Institut für Höhere Studien - Institute for Advanced Studies

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    Sustainable finance literacy predicts investment behavior beyond general financial literacy: Evidence from two representative samples

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    We investigate sustainable finance literacy (SFL) as a complementary concept to general financial literacy. Study 1 uses a representative sample (N = 1,047) to develop a well-founded SFL inventory and confirms a relationship to self-reported sustainable investments. Study 2 uses an incentivized, framed field experiment (N = 1,510) to demonstrate that SFL is related to greater stock market investments and sustainable investments, and lower potentially greenwashed investments. SFL has more explanatory power than does general financial literacy. This is true for both experienced investors and non-investors. Our results underscore the pivotal theoretical and practical role of SFL for informed investments

    IHS Mittelfristprognose 2024–2028

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    Die zentralen Ergebnisse: Mit der Verbesserung des außenwirtschaftlichen Umfelds und dem Auslaufen der Folgen des Inflationsschocks dürfte die österreichische Wirtschaft auf einen verhaltenen Wachstumskurs einschwenken. Für den Prognosezeitraum 2024 bis 2028 erwartet das IHS eine Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts von durchschnittlich 1,0 % pro Jahr. Getragen wird das Wachstum von der Binnennachfrage, während die Expansion der Exporte schwach bleiben dürfte. Nach den Rekordwerten der Vorjahre geht die Inflationsrate laut Verbraucherpreisindex rasch zurück und dürfte am Ende des Prognosezeitraums bei 2,2 % liegen. Ausgehend von 6,9 % im laufenden Jahr sinkt die prognostizierte Arbeitslosenquote auf 5,8 % im Jahr 2028. Angesichts der verhaltenen mittelfristigen Wachstumsaussichten sollte die Wirtschaftspolitik in Österreich mehr auf eine Stärkung des Potenzialwachstums ausgerichtet werden und die Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen sicherstellen

    Gemeinschaftsdiagnose 2/2024. Deutsche Wirtschaft im Umbruch – Konjunktur und Wachstum schwach

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    Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose prognostiziert für das Jahr 2024 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland um 0,1 %. Für die kommenden beiden Jahre erwarten die Institute eine schwache Erholung mit Zuwächsen von 0,8 % (2025) und 1,3 % (2026). Gegenüber der Prognose vom Frühjahr bedeutet dies eine Abwärtsrevision um 0,2 (2024) und 0,6 (2025) Prozentpunkte. Die deutsche Wirtschaft tritt seit über zwei Jahren auf der Stelle. Im kommenden Jahr dürfte eine langsame Erholung einsetzen, aber an den Trend von vor der Corona-Pandemie wird das Wirtschaftswachstum auf absehbare Zeit nicht mehr anknüpfen können. Die sich überlagernden Wirkungen von Strukturwandel und konjunktureller Flaute zeigen sich besonders im Verarbeitenden Gewerbe. Betroffen sind vor allem die Investitionsgüterhersteller und energieintensive Industriezweige. Ihre Wettbewerbsfähigkeit leidet unter den gestiegenen Energiekosten und der zunehmenden Konkurrenz durch hochwertige Industriegüter aus China, die deutsche Exporte auf den Weltmärkten verdrängen. Konjunkturell macht dem Verarbeitenden Gewerbe aber auch die schwächelnde globale Industrie und der damit verbundene Mangel an neuen Aufträgen zu schaffen. Abgemildert wird dies durch die teilweise kräftig gestiegene Bruttowertschöpfung in den – insbesondere staatlich geprägten – Dienstleistungsbereichen wie dem Erziehungs- und Gesundheitswesen. Symptomatisch für die Probleme im Verarbeitenden Gewerbe ist nach Einschätzung der Institute die anhaltende Investitionsschwäche. Konjunkturell dürfte in Deutschland vor allem das nach wie vor hohe Zinsniveau und die hohe wirtschafts- und geopolitische Unsicherheit die Investitionstätigkeit der Unternehmen und die Anschaffungsneigung der privaten Haushalte belastet haben. Die privaten Haushalte legen ihr Einkommen vermehrt auf die hohe Kante, statt Geld für neue Wohnbauten oder Konsumgüter auszugeben. Die strukturellen Anpassungsprozesse dürften dem Gutachten zufolge andauern und die konjunkturellen Bremsen sich nur langsam lösen. Getragen wird die zaghafte Erholung von einer Belebung des privaten Verbrauchs, der von kräftigen Zuwächsen der real verfügbaren Einkommen getragen wird. Das Anziehen der Konjunktur in wichtigen Absatzmärkten, wie den europäischen Nachbarländern, wird den deutschen Außenhandel stützen. Zusammen mit günstigeren Finanzierungsbedingungen kommt dies den Anlageinvestitionen zugute. Auf dem Arbeitsmarkt zeigt der wirtschaftliche Stillstand mittlerweile deutlichere Spuren: Die Zahl der Arbeitslosen ist zuletzt weiter leicht gestiegen. Erst im Verlauf des kommenden Jahres, wenn sich die wirtschaftliche Aktivität allmählich erholt, dürfte die Arbeitslosigkeit wieder zurückgehen

    Studierenden-Sozialerhebung 2023. Kernbericht

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    Die Studien- und Lebensbedingungen von Studierenden werden in Österreich bereits seit den 1970er Jahren erhoben. Ziel der Studierenden-Sozialerhebungen ist eine umfassende Berichterstattung zur sozialen Lage der Studierenden in Österreich. Die Erhebung stellt eine wichtige Grundlage für die Gestaltung hochschulpolitischer Maßnahmen dar

    Status quo und Ausblick: Gesundheitsdaten von Kindern und Jugendlichen in Österreich

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    Diese Ausgabe des HSW bietet einen Überblick zu bestehenden und fehlenden Gesundheitsdaten von Kindern und Jugendlichen in Österreich mit besonderem Augenmerk auf die Erhebungsmethoden und bietet eine Diskussionsgrundlage für weitere Schritte hinsichtlich der Verbesserung der Gesundheitsdaten dieser Zielgruppe

    Sweeping Inequality - Female Domestic Cleaners in the Gig-Economy of Central Eastern Europe

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    In contemporary capitalist societies the provisioning of domestic work has undergone and continues to undergo substantial transformations. These transformations include the externalization, commodification, and commercialization of socially reproductive labor. As part of this growing marketisation, gig economy platforms emerged as new players in this sector and position themselves as mediators between service providers and seekers. Since digital labor intermediaries play a crucial role in shaping consumer expectations and enshrining work relationships, they carry the potential to reproduce, aggravate or alter power asymmetries. Therefore, the aim of the GigClean project (funding: digifonds of the Vienna chamber of labor) is to investigate working realities of platform-mediated domestic cleaners in Vienna. Together with her colleague Julia Radlherr, Laura Wiesböck examined the website of Betreut.at (‘takencareof.at), a subsidiary company of the international corporation Care.com Europe GmbH and one of the largest digital labor platforms for household services in Austria. By applying the walkthrough method and complementing the analysis with 15 problem-centered interviews, the following research questions are addressed: What norms, ideas, and beliefs about domestic cleaning (workers) are integrated in the design of Betreut.at? And how are the design choices of the platform reflected in working experiences of domestic cleaners in the gig economy in Vienna? The results show that practices encouraged by digitally mediated marketplaces can perpetuate the historical exploitation inherent in racially and feminized service work, further deepening normative gender and power relations

    Scham und Beschämung als Herrschaftsinstrument

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