spielt

    Inklusiver Transitionsprozess eines blinden Kindes von der Primar- in die Sekundarstufe 1

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    Zusammenfassung Die vorliegende Arbeit stellt den inklusiven Transitionsprozess blinder Kinder von der Volksschule in die weiterführende Schule im österreichi-schen Schulsystem am Beispiel Oberösterreich ins Zentrum, wobei fol-gende allgemeine Fragestellung leitend ist: Wie gestaltet sich der inklu-sive Transitionsprozess blinder Kinder von der Primar- in die Sekundar-stufe 1? Zumal bisher keinerlei Forschungen zum inklusiven Übergang blinder Kinder von der Volksschule in die weiterführende Schule existieren, liegt das Ziel der Arbeit in der Schaffung eines Nährbodens für weitere For-schungen und somit in der Auseinandersetzung mit dem ersten Jahr des inklusiven Transitionsprozesses blinder Kinder von der Volksschule in die weiterführende Schule mit Fokus der sozialen Inklusion des Kindes im ersten Schulmonat in der neuen Schule. Aufgrund der kleinen Anzahl blinder Kinder wurde der Forschungsansatz der qualitativen Einzelfallstudie gewählt. Mittels qualitativer Interviews und der Sammlung von Dokumenten wird der inklusive Transitionspro-zess eines blinden Kindes samt seinem Umfeld in drei Phasen beforscht. Die Daten werden anschließend mittels inhaltlich strukturierender quali-tativer Inhaltsanalyse sowie Dokumentenanalyse ausgewertet. Die vorläufigen Ergebnisse der empirischen Untersuchung zeigen, dass aufgrund der Struktur des österreichischen Schulsystems erhebliche Herausforderungen bei der Genehmigung ausreichender Unterstüt-zungsressourcen im Übergangsprozess eines blinden Kindes in vom Bund finanzierte Schulen auftreten. Weiters wird deutlich, dass das Be-gleitteam des Kindes die soziale Inklusion sowohl fördert (durch das Mit-wechseln) als auch erschwert (durch das seltene „Unter-Peers-Sein“), Orientierungstrainings im neuen Schulgebäude unterstützend sind und die Persönlichkeit sowie das Umfeld des Kindes einen positiven Einfluss auf die Bewältigung der sozialen Inklusion und in weitere Folge des ge-samten Transitionsprozesses nehmen. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich Implikationen für die pädagogische Praxis sowie für weitere For-schungen ableiten. Schlüsselwörter: inklusiver Transitionsprozess, Blindheit, soziale Inklu-sion, österreichisches BildungssystemAbstract The aim of this Master thesis is the exploration of the inclusive transition from primary to secondary school in the Austrian school system for kids who are blind, as this has not been explored till now. The goal of this study is to get information about the first year of the transition-process for children who are blind, especially regarding the social inclusion in the first month at the new school. As the number of schoolchildren who are blind is quite small, a qualitative single case study research approach was chosen. Data was collected over three different points in time, using qualitative interviews and the collection of documents. The chosen method of data analysis is the qualitative content analysis. The temporary results of the empirical research show that there are challenges for blind children in the Austrian school system along the transition-process because of the lack of financed support. Furthermore, advantages and disadvantages for social inclusion were revealed regarding the caring team’s involvement, including the school assistant and the special teacher. The personality and environment of the child, as well as the orientation training in the new school can have a positive influence on coping with social inclusion and the inclusive transition. From these results some implications for educational praxis as well as for further studies can be derived. Keywords: inclusive transition, blindness, social inclusion, Austrian school system

    Die Auswirkungen der Betreuung und Versorgung von Menschen mit Demenz auf die sozialen Beziehungen und die Gesundheit der pflegenden Angehörigen

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    Der demografische Wandel bringt eine zunehmende Alterung der Gesamtbevölkerung mit sich, was wiederum die Wahrscheinlichkeit erhöht, an einer Demenz zu erkranken. Zukünftig wird dieser Anstieg zu einer steigenden Anzahl von Menschen mit Demenz führen. Aufgrund des fortschreitenden Verlaufs und der verschiedenen Symptome sind die Betroffenen ab einem gewissen Stadium auf Hilfe von anderen angewiesen. Die Betreuung und Versorgung von Menschen mit Demenz übernehmen in Deutschland vorwiegend Angehörige, die zum engeren Familienkreis zählen. Diese Menschen übernehmen eine Vielzahl an Aufgaben, die sich negativ auf deren psychische und physische Gesundheit auswirken können. Die Überforderung der Pflegepersonen ist deshalb eine häufige Konsequenz. Um diese Herausforderungen und Belastungen, die individuell erfahren werden, bewältigen zu können, ist externe Unterstützung und Entlastung unerlässlich. Um der Gruppe der pflegenden Angehörigen mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, stellen diese den Mittelpunkt der vorliegenden Bachelorarbeit dar. Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, die Auswirkungen zu beleuchten, die sich für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz in Bezug auf deren soziale Beziehungen und Gesundheit ergeben. Hierzu wurden zwei Experteninterviews mit erwachsenen Kindern, die die Pflege ihrer demenzkranken Eltern erbringen, durchgeführt. Die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring stellt die hierfür gewählte Auswertungsmethode dar. Die gewonnenen Ergebnisse zeigen deutlich, dass durch die zeitintensive Pflege erhebliche Belastungen in beiden genannten Dimensionen bestehen. Gleichzeitig wird die große Bedeutung von Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt, welche allerdings nicht nur vorhanden sind, sondern auch aktiv von den pflegenden Angehörigen in Anspruch genommen werden. Ein weiteres Ergebnis der Interviews zeigt, dass die Demenz und Krankheit im Allgemeinen oft als Tabu in der Gesellschaft wahrgenommen wird.Demographic change is leading to an ageing population, which in turn increases the likelihood of developing dementia. In future, this increase will lead to a growing number of people with dementia. Due to the progressive course of the diseases and the multiple symptoms, those who are affected are dependent on help from others from a certain stage. In Germany, care and support for people with dementia is mainly provided by relatives who are part of the close family. These people take on a variety of tasks that can have a negative impact on their mental and physical health. It is therefore common for the caring ones to be overburdened. External support and relief is essential in order to cope with these individual challenges and burdens. In order to pay more attention to the group of family caregivers, they are the focus of this bachelor thesis. The aim of this thesis is to shed light on the effects that arise for family caregivers of people with dementia in terms of their social relationships and health. In this context two expert interviews with adult children who provide care for their parents with dementia were conducted. The qualitative content analysis according to Mayring is the evaluation method chosen for this thesis. The results clearly show that time-intensive caregiving puts considerable strain on both dimensions mentioned. At the same time, the great importance of support options is shown, these are not only available, but also actively utilized by the caregivers. A further result of the interviews shows that dementia and illness in general are often perceived as taboo in society

    Infant carrying: Associations with parental reflective functioning, parental bonding and parental responses to infant crying

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    Infant carrying may have beneficial effects on the parent-infant relationship but only limited research has been conducted in this area. Therefore, the main aim of the current study was to investigate whether infant carrying is associated with parental reflective functioning, parental bonding, and parental (emotional) and behavioral responses to infant crying, key elements within the parent-infant relationship, promoting infant development. Parents reporting high levels (N = 389) of infant carrying (six times a week or daily) and parents reporting low levels (N = 128) of infant carrying (less than once a week or not at all) who participated in an online survey about the developing parent-infant relationship in Germany were included in the present study. Standardized questionnaires were used to assess parental reflective functioning, parental bonding impairments, and emotional responses to infant crying. Further insensitive (non responsive and hostile) behaviors in response to infant crying were assessed. Parents with high levels of infant carrying showed better parental reflective functioning, lower parental bonding problems, less negative emotions, and less insensitive behaviors in response to infant crying

    Mangelhafte Bindung!? Ein systematisches Literaturreview über den Einfluss des Fachkräftemangels auf Bindungsbeziehungen in der stationären Kinder- und Jugendhilfe

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    Die stationäre Kinder- und Jugendhilfe stellt einen wichtigen Grundpfeiler innerhalb der Sozialen Arbeit dar und sorgt dafür, dass junge Menschen, die nicht mehr bei ihren Eltern leben können, ein alternatives Zuhause finden. Damit sich die Kinder trotzdem gut entwickeln können, ist dabei v.a. die Herstellung einer sicheren Bindungsbeziehung zum Betreuungspersonal erforderlich. Dies bedarf jedoch den Einsatz ausreichender Personalressourcen in quantitativer sowie qualitativer Hinsicht, die in Zeiten des Fachkräftemangels allerdings nur begrenzt zur Verfügung stehen. Mithilfe eines systematischen Literaturreviews wird deshalb der Fragestellung nachgegangen, wie sich der Fachkräftemangel auf die Herstellung von Bindungsbeziehungen in der stationären Jugendhilfe auswirkt. Die Ergebnisse zeigen auf, dass der Personalmangel den Bindungsaufbau in vielfacher Hinsicht negativ beeinflusst, was einer gesunden Entwicklung der untergebrachten Kinder und Jugendlichen entgegenwirkt. Insbesondere die Gewährleistung von feinfühligem Verhalten sowie die Bereitstellung einer sicheren und vorhersehbaren Umgebung gestaltet sich zunehmend schwieriger. Es bedarf deshalb einer unmittelbaren Konzeption und Umsetzung von Maßnahmen, um die Professionalität der stationären Erziehungshilfe zu wahren und die Kinder und Jugendlichen weiterhin angemessen betreuen zu können.Residential child welfare is an important pillar of social work and ensures that young people who can no longer live with their parents find an alternative home. To ensure that the children can still develop well, it is particularly important to establish a secure relationship with the care staff. However, this requires the use of sufficient personnel resources in terms of quantity and quality, which are only available to a limited extent in times of a shortage of specialist staff. With the help of a systematic literature review, the question of how the shortage of professionals affects the establishment of attachment relationships in residential youth care is therefore investigated. The results show that the lack of staff has a negative impact on the development of attachment in many ways, which counteracts the healthy development of the children and young people in care. In particular, ensuring sensitive behavior and providing a safe and predictable environment is becoming increasingly difficult. Measures therefore need to be designed and implemented immediately in order to maintain the professionalism of residential childcare and continue to provide children and young people with appropriate care

    Die Rolle des Coachings bei der Unterstützung von Schulleitungen

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    Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, inwieweit Coaching von Schulleitungen als Unterstützung bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten empfunden wird. Es wird untersucht, in welchen für Schulleitungen relevanten Bereichen Coaching am nachhaltigsten wirkt und welche Wirkfaktoren identifiziert und analysiert werden können. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde eine qualitative Studie mit drei Schulleiter*innen durchgeführt, die sich ein Jahr lang vom Autor dieser Arbeit coachen ließen. Die Erfahrungen dieser Schulleiter*innen wurden in Interviews erfasst und anschließend ausgewertet. Wie bereits die Erkenntnisse aus dem wissenschaftlichen Diskurs, die im theoretischen Teil der Arbeit ausführlich behandelt werden, vermuten lassen, zeigen auch die Ergebnisse der qualitativen Untersuchung dieser Arbeit eindeutige positive Effekte des Coachings auf die Führungskompetenzen der Studienteilnehmer*innen.This study investigates to what extent coaching is perceived as support by school principals in carrying out their duties. It analyses in which areas relevant to school leadership coaching has the most sustainable impact and which influencing factors can be identified. To answer the research questions, a qualitative study was conducted with three school principals who were coached by the author of this thesis for one year. The experiences of these principals were recorded in interviews and subsequently evaluated. As already suggested by the findings from the scientific discourse, which are extensively discussed in the theoretical part of this thesis paper, the results of the qualitative study also show clear positive effects of coaching on the leadership competencies of the participants

    Informelles Lernen von Praxisanleitenden mit Instagram und dessen Auswirkungen auf das berufliche Handeln

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    In sozialen Medien lässt sich eine Zunahme pflegebezogener Beiträge beobachten. Diese Entwicklung ist auch im Bereich der Praxisanleitung festzustellen. Daraus lässt sich die Frage ableiten, inwiefern Praxisanleitende solche Inhalte konsumieren und nutzen. Insbesondere ist von Interesse, ob sie daraus lernen, und ob Instagram als informelle Lernquelle dient. Ziel dieser Arbeit ist zu untersuchen, ob Praxisanleitende Instagram als informelle Lernplattform nutzen und ob sich diese Nutzung auf ihr berufliches Handeln auswirkt. Zu diesem Zweck wurden drei Forschungsfragen formuliert: Wie wird Instagram von Praxisanleitenden als Plattform für berufsbezogenes informelles Lernen genutzt? Welche Inhalte auf Instagram erachten Praxisanleitende als relevant für ihre berufliche Praxis? Welche Auswirkungen der Nutzung von Instagram werden auf das berufliche Handeln von Praxisanleitenden wahrgenommen? Zur Beantwortung dieser Fragen wurde eine qualitative Untersuchung in Form von halbstrukturierten, leitfadengestützten Einzelinterviews mit acht überwiegend freigestellten Praxisanleitenden, die regelmäßig Instagram nutzen, durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Praxisanleitende Instagram als informelle Lernplattform vielfältig nutzen. Dabei suchen sie überwiegend selbstgesteuert nach Informationen, beobachten und probieren bewährte Praktiken aus, suchen den Austausch mit anderen oder setzen sich kritisch mit Beiträgen auseinander. Berufsbezogene Inhalte, wie Erfahrungsberichte anderer Praxisanleitenden, berufspolitische Entwicklungen sowie pflegefachliche oder andere berufsbezogene Inhalte erachten sie als wichtig für ihre berufliche Praxis und identifizieren das Kriterium der Wissenschaftlichkeit dabei als maßgeblich. Die Nutzung von Instagram führt zu Auswirkungen auf das berufliche Handeln. Es lassen sich die Imitation bewährter Methoden, die Entwicklung des Berufsstolzes, berufliche Weiterentwicklung, Inspiration und die Selbstreflexion des beruflichen Handelns wahrnehmen. Weiterführende Forschung sollte sich auf das informelle Lernen stationsgebundener Praxisanleitender konzentrieren. Zu empfehlen ist die Übernahme des informellen Lernens mit sozialen Medien als Thematik in die Weiterbildung und jährliche Fortbildung der Praxisanleitenden

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