Hochschulschriftenserver der TH Wildau
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Videokonferenzunterstützte Vorlesung - ein neues Element in der Ausbildung und eine Möglichkeit zur Verkehrsvermeidung
In Deutschland werden von Wirtschaft und Verwaltung jährlich etwa 62 Milliarden Deutsche Mark für Geschäftsreisen ausgegeben. Auch das damit verbundene Verkehrsaufkommen und die gleichzeitige Umweltverschmutzung sind nicht ohne Bedeutung. Durch den effektiven Einsatz von Videokonferenzen erschließt sich eine Möglichkeit diesen Aufwand deutlich zu reduzieren. Nach Berechnungen des Fernmeldetechnischen Zentralamtes in Darmstadt könnte das Verkehrsaufkommen um ca. 22% gesenkt werden, das entspricht etwa 7-15 Milliarden Personenkilometern im Jahr
Einsatz virtueller Transportsimulatoren zum umweltbewußten Gefahrensituationstraining
Die Auswertung der Statistiken des Statistischen Bundesamtes ergab, daß der größte Teil der Unfälle bei Gefahrguttransporten auf das Fehlverhalten der Fahrzeugführer zurückzuführen ist. Eine weitaus kleinere Zahl von Unfällen ist auf technische Mängel, Straßenverhältnisse oder Witterungseinflüsse zurückzuführen. Die Statistiken beweisen, dag 80 % aller Unfälle durch richtiges Verhalten der Fahrzeugführer vermieden werden könnte. Das richtige Verhalten muß aber trainiert werden, da gerade im Gefahrguttransport die Folgen eines Unfalls für den Fahrer, unbeteiligte Menschen und die Umwelt meist nicht absehbar sind
Intelligente Prozeßautomatisierung durch moderne Sensorik, graphische Programmierung und die Nutzung von Netzwerkdiensten
The combination of the graphic based developping system LabView with field bus elements allows to find high effective solutions in process and laboratory automation. For one kind of field bus elements, the ADAM-modules from Advantech, the connection to LabView was realized in the Windows 95 environment. Further researches and applications will allow remote monitoring and remote control via intranet and internet
Holzgas-Blockheizkraftwerke für Holz und Holzabfälle : Konzepte - Technik - Betriebserfahrung
In der Energiepolitik sind für die Zukunft Ziele gesteckt, die keinen unmittelbaren wirtschaftlichen Gewinn erkennen lassen. Dazu gehört die Reduzierung der C02-Emissionen, um den Treibhauseffekt zu mindern und die Erschliessung neuer Energiequellen, die notwendig sind, um langfristig die Energieversorgung zu sichern. Die Vorräte an fossilen Energieträgern sind begrenzt. Auf der Suche nach anderen Energieträgern bieten sich Reststoffe aus der Produktion an. Diese Reststoffe verfügen oft über einen ausreichenden Heizwert, so daß sich die energetische Nutzung lohnt. Auf der anderen Seite stellen sie ein Entsorgungsproblem dar, weil die Deponiekapazitäten nicht ausreichen bzw. ihre Deponierung nach dem Gesetz nicht mehr erlaubt ist. Für neue Energieträger müssen neue Energiewandler entwickelt werden. Dabei sind Maschinen, die die hochwertige Energie Strom erzeugen, besonders interessant.
Die erforderliche Technik für die Aufgaben der Zukunft muß rechtzeitig entwickelt sein, damit sie zur Verfügung steht, wenn sie gebraucht wird. Der für diese Entwicklung nötige Freiraum ist nur sehr begrenzt. Die Kriterien für die Förderung neuer Techniken sind nicht nach den langfristigen Notwendigkeiten ausgerichtet, sondern orientieren sich an dem kurzfristigen Erfolg
Optimierung von Fertigungsabläufen - Implementierung von Methoden der computergestützten Maschinenbelegungsplanung
PPS (Produktionsplanung und -steuerung) umfaßt die Planung von Produktionsprogrammen und das operative Produktionsmanagement. Zu den Aufgaben der PPS zählen unter anderem die Datenverwaltung, Produktionsprogrammplanung, Bedarfsplanung, Planung und Steuerung der Eigenfertigung und des Fremdbezugs. Man unterscheidet simultane und sukzessive Planungskonzepte. Simultan bedeutet, daß alle Teilaufgaben der Produktionsplanung gleichzeitig geplant werden. Da dieses mit einem extrem großen Rechenaufwand verbunden ist, haben sie sich in der Praxis nicht durchgesetzt. Bei der sukzessiven Planung wird die Gesamtaufgabe in Teilaufgaben zerlegt und diese dann nacheinander geplant (schrittweise, stufenweise). Die Ergebnisse der einen Teilaufgabe bilden den Input der nächsten Teilaufgabe. Mit dem Einsatz von PPS-Systemen sollen die Durchlaufzeiten reduziert und eine bessere Auslastung der Kapazitäten erreicht werden. Als weitere Ziele können die Bestandsreduzierung, die Erhöhung der Termintreue, die Steigerung der Flexibilität und die Erhöhung der Auskunftsbereitschaft genannt werden.
Wir stellen ein Projekt vor, das eine Aufgabe aus der Produktionsprozeßplanung zum Gegenstand hatte. Die Aufgabe bestand darin, Verfahren zur optimalen Belegung mehrerer Maschinen zu implementieren
Untersuchung von Biofilmen mit dem Rasterkraftmikroskop
Technische Prozesse können erheblich durch Biofilme beeinflußt werden und spielen in weiten Bereichen der Technik und Biotechnologie eine große Rolle. Ein zentrales Problem beim Einsatz von Werkstoffen in biologischen Systemen ist die Ansiedlung von Zellen und deren Stoffwechselprodukten auf Festkörperoberflächen. Erst hiervon gehen alle nachfolgenden Reaktionen aus, wie Kontamination von Implantaten und medizinischen Geräten, Biokorrosion und die Bildung von Biofilmen in technischen Geräten.
Die in der Biotechnologie eingesetzten Werkstoffe müssen bestimmten technischen und biologischen Forderungen genügen. Die Klärung der Adhäsionsmechanismen der Bakterien auf unterschiedlichen Werkstoffoberflächen und des sich aus einem ersten Zellhaufen entwickelnden Biofilms sowie die Reaktionen und die Transportmechanismen an und in ihm sind die Voraussetzung zur Interpretation der Werkstoffschädigung und des Zellverhaltens. Neben der konventionellen Licht- und Rasterelektronenmikroskopie steht mit der Raster-Kraft- Mikroskopie (SFM) ein neues Verfahren zur Abbildung von Oberflächen biologischer Systeme mit hoher Auflösung zur Verfügung. Ziel der Arbeiten ist es, mit dem SFM Untersuchungen von Biofilmen auf verschiedenen Werkstoffoberflächen durchzuführen. Hierzu ist es notwendig, die Raster-Kraft-Mikroskopie an die Besonderheiten biologischer Strukturen anzupassen. Aufgrund dieser Oberflächenuntersuchungen lassen sich dann geeignete Werkstoffe und Beschichtungen für den Einsatz in biologischen Systemen auswählen
Das Hochschulrechenzentrum an der TFH Wildau als Dienstleister für Forschung, Lehre und Verwaltung
Begriffe wie Internet, Intranet, Multimedia, Online-Banking, World Wide Web (WWW), Hyperlinks, Surfen im Internet, E-Mail usw. findet man sowohl in einschlägiger Fachliteratur als auch in Tageszeitungen, in Zeitschriften, im Fernsehen usw. Wir befinden uns auf dem Weg von der Industrie- zur Informationsgesellschaft. Alle Bereiche, vor allem Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, aber auch soziale und kommunikative Bereiche der Menschen werden von den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien beeinflußt. Gewinnung, Speicherung, Verarbeitung, Vermittlung, Verbreitung und Nutzung von Informationen und Wissen sowie die interaktive Kommunikation sind in der Informationsgesellschaft entscheidende Faktoren. Der zeitliche Verlauf dieser Entwicklung wird u.a, maßgeblich vom Aufbau leistungsstarker „Datenautobahnen / Informations-Highways" bestimmt.
Die Informationsgesellschaft wird unsere bisherigen Arbeits- und Lebensgewohnheiten in einer Weise beeinflussen, die viele vielleicht für Utopie halten. Die fortschreitende Vernetzung läßt räumliche und zeitliche Grenzen unserer Welt vergessen. Wer konnte sich schon vor 5 Jahren vorstellen, daß ein Team über Kontinente verteilt, zeitgleich bei einem gemeinsamen Projekt auf die gleichen aktuellen Daten zugreifen kann?
Der Computer und die weltweite Vernetzung durch das Internet sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Auch in vielen Privathaushalten hat der PC Einzug gehalten. Zahlreiche Provider bieten auch für Privatkunden den Internetzugang an. Dabei nimmt Deutschland durchaus keine Spitzenposition ein. In Finnland haben bereits rund 60 Prozent der Bevölkerung einen Internet-Zugang. Das ist Weltspitze. In den USA sind es 16 Prozent, in Japan 18 Prozent der Bevölkerung. Über die weltweite Anzahl der Nutzer im Internet gibt es keine verläßlichen Zahlen. Geschätzt werden zwischen 23,5 und 35 Millionen Internetzugänge. Prognostiziert werden für das Jahr 2000 über 250 Millionen Internet-Nutzer. Studien haben ergeben, der Anteil der Studenten an der Anzahl der Nutzer liegt bei rund 30 Prozent! Daß das Interesse der Studierenden am Internet-Zugang sehr groß ist, kann aus der Sicht des Hochschulrechenzentrums nur bestätigt werden
Produktionsplanungs- und -steuerungssysteme (PPS) in der internen und externen Logistik
Unter PPS (Produktionsplanung und -steuerung) wird die Gesamtheit aller Dispositionen zusammengefaßt, welche auf die Festlegung eines Ansatz- bzw. Produktionsprogramms und auf die Organisation des mengenmäßigen und zeitlichen Vollzugs dieses Programms gerichtet sind. Die PPS umfaßt also die gesamte Auftragsabwicklung von der Angebotsbearbeitung bis zum Versand. Dabei kommt sie sowohl mit externen Organisationen z. B. über den Einkauf und den Versand als auch mit internen betrieblichen Abteilungen wie Konstruktion, Teilfertigung und Montage in Berührung.
Die Produktionsplanung und -steuerung ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenslogistik, da die Logistik in einem Industrieunternehmen die Planung, Durchführung, Steuerung, Kontrolle des Materialflusses und des zugehörigen Informationsflusses von der Beschaffung über die Produktion bis zur Entsorgung und Distribution umfaßt. Daher ist es naheliegend, daß man heute mit dem Kürzel PPS nahezu in jedem Fall die Erwartung nach einem Softwarepaket - und nicht selten - mit allen Funktionalitäten verbindet, die externe und interne Aspekte der Unternehmenslogistik erfassen
Operative Identifizierung linearer Modelle von technisch ökonomischen Entwicklungssystemen bei plötzlicher Änderung der Koeffizienten der Produktionsmatrix
Eine breite Klasse technisch-ökonomischer und technologischer Systeme wird im stationären Betrieb durch lineare Modelle beschrieben. Diese durch Reduzierung genormten Modelle (durch Einführung einer definierten Anzahl von zusätzlichen Variablen) können zweckmäßigerweise in der Matrizenschreibweise dargestellt werden:
A · x = b f = cT · x x ≥ O b ≥ O (1)
Die Aufgabe besteht darin, die realisierbaren Formen technisch-ökonomischer Aktivitäten (Produktionsverfahren) so zusammenzustellen, daß ein Effektivitätsmaximum (max f) nach dem Rentabilitäts- oder dem Produktivitätskriterium f o. ä. gewährleistet ist
Neurolinguistisches Programmieren (NLP) im Gründungsmanagement
Nicht selten werden von Unternehmensberatern gescheiterte Gründungsprojekte geschildert, die trotz bester formaler Voraussetzungen - hin sichtlich Rentabilitätsentwicklung, Liquiditätsverlauf etc. - relativ unerwartet versanden. Eine nähere Analyse zeigt dann jedoch, daß relativ häufig defizitäre Kommunikationsprozesse diese Entwicklung maßgeblich beeinflußt haben. Dies gilt sowohl für externe Prozesse, wie fehlgeschlagene Aquisition von Aufträgen, als auch für interne Prozesse, wie innere Dialoge des Gründers, beispielsweise Selbstzweifel hinsichtlich der Tragfähigkeit des Projektes.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie derartige Kommunikationsprozesse effektiver gestaltet werden können, um einen nachhaltigen Gründungserfolg zu gewährleisten.
In Management-Kommunikationstrainings wird hierbei immer häufiger mit der Methodik des Neurolinguistischen-Programmierens (NLP) gearbeitet. Welche Lösungsbeiträge bzw. Hilfestellungen dieser Ansatz in dem hier interessierenden Problemfeld des Gründungsmanagement generieren kann, ist bislang jedoch noch nicht untersucht worden