Kirchlicher Dokumentenserver
Not a member yet
3324 research outputs found
Sort by
Transformationen in der Lernwerkstatt³ – Rekonstruktion von studentischen Reflexionen im Rahmen der doppelten Adressierung
Bei dem vorliegenden Beitrag handelt es sich um eine explorative qualitative Untersuchung zur Studierendenperspektive auf ein spezifisches Lernwerkstattangebot mit der grundsätzlichen Frage, welche Lernerfahrungen hier aus Studierendensicht eröffnet werden. In der „Lernwerkstatt³“ der katho NRW, Abt.Paderborn haben Studierende die Möglichkeit, Kindergruppen im Spiel zu begleiten. Ermöglicht werden soll eine Lernerfahrung orientiert am Experiential Learning Cycle (Kolb 1984), die die Transformation von theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung begünstigen soll. Im Kontext der doppelten Adressierung von Lernwerkstattarrangements befinden sich die Studierenden dabei durch die Anwesenheit der Kinder und ihre Aufgabe der Spielbegleitung in einer Rollenkonfusion: sie sind sowohl Studierende, die sich in einem Schonraum erproben, tragen zugleich aber auch Verantwortung für die Unterstützung und Begleitung der Kinder. Im Anschluss wurde die Praxiserfahrung mit den Studierenden in einer qualitativ orientierten Befragung reflektiert. Der Beitrag stellt die Ergebnisse dieser Befragung bzgl. möglicher Transformationen von Wissensbezügen als auch zum Erleben des Rollenwechsels vor. Die Aussagen der Studierenden deuten darauf hin, dass Verknüpfungen zwischen unterschiedlichen Wissensbereichen nicht automatisch entstehen, sondern von außen besonders angeregt und durch die Lehrenden thematisiert/eingebracht werden müssen. Aufgrund der sich herauskristallisierenden Chancen und Grenzen eines solchen Lernwerkstattangebots stellt sich grundsätzlich die Frage, was Lernwerkstattarbeit im Kontext des entdeckenden resp. Forschenden Lernens eröffnen soll und muss, um einen Beitrag zur Entwicklung kindheitspädagogischer Professionalisierung während des Studiums zu leisten
Kurs nehmen auf die Forschung: Mit Open Access zur forschungsnahen Bibliothek an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften
Nachdem forschungsnahe Dienste in Universitätsbibliotheken bereits vielerorts etabliert sind, hält das Konzept der forschungsnahen Bibliothek nun auch in Hochschulen für angewandte Wissenschaften Einzug. Dort herrschen jedoch andere Ausgangsbedingungen als an Universitäten. Am Beispiel der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen werden erste Schritte zur forschungsnahen Bibliothek vorgestellt, insbesondere die Strategieentwicklung im Bereich Open Access. Es werden Handlungsfelder für Hochschulbibliotheken im Bereich Forschungsunterstützung identifiziert, am Beispiel dieser Hochschule bearbeitet sowie von der Umsetzung erster Dienstleistungen im Bereich Open Access und Open Science berichtet
Chancen und Grenzen der Vier-Tage-Arbeitswoche in der Pflege: eine quantitative Befragung, um die Sicht der Mitarbeitenden darzulegen
Ziel dieser Forschungsarbeit ist es, die Sichtweise der Mitarbeitenden der forensisch-psychiatrischen Klinik der Bezirkskliniken Mittelfranken, auf die Vier-Tage-Arbeitswoche, darzulegen. An einer quantitativen schriftlichen Befragung haben 200 Mitarbeitende teilgenommen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der Teilnehmenden für die Einführung einer Vier-Tage-Arbeitswoche ist und eine hohe Wandlungsbereitschaft haben. Allerdings wurden auch Befürchtungen benannt, wie Erschöpfung durch längere Dienste oder eine erhöhte Arbeitsbelastung. Durch gezielte und vorausschauende Planung, unter Einbezug von Change Management, können Herausforderungen begegnet und Risiken minimiert werden. Als Schlussfolgerung lässt sich festhalten, dass die Vier-Tage-Arbeitswoche ein vielversprechendes Arbeitszeitmodell darstellt, jedoch eine sorgfältige Begleitung erfordert.The objective of this research paper is to present the perspective of employees at the forensic psychiatric clinic at the Bezirkskliniken Mittelfranken on the four-day working week. 200
employees were questioned in a quantitative written survey. The results show that most participants are in favour of introducing the four-day working week and are willing to support that change. However, fears were also expressed, such as exhaustion due to longer shifts or an increased workload. Targeted and forward-looking planning, including change management, can
help to face challenges and to minimise risks. The conclusion can be that the four-day working
week is a promising working hours model but requires careful mentoring
Politische Bildung als Leerstelle!?
Politische Bildung wird in der Sozialen Arbeit zunehmend thematisiert, beispielsweise in Bezug auf Ziele wie Demokratiebildung, Demokratieförderung und Extremismusprävention oder auf Handlungsfelder wie Kinder- und Jugendhilfe und non-formale Bildung. Dabei wird im disziplinären Diskurs nicht nur eine unklare theoretische und konzeptionelle Verortung der politischen Bildung in der Sozialen Arbeit, sondern auch eine fehlende fachdidaktische Einordnung deutlich. Vor diesem Hintergrund fragt dieser Beitrag, wie politische Bildung im Studium der Sozialen Arbeit repräsentiert wird, um professionelles Handeln in diesem Bereich zu ermöglichen. Die Ergebnisse einer Modulhandbuchanalyse in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden vorgestellt und Implikationen für Forschung und Lehre der Sozialen Arbeit zur politischen Bildung diskutiert
Partizipativ forschen lernen in Studiengängen der Kindheitspädagogik
Partizipative Forschung in Studiengängen der Kindheitspädagogik eröffnet durch eine dialogische Verschränkung von Wissenschaft mit kindheitspädagogischer Praxis in den Berufsfeldern Chancen für Professionalisierung: Studierende können während des Studiums einen forschenden Habitus entwickeln, der sie befähigt, sich forschend Praxis zu nähern und Wissenschaftskommunikation zwischen den involvierten Akteur:innen zu ermöglichen. Die pädagogischen Berufsfelder nehmen durch die besondere Form des Involviertseins eine wichtige Position in und für Forschung ein.
Damit werden Hochschulen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung auch mit Blick auf die Third Mission gerecht. Wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn, gesellschaftliche Teilhabe und Ermöglichung von Innovationen stehen im Zentrum.Participatory practice-based research in childhood education degree programs opens up opportunities for professionalization and change through the dialogical interweaving of science and practice: Students can develop a research-based habitus during their studies, which enables them to approach practice through research and facilitate academic communication between the actors involved. Also practice gains an important position in and for research through the special form of involvement.
This enables universities to fulfil their social esponsibility with regard to the third mission. Gaining scientific knowledge, social participation and enabling innovation are at the center of this
Sozial-ökologische und digitale Transformationsprozesse in der Hochschullehre berücksichtigen
Häuslicher Unterricht von 6-10-jährigen Kindern in Österreich
Die vorliegende Arbeit bietet einen Einblick in den häuslichen Unterricht von Kindern im Volksschulalter in Österreich. Insbesondere wurden in der gegenständlichen Arbeit die Motive und Beweggründe, sowie die Rahmenbedingungen der Familien, die häuslichen Unterricht praktizieren, untersucht. Neben möglichen Auswirkungen des häuslichen Unterrichts wird in dieser Arbeit auch erläutert, was die Regelschule tun kann, um für diese Familien wieder attraktiver zu werden.
Um möglichst breit gefächerte Forschungsergebnisse aus unterschiedlichen Lebenswelten zu erhalten, wurden zehn Personen, davon drei Kinder, vier Elternteile und drei Direktorinnen mithilfe sogenannter teilstrukturierter Interviews befragt. Die Aussagen der Interviewpartnerinnen und -partner wurden dann nach der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2010) analysiert. Basierend auf dieser Analyse lässt sich feststellen, dass Eltern, die ihre Kinder im Zeitraum der Corona-Pandemie von der Regelschule abgemeldet haben, dies hauptsächlich wegen der Maßnahmen der Pandemie (wie z.B. dem Tragen von Masken) getan haben. Als weitere Gründe sind neben vielen anderen die Unzufriedenheit mit dem Schulsystem, der Wunsch nach mehr Offenheit und anderen zeitlichen Strukturen, religiöse Gründe, sowie berufliche Gründe der Eltern zu nennen. Durch praxisorientierten, ganzheitlichen und individuellen Unterricht in kleineren Gruppen könnte die Regelschule aber für die meisten Familien wieder attraktiver werden. Um einen anderen Rahmen in der Regelschule zu schaffen und den Wünschen der Eltern nachzugehen, bräuchte es aber vor allem eines: mehr finanzielle Ressourcen für das System Schule.The present study provides an insight into homeschooling of primary school aged children in Austria. This study examines the reasons and motivations, as well as the circumstances, of families practicing homeschooling. In addition to the possible impacts of homeschooling, this study also discusses what regular schools can do to become a more attractive option to families currently homeschooling their children.
To obtain diverse research results across different living conditions, ten people, including three children, four parents and three head teachers were interviewed using semi-structured interviews. The statements of the interviewees were then analyzed using qualitative content analysis according to Mayring (2010). Based on this analysis, it was found that parents who withdrew their children from regular schools and homeschooled them during the COVID-19 pandemic did so mainly due to pandemic measures (such as mask-wearing). Other reasons include dissatisfaction with the school system, a desire for more openness, accommodating alternative schedules, religious reasons and parental careers. Through practical, holistic, and tailored small-group teaching, regular schools could become more attractive to homeschooling families again. However, to create a more desirable framework in these schools and meet the parents' wishes, one thing is needed above all: more funding for the education system
Digital Tools in the Classroom
In recent years, there has been a push for digitalization in education, including foreign language teaching. This article shows how a switch to digital tools may prove particularly fruitful in the area of vocabulary development in EFL classes. It makes concrete suggestions for the integration of H5P, a tool offered on Moodle platforms, and ChatGPT (OpenAI, 2023), or similar large language model AI tools, into vocabulary teaching and testing in EFL classes. H5P offers those without website coding knowledge an accessible interface that allows them to code their Moodle webpages to present information in aesthetically pleasing and interactive ways. This paper presents a variety of H5P features that are particularly well-suited to presenting, practicing, and testing foreign language vocabulary, helping teachers create resources that are engaging for a digital generation of learners. A second section then discusses ChatGPT’s potential and weaknesses when supporting teachers in creating multiple-choice vocabulary gap-fill tasks for practice and tests. Based on a small sample of recorded student interactions with ChatGPT, we examine where the tool provides helpful and unhelpful feedback to learners looking to improve the language mechanics in their writing. This knowledge provides guidance to both teachers and learners on where large language models may currently be best used to support vocabulary learning generally and, more specifically, to gain feedback on learner writing