Kirchlicher Dokumentenserver
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Führung, Macht, Sinn
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Führung und insbesondere der Fragestellung, ob bzw. unter welchen Umständen und Rahmenbedingungen diese „Sinn“ macht und welcher Voraussetzungen es dazu bedürfe. Des Weiteren wird der Frage nachgegangen, ob Existenzielle Führung ein probates Führungskonzept in einer Zeit des Wandels und umfangreicher Veränderungen in der Welt darstellen kann.
In einem ersten Teil erfolgt die theoretische Auseinandersetzung mit dieser Thematik, wodurch Schritt für Schritt die Aufbereitung und Vertiefung zu diesem Themenbereich erfolgt. Darüber hinaus sollen erforderliche Begriffe und Definitionen beschrieben und geklärt werden, sodass dadurch der Bezug zu dieser komplexen Materie hergestellt wird.
Um die im Titel der Masterarbeit formulierte Fragestellung zu bearbeiten beziehungsweise schlüssige Antworten und Erklärungen zu finden, erfolgte im empirischen Teil die konkrete Beforschung dieses Themengebietes. Zur Gewinnung der dazu nötigen Daten wurden insgesamt neun leitfadengestützte Interviews mit Führungskräften aus verschiedenen Branchen, Bereichen und Betriebsgrößen durchgeführt, welche im Anschluss Mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2010) ausgewertet und anhand dessen die Ergebnisse veranschaulicht wurden.
Die Analyse der Interviews hat gezeigt, dass die Ansätze, Haltungen und Herangehensweisen der Existenzanalyse und die Umsetzung Existenzieller Führung als ein durchaus hilfreicher und erfolgreicher Führungsansatz verstanden werden können. Voraussetzungen für ein breiteres Verständnis dieses Führungskonzeptes wären vor allem eine sorgsame Auswahl von geeigneten Führungspersönlichkeiten und die Durchführung entsprechender Führungskräfteschulungen. Ein wertschätzender Umgang mit Mitarbeitenden, das Entwickeln einer werteorientierten Unternehmenskultur könnten durch die Umsetzung dieses Führungskonzeptes Arbeit als sinnstiftend erlebbar machen und zudem zur Steigerung des Unternehmenserfolges beitragen.This master's thesis deals with the topic of leadership and, in particular, the question of whether and under what circumstances and conditions it makes 'sense' and what prerequisites are necessary for this. Furthermore, the question is explored whether existential leadership can represent a viable leadership concept in a time of change and extensive transformations in the world.
In the first part, a theoretical engagement with this topic takes place, gradually preparing and deepening the understanding of this area. Furthermore, necessary terms and definitions will be described and clarified to establish a connection to this complex subject matter.
In order to address the question formulated in the title of the master's thesis or to find coherent answers and explanations, the empirical part involved a concrete investigation of this subject area. To obtain the necessary data, a total of nine guideline-supported interviews were conducted with leaders from various industries, sectors, and company sizes, which were subsequently analyzed using the qualitative content analysis method by Mayring (2010), and based on this, the results were illustrated.
The analysis of the interviews has shown that the approaches, attitudes, and methodologies of existential analysis and the implementation of existential leadership can be understood as a rather helpful and successful leadership approach. Prerequisites for a broader understanding of this leadership concept would primarily be a careful selection of suitable leadership personalities and the implementation of corresponding leadership training. A respectful interaction with employees and the development of a values-oriented corporate culture could make work experience meaningful through the implementation of this leadership concept and also contribute to increasing the success of the companies
Neue Wege, um das Thema Milch in der Volksschule zu vermitteln
Angesichts der Tatsache, dass viele Kinder Milch lediglich als fertiges Lebensmittel kennen, ohne ihre Herkunft oder Herstellung nachvollziehen zu können, untersucht diese Arbeit, wie das Thema Milch in der Volksschule kindgerecht, praxisnah und nachhaltig vermittelt werden kann. Dabei liegt der Fokus auf der Frage, welche Unterrichtsmethoden besonders geeignet sind, um Schülerinnen und Schülern der Primarstufe Wissen über Herkunft, Verarbeitung und Bedeutung von Milch zu vermitteln und gleichzeitig ihr Interesse und Bewusstsein für Lebensmittelproduktion zu fördern.
Im theoretischen Teil werden Milch als Lebensmittel, ihre gesundheitlichen Aspekte, mögliche Alternativen sowie didaktische Grundlagen behandelt. Der empirische Teil vergleicht verschiedene Unterrichtsmethoden anhand eines Projektes zum AMA-Milchlehrpfad, das mit Volksschulklassen durchgeführt wurde. Durch Gruppendiskussionen, Beobachtungen und Reflexionen wurden qualitative Daten erhoben. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem Gruppenpuzzle, Stationenarbeit, Experimente sowie der Besuch außerschulischer Lernorte wie Bauernhöfe geeignet sind, um das Thema Milch nachhaltig zu vermitteln. Besonders wirksam erwiesen sich Methoden, die aktives Tun, gemeinsames Diskutieren und den Bezug zur Lebensrealität der Kinder vereinen.
Schlüsselwörter: Milchvermittlung, Volksschule, Unterrichtsmethoden, Stationenlernen, AMA-MilchlehrpfadSince many children only know milk as a finished product without understanding its origin or production, this work investigates how the topic of milk can be taught in a child-friendly, practical, and sustainable way in primary school. The focus is on the question of which teaching methods are particularly well suited to imparting knowledge about the origin, processing and importance of milk to primary school children, while at the same time promoting their interest in and awareness of food production.
The theoretical part deals with milk as a foodstuff, its health aspects, possible alternatives, and didactic principles. The empirical part compares different teaching methods using a project on the AMA milk educational trail, which was conducted with primary school classes. Qualitative data were collected through group discussions, observations, and reflections. The results show that group puzzles, station work, experiments, and visits to extracurricular learning locations such as farms are particularly suitable for conveying the topic of milk in a lasting way. Methods that combine active participation, joint discussions and relevance to children's everyday lifes have proven to be particularly effective.
Keywords: Milk education, elementary school, teaching methods, stationbased learning, AMA milk education pat
Die Veränderung des ganzheitlichen Verständnisses von Tieren durch den Einsatz lebender wirbelloser Tiere und Wirbeltiere im Sachunterricht
Die vorliegende Studie untersucht, wie sich das ganzheitliche Verständnis von Tieren bei Erstklässler*innen durch den Einsatz lebender Tiere im Sachunterricht verändert. Dabei wurden sowohl emotionale, motivationale, interessensbezogene als auch kognitive Lernprozesse in den Blick genommen. Es wurde der Unterricht mit lebenden Tieren - unter anderem der Achatschnecke, dem Axolotl, der Rennmaus und dem Schmetterling - und dessen Wirkung im Vergleich zur Kontrollgruppe, die ausschließlich mit Arbeitsblättern arbeitete, untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere die emotionale Dimension durch den direkten Tierkontakt deutlich gestärkt wurde: Freude, Motivation und Interesse waren bei der Experimentalgruppe häufig stärker ausgeprägt, besonders bei tierartspezifisch attraktiven Tieren wie der Rennmaus oder dem Schmetterling. Der Wissenserwerb variierte je nach Tierart. Während die Kontrollgruppe kurzfristig teils höhere Lernzuwächse erzielte, zeigte sich in der Experimentalgruppe ein nachhaltigerer Wissenszuwachs. Zudem wurden individuelle und didaktische Einflussfaktoren wie Vorwissen, emotionale Reaktionen oder die Struktur der Unterrichtsform als bedeutsam identifiziert. Die Hypothesen zur Förderung eines ganzheitlichen Verständnisses durch Tierkontakt konnten weitgehend bestätigt werden. Die Studie legt nahe, dass der Einsatz lebender Tiere – abhängig von Tierart und methodischer Gestaltung – das Lernen auf mehreren Ebenen nachhaltig fördern kann.This study examines how the integration of live animals into science lessons influences first-grade students’ holistic understanding of animals. It focuses on emotional, motivational, interest-driven, and cognitive learning processes. Lessons featuring live animals - including the giant African snail, axolotl, gerbil, and butterfly - were analyzed and compared to a control group that engaged exclusively with worksheets. Findings indicate that direct contact with animals significantly enhanced emotional engagement: joy, motivation, and interest were notably higher in the experimental group, particularly with species perceived as appealing, such as the gerbil and butterfly. Knowledge acquisition varied by species. Although the control group occasionally demonstrated greater shortterm learning gains, the experimental group exhibited more sustained knowledge retention, particularly in follow-up assessments. Additionally, individual and instructional factors - such as prior knowledge, emotional reactions, and lesson structure - proved significantly influential. Overall, the hypotheses concerning the benefits of live animal contact for fostering a holistic understanding were largely supported. The study suggests that, depending on species and instructional design, the use of live animals can promote multi-dimensional and lasting learning outcomes
Ankerwirkmodell Suchtberatung
Soziale Arbeit hat sich zu einer wichtigen, eigenständig agierenden Akteurin in der Suchthilfe entwickelt. Ihr Beitrag in der Suchtberatung lässt sich mithilfe eines Ankerwirkmodells handlungstheoretisch darstellen. Dieses kann genutzt werden, um den Ressourceneinsatz von Leistungsträger:innen zu legitimieren und die fachliche Weiterentwicklung im Rahmen von Organisations-entwicklungsprozessen zu fördern. Personen, die Suchtberatung in Anspruch nehmen, können in diese Prozesse zukünftig besser einbezogen werden, denn das Modell kann als Grundlage der Verständigung zwischen Angebot und Unterstützungswünschen dienen, wenn es zielgruppengerecht aufbereitet wird.Social work has developed into an important, independent actor in addiction counselling. Its contribution in the field of addiction counselling can be described in terms of action theory with the help of an anchor effect model. This can be used to legitimise the use of resources by service providers and to promote professional development as part of organisational development processes. People who make
use of addiction counselling can be better involved in these processes in the future, as the model can serve as a basis for understanding the services offered and the support required if it is prepared in a way that is appropriate for
the target group
Demokratie durch Improvisation
Der Beitrag untersucht, wie Demokratiebildung im schulischen Alltag durch theaterpädagogische Methoden, insbesondere Improvisation, umgesetzt werden kann. Aufbauend auf dem Konzept der „Demokratie als Lebensform“ (Himmelmann, 2004) und dem Unterrichtsprinzip Politische Bildung werden demokratiepädagogische und theaterpädagogische Ansätze zusammengeführt. Ein Unterrichtsbeispiel verdeutlicht, wie improvisatorische Verfahren demokratische Lernprozesse fördern können; praktische Hinweise geben Lehrpersonen Anregungen für die eigene Anwendung
Das Tierwohl als zentrales Anliegen tiergestützter Interventionen: Ethische Überlegungen zur Therapie von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung am Beispiel von Alpakas und Delfinen
Ziel dieser Arbeit ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem Einsatz von Alpakas und Delfinen in der Autismus-Therapie. Sowohl Alpakas als auch Delfine werden als sanftmütig, beruhigend und feinfühlig beschrieben, was sie gerade in der tiergestützten Arbeit mit Autist*innen beliebt macht. Dennoch wird der Einsatz von Delfinen nicht zuletzt durch aktuelle Erkenntnisse im Bereich des Verhaltens und der Haltung von Meeressäugern von Berufsverbänden ausgeschlossen. Es stellt sich somit die Frage, ob alpakagestützte Programme eine sinnvolle Alternative zu Dolphin-Assisted Therapy (DAT) darstellen können.
Neben der Betrachtung möglicher Effekte auf die Klient*innen soll daher insbesondere das Tierwohl analysiert und eine ethische Bewertung vorgenommen werden. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über die Legitimität des Einsatzes von Wildtieren in Tiergestützte Interventionen (TGI) und rückt zugleich die tierethische Perspektive stärker in den Fokus.
Methodisch basiert die Arbeit auf einer Literaturrecherche, in der sowohl theoretische Grundlagen zu TGI und Autismus als auch empirische Studien zu Alpaka- und Delfineinsätzen in der Autismus-Therapie ausgewertet werden. Ergänzend werden tierethische Ansätze herangezogen, um die Frage nach der Vertretbarkeit des Einsatzes von Wildtieren in diesem Kontext zu diskutieren. Hierzu wird in Kapitel 2 zunächst auf Grundlagen der TGI eingegangen, wobei Einsatzgebiete, Definitionen, Aspekte der Mensch-Tier-Beziehung (MTB), Wirkmechanismen sowie tierethische Positionen betrachtet werden. In Kapitel 3 werden TGI daraufhin in den Kontext von Autismus eingebettet. Hierzu erfolgt zuerst eine allgemeine Beschreibung der Merkmale des Autismus-Spektrums sowie eine knappe Auflistung konventioneller Therapieangebote bevor schließlich relevante Studien zu TGI bei Autismus vorgestellt werden. In einem weiteren Schritt folgt in Kapitel 4 die Betrachtung des Einsatzes von Alpakas und Delfinen. Dabei wird jede Tierart hinsichtlich ihrer Herkunft und Anatomie, des Verhaltens, der Haltung sowie der Einsatzmöglichkeiten in TGI beleuchtet. Darauf aufbauend erfolgt dann jeweils eine Analyse bezüglich des Tierwohls sowie die abschließende ethische Bewertung. Abschluss der Arbeit bildet Kapitel 5 mit einem Plädoyer gegen den Einsatz von Wildtieren in TGI
Psychisches Wohlbefinden, Strategien und Potenziale im Kontext der vielseitigen Selbstdarstellung queerer Jugendlicher in sozialen Medien
In einer zunehmend digitalisierten Lebenswelt bieten soziale Medien queeren Jugendlichen wichtige Räume zur Identitätsentwicklung und Vernetzung, bergen jedoch gleichzeitig Risiken wie Diskriminierung und Konformitätsdruck. Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der vielseitigen und teils widersprüchlichen Selbstdarstellung in sozialen Medien auf das psychische Wohlbefinden queerer Jugendlicher. Ziel ist es, ein tiefgehendes Verständnis für die subjektiven Erfahrungen, die daraus resultierenden Potenziale sowie die angewandten Strategien zur Wahrung des Wohlbefindens zu entwickeln.
Die Untersuchung folgt einem qualitativen Forschungsdesign. Es wurden leitfadengestützte Interviews mit vier männlichen queeren Jugendlichen (16–17 Jahre) geführt, die aktiv unterschiedliche Selbstdarstellungen auf verschiedenen Plattformen verfolgen. Ergänzend wurde der PSS-10 Fragebogen zur Erfassung des subjektiven Stressempfindens eingesetzt. Die Auswertung erfolgte mittels der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring sowie einer anschließenden typenbildenden Inhaltsanalyse nach Kelle & Kluge.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Befragten komplexe, plattformspezifische Systeme der Selbstdarstellung nutzen, die sich in personenzentrierte, themenbasierte und persona-basierte Typen unterteilen lassen. Die vielseitige Selbstdarstellung wirkt überwiegend positiv auf das psychische Wohlbefinden, indem sie als Experimentierfeld für die Identitätsfindung und als Zugang zu unterstützenden Communitys dient. Dem gegenüber stehen jedoch signifikante negative Potenziale, insbesondere die Angst vor realweltlichen Konsequenzen (z. B. Gewalt, soziale Ausgrenzung) bei einer Entdeckung der (queeren) digitalen Identitäten. Dissonanzen zwischen den Selbstbildern werden dabei nicht als belastend, sondern als adaptive Erweiterung der Identität wahrgenommen. Zur Wahrung ihres Wohlbefindens nutzen die Jugendlichen vielfältige Strategien, darunter emotionale Distanzierung, taktisches Informationsmanagement und die gezielte Nutzung von Plattformfunktionen.
Die vielseitige digitale Selbstdarstellung stellt für queere Jugendliche eine bedeutende, wenn auch risikobehaftete Ressource dar. Es wurden Typologien identifiziert, die unterschiedliche Bewältigungsmechanismen im Umgang mit Stressoren aufzeigen. Die Arbeit betrachtet die Relevanz dieser digitalen Lebenswelten für die (gesundheitsbezogene) Soziale Arbeit und zeichnet Ansätze für eine lebensweltorientierte Unterstützung.In an increasingly digitalized life-world, social media offer queer adolescents important spaces for identity development and networking, but simultaneously harbor risks such as discrimination and pressure to conform. This thesis examines the effects of versatile and partly contradictory self-representation in social media on the mental well-being of queer adolescents. The aim is to develop a deep understanding of the subjective experiences, the resulting potentials, as well as the strategies applied to maintain well-being.
The study follows a qualitative research design. Semi-structured interviews were conducted with four male queer adolescents (aged 16–17) who actively pursue different self-representations on various platforms. Additionally, the PSS-10 questionnaire was used to assess subjective stress perception. The analysis was carried out using Qualitative Content Analysis according to Mayring, followed by a type-building content analysis according to Kelle & Kluge.
The results show that the respondents utilize complex, platform-specific systems of self-representation, which can be categorized into person-centered, topic-based, and persona-based types. Versatile self-representation has a predominantly positive effect on mental well-being by serving as a space for experimentation regarding identity formation and providing access to supportive communities. However, this is contrasted by significant negative potentials, particularly the fear of real-world consequences (e.g., violence, social exclusion) upon discovery of their (queer) digital identities. Dissonances between self-images are not perceived as burdensome, but rather as an adaptive extension of identity. To maintain their well-being, the adolescents employ diverse strategies, including emotional distancing, tactical information management, and the targeted use of platform features.
Versatile digital self-representation constitutes a significant, albeit risk-laden, resource for queer adolescents. Typologies were identified that demonstrate different coping mechanisms for dealing with stressors. The thesis examines the relevance of these digital life-worlds for (health-related) Social Work and outlines approaches for life-world-oriented support
Und wer fragt die Kinder? Orientierungspunkte für die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit in der Ganztagsbetreuung an Grundschulen
Alle Kinder, die im Schuljahr 2026/27 oder später eingeschult werden, haben einen Anspruch auf Ganztagesbetreuung an fünf Tagen in der Woche, jeweils acht Stunden am Tag, während der gesamten Grundschulzeit. Um diesen Anspruch zu erfüllen, können die Schulen unter anderem mit der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit kooperieren.
Diese Arbeit befasst sich damit, wie eine solche Kooperation gelingen kann. Dabei sind drei Forschungsfragen leitend: Welche Wünsche und Bedürfnisse haben Schüler:innen in Bezug auf die Gestaltung von Angeboten der Ganztagsbetreuung? Inwiefern können Schüler:innen zu ihren Vorstellungen bezüglich der Gestaltung von Ganztagsangeboten befragt werden und ihre Wünsche äußern? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Gestaltung von Angeboten der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit in der Ganztagsbetreuung an Grundschulen?
Zur Beantwortung dieser Fragen wurden Einzel- und Gruppeninterviews mit Zweitklässler:innen geführt, in welchen diese befragt wurden, was ihnen an der Ganztagsschule wichtig ist. Darin äußerten die Kinder unter anderem den Wunsch nach Abwechslung, Wahlmöglichkeiten, Gelegenheiten für Bewegung, Entspannung und um Neues zu lernen und Möglichkeiten, Zeit mit Freunden zu verbringen. Aus diesen Wünschen wurden dann Konsequenzen für die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit formuliert