Hochschulschriftenserver der TH Wildau
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Auslegungsplanung eines Fertigungskomplexes in einem mittelständigen Unternehmen unter Einsatz der Simulationstechnik (Industrieproiekt)
Vor einem mittelständigen Unternehmen des Maschinenbaus stand die Investitionsaufgabe - Neubau eines modernen einstufigen Fertigungskomplexes zur hochrationellen Produktion von konstruktiv-technologisch unterschiedlichen Kleinteilen in den Stückzahlbereichen Großserien bis Massenfertigung.
Schon in einer frühen Planungsphase dieses Investitionsvorhabens wurde von dem Unternehmen erkannt, daß begründete Entscheidungshilfen zum Strukturierungs- und Investitionsprozeß dieses Fertigungskomplexes nur durch den Einsatz moderner Analyseinstrumente der Fabrikplanung - der Simulationstechnik - ermittelt werden können. Der Einsatz der Simulationstechnik ermöglicht experimentelle Untersuchungen z. B. zum Wechselverhalten von Produktionsprogramm und Fertigungskomplex, so daß das zeitliche und mengenmäßige Verhalten der Produkte und Ausrüstungen im realen Prozeßablauf frühzeitig erkennbar wird. D. h. schon im Planungsstadium wird im Simulator der "spätere" Produktionsablauf experimentell nachgebildet. Auf Basis dieser Erkenntnisse wird eine gezielte Auslegungsplanung des Fertigungskomplexes möglich bei Beachtung wirtschaftlicher und organisatorischer Aspekte.
Nachfolgend werden Untersuchungsablauf und Untersuchungsergebnisse eines abgeschlossenen Industrieprojektes (Technologietransfer) vorgestellt. Insbesondere wird eingegangen auf die spezielle Problemlage in klein- und mittelständigen Unternehmen (KMU) hinsichtlich des Einsatzes der Simulationstechnik, auf Prinzipien der Modellbildung, auf die Systematik des Experimentierablaufes sowie auf die Ergebnisumsetzung
Total Quality Management (TQM) - Ein Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen
Qualität hat sich national und international in zurückliegender Zeit in zunehmendem Maße zu einem der wichtigsten Wettbewerbselemente entwickelt. Verschärfter internationaler Wettbewerb und sich verändernde gesellschaftliche Rahmenbedingungen erfordern von den Unternehmen im Interesse ihrer Zukunftssicherung die Steigerung der Effizienz der unternehmerischen Tätigkeit. Die Überwindung überlebter Führungskonzepte durch die Suche nach und die schrittweise Entwicklung und Realisierung von neuen, für die unternehmensspezifischen Bedingungen adaptierten Managementmethoden ergibt sich daraus als zwingende Notwendigkeit. TQM wird als eine Methode zur Lösung der dargestellten strategischen Herausforderung angesehen
Die Wahl der Strategie für den Eintritt auf asiatische Märkte durch brandenburgische und Berliner Unternehmen
Die Untersuchungen zur Wahl der Strategie zum Eintritt auf asiatische Märkte durch brandenburgische und Berliner Unternehmen führten die Autoren im Rahmen des Forschungsprojektes "Markterschließung in Ost- und Südostasien für kleine und mittlere Unternehmen KMU in betrieblicher Kooperation und Erprobung praxisnaher Methoden der Fachhochschulausbildung" durch, welches von Oktober 1996 bis November 1997 an der Technischen Fachhochschule Wildau durchgeführt wurde.
Ausgangspunkt dieses Forschungsprojektes war die Feststellung, daß der Anteil der asiatischen Länder am Außenhandel Brandenburgs und Berlins im Jahre 1995 jeweils etwa 10 Prozent betragen hatte. Dieser im Vergleich zu europäischen Ländern geringe Anteil legt die Vermutung nahe, daß das schnell wachsende wirtschaftliche Potential der Länder Asiens zu wenig als Marktchance durch deutsche Unternehmen wahrgenommen wird. Eine Aussage, die letztlich für die Unternehmen in allen 16 Bundesländern gilt, wie entsprechende Veröffentlichungen des Bundesministerium für Wirtschaft BMWi und des Deutschen Industrie- und Handelstages DIHT zeigen.
Für die verstärkte Erschließung asiatischer Wachstumsmärkte durch die Unternehmen der Bundesländer Brandenburg und Berlin bestand eine Zielstellung unseres Forschungsprojektes darin, die wesentlichen Chancen und Probleme bei der Markterschließung empirisch zu erfassen, um daraus ggf. Lösungsvorschläge für die Intensivierung des Handels mit asiatischen Partnern ableiten zu können
Erfahrungen bei einer Marktrecherche in Vietnam
Mein Diplomthema lautete: "Erschließung des vietnamesischen Marktes für ein mittelständisches Unternehmen - DRE/CON Großwälzlager GmbH in Eberswalde". Diese Arbeit enthält eine Zusammenstellung der aktuellen Wirtschaftsdaten zur Erschließung des vietnamesischen Marktes. Die Diplomarbeit ist speziell für das Unternehmen DRE/CON in Eberswalde geschrieben, welches unter anderem Großwälzlager herstellt, die man z. B. in Kränen finden kann. Bei der Bearbeitung wurde auch auf die Einsatzgebiete der Wälzlager eingegangen, da sich hier der Ansatzpunkt für den Export ergibt.
Das Ziel war es, dem Anwender ein Instrument in die Hand zu geben, das ihm einen Überblick über die Absatzchancen eines bestimmten Produkts auf dem vietnamesischen Markt, über mögliche Probleme (z. B. Zollbestimmungen) und über den Umgang mit vietnamesischen Geschäftspartnern verschafft
Asiatische Wachstumsmärkte und deutsche Exporte - unter besonderer Berücksichtigung des Landes Brandenburg
Seit 1990 haben in Mittel- und Osteuropa gravierende gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen stattgefunden, die in den neuen Bundesländern u. a. einen erheblichen Rückgang der Arbeitsplätze im produzierenden bzw. verarbeitenden Gewerbe verursacht haben. Viele dieser Unternehmen wurden aufgelöst, die verbleibenden Unternehmen haben ihre Belegschaften zumeist stark reduziert. Kenntnisreich und detailliert wurde dieser Prozeß beispielsweise geschildert in einem Referat des Geschäftsführers der SMB Wildau GmbH anläßlich des Besuches einer Delegation des chinesischen Verbandes für Unternehmensführung der Kohleindustrie.
Angesichts der kurz beschriebenen Entwicklung des Jahres 1997 wollen die Autoren im folgenden diskutieren, ob ein starkes Engagement in Asien für brandenburgische Unternehmen nach wie vor sinnvoll sein könnte
Markterschließung in China für Klein- und mittlere Unternehmen des Landes Brandenburg (ausgewählte Beispiele)
Im Rahmen des Projektes "Markterschließung in Ost- und Südostasien für kleinere und mittlere Unternehmen KMU in betrieblicher Kooperation und Erprobung praxisnaher Methoden der Fachhochschulbildung" erfolgten seitens des Institutes für Internationales Marketing und Unternehmensführung an der Technischen Fachhochschule Wildau konkrete Aktivitäten, entsprechende Firmen des Landes Brandenburg nach China zu führen
Einige grundlegende Fragen der Modernisierung des ungarischen Hochschulwesens
Die Wandlungen im ungarischen Hochschulwesen kann man nur verstehen, wenn sie in sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhängen analysiert werden. Jeglicher Versuch, diese Veränderungen ausschließlich auf innere (innerhalb des Hochschulwesens definierte) Ursachen zurückzuführen, ist zwangsläufig zum Scheitern verurteilt.
Die Frage ist: Welchen Weg wird das Hochschulwesen gehen? Oder anders gefragt, welchen Weg muß es unter Berücksichtigung der gegenwärtig wirkenden Sachzwänge gehen
Experimente zur Strömung in einer flüssigkeitsgefüllten Kugel
Rotierende fluide Systeme kommen in der Natur häufig vor. Fast alle Himmelskörper und Galaxien möglicherweise das gesamte All können als rotierende fluide Systeme aufgefaßt werden. Auch in der Technik sind rotierende fluide Systeme häufig. Der Fall, daß das Fluid sich längst gekrümmmter, feststehender Wände bewegt, ist ziemlich gründlich erforscht. Unter bestimmten Bedingungen kann man dabei gleichmäßige Wirbelmuster (Instabilitäten) beobachten, die Görtlerwirbel (1) oder Taylorwirbel genannt werden.
Nach der Ansicht von Taylor (2) bilden sich die nach ihm benannten Wirbel aus, wenn in einem feststehenden Zylinder ein zweiter Zylinder rotiert oder sich beide Zylinder mit einer unterschiedlichen Drehzahl oder unterschiedlichen Drehrichtung bewegen.
Der Autor hat Instabilitäten in einem Hohlzylinder beobachtet, in dem eine Flüssigkeit rotierte und die wahrscheinlich als Görtlerwirbel eingeordnet werden können. Wirbel entstehen in fluiden Medien häufig: das entscheidende für Taylor- und Görtlerwirbel ist aber, daß diese Instabilitäten unter bestimmten Bedingungen sehr stabil sein können und sehr gleichmäßige, gut reproduzierbare Wirbelmuster und Wirbelgeometrien aufweisen können. Aus der Kenntnis dieser Umstände ergibt sich die Frage, welchen Einfluß eine doppelte Krümmung der Wand auf das Entstehen von Wirbeln haben könnte
Stufenwirkungsgrad und Extraktionsmittelverbrauch in der Flüssig/flüssig-Extraktion: Vergleich Mixer-Settler und pulsierter Siebboden in Miniplanttechnik
Die Maßstabsübertragung vom Labormaßstab hin zur Großanlage ist eines der zentralen Anliegen der Verfahrenstechnik. Die dabei auftretende Frage nach dem optimalen Pilotierungsmaßstab wird infolge der explosionsartigen Entwicklung der Rechentechnik und unter dem Druck der Kosten verstärkt aufgeworfen. Die Aktualität dieser Frage widerspiegelt sich auch in der Extraktionstechnik, die dem allgemeinen verfahrenstechnischen Trend hin zum Experimentieren in verkleinertem Maßstab verbunden mit rechnerischer Prozeßmodellierung in zunehmendem Umfang folgt. Eine zweite Frage, die sich ebenfalls in Verbindung mit den Kosten sowohl im Technikum- wie auch im Produktionsmaßstab immer wieder stellt, ist die Entscheidung zwischen maßgeschneiderten Einzweckanlagen einerseits und andererseits Mehrzweck- oder Mehrproduktanlagen.
Beide Fragen waren wesentlich zu berücksichtigen, als es darum ging, einen Extraktionsversuchsstand im Technikum für Thermische Verfahrenstechnik der TFH Wildau einzurichten. Ziel war dabei eine kleinstmögliche Apparatur unter Wahrung des Bezuges zur technischen Apparategröße zu konzipieren, zu beschaffen und in Betrieb zu nehmen, so, daß einerseits der vorlesungsbegleitende Laborbetrieb des Lehrfaches Thermische Verfahrenstechnik so breit wie möglich abgedeckt wird und andererseits die F&E-Tauglichkeit sowohl hinsichtlich Apparategröße wie auch hinsichtlich der meßtechnischen Ausstattung erreicht wird. Das Ergebnis war eine Mehrzweck-Miniplantanlage, mit der sowohl die extraktive wie auch - simultan oder getrennt - die destillative Abtrennung von Wertstoffen oder Schadstoffen aus flüssigen Stoffgemischen möglich ist
Deformationsmechanische Kennwerte von Kunststoffen für die Festigkeits-, Formänderungs- und Stabilitätsrechnung
Mechanisch beanspruchte Kunststoffbauteile müssen ausreichend funktionssicher sowie wirtschaftlich gestaltet und dimensioniert werden, um den ständig steigenden Marktanforderungen zu genügen. Bereits im Entwurfsstadium beginnt ein Optimierungsprozeß, der je nach Randbedingungen (Werkstoffpreis, Sicherheitsbedürfnis, Erzeugnismenge u. a.) mit einer mehr oder weniger aufwendigen Erzeugnisprüfung bzw. Erprobung abschließt. Für hochfeste Faser-Kunststoff-Verbundkonstruktionen und ähnlich teure Konstruktionsteile ist diese Verfahrensweise selbstverständlich. Hingegen sind bei vielen Kunststoffanwendungen geringerer Wertigkeit mit relativ wenig Aufwand noch erhebliche Reserven zu erschließen