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Mobile Fingerprinting 3.0 (BA)
Reisedaten von Passagieren dienen den Transportunternehmen zu identifizieren, welche Strecken viel genutzt werden und helfen, die Fahrpläne entsprechend zu optimieren. Momentan werden diese Reisedaten durch manuelle Fahrgastbefragungen ermittelt. Mobiltelefone und Peripheriegeräte wie Kopfhörer oder Smartwatches sind heute weit verbreitet. Diese senden fortlaufend Funksignale aus, die potentiell für eine Zählung der Passagiere genutzt werden könnten. In Vorarbeiten hat sich gezeigt, dass ein Tracking mittels WiFi mittlerweile unmöglich ist. In dieser Arbeit wurde erforscht, ob und wie ein Tracking passiv per Bluetooth möglich ist.
Im faradayschen Käfig des ICOM und in öffentlichen Bereichen wurden die Bluetooth Signale von vier unterschiedlichen iPhone Modellen, drei Android Geräten sowie verschiedenen Peripheriegeräten untersucht und daraus eine Software Suite zum Erfassen, Speichern und Visualiseren der Daten entwickelt. Für das Sniffen der Bluetooth Signale wurde der Ubertooth One verwendet.
Audiodaten werden mit dem BR/EDR Protokoll versandt. Dort werden ausreichende Teile der nicht randomisierten Bluetooth Addressen direkt herausgegeben, was ein Tracking dieser Geräte trivial macht. Bluetooth Low Energy Geräte randomisieren in der Regel ihre Addressen und ändern sie circa alle 15 Minuten. Eine Korrellationslogik wurde implementiert, welche anhand von zeitlichen und räumlichen Daten sowie den in Advertisements enthaltenen 16-Bit Service UUID und Company Ids den Adresswechsel in gesendeten Advertisements detektiert. Bei neueren iPhones ist so ein Tracking möglich, die untersuchten Android Geräte sind aber nur detektierbar, wenn eine entsprechende App wie die Swiss Covid App installiert ist. Die Korrelation stösst an Grenzen, wenn ein Adresswechsel bei einer grossen Anzahl von präsenten Geräten erfolgt, zum Beispiel bei Einfahrt in einen Bahnhof
HuddleUp - Webplattform fur Videotreffen
Pandemie-bedingte Massnahmen wie Home-Office und Fernstudium haben eine Reduktion von persönlichen Kontakten zur Folge. Während Videokonferenz-Plattformen wie Zoom diese Kontakte teilweise ersetzen können, beschränkt sich dies auf bereits bestehende Bekanntschaften. Die Möglichkeiten um neue Menschen kennen zu lernen sind jedoch begrenzt.
Ziel dieser Bachelorarbeit war das Erstellen einer Webapplikation zur Durchführung von Videokonferenzen für einander unbekannte Personen. Sie soll ermöglichen, Menschen mit gemeinsamen Interessen zu finden und zu treffen. Im Rahmen der Arbeit sollten die genauen Anforderungen erfasst, eingesetzte Technologien evaluiert und anschliessend umgesetzt werden.
Auf Basis einer Recherche zu bestehenden Lösungen und Technologien wurden die genauen Anforderungen an die Applikation erfasst. Ein wichtiges Anliegen war, dass die Plattform frei verfügbar ist. Somit wurde darauf geachtet, dass nur Open Source-Bibliotheken und -Technologien eingesetzt werden. Weiter sollte die Applikation durch den Betreiber konfigurierbar sein. Die erarbeiteten funktionellen und nicht-funktionellen Anforderungen bildeten die Grundlage für die Implementation. Während der Entwicklung wurde die Funktionalität anhand automatisierter Unit Tests sichergestellt und die Benutzbarkeit durch Usability Tests überprüft.
Das Endprodukt der Arbeit ist «HuddleUp», eine Webapplikation zur Durchführung von Online-Gruppentreffen. Benutzer können Treffen organisieren, oder an ausgeschriebenen Treffen teilnehmen. Die Suche nach Treffen wird durch die Verwendung von Tags erleichtert. Sobald der Startzeitpunkt eines Treffens erreicht ist, kann der Organisator die Videokonferenz starten. Die Konferenz und die Zugangsdaten werden durch «HuddleUp» automatisch erstellt, wodurch die Durchführung des Treffens erleichtert wird. Als Videokonferenz-Provider wurde Jitsi Meet integriert. Es handelt sich dabei um eine Referenzimplementation und kann in Zukunft durch weitere Provider ergänzt werden.
Im aktuellen Stand bietet «HuddleUp» eine überschaubare Auswahl an Funktionen an und ist in einem kleinen Rahmen einsatzbereit. Es besteht eine Vielzahl von weiteren Features, welche durch den Fokus auf Erweiterbarkeit und Modularität gut umsetzbar sind
RDP Man-in-the-Middle
Man-in-the-Middle ist eine Cyberangriffstechnik, bei der sich der Angreifer in den Datenverkehr zwischen zwei Kommunikationsteilnehmern einschleust und beiden vortäuscht, dass sie direkt mit dem jeweils anderen kommunizieren. Das Ziel dieses Angriffes ist es, die Kommunikation zwischen den Kommunikationsteilnehmern abzufangen, mitzulesen oder unbemerkt zu manipulieren.
In dieser Arbeit soll nun die Machbarkeit eines solchen Angriffes auf das Remote Desktop Protocol (RDP), ein Kommunikationsprotokoll von Microsoft, das den Fernzugriff auf Windows-Rechner ermöglicht, untersucht werden. Dabei soll aber die erweiterte Sicherheitsstufe «Enhanced Security NLA» von RDP verwendet werden.
Sollte die Machbarkeitsanalyse zeigen, dass ein Man-in-the-Middle-Angriff auf eine mittels NLA (CredSSP) authentifizierte RDP-Verbindung möglich sein sollte, soll ein Proof of Concept für das von der Firma GoSecure, einem auf Cybersecurity spezialisierten IT-Unternehmen, entwickelte Tool «PyRDP» implementiert werden.
Um die Durchführbarkeit dieses Angriffes beurteilen zu können, musste zunächst das RDP-Protokoll selbst näher untersucht werden. Denn es ist wichtig zu wissen, welche Sicherheitsaspekte RDP unterstützt bzw. verwendet und welche Schritte zum Aufbau einer Verbindung notwendig sind.
Anschliessend wurden relevante Protokolle wie CredSSP, SPNEGO oder NTLM, die bei der vorherigen Untersuchung gefunden wurden, ebenfalls näher analysiert.
Die Machbarkeitsanalyse wurde auf Basis der Theorie und durch die Durchführung von Paketanalysen mit Tools wie Wireshark vorgenommen. Basierend auf diesen Analysen konnte schliesslich die Machbarkeit eines Man-in-the-Middle Angriffes evaluiert werden.
Anhand der durchgeführten Machbarkeitsanalyse konnte festgestellt werden, dass ein direkter Man-in-the-Middle Angriff auf eine durch NLA authentifizierte RDP-Verbindung nicht möglich ist. Denn durch die theoretische Analyse konnte herausgefunden werden, dass das Passwort des RDP-Clients in die Berechnung eines Verschlüsselungsschlüssel einfliesst, der im Authentifizierungsverfahren verwendet wird.
Ein Man-in-the-Middle-Angriff wäre jedoch möglich, wenn der Angreifer bereits im Besitz des Client-Passwortes ist, bevor der Client und der Server das von NLA verwendete Authentifizierungsverfahren durchlaufen.
Um diese Variante zu realisieren, wurde ein alternativer Man-in-the-Middle-Ansatz gewählt. In einem ersten Schritt wird das Kennwort des Clients über einen vorgetäuschten Anmeldebildschirm eingelesen. Mit Kenntnis des Kennwortes kann der Angreifer nun in einem zweiten Schritt eine gültige RDP-Verbindung zum Server aufbauen. Diese wird dann vom Angreifer an den Client weitergeleitet, so dass der Client den Eindruck hat, er sei direkt mit dem Server verbunden
Mitarbeiter-Informationsapp für die Pronto AG
Diese Arbeit befasst sich mit dem Aufbau einer Mitarbeiter-Informationsapp, welche die Pronto AG zur Verteilung von Informationen an ihre Mitarbeitenden einsetzen möchte. Um der Pronto-AG diese Funktionalität zu ermöglichen, wurde im Verlauf dieser Arbeit eine cross-platform Applikation, sowie ein Server-Backend entwickelt, welche die gewünschten Funktionen anbieten. Ein wichtiger Bestandteil der Umsetzung war, dass die Nutzer der App zeitnah und für sie gut ersichtlich informiert werden. Daher war die Implementation von Push-Benachrichtigungen von Beginn weg ein integraler Bestandteil dieser Arbeit.
Ausschlaggebend für den Projektauftrag war, dass die Pronto AG den bisherigen Prozess der Informationsverteilung über WhatsApp und Aushänge nicht mehr als zeitgemäss erachtete. Darüber hinaus, konnte mit dieser Methode nicht gut koordiniert werden, dass alle Mitarbeitenden die selben Informationen zur Verfügung hatten. Die Pronto AG erhofft sich, dass durch die neue Applikation eine bessere und einheitlichere Kommunikation mit den Mitarbeitenden möglich wird.
Als Ergebnis dieser Arbeit, entstand ein Server-Backend, geschrieben in C#, sowie eine Frontend-Applikation namens „Pronto MIA“, welche auf den Plattformen Web, Android und iOS läuft. Dies dank der Verwendung des Flutter-Frameworks, welches es ermöglicht, native Apps für all diese Plattformen aus einer Codebase zu erstellen. Zusammen sind das Backend und das Frontend in der Lage, Mitarbeitende über neue Einsatzpläne zu informieren und der Administration zu erlauben, Mitarbeitende, sowie Einsatzpläne zu verwalten. Dank der integrierten Push-Benachrichtigungen werden Mitarbeitende umgehend über neue oder geänderte Einsatzpläne informiert und können diese innerhalb der Applikation direkt abrufen
Geoprocessing mit Handheld-Laser-Scanner erfassten Point Cloud-Daten
Im Zentrum dieser Arbeit steht das Geoprocessing - d.h. Verwalten und Konvertieren - und das Geovisualisieren von Laser-SLAM-basierten Punktwolken im Aussenbereich. Punktwolken können fotogrammetrisch berechnet oder mit LiDAR-Sensoren direkt erfasst werden.
Für die Bereiche Archäologie und Denkmalpflege wurden drei Handlaserscanner (Leica BLK2GO, GeoSLAM ZEB-Revo RT und iPad Pro für den Consumer-Bereich) an drei unterschiedlichen Objekten getestet. Der Test der Handlaserscanner hat gezeigt, dass sie durchaus Vorteile gegenüber den fotogrammetrischen Verfahren haben, da sie auch bei schlechten Lichtverhältnissen schnelles Messen und das sofortige Einsehen der Messresultate ermöglichen. Die professionellen Geräte haben jedoch einen hohen Preis und deren Auswertungsprogramme sind unausgereift. Das iPad erreicht bei einem 10 m grossen Objekt nur eine Genauigkeit von 10-50 cm, während die beiden teureren Geräte bei gleicher Grösse Lediglich 5 cm abweichen. Auch die Reichweite des iPads ist mit 4 m deutlich geringer als die der spezialisierten Geräte mit 15 m.
Neben dem Test der Handlaserscanner wurde ein Software-Prototyp für die Verwaltung von Punktwolken und deren einfachen Publikation im Web entwickelt. Das Resultat ermöglicht das Hochladen, Visualisieren (3D und 2D), sowie das Teilen von Punktwolken. Eine Export-Funktion erlaubt es zudem, die Punktwolke im LAZ- oder TIFF-Format herunterzuladen, damit sie in GIS-Programmen für Fortgeschrittene - wie QGIS oder CloudCompare - weiterverarbeitet werden kann
Prozessor-Simulator (Folgearbeit)
Die Arbeitsweise des Prozessors ist Teil des Moduls "Betriebssysteme 1" des Informatik Studiums an der OST - Ostschweizer Fachhochschule. Für das bessere Verständnis entwickelten wir in der Studienarbeit “Grafischer Prozessor-Simulator” einen Prototypen, der nun in die Produktreife überführt werden soll. Zu diesem Zweck setzen wir den in der Studienarbeit entwickelten und verifizierten Designansatz um und ergänzen den Simulator um die Möglichkeit eigenen Code einzugeben. Durch die Portierung und Einbindung des Netwide Assembler (Nasm) in unser Webprojekt ermöglichen wir den Studierenden Code aus der Vorlesung sowohl im Simulator als auch auf dem Betriebssystem auszuführen. Zusätzlich entwickeln wir eine Methode, um die Ausführung von Instruktionen des x64-Befehlssatzes durch die CPU generisch darzustellen. Der Simulator wird von uns um weitere vorlesungsrelevante Inhalte wie der Stack erweitert. Das aus der Arbeit resultierende Produkt zeigt Zustandsänderungen ansprechend und nachvollziehbar an und hebt sich somit von anderen Simulatoren ab. Die Verständlichkeit und Benutzbarkeit des Prozessor-Simulators wurden mit Hilfe von Usability Tests nachgewiesen. Unser Produkt kann zur Erklärung der Arbeitsweise eines Prozessors auf einem für die Informatik Studierenden relevanten Abstraktionsniveau eingesetzt werden. Wir schlagen weitere Funktionalitäten vor, die in einer Folgearbeit ergänzt werden könnten. Der Simulator ist so aufgebaut, dass dieser ohne grösseren Aufwand erweitert werden kann
Die traditionelle Imkerei digital unterstützen
Vatorex ist ein schweizerisches Jungunternehmen mit dem Ziel Imkerinnen und Imker in ihren Tätigkeiten zu unterstützen. Die Imkerei ist ein traditionsreiches Handwerk, in der die Digitalisierung noch nicht weit fortgeschritten ist. Vatorex will die Digitalisierung vorantreiben und mit innovativen Werkzeugen die imkerliche Praxis unterstützen, um die Gesundheit der Bienen im Einklang mit der Natur zu fördern. Das soll über zwei Bereiche in ihrem Produktportfolio geschehen. Die physischen Produkte, wie beispielsweise Heizelemente oder Waagen, dienen zur Überwachung und Pflege der Bienenvölker. Die Hive Manager App, als digitales Produkt, soll die Tätigkeiten protokollieren und die gewonnenen Daten dokumentieren. Das Zusammenspiel zwischen der Hive Manager App und den Sensoren ermöglicht es den Imkerinnen und Imkern ihre Bienenvölker in Echtzeit zu überwachen und das eigene Betriebskonzept zu verbessern.
Der Auftraggeber entwickelt die Hive Manager App weiter, da die App als zentrales Instrument alle Bedürfnisse der Imkerinnen und Imker zusammenführt. Das soll anhand der Ziele, Probleme und Bedürfnisse der Imkerinnen und Imker geschehen. Deshalb möchte Vatorex ein vertieftes Verständnis über die Nutzerinnen und Nutzer erlangen. Anhand der Erkenntnisse verspricht sich der Auftraggeber bestehende Probleme zu reduzieren und neue innovative Ansätze zu finden, um den Nutzwert und damit die Marktchancen zukünftiger Systeme zu verbessern.
Im Rahmen dieser Masterarbeit steht deshalb die Hive Manager App und eine nutzerzentrierte Anforderungserhebung, nach dem Vorgehen von Goal Directed Design im Fokus. Mithilfe eines Contextual Inquiry und mehreren Interviews wurde eine nutzerzentrierte Forschung umgesetzt und die Erkenntnisse daraus iterativ geschärft.
Als Ergebnis liegen vier Personas vor, um die vielschichtigen Bedürfnisse und Anforderungen der jeweiligen Nutzergruppen aufzuzeigen. Anhand von Szenarien werden die wichtigsten und innovativen Anwendungsfälle wie z.B. die eines Stockkarten Scanners dokumentiert. Die gestellten Anforderungen an die zukünftige Hive Manager App wurden abschliessend mit Nutzerinnen und Nutzer validiert.
Mit den nutzerzentriert erhobenen Anforderungen und Artefakten gelang es nicht nur die Informationslage des Stakeholders über Nutzergruppen und deren Bedürfnislage zu verbessern. Zum Abschluss des Projektes werden dem Projektgeber aussagekräftige Dokumente zur Weiterentwicklung der Produkte entlang der ermittelten Nutzerbedürfnisse vorgelegt und schon jetzt gewinnbringend in der Produktplanung berücksichtigt werden können
MITB - Man in the Browser
Introduction
As security measures in web technologies improve, hackers responded with a highly specialized "Man in the Browser" attack. An attacker may intercept and modify e-business transactions or use the victim's application on behalf of the victim's by infecting the victim browser with such malware. TLS/SSL does not protect, as the malware intercepts prior to network encryption.
The "Man in the Browser" attack is hardly detectable by web application firewalls. There is no distinguishing characteristic between the intruder and the victim, as the IP address or browser UserAgent, since the malware runs on the victim's computer.
A fully working prototype of an E-Banking "Man in the Browser" attack was developed to raise awareness and elaborate future defence strategies.
Approach
In the first stage of the project, the team analyzed different techniques to hook and remotely control the victim browser. As the malware must not require local admin privileges, the team decided to implement a Google Chrome Extension. The installation of the malware is not part of the project. Second, several open-source C2 Frameworks (Command & Control Frameworks) were analyzed, and Mythics has been chosen for this work. The combination of the Google Chrome Extension, remotely controlled by Mythics C2 framework was then tested against two E-banking systems. Furthermore, the report outlines essential defence strategies and mitigation techniques against this kind of attack.
Result
As a result of this project, a Google Chrome Extension, named Areion, was developed. Areion is a remote-controlled application supporting the C2 framework Mythic. It is fully extendable and allows users to add modules for specific websites dynamically. Two e-banking modules were developed, and Areion was extensively tested against these websites as part of the project. From the knowledge gained, the team created security measures to protect one's websites against this form of attack. The results will be showcased at the two banks, and our knowledge hopefully will improve the overall security of their e-banking system
Reliable Messaging using the CloudEvents Router
CARU is an AgeTech startup offering a voice-controlled emergency-call device designed to help the elderly live an independent life for longer. The device will react to a cry for help and automatically activate an emergency call to up to 5 family members. CARU's software architecture is heavily event-driven, envisioning a unified event plane letting events flow between all connected systems. To support this vision, CARU's events are structured according to the CloudEvents specification of the Cloud Native Computing Foundation (CNCF). In our previous student research project, we designed, implemented, and open-sourced the CloudEvents Router (https://github.com/ce-rust/cerk) – a first step towards this vision.
To entrust mission-critical events to the CloudEvents Router, it has to guarantee that these messages arrive. The goal of this bachelor thesis is to extend the router to provide such a delivery guarantee. This guarantee should also apply when an event is routed across different protocols. We focused on the protocols that the CloudEvents specification defines a protocol binding for: AMQP, Kafka, MQTT, NATS, and WebHooks.
As a starting point, we conducted extensive literature research to identify and compare existing reliable messaging definitions and patterns.
Our research showed that the most feasible approach to provide reliable routing is to implement an end-to-end delivery guarantee of "At Least Once". This guarantee applies from the event source, via the router, to the event destination. We then analyzed which delivery guarantees are provided by the mentioned messaging protocols and how interoperable the supporting concepts are. Having adapted the architecture design of the existing CloudEvents Router to fulfill the new requirements, we implemented a proof-of-concept that routes messages between AMQP and MQTT with an "At Least Once" delivery guarantee.
We released our open-source CloudEvents Router implementation, now supporting the desired "At Least Once" delivery guarantee in addition to the already existing "Best Effort" policy. The new version also supports the AMQP protocol complementing the already existing support for MQTT.
With this new guarantee, CARU has started evaluating the CloudEvents Router for productive use on their device
Mobile Fingerprinting
Mobilgeräte senden für die Suche nach WLAN-Netzwerken Probe-Requests aus. In diesen Probe-Requests sind zusätzliche Informationen, wie beispielsweise die unterstützten Datenraten oder bekannte Netzwerke enthalten. Seit Android und iOS 8 werden MAC-Adressen in Probe-Requests randomisiert.
Ziel der Arbeit ist, das Verhalten von verschiedenen Mobilgeräten mit modernen Betriebssystemversionen zu analysieren und auf Basis der Erkenntnisse ein Programm zu entwickeln, welches Mobilgeräte voneinander unterscheiden kann. Die Unterscheidung kann in Form eines Fingerprintings vorgenommen werden und allenfalls auch für eine Verfolgung von bekannten Geräten genutzt werden.
In der Arbeit wurden drei iOS-Geräte und neun Android-Geräte in insgesamt 108 Einzelmessungen untersucht. Mit den Ergebnissen wurde ein Prototyp entworfen, welcher Messungen aufgrund der zusätzlichen Felder in Probe-Requests filtern und die Gesamtzahl der Mobilgeräte im Empfangsbereich auswerten kann.
Ein Verfahren, mit dem man Mobilgeräte langfristig mit einem Fingerabdruck versehen kann, ist anhand der in den Messungen gewonnenen Erkenntnisse nicht umsetzbar. Es hat sich gezeigt, dass sich in den neueren Betriebssystemversionen die Probe-Requests nicht mehr wesentlich voneinander unterscheiden.
In künftigen Verfahren für die Erkennung, Unterscheidung und Verfolgung von Mobilgeräten wird deshalb auf weitere Informationsquellen wie die Bluetooth-Schnittstelle zurückgegriffen werden müssen