Hochschulschriftenserver der TH Wildau
Not a member yet
1283 research outputs found
Sort by
Comparison of delay patterns in Europe
Die Bahn in der Schweiz ist europaweit für ihre Pünktlichkeit berühmt. Hingegen lag die Pünktlichkeit der DB im Fernverkehr im Sommer unter 60 %. Wie sehr tragen die in Deutschland teilweise dreimal so langen Zugläufe zu diesem Unterschied bei? Mit wachsender Entfernung vom Abgangsbahnhof steigt bei mehreren europäischen EVU zwar die Verspätung. Als Haupterklärung für Pünktlichkeitsniveaus dient dieser Indikator jedoch nicht.We compare the punctuality of different European long-distance railway undertakings. We investigate, to what extent delays increase for stations that are farther away from the trains‘ originating stations. In particular for operators with train runs of more than 500 km length, there can be observed a certain increase. However, our data suggest that this is not the main reason for different qualities in operational performance
Collecting minority language data from Twitter (X): A case study of Karelian
The visibility of an endangered language online plays a crucial role in language revitalisation. The internet offers a new domain for using minority languages, especially for speakers living outside the language communities. This article investigates Karelian language visibility on X, formerly known as Twitter, and describes the first corresponding data collection using language-related keywords and hashtags. In total, 2,625 entries written fully or partially in Livvi, South and Viena Karelian were scraped with Postman API. The visibility of Karelian on Twitter (X) has been increasing considerably in the past few years, with Livvi-Karelian being the most prominent dialect. Automatic language detection was tested on such data for Karelian for the first time, and allows the identification of Livvi-Karelian (or a mix of dialects that include Livvi-Karelian) with 99.7% sensitivity, and South Karelian and Viena Karelian as Livvi-Karelian with 90% and 73.8% sensitivity, respectively. The entries were also analysed thematically, and 10 major topics were identified. Since the data was collected using keywords and hashtags related to the Karelian language itself, most of the entries are related to the language and vocabulary in sense of translation or language learning. Language status and policy is another important topic identified in the data. Although language-related topics are the most popular, there are a substantial number of entries on eight further topics. Excluding citations from religious texts and media headlines, 751 Twitter (X) entries could be used for linguistic and sociological research. Further data collection considerations are also discussed
Normen und Standards für Projekt-, Programm- und Portfoliomanagement
Dieses Arbeitspapier gibt einen umfassenden Überblick über aktuelle Normen und Standards, die für das Projektmanagement (PM) von Bedeutung sind. Hierfür kamen Methoden der Dokumentenanalyse, der systematischen Literaturanalyse und der qualitativen Inhaltsanalyse zum Einsatz. Als relevante Normungsorganisationen werden die International Organization for Standardization (ISO), das Deutsche Institut für Normung (DIN), das US-amerikanische American National Standards Institute (ANSI) und The British Standards Institution (BSI) berücksichtigt. Bei den Standards werden solche Organisationen als relevant erachtet, die in der Lage sind, den von ihnen publizierten Standard einem breiten, im Projektmanagement tätigen Adressatenkreis publik zu machen, Dienstleistungen, wie z. B. Schulungen, anzubieten, und eine Weiterentwicklung des Standards sicherzustellen. Insgesamt werden 37 PM-Normen und 54 PM-Standards, die von 29 Trägerorganisationen publiziert werden, beschrieben. Die Darstellung umfasst beispielsweise die Normenreihen DIN 6990x und ISO 215xx. Als Projektmanagement-Standards werden neben den bekannten PM-Standards, wie der IPMA Individual Competence Baseline® (IPMA ICB®), PRINCE2®, PM2 oder dem PMBOK® Guide, auch neuere PM-Standards, die sich z. B. der Agilität oder der Nachhaltigkeit im Projektmanagement widmen, behandelt. Auch Standards für Programm- und Portfoliomanagement sowie Standards für die Prüfung von Projekten finden Berücksichtigung. Jede Norm und jeder Standard werden einzeln systematisch dargestellt. Die jeweilige Beschreibung enthält eine prägnante Inhaltsangabe, den formellen Status der Norm bzw. des Standards und Links für die eigene Recherche. Insofern soll dieses Arbeitspapier nicht nur eine aktuelle, systematische Zusammenstellung bieten, sondern es stellt auch eine Hilfestellung für ein schnelles Orientieren und Nachschlagen dar. Hierfür wurden die PM-Normen und -Standards verschiedenen Kategorien zugeordnet, die ihre inhaltliche Ausrichtung signalisieren
Lage der kommunalen Finanzen – Ein Erklärungsversuch
Die bundesdeutschen Kommunen erlebten im Jahr 2024 einen beispiellosen Absturz ihrer Haushaltslagen. Dieser Beitrag geht den Ursachen nach und nimmt insbesondere die Wirkungen von Konjunktur, Inflation und Fluchtmigration in den Blick. Die Analyse zeigt, dass die Haushaltskrise auf einem starken Anstieg der Ausgaben beruht. Die Personalausgaben steigen durch Stellenzuwächse und hohe Tarifabschlüsse infolge der Inflation. Die Sachausgaben werden direkt durch Inflation erfasst. Gleiches gilt für die Investitionen, womit sich deren Anstieg relativiert. In Bezug auf die Sozialausgaben liegen die Ursachen des Anstieges in politischen Ausweitungen der Leistungsansprüche sowie der Demografie. Effekte der Fluchtmigration bestehen in der Breite der Aufgaben, sind jedoch meist nicht exakt messbar. Die schwache Konjunktur ist bisher noch nicht ausgabenwirksam. Es zeigt sich, dass diese Haushaltskrise nicht vorübergehender Natur ist, sondern hinsichtlich der Ursachen fortbestehen wird. In Reaktion darauf werden die Kommunen ihre Investitionen kürzen. Mittelfristig drohen sie handlungsunfähig zu werden
Entwicklung eines robotergestützten Systems zur standardisierten Applikation von Hautpflegeprodukten
In diesem Beitrag wird ein System zur automatisierten Applikation von Hautpflegeprodukten vorgestellt, das speziell für dermatologische Studien entwickelt wird. Ziel ist es, die Variabilitäten bei der manuellen Cremeapplikation zu reduzieren und die Reproduzierbarkeit von Studienergebnissen zu verbessern. Die Grundlage des Systems bildet ein kollaborativer Roboter (Cobot), der mit einer präzisen Kraftregelung und Echtzeit-Bildverarbeitung ausgestattet ist. Diese Kombination ermöglicht die dynamische Anpassung an unterschiedliche Hautareale und eine gleichmäßige Verteilung von Cremes und Lotionen. Der Entwicklungsprozess umfasste die Konstruktion eines spezialisierten Endeffektors für das Verteilen der Creme, der mit Kraftsensorik und austauschbaren Elementen für hygienische Anwendungen ausgestattet ist, sowie die Integration einer Eppendorf Multipette M4 zur präzisen Dosierung als wechselbarer Endeffektor am Cobot. Ergänzt wird das System durch eine Intel RealSense Kamera, die mithilfe von Farb- und Tiefenbildern eine zuverlässige Erkennung von Hand- und Armpositionen gewährleistet. Erste Tests zeigen, dass das System eine exakte und reproduzierbare Applikation ermöglicht, wobei die Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit im Fokus stehen. Die vorgestellten Validierungsstrategien und geplanten Nutzerstudien sollen die Funktionalität weiter optimieren und das Potenzial für den Einsatz in dermatologischen Studien unterstreichen. Dieses Projekt stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung Automatisierung und Standardisierung in der dermatologischen Forschung dar
Evaluation of Open Large Language Models for Use in Libraries
Das Thema der künstlichen Intelligenz und insbesondere auch der Sprachmodelle spielt für Bibliotheken eine Rolle steigender Wichtigkeit. Allerdings können proprietäre Modelle aufgrund von Kosten oder Anforderungen an den Datenschutz nicht immer von Bibliotheken genutzt werden. Ziel dieser Masterarbeit ist es, verschiedene offene Sprachmodelle darauf zu untersuchen, wie gut sie sich für einen Einsatz in Bibliotheken eignen könnten.
Dazu werden zunächst in einem theoretischen Teil einige Aspekte rund um Sprachmodelle vorgestellt. Darunter fallen unter anderem der Aufbau, die Evaluation anhand von Benchmarks und das Finetuning von Sprachmodellen. Außerdem werden drei offene Sprachmodelle vorgestellt und rechtliche Aspekte in Bezug auf Sprachmodelle untersucht. Anschließend werden in dem praktischen Teil dieser Arbeit verschiedene offene Sprachmodelle auf ihre Leistungsfähigkeit in der deutschen Sprache getestet, sowie ein Finetuning und eine Evaluation eines Modells im Rahmen der Prüfungsvorbereitung der
Auszubildenden der Stadtbücherei Frankfurt vorgenommen.
Die Auswertung der Ergebnisse zeigt, dass einige Sprachmodelle auch im Deutschen gute Leistungen erbringen können. Jedoch konnten mit dem Finetuning eines Modells noch keine Ergebnisse erreicht werden, die den qualitativen Anforderungen einer Prüfungsvorbereitung für Auszubildende gerecht werden. Ein Einsatz zu Demonstrationszwecken oder in moderierten Bereichen, wie beispielsweise in Workshops, ist allerdings denkbar.Artificial Intelligence and especially large language models are playing an increasingly important role for libraries. However, proprietary language models cannot always be used by libraries due to their cost as well as the libraries data protection requirements. The goal of this master thesis is to test different open language models and investigate whether they are suitable for use in libraries.
For this, first some theoretical aspects concerning language models are presented. This includes, among others, the architecture, the evaluation with benchmarks and the fine-tuning of language models. Additionally, three open language models are presented and legal aspects surrounding language models are examined. Afterwards, in the practical part of this thesis, different open models are tested for their performance with the German language, as well as a fine-tuning and an evaluation of one of these models is performed in the context of the examination preparation that takes place for the apprentices of the Frankfurt Public Library.
The analysis of the results show that some language models can show good results with the German language. However, the fine-tuning of the model does not reach the qualitative requirements for use in examination preparation for the apprentices. On the other hand, the use for demonstration purposes or within moderated areas, such as workshops, can be considered
Comparative simulation analysis of photonic ultrasound sensors based on silicon waveguides
Pressure sensors based on photonic integrated circuits (PIC) offer the prospect of outstanding sensitivities, extreme miniaturization and have the potential for highly scalable production using CMOS compatible processing. PIC-based pressure sensors detect the change in optical properties, i.e. the intensity or phase of the optical carrier wave inside miniaturized waveguide structures. The detection of ultrasound is achieved by engineering the waveguide architecture such that a pressure causes a high change in the effective refractive index of the waveguide. A range of PIC-based pressure sensors have been reported, but a comparison of the sensitivity of the different approaches is not straightforward, since different pressure sensitive waveguide architectures as well as photonic layouts and measurement setups impact the performance. Additionally, the used sensitivity unit is not uniform throughout the different studies, further complicating a comparison. In this work, a detailed simulation study is carried out by finite element modeling of different pressure sensitive waveguide architectures for a consistent comparison. We analyze three different sensor architectures: (A) a free standing membrane located within a tiny air gap above the waveguide, (B) a waveguide located on top of a deflectable membrane as well as (C) a waveguide embedded inside a pressure-sensitive polymer cladding. The mechanical response of the structures and the resulting changes in mode propagation, i.e. the change of the effective refractive index, are analyzed. The waveguide sensitivities in RIU/MPa for different waveguide types (strip, slot) and polarization states (TE, TM) are compared. The results reveal inherent limitations of the different waveguide designs and create a basis for the selection of suitable designs for further ultrasound sensor development. Possibilities for enhancing waveguide sensitivity are identified and discussed. Additionally, we have shown that the studied approaches are extensible to SiN waveguides
Emotionswahrnehmung in KI-generierten Gesichtsausdrücken
This study analyses whether facial expressions in generated images are perceived in the same way as in real images. It examines the perception of emotional intensity and sympathy, the ability to recognise emotions, and the distinction between real and generated images. To answer these questions, an online survey was conducted with more than 200 participants. The results show slight to moderate differences in perception between generated and real images, but it also becomes clear that the distinction between the two is becoming increasingly difficult.Diese Studie analysiert, ob Gesichtsausdrücke in generierten Bildern genauso wahrgenommen werden wie in realen Bildern. Dabei werden die Wahrnehmung der Emotionsintensität und Sympathie, die Fähigkeit zur Emotionserkennung sowie die Unterscheidung zwischen echten und generierten Bildern untersucht. Zur Beantwortung dieser Fragen wurde eine Online-Umfrage mit mehr als 200 Teilnehmern durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen geringfügige bis moderate Unterschiede in der Wahrnehmung zwischen generierten und realen Bildern, allerdings wird auch deutlich, dass die Unterscheidung zwischen beiden zunehmend schwieriger wird
Auswirkung der neuen gesetzlichen und normativen Regelungen auf Industrieroboter-Systeme
EU-Verordnungen und ISO-Normen verändern die Nutzung von Industrieroboter und beeinflussen deren Integration in effiziente Produktionssysteme. Die rasante Entwicklung der Digitalisierung und die Notwendigkeit einer umfassenden Vernetzung haben Auswirkungen auf die Sicherheit von Maschinen, die Gestaltung von Arbeitsplätzen und die Anforderungen an die Ausbildung der Beschäftigten. Mit einer Reihe von Gesetzen und Richtlinien schafft die EU einen Ordnungsrahmen für die aktuellen Technologien und versucht, die Rahmenbedingungen für weitere Entwicklungen festzulegen. Gleichzeitig ist die Industrie gefordert, zusätzliche Kompetenzen in bestimmten Bereichen der Digitalisierung aufzubauen. Einige Herausforderungen sind jedoch noch zu bewältigen, z. B. wie der Sicherheitsnachweis für in Maschinen integrierte Künstliche Intelligenz für autonome mobile Roboter erbracht werden kann, wie die Zertifizierung von Software als Sicherheitselement und dessen Integration in die Automatisierungssysteme und wie die Behandlung von Industrierobotern als vollständige und nicht mehr als unvollständige Maschinen erfolgen wird
Predictive Maintenance am Beispiel einer Lehr- und Trainingsanlage
Im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung hat die vorausschauende Wartung, auch Predictive Maintenance (PdM) genannt, insbesondere in industriellen Produktionslinien an Bedeutung gewonnen [1]. Wirtschaftliche Faktoren wie steigende Energiekosten, geringe Stillstand- und Instandhaltungszeiten aber auch die Möglichkeit des Monitorings unterstützen diesen Trend [2]. Diese erfordern im Umkehrschluss neben der technischen Expertise auch eine bedarfsorientierte Qualifizierung sowie ein systemübergreifendes Verständnis. Um diesen Bedarf gerecht zu werden, kann das Thema theoretisch sowie praxisnah behandelt werden. Da nicht für jeden Bildungsbetrieb entsprechende Produktionslinien zur Qualifizierung und Erprobung von (neuen) Ansätzen im Bereich des PdM zur Verfügung stehen, benötigt es Lehr- und Trainingsanlagen, die der Ausbildung von Fachkräften dienen. Solche Anlagen ermöglichen es, Produktionsprozesse abstrakt aber trotzdem in einem realitätsnahen Umfeld zu simulieren, wodurch sich Instandhaltungsstrategien wie PdM praxisnah anhand von Kennzahlen erlernen und erproben lassen. Der vorliegende Beitrag erläutert den Aufbau einer Lehr- und Trainingsanlage zur Simulation von PdM Anwendungen für die Qualifizierung von Auszubildende und Ingenieure und die dabei zu beachtenden Herausforderungen