Kirchlicher Dokumentenserver
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“Plötzlich Praxisanleitung – Ein Leitfaden für pädagogische Fachkräfte zur Strukturierung des Anleitungsprozesses von Auszubildenden im sozialpädagogischen Einführungsjahr der Erzieherausbildung“
Die qualitativ hochwertige Praxisanleitung von Praktikanten während ihrer Ausbildung gewinnt durch die stärkere Verankerung von Praxisphasen zunehmend an Bedeutung, insbesondere
für Auszubildene im ersten Lehrjahr – im Sozialpädagogischen Einführungsjahr (SEJ). Hier entscheiden die Praktikanten, ob sie den Berufsweg zum Erzieher fortsetzen.
Während dieser Orientierungsphase sollten sie intensiv von einer pädagogischen Fachkraft begleitet werden, die ihnen die pädagogische Praxis näherbringt. Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines praxisnahen Leitfadens zur Strukturierung von Anleitungsprozessen, der pädagogischen Fachkräften Orientierung und Handlungssicherheit bietet.
Auf Grundlage theoretischer Analysen und aktueller Studien zu Rahmenbedingungen und zur Qualität von Praxisanleitung wurde ein Leitfaden erstellt, der praxisnahe Checklisten sowie Methoden enthält, die sich an den Praktikumsphasen orientieren. Er dient zum einen der Vorbereitung auf das Praktikum und unterstützt zugleich die kreative Ausgestaltung von Anleitungsgesprächen.
Im Rahmen eines kritischen Diskurses wurde untersucht, wie theoretische Vorgaben in der Praxis umgesetzt werden können und welche Herausforderungen dabei bestehen. Der Leitfaden bietet Instrumente, um die Ausbildungsqualität trotz begrenzter Ressourcen und variierender Rahmenbedingungen zu sichern.
Insgesamt leistet die Arbeit einen Beitrag zur Professionalisierung der Praxisanleitung von Auszubildenden im Sozialpädagogischen Einführungsjahr
Intersektionalität in der diskriminierungskritischen Sozialen Arbeit mit geflüchteten Menschen: Ansätze und Herausforderungen am Beispiel ukrainischer Roma-Familien
Die vorliegende Bachelorarbeit geht der Frage nach, welche intersektionalen Herausforderungen sich für ukrainische Roma-Familien im Kontext von Flucht und gesellschaftlicher Teilhabe in Deutschland ergeben und welche Ansätze diskriminierungskritischer Sozialer Arbeit darauf reagieren können.
Die Arbeit folgt einer literaturbasierten Herangehensweise und verwendet das Analysemodell von C. Riegel zur Untersuchung der intersektionalen Problemlagen der betrachteten Zielgruppe. Dabei werden auch das Phänomen der Diskriminierung sowie die theoretischen Grundlagen diskriminierungskritischer Sozialer Arbeit vertiefend behandelt.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Diskriminierungserfahrungen ukrainischer Roma auf einer komplexen Verschränkung von rassistischen und klassistischen Diskriminierungs-formen sowie fluchtspezifischen Belastungen beruhen. Diese sind historisch bedingt durch die Zugehörigkeit zu einer ethnischen Minderheit und werden durch fehlende ressourcenbezogene Kompetenzen wie Sprachkenntnisse und berufliche Qualifikationen zusätzlich verschärft.
Auf Grundlage aktueller Studien werden konkrete Handlungsperspektiven für Fachkräfte entwickelt, die sowohl Powersharing-Strategien als auch strukturelle Veränderungen berücksichtigen. Eine reflektierende Haltung der Sozialarbeitenden wird dabei als zentral hervorgehoben. Zudem wird die Bedeutung von Roma-Selbstorganisationen für die Unterstützung zugewanderter Roma-Familien und deren Zugang zur gesellschaftlichen Teilhabe betont. Die Arbeit verdeutlicht, dass ein intersektionaler Ansatz sowohl zur Erkennung der Bedarfe benachteiligter Gruppen als auch für die diskriminierungskritische Praxis von hoher Relevanz ist
Über den Horizont hinaus lernen
Kann Bildung wirklich nur durch konventionelle Lehrmethoden und digitale Medien vermitelt werden, oder gibt es Ansätze, die Lernen zu einem echten Abenteuer machen?
Die Erlebnispädagogik wirft genau diese spannende Frage auf und bietet eine Antwort, die weit über traditionelle Unterrichtsformen hinausgeht. Mit direkten, herausfordernden Erfahrungen in der Natur und durch soziale Interaktionen stärkt sie nicht nur das Wissen, sondern auch soziale Fähigkeiten und persönliche Resilienz.
Die Arbeit gliedert sich in einen theoretischen und einen empirischen Teil. Zu Beginn wird grundlegend auf das Sozialverhalten von Kindern eingegangen. Das soziale Verhalten von Kindern wird durch ihr Umfeld beeinflusst und kann sich im Laufe der Zeit verändern. Der Grundstein wird jedoch bereits im frühen Kindesalter gelegt. Im weiteren Verlauf behandelt die Arbeit die Grundlagen der Erlebnispädagogik sowie das erlebnispädagogische Grundkonzept. Besondere Aufmerksamkeit gilt den historischen Wurzeln, insbesondere dem Einfluss von Kurt Hahn, der als Wegbreiter der Erlebnispädagogik bekannt ist.
In Kapitel 4 werden klassische Erlebnismöglichkeiten der Erlebnispädagogik detailliert erläutert. Wie aus der Arbeit hervorgeht, braucht es nicht immer aufwendige Exkursionen und viel Budget, um die Erlebnispädagogik erfolgreich in den Schulalltag zu integrieren, wobei in Kapitel 6 näher eingegangen wird. In diesem umfangreichen Kapitel werden verschiedene Strategien und Initiativen, die in Schulen angewendet werden können, ausführlich vorgestellt. Aufgrund der Tatsache, dass Schülerinnen und Schüler einen erheblichen Teil ihrer Zeit in der Schule verbringen, ist es ein idealer Ort, um erlebnispädagogische Ansätze und abwechslungsreiche Aktivitäten zu integrieren, die das Lernen durch direkte Erfahrungen und Interakonen fördern.
Der empirische Teil umfasst die Ergebnisse, die durch lei]adengestützte Interviews mit Expertinnen und Experten gewonnen wurden. Im Anschluss werden die Aussagen der sechs Interviewpartnerinnen und Interviewpartner mit der Literatur detailliert verknüpft, um die wichtigsten Erkenntnisse herauszuarbeiten und die Forschungsfrage fundiert zu beantworten.Can education really only be conveyed through conventional teaching methods and digital media, or are there approaches that make learning a true adventure?
Experiential education raises exactly this intriguing question and offers an answer that goes far beyond traditional forms of instruction. By providing direct, challenging experiences in nature and through social interactions, it not only enhances knowledge but also significantly strengthens social skills and personal resilience.
The work is divided into a theoretical and an empirical section. At the beginning, the social behavior of children is addressed in a fundamental way. A child's social behavior is influenced by their environment and can change over time, although the foundation is laid in early childhood. The work then thoroughly explores the basics of experiential education and its core concept. Special attention is given to its historical roots, particularly the influence of Kurt Hahn, who is known as a pioneer of experiential education.
Chapter 4 explains classic experiential opportunities in experiential education. As the work shows, it is not always necessary to have elaborate excursions and a large budget to successfully integrate experiential education into the school routine, a topic explored further in Chapter 6. This extensive chapter presents various strategies and initiatives that can be effectively applied in schools. Since students spend a significant amount of time in school, it is an ideal sedng to integrate experiential educational approaches and activities that promote learning through direct experiences and interactions.
The empirical section includes results derived from guided interviews with experts. The statements of the six interviewees are then systematically linked with the literature to extract the key insights and thoroughly answer the research question
Rassismus in der (Grund-)Schule begegnen
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern Rassismus in der Grundschule in Österreich ein Problem darstellt und welche Rolle der Religionsunterricht bei der Prävention und Sensibilisierung spielen kann. Die Relevanz ergibt sich aus aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen, die rassistische Diskriminierung im Bildungssystem dokumentieren. Ziel der Arbeit ist es, Bewusstsein für rassistische Handlungen oder Darstellungen im Bildungsbereich zu schaffen und den Religionsunterricht als mögliches Mittel zur Sensibilisierung zu betrachten.
Die vorliegende Arbeit gliedert sich in einen theoretischen und empirischen Teil. Der theoretische Teil schafft eine Wissensgrundlage durch Begriffsdefinitionen und der Darstellung von Erscheinungsformen des Rassismus und gibt einen historischen Überblick. Des Weiteren wird ein Blick auf die Rahmenbedingungen im österreichischen Bildungssystem und den Religionsunterricht als Sensibilisierungsansatz geworfen. Im empirischen Teil erfolgt eine Analyse der aktuellen Religionsbücher für den Unterricht von der 1. bis 4. Klasse Volksschule. Betrachtet werden dabei rassismuskritische Inhalte, sowie Repräsentationen von Stereotypen.
Die Analyse zeigt, dass die Religionsbücher an vielen Stellen bereits rassismuskritische Ansätze verfolgt. Gleichzeitig lässt sich bei der Bildauswahl ein dominantes „Weißsein“ als Norm erkennen, was auf bestehende Repräsentationsdefizite hinweist. Dennoch bieten die untersuchten Materialien gute Ansätze zur Förderung von Perspektivenwechsel sowie zur Stärkung von Empathie und Respekt im Umgang mit Diversität.
Die vorliegende Arbeit leistet damit einen Beitrag zur rassismuskritischen Bildungsforschung und versteht sich als Impuls, den Religionsunterricht verstärkt als Raum der respektvollen Begegnung mit Vielfalt und Ort des rassismuskritischen Lernens zu gestalten.This master's thesis deals with the question of the extent to which racism is a problem in elementary school in Austria and what role religious education can play in prevention and sensitization. The relevance arises from current social discussions that document racist discrimination in the education system. The aim of the work is to create awareness of racist actions or representations in the education sector and to consider religious education as a possible means of raising awareness.
This thesis is divided into a theoretical and an empirical part. The theoretical part creates a knowledge base through definitions of terms and manifestations of racism and provides a historical overview. Furthermore, a look is taken at the framework conditions in the Austrian education system and religious education as a sensitization approach. The empirical part analyzes current religious education books for teaching 1st to 4th grade elementary school. Content critical of racism and representations of stereotypes are examined.
The analysis shows that religious education is already pursuing racism-critical approaches in many places. At the same time, a dominant “whiteness” as a norm can be recognized in the selection of images, which points to existing deficits in representation. Nevertheless, the materials examined offer good approaches for promoting a change of perspective and strengthening empathy and respect in dealing with diversity.
This work thus makes a contribution to educational research that is critical of racism and is intended as an impetus to make religious education more of a space for respectful encounters with diversity and a place for learning that is critical of racism
Das Churermodell aus Sicht der Schülerinnen und Schüler
Das Churermodell wird in der Schweiz und in Teilen Deutschlands bereits sehr erfolgreich umgesetzt und führt zu einem Umdenken vieler Lehrpersonen hinsichtlich Umgang mit Heterogenität und Individualisierung. Leider fehlen bislang empirische Studien, die die Wirkung des Churermodells bestätigen. Bisherige Forschungen konzentrieren sich vor allem auf die Sicht der Lehrpersonen, die kindliche Perspektive hingegen wurde kaum berücksichtigt. Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit dem genannten Forschungsdefizit, indem sie die Wahrnehmungen von Kindern zum Unterricht nach dem Churermodell in den Fokus rückt.
Die Forschungsfrage „Wie erleben Schülerinnen und Schüler Unterricht im Rahmen des Churermodells und welche Elemente identifizieren die Lernenden für sich selbst als lernförderlich?“ wird qualitativ mithilfe leitfadengestützter Gruppeninterviews mit Kindern der dritten Klasse Volksschule beforscht. Die Fragen orientieren sich an den Basisdimensionen guten Unterrichts sowie an den Elementen des Churermodells und werden aus der Literatur abgeleitet. Die Auswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring bringt zentrale Ergebnisse hervor und schließt somit zumindest teilweise die Erkenntnislücke.
Als besonders lernförderlich benennen die Kinder die vielfältig gestalteten Arbeitsplätze und Konzentrationshilfen im umgestalteten Klassenraum sowie die freien Wahlmöglichkeiten hinsichtlich Lernpartner:innen, Aufgaben und Arbeitsplätzen. Diese Elemente unterstützen nach ihrer Einschätzung maßgeblich Konzentration, Motivation und Selbstorganisation im Lernprozess. Die Ergebnisse ermutigen dazu, innovative Lernformen zu erproben und ein individuelles Unterrichtskonzept zu gestalten, das zur eigenen Lehrer:innenpersönlichkeit und den Bedürfnissen der jeweiligen Lerngruppe passt.The Chur Model is successfully implemented in Switzerland and parts of Germany. It is leading many teachers to rethink how to deal with heterogeneity and individualisation. Unfortunately, empirical studies that confirm the effect of the Chur Model are still lacking. Previous research has mainly focussed on the teachers' perspective, while the children's perspective has hardly been considered. This master's thesis addresses this research deficit by focussing on children's experiences of lessons based on the Chur Model.
The research question “How do pupils experience lessons within the framework of the Chur Model and which elements do the learners identify as helpful for learning?” is researched qualitatively using guided group interviews with children in the third year of primary school. The questions are based on the three generic dimensions of teaching quality and the four aspects of the Chur Model. The evaluation using qualitative content analysis according to Mayring produces key results.
The children named the varied workspaces and concentration aids in the rearranged classroom as particularly helpful for learning, as well as the free choice of learning partners, tasks and workspaces. In their opinion, these elements significantly support concentration, motivation and selforganisation in the learning process. The results encourage teachers to try out innovative forms of learning and to develop an individualised teaching concept that suits their own teacher personality and the needs of the learning group
Der Einfluss sozialer Medien auf das Essverhalten von Jugendlichen
Verschiedene Essstörungen besitzen trotz präventiver Maßnahmen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine vergleichsweise hohe Prävalenz. Auf neuen Medien, wie beispielsweise auch Sozialen Plattformen werden Schönheitsideale und Körperbilder transportiert, die gerade bei vulnerablen Jugendlichen zum Entstehen von Essstörungen beitragen können. Diese Mixed-Methods-Untersuchung zeigt den Zusammenhang zwischen dem Konsum Sozialer Medien und Essstörungen bzw. Körperbildstörungen bei Kindern und Jugendlichen auf, betont dabei aber, dass es sich um ein multifaktorielles Krankheitsgeschehen handelt. Dazu wurden Daten im Rahmen eines Interviews mit einer Fachärztin und einer umfassenden Fragebogenbefragung mit Betroffenen gewonnen und ausgewertet. Vor dem Hintergrund zumeist chronifizierter Krankheitsverläufe ist die Prävention umso stärker hervorzuheben, bei der nicht zuletzt das Elternhaus eine entscheidende Rolle spielt. Aber auch ein Begrenzen von Mediennutzungszeiten kann als sinnvolle Präventionsmaßnahme erachtet werden, da ein Zusammenhang zwischen Dauer der Nutzung und Erkrankungswahrscheinlichkeit nachgewiesen werden konnte. Ein weiterer Baustein nachhaltiger Prävention sollte das Reflektieren von Körper- und Schönheitsidealen darstellen, das nicht zuletzt mit anzustrebender Geschlechtergerechtigkeit verbunden werden sollte.
Keywords: Essstörungen, Schönheitsideal, Körperideal, Prävention, Soziale Medien, multifaktorielles Krankheitsgeschehe
Lehrer*innen - Schüler*innen
Die Lehrer*innen-Schüler*innen-Beziehung ist ein großer Bestandteil im Schulalltag der Volksschule. Sie kann positive Auswirkungen und schöne Zeiten hervorbringen. Jedoch kann die Beziehung sich nicht immer einfach gestalten und bringt gewisse Herausforderungen mit sich.
Das Ziel dieser Masterarbeit ist es, den Ist-Stand der Lehrer*innenSchüler*innen-Beziehung in der Volksschule zu erforschen. Hauptaugenmerk wird dabei auf die Autorität und das Vertrauen gelegt. Dazu wird folgende Forschungsfrage gestellt: „Inwiefern bewältigen Lehrkräfte im Volksschulkörper die Herausforderung zwischen Autorität und Vertrauen in der Lehrer*innen-Schüler*innen-Beziehung?“. Um diese Frage zu beantworten, wurde eine qualitative Forschung durchgeführt. Dabei wurden aktiv tätige Lehrpersonen aus der Volkschule interviewt.
Der theoretische Teil dieser Arbeit beginnt mit der Definition der wichtigsten Begriffe wie Bindung und Beziehung. Anschließend werden ausschlaggebende Bestandteile einer allgemeinen Beziehung beschrieben und danach wird speziell auf die der schulischen Ebene eingegangen. Dabei werden die Themen Vertrauen, Autorität und Partizipation und ihre Auswirkungen auf unterschiedliche Bereiche näher erläutert. Zum Schluss werden noch weitere Herausforderungen in der Beziehung zwischen Schulkind und Lehrkraft betrachtet.
Die Auswertung dieser Untersuchung ergab, dass in den Volkschulen positive Lehrer*innen-Schüler*innen-Beziehungen bestehen und diese auch auf Wunsch der Lehrpersonen gefördert werden. Als bestmögliche Förderung stellte sich die Kommunikation durch persönliche Gespräche heraus. Autorität und Vertrauen fließen im Schulalltag ineinander, wobei Vertrauen einfacher als Autorität zu erlangen ist. Großen Aufklärungs- und Verbesserungsbedarf hat das Thema Partizipation. Neben den verschiedenen Herausforderungen ist jedoch der Druck, eine ideale Beziehung mit jedem einzelnen Schulkind zu führen, bei keiner der befragten Lehrperson vorhanden.
Diese Masterarbeit bildet einen guten Grundsatz zur vielseitigen Weiterforschung.The teacher-pupil relationship is an important part of the school day at elementary school. It usually has a positive impact and creates good times. However, the relationship isn´t always easy and bears certain challenges. The aim of this master thesis is to explore the current state of the teacher-pupil relationship in elementary school.
The main focus is on authority and trust. Therefore, the following research question is posed: “To what extent do teachers in the primary school manage the challenge between authority and trust in the teacher-pupil relationship?”. Qualitative research was conducted to answer this question. Active teachers from primary schools were interviewed.
The theoretical part of this paper begins with a definition of the most important terms such as attachment and relationship. It then describes the key components of a general relationship and goes on to look specifically at those at school level. The topics of trust, authority and participation and their effects in different areas are explained in more detail. Finally, further challenges concerning the relationship between a school child and a teacher are considered.
The evaluation of this study revealed that positive teacher-pupil relationships exist in primary schools and are promoted by the teachers' request. Communication through face-to-face discussions provesto be the best possible form of support. Authority and trust go hand in hand in everyday school life, whereby trust is easier to achieve than authority. There is a great need for clarification and improvement in the area of participation. In addition to the various challenges, however, the pressure to maintain an ideal relationship with each individual school child is not present for any oft the teachers surveyed.
This master thesis provides a good basis for further research
Versorgungssicherheit im Zusammenhang der Konsumkompetenz von Kindern in Volksschulen
Diese Masterarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Versorgungssicherheit und der Konsumkompetenz von Volksschulkindern in Österreich. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass sowohl bei Schüler:innen als auch im Kollegium oftmals Aufklärungsbedarf im Bereich Ernährung besteht. Ziel ist es, den aktuellen Stand der Versorgungssicherheit an Volksschulen zu erheben und zu analysieren, wie dieser die Ernährungsgewohnheiten und das Konsumverhalten beeinflusst. Die empirische Untersuchung basiert auf leitfadengestützten Interviews mit acht Direktor:innen und Lehrpersonen, von denen zwei mit dem Verein Land schafft Leben kooperieren und als sogenannte Pilotschulen fungieren. Die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring diente zur systematischen Auswertung der Daten. Die Ergebnisse zeigen, dass regionale und saisonale Lebensmittelversorgung, pädagogische Projekte und die aktive Einbindung der Eltern maßgeblich zur Förderung gesunder Ernährungsgewohnheiten beitragen. Gleichzeitig bestehen Herausforderungen durch finanzielle, organisatorische und kulturelle Faktoren. Die Arbeit liefert praxisnahe Empfehlungen, wie Schulen durch gezielte Bildungsmaßnahmen und Kooperationen die Konsumkompetenz von Kindern in Volksschulen nachhaltig stärken können.This master's thesis investigates the relationship between food security and the consumer competence of primary school children in Austria. The starting point is the observation that both students and staff often require education in the field of nutrition. The aim is to assess the current state of food security in primary schools and analyze how it influences dietary habits and consumer behavior. The empirical study is based on guided interviews with eight principals and teachers, two of whom cooperate with the organization Land schafft Leben and serve as pilot schools. Qualitative content analysis according to Mayring was used for systematic evaluation of the data. The results show that regional and seasonal food supply, educational projects, and active parental involvement significantly contribute to promoting healthy eating habits. At the same time, challenges arise from financial, organizational, and cultural factors. The thesis provides practical recommendations on how schools can sustainably strengthen children's consumer competence through targeted educational measures and partnerships