Kirchlicher Dokumentenserver
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    Ganzheitliche Persönlichkeitsbildung als Beitrag zur Professionalisierung und beruflichen Identitätsbildung am Beispiel der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz

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    Der vorliegende Artikel zeigt am Beispiel der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz, wie professionstheoretisches Wissen aus den Bereichen Psychotherapie und Supervision an einer Institution in die Ausbildung von Lehrer:innen transferiert und dort – im Hinblick auf ganzheitliche Persönlichkeitsbildung, Professionalisierung und berufliche Identitätsbildung – handlungsleitend implementiert werden kann. Ziel ist es, diese historische Entwicklung skizzierend zu dokumentieren sowie bestehende Konzepte argumentativ und unter Bezugnahme auf relevante Positionen darzustellen. In einem Ausblick werden Möglichkeiten für eine differenzierte Weiterentwicklung bestehender Konzepte sowie Desiderate für eine begleitende evaluierende Forschung thematisiert

    Unterstütztes Wohnen und Teilhabe

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    Das Buch fasst die Forschung zum unterstützten Wohnen und zur Teilhabe von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung zusammen und weist Richtungen für die inhaltliche und methodische Weiterentwicklung. Im ersten Teil wird die Forschung zum Wohnen mit Unterstützung in der Teilhabeforschung verortet und ein Überblick über die Entwicklung und den Stand der deutschsprachigen und internationalen Wohnforschung gegeben. Der zweite Teil setzt mit der partizipativen Forschung und der Zusammenstellung internationaler standardisierter Erhebungsinstrumente forschungsmethodische Impulse. Im dritten Teil werden innovative Themenfelder (Sozialraum, Organisationskultur, technisch unterstützte Teilhabe, Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf) mit ihren Erkenntnissen und Herausforderungen vorgestellt

    Der Kinderperspektivenansatz auf dem theoretischen Prüfstand und in der empirischen Erprobung in der Primarstufe

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    Das Ziel dieser Masterarbeit ist es, einen neuen Zugang aus der Kindheitsforschung, den s.g. Kinderperspektivenansatz (Nentwig-Gesemann, Walther, Bakels, & Munk, 2021) und seine Methode der Kinderzeichnungen „Kinder malen ihre KiTa“, erstmals im Zuge einer explorativen Studie in der Primarstufe anzuwenden und theoretisch vor dem Hintergrund pädagogischer Qualitätsentwicklung und -sicherung zu begründen. Anhand eines qualitativen Forschungsansatzes werden Kinderzeichnungen und anschließende Interviews von Schüler:innen der ersten Klasse Volksschule analysiert und im Hinblick einer forschenden Haltung der Lehrperson, auf zentrale Erkenntnisse für die Reflexion der Unterrichtsgestaltung untersucht. Die Einzelfallstudie zeigt, dass das untersuchte Unterrichtsfeld auf Regeln und Strukturen basiert und die Aneignung von Kompetenzen dabei im Vordergrund steht. Zudem lassen sich Aspekte einer positiven Lehrer:in-Kind-Beziehung sowie einer guten Klassengemeinschaft aufweisen, welche sich durch Wertschätzung und Anerkennung auszeichnen. Im Rahmen der Untersuchung wird ersichtlich, dass die Unterrichtsstruktur frontal orientiert und mit Fokus auf die Handlungen der Lehrperson gerichtet ist. Demnach kann bezüglich einer forschenden Haltung in der Primarstufe gesagt werden, dass sich die erprobte Methode, im Rahmen der Forschung in der ersten Klasse Volksschule, als geeignetes (Qualitäts-)Verfahren erwiesen hat.The aim of this master's thesis is to develop a new approach to childhood research, the so-called Children's perspective approach (Nentwig-Gesemann, Walther, Bakels, & Munk, 2021) and his method of children's drawings "Children paint their Kita", to be applied for the first time in the course of an exploratory study in the primary school and to be theoretically justified against the background of pedagogical quality development and assurance. Using a qualitative research approach, children's drawings and subsequent interviews with students in the first grade of elementary school are analyzed and examined for key findings for reflecting on lesson design with regard to the teacher's investigative attitude. The individual case study shows that the teaching area examined is based on rules and structures and that the acquisition of skills is the focus. In addition, aspects of a positive teacher-child relationship and a good class community can be demonstrated, which are characterized by appreciation and recognition. The study shows that the teaching structure is frontally oriented and focuses on the teacher's actions. Accordingly, with regard to a research attitude in primary school, it can be said that the tried and tested method has proven to be a suitable (quality) procedure in the context of research in the first grade of elementary school

    Gesundheitsförderndes Laufen

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    Ziel ist es, herauszufinden, ob sich der Laufsport der Freizeitsportler/-innen gesundheitsfördernd oder gesundheitsgefährdend auf sie auswirkt. Es soll ermittelt werden, welche Motive die Menschen bewegen, um zu laufen, wie regelmäßig und in welcher Intensität die Trainingseinheiten abgehalten werden und welche möglichen Schmerzen während oder nach dem Laufen auftreten. Es wird zwischen der Gruppe der Einzelläufer/-innen und der Gruppe der Gruppenläufer/-innen sowie zwischen den drei gewählten Geschlechtern weiblich, männlich und divers unterschieden. Mithilfe einer quantitativen Untersuchung durch einen online Fragebogen wurden soziodemografische Daten und Daten über das Laufverhalten von Personen erhoben. Den Fragebogen haben sich insgesamt 348 Personen angesehen, davon haben ihn 126 abgeschlossen und 13 teilweise. Weiters sollten die Teilnehmer/-innen bei der Befragung neben den bereits genannten Faktoren auch Angaben über den bevorzugten Laufuntergrund, die Laufschuhe, eine Laufanalyse, und Dehnübungen machen. Die Analyse der Daten zeigte, dass es signifikante Zusammenhänge zwischen den Laufschmerzen und den Laufuntergründen Kies/Schotter und Laufband als auch der Durchführung von Dehnübungen nach der Laufeinheit gibt. Es wurde ein signifikanter Unterschied zwischen der Gruppe der Einzelläufer/-innen und der Gruppe der Gruppenläufer/-innen in Bezug auf die Laufmotive Gesundheitsaspekt, sozialer Aspekt, zeitlicher und örtlicher Aspekt, die Anzahl der regelmäßigen, wöchentlichen Trainingseinheiten und der wöchentlichen Laufdauer und Laufdistanz nachgewiesen. Bei der Untersuchung stellte sich ein signifikanter Unterschied zwischen Frauen und Männern bezüglich der Laufmotive Kostenaspekt, ästhetischer Aspekt und Knie- und Hüftschmerzen beim Laufen heraus.The aim is to find out whether the running of recreational athletes has a healthpromoting or health-endangering effect on them. The aim is to find out what motivates people to run, how regularly and at what intensity the training sessions are held and what possible pain occurs during or after running. A distinction is made between the group of individual runners and the group of group runners as well as between the three selected genders female, male and diverse. With the help of an online questionnaire, socio-demographic data and data on the running behaviour of individuals were collected. A total of 348 people took the questionnaire, of which 126 completed it and 13 partially. In addition to the factors already mentioned, the participants were also asked to provide information about their preferred running surface, running shoes, a running analysis and stretching exercises. The analysis of the data showed that there were significant correlations between the running pain and the running surfaces gravel and treadmill as well as the performance of stretching exercises after the running session. A significant difference was found between the group of individual runners and the group of group runners with regard to the running motives health aspect, social aspect, time and place aspect, the number of regular weekly training sessions and the weekly running duration and distance. The study found a significant difference between women and men with regard to the running motives of cost aspect, aesthetic aspect and knee and hip pain during running

    Das Konzept der Mehrstufigkeit und dessen Umsetzung anhand einer exemplarisch ausgewählten Volksschule aus der Perspektive der Kinder und Lehrpersonen

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    Die vorliegende Arbeit bietet einen Einblick in das Konzept der Mehrstufigkeit und dessen Umsetzung. Die zentralen Fragestellungen sind, inwieweit sich Jahrgangsmischung positiv oder negativ auf das Lernen, die soziale Entwicklung und das Sozialverhalten von Kindern auswirken kann und vor welche besonderen Herausforderungen Lehrpersonen jahrgangsgemischter Klassen gestellt werden. Um unterschiedliche Perspektiven zur Forschungsthematik zu gewinnen, wurden Befragungen mit sechs Personen, darunter drei Lehrerinnen mit Erfahrung mit Mehrstufigkeit und drei Kinder einer Mehrstufenklasse mittels leitfadengestützter Interviews, durchgeführt. Die Daten aus den Aussagen der Befragten wurden anhand der strukturierten Inhaltsanalyse nach Mayring (2022) analysiert und ausgewertet. Basierend auf dieser Analyse kann festgehalten werden, dass die Jahrgangsmischung in vielerlei Hinsicht Vorteile für Kinder und auch Lehrpersonen mit sich bringen kann. Es gibt allerdings auch Nachteile, die nicht außer Acht gelassen werden sollten. So ist es beispielsweise einerseits sehr positiv zu werten, dass Kinder in jahrgangsgemischten Klassen sehr selbständig arbeiten, anderseits weisen nicht alle Kinder die Fähigkeit zur Selbständigkeit auf. Obgleich die befragten Lehrpersonen das Konzept mit seinen Vorteilen als positiv erachten, sind sie nicht alle der Meinung, dass dieses System für jedes Kind die ideale Unterrichtsmethode ist. Obwohl die Umsetzung für die Lehrpersonen einen Mehraufwand in der Vor- und Nachbereitung, sowie in der Organisation verlangt, kam die Befragung zu dem Ergebnis, dass dieser Mehraufwand lohnend ist.This thesis provides an insight into the concept of multi-age grouping and its implementation. The central questions are to what extent mixed-age grouping can positively or negatively impact children's learning, social development, and social behavior, and what specific challenges teachers of mixed-age classes face. To gain different perspectives on the research topic, surveys were conducted with six individuals, including three teachers with experience in multi-age grouping and three children from a multi-age class, using guided interviews. The data from the respondents' statements were analyzed and evaluated using Mayring's (2022) structured content analysis. Based on this analysis, it can be stated that mixed-age grouping can bring many advantages for both children and teachers. However, there are also disadvantages that should not be overlooked. For example, while it is very positive that children in mixed-age classes work very independently, not all children have the ability to be independent. Although the interviewed teachers consider the concept with its advantages to be quite positive, they do not all believe that this system is the ideal teaching method for every child. Despite the additional effort required in preparation, follow-up, and organization for the teachers, the survey concluded that this extra effort is worthwhile

    Stärkende Ressourcen zur Bewältigung von Übergängen

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    Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit dem Übergang vom Kindergarten in die Volksschule. Aus Sicht der Pädagoginnen und Pädagogen sollen anhand ausgewerteter Interviews hilfreiche Ressourcen zur Bewältigung des Übergangs dokumentiert werden. Folgende Forschungsfrage dient als Ausgangspunkt der Thesis: „Welche Ressourcen braucht es für einen gelungenen Übergang in die Volksschule aus Sicht der Pädagogen:innen?“ Besonders wichtig war dabei das Einbinden aller beteiligten Akteure im Sinne des Transitionsbegriffs. Eine ganzheitliche, kritische Sichtweise wurde angestrebt. Aus diesem Grund wurde das Bild vom Kind zwar in den Fokus gestellt, Eltern und Pädagogen:innen wurden jedoch als fundamentale Begleiter:innen im Übergangsprozess betrachtet. Zu Beginn dieser Arbeit wurde dabei die Entwicklung des Transitionsbegriff und die damit verbundene Haltung sowie die pädagogische Sicht beschrieben. Anschließend wurde die professionelle Rolle der Pädagogen:innen beleuchtet und Transitionsprozesse mit erhöhten Gefahrenquellen verdeutlicht. Daraufhin folgte die Beschreibung von stärkenden Ressourcen, wobei im Fokus der Arbeit folgende Perspektiven für den Bewältigungsprozess betrachtet wurden: • Die Bindung • Die Beziehung • Die personalen, emotionalen und sozialen Kompetenzen • Die Bildungspartnerschaft Basierend auf den theoretischen Grundlagen wurde anschließend ein Leitfadeninterview erstellt und durchgeführt. Das transkribierte Datenmaterial wurde anhand von zuvor festgelegten Kategorien bzw. Subkategorien im MAXQDA-Programm bearbeitet und im Abschnitt Ergebnisse dargestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Bedeutsamkeit von Übergängen bekannt ist, jedoch in der Aus- und Fortbildung der Pädagogen:innen nur bedingt thematisiert wird. Pädagogisches Handlungswissen zur Thematik erfordere Eigenleistung. Es lässt sich zudem feststellen, dass vor allem die Bindungs- und Beziehungserfahrungen als wertvolle Ressource zur Bewältigung von Übergängen dienen. In der Praxis versuchen Pädagogen:innen durch klare Strukturen und Rituale den Übergang zu erleichtern. Eine gelebte Bildungspartnerschaft mit Eltern und Elementarpädagogen:innen dient dabei ebenso als stärkende Ressource, auch wenn der Informationsaustausch immer im Sinne des Kindes reflektiert werden muss. Es lässt sich weiter feststellen, dass personale und soziale Kompetenzen des Kindes das Erleben von Krisen erleichtern und so auch als hilfreiche Ressource im Übergangsprozess gesehen werden. „Kinder haben Stärken, und diese gilt es zu stärken“ (Büker, 2015, S. 11).This theasis deals with the transition from kindergarten to primary school. From the perspective of educators, helpful resources for coping with the transition are documented based on evaluated interviews. The following research question serves as the starting point for the thesis: “What resources are needed for a successful transition to school from perspective of educations?” It was particularly important to involve all stakeholders, in line with the concept of transitions. A holistic, critical approach was sought. Therefore, while the focus was on the child, parents and educators were considered fundamental companions in the transition process. At the beginning of this work, the development of the transition concept and the associated attitude, as well as the pedagogical perspective, were described. Subsequently, the professional role of educators was examined, and transition processes with potential hazards were highlighted. Next, empowering resources were described, focusing on the following perspectives for the coping process: • Attachment • Relationship • Personal, emotional, and social competencies • Educational partnership Based on the theoretical foundations, a guideline interview was then created and conducted. The transcribed data material was processed using predetermined categories or subcategories in the MAXQDA program and presented in the results section. The findings show that the significance of transitions is acknowledged, but it has only been partially addressed in the training and education of educators. Pedagogical knowledge regarding this topic requires individual effort. It can also be observed that attachment and relationship experiences serve as valuable resources for coping with transitions. In practice, educators try to facilitate the transition through clear structures and rituals. A lived educational partnership with parents and early childhood educators also serves as an empowering resource, although information exchange must always be considered in the best interest of the child. Furthermore, the child's personal and social competencies are seen as helpful resources in easing the experience of crises and, thus, the transition process. "Children have strengths, and it is our task to strengthen them." (Büker, 2015, p. 11

    DIe Bedeutung des Unterrichts für Kinder im Krankenhaus

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    Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Bedeutung des Unterrichts für Kinder im Krankenhaus, mit einem besonderen Fokus auf Heilstättenschulen in Österreich. Diese speziellen Schulen ermöglichen es Kindern, die aufgrund von Krankheiten längere Zeit im Krankenhaus verbringen müssen, ihre schulische Bildung fortzusetzen. Dabei hat sich diese Arbeit als Ziel gesetzt, herauszufinden, wie die schulische Betreuung im Krankenhaus abläuft, wie diese optimiert werden kann und welche Bedeutung der Unterricht im Spital für kranke Kinder hat. Durch die qualitative Forschungsmethode, problemzentrierte Interviews mit Heilstättenlehrkräfte aus Österreich, werden die Abläufe und Herausforderungen des Unterrichts in Krankenhäusern sowie die Zusammenarbeit zwischen Schule und anderen Bereichen analysiert. Die Ergebnisse betonen die Bedeutung des kontinuierlichen Unterrichts für die emotionale und soziale Entwicklung der Schülerinnen und Schüler sowie die Notwendigkeit einer interdisziplinären Zusammenarbeit. Abschließend werden Empfehlungen zur Optimierung der schulischen Betreuung von hospitalisierten Kindern gegeben, um deren Rückkehr in den regulären Schulalltag zu erleichtern. Die Arbeit zeigt auf, wie der Erhalt von Bildung auch in schwierigen Lebenslagen zur Genesung und Stabilisierung beitragen kann.This master's thesis examines the importance of education for children in hospitals, with a particular focus on hospital schools in Austria. These specialized schools allow children, who must spend extended periods in hospitals due to illness, to continue their education. The aim of this thesis is to explore how educational support in hospitals functions, how it can be optimized, and the significance of school instruction for sick children in hospitals. Through the qualitative research method of problem-centered interviews with hospital school teachers from Austria, the processes and challenges of teaching in hospitals, as well as the collaboration between schools and other sectors, are analyzed. The results highlight the importance of continuous education for the emotional and social development of students and the need for interdisciplinary cooperation. Finally, recommendations are made to optimize the educational support of hospitalized children, facilitating their return to regular schooling. The thesis illustrates how maintaining education in difficult circumstances can contribute to recovery and stabilization

    Relevanz der Beziehungsarbeit zwischen Lehrpersonen und Kindern aus Heimeinrichtungen mit besonderer Berücksichtigung von etwaig auftretenden Verhaltensauffälligkeiten

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    Diese Arbeit fokussiert sich auf die Bedeutung der Beziehung zwischen einer Lehrkraft und einem Kind aus einer Heimeinrichtung, das potenziell Verhaltensauffälligkeiten aufweist. Zu Beginn werden im ersten Abschnitt der theoretische Hintergrund und Begriffe wie Heimerziehung und Verhaltensauffälligkeiten im Detail erklärt. Im Anschluss erfolgt im zweiten Teil die empirische Untersuchung. Im Fokus dieser Arbeit steht die Untersuchung, wie eine erfolgreiche Beziehung zwischen Lehrkräften und Kindern aus Heimeinrichtungen gestaltet werden kann und welche Bedeutung diese hat. Dabei werden die benötigten Eigenschaften von Lehrpersonen, typische Verhaltensmuster der Heimkinder und mögliche Strategien zur Bewältigung auftretender Herausforderungen analysiert. Hierzu wurden sechs leitfadengestützte Interviews mit Lehrpersonen und einer Schulassistentin durchgeführt. Um die neugewonnen Erkenntnisse herauszuarbeiten, erfolgte die Auswertung durch eine zusammenfassende Inhaltsanalyse nach Froschauer und Lueger (2020). Die Ergebnisse verdeutlichen, dass zahlreiche Kinder aus Heimeinrichtungen Verhaltensauffälligkeiten zeigen, die oftmals für Lehrpersonen eine große Herausforderung darstellen können. Gleichzeitig wurde sichtbar, dass eine einfühlsame und stabile Beziehung zwischen den Kindern und der Lehrperson entscheidend ist, da sie sich positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirken kann. Angesichts der Tatsache, dass einige Kinder aus Heimeinrichtungen bereits Beziehungsabbrüche erlebt haben, ist es besonders wichtig, viel Aufmerksamkeit, Geduld und Empathie in den Beziehungsaufbau zu investieren.This master thesis focuses on the kind of relationship needed between a teacher and a child from residential institutions, who may display behavioral issues, to provide effective support in the school setting. The first part offers a detailed overview oft he theoretical backround and explains terms such as residential care and behavioral problems. The second part presents the empirical study. The aim of this study is to investigate how to create a successful relationship between teachers and children from residentical care settings. It evaluates the necessary attributes of teachers, the typical behavioral patterns of these children and effective strategies for overcoming the challenges that arise. For this pupose, six guided interviews were conducted with teachers and a school assistant. This analysis was carried out using a summary content analysis based on Froschauer and Lueger, to identify and clarify the new insights. The results demonstrate that numerous children from residential care facilities display behavioral issues, which can often be a major challenge for teachers. At the same time, it became evident that compassionate and stable relationship between the children and the teacher is essential, as it can positively influence the children`s development. Considering that some children from residential care facilities have already experienced broken relationships, it is especially important to invest a lot of care, patience and empathy to building new relationship

    Pferde bewegen Kinder

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    Im Rahmen der Masterarbeit „Pferde bewegen Kinder - Schritt für Schritt zum Rechenerfolg bei Dyskalkulie“ wurde die Wirksamkeit eines pferdegestützten Trainings bei Kindern mit Dyskalkulie untersucht. Im Mittelpunkt standen dabei zwei Trainingskinder mit diagnostizierter Dyskalkulie, die über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren wöchentlich am pferdegestützten Dyskalkulie-Training der Verfasserin teilnahmen. Ziel der empirischen Untersuchung war es, die möglichen (positiven) Effekte beim Einsatz von Pferden im Dyskalkulie-Training zu evaluieren. Die theoretischen Grundlagen der Arbeit basieren auf aktueller Literatur zur Dyskalkulie, einschließlich ihrer Ursachen, Symptome und psychischen Auswirkungen. Zudem wurde eine eigene Neuinterpretation des didaktischen Dreiecks, das die drei Beziehungsachsen: Kind-Trainer:in, Trainer:in-Pferd und Kind-Pferd umfasst, vorgenommen. Im empirischen Teil der Arbeit wurden durch teilnehmende Beobachtungen, durch das qualitative Diagnostiktool „Informelles Verfahren“, sowie durch Interviews mit den Trainingskindern und deren Eltern detaillierte Einblicke in die individuelle Entwicklung der Kinder gewonnen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kinder durch das pferdegestützte Dyskalkulie-Training ihr grundlegendes mathematisches Verständnis verbessern konnten und somit ihre kognitiven Fähigkeiten erweitern durften. Weiters wurde eine Verbesserung der emotionalen Stabilität sowie der sozialen Interaktionsfähigkeit der Kinder in der Schule festgestellt. Diese positiven Entwicklungen wurden durch die besonders gute Beziehung zwischen den Trainingskindern und den Pferden begünstigt. Die Pferde fungierten für die Kinder, während schwieriger Lernphasen, immer als motivierende und verlässliche Trainingspartner.In the master's thesis “Horses move children - step by step to mathematical success with dyscalculia” the effectiveness of horse-assisted training for children with dyscalculia was examined. The focus was on two children with diagnosed dyscalculia who participated weekly in the author's horse-assisted dyscalculia training over a period of one and a half years. The aim of the empirical study was to evaluate the (positive) effects of working with horses in dyscalculia training. The theoretical foundations of the work are based on current literature on dyscalculia, including its causes, symptoms and psychological impacts. In addition, a new interpretation of the didactic triangle, which comprises the three relationship axes: child-trainer, trainer-horse and child-horse, was described. In the empirical part of the work, detailed insights into the individual development of the children were gained through participant observation, the qualitative diagnostic tool “Informelles Verfahren” as well as interviews with the children and their parents. The results show that the children were able to improve their fundamental mathematical understanding through the horse-assisted dyscalculia training, thereby enhancing their cognitive skills. Additionally, improvements in the children's emotional stability and social interaction skills at school were observed. These positive developments were facilitated by a particularly good relationship between the children and the horses. During challenging learning phases, the horses always acted as motivating and reliable training partners for the children

    Editorial

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