Kirchlicher Dokumentenserver
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    Teilnehmende Beobachtung als qualitative Erhebungsmethode in der Wirkungsforschung kommunaler Gesundheitsförderung – Ein technischer Evaluationsbericht

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    Seit Inkrafttreten des Präventionsgesetzes (PrävG) im Jahr 2015 wurden bundesweit Projekte der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) zur Gesundheitsförderung und Prävention (GFP) in der Lebenswelt Kommune initiiert. Die Messung der Wirkung von kommunaler Gesundheitsförderung und Prävention wurde im PrävG nicht explizit formuliert, mit der Folge, dass in den letzten 10 Jahren externe Evaluations- und Wirkungsstudien nicht flächendeckend und systematisch in GKV-geförderten Projekten zur GFP eingesetzt wurden, obwohl sie einen grundlegenden Mehrwert als Beurteilungsgrundlage für die Qualität von GFP bieten und zur Evidenzbasierung in der kommunalen GFP beitragen können. Neben standardisierten, quantitativen Evaluationen können auch qualitative Methoden im Rahmen von Wirkungsstudien eingesetzt werden. In diesem Bericht soll die Methode der Teilnehmenden Beobachtung als Methode der Qualitativen Datenerhebung in einem Evaluationsprojekt der kommunalen GFP exemplarisch dargestellt werden

    Das berufsbegleitende Studium für die Primarstufe

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    Diese Masterarbeit untersucht die Herausforderungen und Belastungsfaktoren, die mit dem berufsbegleitenden Masterstudium für das Lehramt Primarstufe einhergehen. Ziel der Arbeit ist es, herauszufinden, welche Unterstützungsmaßnahmen und Inhalte des Bachelorstudiums besonders geeignet sind, um die Doppelbelastung von Studium und Beruf zu bewältigen. Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Begriffe Belastung, Beanspruchung und Stress und stellt verschiedene Stressmodelle vor. Es wird detailliert auf die spezifischen Belastungen des Lehrberufs eingegangen. Diese wirken auf unterschiedlichen Ebenen auf Lehrer:innen ein. Hierzu zählen beispielsweise die Schüler:innen und deren Bedürfnisse, Arbeit mit den Erziehungsberechtigten und der Personalmangel. Zudem werden Herausforderungen, die mit dem berufsbegleitenden Studium einhergehen, wie Abgabetermine von Seminararbeiten, Prüfungen und die selbstständige Arbeitsorganisation, thematisiert. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Bedeutung von Resilienz während des berufsbegleitenden Studierens. Der Begriff Resilienz wird definiert und es wird hervorgehoben, welche Faktoren einen resilienten Charakter ausmachen. Außerdem werden Förderprogramme zur Stärkung der Resilienz angeführt. Die empirische Untersuchung basiert auf leitfadengestützten Interviews mit sieben Volksschullehrerinnen, die parallel zu ihrer Lehrtätigkeit ein Masterstudium absolvieren oder absolviert haben. Die Auswertung der Daten erfolgt mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring. Somit werden die subjektiven Erlebnisse und Wahrnehmungen der Interviewpartnerinnen zu den Belastungen und Bewältigungsstrategien erfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass Zeitmangel, Stress und Perfektionismus die größten Herausforderungen darstellen. Unterstützungsmaßnahmen wie Supervision, das Ablegen von Perfektionismus sowie praxisnahe Inhalte des Bachelorstudiums werden als hilfreich empfunden. Darüber hinaus werden Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Bachelorstudiengänge präsentiert. Die Arbeit schließt mit einer Diskussion und einem Fazit, welches Ausblick auf weiterführende Forschung gibt.This master's thesis examines the challenges and stress factors associated with part-time master's studies for primary school teaching. The aim of the thesis is to identify which support measures and bachelor’s degree content are particularly suitable for managing the dual burden of studying and working. The thesis begins with an introduction to the concepts of burden, strain, and stress, and presents various stress models. It delves into the specific burdens of the teaching profession, which affect teachers on different levels. These include the needs of students, parental involvement, and staff shortages. Additionally, the burdens of part-time studies, such as deadlines for seminar papers, exams, and self-organization of work, are discussed. Another focus of the thesis is the importance of resilience during part-time studies. The term resilience is defined, and the factors that contribute to a resilient character are highlighted. Furthermore, support programs to strengthen resilience are presented. The empirical study is based on guided interviews with seven primary school teachers who are either currently pursuing or have completed a part-time master's degree. The data is analyzed using qualitative content analysis according to Mayring. This approach captures the subjective theories of the interviewees regarding the burdens and coping strategies. The results show that time constraints, stress, and perfectionism are the greatest challenges. Support measures such as supervision, letting go of perfectionism, and practical content from the bachelor’s degree are perceived as helpful. Additionally, recommendations for further development of bachelor’s programs are presented. The thesis concludes with a discussion and a conclusion, which provides an outlook on further research

    Hundegestützte Pädagogik in der Sonderschule

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    Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der hundegestützten Pädagogik in der Sonderschule. Unter hundegestützter Pädagogik versteht man den Einsatz von speziell ausgebildeten Hunden in der Schule. Dabei soll die Lernatmosphäre in der Klasse sowie die Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler verbessert werden. Außerdem soll das Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflusst werden. Der Hund kann in unterschiedlichen Settings zum Einsatz kommen, zum Beispiel in der Regelschule, in der Sonderschule sowie in außerschulischen Lerngruppen. Die Arbeit untersucht die Einflüsse hundegestützter Pädagogik. Dabei wird erforscht, welche Erfolge und Auswirkungen sichtbar sind. Im Detail wird der Einfluss auf die Aufmerksamkeit und die Kontaktfähigkeit der Schülerinnen und Schüler analysiert. Es wurden Pädagoginnen mit Hilfe eines Interviewleitfadens über ihre Erkenntnisse beim Einsatz von Hunden in der Sonderschule befragt. Die wichtigsten Ergebnisse der Forschung sind, dass der Hund den Abbau von Ängsten, ein gesteigertes Selbstbewusstsein, die Sprachentwicklung, die Konzentration und die Feinmotorik fördert. Außerdem unterstützt der Hund eine angenehme Lernatmosphäre, ein rücksichtsvolles Verhalten und die Kontaktfähigkeit.This master's thesis deals with dog-assisted pedagogy in special schools. Dogassisted pedagogy refers to the use of specially trained dogs in schools. The aim is to improve the learning atmosphere in the classroom and the pupils' performance. The social behaviour of the pupils should also be positively influenced. The dog can be used in different settings, for example in regular schools, special schools and extracurricular learning groups. The work examines the influences of dog-assisted pedagogy. The successes and effects are analysed. In detail, the influence on pupils' attention and sociability is analysed. With the help of an interview guide, teachers were asked about their findings on the use of dogs in special schools. The most important results of the research are that the dog promotes the reduction of anxiety, increased self-confidence, language development, concentration and fine motor skills. The dog also supports a pleasant learning atmosphere, considerate behaviour and the ability to make contact

    Herzensbildung

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    In dieser Masterarbeit mit dem Titel „Herzensbildung – das Ich und das Wir stärken“ wird der Frage nachgegangen, ob sich regelmäßige Interventionen im Unterricht positiv auf das Klassenklima bzw. auf das einzelne Kind auswirken. Die Schülerinnen und Schüler verbringen sehr viel Zeit in ihrer Klasse bzw. in der Schule, weshalb es umso wichtiger ist, dass sie sich dort auch wohlfühlen. Im ersten Teil dieser Arbeit findet eine Auseinandersetzung mit der Theorie dieser Thematik statt. Zu Beginn gibt es eine kurze Einführung in die Umbauarbeiten des Gehirns während der Pubertät. Danach geht es mit den Emotionen, die die Hauptrolle im Theorieteil spielen, weiter. Es werden auch zahlreiche Studien dargelegt, die die Bedeutung von Emotionen im schulischen Kontext näher erläutern und teilweise erstaunliche Ergebnisse hervorbringen. Im empirischen Teil wird die quantitative Vorgehensweise beschrieben. Weiters wird die Fragebogenmethode erklärt und auf den Linzer Fragebogen, welcher für diese Studie verwendet worden ist, eingegangen. Auch die Hypothesen, die es zu überprüfen gegeben hat, werden aufgelistet. Im Anschluss werden die ausgewerteten Daten überprüft und mit den aufgestellten Hypothesen verglichen. Infolgedessen werden die Ergebnisse interpretiert und graphisch dargestellt. Für die Auswertung und Darstellung der Ergebnisse sind die Programme „Excel“ und „SPSS“ verwendet worden. Bei der empirischen Forschung hat sich herausgestellt, dass sich die Werte zwischen den ersten und vierten Klassen häufig voneinander unterscheiden und man davon ausgehen kann, dass die Pubertät/Adoleszenz einen Einfluss auf die Ergebnisse hat. Nicht alle Hypothesen können bestätigt werden, denn es zeigt sich, dass zum Beispiel der Leistungsdruck durch die Interventionen kaum zurückgegangen ist. Zusammenfassend kann man davon ausgehen, dass sich Interventionen, die regelmäßig durchgeführt werden, über einen längeren Zeitraum dennoch positiv auf das Klassenklima auswirken. Ziel dieser Arbeit ist es, aufzuzeigen, wie wichtig der Einsatz der Lehrpersonen ist. Wie beispielsweise die Studienergebnisse von Denham et al. (2012) ergeben haben, ist es wichtig, dass besonders Kinder, denen durch ihr familiäres Umfeld emotionale Kompetenzen fehlen, sich im schulischen Umfeld wohlfühlen und dort gefördert werden. Interventionen können dabei helfen, dass sich die Kinder besser in die Klassengemeinschaft integrieren. Mit dieser Arbeit soll gezeigt werden, dass man auch schon mit Übungen, die wenig Aufwand erfordern, viel erreichen kann. Es wäre schön, wenn in Zukunft immer mehr Lehrerinnen und Lehrer auf den Zug der „Herzensbildung“ aufsteigen würden und damit den Schülerinnen und Schülern wichtige Kompetenzen für das Leben mitgeben könnten.This master's thesis entitled ‘Heart education - strengthening the I and the we’ examines the question of whether regular interventions in the classroom have a positive effect on the classroom climate and on the individual child. Pupils spend a lot of time in their class or at school, which is why it is more important that they feel comfortable there. The first part of this paper deals with the theory behind this topic. It begins with a brief introduction to the remodelling of the brain during puberty. It then continues with the emotions, which play the main role in the theory section. Numerous studies are also presented that explain the significance of emotions in the school context in more detail and sometimes produce astonishing results. The empirical section describes the quantitative approach. Furthermore, the questionnaire method is explained and the Linz questionnaire, which was used for this study, is discussed. The hypotheses that had to be tested are also listed. The analysed data is then reviewed and compared with the hypotheses. The results are then interpreted and presented graphically. The ‘Excel’ and ‘SPSS’ programmes were used to analyse and present the results. Empirical research has shown that the values often differ between the first and fourth grades and that it can be assumed that puberty/adolescence has an influence on the results. Not all hypotheses can be confirmed, as it can be seen, for example, that the pressure to perform has hardly decreased as a result of the interventions. To summarise, it can be assumed that interventions that are carried out regularly nevertheless have a positive effect on the classroom climate over a longer period of time. The aim of this study is to demonstrate the importance of teachers' commitment. For example, as the results of the study by Denham et al. (2012) have shown, it is particularly important that children who lack emotional competences due to their family environment feel comfortable in the school environment and are supported there. Interventions can help children to integrate better into the classroom community. The aim of this work is to show that a lot can be achieved with exercises that require little effort. It would be great if more and more teachers were to get on the ‘heart education’ bandwagon in the future and give their pupils important skills for life

    Klettern

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    Diese Masterarbeit erforscht den Einsatz von Kletteraktivitäten als pädagogisches Mittel zur Förderung des Selbstkonzepts bei Volksschulkindern. Basierend auf entwicklungspsychologischen und sportwissenschaftlichen Grundlagen analysiert die Studie das Zusammenspiel von motorischer Entwicklung, Selbstkonzeptbildung und den psychologischen Vorteilen des Kletterns. Der theoretische Teil der Arbeit beleuchtet zunächst die entwicklungspsychologischen Grundlagen der motorischen Entwicklung von Kindern. Dabei werden verschiedene Entwicklungstheorien vorgestellt und die Entwicklungsphasen von der pränatalen Zeit bis zum Volksschulalter nachgezeichnet. Im Anschluss wird die Entwicklung des Selbstkonzepts als dynamischer Prozess beschrieben, der durch kognitive Selbstwahrnehmung und affektive Bewertung geprägt wird. Abschließend werden sportbezogene Ängste analysiert, wobei der Fokus besonders auf kletterspezifischen Ängsten liegt. Diese theoretischen Grundlagen bilden die Basis für die anschließende Auseinandersetzung mit dem Klettern als pädagogische Intervention. Im empirischen Teil wurde eine Forschung mit 30 Erstklässlern einer städtischen Volksschule durchgeführt, die in eine Experimentalgruppe mit Intervention und eine Kontrollgruppe unterteilt waren. Die Datenerhebung erfolgte mittels eines selbst entwickelten Fragebogens, der sechs Dimensionen des Selbstkonzeptes vor und nach der Intervention erfasste. Entgegen den Erwartungen zeigen sich keine signifikanten Verbesserungen des Selbstkonzepts in der Experimentalgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe. Mögliche Gründe hierfür sind die kurze Interventionsdauer, die geringe Stichprobengröße sowie externe Einflüsse auf die Antworten der Kinder. Trotz der nicht signifikanten Ergebnisse unterstreicht die Arbeit den pädagogischen Wert des Kletterns zur Förderung motorischer Fähigkeiten, emotionaler Resilienz und sozialer Interaktion bei Kindern.This master’s thesis explores the use of climbing activities as an educational tool for enhancing self-concept in primary school children. Based on developmental psychology and sports science principles, the study analyzes the interplay of motor development, self-concept formation and the psychological benefits of climbing. The theoretical part of the thesis first illuminates the developmental psychological foundations of children’s motor development. Various developmental theories are presented and the developmental phases from the prenatal period to primary school age are traced. Subsequently, the development of self-concept is described as a dynamic process characterized by cognitive self-perception and affective evaluation. Finally, sport-related anxieties are analyzed, with a particular focus on climbing-specific fears. These theoretical foundations form the basis for the subsequent discussion of climbing as a pedagogical intervention. In the empirical part, a study was conducted with 30 first graders from an urban elementary school, divided into an experimental group with intervention and a control group. Data collection was carried out using a self-developed questionnaire that assessed six dimensions of selfconcept before and after the intervention. Contrary to expectations, no significant improvements in self-concept were observed in the experimental group compared to the control group. Possible reasons for this include the short intervention duration, the small sample size and external influences on the children’s responses. Despite the non-significant results, the thesis underlines the pedagogical value of climbing for promoting motor skills, emotional resilience and social interaction in children

    Interkulturalität im Klassenzimmer – Chance oder Risiko?

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    Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Bedeutung und Wahrnehmung von Interkulturalität im Klassenzimmer einer Volksschule. Durch die wachsende gesellschaftliche Heterogenität entstehen für Schulen stetig neue Herausforderungen (El-Mafaalani, 2024). Auf die unterschiedlichen, kulturellen und sprachlichen Hintergründe der einzelnen Schüler:innen muss von den Lehrkräften angemessen eingegangen werden und eine darauf abgestimmte Lernumgebung geschaffen werden. Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, wie Kinder Interkulturalität in der Schule wahrnehmen und welche Aspekte als Chance oder Risiko erlebt werden. Das Fundament der Arbeit bildet die theoretische Erarbeitung von sprachlichen und historischen Hintergründen, sowie der Status quo und die Schlussfolgerungen aus dem Bildungssystem in Österreich (Bruneforth, Lassnigg, Vogtenhuber, Schreiner & Breit, 2009/2012/2016/2018/2021). Anhand ausgewählter Methoden des Kinderperspektivenansatzes (Nentwig-Gesemann, 2021), Kinderinterviews, Soziogramme und einer Beschwerdemauer wurden die Perspektiven der Kinder erhoben. Mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse (Mayring, 2025) und der dokumentarischen Methode nach Bohnsack et. al (2013) wurden die Ergebnisse ausgewertet. Die Resultate zeigen, dass Kinder kulturelle Unterschiede bewusst wahrnehmen und diese häufig in der Bildung sozialer Kontakte berücksichtigen. Für den schulischen Alltag ist es daher entscheidend, individuelle Differenzen zu erkennen und pädagogisch angemessen darauf zu reagieren. Die Ergebnisse dieser Arbeit können als Ausgangspunkt für zukünftige Forschungsprojekte dienen, da es in diesem Themenbereich laufend zu Veränderungen und Erweiterungen kommt, weshalb er angesichts seiner aktuellen und zunehmend wachsenden Relevanz weder bildungstheoretisch noch schulpraktisch aus dem Blickfeld geraten sollte.This master's thesis deals with the significance and perception of interculturality in the classroom of a primary school. Growing social heterogeneity is constantly creating new challenges for schools (El-Mafaalani, 2024). Teachers must respond appropriately to the different cultural and linguistic backgrounds of individual pupils and create a learning environment that is tailored to these backgrounds. The aim of this study is to find out how children perceive interculturality at school and which aspects are experienced as opportunities or risks. The study is based on a theoretical analysis of linguistic and historical backgrounds, as well as the status quo and conclusions from the education system in Austria (Bruneforth, Lassnigg, Vogtenhuber, Schreiner & Breit, 2009/2012/2016/2018/2021). The children's perspectives were surveyed using selected methods from the child perspective approach (Nentwig-Gesemann, 2021), including interviews with children, sociograms and a complaint wall. The results were evaluated using the qualitative content analysis (Mayring, 20215) and the documentary method according to Bohnsack et al. (2013). The results show that children are aware of cultural differences and often take these into account when forming social contacts. It is therefore crucial in everyday school life to recognize individual differences and respond to them in an educationally appropriate manner. The results of this work can serve as a starting point for future research projects. This topic is subject to constant change and expansion, which is why it should not be overlooked in terms of educational theory or school practice, given its current and growing relevance

    Innovationsmanagement in der Sozialen Arbeit

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    Veränderte soziale Probleme erfordern neue Antworten, gerade in Zeiten beschleunigten sozialen Wandels und aktueller Krisen. Innovationsmanagement in der Sozialen Arbeit unterstützt coproduktive Innovationsprozesse von Professionellen und Adressat_innen mittels der Gestaltung von Prozessen und Strukturen. Notwendige Kenntnisse zu Organisation, Personal, Transfer und Praxisforschung werden als Beiträge in diesem Band transdisziplinär entfaltet und mit Bezügen zum bundesweit ersten Masterstudiengang zu Innovationsmanagement in der Sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Köln, illustriert

    Verschleierte Leitungspraxis – Bewältigungstypen des doppelten Leitungsdilemmas in Organisationskulturen der Kinder- und Jugendhilfe

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    Das Buch zeigt anhand rekonstruktiver Fallanalysen, dass Leitungshandeln in den Hilfen zur Erziehung wesentlich von der jeweiligen Organisationskultur und kollektiven Orientierungen geprägt ist – und dabei häufig verdeckt ausgeübt wird. Sie stellt einen Zusammenhang zwischen Isomorphie, Organisationskultur und habituellen Dispositionen her, macht ambivalente Leitungspraxen sichtbar und eröffnet neue Perspektiven auf die Notwendigkeit transparenter Leitungs- und Steuerungsaktivitäten in der Kinder- und Jugendhilfe

    Demokratische Urteilskompetenz von Schüler:innen in digitalen Öffentlichkeiten stärken

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    Das Projekt „Digital Navigator“ wird als Fallstudie vorgestellt, die praxisnahe und alltagstaugliche Ansätze zur Förderung demokratierelevanter Kompetenzen wie Quellenkritik, Perspektivenwechsel und reflektierter Mediennutzung im digitalen Raum erprobt. Ziel ist es, das kritische Urteilsvermögen von Schüler:innen zu stärken und sie im Umgang mit Desinformation, Framing, KI-generierten Inhalten und digitalen Gewaltformen zu sensibilisieren. Dazu werden Gamification und simulationsbasierte Lernsettings eingesetzt, die an die Lebenswelten Jugendlicher anknüpfen. Die Auswertung folgt einer formativen Evaluation und stützt sich auf 56 Workshops mit 852 Teilnehmenden sowie auf standardisierte Feedbackbögen und strukturierte Beobachtungen während der Workshops. Die Rückmeldungen zeigen eine hohe Akzeptanz der Methoden, da 91% der Teilnehmenden die Angebote als interessant, interaktiv und hilfreich bewerteten. Besonders wirksam erwiesen sich spielerische Formate, die Motivation und Perspektivenwechsel ermöglichten, sowie Co-Creation, durch die Schüler:innen Verantwortung übernahmen und welche partizipative Kompetenzen förderten. Herausforderungen zeigten sich in der Heterogenität der Vorerfahrungen und in geschlechtsspezifischen Unterschieden der Beteiligung. Die Ergebnisse zeigen, dass spielerische und dialogische Zugänge hilfreiche Impulse für Wissenserwerb, Reflexionsfähigkeit und demokratierelevante Teilkompetenzen geben und somit gutes Transferpotenzial für Schule, Jugendarbeit und medienpädagogische Praxis eröffnen

    Lifetime Abuse and the Barriers to Women Aged 50 and Over Using Domestic Violence Services in Germany

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    Women often suffer abuse for many years before they turn to social services for victims and survivors of domestic violence (DV). This article examines the barriers that prevent women aged 50 and over from using these services. Adopting an intersectional approach, the article presents findings from a qualitative research project conducted in Germany. The findings suggest that services designed for DV victims and survivors in mind have not succeeded in eliminating these barriers to older women accessing the services. This calls for age sensitivity so that DV Services can actually provide support to DV victims and survivors of all ages that they claim to offer

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