Kirchlicher Dokumentenserver
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„Was das Sprechen Gottes ist“. Ralph von Battles Quid dicere sit dei – eine kleine Theologie des Worts. Edition, Übersetzung und Einordnung
Die kurze, aber bemerkenswerte Abhandlung „Quid dicere sit dei” des Ralph von Battle, die vermutlich am Übergang vom elften zum zwölften Jahrhundert entstanden ist, spannt im Rahmen einer Theologie des göttlichen Wortes den Bogen von der Schöpfungstheologie über die Christologie zur Eucharistielehre. Sie wird hier erstmals mitsamt einer Einleitung und deutschen Übersetzung unter Heranziehung sämtlicher erhaltener Textzeugen herausgegeben
„Wir sind immer die Reichen“. Umgang mit den eigenen Privilegien bei Missionarinnen in Armutsregionen
In der vorliegenden Arbeit wird der Frage nachgegangen, wie ein guter Umgang mit
den eigenen Privilegien und der Armut der Mitmenschen in einem missionarischen
Kontext aussehen kann. Ziel dieser Ausarbeitung soll sein, zukünftigen Mitarbeitern
in einem missionarischen Dienst Strategien und Hinweise an die Hand zu geben, mit
denen sie ihre Privilegien mit der Armut der Einheimischen im Einsatzland
vereinbaren und einen guten Umgang damit finden können. Die Arbeit soll dazu
beitragen, Herausforderungen eines missionarischen Einsatzes zu bewältigen und den
Einstieg in eine solche Arbeit zu erleichtern.
Zunächst wird anhand einer Literarturrecherche untersucht, wie sich Armut in der
afrikanischen Mehrheitswelt äußert, in welchem Verhältnis Mission und Besitz stehen
und welche Herausforderungen ein missionarischer Dienst aufweisen kann. Außerdem
werden erste Ideen zu möglichen Hilfen angeführt. In einem zweiten Teil werden die
Ergebnisse von drei Experteninterviews ausgewertet und mit den Thesen verglichen,
die im Literaturteil herausgearbeitet wurden.
In der vorliegenden Arbeit wird festgestellt, dass Armut nicht nur materiell, sondern
auch auf zwischenmenschlicher Ebene vorhanden ist und dass die Betroffenen in einer
Macht- und Hoffnungslosigkeit gehalten werden. Außerdem weist die privilegierte
Stellung, die Missionare aufgrund ihres Wohlstandes und ihres Äußeren innehaben,
sowohl Hindernisse als auch Chancen in der missionarischen Arbeit auf. Des Weiteren
sind Missionare mit der Frage nach einem guten Umgang mit ihren Privilegien sehr
herausgefordert und kämpfen vermehrt mit Schuldgefühlen oder der Gefahr,
ausgenutzt und hintergangen zu werden.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen,
werden zum Schluss aus den Aussagen der Befragten hilfreiche Strategien aufgelistet.
Diese betreffen einen großzügigen und verantwortungsvollen Umgang mit den
eigenen Ressourcen, Verhaltensmuster auf spiritueller und kultureller Ebene, sowie
Erfahrungsaustausch, Seelsorgeangebote und persönliche Ausgleichsmöglichkeiten.This paper examines the question of how a good approach to one's own privileges and the poverty of fellow human beings in a missionary context. The aim of this paper is to provide future employees missionary ministry with strategies and tips on how they can manage their with which they can reconcile their privileges with the poverty of the locals in the and find a good way of dealing with it. The work is intended to help to overcome the challenges of a missionary assignment and to make it easier to facilitate entry into such work.
Firstly, literature research is used to analyse how poverty is expressed in the majority African majority world, the relationship between mission and property and the challenges
and what challenges a missionary service can present. In addition initial ideas for possible aid are presented. In a second part, the the results of three expert interviews are analysed and compared with the theses theses identified in the literature section.
In this study, it is established that poverty is not only material, but also interpersonal also exists on an interpersonal level and that those affected are kept in a state of are kept in a state of powerlessness and hopelessness. Furthermore, the privileged position that missionaries hold due to their wealth and appearance,
both obstacles and opportunities in missionary work. Furthermore missionaries are very challenged by the question of how to deal well with their privileges and are increasingly struggling with feelings of guilt or the danger of being being exploited and betrayed.
In order to meet these challenges, helpful strategies are listed at the end from the statements of the interviewees.
These relate to the generous and responsible use of one's own resources own resources, behavioural patterns on a spiritual and cultural level, as well as sharing experiences, counselling and personal compensation options
Zwischen Traum und Realität: Vorstellungen von Europa/Deutschland vor und nach der Flucht bei westafrikanischen Geflüchteten
Immer mehr Menschen aus Westafrika machen sich auf den Weg nach Europa und Deutschland. Dabei neben sie enorme Kosten und Risiken auf sich.
Das Ziel dieser vorliegenden Arbeit ist es, mehr Erkenntnisse hinsichtlich der Flucht
westafrikanischer Geflüchtete nach Europa/Deutschland zu gewinnen.
Dazu werden fünf Forschungsfragen gestellt: 1) Wie ist die sozioökonomische Situation in Westafrika heute? 2) Welche Fluchtgründe (neben den systembedingt zwangsläufig zu nennenden humanitären Gründen) äußern Geflüchtete? 3) Welche Vorstellungen und Erwartungen haben sie vor der Flucht? 4) Wie ist ihre Sicht auf Europa nach ihrer Ankunft? Und 5) Welche Relevanz hat ihre (veränderte) Sicht für die Soziale Arbeit?
Um die Forschungsfragen zu beantworten, wurde Literatur ausgewertet und ergänzend dazu eine qualitative Studie unter drei westafrikanischen Geflüchteten durchgeführt.
Die sozioökonomische Analyse zeigt, dass Westafrika eine der am wenigsten entwickelten Regionen der Welt und gleichzeitig einer Vielfachkrise ausgesetzt ist. Fluchtgründe sind sowohl Push-Faktoren in Westafrika, als auch Pull-Faktoren, wie die Vorstellungen von Europa oder die Wirkung von bereits in Europa lebenden
„Vorbildern“.
Die Antworten auf die Frage nach ihren Vorstellungen von Europa vor
der Flucht zeigen, dass die Menschen in Westafrika von einem besseren Leben in Europa träumen, teilweise mit völlig übersteigerten Erwartungen. Nachdem sie in Europa/Deutschland angekommen sind, verändert sich die Sicht auf das Leben bei vielen rasant. Das Leben wird überwiegend als kompliziert, aufgrund des Arbeitsverbots während des Asylerfahrens als „Sackgasse“ empfunden. Vielfach desillusioniert, frustriert und seit der Flucht traumatisiert, landen nicht wenige in der Straffälligkeit oder erkranken psychisch. Die Umstände, in denen sich die westafrikanischen Geflüchteten im Zielland befinden, sind für die Ausgestaltung der Sozialen Arbeit relevant. Sie erfordern spezifisch auf die Zielgruppe angepasste Hilfs-/Beratungsangebote und verschiedene Kompetenzen seitens der in der Sozialen
Arbeit handelnden Personen.More and more people from West Africa are making their way to Europe and Germany. In doing so, they incur enormous costs and risks.The aim of this study is to gain more insight into the flight of West African refugees to Europe/Germany.
Five research questions are posed: 1) What is the socio-economic situation in West Africa today? 2) What are the reasons for flight (in addition to the inevitable humanitarian reasons)? 3) What expectations do they have before fleeing? 4) What is their view of Europe after their arrival? And 5) What relevance does their (changed) view have for social work?
In order to answer the research questions, literature was analysed and, in addition a qualitative study was conducted among three West African refugees. The socio-economic analysis shows that West Africa is one of the least developed regions in the world and is simultaneously exposed to a multiple crisis. The reasons for fleeing are both push factors in West Africa and pull factors, such as
the ideas of Europe or the effect of ‘role models’ already living in Europe.
The answers to the question about their ideas of Europe before fleeing show that people in West Africa dream of a better life in Europe, sometimes with completely exaggerated expectations. After they arrive in Germany, many people's view of life changes rapidly. Life is predominantly seen as complicated due to the as a ‘dead end’ due to the ban on working during the asylum procedure. In many cases
disillusioned, frustrated and traumatised since fleeing, quite a few end up committing criminal offences or becoming mentally ill. The circumstances in which the West African refugees find themselves in the destination country are relevant for the organisation of social work. They require support/counselling services specifically adapted to the target group and various competences on the part of those working in social work
Die professionelle Identität im Pflegemanagement : Vergleichsstudie zwischen Deutschland und den USA
In der Studie „Die professionelle Identität im Pflegemanagement – Vergleichsstudie zwischen Deutschland und den USA“ geht es um Fragestellung: „Wie unterscheidet sich die professionelle Identität von Pflegedirektorinnen, Pflegedirektoren und Chief Nursing Officers (CNOs) im Ländervergleich Deutschland und den USA?“ Zur Beantwortung dieser Frage wurden vor dem Hintergrund der Habitus-Theorie und der Kapitalbegriffe (Bourdieu, 1997) episodische Interviews nach Flick (1995, 2011) und Schütze (1993) entwickelt und durchgeführt. Neben der klassischen wie modernen Professionstheorien werden Haltungen und Identitäten in Blick genommen und so das Verständnis des professionellen Handelns der Akteure und die Haltungen. Weiter wird das Magnet® Konzept aus den USA und persönliche Erfahrungen in der Magnet4Europe-Studie eingebracht.Die empirischen Ergebnisse zeigen ein heterogenes Bild, da Deutschland im Vergleich zu den USA in der Professionalisierung des Berufsstands Pflege zurückliegt.Die Typen und deren Gegenüberstellung zeigen, dass die CNOs in den USA andere Formen professioneller Identität aufweisen als die deutschen Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren. Das zeigt sich sowohl in den Grundhaltungen als auch in den Überzeugungen, wie sie für ihre Fachexpertise eintreten. Die CNOs zeigen klinische Orientierung und ein handlungsorientiertes, autonomes Professionsverständnis, das sie als gleichberechtigte Kolleginnen und Kollegen im Berufsfeld agieren lässt. Weiterhin ist ein stark ausgeprägtes berufliches Selbstverständnis zu beobachten, insbesondere hinsichtlich ihrer Fähigkeit, über den Tellerrand hinauszublicken und sich für globale Themen zu engagieren. Insgesamt zeigen sie ein ausgeprägtes Dienstleistungsverständnis, wie es in den Führungstheorien mit „Stewardship“ beschrieben wird. Auch im Hinblick auf Ökonomisierungsprozesse sind die amerikanischen CNOs besser vorbereitet. Die deutschen Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren hingegen orientieren sich vor allem an einem reibungslosen Ablauf in den Kliniken. Im Klinikdirektorium ist der überwiegende Teil häufig das schwächste Glied im System zwischen Geschäftsführerinnen, Geschäftsführer und Ärztinnen und Ärzte. Die möglichen Gründe für das professionelle Selbstverständnis der deutschen Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren könnten in der Bildung sowie in der Organisation liegen. Darüber hinaus spielen möglicherweise auch die politischen Rahmenbedingungen und entsprechende Berufsgesetze eine Rolle.The study ‘Professional identity in nursing management - comparative study between Germany and the USA’ addresses the following question: ‘How does the professional identity of nursing directors and chief nursing officers (CNOs) differ between Germany and the USA?’To answer this question, episodic interviews based on Flick (1995, 2011) and Schütze (1993) were developed and conducted against the background of habitus theory and concepts of capital (Bourdieu,1997). In addition to classical and modern professional theories, attitudes and identities are taken into account and thus the understanding of the professional actions of the actors and the attitudes. The Magnet® concept from the ANCC, USA and personal experiences in the Magnet4Europe study are also included. The empirical results show a heterogeneous picture, as Germany lags behind the USA in the professionalisation of the nursing profession. The types and their comparison show that the CNOs in the USA have different forms of professional identity than the German nursing directors. This can be seen both in their basic attitudes and in their convictions as to how they advocate their professional expertise. The CNOs demonstrate a clinical orientation and an action-orientated, autonomous understanding of the profession, which allows them to act as equal colleagues in the professional field. Perhaps consider this: Furthermore, they exhibit a strong understanding of service, aligning with leadership theories on 'stewardship.' Additionally, American CNOs demonstrate greater preparedness in economic matters. German nursing directors, on the other hand, are primarily orientated towards smooth processes in the clinics. The majority of nursing directors are often the weakest link in the system between physicans and CEO´s.The possible reasons for the professional self-image of German nursing directors could lie in their education and organization. In addition, the political framework conditions and corresponding professional laws may also play a role
Critical Approaches to the Islamic Concept of Education, to Traditional Islamic Educational Institutions, and to the Term “Koran School”
Lernort Praxis - Kern erfolgreichen Begleitens: Gelingensbedingungen für Mentoring-Prozesse im Berufspraktikum der Erzieherausbildung
Angesichts des Fachkräftemangels steigt die Bedeutung der Gewinnung und Qualifizierung von Fachkräften zunehmend. Vor diesem Hintergrund untersucht diese Arbeit das Praxis-Mentoring im Berufspraktikum der Erzieherausbildung mit dem Fokus auf zentrale Gelingensbedingungen. Ziel ist es, auf Basis von Fachliteratur und empirischen Studien zentrale Erfolgsfaktoren zu identifizieren und deren Umsetzung in der aktuellen Praxis zu analysieren. Grundlage bildet eine quantitative Erhebung mittels mobiler Fragebögen, die sowohl Berufspraktikanten als auch deren Mentoren einbezieht.
Im Rahmen der Arbeit wurde ein Modell zu Gelingensbedingungen im Praxis-Mentoring erarbeitet, dass dabei unterstützt die Qualität von Mentoring-Prozessen systematisch zu erfassen. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass Praxis-Mentoring insgesamt überwiegend positiv bewertet wird, jedoch deutlicher struktureller Handlungsbedarf besteht – insbesondere bei der konsequenten Nutzung zentraler Mentoring-Instrumente sowie bei der institutionellen Implementierung verbindlicher Strukturen. Diese Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass eine systematische und kontinuierliche Weiterentwicklung des Praxis-Mentorings entscheidend ist, um die Qualität der Ausbildung zu sichern und die berufliche wie persönliche Entwicklung aller Beteiligten nachhaltig zu fördern
Studium und Lehrberuf
Im Kontext der im Jahre 2015/16 neu reformierten Pädagog:innenbildung NEU entstand an Österreichs Pädagogischen Hochschulen eine neue Ausbildungsform für angehende Primarstufen Pädagog:innen. Die Neukonzeption der Lehrer:innenbildung gab den Anstoß, sich kritisch mit dem neuen Ausbildungsprozess auseinanderzusetzen, um künftigen Anforderungen, Chancen und Herausforderungen bereits während der Ausbildung gerecht zu werden. Auch vor dem Hintergrund des sich mehr und mehr abzeichnenden Mangel an Lehrkräften erhält diese Thematik an Bedeutung.
Ziel der vorliegenden Masterarbeit ist es, die Akademisierung der Pädagog:innenbildung NEU in Hinblick auf die zweifache Forderung Studium und Lehrberuf während dem Masterstudium Primarstufe kritisch zu hinterfragen und herauszufinden, wie es Masterstudierenden der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz gelingt, sowohl Studium als auch Beruf in Einklang zu bringen. In Anbetracht dessen, liegt der Arbeit folgende Forschungsfrage zugrunde: "Wie erleben neu in den Beruf eingestiegene Primarstufenlehrpersonen der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz die zweifache Forderung "lernen und lehren" während dem Masterstudium Primarstufe?
Aus der Studie ging hervor, dass der Großteil der Befragten durch die Doppelfunktion und den einhergehenden Anforderungen überfordert ist. Die wohl größte Herausforderung bei der Bewältigung stellt die Fertigstellung der Masterarbeit gefolgt von der Distanz zwischen Wohnort, Schule und Hochschule dar. Der gemeinsame Austausch als auch das erlernte theoretische Wissen in der Bildungseinrichtung Schule anwenden zu können, sehen die Studierenden als klaren Vorteil bei der Ausführung beider Funktionen. Studierende haben den Wunsch nach einem themenspezifischen Masterschwerpunkt ausgesprochen, welcher ihnen weitere berufliche Tätigkeitsfelder ermöglicht.A new form of training for prospective primary school teachers was created at Austria's teacher training colleges in the context of the new teacher training program, which was reformed in 2015/16. The new concept of teacher training provided the impetus to take a critical look at the new training process in order to meet future requirements, opportunities and challenges during training. This topic is also becoming increasingly important in light of the growing shortage of teachers.
The aim of this Master's thesis is to critically examine the academization of teacher training NEW with regard to the dual requirement of studying and teaching during the Master's degree course in primary education and to find out how Master's students at the Private University College of Teacher Education of the Diocese Linz manage to reconcile both their studies and their profession.
In this point of view, the thesis is based on the following research question: "How do newly qualified primary school teachers at the Private University College of Teacher Education of the Diocese Linz experience the dual demands of 'learning and teaching' during their Master's degree course in primary education?
The study revealed that the majority of those surveyed are overwhelmed by the double function and the associated demands. The biggest challenge in coping with this is probably completing the Master's thesis, followed by the distance between home, school and university. Students see the joint exchange with students as well as being able to apply the theoretical knowledge they have learned in the school as a clear advantage in carrying out both functions. Students have expressed the desire for a subject-specific Master's specialization, which would enable them to pursue further professional fields of activity
Stress im schulischen Kontext
Die vorliegende Masterarbeit untersucht das Stressempfinden von Lehrpersonen der Primarstufe. Ziel ist es, berufliche Stressfaktoren, ihre psychischen und physischen Auswirkungen sowie Methoden zur Stressprävention und Stressbewältigung zu identifizieren. Die zentrale Fragestellung lautet: „Welche Faktoren führen bei Lehrpersonen der Primarstufe zu Stress, wie wirkt sich dieser auf sie aus und welche Möglichkeiten gibt es zur Stressprävention und Stressbewältigung?"
Im theoretischen Teil werden Stressfaktoren wie Heterogenität, Lärm, Klassengröße, Arbeitszeiten und Arbeitsorte von Lehrpersonen, aber auch die Trennung von Beruf und Privatleben erörtert. Zudem werden psychische und physische Auswirkungen von Stress, Präventionsmethoden im schulischen und individuellen Bereich, sowie Strategien zur Stressbewältigung wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und Atemübungen erläutert.
Im empirischen Teil der Arbeit soll die Forschungslücke zu diesem Thema mithilfe zehn qualitativer Interviews geschlossen werden, da es im deutschsprachigen Raum kaum Studien gibt, die sich mit der Berufsgruppe der Lehrpersonen der Primarstufe befassen. Ziel ist es, aktuelle und praxisnahe Einblicke in den beruflichen Stress und den Umgang damit zu gewinnen. Die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring (2022) wird für die Auswertung herangezogen.
Die zentralen Erkenntnisse dieser Arbeit zeigen, dass Lärm und die fehlende Trennung von Beruf und Privatleben besonders stressfördernd wirken. Häufige Auswirkungen von Stress sind Schlafstörungen, Gewichtsveränderungen, Nackenbeschwerden und Tinnitus. Laut den Befragten ist eine organisierte Arbeitsweise mit To-Do-Listen wirksam zur Stressprävention. Darüber hinaus sind Gespräche, soziale Kontakte und körperliche Betätigung bedeutend für die Stressbewältigung. Ferner sollten in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften mehr Angebote zum Umgang mit Stress integriert werden.This master’s thesis analyses stress perception among primary school teachers, focusing on stress factors, their psychological and physical effects, and methods for prevention and coping. The central question is: ‘Which factors cause stress in primary school teachers, how does it affect them, and what are the options for prevention and coping?’
The theoretical part discusses stress factors like heterogeneity, noise, class size, working hours, work locations, and work-life separation. In addition, the psychological and physical effects of stress, prevention methods in the school and individual area, as well as strategies for coping with stress such as Autogenic Training, Progressive Muscle Relaxation and breathing exercises are explained.
In the empirical part of the thesis, ten qualitative interviews will address the research gap, as few studies in German-speaking countries focus on primary school teachers. The aim is to gain current and practical insights into professional stress and how it is dealt with. The qualitative content analysis according to Mayring (2022) is used for the evaluation.
The key findings show that noise and the lack of work-life separation are major stress factors. Common stress effects include sleep disorders, weight changes, neck pain, and tinnitus. Interviewees also found that an organized work approach with to-do lists helps prevent stress. In addition, conversations, social contacts and physical activity are important for coping with stress. Furthermore, more programmes on dealing with stress should be integrated into the initial and further training of teachers
Entrepreneurship Education in der Volksschule
Diese Masterarbeit untersucht den reformpädagogischen Ansatz des Werkstattunterrichts im ästhetisch-künstlerischen Bereich und dessen Einfluss auf die Problemlösekompetenz von Mädchen im Kontext der Digitalisierung. Die Ergebnisse zeigen, dass offene Lernarrangements die Problemlösefähigkeit fördern. Wissenschaftliche Literatur belegt zudem den motivierenden Effekt von Autonomie, ein zentrales Element reformpädagogischer Konzepte.
Die Arbeit analysiert, inwiefern sich die Problemlösekompetenz von Schülerinnen entwickelt und ob geschlechtsspezifische Unterschiede bestehen. Dabei werden unterschiedliche Lernbedürfnisse betrachtet und potenzielle Diskrepanzen im Unterricht aufgezeigt.
Im Rahmen einer qualitativen Beobachtung mit Pre- und Posttests wurde das Konzept des Werkstattunterrichts in der Primarstufe erprobt. Die gewonnenen Daten wurden systematisch beobachtet, protokolliert und interpretiert. Die Ergebnisse bestätigen die hohe Wirksamkeit des Treatments unabhängig vom Geschlecht der Teilnehmenden. Die Lernenden zeigten gesteigerte Eigenständigkeit und verbesserte Problemlösekompetenz. Zudem förderte das offene Arbeiten Motivation und Lernatmosphäre.
Die vorliegende Arbeit weist auf die Bedeutung des Werkstattunterrichts für individualisiertes Lernen hin und spricht sich für eine verstärkte Berücksichtigung dieses Ansatzes in Grundschulen aus, da er die Selbstwirksamkeitserfahrungen der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflussen kann.This master's thesis examines the reform-pedagogical approach of workshop-based teaching in the aesthetic-artistic domain and its impact on the problem-solving skills of girls in the context of digitalization. The findings indicate that open learning arrangements foster problem-solving abilities. Furthermore, scientific literature confirms the motivating effect of autonomy, a central element of reform pedagogy.
The study analyzes the extent to which girls' problem-solving skills develop and whether gender-specific differences exist. In this context, different learning needs are considered, and potential discrepancies in classroom instruction are highlighted.
As part of a qualitative observation with pre- and post-tests, the concept of workshop-based teaching was implemented in primary education. The collected data was systematically observed, recorded, and interpreted. The results confirm the high effectiveness of this approach, regardless of the participants' gender. The learners demonstrated increased independence and improved problem-solving skills. Additionally, the open learning environment contributed positively to motivation and the overall learning atmosphere.
This study highlights the significance of workshop-based teaching for individualized learning and advocates for its greater consideration in primary schools, as it can positively influence students' sense of selfefficacy