Hochschulschriftenserver der TH Wildau
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Wintertraining - Virtueller Bootssimulator für Schubschiffahrt
In einer ersten Phase wurde in den Jahren 1995/96 ein Simulator für Motorboote unter Federführung der Projektlogistik GmbH Berlin entwickelt. Aufbauend auf den Erkenntnissen aus der Umsetzung dieses Projektes entstand im Jahr 1997 der Gedanke, einen „Virtuellen Bootssimulator für die Schubschiffahrt" zur Ausbildung von Bootsführern zu realisieren. Damit sollte sichergestellt werden, daß eine Ausbildung auch in den Wintermonaten möglich ist. Weitere Aspekte waren die entfallenden Kosten für den Kraftstoff und die Betriebskosten des Schubkahnes, sowie die Möglichkeit, Extremsituationen zu üben ohne Schäden hervorzurufen. Innerhalb ihres Praxissemesters bzw. ihrer Studienausbildung wurden zwei Studenten des Fachgebietes Wirtschaftsinformatik in die Aufgabenstellung eingebunden. Ihre Aufgabe war insbesondere die programmtechnische Umsetzung des Projektes
Foundations of a Virtual Laboratory
A project was funded by the European Union to build foundations for a virtual laboratory where experimental and theoretical results could be combined into an audio-visual interactive presentation through the use of modern computers. The process of thin film growth and modification by energetic ion beams was chosen as the first topic for this new educational tool.
Different models for thin film growth are developed and compared to experimental results in the presentation. Particular examples include spiral formation, modelled using cellular automata, island growth using Monte-Carlo methods and the first few layers of growth using classical molecular dynamics. Most of the examples are related to the growth of C60 films for which a number of experimental results had been obtained and previously reported in this journal [1]. The principle property under investigation was the structure and morphology of the films. Nine separate computer movies of the dynamics of these processes were developed on a fast PC under Windows95 and incorporated into a computer presentation made using the Authorware package. Experimental images obtained from a scanning force microscope were also included and compared to the computer models along with music and verbal explanation. In addition to the interactive version of the multi-media presentation, a non-interactive version was also made which is suitable for lectures or conference presentation. This version lasts approximately 25 minutes. Approximately 100 CD's of this work were made and are being distributed to various laboratories. A copy of the CD is available on request
Stoffübergang in Drehzylinderapparaten
Wer die Strömung in Drehzylinderapparaten das erste mal beobachtet, ist fasziniert. In dem Spalt zwischen dem drehbaren inneren Zylinder und der äußeren zylindrischen Wand kann man ein gleichmäßiges Wirbelmuster sehen, das über einen relativ weiten Drehzahlbereich stabil zu sein scheint. Dieses Wirbelmuster läßt sich verhältnismäßig leicht sichtbar machen und ist seit etwa 100 Jahren immer wieder Gegenstand zahlreicher Experimente und theoretischer Untersuchungen gewesen. Taylor hat als erster versucht, das Zustandekommen der nach ihm benannten Wirbel zu deuten. Weitere Autoren haben, aufbauend auf den Untersuchungen von Taylor, versucht, im Drehzylindersystem das Geheimnis der Turbulenz zu lüften
Belastungsanalyse der Dahme durch Sport und Erholung
Von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie wurde an die Technische Fachhochschule Wildau ein Forschungsauftrag zum o. g. Thema vergeben. Die nachfolgenden Ausführungen stellen einige Aspekte der in zwei Teilen vorliegenden wissenschaftlichen Studie dar
Ausgewählte Aspekte und erste Erfahrungen bei der Vorbereitung, Planung und Realisierung von KMU-Netzwerken
Die im Rahmen dieses Beitrages zur Vorbereitung, Planung und Realisierung von Unternehmensnetzwerken betrachteten Aspekte, Ursachen, Bedingungen und Erfahrungen aus der Evaluierung eines extrem komplizierten, strategisch angelegten Strukturierungsprozesses im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fundieren primär auf drei Quellen. Erste Quelle ist eine Studie des Institutes für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung Halle-Leipzig (isw) zu "Netzwerken in Sachsen-Anhalt"[1], die Quellen [2] und [3] sind Forschungsberichte zu den Themen "Aufbau eines Netzwerkes zur Verwirklichung des ökologisch-ökonomischen Bauens unter Beteiligung von kleinen und mittleren Unternehmen verschiedener Branchen" in der Region Halle-Dessau-Bitterfeld-Wolfen [2] und "Aufbau eines absatzorientierten Netzwerkes kleiner und mittlerer Unternehmen im Raum Leuna-Merseburg"- auch als Chemiedreieck bezeichnet [3]. Die beiden Netzwerkprojekte wurden vom isw initiiert und planungsseitig vorbereitet, werden vom isw wissenschaftlich begleitet und vom Land Sachsen-Anhalt gefördert
Measurements and Simulations of Ozone and Precursors in Greater Berlin during a Period of Summer Smog in July 1994
The frequent overstepping of ozone boundary thresholds and the ensuing discussions as to whether and in what way regional measures designed to limit emissions of ozone precursers could contribute to a reduction in ozone production were to starting point for a measuring project initiated by the governments of the two federal states in the Berlin-Brandenburg region. The structure of emissions in the region and the latter's weak orographic structure, with comparatively simple air current patterns, make this region a nearly ideal area for an investigation of the links between ozone formation and emission of ozone precursors.
The purpose of the project was in the first instance to improve knowledge of the chemical and meteorological processes which cause the formation of high ozone concentrations, and also to assess the effectiveness of regional emissions-reducing measures by means of photochemical model calculations
Zwei Jahre Fraunhofer Anwendungszentrum „Entsorgungs- und Verkehrslogistik" an der Technischen Fachhochschule Wildau
Im Rahmen einer bereits vor der Wendezeit bestehenden wissenschaftlich - technischen Zusammenarbeit zwischen einem Berliner Werkzeugmaschinenkombinat und dem Fraunhofer Institut für Materialfluß und Logistik entstand der Gedanke, mit der Wiedervereinigung in Berlin durch Ausgründung eines kleinen mittelständischen Logistikdienstleisters eine Außenstelle für Produktionslogistik des Dortmunder Fraunhofer Institutes zu errichten.
Als Logistikdienstleister empfahl sich die Berliner Firma „Projektlogistik GmbH - Planung, Entwicklung und Realisierung von Logistiksystemen". So wurde mit Wirkung vom 01.01.1991 auf Vorschlag des Institutsleiters, Herrn Prof. Dr.-Ing.Dr.h.c.mult.Dr.-Ing.E.h.R.Jünemann, am Sitz des Berliner Logistikdienstleisters die erste Außenstelle „Produktionslogistik" des Fraunhofer Institutes für Materialfluß und Logistik in den Neuen Bundesländern aufgebaut. Es erfolgte eine mehrjährige erfolgreiche Projektzusammenarbeit.
Mit der Berufung des dortigen Geschäftsführers an die Technische Fachhochschule Wildau für das Lehrgebiet Produktionslogistik wurde in gemeinsamer Arbeit zwischen dem Gründungsrektor, Herrn Prof.Dr.-Ing. W. Arlt, und dem Fraunhoferinstitutsleiter der Vorschlag erörtert, erstmalig für Deutschland ein neues Modell zu realisieren. Das Pilotvorhaben lautete:
Aufbau eines Fraunhofer-Anwendungszentrums mit Arbeitssitz an einer deutschen Technischen Fachhochschule realisieren und den vollen Arbeitsbetrieb für eine Applikationsprojektarbeit sichern
Systemuntersuchungen - Fahrleitung, Schleifleiste, Stromabnehmer : Zick-Zack-Lage
Die störungsfreie Stromentnahme aus Fahrleitungen wird von zahlreichen Einflußgrößen bestimmt. Bei den meisten elektrisch betriebenen Fahrzeugen erfolgt die Stromentnahme mit Kohleschleifleisten. Die Schleifleisten werden von unten gegen die Fahrleitung gedrückt und gleiten an der Fahrleitung entlang. Im Betrieb muß die Schleifleiste bei allen Fahrgeschwindigkeiten und unter allen Witterungsbedingungen den Strom sicher aus der Fahrleitung entnehmen.
Von der Firma Deutzer-Technische Kohle (DTK) wurden die Fahrleitung, der Stromabnehmer und die Schleifleisten untersucht und Methoden entwickelt, mit denen im normalen Fahrbetrieb Fehler so früh erkannt werden können, daß rechtzeitig, vor einem großen Schaden, geeignete Maßnahmen eingeleitet werden können. Andere DTK-Systeme dienen zum Beheben von Störungen - "DTK-Glattschleifsystem für Stromschienen und Fahrleitungen" oder zur optimalen Einstellung der Kontaktpreßkraft - "DTK-System-Fahrdynamik"
Tendenzen und Inhalte unternehmensübergreifender Fabrikplanung
Die allgemein bekannte Planungsmethodik unternehmensbezogener Fabrikprozesse definiert Planungsphasen aufeinander aufbauender, unterschiedlichster Funktionsinhalte durch die eine stufenweise, systematisierte Projekterarbeitung und -realisierung methodisch strukturiert ist.
Typischer praktischer Einsatzfall der Fabrikplanungsmethodik ist immer dann gegeben, wenn komplexe Prozeßstufen der Logistik- und Wertschöpfungskette in der Entscheidungs- und Entwurfslogik "Funktionsbestimmung, Dimensionierung, Strukturierung und Gestaltung" zu konzipieren sind. Dabei sind konventionelle als auch rechnergestützte Vorgehensweisen im Planungsprozeß möglich - software tools visualisierter Fabrikplanung im Dialog insbesondere bei Einsatz von Simulations-, Entscheidungs- und Anordnungsbausteinen sind in Anwendung.
Neuere Aspekte z. B. ganzheitlicher Planung (Prozeßketten), integrierter Planung (Konstruktion simultan zu Layout) sowie des Logistikentwurfs werden verstärkt in die Planungssysteme eingebaut.
Eine kritische Betrachtung dieser Vorgehensweise in Verbindung mit aktuellen Tendenzen in der Industrie zeigt jedoch, daß eine weit durchgängigere, übergreifende und vernetzte Betrachtungsweise des Fabrikplanungsprozesses erforderlich ist. Dieser deutlich erweiterte Ansatz der Fabrikplanung hat von unternehmensübergreifenden Strukturen und Inhalten auszugehen, so daß ganzheitliche Fabrikplanungsprozesse inhaltlich und methodisch zu strukturieren sind.
Nachfolgend werden ausgehend von Inhalten und Ablaufstrukturen der unternehmensbezogenen Fabrikplanung einige wesentliche erweiterte Inhalte der unternehmensübergreifenden Fabrikplanungsmethodik dargestellt, die sich aus der erforderlichen ganzheitlichen Betrachtung der Prozeßkette ergeben. Ansätze zur Formalisierung methodischer Abläufe dieser deutlich erweiterten Fabrikplanungsmethodik werden aufgezeigt
Asien - Wachstumsmärkte für Brandenburger Unternehmen?
Erste Ergebnisse des Forschungsprojektes "Markterschließung in Ost- und Südostasien für kleine und mittlere Unternehmen KMU in betrieblicher Kooperation und Erprobung praxisnaher Methoden der Fachhochschulausbildung"
1. Betrachtung der Außenhandelsstatistik Brandenburgs
- Schlußfolgerungen für die Zielstellung des Forschungsprojektes
2. Schriftliche Befragung von 2.000 Betrieben
3. Ergebnisse der Firmenbefragung
Literatur
Das Forschungsprojekt läuft vom 1.10.1 996 bis 3 1. 10.1997, gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Brandenburg