Hochschulschriftenserver der TH Wildau
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    Telearbeit in ländlichen Regionen Brandenburgs für private Unternehmen und öffentliche Verwaltungen

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    In Brandenburg ist in den vergangenen Jahren in vielen Landesteilen von der Deutschen Telekom AG ein modernes Glasfasernetz verlegt worden. Die Wartezeiten der Bürger Brandenburgs auf einen Telefonanschluß haben sich auf wenige Monate, ja sogar Wochen verringert. Auch in kleinen, ländlichen Gemeinden wäre es nun möglich, über einen ISDN-Anschluß das breite Angebot der modernen Datendienste zu nutzen. Auf der CEBIT 1997 wurden zudem Satellitenanlagen präsentiert, weiche dem privaten, freiberuflichen oder kleingewerblichen Nutzer den Datentransfer mit hohen Übertragungsraten ermöglichen würden. Diese Satellitenanlagen werden aber erst in den nächsten Jahren zu Preisen von wenigen tausend Mark angeboten werden können. Mit der nunmehr vorhandenen Infrastruktur für den Datentransfer sowie leistungsfähiger Rechentechnik beim Anwender wäre es folglich möglich, die Arbeitsplätze der Mitarbeiter und den Standort eines Unternehmens oder einer öffentlichen Verwaltung räumlich zu trennen. Jenseits des technisch Machbaren stellen sich nunmehr die folgenden drei Fragen zur zukünftigen Schaffung von Telearbeitsplätzen in Brandenburg: 1.) Wieweit ist eine Optimierung des Leistungsprozesses in Einzelwirtschaften zu erwarten? 2.) Welche psychischen und sozialen Langzeiteffekte sind bei den Beschäftigten insbesondere in Teleheimarbeit zu erwarten? 3.) Welche volkswirtschaftlichen Effekte lassen sich insbesondere in den schwach besiedelten ländlichen Regionen Brandenburgs erzielen

    Nutzung der Finite-Elemente-Methode zur Bewegungssimulation in der Lehre

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    Simulationen stellen heute eine elegante Möglichkeit dar, Vorgänge nachzubilden, um mit Gefahren oder hohen Kosten verbundene Abläufe zeigen oder trainieren zu können (Crashsimulationen, Flugsimulationen u. ä.). Solche Simulationen erfordern ein großes Potential an Technik - vor allem aber an Software - und sind somit nicht eben billig. Als Simulation - mit deutlich geringerem Aufwand - läßt sich auch die Darstellung von nicht sichtbaren Vorgängen, wie z. B. der Aufbau von Spannungen in Abhängigkeit von der Belastungszunahme am komplizierten Bauteil, bezeichnen. Wie solche Demonstrationen auch ohne die Beschaffung von teurer Simulationssoftware mit vorhandenen Mitteln zu realisieren sind, soll an Beispielen aus der Festigkeitslehre gezeigt werden

    Das Technologie- und Gründerzentrum Wildau - eine Zwischenbilanz

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    Als sich Anfang der neunziger Jahre die massiven Arbeitsplatzverluste im Wildauer Schwermaschinenbau abzeichneten, gehörte die Technische Fachhochschule Wildau gemeinsam mit dem Altkreis Königs Wusterhausen und früheren Mitarbeitern des Schwermaschinenbaus Wildau zu den Initiatoren für den Aufbau eines Technologie- und Gründerzentrums auf dem traditionsreichen Industriegelände. Die konzeptionellen Arbeiten wurden Ende 1994 mit der Gründung der "Technologie- und Gründerzentrum Wildau GmbH" durch den Landkreis Dahme-Spreewald, die Gemeinde Wildau, die Stadt Königs Wusterhausen und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises als Gesellschafter, abgeschlossen. Hinter diesen Bemühungen steckt die durch zahlreiche Beispiele gesicherte Erkenntnis, daß sich Technologie-, Gründer- und Innovationszentren bei der Umstrukturierung und Revitalisierung von Industriestandorten bewährt haben. Deshalb wird der Aufbau des Wildauer Zentrums vom brandenburgischen Wirtschaftsministerium als prioritär im Landesinteresse eingestuft und ist für eine Förderung vorgesehen

    Evolutive optimisation in biological wastewater treatment

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    A number of industrial waste waters show a non balanced compostion of inorganic nutrients, caused in the specific production process. In independence of the waste water treatment plant, the biodegradability rate of these sewage is often limited by several parameters. The consequences are a high susceptibility to trouble and problems to observe the limits of COD and other parameters. Subsequently a modified method of evolutive strategies is described as an alternative to the classical methods to eliminate limiting factors. The results are based on industrial waste water containing high amounts of surfactants (12.000 mg/l COD)

    Interkulturelle Kommunikation als wissenschaftliches Lehr- und Forschungsgebiet

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    Im Sommersemester 1997 startete das Sprachenzentrum der TFH Wildau eine Vortrags- und Diskussionsreihe unter dem Namen "Interkulturelle Kommunikation" (IK). Im Rahmen dieser Veranstaltungen soll unseren Studenten in Ergänzung zum Sprachunterricht die Möglichkeit geboten werden, Wissenswertes über andere Länder und ihre Kultur bereits während des Studiums an der Hochschule zu erfahren bzw. sich über ihre eigenen Erfahrungen im Ausland (z. B. im Praktikumssemester) auszutauschen. Es fanden schon Vorträge über China, Polen, Rußland, die USA, England, Irland, Korea, Japan und Kuba statt. Auf dem Programm des kommenden Semesters stehen weitere Beiträge über Frankreich, Spanien und andere Länder. Die Thematik der Vorträge reicht vom chinesischen Konfuzianismus über den politischen Konflikt in Irland, polnische Höflichkeitsetikette, deutsch-amerikanische Klischees auf beiden Seiten bis zur Problematik kultureller Mißverständnisse im allgemeinen. In den meisten Vorträgen wird auch dem fremdkulturellen Alltag ein gebührender Platz eingeräumt. Im Wintersemester 1997/98 wird die Vortragsreihe im gleichen Veranstaltungsrahmen weitergeführt. Parallel dazu soll für Studenten des Studiengangs Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt "Internationales Marketing" ein Seminar zum Thema IK angeboten werden. Im Seminar geht es um solche Fragen der IK, mit denen man bei einem intensiveren Kontakt mit Vertretern anderer Kulturen bzw. bei einem längeren (nicht touristischen) Aufenthalt in einer fremdkulturellen Umgebung unvermeidlich konfrontiert wird. Eine Auseinandersetzung mit diesen sog. "Begleiterscheinungen" ist erforderlich, wenn die Kommunikation zu einem positiven Ergebnis (in welcher Form auch immer!) führen soll. Es werden also Themen behandelt wie Kulturschock und Kulturkonflikt, Stereotyp und Vorurteil, das Fremde und das Eigene, kulturelle Relativität der Wirklichkeit und Werte, Geschlechterrolle im Kulturvergleich sowie Begriffe wie Zeit, Raum, Symbol und Regel als soziale Kategorien werden erörtert. In Vorbereitung des Seminars ist im Sprachenzentrum bereits eine Bibliographie zur IK zusammengestellt worden, die Anfertigung einiger Reader für Studenten wird folgen. Während also den Schwerpunkt der Vortragsreihe die Vermittlung von Wissen und Anschauung über fremde Kulturen bildet, soll das Seminar einen Schritt weiter gehen und die Entwicklung der interkulturellen Handlungskompetenz fördern. Von "Förderung interkultureller Handlungskompetenz" wird deshalb gesprochen, weil davon ausgegangen wird, daß jeder Mensch grundsätzlich die Fähigkeit besitzt, fremde Kulturen verstehen zu lernen. Ziel des Seminars ist es, dieses Potential bewußt zu machen, zu verstärken und seinen Einsatz zu trainieren

    Untersuchungen zur Entwicklung einer Faßausheizanlage

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    Die Auslieferung von Schmier- und Lösemitteln im Bereich der Chemie und der Verfahrenstechnik wird von den meisten Herstellern in Sicken-Spundfäßern durchgeführt. Diese Fässer sind aus dünnwandigem, profiliertem Stahlblech gefertigt, besitzen an der Stirnseite zwei Spundlöcher und in der Regel ein Fassungsvermögen von ca. 200 1. In diesen Fässern werden vor allem Flüssigkeiten und Dispersionen, also primär fließfähige Stoffe transportiert. Bedingt durch Wandanhaftung und andere technische Bedingungen kommt es nie zu einer vollständigen Entleerung der Fässer. Abhängig von Art und Beschaffenheit des Lösemittels sowie der Sorgfalt bei der Entleerung, kann von einer durchnittlichen Restmenge von ca. 0,5 - 1 1 Flüssigkeit pro Faß ausgegangen werden. Diese Menge kann sich noch erheblich erhöhen, wenn Lackschlämme oder pastöse Stoffe in den Fässern enthalten waren. Es ist abzusehen, daß in näherer Zukunft neue Vorschriften hinsichtlich der Rückgewinnung und des Umgangs mit Lösemitteln erlassen werden. Dabei ist auch mit einer weiteren Verschärfung der Auflagen für den Umgang und die Entsorgung mit Lösemittelresten zu rechnen

    Innovationsmanagement in kleinen mittelständischen Unternehmen - Ansatzpunkte für ein Forschungskonzept mit Beratungsoptionen

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    Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft. Von den 1992 erfaßten mehr als 1,9 Millionen Unternehmen mit einem Umsatz ab 500 TDM waren 78,4% kleine und 21,3& mittlere Unternehmen (1 bis 100 Mio DM Umsatz). Nur 0,3% aller Unternehmen wiesen einen Umsatz von mehr als 100 Mio DM aus und sind somit als große Unternehmen zu bezeichnen. Ebenso beeindruckend sind die Beiträge, die diese KMU im Verarbeitenden Gewerbe zur Wirtschaftskraft leisten. Sie lagen für die alten Bundesländer im Jahre 1990 bei Anteilen zwischen 40 und 65% bezogen auf das Bruttosozialprodukt, den Gesamtumsatz der Industrie, die Gesamtinvestitionen und die Industriebeschäftigten. Der Anteil an der Ausbildungsleistung der Industrie betrug sogar 80%. Eine solche im Wettbewerb erbrachte Wirtschaftsleistung läßt erwarten, daß KMU auch eine entsprechende Innovationsintensität aufweisen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und auszubauen

    Praktische Möglichkeiten der Abwasserbehandlung für Anschlußwerte von 4 bis 50 bzw. 500 Einwohnern

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    In diesem Beitrag wird zu folgenden Punkten Stellung bezogen: - Kurzdarstellung des Ist-Zustandes im Land Brandenburg - Gesetzliche Grundlagen zur Abwasserbeseitigung - Kurzinterpretation der gesetzliche Grundlagen - Organisation der Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum unter Einbeziehung des Anschluß- und Benutzungszwanges - Möglichkeiten der Abwasserbeseitigung - Kostenvergleich von zentralen und dezentralen Lösungen

    Poolmodell zur Einrichtung von Qualitätsmanagementsystemen - Chance und Herausforderung kleiner und mittlerer Unternehmen

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    Das Anspruchsniveau an materielle Produkte und Dienstleistungen (Angebotsprodukte) ist national und international durch gestiegene Qualitätsforderungen gekennzeichnet. Die Qualität der Angebotsprodukte ist zu einem der wichtigsten Wettbewerbselemente geworden, wobei unter den Bedingungen gesättigter Märkte kaum mehr eine Branche oder ein Wirtschaftszweig davon unberührt bleibt. Langfristiger Erfolg am Markt setzt Qualitätsfähigkeit, hohe Flexibilität und schnelle Reaktionsfähigkeit bei der Realisierung der sich permanent entwickelnden Kundenerwartungen voraus. Im Verdrängungswettbewerb ist damit zunehmend der „Schnelle" dem „Langsamen" überlegen. Das trifft in gleichem Maße für die herstellende Industrie wie für das Dienstleistungswesen zu. In der ISO 9000-Familie existieren gesonderte Leitfäden für die Gestaltung von QM-Systemen der herstellenden Industrie [DIN EN ISO 9004-1] und des Dienstleistungswesens [DIN ISO 9004-2]. Trotzdem ist aus der Sicht der Gestaltung von Qualitätsmanagementsystemen (QM-Systemen) eine klare Trennung zwischen herstellender Industrie und Dienstleistungswesen häufig nicht möglich, da vielfach eine direkte Verknüpfung von Elementen beider Bereiche erfolgt

    Aufbau und Betrieb einer Station zur Messung luftfremder Stoffe

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    Im Jahre 1992 wurden erste Schritte unternommen, Meßgeräte für die Technische Fachhochschule Wildau (TFH Wildau) zu erwerben, die es dieser ermöglichen sollen, entsprechend den Standards der Luftüberwachung in den Bundesländern Berlin und Brandenburg, wichtige luftgetragene Schadstoffe kontinuierlich messend zu verfolgen. Bereits 1992 wurde für die Zukunft erwartet, daß in den neuen Bundesländern weiterhin alte und veraltete Industriezweige aufgeben müßten; die Industrieerneuerungen hinsichtlich der Emissionen jedoch so gering sein würden, daß es eine Perspektive für die Ausbildung der Studenten und für die Forschung in der Luftreinhaltung an der TFH Wildau nur für Immissionsuntersuchungen geben könnte. Nach wie vor ist die Verschmutzung der Atmosphäre durch zahlreiche, bislang noch nicht sanierte Emittenten aus den Bereichen Haushalt, Industrie und Verkehr erheblich, wenn auch, abgesehen von einigen Ausnahmen, abnehmend. Im Fachbereich Physikalische Technik der TFH Wildau beschäftigt sich eine von mehreren Spezialisierungsrichtungen mit der Untersuchung u. a. der Ausbreitung und des Verhaltens luftgetragener Schadstoffe

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