Kirchlicher Dokumentenserver
Not a member yet
    3324 research outputs found

    Lebensstilgerechte Pflege und Unterstützung im Alter: Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität und Herausforderungen in der praktischen Umsetzung

    Get PDF
    Die Alterung der Bevölkerung und der demografische Wandel stellen moderne Gesellschaften vor wachsende Herausforderungen. Diese Arbeit widmet sich der Frage, wie eine lebensstilgerechte Pflege die Lebensqualität älterer Menschen fördern und gleichzeitig den vielfältigen individuellen Bedürfnissen gerecht werden kann. Basierend auf einer fundierten Analyse theoretischer Ansätze, wie der Lebensweltorientierung und des personzentrierten Ansatzes, untersucht die Arbeit die Bedeutung von Lebensstil und Lebensqualität im Alter. Ein zentrales Ergebnis ist, dass lebensstilgerechte Pflege die Autonomie und Würde älterer Menschen stärkt, indem sie deren persönliche Gewohnheiten, kulturelle Hintergründe und soziale Netzwerke einbezieht. Gleichzeitig identifiziert die Arbeit Herausforderungen wie Fachkräftemangel, finanzielle Einschränkungen und strukturelle Ungleichheiten, die die praktische Umsetzung erschweren. Best-Practice-Beispiele, wie kultursensible Pflege oder generationsübergreifende Wohnkonzepte, verdeutlichen die Potenziale individueller Ansätze. Die Arbeit schließt mit praxisorientierten Handlungsempfehlungen, die auf die Entwicklung flexibler, ressourcenorientierter Pflegekonzepte abzielen. Damit leistet sie einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über zukunftsfähige Pflege und unterstützt eine Pflegepraxis, die den Bedürfnissen einer diversifizierten älteren Bevölkerung gerecht wird

    Ferngesteuert. Was erschwert Opfern von Ritueller Gewalt, mit einer dissoziativen Identitätsstörung, die Flucht aus ihrem Täternetzwerk? – Die Relevanz der Sozialen Arbeit im Ausstiegsprozess

    Get PDF
    Zu den wesentlichen Faktoren, die eine Flucht aus rituellen Täternetzwerken erschweren, zählen die Dissoziative Identitätsstörung, Gehirnwäsche und menschliche Konditionierung sowie multidimensionale Abhängigkeitsverhält-nisse, Folgen von geistlichem Missbrauch und vehemente Bedrohung durch Tä-terkreise. Im Normalfall benötigt es eine langwierige therapeutische Interven-tion, die Betroffene stark beansprucht und zusätzlichen Unterstützungsbedarf nahelegt. Die Soziale Arbeit klassifiziert sich hierfür durch ihre vielfältigen Handlungs-möglichkeiten bei Opfern, besonders im Bereich der therapiefördernden Maß-nahmen, der Alltagsbegleitung und in der Netzwerkarbeit. Außerdem können Professionelle als sichere Bindungspersonen für Betroffene fungieren und somit erheblich zur inneren Stabilität von Aussteigenden beitragen. Signifikant ist der interdisziplinäre, ganzheitliche und individuelle Ansatz der Sozialen Arbeit, wel-cher der Ausgangssituation von Betroffenen entspricht. Jedoch herrscht, im Hinblick auf die komplexe Notlage, ein deutliches Defizit an verfügbaren Hilfsangeboten für Leidtragende. Dies wirkt sich auch negativ auf die sozialarbeiterische Begleitung aus. Ein Ausstiegsversuch birgt hohe Risiken der (Re-)Traumatisierung für Hilfesuchende und Begleitpersonen, u. a. durch die fortbestehende Gewalt an Betroffenen und akute Gefahr durch Täternetzwerke. Zudem wird i. d. R. die Unterstützung des Ausstiegs permanent auf der Bezie-hungsebene herausgefordert. Dies zeigt sich z. B. im erschwerten Vertrauensauf-bau zu Helfenden und hinsichtlich des Nähe-Distanz-Verhältnisses, das durch dis-soziative Persönlichkeitszustände stark beeinflusst werden kann. Die Soziale Arbeit kann folglich einen hochrelevanten Beitrag für Opfer aus Ri-tueller Gewalt leisten, stößt aber auch deutlich an ihre Grenzen und muss in der Ausstiegsbegleitung ernstzunehmende Risiken für alle Beteiligten in Betracht ziehen.The main factors that make it difficult to escape from ritual offender networks include dissociative identity disorder, brainwashing and human conditioning as well as multidimensional dependency relationships, the consequences of spiritual abuse and vehement threats from offender circles. Normally, a lengthy therapeutic intervention is required, which places a heavy burden on those affected and suggests a need for additional support. Social work can be categorised as such due to its wide range of options for action with victims, particularly in the area of therapy-promoting measures, everyday support and networking. In addition, professionals can act as secure attachment figures for those affected and thus make a significant contribution to the inner stability of those leaving. The interdisciplinary, holistic and individualised approach of social work, which corresponds to the initial situation of those affected, is significant. However, in view of the complex emergency situation, there is a clear lack of available support services for those suffering. This also has a negative impact on social work support. An attempt to leave involves high risks of (re-)traumatisation for those seeking help and accompanying persons, among other things due to the continued violence against those affected and acute danger from perpetrator networks. In addition, support for leaving is usually a constant challenge at the relationship level. This can be seen, for example, in the difficulty of building trust with helpers and with regard to the relationship between closeness and distance, which can be strongly influenced by disassociative personality states. As a result, social work can make a highly relevant contribution to victims of violence, but it also clearly reaches its limits and must take into account serious risks for all those involved when providing exit counselling

    Kritische Annäherungen an den islamischen Bildungsbegriff, an traditionelle islamische Bildungsinstitutionen und an den Terminus „Koranschule“

    Get PDF

    Supervision zur Entlastung und Unterstützung von Lehrpersonen im Umgang mit herausfordernden Schüler:innen

    Get PDF
    Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Supervision im schulischen Kontext, insbesondere als Unterstützung für Lehrpersonen im Umgang mit beruflichen Belastungen und Herausforderungen. Nach einer theoretischen Einführung in die Begriffe Supervision, Organisation und Schule als spezifische Organisationsform wird die Rolle der Supervision für pädagogische Berufe erläutert und verschiedene Supervisionssettings vorgestellt. Dabei wird das Spannungsfeld zwischen Schule als Organisation und individuellen Unterstützungserwartungen sowie Zielvorstellungen thematisiert, insbesondere im Hinblick auf Konfliktfelder, systemische Perspektiven auf die Schulklasse und die Funktion von Supervision als Spannungs- und Belastungsausgleich. Ein Schwerpunkt liegt auf den Belastungsfaktoren von Lehrpersonen auf organisatorischer, systemischer und individueller Ebene mit besonderer Berücksichtigung von herausforderndem Schüler:innenverhalten. Der empirische Teil basiert auf einem qualitativen Forschungsdesign mit problemzentrierten Interviews. Die Ergebnisse zeigen, dass Supervision Lehrpersonen wirksam entlasten und unterstützen kann, insbesondere im Umgang mit belastenden Situationen und herausforderndem Verhalten von Schüler:innen. Durch neue Perspektiven und Blickwinkel, positive persönliche Veränderungen und die Entwicklung neuer Verhaltensstrategien für herausfordernde Unterrichtssituationen durch herausfordernde Schüler:innen kann Supervision zudem zur weiteren Professionalisierung im Lehrberuf beitragen.This thesis examines the importance of supervision in the school context, in particular as support for teachers in dealing with professional stress and challenges. After a theoretical introduction to the concepts of supervision, organisation and school as a specific form of organisation, the role of supervision for educational professions is explained and various supervision settings are presented. The field of tension between school as an organisation and individual support expectations and objectives is discussed, particularly with regard to areas of conflict, systemic perspectives on the school class and the function of supervision as a means of balancing tension and stress. A particular focus lies on the stress factors of teachers on an organisational, systemic and individual level, with special consideration of challenging student behaviour. The empirical part is based on a qualitative research design with problem-centred interviews. The results show that supervision can effectively relieve and support teachers, especially in dealing with stressful situations and challenging student behaviour. Through new perspectives and points of view, positive personal changes and the development of new behavioural strategies for challenging teaching situations caused by challenging students, supervision can also contribute to further professionalisation in the teaching profession

    Sexualaufklärung und Scham – die Spannung zwischen Wahrung der Intimsphäre und der Vermittlung von Wissen

    Get PDF
    Was haben Scham und Sexualaufklärung miteinander zu tun? Welche Rolle spielt die Entwicklungspsychologie dabei? Kann Wissen zu weitreichend und zu explizit sein? Diese Arbeit stellt sich der Frage, inwiefern die Emotionsforschung zu Scham und Erkenntnisse aus der psychosexuellen Entwicklung eine Grundlage für Sexualaufklärung für heterogene Gruppen liefern können, bei der das Bedürfnis nach Intimsphäre und das Recht auf Information vereinbart werden. Um der Frage auf den Grund zu gehen, geht diese Arbeit literaturbasiert auf die Aspekte Sexualaufklärung in Deutschland, die Emotion Scham und die psychosexuelle Entwicklung ein. Dabei wird in der Betrachtung von Scham deutlich, dass mit dem Schutz dieser auch der Schutz der Menschenwürde zusammenhängt und das Thema in der Sexualpädagogik bisher defizitär behandelt worden ist. Zudem zeigt sich in der Betrachtung der Entwicklungspsychologie, welche Uneindeutigkeiten insbesondere im Verständnis der infantilen Sexualität herrschen und wie mit diesen umgegangen wird. In einer abschließenden Ergebnissynthese werden die Erkenntnisse und Anwendungsmöglichkeiten für die Schule, das Elternhaus und die Sexualpädagogik zusammengefasst.What do shame and sex education have to do with each other? What role does developmental psychology play in this? Can knowledge be too far-reaching and too explicit? This paper addresses the question of the extent to which research into the emotions of shame and findings from psychosexual development provide a basis for sexuality education for heterogeneous groups in which the need for privacy and the right to information are reconciled. In order to get to the bottom of this question, this paper takes a literature-based approach to the aspects of sexuality education in Germany, the emotion of shame and psychosexual development. In doing so, it becomes clear in the consideration of shame, that the protection of shame is also linked to the protection of human dignity and the topic has been inadequately addressed in sexuality education to date. Furthermore developmental psychology reveals the ambiguities in the understanding of infantile in particular in the understanding of infantile sexuality and how this is dealt with. In a concluding synthesis of results, the findings and possible and possible applications for schools, the parental home and sex education are summarised

    Israelbezogener Antisemitismus in Lateinamerika. Genese und Gegenwart

    Get PDF
    Seit dem Massaker vom 7. Oktober 2023 hat der israelbezogene Antisemitismus in Lateinamerika eine neue Intensität erreicht. In vielen Ländern berichtet die jüdische Zivilgesellschaft von einem signifikanten Anstieg antisemitischer Gewalttaten in Zusammenhang mit dem Angriff auf Israel. Diese Befunde stehen in einer jahrzehntelangen Tradition, die bis in die Anfänge des Kalten Krieges zurückreicht. Von der kubanischen Revolution und der Guerilla über die neopopulistischen Linksregierungen bis hin zu neuen sozialen Bewegungen hat sich in der Region eine spezifische Ausprägung antizionistischer Weltanschauungen herausgebildet, in denen die Dämonisierung des jüdischen Staates an den Gelegenheitsstrukturen der lateinamerikanischen Gesellschaftsgeschichte anhaftet

    Inceldom meets Jihadism. Antisemitismus und Misogynie in gegenwärtigen Rebellionen gegen die Moderne

    Get PDF
    Sowohl bei der Incel-Ideologie als auch beim Jihadismus handelt es sich um hochgradig misogyne und antisemitische Weltanschauungen. Erstere wird bislang vor allem im Hinblick auf ihren Antifeminismus analysiert, letztere gerät wissenschaftlich überwiegend hinsichtlich ihres Antisemitismus in den Blick – selten werden jedoch beide Aspekte gemeinsam untersucht. Dies änderte sich auch nicht angesichts der Massaker der Hamas und anderer islamistischer Gruppen am 7. Oktober 2023, welche die tödliche Verstrickung von Frauenhass und Antisemitismus innerhalb des Jihadismus unübersehbar machte. Dieser Beitrag analysiert die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich erscheinenden Weltanschauungen, setzt sie zueinander in Beziehung und interpretiert sie als verschiedene Formen gegenwärtiger Rebellionen gegen die Moderne. Anhand empirischer Beispiele aus den Schriften von Sayyid Qutb, einem Hauptideologen des Jihadismus, sowie dem größten Incel-Forum incels.is wird aufgezeigt, wie Antisemitismus und Misogynie jeweils miteinander verwoben sind und auf welche Weise sich anhand der Weltanschauungen autoritäres Potenzial zum antidemokratisch autoritären Syndrom verdichten kann

    Weniger Lärm, mehr Konversation. Digitale Glaubenskommunikation im virealen Zeitalter

    Get PDF
    Die vorliegende Arbeit erkundet, wie im „Lärm“ der unzähligen Nachrichten der digitalen Welt eine gelingende Konversation über Glaubensfragen stattfindet – und zukünftig noch besser stattfinden kann. Es wird gefragt, wie die Evangelische Kirche in einem virealen Zeitalter, in dem sich insbesondere bei jungen Menschen analoge und digitale Lebenswelten verweben, Glauben wirksam kommunizieren kann. Ausgangspunkt dafür ist die Beobachtung, dass junge Menschen zunehmend durch das geprägt werden, was sie auf Sozialen Medien rezipieren. Dafür werden theoretische Grundlagen aus dem Bereich Digitalität, Sozialisation und Theologie verbunden mit einer explorativen quantitativen Erhebung des Influencer*innen-Netzwerks der EKD. Bei dieser Forschungsmethode wurden über 100.000 Beiträge und Accounts von Instagram mithilfe einer API-Schnittstelle erhoben und inhalts- und netzwerkanalytisch ausgewertet. Ausgehend davon formuliert die Arbeit fünf Anforderungen und Thesen, um digitale Glaubenskommunikation durch die Evangelische Kirche voranzubringen. Wenn Glauben im Digitalen nicht kommuniziert wird, dann verschwindet er aus der Realitätswahrnehmung und wird irrelevant, deshalb ist digitale Glaubenskommunikation wichtig. Sie sollte weder als Gefahr noch als Ersatz für die analoge Kirche verstanden werden. Bei ihr sollte auf Laien in Bezug auf Theologie und Marketingstrategien auf Sozialen Medien gesetzt werden. Außerdem muss digitale Glaubenskommunikation Sprachfähigkeit in alltagsrelevanten Themen entwickeln, um verschiedene Zielgruppen anzusprechen und Glauben nicht nur explizit, sondern implizit zu kommunizieren

    Antiisraelisches Gefühlsregime. Empörung und Empörungsabwehr im Antisemitismus und nach dem 7. Oktober

    Get PDF
    Antisemitismus drückt sich auf emotionaler Ebene nicht primär in „unbegründetem“ Hass aus. Er ist vor allem eine intersubjektive Praxis verfolgender, sich moralisch gerierender Empörung, die mit einer vermeintlich legitimen Verweigerung von Mitgefühl gegenüber jüdischem Leid einhergeht. Diese emotionale Dynamik ließ sich nach dem 7. Oktober 2023 in der sich formierenden antiisraelischen Protestbewegung beobachten, die ihre ausbleibende Solidarität mit Jüdinnen und Juden im Namen der „Menschlichkeit“ zu rechtfertigen suchte. Der Beitrag beleuchtet den Zusammenhang von Empörung und Empörungsabwehr im antiisraelischen Gefühlsregime der Protestbewegung und den Lustgewinn des moralischen Manichäismus ihres Antisemitismus

    Schulsozialarbeit in Grundschulen - Eine Untersuchung zur Kooperation zwischen Schulfachkräften und Schulsozialarbeit an Grundschulen im Landkreis Ludwigsburg

    Get PDF
    Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Kooperation zwischen Schulfachkräften und Schulsozialarbeit an Grundschulen im Landkreis Ludwigsburg. Ziel ist es, die strukturellen, institutionellen und personellen Bedingungen dieser Zusammenarbeit sowie Herausforderungen und Erfolgsfaktoren zu analysieren. Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung zur Schulsozialarbeit, ihrer gesetzlichen Verankerung und ihrer konzeptionellen Ausgestaltung. Ergänzend dazu wurde eine empirische Erhebung in Form eines teilstandardisierten Online-Fragebogens unter Schulfachkräften (Lehrkräfte, Schulleitungen, Ganztagsfachkräften) durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass klare Rollendefinitionen, regelmäßiger Austausch und eine wertschätzende Haltung zentrale Elemente einer gelingenden Kooperation sind. Gleichzeitig offenbaren sich Barrieren in Form unklarer Zuständigkeiten, unzureichender Ressourcen und fehlender struktureller Verankerung. Die Arbeit schließt mit konkreten Handlungsempfehlungen zur Förderung der Kooperation. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer stärker systematisch verankerten, gleichberechtigten und auf Dauer angelegten Zusammenarbeit zwischen Schulfachkräften und Schulsozialarbeit, um eine ganzheitliche Förderung von Kindern zu gewährleisten.This master's thesis analyses the cooperation between school professionals and school social work at primary schools in the district of Ludwigsburg. The aim is to analyse the structural, institutional and personnel conditions of this cooperation, as well as the challenges and success factors. The work is based on a theoretical foundation of school social work, its legal anchoring and its conceptual design. In addition, an empirical survey was carried out using a partially standardised online questionnaire among school professionals (teachers, headmasters, all-day specialists). The results show that clear role definitions, regular dialogue and an appreciative attitude are key elements to a successful cooperation. At the same time, certain barriers become apparent in the form of unclear responsibilities, insufficient resources and a lack of structural anchoring. The study concludes with specific recommendations for action to promote cooperation. The results emphasise the need for more systematic, equal and long-term cooperation between school professionals and school social work in order to ensure holistic support for children

    2,151

    full texts

    3,324

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Kirchlicher Dokumentenserver is based in Austria
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇