Kirchlicher Dokumentenserver
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    Transitionen bewältigen

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    Die vorliegende Masterarbeit zum Thema Transition vom Kindergarten in die Schule beschäftigt sich mit dem Einfluss schulischer Interventionen und institutioneller Bedingungen auf die Kontinuität der Bildungsbiografie von Kindern in der Schuleingangsphase. Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, welche Interventionen seitens der Schule unterstützend sind, um den Transitionsprozess vom Kindergarten in die Schule für die Kinder zu erleichtern. Außerdem soll beforscht werden, inwiefern pädagogische Maßnahmen, institutionelle Rahmenbedingungen und die Zusammenarbeit der pädagogischen Fachkräfte aus Kindergarten und Schule dazu beitragen können, eine kontinuierliche Bildungsbiografie für Kinder zu gestalten. Zur Beantwortung der zentralen Forschungsfragen wurden neben der Auseinandersetzung mit Literatur neun Elementarpädagoginnen aus Oberösterreich in leitfadengestützten Interviews befragt. Die Interviewergebnisse wurden auf der Grundlage der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Aus den Resultaten dieser Masterarbeit geht hervor, dass eine gelingende Kooperation stark von den persönlichen Einstellungen der Beteiligten abhängig ist. Das Wissen über die Relevanz der Kooperation und persönliches Engagement fördern die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen. Soziale Kompetenzen sind in diesem Kontext ebenso unabdingbar, wodurch hier die Implikation entsteht, in der Ausbildung oder in der Fort- und Weiterbildung den Fokus auf diese Aspekte zu legen. Zentral für die Kooperation ist weiters ein gemeinsames Bildungsverständnis der Bildungspartner:innen. Ausreichend Personal stellt einen wesentlichen Faktor für die Qualität der Kooperation dar. Daraus geht hervor, dass die Kooperation zwischen Kindergarten und Schule nicht allein auf persönlichem Engagement der Beteiligten basieren kann, sondern dass ebenso strukturelle Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, die personelle und zeitliche Ressourcen für eine qualitative Zusammenarbeit ermöglichen.The focus of this thesis about the transition from kindergarten to school is on the influence of school interventions and institutional conditions on the continuity of the educational biography of children in the school entry phase. This work aims to find out which interventions are supportive to make the transition process from kindergarten to school easier for the children. In addition, the extent to which pedagogical measures, institutional framework conditions and the cooperation of teachers from kindergarten and school can contribute to shaping a continuous educational biography for children will be investigated. In order to answer the central research questions, nine elementary school teachers from Upper Austria were interviewed in guided interviews in addition to examining the literature. The interview results were evaluated based on qualitative content analysis according to Mayring. The results of this thesis show that successful cooperation heavily depends on the personal attitudes of those involved. Knowledge of the relevance of cooperation and personal commitment promote cooperation between the institutions. Social skills are also indispensable in this context, which implies that the focus should be placed on these aspects in training or further education. A common understanding of education between the educational partners is also central to cooperation. Sufficient staff is an essential factor for the quality of cooperation. This shows that cooperation between kindergarten and school cannot be based solely on the personal commitment of those involved, but that structural framework conditions are required to provide personnel and time resources for qualitative cooperation

    Selbstorganisiert lernen, selbstbewusst wachsen

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    Diese Masterarbeit untersucht die Auswirkungen des selbstorganisierten Lernens auf die Lernmotivation von Schüler:innen in der Volksschule. Basierend auf ausgewählten theoretischen Grundlagen, wie zum Beispiel der Selbstbestimmungstheorie von Deci & Ryan, der Erwartungs-WertTheorie von Eccles & Wigfield und der Flow-Theorie von Csikszentmihalyi, wurde ein praxisorientiertes Forschungsprojekt durchgeführt. Die empirische Erhebung erfolgte mittels eines standardisierten Fragebogens im Rahmen eines quantitativen PräPost-Designs ohne Kontrollgruppe über einen Zeitraum von sechs Monaten. Die Ergebnisse zeigen, dass keine signifikanten Veränderungen in der Lernmotivation festgestellt werden konnten. Einzelne Dimensionen wie „Selbstbestimmung“ wiesen leicht positive Tendenzen auf, während andere Bereiche, wie „soziale Einflüsse“ oder „extrinsische Motivation“ stabil blieben. Methodische Limitationen, darunter eine kleine Stichprobengröße, der Verzicht auf eine Kontrollgruppe, sowie der begrenzte Untersuchungszeitraum, schränken die Aussagekraft der Ergebnisse ein. Die Arbeit liefert dennoch wertvolle Hinweise auf die Herausforderungen und Potenziale von selbstorganisiertem Lernen in der Primarstufe. Abschließend werden Empfehlungen für die schulische Praxis und Ansätze für weiterführende Forschung formuliert.This master's thesis examines the effects of self-directed learning on the learning motivation of primary school students. Based on several theoretical foundations, such as Deci & Ryan's selfdetermination theory, Eccles & Wigfield's expectancy-value theory, and Csikszentmihalyi's flow theory, a practice-oriented research project was conducted. The empirical data were collected using a standardized questionnaire within a quantitative pre-post design without a control group over a period of six months. The results show that no significant changes in learning motivation could be observed. Individual dimensions such as "self-determination" showed slightly positive trends, while other areas, such as "social influences" and "extrinsic motivation", remained stable. Methodological limitations, including a small sample size, the lack of a control group, and the limited study period, limit the significance of the results. Nevertheless, the study provides valuable insights into the challenges and potential of self-directed learning in primary school. Finally, recommendations for school practice and approaches for further research are formulated

    Evaluation in der kommunalen Prävention und Gesundheitsförderung: Der Wirkungsradar als partizipatives Praxistool zur Wirkungsforschung

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    Hintergrund Praxisgängige Ansätze zur Ergebnis- und Wirkungsevaluation von Projekten der kommunalen Prävention und Gesundheitsförderung (PGF) gewinnen im Zuge der Forderung nach mehr Evidenzbasierung zunehmend an Bedeutung. Nicht zuletzt aufgrund begrenzter finanzieller Fördermittel wird von politischen Entscheidungsträgern verstärkt eine Legitimation durch nachgewiesene Wirkungen eingefordert. Um Evaluations- und Wirkungsfragen in kommunalen PGF-Projekten künftig stärker zu berücksichtigen, bedarf es praxistauglicher und partizipativer Methoden der Wirkungsforschung. Methode und praktische Umsetzung In diesem Beitrag wird mit dem Wirkungsradar eine empirische Toolbox vorgestellt, mit der eine wirkungsorientierte Arbeitsweise in PGF-Projekten in der Lebenswelt Kommune implementiert werden kann. Die einzelnen Schritte des Wirkungsradars werden erläutert und ihre praktische Anwendung anhand von PGF-Projekten beschrieben. Aufbauend auf dem Konzept der „realistic evaluation“ kombiniert der Wirkungsradar 5 Schritte: (1) Wirkungsworkshop durchführen (2) Wirkmodell partizipativ entwickeln, (3) Effekte durch wirkungsorientiertes Monitoring erfassen, (4) Nachweis bzw. Plausibilisierung von Wirkungen erbringen, (5) zugrunde liegende Wirkmechanismen analysieren. Schlussfolgerungen Der Wirkungsradar ist ein partizipatives und praxisnahes Instrument, das Akteure in Kommunen dabei unterstützt, PGF-Projekte wirkungsorientiert durchzuführen. Eine konsequente und im Projektverlauf möglichst frühzeitige Berücksichtigung von Wirkungsaspekten kann zur Qualitätssicherung und Legitimation von PGF-Projekten in der Lebenswelt Kommune beitragen.Background Practice-oriented approaches to outcome and impact evaluation of municipal prevention and health-promotion projects are gaining importance and are leading to calls for evidence-based action. In addition, because financial resources are limited, policy-makers increasingly demand proof of efficacy and demonstrable impacts. To give evaluation and impact considerations greater prominence in future municipal prevention and health-promotion projects, practical and participatory impact-research methods are required. Methods and practical part This article introduces the Impact Radar, an empirical toolbox that enables an impact-oriented mode of working in prevention and health-promotion projects within municipal settings. The individual steps of the Impact Radar are explained and their practical application is illustrated with project examples. Building on the concept of Realistic Evaluation, the Impact Radar combines five steps: (1) conduct an impact workshop; (2) develop an impact model participatively; (3) capture effects through impact monitoring; (4) provide evidence or plausibility for effects and impacts; and (5) analyze the underlying effects and impact mechanisms. Conclusions The Impact Radar is a participatory, practice-oriented instrument that helps municipal stakeholders implement prevention and health-promotion projects with a clear focus on effects and impacts. Consistent and wherever possible early consideration of impact aspects throughout the project lifecycle can enhance quality assurance and legitimation of prevention and health-promotion projects in the municipal context

    Philosophische Grundbegriffe Sozialer Arbeit

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    Wie kann Philosophie die Soziale Arbeit bereichern? Dieses Buch bietet einen kompakten und übersichtlichen Einstieg in die zentralen philosophischen Begriffe und Themen, mit denen Studierende und Fachkräfte der Sozialen Arbeit konfrontiert werden – u. a. soziale Gerechtigkeit, Freiheit, Verantwortung, Macht, Gemeinschaft, Sinn und Helfen. Mit verständlichen Erklärungen, kritischen Reflexionen und praxisnahen Anknüpfungsmöglichkeiten bietet dieses Buch eine fundierte Einführung für Studierende und Fachkräfte und zeigt die unmittelbare Relevanz für das reflektierte Denken und professionelle Handeln in der Sozialen Arbeit. Denn Philosophie ist kein Luxus – sie ist die Grundlage für kluges und reflektiertes soziales Handeln.How can philosophy enrich social work? This book offers a compact and clear introduction to the central philosophical concepts and topics that students and professionals in social work are confronted with – including social justice, freedom, responsibility, power, community, meaning and helping. With comprehensible explanations, critical reflections and practical applications, this book offers a well-founded introduction for students and professionals and shows the direct relevance for reflective thinking and professional action in social work. Because philosophy is not a luxury – it is the basis for intelligent and reflective social action

    Zwischen Gedächtnis und Didaktik

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    Die vorliegende Einreichung untersucht die curriculare Relevanz von Erinnerungskultur und Demokratiebildung in den österreichischen Geschichtslehrplänen der Sekundarstufe I. Das Hauptaugenmerk besteht darin, die terminologische Entwicklung sowie die inhaltliche Einbettung erinnerungskultureller und demokratiebildender Konzepte im zeitlichen Verlauf zu analysieren. Ausgangspunkt bildet die Prämisse, dass Erinnerungskultur als gesellschaftlich strukturierter, gruppenspezifischer und prozesshafter Umgang mit Vergangenheit verstanden werden kann (Assmann, 2013). Theoretisch fundiert ist die Untersuchung durch zentrale Konzepte des kollektiven, kommunikativen und kulturellen Gedächtnisses nach Halbwachs (1985) sowie Mathias Berek (2009). Mittels einer quantitativen Frequenzanalyse werden die curricularen Dokumente auf die Verwendung einschlägiger Begriffe wie „Gedenkstätten“, „Antisemitismus“ „Holocaust“ oder „Demokratiebildung” hin untersucht. Bei der Frequenzanalyse wird das Auftreten eines Kriteriums (z.B. eines bestimmten Wortes oder einer Aussage) in einem Dokument gezählt und tabellarisch festgehalten. Die Ergebnisse zeigen, dass in älteren Curricula erinnerungskulturelle Aspekte allenfalls rudimentär (BMUKK, 2000), in neueren hingegen explizit und zunehmend differenziert behandelt werden (BMBF, 2016; BMBWF, 2023). Besonders die Thematisierung des Nationalsozialismus und der Holocaust-Education steht dabei im Fokus. Die jüngeren Lehrpläne rücken vermehrt prozessorientierte, reflexive und multiperspektivische Zugänge in den Vordergrund, was eine stärkere Betonung von Gedenkstättenpädagogik und dekonstruktiven Methoden impliziert (Hellmuth & Kühberger, 2016). Insgesamt soll verdeutlicht werden, dass Erinnerungskultur und Demokratiebildung nicht nur als Generieren von Wissen, sondern auch als didaktisches Prinzip begriffen wird, welches zur Förderung historischer Orientierung, demokratischer Bildung und eines reflektierten Geschichtsbewusstseins beiträgt (Pandel, 2014). Die curriculare Einbindung erinnerungskultureller Konzepte erweist sich somit als zentral für eine kritisch-reflektierte Geschichtsvermittlung und die Gestaltung eines demokratischen Geschichtsbewusstseins im österreichischen Schulkontext

    Family educational orientations throughout the life course. Reconstructions of the change in intergenerational educational orientations

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    Der Beitrag beleuchtet die Frage danach, in welcher Art und Weise FIGEST Studierende – also Studierende, die als erste der Familie den Erfahrungsraum Hochschule erschließen – handlungsleitende, auf das Generationenverhältnis bezogene Orientierungen ihrer Eltern beeinflussen. Angesprochen sind damit intergenerationale Transmissionsprozesse – ausgehend von der jüngeren Generation – sowie eine generationalitätsspezifische Perspektive der Eltern auf den Erfahrungsraum Familie. Die Ergebnisse zeigen, dass jene Prozesse nicht als einseitig zu verstehen sind, sondern auch die jüngere Generation grundlegende Orientierungen ihrer Eltern beeinflusst. Zusammenfassend wird zudem auf die Praxis der Sozialen Arbeit rekurriert, während die Bedeutung generationaler Beziehungen im Erfahrungsraum Familie hervorgehoben wird.In this paper we discuss, how first-generation students – i. e. students who are the first in their families to attend institutions of higher learning – influence the orientations of their parents when it comes to educational decision-making. It addresses intergenerational transmission processes – starting with the younger generation – and a generationality-specific parental perspective on the family experience. The article represents an understanding of parenting that moves away from the authoritarian influence of parents on their children and considers how children independently shape their parents. We conclude that these transmission processes do not have a "one-way character", but must also be asked to what extent the younger generation irritates the central orientations of the parents. Finally, the importance of generational relationships in the family experience for the practice of social work is emphasized

    Lernende Organisationen in lehrreichen Netzwerken: Netzwerke als Ermöglichungsraum, in dem das Hilfesystem von seinen Adressat:innen lernen kann

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    Das vorliegend niedergeschriebene Manuskript wurde im Nachgang und als interpretative Auswertung eines vom Verfasser durchgeführten Workshops mit arbeitsmarktpolitischen Vertreter:innen eines Jobcenters zum Thema Alleinerziehende im SGB II-Bezug verfasst. Die nachfolgenden Ausführungen wurden dabei im Nachhinein so aufbereitet, dass für den Studienkontext der Sozialen Arbeit spezifische Erkenntnisse und Lerninhalte hervorgehoben werden. Es wird dafür sensibilisiert, dass Alleinerziehende – zwischen gesellschaftlichen Ansprüchen und institutionellen Funktionslogiken – in ihrem Alltag zu „Weltenwandler:innen“ werden; dies macht sie zu einer für die Netzwerkperspektive relevanten Gruppe. Es besteht das Ziel dieses Textes also darin, die Leser:innen auf eine kleine Reise durch die Idee von Netzwerken für Alleinerziehende mitzunehmen. Warum sind eigentlich gerade Alleinerziehende so relevant/aufschlussreich aus der Perspektive „Netzwerk“

    Kein Bock auf Schule. Chancen und Grenzen der Selbstbestimmungstheorie der Motivation im Umgang mit Schulabsentismus

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    In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, inwieweit Erkenntnisse aus der Selbstbestimmungstheorie nach E. Deci und R. Ryan für die Schulsozialarbeit zur Bekämpfung von Schulabsentismus fruchtbar gemacht werden können. Die literaturbasierte Forschung untersucht dafür die Problematik des Schulabsentismus vor dem Hintergrund verschiedener Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen. Es werden die Aufgaben und Merkmale der Schulsozialarbeit vorgestellt und Bezug auf die erweiterten Kontexte Familie und Schule genommen. Daraufhin wird die Selbstbestimmungstheorie mit besonderem Augenmerk auf die psychologischen Grundbedürfnisse erläutert. Es wird aufgezeigt, dass die Erfüllung der Bedürfnisse Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit wesentlich zum Wohlbefinden von Schülern beiträgt und sich positiv auf ihre Lernerfolge auswirkt. Es wird festgestellt, dass dies eine präventive Wirkung auf Schulabsentismus hat. Außerdem wird gezeigt, dass ein wesentlicher Schlüssel zur Erfüllung der Grundbedürfnisse in der Beziehung zu den Schülern liegt.This paper examines the extent to which insights from the self-determination theory according to E. Deci and R. Ryan can be utilised in school social work to can be utilised to combat school absenteeism. The literature-based research examines the problem of school absenteeism against the background of various causes, manifestations and consequences. It will The tasks and characteristics of school social work are presented and reference is made to the extended contexts of family and school. This is followed by the theory of self-determination with a particular focus on basic psychological needs. It is shown that the fulfilment of the needs of autonomy, competence and social integration contributes significantly to the well-being of pupils and has a positive effect on their learning success. It is established that this has a preventative effect on truancy. It is also shown that a key to the fulfilment of basic needs lies in the relationship with the pupils

    Jugendarbeit was bringt´s? Eine literaturbasierte Auseinandersetzung mit den möglichen und erwünschten Auswirkungen christlicher Jugendarbeiten auf Scheidungskinder

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    Scheidung tut weh! Nicht nur den betroffenen Ehepartnern, sondern besonders ihren Kindern. Denn Scheidungen hinterlassen im Leben von Scheidungskindern tiefe Spuren und Verletzungen. Mehrheitlich kämpfen sie mit Selbstwertproblemen, Aggressionen sowie psychischen, physischen und sozialen Herausforderungen. Die christliche Jugendarbeit bietet ein sozialpädagogisches und missionarisches Angebot, dass Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitswerdung bzw. -entwicklung fördert und unterstützt, um so zu einem gelingenden Leben beizutragen. Die Bachelorthesis widmet sich daher der Frage, was für einen Beitrag christliche Jugendarbeit für die Begleitung von Scheidungskinder leisten kann? Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde sich mit den Bedürfnissen der Scheidungskinder, dem Selbstverständnis der christlichen Jugendarbeit und ihren Zielen, basierend auf der aktueller Fachliteratur, auseinandergesetzt. Die Forschung ergab, dass christliche Jugendarbeiten einen Beziehungsraum ermöglichen, in denen Scheidungskinder Zugehörigkeit, Verständnis und Unterstützung finden, welches sich positiv auf ihre Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung auswirkt. Darüber hinaus verdeutlicht diese Arbeit, dass die bisherige Forschung zu dieser Thematik begrenzt ist und eine umfassende Auseinandersetzung mit diesem komplexen Thema von grundlegender Relevanz ist. Für die Zukunft ist nur zu hoffen, dass die Thematik sowohl in der Forschung als auch in der Praxis der christlichen Jugendarbeit an Bedeutung zunimmt, um den Bedürfnissen von Scheidungskindern gerecht zu werden.Divorce hurts! Not only for the spouses involved, but especially for their children. Divorce leaves deep marks and injuries in the lives of children of divorce.Most of them struggle with self-esteem problems, aggression and psychological, physical and social challenges. The Christian youth work offers a socio-educational and missionary programme,that promotes and supports children and young people in their personal fulfilment and development in order to contribute to a successful life. The bachelor's thesis is therefore dedicated to the question of what contribution Christian youth work can make to support children of divorce? In order to answer the research question, the needs of children of divorce, the self-image of Christian youth work and its objectives goals, based on the current specialised literature. The research revealed that Christian youth work provides a relational space in which children of divorce can find belonging, understanding and support, which has a positive effect on their identity and personality personality development. Furthermore, this work makes it clear that research to date on this topic is limited and this is a complex topic that is of fundamental relevance. For the future, it is to be hoped that the topic will be given more attention both in research and in the practice of Christian youth work in order to meet the needs of children of divorce

    Antisemitismus, Geschlecht und Kollektiv-Identitäten in Marokko. Islamismus, Panarabismus und Antisemitismusbekämpfung

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    Der Beitrag analysiert die Verschränkung von Antisemitismus, Geschlechterverhältnissen und kollektiven Identitätskonstruktionen im marokkanischen Kontext. Im Fokus stehen der Antisemi-tismus bei islamistischen, panarabischen Akteurinnen und Akteuren sowie jene zivilgesellschaftlichen Akteur:innen, die sich gegen Antisemitismus engagieren. Islamistische und panarabische Gruppen nutzen Antisemitismus als ideologisches Bindeglied und Mobilisierungsressource. Insbesondere bei islamistischen Akteur:innen finden sich patriarchale und homophobe Positionierungen, die teilweise mit Antisemitismus verbunden sind. Auf der Grundlage von über hundert Interviews, Hintergrundgesprächen mit Akteur:innen der Antisemitismusbekämpfung sowie teilnehmender Beobachtungen zeigen sich Positionierungen, die für Geschlechtergerechtigkeit, individuelle Rechte und gegen Homophobie eintreten. Antisemitismus und Vorstellungen über Geschlechterverhältnisse sind eng miteinander verknüpft. Der Kampf gegen Antisemitismus ist Teil des Ringens um die kollektive Identität und um demokratische Zukunftsvisionen in Marokko, die Geschlechterverhältnisse mit einschließen

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