Kirchlicher Dokumentenserver
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    Demokratie lernen in der Primarstufe

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    Die vorliegende Arbeit untersucht den Nutzen der Freinetpädagogik für das im neuen Lehrplan (BMBWF, 2023) verankerte fächerübergreifende Thema politische Bildung sowie die dabei auftretenden Spannungsverhältnisse. Ausgehend vom Anspruch des Grundsatzerlasses zur politischen Bildung (BMBF, 2015), dass Kinder „möglichst früh erfahren, dass sie nicht nur ein Recht auf Beteiligung haben, sondern auch, dass jeder und jede Einzelne durch aktives Engagement Veränderung bewirken kann“ (S. 3), wird ein methodisches Fundament gesucht, das über eine bloße Orientierung an tradierten Arbeitstechniken hinausgeht. Im theoretischen Teil dieser Arbeit werden deshalb die politische Bildung in Österreich und die Freinetpädagogik entlang der pädagogischen Trias nach Böhm (2018, S. 291) anhand ihrer teleologischen, anthropologischen und methodologischen Grundannahmen sowie zentraler Spannungsverhältnisse analysiert. Der empirische Teil erhebt anschließend mittels einer strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse (Kuckartz, 2018) und der Repertory-Grid Methode (Jankowicz, 2015), welche Grundannahmen Freinetpädagog:innen in ihrem pädagogischen Handeln leiten, wie sie dieses konkret gestalten und welche Spannungsverhältnisse sich dabei ergeben. Die Ergebnisse zeigen, dass die Freinetpädagogik mit ihren Methoden wie beispielsweise dem freien Ausdruck, dem Klassenrat, dem Schüler:innenparlament und der Klassenkorrespondenz zentrale Ziele politischer Bildung wie der Fähigkeit „sich eine eigene Meinung bilden, diese artikulieren und Möglichkeiten des eigenen Handelns erkennen“ (BMBWF, 2023, S. 15) können, fördern kann. Als „Alternative in der Regelschule“ (Kock, 2015, S. 105; Dietrich & Laun, 1993, S. 99) ist sie jedoch auf ein ständiges Austarieren der Lehrperson im Hinblick auf das Zusammenspiel von didaktischer Steuerung und Beteiligung angewiesen. Ihre Umsetzung erfordert daher Flexibilität, Ausdauer und situationsangepasstes Handeln der Lehrperson.This thesis examines the value of Freinet pedagogy for the interdisciplinary topic of civic education, as anchored in the new Austrian curriculum (BMBWF, 2023) and explores the tensions that arise in this context. Starting from the guiding aim of civic education, which states that children should experience as early as possible that they not only have a right to participation but also that each individual can bring about change through active engagement, the thesis seeks a methodological foundation that goes well beyond merely relying on traditional work techniques (BMBF, 2015, S.3). In its theoretical part, the thesis analyses civic education in Austria and Freinet pedagogy through the lens of Böhm’s (2018, S. 291) pedagogical triad, examining their teleological, anthropological, and methodological assumptions, as well as key areas of tension. The empirical part of this thesis then uses a structuring qualitative content analysis (Kuckartz, 2018) and the repertory grid method (Jankowicz, 2015) to explore which fundamental assumptions guide Freinet educators in their pedagogical practice, how they design this practice in concrete terms, and what tensions emerge in doing so. The results show that Freinet pedagogy, with its methods such as free expression, the class council, the student parliament, and class correspondence, can promote core goals of civic education, like the ability to form one’s own opinion, articulate it, and recognise possibilities for action (BMBWF, 2023, S. 15). However, as an ‘alternative within public schools’ (Kock, 2015, S. 105; Dietrich & Laun, 1993, S. 99), it requires the teacher to constantly balance instructional guidance and student participation. Its implementation thus demands flexibility, perseverance, and situationally responsive action from the teacher

    Wissen schaffen durch Wirkungsorientierung

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    Wirkungsorientierung und die Frage nach der Wirkung von Angeboten und Leistungen der Sozialen Arbeit haben in den letzten Jahren zugenommen. Häufig wird das Thema aber aus einer legitimatorischen Perspektive bearbeitet, um mit den Erkenntnissen die Zuwendung öffentlicher Mittel zu legitimieren. Der alleinige Blick auf diese Perspektive greift aber bei einem umfassenden Ansatz von Wirkungsorientierung zu kurz. Vielmehr bietet Wirkungsorientierung einen hohen Mehrwert für die fachliche Arbeit, die Entwicklung fachlicher Praxis und hilft beim Aufbau eines Wissenskorpus für die Soziale Arbei

    Abschlussbericht wissenschaftliche Begleitung „Individualpädagogisch orientierte Kleinstgruppe Marxloh“

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    Mit der Individualpädagogischen Kleinstgruppe Marxloh versucht der Träger des Angebotes eine Kleingruppenstruktur mit den Logiken der Individualpädagogik zusammenzudenken. Dabei wird ein offenes und akzeptierendes Konzept in exponierter Lage realisiert, das keinen Vorbildern folgt und neue Wege beschreitet. Hierfür wurde eine zweijährige wissenschaftliche Begleitung angestrengt, deren Ergebnisse in dem Abschlussbericht dokumentiert werden

    Demokratieförderung durch Weiterbildung

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    Demokratie ist die Basis unserer europäischen Gesellschaft und Wertekultur. Die Förderung der Demokratie und die Vermittlung demokratischer Grundprinzipien und Werte beginnt spätestens in der Schule. Demokratielernen und politische Bildung stellen in gewisser Weise konstitutive Voraussetzungen für eine funktionierende Demokratie dar, denn Demokratiekompetenz, politische Mündigkeit und Urteilsfähigkeit entwickeln sich nicht von selbst. In modernen und komplexen Mediengesellschaften braucht es Demokratiebildung mehr denn je. Hier zeigt sich der große Stellenwert von politischer Bildung, Wissensvermittlung, aber auch der Verankerung von demokratischen Haltungen. Im Rahmen der Politischen Bildung verankert wurde auch die Geistige Landesverteidigung, welche nach der Bundesverfassung (Art. 9a) einen Teil der Umfassenden Landesverteidigung darstellt. Die Inhalte beziehen sich auf demokratische Werte und Neutralitätsbewusstsein, staatliche Souveränität, demokratische Freiheiten und Menschenrechte. In diesem Artikel wurde untersucht, inwiefern politische und Demokratiebildung durch Weiterbildungsmaßnahmen gestützt werden können. Diesen Fragen wurde am Beispiel des Hochschullehrgangs „Demokratieverständnis im Sinne der geistigen Landesverteidigung“ nachgegangen, welcher von der PHDL in Kooperation mit dem österreichischen Bundesheer im Studienjahr 2024/2025 erstmalig durchgeführt wurde. Die Befragung der Expert:innen der PHDL und des ÖBH rund um diesen Lehrgang ergaben ein stimmiges Bild: Sowohl das pädagogische Feld als auch die militärische Seite halten im Hinblick sowohl auf unsere staatliche Souveränität und Neutralität als auch allgemein auf Menschenrechte und Friedenspädagogik ein hohes Ausmaß an politischer Bildung, Demokratieerziehung und Bewusstseinsbildung für unerlässlich, wenngleich mit unterschiedlichen Schwerpunkten. In der heutigen digitalisierten Informationsgesellschaft – mit Bedrohungslagen von außen sowie Fake News und undemokratischen Strömungen von innen – ist politische Bildung in jeder Hinsicht wichtiger denn je

    „Das macht wirklich, wirklich Angst.“ Eco-Anxiety als Herausforderung für die Soziale Arbeit

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    Eco-Anxiety kann als neuer Begriff für das Erleben emotionaler Belastung im Kontext der Klimakrise beschrieben werden. Besonders junge Menschen sind von Eco-Anxiety betroffen, die fundamentale Auswirkungen auf das Alltagserleben der Betroffenen haben kann. Neben der sogenannten „Eco-Paralysis“ kann auch das „Pro-Environmental-Behaviour“ als Folge von Eco-Anxiety auftreten. Der Artikel kombiniert die Ergebnisse der Abschlussarbeit von Lisa Rosbach mit Erkenntnissen des Promotionsprojekts von Laura Maren Harter und ordnet diese in den Kontext Sozialer Arbeit ein. Die Zitate entstammen der Datenerhebung im Rahmen des Promotionsprojekts, welches Natur-Episteme verschiedener Akteursgruppen in der Sozialen Arbeit sowie klassistische Tendenzen innerhalb der Thematik untersucht

    Erläuterung der PartNet-Definition zur Partizipativen Gesundheitsforschung : Konzeptionelle Grundlagen und spezifische Elemente

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    Bereits seit seinen Anfängen hat sich PartNet mit der Klärung des Verständnisses von Partizipativer Gesundheitsforschung (PGF) für den deutschsprachigen Raum befasst und im Jahr 2015 eine Definition für PGF auf der PartNet-Webseite veröffentlicht. PGF, die zunächst schwerpunktmäßig in der Gesundheitsförderung und Prävention angewendet wurde, findet sich nun auch vermehrt in der Versorgungsforschung und der Forschung in den Feldern Psychiatrie, Psychotherapie sowie Pflege, Ergotherapie und Logopädie. Damit einhergehend hat sich auch PartNet vergrößert und bringt heute Akteur:innen aus unterschiedlicheren Feldern, Disziplinen und mit verschiedenen Hintergründen in den Austausch. Das Verständnis von Begrifflichkeiten, wie sie in der Definition verwendet werden, hat sich stärker ausdifferenziert, so dass die Definition von 2015 nicht mehr selbsterklärend ist. 2022 war dies der Anlass im Rahmen einer PartNet-Arbeitsgruppe, die Definition zu überprüfen. Die Diskussionen machten deutlich, dass zunächst eine vertiefende Erläuterung der konzeptionellen Grundlagen der PGF-Definition nötig scheint. Die vorliegende Erläuterung der PGF-Definition basiert auf intensiven Diskussionen sowie den in den letzten Jahren u. a. von PartNet-Mitgliedern veröffentlichten Publikationen, die die Grundlagen und Anwendungsbereiche von PGF weiterentwickelten. Die Autorinnen stellen die wesentlichen Grundlagen der PGF-Definition und ihre drei spezifischen Elemente dar: 1) Verständnis von Partizipation als Teilhabe an Entscheidungen im gesamten Forschungsprozess und der Anspruch einer kontinuierlichen kritischen Reflexion der Machtverhältnisse zwischen den Beteiligten der Forschung; 2) ein ganzheitliches Gesundheitsverständnis als Basis und die Verknüpfung mit dem Ziel, Veränderungen zur Stärkung der Selbstbestimmung über die eigene Gesundheit und der Beeinflussung der sozialen Determinanten für Gesundheit anzustoßen; 3) die Fokussierung auf die Beteiligung und Partizipation von denjenigen, die weniger Gesund-heitschancen und keinen bis wenig gesellschaftlichen Einfluss haben. Die Struktur der Erläuterung knüpft dabei an den Wortlaut der PGF-Definition an und erörtert diese abschnitts- und z. T. satzweise. Erläuterungen zum zweiten spezifischen Element, dem der PGF zugrundeliegenden Verständnis von Gesundheit und ihrem Beitrag zu Gesundheit und gesundheitlicher Chancengleichheit, werden vorangestellt. Mit der Erläuterung soll die Definition anschlussfähiger sein an aktuelle Entwicklungen und Diskussionen u. a. für Leitfäden oder Handlungsempfehlungen im Feld der partizipativen Forschung

    Muslimische Lebenswelten und islamische Bildung an österreichischen Moscheen

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    Conclusio und Aussicht

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    Wolfhart Pannenbergs Ansatz einer "Offenbarung als Geschichte" reflektiert anhand der missionswissenschaftlichen Perspektive Lesslie Newbigins

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    Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage: Welche Bedeutung hat Wolfhart Pannenbergs Ansatz einer „Offenbarung als Geschichte“ für das missionswissenschaftliche Offenbarungs- und Geschichtsverständnis? Begonnen wird mit der Person Wolfhart Pannenbergs, dessen Programmschrift „Offenbarung als Geschichte“ zunächst kontextualisiert wird. Es folgt eine Begriffsdefinition der von Pannenberg verwendeten Begriffe Offenbarung und Geschichte, welche die Grundlage bildet für die anschließende Darstellung seiner sieben Thesen aus der Programmschrift, die durch einen jeweiligen Kommentar die Position Pannenbergs verdeutlichen sollen. Im zweiten Teil wird vorerst die missionswissenschaftliche Perspektive Newbigins dargestellt. Mithilfe der Ergebnisse des ersten Teils werden dann die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Positionen herausgearbeitet. Der Ertrag wird sodann auf die Forschungsfrage hin in vier Punkten auf das Wesentliche zusammengefasst, was zugleich das Fazit bilden wird. Pannenbergs universalgeschichtlicher Ansatz schlägt einen theologischen Mittelweg vor zwischen einer existenzialistischen (Bultmann) und einer offenbarungspositivistischen Begründung (Barth). Indem er auf das geschichtliche Ereignis und dessen Bedeutung insistiert, setzt er die Offenbarungskenntnis als Grundlage des christlichen Glaubens voraus. Der anschließende Vergleich von Pannenberg und Newbigin, weist eine überraschend große Übereinstimmung auf. Insbesondere die Geschichtsbezugnahme und eschatologische Ausrichtung haben sie gemeinsam, die in ihrem ähnlichen erkenntnistheoretischen Ansatz wurzelt. Der Hauptunterschied lässt sich in ihrer Denkbewegung verzeichnen: während Pannenberg stark den proleptischen Charakter der Christusoffenbarung betont und vom Eschaton ausgehend rückwärts blickt, so schaut Newbigin vom Christusereignis bzw. der Gegenwart nach vorn auf das Geschichtsende. Schließlich lässt sich folgende Bedeutung feststellen, die Pannenbergs universaler Ansatz für die Missionswissenschaft hat: er erweist sich im Blick auf andere Weltanschauungen als integrativ, liefert Impulse für interkulturelle Fragen, ist zielorientiert und ergebnisoffen und zielt ab auf seine Anwendung in der Praxis.This paper deals with the question: What significance does Wolfhart Pannenberg's approach of ‘revelation as history’ have for the missiological understanding of revelation and history? It begins with the person of Wolfhart Pannenberg, whose programme paper ‘Revelation as History’ is first contextualised. This is followed by a definition of the terms revelation and history used by Pannenberg, which forms the basis for the subsequent presentation of his seven theses from the programme paper, each of which is intended to clarify Pannenberg's position by means of a commentary. In the second part, Newbigin's missiological perspective is first presented. The results of the first part are then used to work out the similarities and differences between the two positions. The findings will then be summarised in four key points in response to the research question, which will also form the conclusion. Pannenberg's universal-historical approach proposes a theological middle way between an existentialist (Bultmann) and a revelation-positivist justification (Barth). By insisting on the historical event and its significance, he presupposes the knowledge of revelation as the basis of Christian faith. The subsequent comparison of Pannenberg and Newbigin shows a surprisingly high degree of agreement. In particular, they share a reference to history and an eschatological orientation, which is rooted in their similar epistemological approach. The main difference can be seen in their thinking: while Pannenberg strongly emphasises the proleptic character of the revelation of Christ and looks backwards from the eschaton, Newbigin looks forwards from the Christ event or the present to the end of history. Finally, the following significance of Pannenberg's universal approach for missiology can be noted: it proves to be integrative with regard to other worldviews, provides impulses for intercultural questions, is goal-orientated and open-ended and aims to be applied in practice

    Grenzenlose Liebe?! Das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter und dessen Relevanz für die Soziale Arbeit

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    Das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter ist eines der bekanntesten Gleichnisse Jesu und vorbildhaft hinsichtlich der praktizierten Nächstenliebe des Samariters. Um die Relevanz des Gleichnisses bezüglich der Sozialen Arbeit zu überprüfen, beschäftigt sich diese Arbeit mit der Frage: Inwieweit eignet sich das Gleichnis des Barmherzigen Samariters, um handlungsleitende Motive für die Soziale Arbeit abzuleiten? Hierzu bedarf es zunächst einer exegetischen Betrachtung der Perikope Lk 10, 25-37, um die Geschichte als Ganzes zu verstehen. Aus den daraus gewonnenen Einsichten werden handlungsleitende Motive und vorbildhafte Aspekte abgeleitet. Um die Relevanz für die Soziale Arbeit bewerten zu können, folgt ein Blick auf ausgewählte Kennzeichen der heutigen Sozialen Arbeit. Zuletzt werden die jeweiligen Erkenntnisse miteinander in Beziehung gesetzt und im Fazit ein Resümee hinsichtlich der Forschungsfrage gezogen. Als handlungsleitende Motive und vorbildhafte Facetten können aus der betrachteten Perikope die Nächstenliebe, der Maßstab der Selbstliebe, die Proximalität, der Umgang mit Nähe und Distanz sowie die Beauftragung des Wirts als Teil der Hilfeleistung des Samariters wahrgenommen werden. Als Kennzeichen heutiger Sozialer Arbeit werden insbesondere die Institutionalisierung und Professionalisierung berücksichtigt. Bei der Betrachtung der einzelnen Aspekte fällt zwar die Differenz zwischen der spontanen Hilfe des Samariters und der durch Organisationen bewältigten professionellen Sozialen Arbeit auf, die in einzelnen Punkten die Relevanz des Gleichnisses einschränkt und es ergänzungsbedürftig macht. Zusammenfassend lässt sich allerdings feststellen, dass gerade innerhalb der institutionalisierten und professionalisierten Rahmenbedingungen die gewonnenen Erkenntnisse wirkmächtig sein können. Hierdurch erfährt die Soziale Arbeit eine grundlegende Begründung, ethische Orientierung und wird daran erinnert, sowohl Klientinnen und Klienten als auch Sozialarbeitende nicht aus dem Blick zu verlieren.The parable of the Good Samaritan is one of the best-known parables of Jesus of Jesus and exemplary in terms of the Samaritan's practised love of neighbour. In order to the relevance of the parable to social work, this paper addresses the question: To what extent is the parable of the Good Samaritan suitable for deriving motives for action in social work? To this end, an exegetical examination of the pericope Luke 10:25-37 is first required, in order to understand the story as a whole. From the insights gained from this motives and exemplary aspects are derived. In order to assess the relevance for social work, a look is taken at selected characteristics of social work today. Finally, the respective findings are put in relation to each other and the conclusion summarises the research question. As guiding motifs and exemplary facets, the pericope under consideration can be summarised as follows love of neighbour, the standard of self-love, proximality, dealing with closeness and distance and the with closeness and distance and the commissioning of the host as part of the Samaritan's help. The hallmarks of social work today institutionalisation and professionalisation are considered in particular. When looking at the individual aspects, the difference between the Samaritan's spontaneous help and the professional social work carried out by organisations is noticeable, which limits the relevance of the parable in individual points and makes it in need of supplementation. In summary, however, it can be said that it is precisely within the institutionalised and professionalised framework that the insights gained can be effective. This gives social work a fundamental justification and ethical orientation and reminds it not to lose sight of both clients and social workers

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