Hochschulschriftenserver der TH Wildau
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Integrierte Farbrikplanung mit Umweltbausteinen
Die klassische Fabrikplanung ist unabdingbar u. a. durch Aspekte des Qualitäts- und des Umweltmanagements zu erweitern und zu qualifizieren. Hier sollen stellvertretend die Belange der Umweltproblematik vordergründig erörtert werden.
Unternehmen müssen sich verstärkt den Umweltproblemen, die im Zusammenhang mit ihrer Leistungserstellung stehen, zuwenden. Nur bei umfassender Bewältigung der Problemkreise zur Umweltgerechtigkeit und -verträglichkeit können die Unternehmen einerseits den Forderungen der Gesellschaft und andererseits den Erwartungen der Kunden und Verbraucher bezüglich der Umweltverträglichkeit in allen Phasen des Produktlebenszyklus - also von der Produktidee bis hin zum Recycling und zur Entsorgung - gerecht werden.
Produktherstellung, -recycling und -entsorgung werden ursächlich eben auch durch den Entwurf der betreffenden Fabrikstrukturen - der Fabrikplanung - entscheidend geprägt. Bei Integration der fabrikökologischen Aspekte ab Konzeptphase der Fabrikplanung kann abgesichert werden, daß ab Inbetriebnahme neuer Fabrikstrukturen umweltverträglich produziert, recycelt und entsorgt wird.
Fragen der Zulieferungen und den sich daraus ergebenden Umweltproblemkreisen werden nicht erörtert. Hierzu wird auf die Literaturstelle [1] verwiesen
"Computersimulation & Computergraphik" : Sommerschule vom 22.-26. September 1997 an der TFH Wildau
Ziel der Sommerschule "Computersimulation & Computergraphik" war es, in einem Piloprojekt Kontakte, Wissensaustausch und Vernetzung zwischen verschiedenen Fachdisziplinen über gemeinsam genutzte moderne Medien und Computertechniken zu erreichen. Gleichzeitig wurden praktische Fertigkeiten für die Computersimulation und Computergraphik vermittelt und interessante Anwendungen in Technik und Wirtschaft demonstriert. Es wurde während dieser Woche auf anschauliche und praktische Weise anhand verschiedener Softwarepakete eine Einführung in die komplexe Thematik gegeben und gezeigt, wie Visualisierung auf PCs und im Internet realisiert werden kann
Bewertung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses einer Demontagelinie am Standort des Europäischen Transport- und Logistikzentrums Preschen
Im Rahmen des Projektes zur "Entwicklung eines Demontagesystems für Waschmaschinen innerhalb eines Wertstoffkreislaufes" (vgl. Artikel Hentschel/Kindler) wurde durch eine Diplomarbeit das Kosten-Nutzen-Verhältnis dieser Demontagelinie am Standort des Europäischen Transport- und Logistikzentrums Preschen untersucht und bewertet. Diese Untersuchung wird die Grundlage für die weitere Planung des Projektes bilden. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden im Folgenden kurz dargestellt
Vietnam, ein Markt für deutsche Unternehmen?
Dieser Artikel soll einen kurzen Überblick über die Marktchancen deutscher Unternehmen, insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in Vietnam geben. Aufgrund der Globalisierung infolge der Liberalisierung der Weltwirtschaft sowie neuer technischer Möglichkeiten von Kommunikation und Logistik müssen gerade diese Unternehmen verstärkt ihre Märkte in der gesamten Welt suchen und finden. Besonders die neuen Bundesländern haben es in den klassischen gesättigten Märkten schwer, einen Marktanteil zu gewinnen
Analyse des chinesischen Pharmamarktes hinsichtlich der Produkte eines pharmazeutischen Unternehmens und Ansatzpunkte zur Markterschließung in China
In meiner Diplomarbeit zum Thema "Analyse des chinesischen Pharmamarktes hinsichtlich der Produkte eines pharmazeutischen Unternehmens und Ansatzpunkte zur Markterschließung in China" setzte ich mich mit den Besonderheiten der Geschäftstätigkeit eines mittelständischen Unternehmens in China auseinander
Die wirtschaftliche Situation in Ungarn : deutsch-ungarische Wirtschaftsbeziehungen
Auch 1996 und im ersten Drittel von 1997 setzte sich die positive wirtschaftliche Entwicklung in Ungarn fort. Ausdruck des Fortschrittes der wirtschaftlichen Umgestaltung war insbesondere der Beitritt Ungarns zur OECD im März 1996. Die Aufnahme in die Vereinigung industriell entwickelter Länder erhöht das Vertrauen der Anleger und steigert die Attraktivität als Investitionsstandort. Am 30. Juni 1997 wurde in Paris die vierte Wirtschaftsstudie der OECD über Ungarn veröffentlicht. Dies ist die erste Prüfung Ungarns als Mitgliedsland. Der Rückgang des verfügbaren Realeinkommens aufgrund der im Stabilisierungsprogramm verordneten Lohndämpfung prägte 1995 und 1996 die inländische Wirtschaftsentwicklung
Das Projekt ATHENE - Ausgründung von technologieorientierten Unternehmen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen
Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) beauftragte im Herbst 1995 vier Einrichtungen mit der Durchführung des Projektes ATHENE, das die Erfassung und Stimulierung von Unternehmensausgründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zum Inhalt hat. Mit Kofinanzierungen wurde das Projekt durch die Länder Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Schleswig-Holstein sowie durch die Deutsche Ausgleichsbank (DtA), den Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV), den Gerling Konzern und die Deutsche Bank unterstützt.
Ziel des Projektes war es, den Stand und die Perspektiven akademischer Unternehmensgründungen in Deutschland zu erfassen, das Gründungsverhalten von Mitarbeitern von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu analysieren, akademische Unternehmensgründungen zu charakterisieren, Potentiale und Entwicklungstrends zu bestimmen, hemmende und fördernde Faktoren herauszuarbeiten und erfolgreiche Herangehensweisen (Best Practice) aufzuzeigen. Zu diesem Zweck wurden durch die Projektpartner in den verschiedenen Inkubationseinrichtungen (Hochschulen, Forschungsinstituten, Technologie- und Gründerzentren) Erhebungen lind Interwievs sowohl unter den Leitern solcher Einrichtungen als auch den potentiellen Gründern und unter den gegründeten Unternehmen durchgeführt.
Mit dem Projekt soll ein Beitrag zur signifikanten Erhöhung der Zahl von Unternehmensneugründungen aus Wissenschaftseinrichtungen geleistet werden, um auf diesem Wege den Prozeß der Überführung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte zu beschleunigen
Entwicklung eines Demontagesystems für Waschmaschinen innerhalb eines Wertstoffkreislaufes
Das Institut für Unternehmenslogistik am Technologietransfer- und Weiterbildungszentrum an der Technischen Fachhochschule Wildau ist im Rahmen des Logistikverbundes Berlin-Brandenburg gemeinsam mit innovativen Logistikdienstleistern stark in der anwendungsorientierten Projektarbeit integriert. So werden gemeinsam im Fachgebiet Logistik ganzheitliche Lösungskonzepte vom Entwurf bis zur Realisierung bearbeitet. Das gemeinsame Aufgabenspektrum reicht dabei von produktions- über entsorgungslogistische bis hin zu verkehrs- und vertriebslogistische Projekte. Als kombiniertes Beispiel dieser konkreten Projektarbeit zwischen Produktions- und Entsorgungslogistik wird nachfolgend die Entwicklung eines Demontageprozesses als Teil eines Wertstoffkreislaufes für das Altprodukt Waschmaschine mit der spezifischen Lösung des Demontageprozesses beschrieben
Zur Wettbewerbsfähigkeit von brandenburgischen Klein- und Mittelunternehmen auf asiatischen Märkten
Die Ziele und Ergebnisse des Forschungsprojektes "Markterschließung in Ost- und Südostasien für kleine und mittlere Unternehmen KMU in betrieblicher Kooperation und Erprobung praxisnaher Methoden der Fachhochschulausbildung", welches von Oktober 1996 bis November 1997 an der Technischen Fachhochschule Wildau durchgeführt wurde, sind von den Autoren in anderen Beiträgen für die Wissenschaftlichen Beiträge der TFH Wildau ausführlich dargestellt worden. Der hier genannte Titel des Forschungsprojektes formuliert nicht zuletzt den Anspruch, für kleine und mittlere Unternehmen Wege zur Erschließung asiatischer Märkte zu evaluieren. Von daher wollten wir die Ergebnisse unseres Forschungsprojektes den kooperierenden Unternehmen rasch zur Verfügung stellen. Hierzu veranstalteten wir am 8. Oktober 1997 gemeinsam mit dem Technologietransfer- und Weiterbildungszentrum an der Technischen Fachhochschule Wildau e.v. (TWZ), den Wildauer Workshop "Internationale Wachstumsmärkte - ihre Erschließung und Finanzierung".
Für diesen Workshop verfaßten die Autoren zwei Beiträge, welche in gekürzter und aktualisierter Form darin den Abschnitten A und B dieses Aufsatzes dargestellt werden. Die Beiträge der Referentinnen werden in Abschnitt C dann zusammengefaßt wiedergegeben und kurz kommentiert. Für die Lektüre der Originalbeiträge verweisen wir den interessierten Leser auf den Tagungsband des Workshops, welcher über die Autoren dieses Aufsatzes oder das TWZ erhältlich ist
Untersuchungen zu Verschleißschutzschichten aus einem Hartstoffsystem in Verbindung mit einer metallischen Matrix
Zum Herstellen hochdichter und haftfester Schichten, d.h. Schichten für hochbeanspruchte Bauteile, eignen sich thermische Spritzverfahren, insbesondere das Hochgeschwindigkeitsflammspritzen (HVOF). Diese Spritzschichten basieren auf unterschiedliche Hartstoffsysteme, wie WC/Co oder Cr3C2/NiCr.
Um technologische und wirtschaftliche Vorteile zu erlangen, wurden neuartige Hartstoffsysteme, wie Wolframkarbid-Kobalt-Chrom in Verbindung mit einer ledeburitischen Matrix und Siliziumkarbid in Verbindung mit einer metallischen Matrix, im Rahmen einer Diplomarbeit [1] untersucht. Dabei soll die Härte, die Porosität und die Schichtstruktur der gespritzten Proben und deren signifikante Einflußfaktoren bestimmt werden