Kirchlicher Dokumentenserver
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    Nutzung der rechtlichen Möglichkeiten zur alternativen Leistungsbeurteilung im Schuleingangsbereich

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    Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Möglichkeit zur alternativen Leistungsbeurteilung im Schuleingangsbereich. Dabei wurden Grundlagen und Voraussetzungen für die alternative Leistungsbeurteilung beachtet sowie verschiedene Formen dieser. Es wurde untersucht, inwieweit Lehrpersonen die Möglichkeit zur alternativen Leistungsbeurteilung nutzen und wie die Umsetzung dieser im Unterrichtsalltag gelingen kann. Zudem wurden Argumente aufgezeigt, welche Lehrpersonen für ihre Entscheidung der jeweiligen Beurteilungsform angeben. Im Zuge einer qualitativen Forschung wurden zwölf Interviews mit betroffenen Lehrerinnen durchgeführt. Die gewonnenen Daten wurden mittels computergestützter Software und der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Um einen guten Querschnitt durch die betroffene Gruppe zu gewinnen, wurden Lehrerinnen ausgewählt, welche aus drei unterschiedlichen Bundesländern Österreichs und sowohl aus Stadt- als auch aus Landschulen stammen. Die Auswertung ergab deutlich, dass wenige Lehrpersonen die Möglichkeit zur alternativen Leistungsbeurteilung nutzen. Die Entscheidungsgründe für oder gegen eine alternative Leistungsbeurteilung können Hinweise darauf geben, woran die Umsetzung der rechtlichen Möglichkeit scheitert und was es braucht, um die Ausschöpfung der rechtlichen Möglichkeit voranzutreiben.The present master´s thesis deals with the possibility of alternative performance assessment in the first grade and the first semester of the second grade. In this context, fundamentals and prerequisites for alternative performance assessment were considered, along with various forms of it. The study investigated the extent to which teachers utilize the option of alternative performance assessment and how the implementation of this approach can be successful in everyday classroom practice. The aim was to identify arguments that teachers provide for their choice of the respective assessment method. As part of qualitative research, twelve interviews were conducted with affected female teachers. The collected data were analyzed using computerassisted software and qualitative content analysis according to Mayring. To obtain a representative crosssection of the affected group, teachers were selected from three different federal states in Austria, representing both urban and rural schools. The analysis revealed that few teachers make use of the option of alternative performance assessment. The reasons behind the decision for or against alternative performance assessment can provide insights to raise awareness of this possibility in the future

    Messen oder Plausibilisieren?

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    Die Diskussion um Wirkungen und Wirksamkeit von Angeboten und Leistungen wird stark geprägt durch eine Debatte um die Möglichkeiten der Erfassung von Wirkungen. Etwa wird infrage gestellt, ob Wirkungen in der Praxis der Sozialen Arbeit überhaupt messbar sind. Im Beitrag werden Perspektiven und Grenzen bei der Anwendung verschiedener Forschungsdesigns diskutiert. Wirkungsplausibilisierung wird als Methode vorgestellt, um belastbare und gleichzeitig praxisgängige Aussagen über die Wirkungen Sozialer Arbeit zu ermöglichen.The discussion about the impacts and effectiveness of services in social work is strongly influenced by a debate about the possibilities of measuring impacts. For example, it is questioned whether effects in the practice of social work can be measured at all. The article discusses perspectives and limitations in the application of different research designs. ‚Wirkungsplausibilisierung‘ is presented as a method to enable reliable and at the same time practice- oriented statements about the effects of social work

    Datenpotenzial systematisch nutzen

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    Die Menge an Daten wächst, doch ohne System lässt sich das Potenzial von Big Data nicht ausschöpfen. In fünf Schritten können Träger der Sozialwirtschaft einen systematischen Ansatz entwickeln und umsetzen

    Der neue Unwille zu trauern. Kritische Theorie und Antisemitismus nach dem 7. Oktober

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    Die Kritik des Antisemitismus und die Erkenntnis der gesellschaftlichen Bedingungen seiner Möglichkeit waren die treibende Kraft der Entwicklung der Kritischen Theorie nach 1945. Das schloss eine prinzipielle Solidarität mit Israel als dem Staat der Holocaustüberlebenden und ihrer Nachkommen ein. Kritische Theorie war indes nie ein homogenes Theoriegebäude. Nach dem 7. Oktober, der tödlichsten Attacke auf jüdisches Leben seit dem Holocaust, trat in den Reihen kritischer Theoretiker:innen ein Bruch entlang der „Israelfrage“ zutage: Verharmlosungen des misogyn-antisemitischen Hamas-Terrors und Delegitimierungen des Staates Israel werden lautstark vorgetragen, von anderer Seite gibt es Gegenwehr. Dieser Beitrag rekonstruiert die zunehmende Ausblendung der Antisemitismuskritik als treibende Kraft kritischer Theorie und veranschaulicht das anhand der Allianzen zwischen Fraktionen „kritischer“ Theorie und Islamismus, die bereits seit 9/11 zu beobachten sind

    Einblicke in die Vorstellungen von Lehrkräften betreffend Nutzen standardisierter Diagnoseverfahren

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    Evidenzbasierter Unterricht sollte datenbasierte Rückmeldungen unmittelbar in die weitere Unterrichtsgestaltung miteinbeziehen, weshalb diagnostische Fähigkeiten ein wichtiger Aspekt professioneller Kompetenz sind. Die Definition professioneller Handlungskompetenz stützt sich auf die COACTIV-Studie, wonach Lehrerkompetenzen Professionswissen, Einstellungen, motivationale und selbstregulative Komponenten umfassen. Die Bedeutung nicht-kognitiver Kompetenzen für Unterrichtsentwicklung wird in Folgestudien bestätigt, weshalb die vorliegende Untersuchung Lehrkräfte nach einer Fortbildung zu iKMPLUS, welche in Österreich seit 2022 verpflichtend durchgeführt wird, zum Nutzen standardisierter Diagnoseverfahren befragt. Die Ergebnisse der quantitativen Inhaltsanalyse zeigen, dass Vorteile standardisierter Diagnoseverfahren anhand des Vokabulars einer professionellen Ausdrucksweise beschrieben, aber selten persönliche Einstellungen vermittelt werden, während dies bei der Beschreibung der Nachteile deutlich mehr der Fall is

    Sakramentalität neu denken und gestalten

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    Der Beitrag reflektiert die Krise des Sakramentalen in der katholischen Kirche. Sie gibt einen Überblick zu den theologischen Ansätzen und Ordnet die Fragestellung in Religionssoziologische Deutungen ein. Eingebunden ist eine kleine Umfrage zum Eucharistieverständnis unter Kirchgängern

    Wahrnehmung und Lösung von Unterrichtsstörungen seitens der Lehrpersonen in der Primarstufe

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    Unterrichtsstörungen stellen eine bedeutende Herausforderung im schulischen Alltag einer Lehrkraft dar. Sie haben erhebliche Auswirkungen auf das Lernklima sowie den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler. Die vorliegende Masterarbeit zum Thema „Wahrnehmung und Lösung von Unterrichtsstörungen seitens der Lehrpersonen in der Primarstufe“ soll ein tieferes Verständnis für Unterrichtsstörungen entwickeln und geht dabei auf die Frage ein, wie Primarstufenlehrpersonen das Auftreten von Unterrichtsstörungen in einer Klasse erleben beziehungsweise wahrnehmen. Durch gezielte Präventions- und Interventionsstrategien kann sich eine Lehrkraft das Leben erleichtern und somit für ein positives Lernklima und eine angenehme Lernatmosphäre für die Schülerinnen und Schüler in der Klasse sorgen. Relativ rasch bemerkt man den subjektiven Aspekt und somit die Komplexität dieser Thematik. Dabei ist es besonders wichtig, sich auf diese Thematik einzulassen und konkrete Strategien beziehungsweise Methoden für sich zu gewinnen. Dafür wurden insgesamt zehn Lehrpersonen mittels qualitativer Forschung (Interviews) zum Thema „Wahrnehmung und Lösung von Unterrichtsstörungen seitens der Lehrpersonen in der Primarstufe“ befragt. Mithilfe der gewonnenen Erkenntnisse können somit die Forschungsfragen beantwortet werden.Classroom disruptions pose a significant challenge in the daily life of a teacher, with substantial effects on the learning environment and academic success of students. The present master´s thesis on “Perception and resolution of classroom disruptions by primary school teachers” aims to develop a deeper understanding of classroom disruptions, focusing on the experiences of primary school teacher when encountering classroom disruptions in a classroom. The subjective aspect and the complexity of this issue are quickly recognized. Therefore, it is crucial to delve into this topic an develop specific strategies or methods for oneself. To achieve this, a total of ten teachers were interviewed using qualitative research methods on the topic of “Perception and resolution of classroom disruptions by primary school teachers”. The insights gained from these interviews contribute to answering the research questions

    Die sogenannte ‚Cancel Culture‘ aus theologischer Perspektive

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    In der vorliegenden Arbeit wird es sich zur Aufgabe gemacht, die Cancel Culture von einer theologischen Warte zu betrachten. Die zentrale Frage lautet ‚Wie kann das Phänomen Cancel Culture aus theologischer Perspektive unter Berücksichtigung zentraler theologischer Grundsätze bewertet werden?‘ Ziel der Untersuchung ist es, zu beleuchten, in welchen Bereichen und Überzeugungen die Cancel Culture aus christlich-theologischer Sicht unterstützt werden kann. Es geht auch darum, welche Grundsätze der Theologie dem Canceln, wie man es heute kennt, widersprechen und wie ein theologisch fundiertes Handeln in diesem Kontext aussehen kann. Ist Jesus Christus selbst eines der ältesten und bekanntesten Opfer der Cancel Culture? Kann es auch im christlichen Umfeld sinnvoll und legitim sein, Personen für ihre Ansichten oder Taten zu canceln? Zunächst wird die Cancel Culture selbst unter die Lupe genommen, eine Definition versucht und Phänomene und Hintergründe derselben beleuchtet. Im Anschluss daran werden zentrale Schlüsselbegriffe der Theologie untersucht, die mit der Cancel Culture in Verbindung gebracht werden können und für einen theologisch fundierten Umgang damit wegweisend sind. In den Blick genommen werden die christliche Anthropologie, die Themen Vergebung, Gerechtigkeit, Macht und Kommunikation aus biblisch-theologisch und teils philosophischer Perspektive. Im Zuge dessen werden ebenjene Schlagworte den Prinzipien des Cancelns gegenübergestellt, die Vereinbarkeit der beiden Seiten untersucht und schließlich eine theologische Position zur Cancel Culture formuliert

    Radikal Beteiligen?! – eine qualitative Untersuchung zur Wahrnehmung und Vorstellung von Partizipation bei Klienten und Klientinnen in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe nach §§ 67 ff SGB XII

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    Diese Arbeit befasst sich mit Partizipation in der Wohnungslosenhilfe, präziser mit der Partizipation in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe nach § 67 ff SGB XII. Der Fokus wird auf die Partizipation in der Einrichtung und im Hilfeprozess an sich gelegt. Die Partizipation nach Außen, in die Gesellschaft rein, wird in dieser Arbeit nur gestreift. Die vorliegende Arbeit bewegt sich im thematischen Aufbau von Groß nach Klein und beschäftigt sich erst mit Partizipation und streift dabei auch die politische Partizipation, dann Partizipation in der sozialen Arbeit und dann mit Aspekten warum Partizipation eine besondere Rolle in der Wohnungslosenhilfe allgemein und in der Wohnungslosenhilfe nach § 67 ff SGB XII spielt. Dabei geht sie auf die Aspekte der erlernten Hilflosigkeit, Empowerment und dem fachlichen Grundverständnis der sozialen Arbeit ein. Die zwei Kernelemente sind die Partizipation im Hilfeprozess, beispielsweise über Hilfepläne und deren Gestaltung und die Partizipation innerhalb der Einrichtung, beispielsweise über Bewohnerversammlung und deren Vorbereitung. Anschließend wurde in einer konkreten Einrichtung nach §§ 67 ff SGB XII in einer deutschen Großstadt in Klienten mit einem SPSS-Leitfaden interviewt (n=6). Damit soll folgende zweiteilige Forschungsfrage bearbeitet werden „Wie nehmen Klienten die vorhandenen Partizipationsprozesse wahr und wie stellen sie sich die Partizipation vor?“ Die Wahrnehmung der Partizipation ist grundsätzlich gut, obwohl sich unterschiedliche Ergebnisse bezüglich der Partizipation im Hilfeprozess und der Partizipation in der Einrichtung zeigen. Die Vorstellung der Klienten über Partizipationsprozesse gestaltet sich in der Auswertung deutlich schwieriger, es zieht sich durch, dass Veränderungswünsche bezüglich dem Partizipationstool der Bewohnerversammlung bestehen, weitere Veränderungswünsche allerdings nicht konkret verbalisiert werden können.The following paper deals with participation in homlessness assistance, to be more specific, with the participation in homeless facilities according to §68 ff SGB XII, focusing on participation within the centre and the assistance in the process itself. Participation from the outside in the society is only briefly broached in this paper. The presented work is structured from large to small. At first it deals with participation and moreover touches on political participation, afterwards participation in socialwork and furthermore with aspects of why participation is playing a special role in the homelessness assistance in general as well as according to § 67 ff SGB XII. At the same time it addresses the aspects of learned helplessness, empowerment and the basic conceptional understanding of social work. The two core elements are participation in the assistance process, for example via assistance plans and the way they are structured, just as the participation within the facility, for example via resident meetings and their method of preparation. Subsequently, clients have been interviewed in a specific centre of a major German city using an SPSS guide (n=6). The aim was to answer the following two-part research question: "How do clients perceive the existing participation process and how do they visualise partiipation?" The perception of participation is basically good, althoug there are different results regarding to participation in the course of the aid and participation in the centre. The clients' perception of participation procedures is much more difficult in the evaluation. It is noticable that there are requests for change regarding to the participation tool of the resident meeting, and furthermore, requests for change cannot be expressed

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