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Entwicklung einer Single Page Application in React TS für personalisierte Campingtouren
Ausgangslage:
Unabhängiges Reisen mit Camper ist Trend und wird durch die sozialen Medien gestärkt. Es wird ein Gefühl von Freiheit und Einfachheit vermittelt. Die Realität sieht oft anders aus. Stellplätze sind beschränkt, Wildcampen verboten und die Suche nach einem geeigneten Platz aufwendig. Eine Applikation soll den Vanlifer bei der Planung einer geeigneten Campingtour unterstützen. Bereits im Rahmen der Studienarbeit (SA) im HS 2022 wurde diese Idee verfolgt, sowie ein Prototyp für eine Applikation entwickelt.
Die Nutzung der Applikation ist für 3 Akteure vorgesehen: Vanlifer, Host und Travel Agent. Für diese Arbeit liegt der Fokus primär auf der Umsetzung von Features des Vanlifer-Bereichs. Ziel ist es individuelle Touren für einen gewünschten Zeitraum und gegebene Region zu generieren und dem Vanlifer übersichtlich zu präsentieren. Der User soll seine gewählte Tour nach Bedarf anpassen können.
Ein weiteres Ziel innerhalb der Arbeit ist die Operationalisierung der Applikation in der Azure Cloud.
Die umfangreiche Applikation wird von 2 Teams entwickelt, wobei die Aufgabenbereiche in Front- und Backend aufgeteilt ist. Diese Arbeit thematisiert den Bereich Frontend.
Vorgehen / Technologien:
Um von der Idee zur Realisierung einer funktionalen Applikation zu gelangen, wurde als Vorgehensmodell Scrum gewählt. In der Initialisierungsphase der Arbeit wurden Anforderungen evaluiert und priorisiert, sowie in den Backlog aufgenommen.
Eine umfangreiche Wireframe-Studie half bei der Entscheidung der Umsetzung des Buchungsprozesses. Eine weitere Studie zu Karten-Komponenten unterstützte die Wahl einer geeigneten Karten-API für die Darstellung der Touren. Dabei fiel die Wahl auf Here.
In einer Implementierungsphase wurden die Applikation im Vanlifer-Bereich schrittweise mit Features ausgebaut. Parallel wurden Entwicklungen im Host-Bereich und Registrierungsprozess verbessert.
Die Applikation wird aufbauend auf der React Library und Typescript als Programmiersprache entwickelt. Die Zustände der Webseite werden mit Redux-Store verwaltet und die Anbindung zum Backend geht über REST. Für die Gestaltung der einzelnen Elemente und Widgets kommt die Material UI Komponenten-Library zum Einsatz.
Zusätzlich ist die Applikation als Teil einer Docker Compose Architektur zusammen mit dem Backend auf eine Azure VM deployt worden.
Fazit:
Dank einer geordneten Vorgehensweise nach Scrum konnten die wichtigsten Anforderungen realisiert werden. Der iterative Prozess erlaubte das fortwährende Einholen von Kundenfeedback, sowie dessen zeitnahen Umsetzung. Die Applikation konnte stetig ausgebaut werden, wobei Initial auf das Gesamtbild geachtet wurde und in späteren Sprints der Detaillierungsgrad vertieft wurde. Das dynamische Vorgehen, insbesondere die Möglichkeit weitere Anforderungen zu definieren, brachte Herausforderungen mit sich. Die Priorisierung und Definition der geplanten Tasks bildete ein Spannungsfeld zwischen Kunden, Backend-Team und Frontend
C++ Concept Refactorings
With C++20, template parameter constraints were introduced that allow to specify the expected functionality of the template parameters.
The objective of this project was to find novel refactoring operations related to concepts and to implement them as part of a language server.
An analysis has been performed on the language server protocol, concepts, and the clangd language server.
This resulted in a few potential refactoring operations, two of which have been implemented as a tweak in the clangd language server.
The first implemented refactoring enables inlining requires clauses into the template declaration.
It reduces the amount of code and, in most cases, makes the function signature easier to read.
The second implemented refactoring allows converting explicit template declarations into their abbreviated form using auto parameters, thus eliminating the template header above the function.
The two implemented refactor operations have been submitted upstream as pull requests to the LLVM repository and, as of the writing of this paper (December 2023), are awaiting review.
Once approved and merged, these new refactoring operations will become available to anyone using the clangd language server
Digitize historic architectural plans with OCR and NER transformer models
The Swiss Archive for Landscaping Architecture, located at OST in Rapperswil, administers more than 100’000 historic plans. These plans need to be digitzed to make them accessible. This paper proposes a three-model architecture consisting of a layout model to find text on the plans, an optical character recognition model to extract the found words, and finally, a named entity recognition model to label the relevant words like the client, location, or date. K-means clustering is used to group the text blocks from the layout model into related blocks for OCR.
Different deep-learning models are compared and evaluated. The most suitable models are then retrained on the NVIDIA DGX-2 system in a custom-built apptainer image with different training strategies to improve their accuracy. Different pre- and post-processing techniques are employed to improve the accuracy of the pipeline.
The final image pipeline achieves an F1 score of 48% with 35% precision and 77% recall. The chosen NER model ”German BERT” scored an F1-score of 86% after re-training and the OCR pipeline extracted 54% of words correctly and 18% close to correct.
The insights from this SA can be applied to future projects to build an application usable by the archive, enabling it to catalog its documents and make them accessible to the world
Tama Compiler Overhaul
Triamec Motion AG manufactures ultra-precision servo drives that can be programmed using the C# programming language and the Tama framework. These servo drives run a virtual machine that executes a proprietary bytecode format, which is generated by the Tama compiler. The compiler previously relied on Microsoft's deprecated CCI library to read C# assembly files and transpile them to the Tama bytecode format.
In this project, our goal was to replace the unmaintained CCI library with a modern, actively maintained alternative. After evaluating several options, we chose to replace the CCI library with ILSpy. ILSpy is a modern, actively maintained and well documented .NET decompiler with an active community.
In addition to ensuring the ability to support newer versions of .NET in the future, we also implemented a computed goto performance optimization in the servo's runtime, resulting in an overall performance increase of approximately 16%. There is still potential for further performance gains, for example by implementing a template-based just-in-time (JIT) compiler in the servo's runtime
Billett mit Herz
Billett mit Herz soll eine gemeinnützige Onlineplattform werden, auf der Menschen in sozial und finanziell schwierigen Situationen über ihre Betreuungspersonen kostenlos Veranstaltungsbillette beziehen können. Bei der Masterarbeit «Billett mit Herz» handelt es sich um ein Greenfield-Projekt: Zum Zeitpunkt des Projektstarts existiert lediglich die Vision der Auftraggeberin. Sie basiert auf der Annahme, dass sich diese Menschen eine Auszeit von ihrem Alltag wünschen, und zwar in Form des Besuchs einer kulturellen Veranstaltung.
Das Projektteam wird mit der Konzeption der Plattform beauftragt. Es verwendet dazu das Vorgehensmodell Lean UX und ergänzt es mit Methoden aus Goal Directed Design, Design Thinking und Service Design. In jedem Lean-UX-Zyklus werden Hypothesen formuliert und MVPs erstellt, welche anschliessend getestet werden.
Über zehn Zyklen hinweg erarbeitet sich das Projektteam ein umfassendes Verständnis für die Bedürfnisse der verschiedenen Nutzer:innengruppen. Bei den zukünftigen Bezüger:innen kann ein Bedürfnis nach einer Auszeit bestätigt werden. Während einige von ihnen das Gratisticket selbstständig von der Plattform beziehen können, benötigen andere dabei Unterstützung. Vermittler:innen können ihnen diese im Rahmen ihrer Arbeit bieten. Die Annahme, dass Billettpartner:innen nicht direkt mit der Plattform interagieren werden, kann widerlegt werden: Sie sind durchaus bereit, ihre Anlässe und Tickets zu erfassen. Sie schätzen, dass dabei die Kontrolle über das Messaging bei ihnen liegt. Klient:innen können sich anmelden, indem sie einen Login-Code eingeben, statt sich registrieren zu müssen. Die Plattform bietet ihnen ausserdem die Möglichkeit, Billette anonym zu beziehen. Das Projektteam entwickelt eine Lösung, die den ermittelten Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer:innen Rechnung trägt, den Klient:innen einen niederschwelligen Zugang zum Angebot ermöglicht und ausserdem deren Privatsphäre respektiert.
In der Literaturvertiefung wird der Frage nachgegangen, ob auf der Plattform Billett mit Herz Leichte Sprache eingesetzt werden soll, um Klient:innen mit einer geringen Sprachkompetenz die selbstständige Interaktion mit der Plattform zu ermöglichen.
Das Projektteam übergibt der Auftraggeberin einen klickbaren Prototyp in Wireframe-Ausführung, Erkenntnisse bezüglich der Nutzer:innenbedürfnisse in Form von (Proto-)Personas sowie einen Service Blueprint, der die Interaktionen der verschiedenen Akteur:innen mit der Plattform aufzeigt.
Bereits zu Beginn des Projekts wird klar, dass die Hauptschwierigkeit in der Rekrutierung von Testpersonen aus der Gruppe der Klient:innen besteht. Das Projektteam löst dieses Problem, indem es Interaktionssequenzen allgemeiner Natur mit Testnutzer:innen ausserhalb der eigentlichen Zielgruppe testet, was schliesslich zum gewünschten Resultat führt.
Das Vorgehensmodell Lean UX bewährt sich zur Erarbeitung eines Greenfield-Projekts. Als Herausforderung entpuppt sich die Auseinandersetzung mit der Gestaltung des MVPs sowie die Frage nach dem kleinsten Artefakt, das nötig ist, um die jeweilige Hypothese zu überprüfen. Zu stark wird der Begriff ‹MVP› mit einer entwickelten Lösung in Verbindung gebracht. Dabei wird ausser Acht gelassen, dass je nach Forschungsstand ein klickbarer Prototyp oder ein Storyboard passend ist
FlatFeeStack as a Decentralized Autonomous Organization
The FlatFeeStack website allows developers to easily and transparently support open-source projects by providing a flat fee of $120 per year. FlatFeeStack gives open-source contributors funds based on their contribution to the project, calculated using metrics like contributed lines of code. The platform accepts payment by credit card and makes payouts using cryptocurrencies.
The community should operate and further develop FlatFeeStack, just like open-source software. For handling payments, FlatFeeStack requires a legal entity. The concept of an association under Swiss law can fulfill these two demands. Which allows for the realization of a collaborative cooperation that can act as a legal entity. Modeling the association on the blockchain ensures a clean democratic process and enables cooperation beyond Swiss borders. Based on the concept of a decentralized autonomous organisation (DAO), smart contracts were written so that all legal requirements of a Swiss association are met and thus, all activities of an association can be performed via the blockchain. Additionally, a frontend is provided for simple interaction with the smart contracts. This frontend was integrated into the existing frontend of FlatFeeStack. Statutes have been developed that are specifically adapted to the concepts of the DAO and the implementation of smart contracts. These are required for the association to be able to act.
With all artifacts from this project, the "FlatFeeStack Association" is ready to be founded
Optimierung der Präventionsplattform von ZURZACH Care
Diese Masterarbeit schliesst das Studium zum Master of Advanced Studies in Human Computer Interaction Design ab und befasst sich mit der Frage:
Wie lässt sich die User Experience strukturell, funktional und visuell verbessern, damit die Abbruchrate reduziert und eine höhere Conversion bei der Buchung von Angeboten der ZURZACH Care erzielt wird?
In der Pilot-Kampagne wurde an mehreren neuralgischen Stellen eine hohe Absprungrate gemessen, in der Folge kam es zu weniger Buchungen der Angebote und die Conversion Rate der Pilot-Anwendung lag hinter den Erwartungen. Der ZURZACH Care wird durch eine Neukonzipierung der Präventionsplattform aufgezeigt, wie sie die Attraktivität und Sichtbarkeit der Corporate-Health Angebote mit einer nutzerzentrierten User Experience verbessern können.
Diese Masterarbeit orientiert sich am 5S-Modell von Jesse James Garrett und es werden im Verlauf des Projekts weitere Methoden und Techniken angewandt.
Die Erforschung der Ursache geschieht durch eine qualitative Analyse der Ist-Situation auf der Basis bestehender Daten aus der ZURZACH Care Prävention-Kampagne sowie durch verschiedene Methoden wie Walkthroughs und einem Expert Review der Pilot-App. Der Fokus liegt auf der Identifikation der Schwachstellen und Hürden.
Die Lösungsansätze stützen sich auf den Hypothesen, welche sich aus der Forschungsfrage ableiten. Die Ergebnisse aus der Research-Phase werden zu Problem Statements umformuliert. Daraus ergeben sich Anforderungen und Features, die wiederum den Scope bilden. Durch Ideation werden potenzielle Lösungen generiert und mithilfe einer Informationsarchitektur und konzipierten Wireflows die Struktur festgelegt. Die darauf erstellten Wireframes werden zu einem klickbaren Prototyp zusammengefügt, mit Nutzerinnen und Nutzern validiert und im Anschluss zu einem Visual-Design umgewandelt.
Als Resultat liegt ein validierter Mid-Fidelity Wireframe-Prototyp und ein finales Screendesign vor, welche eine deutliche Verbesserung hinsichtlich der Features und der User Experience bietet. Die vorliegenden Erkenntnisse aus der Research sowie die finalen Ergebnisse sollen der Auftraggeberin als Anregung und Inspiration dienen
Einkaufen mit einem Sprachassistenten
Die vorliegende Master Thesis wird im Rahmen der Weiterbildung MAS Human Computer Interaction Design an der Ostschweizer Hochschule umgesetzt. Das Thema «Einkaufen mit einem Sprachassistenten unter Berücksichtigung von Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung» wird im Rahmen einer Fallstudie gemeinsam mit der Adnovum Informatik AG bearbeitet.
Gemäss der Accessibility Studie von «Zugang für alle», die im Jahr 2020 erstellt wurde, sind nur knapp ein Viertel der getesteten Onlineshops für Menschen mit einer Beeinträchtigung nutzbar. Der Handlungsbedarf, digitale Produkte in der Schweiz barrierefrei zu gestalten, ist sehr gross. Basierend auf dieser Erkenntnis wird das Projekt lanciert.
Das Projekt wird gemäss dem Vorgehensmodell Collaborative UX Design von [Steimle & Wallach 2018] durchgeführt. Nach einer Einarbeitungszeit wird ein User Research geplant, dabei werden einundzwanzig Personen zu einem Interview eingeladen. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen aus dem User Research wird nach einem Ideation-Workshop das Konzept für den Sprachassistenten in Form eines interaktiven Prototyps realisiert. Dabei geht das Team einen grossen Schritt weiter als ursprünglich geplant. Den Prototypen basierend auf Voiceflow zu gestalten, hat dem Team geholfen, die Theorie erfolgreich in die Praxis umzusetzen
The Impact of Aggregated Leaks on Privacy (SA)
Privacy is in a constant battle with economic, scientific and security interests. In our modern world enormous amounts of personal and identifying information about us is collected and analyzed. While significant resources are allocated to regulate this industry, criminals are not bound by such limitations.
The exploitation of illegally obtained information is already estimated to be a billion dollar industry and its growth has not plateaued yet. In order to be ready for the ever increasing capabilities of cyber criminals it is crucial to examine the challenges that await.
This paper studies network effects emerging from the aggregation and linkage of illegally obtainable personally identifiable information. We achieve this by analyzing a synthetic dataset which represents over 600 distinct data leaks that resulted in the exposure of over 12 billion records.
We show the effectiveness of mitigation strategies such as using different email addresses and introduce User-Initiated Differential Privacy as an effective defense, reducing the risk of link discovery by up to 50%
Optimization Swisscom Design System Chart Components
Swisscom AG uses the Swisscom Digital Experience (SDX) design system, which provides reusable components and guidelines for web development.
Within SDX, chart components (pie chart, horizontal bar chart, vertical bar chart) are migrated to modern web components to create a unified design and user experience.
While the pie chart is optimized, the other charts rely on rudimentary implementations of basic technologies, resulting in inconsistent design and a complex usage.
This thesis aims to reimplement the legacy chart components as web components using the Stencil library and Scalable Vector Graphics (SVG).
A comprehensive analysis clarified the functionality and identified areas for improvement, focusing on horizontal and vertical bar charts.
The aim was to achieve a consistent design and improved usability. Key technologies used included Stencil for web components, SVG for scalable graphics and anime.js for animations.
A prototype was developed for testing and familiarization.
The implementation followed an agile approach.
Usability and user experience testing validated the usability for developers and an enhanced experience for users.
To ensure timely delivery, only the horizontal bar chart component was implemented.
It handles input attributes, displays error messages for input data related issues and improves the user experience across desktop and mobile devices.
Using SVG, it displays colored, stacked bars and labels while adhering to SDX design constraints.
Rigorous testing verified correct behavior through manual and code testing.
The component is delivered as a web component, enhancing its usability within HTML.
Usability testing provided positive feedback, with improved readability and comprehension compared to the legacy chart component