Kirchlicher Dokumentenserver
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Re-thinking Colonialism, Globalization, and the Displacement of Wild Thinking
This chapter deals with the question, what conditions and knowledge are necessary to empower educator and learners to deal constructively with increasingly common sustainability-related emotions, such as fear, sadness, and hopelessness, to act from the value-based sources of religious traditions and develop an effective understanding of Education for Sustainable Development ESD?
The contribution of religious education to sustainable development education is therefore explored in a three-step approach: In a first step, the connection between colonialism, mission, globalization, and the destruction of the ecosystem, which led to the extinction of indigenous bodies of knowledge, is investigated. Subsequently, the term solastalgia is introduced, referring to the enormous emotional consequences and pain about the destruction of nature and the exploitation of natural resources. The significance of hope and the practice of hope are then opened up to discuss how indigenous epistemologies and spiritualities can help to shape a new story of interdependent connectedness and live this new story through practices of embodied hope. Finally, a conceptualization of what this process of insight can contribute for religious education and a renewed being-in-the-world is given: Reweaving the ecological mat is to identify responsibility and enable critical hope from religious traditions and their ethical bodies of knowledge
Studentische Partizipation am Beispiel des kreativen Service-Learnings am Urban Diversity Education Campus der Pädagogischen Hochschule Wien
Mit dem neuen Forschungs- und Lehrschwerpunkt beziehungsweise dem Lern- und Erlebnisansatz Urban Diversity Education (UDE) ebnet die Pädagogische Hochschule Wien die Zusammenarbeit von Lehrenden und Lernenden. Das Vorhaben, gemeinsam zu gestalten, die Teilhabe an der Gestaltung und Veränderung der Umgebung, die Öffnung diverser Institutionen sowie deren interdisziplinäre Kollaborationen sind langfristige Ziele, welche Diversität in der Gesellschaft hervorheben und zelebrieren. Eine dieser wesentlichen Säulen eines kollaborativen Partizipationsansatzes ist das Service-Learning, auch bekannt unter dem Begriff Third Mission. Im Hochschul- und Universitätsbereich geht es dabei unter anderem um die studentische Partizipation beziehungsweise um Befähigung sowie das Empowerment der Lernenden und Lehrenden. Die dafür notwendigen Know-hows, Ressourcen, Tools und Netzwerke greifen die Autor:innen dieses Beitrages auf und zeigen dabei Beispiele aus aktuellen Forschungsprojekten sowie konkrete Praxisumsetzungen mit Studierenden an der Pädagogischen Hochschule Wien
Schutzkonzepte zum Leben erwecken. Implementierung von Schutzkonzepten zu sexualisierter Gewalt in Kirche und Diakonie
Vor dem Hintergrund verstärkter Bemühungen um Aufarbeitung und Prävention sexualisierter Gewalt werden in kirchlichen Einrichtungen zunehmend Schutzkonzepte implementiert. Diese Masterarbeit untersucht, wie Mitarbeitende in der evangelischen Jugendarbeit die Umsetzung solcher Konzepte erleben. Mittels problemzentrierter Interviews werden subjektive Deutungsmuster erschlossen. Die qualitative Inhaltsanalyse zeigt vielfältige Herausforderungen: Zeitmangel, unklare Zuständigkeiten, fehlende Ressourcen sowie unzureichende Schulungen erschweren die Umsetzung. Auf organisationaler Ebene wirken mangelnde Fehlerkultur, Personalfluktuation und Widerstände zusätzlich hemmend. Gleichzeitig erkennen die Befragten Schutzkonzepte als wichtiges Orientierungsinstrument, das Sicherheit in komplexen Situationen bietet. Positiv wirken sich klare Abläufe, partizipative Prozesse, kollegiale Unterstützung und eine gelebte Verantwortungskultur aus. Eine Diskrepanz zeigt sich zwischen der theoretischen Rollenbeschreibung und dem praktischen Selbstverständnis der Mitarbeitenden. Während Konzepte ein umfassendes Verantwortungsbewusstsein nahelegen, erleben sich einige als überfordert oder vermissen Auffrischungen. Die Rollenausgestaltung hängt stark von institutionellen Rahmenbedingungen und individueller Erfahrung ab. Schutz kann nur gelingen, wenn Verantwortung breit getragen wird und Konzepte als dynamische, gemeinsam gestaltete Prozesse verstanden werden
Künstliche Intelligenz in der Sozialen Arbeit: Grundlagen für Theorie und Praxis
Das Buch bietet einen Einstieg in das Thema KI und eine umfangreiche Darstellung der Einsatzmöglichkeiten und Herausforderungen für die Soziale Arbeit. Es schlägt eine Brücke zwischen technologischem Fortschritt und Ethik, indem KI als Phänomen sowohl theoretisch als auch in praxisnahen Anwendungen für das Arbeitsfeld verhandelt wird. Dazu wird beleuchtet, wie KI die Soziale Arbeit bereichern kann, ohne dabei die menschliche Integrität und professionelle Verantwortung aus den Augen zu verlieren. Das Buch eröffnet konkrete Einblicke für aktuelle und zukünftige Chancen sowie Herausforderungen
Systematisch Lernen in Interaktionsgruppen: Kompetenzentwicklungsprozesse initiieren – Bildungsprozesse anregen (LeKoBi)
Systematisch Kompetenzentwicklungsprozesse initiieren – Bildungsprozesse anregen, dies liegt im Bereich des pädagogisch Möglichen, nicht aber ein direktes ‚Machen‘ von Kompetenzen/von Bildung. Beide, Kompetenzen wie Bildung, können nicht unmittelbar gelehrt bzw. hergestellt werden: Sie bedürfen individueller Anstrengungen, können schlussendlich nur von jedem Menschen selbst erworben/ entwickelt werden. Als oberstes pädagogisches Entwicklungsziel im Sinne einer regulativen Leitidee, lässt sich eine »Gebildete Person« mit reflexiv integrierten Wissensbeständen und Vermögen zur >persönlich gelingenden und sozial produktiven Lebensführung/-bewältigung< perspektivieren, wobei damit prinzipiell eine offene Bildungs- bzw. fortwährende Selbstbildungsaufgabe bezeichnet ist. Ein strukturiertes Angebot zum systematischen Lernen in einer pädagogischen Interaktionsgruppe kann für solche Entwicklungsprozesse günstige Rahmenbedingungen schaffen und förderliche Impulse setzen. Ein entsprechender Rahmenentwurf ist vorliegend zur Diskussion gestellt
Hürden und Gründe der seltenen Umsetzung von naturwissenschaftlichem Unterricht in der Primarstufe im Zusammenhang mit forschendem Lernen
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit den Gründen und Hindernissen, für die seltene Umsetzung von forschendem naturwissenschaftlichem Unterricht in der Primarstufe. Diese Thematik wird anhand der Forschungsfrage: „Welche Hürden und Motive sind für Primarstufenlehrkräfte im alltäglichen Unterricht nennenswert, für die seltene Einbindung von naturwissenschaftlichen Themen anhand forschenden Lernens?“ erläutert. Im Rahmen dieser Arbeit wird auf die Wichtigkeit der frühen naturwissenschaftlichen Bildung der Schülerinnen und Schüler, die Entwicklung von naturwissenschaftlichen Konzepten, die Interessenentwicklung von Schülerinnen und Schülern, die Wirksamkeit des forschenden Lernens, die Professionalisierung der Lehrpersonen und die Gründe für die geringe Umsetzung im Schulunterricht eingegangen.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Wichtigkeit der Professionalisierung der Lehrpersonen in den Naturwissenschaften aufzuzeigen und folglich soll der Einfluss der Lehrpersonen auf die Schülerinnen und Schüler im naturwissenschaftlichen Unterricht verdeutlicht werden. Anschließend sollen die Gründe für die geringe Umsetzung aufgezeigt werden. Die durchgeführte quantitative Forschung mittels eines Fragebogens an Lehrpersonen zeigt deutlich, welche Gründe für die Lehrpersonen nennenswert sind.This master's thesis deals with the reasons and obstacles for the rare implementation of inquiry-based science lessons at primary schools. This topic is explained on the basis of the research question: “Which obstacles and motives are worth mentioning for primary school teachers in everyday lessons for the rare integration of scientific topics using inquiry-based learning?“. This thesis will focus on the importance of early science education for pupils, the development of science concepts, the development of pupils' interests, the effectiveness of inquiry-based learning, the professionalisation of teachers and the reasons for the low level of implementation in school lessons.
The aim of this work is to demonstrate the importance of the professionalisation of teachers in the natural sciences and consequently to clarify the influence of teachers on pupils in science lessons. Subsequently, the reasons for the low level of implementation will be shown. The quantitative research carried out using a questionnaire for teachers clearly shows which reasons are worth mentioning for the teachers
Herausforderungen und Möglichkeiten in der Umsetzung eines Glücksunterrichtes im Hinblick auf die Persönlichkeitsentfaltung von Kindern einer dritten Klasse Volksschule
In einer Welt, die immer komplexer und leistungsorientierter wird, gewinnt die Förderung des individuellen Wohlbefindens und der Persönlichkeitsentwicklung, schon im Kindesalter immer mehr an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Masterarbeit, Herausforderungen und Möglichkeiten eines Glücksunterrichts in einer dritten Klasse Volksschule.
Der Glücksunterricht legt den Schwerpunkt darauf, Kindern Strategien zu vermitteln, die ihre sozialen Kompetenzen, ihre emotionale Resilienz und ihre Selbstwirksamkeit fördern. Zu diesem Zweck, werden unterschiedliche didaktische Methoden und Ansätze untersucht, mit dem Ziel, das subjektive Wohlbefinden der Schüler:innen langfristig zu steigern.
Zugleich werden mögliche Schwierigkeiten in der Umsetzung des Glücksunterrichts beleuchtet, beispielsweise curriculare Herausforderungen, die Implementierung in den regulären Unterricht, die Rolle der Lehrkraft, sowie die Messbarkeit des Lernerfolgs im Bereich des subjektiven Glücksempfindens.In a world that is becoming increasingly complex and performance-oriented, promoting individual well-being and personality development, even in childhood, is becoming increasingly important. Against this background, this master's thesis examines the challenges and possibilities of teaching happiness in a thirdgrade elementary school.
Happiness education focuses on teaching children strategies that promote their social skills, emotional resilience, and self-efficacy. To this end, various didactic methods and approaches are examined with the goal of increasing students' subjective well-being in the long term.
At the same time, potential difficulties in the implementation of happiness education are examined, such as curricular challenges, implementation in regular classes, the role of the teacher, and the measurability of learning success in the area of subjective happiness
Das Leben mit Hämodialyse: beeinflussende Faktoren und Bewältigungsstrategien
Hintergrund: Die Anzahl der Personen, die an einem dialysepflichtigen Nierenversagen leiden, steigt kontinuierlich an und stellt für Betroffene eine einschneidende Lebenserfahrung dar. Sie ist mit vielfältigen Abhängigkeiten verbunden und erfordert, das eigene Leben grundlegend zu verändern oder neu auszurichten. Der Krankheitsverlauf und die damit einhergehende Bewältigungsarbeit konfrontieren Patienten mit erheblichen psychischen, physischen und sozialen Herausforderungen.
Zielsetzung: Ziel dieser Qualifikationsarbeit ist es, subjektive Erfahrungen und Bewältigungsprozesse von Menschen unter Hämodialyse qualitativ zu erfassen. Im Fokus stehen dabei das individuelle Erleben des Alltags, der Umgang mit beeinflussenden Faktoren sowie die Bedeutung von Ressourcen im Rahmen der Krankheitsverarbeitung.
Methodik: Es wurden neun problemzentrierte Interviews mit hämodialysepflichtigen Personen durchgeführt. Die Auswertung erfolgte mittels qualitativer strukturierender Inhaltsanalyse nach Mayring (2022). Das Kategoriensystem wurde deduktiv aus dem Trajekt-Modell sowie den Erkenntnissen aus einer systematischen Literaturrecherche entwickelt und induktiv anhand des Interviewmaterials ergänzt.
Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass Menschen mit Hämodialyse sehr unterschiedliche Strategien zur Bewältigung ihrer Erkrankung entwickeln. Diese Strategien betreffen sowohl den Umgang mit körperlichen Beschwerden und Therapieanforderungen als auch die Gestaltung des Alltags und die emotionale Verarbeitung. Besonders hilfreich wurden strukturierende Routinen, emotionale Stabilität und soziale Unterstützung erlebt, während auch zurückhaltende oder vermeidende Haltungen in bestimmten Situationen als entlastend beschrieben wurden. Insgesamt wird deutlich, dass Krankheitsbewältigung ein vielschichtiger, subjektiv geprägter Prozess ist, der eng mit der jeweiligen Lebensrealität der Betroffenen verknüpft ist.
Conclusio: Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Krankheitsbewältigung unter Hämodialyse ein vielschichtiger, individueller Prozess ist, der weit über medizinische Vorgaben hinausgeht. Das Trajekt-Modell erwies sich als geeigneter theoretischer Rahmen um subjektive Perspektiven differenziert zu erfassen. Pflegefachpersonen sollten diese Erkenntnisse nutzen, um individuelle Bewältigungsprozesse gezielt zu unterstützen und die Lebensqualität Betroffener zu fördern