Kirchlicher Dokumentenserver
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    Die radikale Rechte in Deutschland nach dem 7. Oktober. Ein Beispiel des politischen Antisemitismus im postfaktischen Zeitalter

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    In der Öffentlichkeit ist die Wahrnehmung weit verbreitet, die deutsche radikale Rechte und insbesondere die Alternative für Deutschland (AfD) habe ihren Antisemitismus durch andere Ressentiments ersetzt und sich zu einer „israelfreundlichen“ oder gar „anti-antisemitischen“ politischen Kraft entwickelt. Der Artikel analysiert vor diesem Hintergrund rechtsradikale Reaktionen auf die Massaker vom 7. Oktober 2023 und fragt nach der Bedeutung von (israelbezogenem) Antisemitismus in der radikalen Rechten. Dabei kristallisiert sich ein komplexes Bild postfaktischer Positionen heraus, bei denen oberflächlich proisraelische Positionen existieren, diese aber weitgehend von israelfeindlichen und antisemitischen Ideologemen überlagert werden. Auch die pro-israelischen Positionen erscheinen von einer projektiven Sicht auf Israel und den Nahen Osten bestimmt, die den jüdischen Staat für eigene ethnozentrische Politikvorstellungen, Ideologien und Ressentiments instrumentalisieren

    Responses to Unigenitus (1713) at the Benedictine Faculty of Theology in Salzburg and at Lambach Abbey

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    Unigenitus, aimed at banishing Jansenism, was hardly noticed in Salzburg when first released in 1713. Jansenists were only discussed later, for example in a circle of Muratori readers, and their ideas reached a polemical climax around 1740. In the years after that, academic life in Salzburg changed considerably. Traces of these changes can be found in nearby Lambach Abbey among three scholarly monks described in this article, some of whom were Salzburg alumni. Rigorist Catholic notions also reached them from Vienna and France. Unconventional sources such as Father Maurus Lindemayr's theatrical performances or sermons given to Marian confraternities can be immensely useful in gaining a more nuanced appreciation of theological trends and the networks of Enlightenment influence

    Kooperatives Schreiben in sprachlich heterogenen Lerngruppen

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    Kooperatives Schreiben kann in heterogenen Lerngruppen der Primarstufe die sprachlichen und sozialen Kompetenzen von Lernenden fördern. Durch den Austausch von Ideen und das gemeinsame Bearbeiten von Texten können Schüler*innen ihre Schreibfähigkeiten verbessern und lernen, konstruktives Feedback zu geben und anzunehmen. Dabei wird nicht nur die sprachliche Ausdruckskraft gestärkt, sondern auch die Teamfähigkeit und die Kommunikation unter den Lernenden gefördert. Der vorliegende Beitrag beleuchtet sowohl die Chancen des kooperativen Schreibens – z.B. Verbesserung der Schreibkompetenz, Förderung der Reflexionsfähigkeit – als auch potenzielle Hindernisse, wie z.B. unterschiedliche Leistungsniveaus und Arbeitsstile innerhalb der Gruppen. Zudem werden praktische Hinweise gegeben, wie kooperatives Schreiben im schulischen Kontext effektiv umgesetzt werden kann, etwa durch die gezielte Planung von Gruppenaktivitäten, das Einführen von strukturierten Feedbackprozessen und die Förderung einer offenen Kommunikationskultur

    Präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Einsamkeit und sozialer Isolation im Alter

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    Hintergrund: Angesichts des demografischen Wandels stellen Einsamkeit und soziale Isolation im Alter wachsende gesellschaftliche Herausforderungen dar, die erhebliche gesundheitliche Folgen haben können. Diese Bachelor-Thesis untersucht präventive Ansätze zur Begegnung dieser Phänomene. Zielsetzung: Die zentrale Forschungsfrage lautet: Welche Maßnahmen tragen dazu bei, Einsamkeit und soziale Isolation bei Menschen ab 60 Jahren zu mildern oder zu verhindern? Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt, in der evidenzbasierte Studien sowie etablierte Praxisbeispiele und nationale Initiativen analysiert wurden. Ergebnisse: Die Untersuchung identifiziert ein breites Spektrum wirksamer Maßnahmen auf individueller, gemeinschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene. Hierzu zählen unter anderem Freiwilligenbesuche, gruppenbasierte Aktivitäten, tiergestützte Therapien und nationale Strategien zur Sensibilisierung und Angebotsentwicklung. Es wird deutlich, dass multifaktorielle Ansätze, die sowohl soziale Kontakte fördern als auch Risikofaktoren adressieren, am wirksamsten sind

    Einleitung

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    Stellungnahme

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    Statement

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    Bedarfsanalyse der queeren Community in der Stadt Ludwigsburg

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    In der Bachelorarbeit werden die Bedarfe der queeren Community in Ludwigsburg sowie das Vorhandensein bestehender Angebote untersucht. Um Daten aus dem lokalen Kontext zu erheben, wurde ein quantitativer Ansatz gewählt. Die Ergebnisse zeigen zentrale Bedürfnisse der Community, insbesondere in den Bereichen soziale Treffpunkte, Beratungsangebote und Sichtbarkeit

    Sprachkompetenzentwicklung

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    Sprachentwickelung ist ein Prozess, der uns ein Leben lang begleitet und eine zentrale Rolle spielt. Sie ist abhängig von sozialen, kulturellen, geografischen, familiären und von (vor-) schulischen Faktoren. Die kommunikativen Erfahrungen, die wir von Geburt an im Laufe unseres Lebens machen, wirken sich auf die Sprachentwicklung aus. Diese Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, aufzuzeigen, dass Kinder hinsichtlich der Sprachentwicklung von einem Besuch in einer elementaren Bildungseinrichtung profitieren. Um dies auch empirisch überprüfbar zu machen, nahmen 46 Kindergartenkinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren beiderlei Geschlechts an der Querschnittuntersuchung teil. Die teilnehmenden Kindergartenkinder verfügten über einen für ihre Altersgruppe angemessenen Wortschatz. Die gesammelten Daten wurden einer quantitativen Analyse unterzogen. Der t-Test und der Mann-Whitney-U-Test kamen zur Anwendung, mit einem statistischen Signifikanzniveau von 5%, um den sprachlichen Fortschritt beiderlei Geschlechter sowie den Gebrauch der verschiedenen Wortarten bei den Jungen und den Mädchen nach fünf Monaten Kindergartenbesuch zu untersuchen und einander gegenüberzustellen. Für die Variable Geschlecht wurde ein statistisch signifikanter Unterschied festgestellt sowie ein signifikanter sprachlicher Fortschritt bei den Kindern beiderlei Geschlechts festgestellt. Die Studie ergab, dass eine häufigere Verwendung von Konkreta, Verben und Pronomen vor allem den Jungen zugeschrieben werden kann. Ferner lässt sich konstatieren, dass der Besuch des Kindergartens allgemein einen positiven Einfluss auf den Fortschritt des Wortartengebrauchs der Kinder ausübt. Schlüsselwörter: frühe Kindheit, Kindergarten, Sprachentwicklung, Wortschatz, WortartenLanguage development is a process that accompanies us throughout our lives and plays a central role. It is dependent on social, cultural, geographical, family and (pre-)school factors. The communicative experiences we have from birth throughout our lives have an impact on language development. The aim of this study is to show that children benefit in terms of language development from a visit to an elementary educational institution. In order to make this empirically verifiable, 46 kindergarten children between the ages of three and six of both sexes took part in the cross-sectional study. The participating kindergarten children had an appropriate vocabulary for their age group. The collected data was subjected to a quantitative analysis. The t-test and the Mann-Whitney U-test were used, with a statistical significance level of 5%, to examine and compare the linguistic progress of both genders and the use of different word types by boys and girls after five months of kindergarten attendance. A statistically significant difference was found for the gender variable, as well as significant linguistic progress in the children of both genders. The study revealed that a more frequent use of concretes, verbs and pronouns can be attributed to boys in particular. It can also be stated that attending kindergarten generally has a positive influence on the progress of children's use of word types. Keywords: early childhood, kindergarten, language development, vocabulary, parts of speec

    Kompetenzerweiterung, Professionalisierung von Lehrpersonen mithilfe von Auslandsschulen

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    Eingebettet in das Themenfeld der Lehrerprofessionalisierung beschäftigt sich diese Masterarbeit mit folgender Fragestellung: „Inwieweit kann eine mehrjährige Unterrichtserfahrung an einer Auslandsschule zur eigenen Professionalisierung und Kompetenzerweiterung im schulischen Kontext beitragen?“ Der Umfang dieser Arbeit beschränkt sich auf österreichische Auslandsschulen, die sich in der Türkei, Mexiko, Ungarn und der Tschechischen Republik befinden. Im Rahmen von Leitfadeninterviews wurden insgesamt zehn Lehrerinnen und Lehrer an den jeweiligen Schulen zu Chancen, Herausforderungen, Vor- und Nachteilen des Unterrichtens an einer Auslandsschule interviewt. Darüber hinaus wurden sie auch zu ihren Unterrichtsmethoden befragt, um mögliche Zusammenhänge mit dem spezifischen Lehr- und Lernumfeld an österreichischen Auslandsschulen zu eruieren. Nach sorgfältiger Analyse der Aussagen zeigt diese Arbeit, dass eine mehrjährige Unterrichtserfahrung an einer Schule im Ausland wesentlich zur Professionalisierung und Kompetenzentwicklung von Lehrpersonen beitragen kann. Die Arbeit an einer Auslandsschule wird von den Lehrkräften in der Regel als sehr förderlich für ihre Unterrichtskompetenz wahrgenommen, da das fremde Umfeld sie dazu zwingt, ihren Horizont zu erweitern und ihre Unterrichtsmethoden an das sprachliche und soziokulturelle Umfeld anzupassen. Ebenso werden Sprachdefizite und das neue Umfeld als Herausforderung und Chance für die berufliche Entwicklung betrachtet. Diese Vorteile sind jedoch eng mit der Bereitschaft der Lehrkräfte verknüpft, sich auf das Land und das soziale Umfeld der jeweiligen Schule einzulassen, wie in den Interviews und früheren Untersuchungen betont wurde.Embedded within the thematic field of teacher professionalization, this Master’s thesis focuses on the following question: “To what extent can several years of teaching experience at a school abroad contribute to a teacher's own professionalization and expansion of competence in the school context?” The scope of this thesis is limited to Austrian schools abroad, which are located in Turkey, Mexico, Hungary and the Czech Republic. In the course of guided interviews, a total of ten teachers at the respective schools were asked to share their thoughts concerning opportunities, challenges, advantages and disadvantages of teaching at a school abroad. Furthermore, they were also asked about their teaching methods in order to ascertain possible links to the specific teaching and learning environment at Austrian schools abroad. After careful analysis of their statements, this thesis indicates that several years of teaching experience at a school abroad can greatly contribute to teacher professionalization and competence development. Teachers commonly perceive their work at a school abroad as highly beneficial to their teaching skills, given that the foreign environment compels them to broaden their horizons and adapt their teaching methods to the linguistic and socio-cultural setting. Along the same lines, language deficits and the new environment are considered both a challenge and an opportunity to grow professionally. These benefits, however, are closely interlinked with a teacher’s willingness to live in and engage with the country and social environment that the respective school is situated in, as the interviews and prior research stress

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