Kirchlicher Dokumentenserver
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Wie beeinflusst selbstgesteuertes Lernen im Rahmen von Wochenplanarbeit die Lernergebnisse, die Motivation und die Selbstständigkeit von Schülerinnen und Schülern in der Volksschule?
Das heutige Bildungssystem ist durch eine zunehmend heterogene Schülerschaft geprägt, was Lehrkräfte vor die Herausforderung stellt, jedem Kind eine angemessene individuelle Förderung zu bieten. Der Umgang mit dieser Vielfalt erfordert gezielte didaktische Ansätze, die sowohl auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen als auch auf die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingehen.
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Thematik eben dieser Heterogenität und untersucht, inwiefern differenzierte Lernformen in der Volksschule durch den Einsatz von Wochenplanarbeit unterstützt werden können. Dabei wird insbesondere auf den Offenen Unterricht und dessen methodische Ansätze eingegangen.
Im Rahmen einer qualitativen Untersuchung wurden sechs Lehrkräfte mittels leitfadengestützter Interviews befragt, um deren Perspektiven und Erfahrungen mit der Wochenplanmethode zu analysieren. Die erhobenen Daten wurden unter Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2008) systematisch ausgewertet.
Die Ergebnisse zeigen, dass Wochenplanarbeit eine effektive Möglichkeit zur Förderung differenzierten Lernens darstellt. Gleichzeitig wird ersichtlich, dass der Erfolg dieser Methode maßgeblich von der jeweiligen Lehrkraft sowie von den gegebenen schulischen und organisatorischen Rahmenbedingungen beeinflusst wird. Die Untersuchung hebt hervor, dass eine sinnvolle Implementierung der Wochenplanarbeit sowohl strukturelle Unterstützung als auch methodische Kompetenz seitens der Lehrperson erfordert, um den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden.Today's education system is increasingly characterized by a heterogeneous student body, posing the challenge for teachers to provide each child with appropriate individualized support. Addressing this diversity requires targeted didactic approaches that accommodate both the varying learning prerequisites and the individual needs of students.
This master's thesis explores the topic of heterogeneity in the classroom and examines how differentiated learning in primary education can be supported through the use of weekly plan work. Particular emphasis is placed on open teaching methods and their pedagogical approaches.
As part of a qualitative study, six teachers were interviewed using semi-structured interviews to analyze their perspectives and experiences with the weekly plan method. The collected data were systematically evaluated using Mayring’s (2008) qualitative content analysis.
The findings indicate that weekly plan work is an effective method for promoting differentiated learning. At the same time, it becomes evident that the success of this approach largely depends on the individual teacher as well as the prevailing school and organizational framework conditions. The study highlights that the meaningful implementation of weekly plan work requires both structural support and methodological competence on the part of the teacher to effectively meet the diverse needs of students
Zwischen Anspruch und Realität
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit das aktuelle österreichische Schuleingangsscreening den individuellen Entwicklungsstand von Kindern beim Übergang vom Kindergarten in die Volksschule adäquat erfassen kann. Es soll untersucht werden, wie Pädagoginnen und Pädagogen dieses diagnostische Verfahren einschätzen und welche ergänzenden Maßnahmen sie für notwendig erachten, um die Schulreife eines Kindes ganzheitlich abzubilden.
Folgende Forschungsfragen stehen dabei im Mittelpunkt:
- Inwiefern erachten Lehrkräfte in Österreich das Schuleingangsscreening als geeignet, schulrelevante Entwicklungsbereiche valide und zuverlässig zu erfassen?
- Welche ergänzenden diagnostischen Verfahren oder Beobachtungsinstrumente halten Lehrkräfte für erforderlich, um eine ganzheitliche Beurteilung der Schulreife von Kindern vor Schuleintritt zu ermöglichen?
Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurden leitfadengestützte Interviews mit Volksschullehrkräften durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass das Schuleingangsscreening teilweise als hilfreiches Instrument wahrgenommen wird, jedoch aus Sicht der Lehrpersonen nicht ausreicht, um alle relevanten Entwicklungsbereiche differenziert zu erfassen. Besonders der Wunsch nach zusätzlichen Beobachtungsmöglichkeiten sowie ergänzenden Verfahren zur ganzheitlichen Einschätzung der Schulreife wurde deutlich.
Schlüsselwörter: Schuleingangsscreening, Schulreife, Entwicklungsdiagnostik, frühkindliche Bildung, Pädagogische Einschätzung, diagnostische VerfahrenThis master's thesis investigates the extent to which the Austrian School Entry Screening can adequately assess the individual developmental status of children at the transition from kindergarten to primary school. The aim is to explore how teachers evaluate this diagnostic procedure and what additional measures they consider necessary for a comprehensive assessment of a child's school readiness.
The following research questions will be addressed
- To what extent do teachers in Austria consider school entry screening to be suitable for valid and reliable assessment of school-relevant areas of development?
- What additional diagnostic procedures or observational instruments do teachers consider necessary to provide a holistic assessment of children's school readiness prior to school entry?
In order to answer these research questions, guided interviews were conducted with primary school teachers. The results indicate that although the school entry screening is generally perceived as a helpful tool, teachers do not consider it sufficient to capture all relevant areas of development in a differentiated way. In particular, the need for additional observation opportunities and complementary procedures for holistic assessment of school readiness was emphasized.
Keywords: school entry screening, school readiness, developmental diagnostics, early childhood education, educational assessment, diagnostic procedure
Optimierung der Biodiversität auf Grundstücken der Kirche in Oberösterreich
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie kirchliche Liegenschaften in Oberösterreich zur Förderung der Biodiversität beitragen können. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass die katholische Kirche über zahlreiche Grundstücke verfügt, die möglicherweise Potenzial für naturschutzfachliche Maßnahmen bieten. Anfangs werden theologische Grundlagen der Schöpfungsverantwortung mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen zur Biodiversität verknüpft. Die Arbeit analysiert bestehende Strukturen, Verwaltungsprozesse und ökologische Rahmenbedingungen kirchlicher Flächen und beleuchtet praxisnahe Handlungsmöglichkeiten. Exemplarisch werden positive Beispiele wie das Projekt Schieferegg dargestellt, das Naturschutz, pädagogischen Ansatz und spirituelle Erfahrung miteinander verbindet. Abschließend werden konkrete Vorschläge entwickelt, wie eine Anpassung von ökologischen Maßnahmen bei kirchlichen Pachtverträgen, Bildungsinitiativen und die institutionelle Verankerung von Biodiversitätsschutz in der Verwaltung der Diözese Linz. Ziel der Arbeit ist es, das kirchliche Umweltengagement im Sinne der Schöpfungsverantwortung mit Schwerpunkt auf Naturschutz weiter zu stärken.This Master's thesis deals with the question of how church properties in Upper Austria can contribute to the promotion of biodiversity. The starting point is the realization that the Catholic Church has numerous properties that may offer potential for nature conservation measures. Initially, the theological foundations of the responsibility for creation are linked with scientific findings on biodiversity. The thesis analyzes existing structures, administrative processes and ecological framework conditions of church land and sheds light on practical possibilities for action. Positive examples such as the Schieferegg project, which combines nature conservation, pedagogical approach and spiritual experience, are presented as examples. Finally, concrete proposals will be developed, such as an adaptation of ecological measures in church lease agreements, educational initiatives and the institutional anchoring of biodiversity protection in the Diocese of Linz. The aim of this thesis is to further strengthen the church's environmental commitment in the sense of responsibility for creation with a focus on nature conservation
Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit
Digitalisierung und der Einsatz maschinellen Lernens sowie Künstlicher Intelligenz (KI) eröffnen neue Chancen und Perspektiven für die Implementierung von Wirkungsorientierung in den Feldern der Sozialen Arbeit - vor allem mit Blick auf empirische Wirkungsanalysen und den Aufbau sowie der Bereitstellung von Wissensdatenbanken. Der Beitrag stellt neuere Entwicklungen vor und zeigt, unter welchen Bedingungen solche Verfahren praxisgängig und erfolgreich entwickelt werden können
Zukunftsorientiertes Lernen und Arbeiten (ZOLA) als Beitrag zur Demokratiebildung
Wie gelingt Demokratiebildung im Schulalltag jenseits symbolischer Mitsprache? Der Beitrag stellt mit ZOLA (Zukunftsorientiertes Lernen und Arbeiten) an einer UNESCO-Mittelschule ein projektorientiertes Format und zugleich eine Schulentwicklungsstrategie vor, die Mitbestimmung, Selbstorganisation und SDG-Bezüge systematisch im Unterricht verankert. Auf Basis leitfadengestützter Interviews mit Schüler:innen und Lehrpersonen sowie einer inhaltlich strukturierenden Inhaltsanalyse werden Wirkungen und Spannungsfelder (Autonomie vs. Struktur, Bewertung, curriculare Passung) sichtbar. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass ZOLA Partizipation, Selbstwirksamkeit und soziale Kompetenzen stärkt – vorausgesetzt, Schulen sichern klare Prozesse, eine formative Bewertungskultur und professionelle Lernbegleitung. Der Beitrag basiert auf der Masterarbeit „Demokratie in die Schule – Partizipation jetzt!“ (Hofauer, 2024), in der das pädagogische Konzept ZOLA erstmals systematisch untersucht wurde. Mit der vorliegenden Veröffentlichung werden zentrale Befunde dieser Arbeit in komprimierter Form einer breiteren Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht
Wir sind ein Team!
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit den Erfahrungen von Lehrpersonen bezüglich Lehrpersonenkooperation im Unterricht in der Primarstufe. Weiters wird in dieser Masterarbeit analysiert, wie sich Lehrpersonenkooperation im Unterricht auf die Schulentwicklung auswirkt. Im theoretischen Teil werden diverse Themengebiete rund um das Thema Lehrpersonenkooperation aufgegriffen, definiert und verglichen. Es werden die Kooperationsformen aufgezählt, das Gelingen einer erfolgreichen Teamarbeit sowie Konfliktsituationen und Interventionsmaßnahmen thematisiert. Darauffolgend wird der Begriff Schulentwicklung beschrieben. Nachfolgend werden die Organisationsentwicklung, die Unterrichtsentwicklung und die Personalentwicklung genauer erläutert. Zum Abschluss erfolgt ein Exkurs zu dem seit dem Schuljahr 2021/22 verpflichtendem Schulentwicklungskonzept Qualitätsmanagement Schule (QMS) und dem Zusammenhang mit Lehrpersonenkooperation.
Anhand der 14 durchgeführten Interviews mit Lehrpersonen und Schulleitungen wird die aktuelle Stimmungslage in der Stadt Steyr und im Bezirk Steyr-Land erhoben. Die Auswertung und Analyse der Daten erfolgte mit der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2022).
Die Ergebnisse zeigen, dass die Lehrpersonen ein vielschichtiges Bild von Kooperation haben und bereits viele Erfahrungen dazu sammeln konnten. Die Lehrpersonen beschrieben sowohl die positiven als auch negativen Erlebnisse. Gelobt wurde unteranderem die gute Zusammenarbeit und der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen. Zu den negativen Erfahrungen zählten mangelnde Kooperationsbereitschaft, fehlender Austausch und fehlende Wertschätzung. Lehrpersonen, welche länger als 15 Jahre im Schuldienst tätig sind, bestätigten, dass sich die Kooperationsbereitschaft ins Positive entwickelt hat.
Abgerundet wird diese Masterarbeit mit vier Ansätzen, welche zur Förderung von Lehrpersonenkooperation beitragen können.This master's thesis deals with teachers' experiences regarding teacher cooperation in primary school teaching. Furthermore, this master's thesis analyzes how teacher cooperation in lessons affects school development. In the theoretical part, various subject areas relating to teacher cooperation are addressed, defined and compared. The forms of cooperation are listed, the success of successful teamwork as well as conflict situations and intervention measures are discussed. The term school development is described below. Organizational development, teaching development and personnel development are explained in more detail below. Finally, there will be an excursus on the school development concept for school quality management (QMS), which has been mandatory since the 2021/22 school year, and the connection with teacher cooperation. Based on the 14 interviews conducted with teachers and school management, the current mood in the Steyr-Stadt and Steyr-Land districts is surveyed. The data was evaluated and analyzed using qualitative content analysis according to Mayring (2022).
The results show that the teachers have a complex image of cooperation and have already gained a lot of experience in this regard. The teachers described both positive and negative experiences. Among other things, the good cooperation and exchange with colleagues was praised. The negative experiences included a lack of willingness to cooperate, a lack of exchange and a lack of appreciation. Teachers who have been in the school service for more than 15 years confirmed that the willingness to cooperate has developed positively.
This master's thesis is rounded off with four approaches that can contribute to promoting teacher cooperation
„Gemeinsam stark durch den Schulalltag“
Für mich spielen Rituale in vielen Lebensbereichen eine zentrale Rolle. Bereits am Morgen in der Schule habe ich gemeinsam mit den Kindern Rituale etabliert, die uns helfen, mit Zuversicht und Sicherheit in den Schultag zu starten. Besonders bei jüngeren Kindern habe ich festgestellt, dass sie diese gemeinsamen Routinen sehr schätzen. Sie bieten ihnen eine Art Sicherheit und erleichtern es ihnen, sich mir gegenüber persönlich zu öffnen.
Kunze (2000, S. 11) bringt den gewinnbringenden Einsatz von Ritualen zur Werteerziehung auf den Punkt: „Sie fördern die Selbstständigkeit und die Entwicklung, schulen das Denkvermögen und den Ordnungssinn, helfen Krisen zu bewältigen und sich an bestimmten Werten zu orientieren, sie vermitteln Vertrauen und Sicherheit.“
Die vorliegende Arbeit ist nicht nur das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit aktueller Literatur, sondern lebt auch von den wertvollen Erfahrungen, die Lehrpersonen in den Interviews mit mir geteilt haben.At the end of my master's degree in primary education at the Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz, I dealt with the question: “What role do rituals play in elementary school lessons?”
For me, rituals play a central role in many areas of life. Already in the morning at school, I have established rituals together with the children to help us begin the school day with confidence and emotional safety. I have noticed that the younger children in particular really appreciate these shared routines. They offer them a kind of security and make it easier for them to open up to me personally. At the same time, however, I am increasingly noticing that some children find it difficult to engage in such rituals. This shows how closely rituals and value education are linked and how important it is to gently introduce children to these community-building structures.
Kunze (2000, p. 11) sums up the beneficial use of rituals for values education: “They promote independence and development, train the ability to think and the sense of order, help to overcome crises and to orient oneself towards certain values, they convey trust and security.”
The present work is not only the result of an intensive examination of current literature, but also draws on the valuable experiences that twelve teachers shared with me in the expert interviews
Instrumentalspiel als Freizeitangebot
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Bedeutung des Erlernens eines Musikinstruments für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Im theoretischen Teil werden die verschiedenen positiven Auswirkungen, die das Instrumentalspiel auf unseren Körper, sowie die sozialen Kompetenzen und die schulischen Leistungen hat. Nach einem Exkurs in die Theorie des Flow-Erlebnisses werden die verschiedenen Angebote der Musikvermittlung, vor allem in den Volksschulen, näher beleuchtet. Der Theoretische Teil schließt mit den Beweggründen und Motivatoren ab, aufgrund welcher Instrumente erlernt und geübt werden sowie die Gründe, warum der Instrumentalunterricht wieder abgebrochen wird.
Die darauffolgende empirische Forschung beschäftigt sich damit, wie Kinder nachhaltig für das Instrumentalspiel begeistert und wie mögliche Abbrüche des Instrumentalspiels verhindert werden können. Die Forschung legt einen besonderen Schwerpunkt auf Blasmusikerinnen und Blasmusiker und somit auch ein Augenmerk auf die in Österreich tief verwurzelten Musikvereine, welche mit ihrer Blasmusik das Land repräsentieren. Abschließend werden ebenfalls die Eltern der Musikerinnen und Musiker befragt, wie sie sich eine optimale Unterstützung beim Erlernen eines Instrumentes vorstellen und wie bestmögliche Hilfestellungen verschiedenster Institutionen für sie aussehen könnten.This thesis deals with the importance of learning to play a musical instrument for children, adolescents and adults. In the theoretical part, the various positive effects of playing an instrument has on us, our body, social skills and school performance are discussed. After a chapter on the theory of the flow experience, the various musical education programmes, especially in primary schools, are examined in more detail. The theoretical part concludes with the reasons and motivators for learning and practicing instruments and the reasons why instrumental lessons are stopped. The subsequent empirical research deals with how children can be inspired to play instruments in the long term and how possible drop-outs from instrumental playing can be prevented. The research places a particular focus on wind musicians and therefore also pays attention to the music associations which are deeply rooted in Austria and represent the country in a certain way via wind music. Finally, the parents of the musicians are also asked how they imagine optimal support for learning an instrument and what the best possible assistance from various institutions could look like for them
Interkulturalität in Bilderbüchern
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Bilderbüchern im interkulturellen Unterricht der Primarstufe. Dabei liegt der Fokus auf den Veränderungen der letzten Jahre und der allgemeinen Verwendung von Bilderbüchern zur Vermittlung interkultureller Themen. Besondere Aufmerksamkeit wird der Bedeutung von Bilderbüchern im Unterricht und der Wichtigkeit Interkultureller Bildung gewidmet. Um praxisnahe Ergebnisse zu erzielen, wurden aktuell im Schuldienst tätige Lehrkräfte zu ihren Erfahrungen in der Nutzung von Bilderbüchern zur Vermittlung interkultureller Aspekte befragt. Die Beantwortung der Forschungsfrage erfolgte im Rahmen eines MixedMethods-Ansatzes mittels qualitativer Interviews und quantitativer Fragebögen. Zusätzlich wurde eine stichprobenartige Analyse von Bilderbüchern an insgesamt vier Schulbüchereien in Oberösterreich vorgenommen, um deren interkulturelle Inhalte zu untersuchen.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Einbindung von Bilderbüchern nicht nur zur Entwicklung interkultureller Kompetenzen beiträgt, sondern auch das soziale Miteinander in der Klasse stärkt und das kindliche Selbstwertgefühl signifikant erhöhen kann.This study examines the role of picture books in intercultural teaching at primary level. The focus is on the changes in recent years and the general use of picture books to teach intercultural topics. Particular attention is paid to the significance of picture books in the classroom and the importance of intercultural education. Teachers currently working in the teaching profession were asked about their experiences and the use of picture books to teach intercultural aspects in order to achieve results that are as practical as possible through this research.
The research question was answered using a mixed methods approach by means of qualitative interviews and quantitative questionnaires. In addition, a random sample analysis of textbooks was carried out at a total of four school libraries in Upper Austria in order to examine their intercultural content.
The results show that the inclusion of picture books not only contributes to the development of intercultural skills, but also strengthens social interaction in the classroom and can significantly increase children's selfesteem