Kirchlicher Dokumentenserver
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    Wie kann die Ausübung von Sport die Auswirkungen der Wechseljahre beeinflussen?

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    Die Menopause bei Frauen tritt im Durchschnitt im Alter von 51 Jahren ein, und jede Frau erlebt diese Lebensphase auf individuelle Weise. Viele Frauen leiden in dieser Zeit unter verschiedenen Beschwerden. Es ist daher notwendig, die einzelnen Symptome zu beschreiben und Möglichkeiten zur Linderung aufzuzeigen. Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, ob ein Zusammenhang zwischen sportlicher Aktivität und typischen Wechseljahresbeschwerden besteht. Zu diesem Zweck wurde ein Fragebogen entwickelt und an betroffene Frauen verteilt. Die Auswertung erfolgte deskriptiv und mithilfe der Statistiksoftware SPSS. Die Analyse der Ergebnisse zeigte, dass kein signifikanter Zusammenhang zwischen der Ausübung von Sport und der Häufigkeit oder Intensität der Wechseljahresbeschwerden festgestellt werden konnte. Dennoch scheint sportliche Betätigung in dieser Lebensphase eine unterstützende Rolle zu spielen: Frauen, die regelmäßig Sport treiben, berichten häufiger von einem gesteigerten Wohlbefinden und einer positiveren Körperwahrnehmung als inaktive Frauen. Diese Masterarbeit widmet sich den Zusammenhängen zwischen körperlicher Aktivität und klimakterischen Beschwerden, um herauszufinden, inwiefern Sport zur Verbesserung der Lebensqualität von Frauen in der Menopause beitragen kann. Dabei werden sowohl physiologische als auch psychologische Aspekte berücksichtigt, um ein ganzheitliches Bild der Thematik zu vermitteln. Es lässt sich festhalten, dass regelmäßig betriebener Sport in der Peri- und Postmenopause zahlreiche gesundheitliche Vorteile bietet. Dazu zählen unter anderem eine verbesserte Schlafqualität, ein geringeres Risiko für Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle und Typ-2-Diabetes. Auch die Knochendichte kann stabilisiert und gefördert werden, ebenso wie das psychische Wohlbefinden. Ziel dieser Arbeit ist es, evidenzbasierte Empfehlungen für Frauen in den Wechseljahren abzuleiten, einen Überblick über die häufigsten Symptome und deren Behandlungsmöglichkeiten zu geben und die Rolle von Sport als integralen Bestandteil eines gesunden Lebensstils hervorzuheben.Menopause of women typically occurs around the age of 51, and each woman experiences it in her own unique way. Many women face a variety of symptoms during this time. It is important to describe these individual symptoms and explore possible ways to alleviate them. The aim of this study is to examine whether there is a correlation between physical activity and specific menopausal symptoms. To investigate this, a questionnaire was developed and distributed to women affected by menopause. The collected data were analyzed descriptively and using SPSS. The analysis revealed that there is no statistically significant relationship between physical activity and the occurrence of menopausal symptoms. However, exercise does appear to offer relief during this phase and contributes to an improved quality of life. It can be stated that physically active women tend to feel more comfortable in their bodies compared to inactive women. This master's thesis examines the connections between physical activity and menopausal symptoms to determine the extent to which exercise can contribute as a therapeutic tool to improving the quality of life of women in menopause. Both physiological and psychological dimensions are taken into account to provide a comprehensive understanding of the subject. Regular exercise during peri- and postmenopause offers a wide range of health benefits, including improved sleep quality, a reduced risk of obesity, cardiovascular disease, stroke, and type 2 diabetes. It also helps stabilize and support bone density and promotes psychological well-being. The aim of this paper is to formulate evidencebased recommendations for women in menopause, provide an overview of the most common symptoms and their treatment, and highlight the importance of exercise as an integral part of a healthy lifestyle

    Projektiver Antizionismus. Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober

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    Im projektiven Antizionismus findet eine geopolitische Reproduktion des Antisemitismus statt. Die Beiträge zeigen, wie der Hass auf den jüdischen Staat als Integrationsideologie fungiert, welche schon vor den Massakern vom 7. Oktober politisch heterogene Bündnisse gegen Israel ermöglicht hat. Aus politikwissenschaftlicher, soziologischer und geschichtswissenschaftlicher Perspektive wird die Zäsur der Hamas-Massaker für eine interdisziplinäre, sich an der Kritischen Theorie orientierende Antisemitismuskritik beleuchtet. Die Beiträge skizzieren globale Erscheinungsformen des Israelhasses und analysieren die theoretischen und historischen Traditionen eines antisemitischen Antizionismus und seine intersektionalen ideologischen Verschränkungen.Projective antizionism involves the geopolitical reproduction of antisemitism. The contributions demonstrate how hostility towards the Jewish state functions as an integrative ideology that facilitated politically heterogeneous alliances against Israel even prior to the 7 October massacres. Taking a multidisciplinary approach, the volume offers a critical analysis of antisemitism informed by Critical Theory, examining the rupture marked by the Hamas massacres from political science, sociological, and historical perspectives. The chapters trace the global manifestations of anti-Israel resentment, examining the theoretical and historical traditions of antisemitic antizionism alongside its ideological entanglements

    Dogmenentwicklung : Endgültigkeit und Vorläufigkeit des Dogmas in der Theologie Walter Kaspers

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    Im Jahr 2025 gedenkt die Kirche 1700 Jahre Konzil von Nizäa – ein Meilenstein der Dog-mengeschichte. Das Jubiläum stellt für Theologie und Kirche einen Anlass dar, der zugleich als Chance fungiert, ein zentrales Glaubensgeheimnis in einer Relektüre tiefer zu erfassen und einer breiten Öffentlichkeit neu zu erschließen. Zahlreiche wegweisende Publikatio-nen sind in diesem Kontext bereits erschienen. Derweil möchte der folgende Beitrag sei-nen Blick insbesondere auf einige systematisch-theologische Grundfragen lenken und an-hand der dogmengeschichtlichen Theorie Walter Kaspers die essentielle Frage nach dem Wesen eines Dogmas („Ein Dogma ist das vorläufige Ereigniswerden der eschatologisch-endgültigen Wahrheit Christi“) sowie dessen Entwicklungsmöglichkeiten thematisieren. Dabei wird deutlich, dass der Kirche in Lehrfragen unfehlbare Einsicht verheißen und zu-gesagt ist. Dem Dogma kommt somit Endgültigkeit zu, die jedoch keine starre Abgeschlos-senheit bedeutet. Als in der Geschichte und damit in der eschatologischen Spannung von ‚schon‘ und ‚noch nicht‘ getätigte Lehraussage ist das Dogma auch vorläufig – es hat antizipatorischen Charakter und verlangt nach abschließender, innerweltlich unmöglicher, weil eschatologischer Bestätigung. Diese These grenzt sich einerseits von relativistischen wie andererseits von verbalorthodoxen Positionen ab. Demgegenüber sind in situativer Flexibilität Neuformulierungen möglich, damit Dogmen nicht „tötendes Gesetz werden“, sondern „pneumatische Ereignisse in der Kirche“ bleiben (Walter Kasper). Als hermeneutische Prinzipien einer adäquaten Dogmeninterpretation sowie gegebenenfalls einer mögli-chen Reformulierung amtlicher Lehrdefinitionen werden (1) ‚Christus- und Schriftge-mäßheit‘, (2) ‚Kirchlichkeit‘ sowie (3) ‚Sendungsgemäßheit‘ genannt. Mit Blick auf das As-sumpta-Dogma sowie das Homoousios-Dogma schließt der Autor des Artikels mit einigen Konkretionen.In 2025, the Church commemorates the 1700th anniversary of the Council of Nicaea – a milestone in the history of dogma. For Theology and Church, this anniversary represents an occasion that also serves as an opportunity to gain a deeper understanding of a cen-tral mystery of faith through a rereading and to make it accessible to a wider public. Nu-merous groundbreaking publications have already appeared in this context. The following article would like to focus on some fundamental questions of systematic theology and, based on Walter Kasper's theory of dogmatic history, address the essential question of the nature of a dogma (‘A dogma is the provisional realisation of the eschatological and definitive truth of Christ’) and its possibilities for development. It becomes clear that the Church is promised and assured infallible insight in matters of doctrine. Dogma thus has a finality that does not, however, mean rigid closure. As a statement made in history and thus in the eschatological tension between “already” and “not yet”, dogma is also provisional – it has an anticipatory character and requires final eschatological confirmation. This thesis distinguishes itself from relativistic positions on the one hand and verbally orthodox positions on the other. In contrast, situational flexibility allows for reformula-tions so that dogmas do not become ‘deadening laws’ but remain ‘pneumatic events in the Church’ (Walter Kasper). As hermeneutical principles of an adequate interpretation of dogma and, if necessary, a possible reformulation of official doctrinal definitions are men-tioned: (1) 'conformity with Christ and Scripture', (2) 'ecclesiality' and (3) 'conformity with mission'. Regarding to the Assumption dogma and the Homoousios dogma, the author of this article concludes with some concrete examples

    Unterstützte Kommunikation als Thema einer Organisationskultur. Analyse in Wohneinrichtungen durch eine qualitative Studie

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    Die Realisierung von Bedingungen und Möglichkeiten zur kommunikativen Teilhabe mittels Unterstützter Kommunikation (UK) für Menschen, die sich nicht oder nur kaum über verbale Sprache ausdrücken können, erfährt in den aktuellen Fachdiskursen der nachschulischen Lebensbereiche eine besondere Relevanz. In vielen Einrichtungen der Eingliederungshilfe (EGH) wird UK eingesetzt, ist dabei allerdings zu wenig in organisationale Strukturen und Prozessabläufe implementiert. Es bleibt ein individueller Glücksfall, ob potenzielle UK-Nutzende auf ein UK-förderliches Umfeld stoßen. Die aktuelle Forschungslage verdeutlicht, dass Ursachen für die mangelnde Umsetzung von UK einerseits mit hinderlichen Rahmenbedingungen einer Organisation zusammenhängen. Andererseits zeigt sich die Haltung und Prioritätensetzung der Mitarbeitenden als wichtiger Indikator für eine gelingende Umsetzung. Diese Überzeugungen und Annahmen der Mitarbeitenden sind Teil der Organisationskultur. Sie aufzudecken stellt eine bedeutsame Basis für Veränderungs- und Lernprozesse in der Organisation dar. Um sich den Schwierigkeiten einer nachhaltigen Implementierung von UK-Konzepten in Einrichtungen der EGH anzunähern, wurde dieser zentrale Ansatzpunkt aufgegriffen und das Forschungsfeld anhand des Organisationskulturmodells nach Schein analysiert. Ziel war es, durch die Betrachtung der drei Ebenen des Organisationskulturmodells möglichst umfassende Aspekte von Organisationskultur unter dem Fokus UK zu erheben und darzustellen. Im Kern der Organisationskultur liegen die impliziten und latent wirkenden Basisannahmen, wie bspw. die genannten Einstellungs- und Haltungsbarrieren in Bezug auf UK. Diese wurden mittels leitfadengestützter Interviews mit Mitarbeitenden unterschiedlicher Funktionen in Wohneinrichtungen erhoben. Darüber hinaus wurden externe und interne Dokumente analysiert, um auch die sichtbareren Ebenen abzubilden. Zusammenfassend bestätigen die inhaltsanalytisch ausgewerteten Daten, dass die Umsetzung von UK im Kontext von Wohnen in Organisationen der EGH mitunter deutlich durch strukturelle, aber maßgeblich durch haltungs- und einstellungsbezogene Komponenten beeinflusst wird. Mit einem differenzierten Blick auf die UK-spezifischen Basisannahmen konnten verschiedene, teils widersprüchliche, Vorstellungen davon, was bspw. unter einer gelingenden Kommunikation mit den Bewohner:innen verstanden wird und welchen Stellenwert der Einsatz von UK im pädagogischen Alltag bekommt, eruiert werden. Es wurden Hinweise abgeleitet, welche Bedingungen sich förderlich und hemmend für die Umsetzung einer gelingenden UK- und Organisationskultur in den Wohneinrichtungen zeigen

    Ambivalente Projektionen. Neurechte Israel- und Islamdebatten vor dem 7. Oktober

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    Die deutsche sogenannte Neue Rechte zeigt sich ambivalent gegenüber Israel und dem Islam. Sie benutzt beide als Projektionsflächen, um den behaupteten Verlust nationaler Souveränität zu kompensieren. Ihre Autoren beziehen sich meist auf das Erbe der antidemokratischen Weimarer Rechten („Konservative Revolution“), die als Gegenentwurf zum liberal-demokratischen Westen verstanden wird. In diesem Diskurs wird Israel teils als Bollwerk gegen eine als bedrohlich empfundene Islamisierung dargestellt, während Elemente des Islam teils als potenzielle geopolitische Partner inszeniert werden. Diese ambivalente Positionierung weist Parallelen zu historisch gewachsenen Haltungen der Alten Rechten auf, die bereits im Nationalsozialismus mit einer flexiblen Bewertung des Islam agierte. Im Laufe der Zeit führte insbesondere die Einwanderung aus muslimisch geprägten Gesellschaften und die Intensivierung der globalen politischen Dynamiken zu einer Verschiebung: Ab den 2000er Jahren kristallisierte sich eine antimuslimische Rechte heraus, die proisraelische Positionen einnahm und damit die Neue Rechte herausforderte

    Dilemmasituationen in der sozial- und kindheitspädagogischen Praxis

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    Reflexion ist eine zentrale Kompetenz für Fachkräfte in der Sozial-, Kindheits- und Heilpädagogik. Sie wird im Studium früh eingeübt und gewinnt im Praxisstudium besondere Bedeutung, da dort Unsicherheiten und Dilemmasituationen im Alltag häufig auftreten. Diese entstehen u.a. durch Spannungen zwischen Theorie und Praxis, intuitivem Handeln und professionellen Standards. Im Rahmen praxisbegleitender Seminare an der KHSB analysieren Studierende solche Dilemmata anhand konkreter Fallbeispiele. Die dokumentierten und anonymisierten Fälle sollen als Lernmaterial dienen und zur reflexiven Auseinandersetzung mit Konflikten in pädagogischen Settings anregen. Besonders der zweite Teil des Materials, der Fallanalysen enthält, richtet sich an Studierende und zeigt auf, wie mit Dilemmasituationen konstruktiv umgegangen werden kann. Das Material eignet sich sowohl für die Vorbereitung auf Praxisphasen als auch für die Begleitung währenddessen. Es bietet Hilfestellung zur Rollenklärung, zum Umgang mit Konflikten und zur Theorie-Praxis-Verknüpfung. Ziel ist es, die Qualität pädagogischer Praxis durch reflektiertes Handeln zu verbessern

    Regulation und Nutzungsmöglichkeiten textgenerierender Künstlicher Intelligenz (KI) für die wissenschaftliche Praxis an österreichischen Hochschulen

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    Durch die zunehmende Verwendung von Werkzeugen der Künstlichen Intelligenz (KI) im wissenschaftlichen Arbeiten stehen Universitäten und Hochschulen vor der Aufgabe, präzise Leitlinien für deren verantwortungsvolle Nutzung zu entwickeln. Es stellt sich die Frage, welche Leitlinien zur transparenten Dokumentation Studierende und Lehrende erhalten, um ein integres wissenschaftliches Vorgehen gewährleisten zu können. Die Problematik liegt darin, dass KI-gestütztes Schreiben nicht nur die Textproduktion an sich verändert; auch der Prozess des Wissenserwerbs wird zunehmend hinterfragt, da eine potenzielle Intransparenz in der Dokumentation Zweifel nach sich zieht, inwieweit tatsächlich ein tiefergehendes Verstehen stattfindet. Dies macht klare Richtlinien im Sinne der Transparenz unerlässlich. Dieser Beitrag diskutiert mögliche Nutzungsszenarien und untersucht, welche Positionen, rechtlichen Hinweise und Dokumentationshilfen von österreichischen Hochschulen und Universitäten für eine verantwortungsbewusste wissenschaftliche Schreibvermittlung mit KI-Werkzeugen empfohlen werden. Ziel ist es, durch die Analyse von KI-Guidelines sinnvolle Möglichkeiten der KI-Nutzung sowie Beispiele für eine transparente Dokumentation aufzuzeigen. Dabei wird von der These ausgegangen, dass es für eine gute wissenschaftliche Schreibpraxis neben ‚traditionellen‘ schreibdidaktischen Ansätzen auch KI-didaktische Unterstützung durch die hochschulische Lehre braucht. Die Ergebnisse zeigen, dass eine prozessorientierte Dokumentation, die einen verantwortungsbewussten Umgang mit KI aufzeigt, das Ziel einer nachhaltigen Wahrung guter wissenschaftlicher Praxis sein kann.1 1 Für das Erstellen vorliegender Arbeit wurde Künstliche Intelligenz unterstützend und ergänzend eingesetzt: ChatGPT-4o wurde vorwiegend als sokratischer Gesprächspartner eingesetzt, um eigene argumentative Positionen kritisch zu beleuchten. Darüber hinaus wurden Tools wie DeepL oder Language Tool zur Korrektur von Rechtschreibung oder Grammatik sowie zur Optimierung einzelner Formulierungen eingesetzt. Es wurden jedoch keine inhaltlichen Änderungen am Text vorgenommen. Generierte Impulse wurden kritisch geprüft

    Status quo of research on mosque education

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    Living environments of young Muslims in Upper Austria

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    Islamic religious education in Austrian mosques

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