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Handbuch Repositorienmanagement: Grundlagen – Anwendungsfelder – Praxisbeispiele
Das „Handbuch Repositorienmanagement“ bietet eine umfassende Hilfe und Arbeitsgrundlage für alle, die sich mit Repositorien beschäftigen oder mit ihnen arbeiten. Es betrachtet erstmalig nicht nur Forschungsdaten und andere digitale Inhalte von Repositorien, sondern legt ein besonderes Augenmerk auf das Management von Repositorien.
Das Themenspektrum des Bandes reicht vom Datenmanagement und der Sichtbarkeit über rechtliche Aspekte, Barrierefreiheit, sensible Daten bis zu Datenvisualisierung und Marketing.
Das Handbuch betont die essenzielle Bedeutung von Repositorien für eine transparente, nachhaltige und effiziente wissenschaftliche Arbeit. Es diskutiert umfassend sowohl die Herausforderungen als auch die Möglichkeiten, die mit dem Einsatz von Repositorien verbunden sind
How does parental divorce affect children’s long-term outcomes?
Many papers report a negative association between parental divorce and child outcomes. To provide evidence whether this correlation is causal, we exploit idiosyncratic variation in the extent of gender balance in fathers’ workplaces. Fathers who encounter more women in their relevant age–occupation–group at work are more likely to divorce. This result is conditional on the overall proportion of female employees in a firm and on detailed industry affiliation. Parental divorce has persistent, and mostly negative effects on children that differ between boys and girls. Treated boys have lower levels of educational attainment, worse labor market outcomes and are more likely to die early. Treated girls also have lower levels of educational attainment, but they are also more likely to have children at an early age (especially in their teens). However, treated girls lose less in terms of employment. This could be a direct consequence of teenage motherhood, which initiates early entry into the labor market
Advancing Despite Challenges? Access to Higher Education for First-Generation Students in Austria during COVID-19
Möglichkeiten und Grenzen von sozialer Teilhabe schwerkanker Kinder und ihrer Familien. Erfahrungen von Ehrenamtlichen in der mobilen Kinderhospizbewegung
App-gesichert? Regulierung und Vergütung digitaler Gesundheitsanwendungen
Digitale Applikationen sind für viele Menschen aus dem Alltag kaum noch wegzudenken und finden inzwischen auch in der Gesundheitsversorgung zunehmende Verbreitung. In Österreich wird diskutiert, einige solcher Anwendungen von der Sozialversicherung erstattbar zu machen. In diesem Artikel beleuchten wir daher die Definition von Digitalen Gesundheitsanwendungen, deren Rolle im Gesundheitssystem und Regulierungs- sowie Finanzierungsansätze anderer europäischer Länder
Gesundheitszustand, Behinderungen und Beeinträchtigungen von Studierenden. Zusatzbericht der Studierenden-Sozialerhebung 2023
Ökonomische Effekte von Digitalisierung
Digitalisierung umfasst immer größere Bereiche der Gesellschaft. Durch die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) verändern sich die industriellen Produktionsprozesse und viele Dienstleistungen. Durch Investitionen in IKT sowie durch Netzwerkeffekte, Wissenstransfer und effizientere Prozesse führt die Verbreitung neuer digitaler Technologien zu einer Steigerung von Produktivität und Wirtschaftswachstum. Mit der Produktivitätssteigerung, sind jedoch in einigen Wirtschaftsbereichen Beschäftigungsverluste verbunden. Gleichzeitig entstehen in anderen Sektoren und Tätigkeitsfeldern neue Arbeitsplätze. Darüber hinaus wird aufgrund der Alterung der Gesellschaft das Arbeitskräftepotenzial in Österreich wie in den meisten anderen Industrieländern mittelfristig sinken, was durch Steigerungen der Arbeitsproduktivität abgefedert werden kann.
Hinsichtlich der Unterstützung des digitalen Wandels ist der Staat insbesondere in den Bereichen Bildung und Weiterbildung, der Gestaltung des Forschungsumfelds, dem Datenschutz sowie der Bereitstellung leistungsfähiger und sicherer Informations- und Kommunikations-Infrastrukturen gefordert.
Zwischen den weltwirtschaftlichen Regionen, aber auch innerhalb der EU variiert der Grad der Digitalisierung stark. Gemäß dem Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DESI) zeigte Österreich im Jahr 2023 im EU-Vergleich in drei der vier Hauptbereiche dieses Index − Humankapital, digitale Verwaltungsdienstleistungen sowie Einsatz digitaler Technologien durch Unternehmen − überdurchschnittliche Resultate. Im Bereich digitale Infrastrukturen und Vernetzung lag Österreich knapp unter dem EU-Durch-schnitt. Im Bereich der Verwaltungsdienstleistungen, die Privatpersonen und Unternehmen zur Verfügung stehen, schneidet Österreich gut ab. Die Nutzung von Digitalisierung, gemessen an der Zahl der Breitbandinternet-Verträge je 100 Einwohner:innen, hat in Österreich in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, wobei das Wachstum auf mobiles Internet beschränkt war, während die Nutzung der Festnetztechnologie stagnierte. Im Vergleich der OECD-Länder rangiert Österreich bei der Zahl der Festnetzinter-netverträge im hinteren Bereich, bei der Nutzung von mobilem Internet im Mittelfeld. Hingegen befindet sich Österreich bei der Nutzung von Breitbandinternet in Unternehmen, gemessen anhand mehrerer Indikatoren, im oberen Mittelfeld.
Eigene panelökonometrische Schätzungen zeigen, dass die Digitalisierung das Wachs-tum des realen Bruttoinlandsprodukts, das Pro-Kopf-Einkommen und die totale Faktorproduktivität signifikant positiv beeinflusst. Konkret wurde ein positiver Einfluss der Festnetz- oder mobilen Breitbandinternetverträge gefunden, womit Ergebnisse aus der Literatur bestätigt werden. Nach Einbeziehung spezifischer unternehmensbezogener Indikatoren für die Nutzung digitaler Dienste wird der Einfluss der allgemeineren Variablen geringer. Generell wurde ein positiver Einfluss des Anteils der Unternehmen mit Breitbandinternetanschluss, des Anteils der Beschäftigten, die einen PC mit Internetanschluss nutzen, des Unternehmensanteils mit Website und des Anteils der Unternehmen, die Bestellungen über Computernetze abwickeln, gefunden.
Mit den Modellen wurden Simulationen durgeführt. So könnte das Pro-Kopf-Einkommen um rund 6,5 Prozent höher sein, wenn Österreich denselben, um etwa 22 Prozentpunkte höheren Anteil der Beschäftigten, die einen PC mit Internetanschluss nutzen, wie Finnland hätte. Die Ausstattung des Arbeitsplatzes allein entfaltet selbstverständlich keine positiven ökonomischen Wirkungen, sondern nur im Zusammenwirken mit einer Anpassung der Prozesse und einer entsprechenden Schulung der Beschäftigten. Wenn 50 Prozent und damit etwa doppelt so viele Unternehmen wie bisher Bestellungen über Computernetzwerke abwickeln würden, könnte die totale Faktorproduktivität in Österreich um rund 4 Prozent höher sein
Nachhaltiges Finanzwissen. Was sollten wir wissen und was wissen wir schon?
ESG, EU-Taxonomie, UZ 49 … Die Begrifflichkeiten rund um nachhaltiges Investieren sind nicht gerade intuitiv und wohl kaum allumfassend bekannt. Finanzmärkte spielen in unserem Wirtschaftssystem eine entscheidende Rolle bei der Lenkung von Ressourcen und Kapital. Um Erderhitzung und Klimakrise nicht noch weiter voranzutreiben, muss besonders bei Investitionen in den Finanzmarkt ein spezielles Augenmerk auf die ökologische Nachhaltigkeit gelegt werden
Auswirkungen von Hitze auf die Arbeitsproduktivität in Österreich
Das Jahr 2024 wurde mit dem wärmsten Februar in Österreich seit Messbeginn vor 257 Jahren eingeläutet. Besonders Länder wie Spanien, Portugal und Griechenland müssen sich auf immer höhere Temperaturen und weitreichende Folgen für die Gesellschaft wie Waldbrände, Wassermangel und Ernteausfälle einstellen, doch auch in Österreich sind die Folgen der Klimakrise bereits jetzt spürbar und werden sich in den nächsten Jahrzehnten noch weiter verschärfen