Kirchlicher Dokumentenserver
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Lehrer:innengesundheit und Stressresistenz und deren Kohärenz mit der persönlichen Einstellung
Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der eingehenden Untersuchung der subjektiven Einstellung von Lehrkräften zur individuellen Stressresistenz - mit Fokus auf zwei zentrale Fragen:
- Wie beeinflussen die individuelle Haltung und eine ausgewogene Work-Life-Balance die Stressresistenz von Lehrkräften?
- Welche Eigenschaften und Bewältigungsstrategien fördern das Wohlbefinden und die Stressresistenz im Lehrberuf?
Bestehende Forschung zeigt, dass Lehrkräfte in einem anspruchsvollen Umfeld mit physischen und psychischen Belastungen arbeiten. Diese Arbeit schließt eine Forschungslücke, indem sie die Beziehung zwischen persönlicher Kohärenz von Lehrkräften und deren Fähigkeit zur Stressbewältigung vertieft beleuchtet. Die notwendigen Ressourcen und Fähigkeiten für aktive Bewältigung werden ebenfalls erörtert. Die methodische Herangehensweise umfasst einerseits eine theoretische Auseinandersetzung mit den vielfältigen Stressoren, Stressreaktionen und Bewältigungsmechanismen im Lehrerberuf und andererseits die Durchführung qualitativer Interviews mit Lehrpersonal, um individuelle Sichtweisen zu erfassen.
Dies ermöglicht eine tiefgreifende Erforschung individueller Perspektiven und praxiserprobter Bewältigungsstrategien.
Abschließend wird auf mangelnde externe Hilfsmaßnahmen und individuelle Bewältigungsstrategien der Lehrerinnen und Lehrer eingegangen. Die Arbeit bietet einen tiefen Einblick in komplexe Zusammenhänge zwischen persönlicher Einstellung und Stressresistenz von Lehrkräften und legt den Grundstein für weitere Forschungen zur Förderung der Lehrer:innengesundheit in einem sich ständig wandelnden schulischen Umfeld.This master's thesis delves into the in-depth examination of teachers' subjective attitudes toward individual stress resilience, focusing on two central questions: • How do individual attitudes and a balanced work-life balance influence the stress resilience of teachers? • What specific qualities and coping strategies promote well-being and stress resilience in the teaching profession? Existing research suggests that teachers operate in a demanding environment with both physical and psychological stressors. This study addresses a research gap by thoroughly investigating the relationship between teachers' personal coherence and their ability to cope with stress. The necessary resources and skills for active coping are also discussed. The methodological approach involves a theoretical exploration of diverse stressors, stress reactions, and coping mechanisms in the teaching profession. Additionally, qualitative interviews with teaching staff are conducted to capture individual perspectives and practical coping strategies. The analysis sheds light on the complex interplay between personal attitudes and stress resilience among teachers, laying the groundwork for further research to enhance the health and well-being of educators in an ever-evolving school environment
„KulturZeiten: Generationen verbinden, Kreativität entfalten“ : Ein pädagogisches Konzept für intergenerationelle Tagesbetreuung mit Schwerpunkt auf kultureller Bildung für Kinder im Vorschulalter und SeniorInnen
In dieser Arbeit wird ein umfassendes Verständnis für die Verbindung zwischen den Generationen durch ein innovatives pädagogisches Konzept erörtert.
Fundiert auf Erkenntnissen aus der Entwicklungspsychologie mit den zu bewältigenden Lebensaufgaben und Ansätzen der Pädagogik aus der Kindheitspädagogik, der Geragogik und der intergenerationalen Pädagogik werden die besonderen Bedürfnisse von Kindern im Vorschulalter und SeniorInnen in einer intergenerationellen Tageseinrichtung analysiert. Die Integration kultureller Bildung erweist sich dabei als grundlegender Nenner, der dazu beiträgt, die Generationen auf kreative Weise miteinander zu verbinden. Dabei spielt vor allem die Art und Weise der Kommunikation eine besondere Rolle.
Das erarbeitete pädagogische Konzept umfasst innovative Module, angefangen bei der Kennenlernphase bis hin zu einem abrundenden Abschluss. Die Module sind nicht nur theoretisch fundiert, sondern auch praxisorientiert gestaltet, um eine effektive und flexible Umsetzung zu gewährleisten.
In der Diskussion wird die Herausforderung des Nebeneinanders der Generationen betont, während ein bewusstes Miteinander angestrebt wird. Es wird auch auf die Fortbildungsmaßnahmen hingewiesen, sowie die stete Weiterentwicklung des Konzeptes.
Insgesamt bietet diese Arbeit eine umfassende Perspektive auf die Herausforderungen und Potenziale intergenerationaler Arbeit, verwoben mit theoretischem Wissen aus verschiedenen Disziplinen und einem praxisorientierten, innovativen pädagogischen Konzept
Classroom-Management im Pflegeunterricht. Zur Prävention von und Reaktion auf Unterrichtsstörungen durch Lehrkräfte an Pflegeschulen.
Stelmach-Jung (2022) hat in seiner Dissertation festgestellt, dass Lehrende in Pflegeschulen die Beziehung zu den Auszubildenden und die Interaktion mit ihnen besonders wichtig finden, um Unterrichtsstörungen zu vermeiden. Welche Strategien Pflegelehrende dazu einsetzen, hat er ebenfalls erfragt. Auf diesen Ergebnissen haben wir im Rahmen des Seminars „Techniken beruflichen Handelns“ im 3. Semester des Masterstudiengangs "Pflegepädagogik" an der katho NRW aufgebaut. Wir haben 35 Lehrpersonen an Pflegeschulen und 5 Lehrpersonen an anderen Schultypen zu ihren Strategien bei der Klassenführung („Classroom-Management“) befragt.
Die befragten Lehrkräfte setzten nicht nur Maßnahmen ein, die unmittelbar Unterrichtsstörungen verhindern sollen, wie etwa das Vereinbaren und Durchsetzen einer Klassenordnung. Vielmehr wurden verschiedene Aspekte der Unterrichtsqualität berücksichtigt. So wurde von den Befragten beschrieben, dass diese darauf achten, die Relevanz ihrer Inhalte zu verdeutlichen, insbesondere beim Unterrichtseinstieg. Weiterhin wurde berichtet, dass der Unterricht so vorbereitet wird, dass Störungen unwahrscheinlicher werden, beispielsweise durch das Testen der Technik. Unterschiede zeigten sich in den Interviews vor allem bei der Frage, ob die Schwierigkeit von Aufgaben für einzelne Auszubildende angepasst werden soll und wird. Offen bleibt, welche Strategien in welchen Situationen erfolgreich bzw. erfolgsversprechend sind. Dies wird Inhalt künftiger Seminare, studentischer Forschungsprojekte und Fortbildungen an der katho NRW sein
CRPS – Eine wenig bekannte chronische Erkrankung und was die Soziale Arbeit für Betroffene tun kann
Obwohl das komplexe regionale Schmerzsyndrom (CRPS) nach der McGill Schmerzskala die schlimmsten Schmerzen verursacht, ist es noch wenig bekannt und nicht vollends erforscht. CRPS hat meist einen chronischen Verlauf und ist unter die funktionellen neurologischen Störungen (FNS) – genauer unter das Störungsbild der funktionellen Schmerzsyndrome einzuordnen. Die Therapie soll interdisziplinär erfolgen und besteht aus verschiedenen Elementen. Bislang gibt es aber noch keinen konkreten Ansatz, der Betroffene dabei unterstützt mit den Einschränkungen, die durch die Krankheit entstehen, umzugehen.
An diesem Punkt könnte die Gesundheitsförderung als Fachbereich der Sozialen Arbeit ansetzen. In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, was die Soziale Arbeit für Menschen mit CRPS tun kann. Untersucht wurde diese durch qualitative Sozialforschung anhand eines leitfadengestützten Expert/innen-Interviews. Es wurde festgestellt, dass die Arbeit der typisch medizinischen Berufsgruppen wie Ärzt/innen nicht ausreicht, um die Gesundheit von CRPS Betroffenen ganzheitlich zu fördern. Ein Ansatz, der an dieser Stelle eingesetzt werden könnte, ist der sogenannte Empowermentansatz. Dabei sollen Menschen zunächst die Einschränkungen, die sie durch ihre Krankheit haben, feststellen, um anschließend Fähigkeiten zu erwerben, die ihnen einen angemessenen Umgang mit diesen ermöglichen.
Der Ansatz stellt eine hilfreiche Methode dar, um CRPS Betroffene zu unterstützen. Dabei wird zwischen der Befähigung des Einzelnen und der sozialen Gruppe unterschieden.Although complex regional pain syndrome (CRPS) causes the worst physical pain according to the McGill Pain Scale, it is still little known and not fully researched. CRPS usually has a chronic course and is classified as a functional neurological disorder (FNS) - more precisely as a functional pain syndrome. Treatment is interdisciplinary and consists of various elements. To date, there is still no specific approach to help those affected deal with the limitations caused by the disease. This is where health promotion as a field of social work could come in. This paper examines the question of what social work can do for people with CRPS. This was investigated through qualitative social research using a guided interview with an expert. It was found that the work of typical medical professional groups such as doctors is not sufficient to promote the health of CRPS sufferers in a holistic way. One approach to health promotion is the empowerment approach. This involves people first identifying the limitations they have due to their illness in order to then acquire skills that enable them to deal with them appropriately. The approach is a helpful method for supporting CRPS sufferers. A distinction is made between the empowerment of the individual and the social grou
Reflexionsaspekte für die Partizipative Forschung mit Kindern - Ein Vorschlag zur praktischen Anwendung
Das Paradigma der Partizipativen Forschung wird zunehmend auch mit Kindern angewendet. Dennoch gibt es in der deutschsprachigen Literatur wenig Veröffentlichungen zur Partizipativen Forschung mit Kindern. Der vorliegende Beitrag soll hier, mit einem Vorschlag für Reflexionsaspekte, einen Beitrag leisten.
Der Ursprung dieser Strukturierung von Reflexionsaspekten liegt in der AG Partizipative Forschung mit Kindern, die sich im Rahmen des Netzwerks für Partizipative Gesundheits-forschung (PartNet) regelmäßig zum Austausch und zur Reflexion eigener Forschungs-erfahrungen trifft. In diesem Zusammenhang wurde sich auch mit deutschsprachiger wissenschaftlicher Literatur zum Thema Partizipativer Forschung mit Kindern beschäftigt. Dabei tauchten folgende Fragen immer wieder in den Diskussionen auf und blieben größtenteils in der konsultierten Literatur unbeantwortet: Gelten für die Partizipative Forschung mit Kindern die gleichen Charakteristika wie in der Forschung mit Erwachsenen? Sind es ethische Aspekte, die explizit bedacht werden müssen? Oder sind es generationale Differenzen die Erwachsene in der Partizipativen Forschung mit Kindern fortlaufend reflektieren sollten?
In einem kollektiven Schreibprozess in Anlehnung an die Methode der Auto-Ethnographie erarbeiteten wir Autor*innen im Zeitraum von einem Jahr Reflexionsaspekte für die Partizipative Forschung mit Kindern. Diese fassten wir anschließend in einer Tabelle zusammen, ergänzten sie durch Beispielfragen und erläuterten sie umfangreicher im Text. Das Ziel ist es, einen disziplinübergreifenden Vorschlag für grundlegende Reflexionen in der Partizipativen Forschung mit Kindern zu geben. Die Reflexionsaspekte sollen Erwachsene in der Planung und Durchführung der Partizipativen Forschung mit Kindern unterstützen sowie dazu beitragen, Forschungsprozesse für die Kinder gewinnbringenderer zu gestalten. Betonen möchten wir, dass die Reflexionsaspekte keine verpflichtend einzuhaltenden Kriterien für die Partizipative Forschung mit Kindern darstellen sondern anregen sollen, jeweils für die eigene Forschung begründete Entscheidungen zu treffen.
Die erarbeiteten Reflexionsaspekte verstehen wir somit als einen Vorschlag notwendiger Reflexionen für die Durchführung Partizipativer Forschung mit Kindern. Wir möchten dazu einladen, diese anzuwenden und damit zu deren Weiterentwicklung beizutragen
Die Seele nach der Flucht: Perspektiven aus der und auf die Seelsorge mit nach Deutschland geflüchteten Frauen aus dem Iran und Afghanistan
Nach der aktuellen Statistik des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, stellten Frauen im Januar und Februar 2024 einen Anteil von 31,1 Prozent der Asylanträge in Deutschland. In diesem Zeitraum betrug der Anteil der Asylanträge aus Afghanistan 14,2 % und aus dem Iran 2,7 %. Darüber hinaus zeigt sich, dass Afghanistan das dritthäufigste und der Iran das fünfthäufigste Herkunftsland von Asylbewerbern ist.
Auch in der bayerischen Landeskirche sind Frauen aus diesen Ländern vertreten, deren Erfahrungen und Geschichten es zu verstehen gilt. Hier in Bayern gibt es in der Landeskirche auch Mitglieder, die aus dem Iran und aus Afghanistan kommen. Laut der letzten Statistik vom Juli 2020 sind es insgesamt 2002 Mitglieder, davon 597 Frauen. Diese Zahlen verdeutlichen die Relevanz des Themas und die Notwendigkeit, die seelsorg(er)lichen Erfahrungen von geflüchteten Frauen genauer zu untersuchen.
Als Iranerin, die selbst nach Deutschland geflohen ist und sich ehrenamtlich in der Seelsorge engagiert, hatte ich die Möglichkeit, mit vielen Frauen aus dem Iran und Afghanistan zu sprechen. Ihre individuellen Geschichten und Bedürfnisse haben mich motiviert diese Bachelorarbeit zu schreiben und einen Beitrag zur Forschung in diesem Bereich zu leisten. Diese Frauen bringen einzigartige Perspektiven mit, die es zu ergründen gilt. Sie haben individuelle Fragen, Themen und Stärken in Bezug auf Seelsorge, die es wichtig zu verstehen und die es wert sind, berücksichtigt zu werden. Themen wie Heimweh, kulturelle Herausforderungen, Integration, aber auch Fragen zu Frauenrechten, Gewalt und Gesundheit spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Ziel dieser Arbeit ist es, sowohl die Perspektive der geflüchteten Frauen als auch die der Seelsorger:innen in Deutschland zu untersuchen. Es soll herausgefunden werden, welche
Bedürfnisse und Herausforderungen bestehen und wie Seelsorge an die jeweiligen Kontexte angepasst werden kann.
Die Forschungsfrage, die dieser Arbeit zugrunde liegt, lautet: Wie erleben geflüchtete Frauen aus dem Iran und Afghanistan Seelsorge in Deutschland (negativ bzw. positiv) und welche Faktoren bestimmen dies? Welche Bedürfnisse haben diese Frauen an Seelsorge und wie kann Seelsorge an ihre individuellen Perspektiven angepasst werden?
Diese Fragen sind für die Weiterentwicklung und Verbesserung der Seelsorge im Kontext von Migration und kultureller Vielfalt von zentraler Bedeutung
Lernförderliche Unterrichtsunterbrechungen
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie sich bewegte und entspannte lernförderliche Unterrichtsunterbrechungen auf die Konzentration und Motivation der Schüler:innen in der Volksschule auswirken. Basierend auf den theoretischen Ausführungen aus der neurobiologischen Forschung, den Literaturverweisen zum Bewegten Lernen und zu den Formen der Motivation sowie dem aktuellen Forschungsstand zur Konzentration wurden in einer quasiexperimentellen Studie mit zwei Messzeitpunkten die Konzentrationsfähigkeit und die Motivation der Schüler:innen im Unterricht getestet. Dazu wurde der selbst entwickelte Fragebogen in einer Vorher- und einer Nachhermessung eingesetzt. Die Stichprobe war sowohl Kontroll- als auch Experimentalgruppe zugleich. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass sich Bewegungspausen positiv auf die Konzentrationsfähigkeit der Teilnehmer:innen auswirken. Jedoch konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Treatment und der Motivation der Schüler:innen festgestellt werden.The present Master's Thesis examines the impact of active and relaxing educational interruptions on the concentration and motivation of elementary school students. Based on the theoretical explanations from neurobiological research, the literature references on active learning and the forms of motivation, as well as the current state of research on the ability to concentrate, the ability to concentrate and the motivation of the pupils in class were tested in a quasi experimental study with two measurement points. For this purpose, the self developed questionnaire was used in a before-and-after-measurement. The sample was also a control and an experimental group. The results of the study show that movement breaks had a positive effect on the participants' concentration. However, no significant correlation was found between the treatment and motivation
Einfluss der Digitalisierung auf die Kommunikation zwischen Lehrpersonen und Eltern
Die Masterarbeit behandelt die Einflüsse der Digitalisierung auf die Kommunikation zwischen Lehrpersonen und Eltern. Das Ziel dieser Arbeit ist es, mithilfe qualitativer Interviews die wahrgenommenen Veränderungen seitens der Lehrpersonen in der Kommunikation mit den Eltern aufgrund der Digitalisierung aufzuzeigen. Dabei wurde ein Vergleich zwischen digitalen Kommunikationsmitteln und nicht- digitalen Kommunikationsmitteln gezogen.
Zu Beginn der Arbeit werden im theoretischen Teil unter anderem der aktuelle Forschungsstand, sowie die Grundlagen und Rahmenbedingungen der Kommunikation näher betrachtet. Im zweiten Teil der Arbeit erfolgt die Darstellung der empirischen Untersuchung und die Auswertung. In der Conclusio werden schlussendlich folgende Forschungsfrage beantwortet: Inwiefern verändert sich die Kommunikation zwischen Lehrpersonen und Eltern durch digitale Kommunikationsmittel? Welche Vor- und Nachteile bietet die Digitalisierung für die Kommunikation zwischen Lehrpersonen und Eltern?
Mittels qualitativer Interviews konnte festgestellt werden, dass bei einem Vergleich zwischen Mitteilungsheft und Kommunikations-Apps Veränderungen in der Kommunikation auftreten. Veränderungen sind unter anderem in der Erreichbarkeit, im Umgangston und in der Länge der Nachrichten zu erkennen. Ebenso konnten durch die Erhebung mehrere Vor- und Nachteile der digitalen Kommunikation aufgezeigt werden.The master's thesis deals with the influences of digitalisation on communication between teachers and parents. The aim of this thesis is to use qualitative interviews to show the changes perceived by teachers in their communication with parents as a result of digitalisation. A comparison was made between digital means of communication and non-digital means of communication.
The theoretical part of the thesis begins with a closer look at the current state of research and the basic principles and framework conditions of communication. The second part of the thesis presents the empirical study and the evaluation. Finally, the following research question is answered in the conclusion: To what extent does communication between teachers and parents change through digital means of communication? What advantages and disadvantages does digitalization offer for communication between teachers and parents?
Qualitative interviews revealed that a comparison between the message booklet and communication apps shows changes in communication. Among other things, changes can be seen in the accessibility, tone and length of messages. The survey also revealed several advantages and disadvantages of digital communication
Inspirational Ideas for a Smooth Transition Process from Kindergarten to Primary School as a Chance for Promoting Language Competence
As a result of the increasing focus on promoting language competence in educational institutions in Austria, language promotion has gained importance also in the transition process from kindergarten to primary school. In order to address this issue, the paper at hand focuses on the question of how language competence can be promoted throughout the transition process. Furthermore, the recent implementation of English as a regular school subject in the curriculum for Austrian primary schools raised the question of how English as a foreign language can be best introduced. In an attempt to answer this question an annual plan was developed in which language promotion in general and English as a foreign language specifically are considered. The need for and impact of such transition-related activities was determined based on interviews and one actual activity which was observed and reflected on. Overall, the aim of this paper is to provide a practical guide and offer inspirational ideas of how to put language promotion into practice and best prepare young learners for the next stage. The suggested transition-related activities can be organized as a joint effort by kindergartens and primary schools with an additional focus on promoting learning English as a foreign language
L2 English Language Attrition of Pre-service Primary School Teachers in Austria
The Austrian Federal Ministry of Education, Science and Research (BMBWF) has recently implemented a new curriculum for primary schools, including the introduction of a foreign language (L2) in primary education for the first time as an obligatory school subject (BMBWF, 2023). This change has raised concerns about the adequacy of the L2 proficiency of teachers tasked with implementing the new curriculum. To ascertain if there are any grounds for such concerns, a pilot study was conducted at one Austrian university college of teacher education to measure the current English language proficiency levels of pre-service primary school teachers, with English as the specific L2 of interest. This was deemed necessary due to attrition hypothesized as having occurred. The study utilized the Oxford Online Placement Test (OOPT) to assess the trainees' proficiency against the reference levels of the CEFR. The findings reveal a significant gap between the trainees' actual proficiency and the B2 level ascertained for them upon their high school graduation by the standardized national exam (i.e., the Matura in English or the equivalent Studienberechtigungsprüfung). The paper explores the implications of these findings for both educating future primary school teachers and for teaching L2 English in Austrian schools